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Über uns

Über uns (im Frühjahr 2013)

Wir, das sind mein Mann Michael, meine Tochter Anna (18 J.) und ich, wohnen seit 1997 in unserem Häuschen in Wennigsen (Deister) in der Nähe von Hannover. Im September 1998 bekamen wir unsere ersten Golden Hündin Nelli. Sie war damals 15 Monate alt und musste ihre Familie wegen Allergie des Kindes verlassen. Nelli war eine sehr sensible Hündin mit einem wunderbaren Charakter, die immer alles richtig machen wollte und sehr gehorsam war (+ 2010). Sie hat nie etwas gefordert, aber durch ihre ruhig, freundliche und liebenswürdige Art viel gegeben. Sie hatte von Anfang an eine besondere Beziehung zu Anna, damals 3 Jahre. Nelli hat Annas Liebe zum Hund entfacht.

Deshalb stand für mich fest, dass mein zweiter Hund, mit dem ich jagdlich Arbeiten wollte, ein Golden sein musste. Charlie (Back to the Roots Charlotte) von Uwe und Ulrike Görlas kam im Sommer 2002 zu uns. Familie Görlas hat uns durch das wöchentliche Welpen-/Junghundetraining bei der Ausbildung sehr geholfen. So konnte ich mit Charlie mehrere jagdliche Prüfungen bis zur VPS mit Fuchs ablegen und mich im Dummybereich in der offenen Klasse mit ihr platzieren. Charlie ist eine sehr ausgeglichene, fröhliche und zu Mensch und Artgenossen freundliche Hündin mit mittlerem Temperament und sehr guten jagdlichen Arbeitsanlagen. Außerdem ist sie der perfekte Familienhund. 
Sie ist der Lieblingshund meiner Tochter, die Dogdance mit ihr macht.

Charlie ist ausdauernd, lernt schnell und ist jederzeit auch für Unterordnungsspielchen und Tricks zu begeistern. Mit Jean nimmt Anna am Agility-Training teil. Für meine Tochter steht fest: Ein Leben ohne Hund ist undenkbar und ihr erster eigener Hund wird ein Golden – vorzugsweise ein Back to the Roots.

Mein Mann Michael ist in erster Linie für die Streicheleinheiten und abendlichen Spaziergänge mit den Hunden zuständig. In der Hundeerziehung lässt er schon mal fünfe gerade sein. Er hat ein großes Herz für unsere Vierbeiner, stimmt aber mit meiner Tochter überein, dass die Rasse seiner Wahl Golden Retriever wären. Manchmal hilft er auf Workingtests und freut sich über die schöne Arbeit der Hunde; selber führen möchte er nicht.


Erfolg macht Spaß und mit Charlie war ich im Dummysport relativ erfolgreich. Das Dummy-Fieber hatte mich gepackt. Mein nächster Hund sollte aus reinen Arbeitslinien sein. Inzwischen faszinierte mich der Arbeitsstil der Labrador Retriever: das Suchen mit der tiefen Nase, die Tail Action – so schöööön! Ich war auf den Zwinger Blackthorn von Rita Kökény aufmerksam geworden und fuhr nach Ungarn, um mir ihre Hündinnen bei einem Training anzusehen. Ich hatte selten einen so schnellen, stylisch arbeitenden Hund wie Chance of Dukefield gesehen. Für mich stand fest, es muss eine Welpe aus ihr sein. 



Im Sommer 2008 kam Jean (Blackthorn Dschubba) zu uns. Jean hat all meine Erwartungen erfüllt (mehr hier: ‚Blackthorn Dschubba unser Zuchthündin‘). Sie ist sehr schnell, hat einen äußerst hohen Arbeitswillen, eine hervorragende Nase, viel Style und die notwendige Härte. Zuhause ist sie ruhig und ausgeglichen. Sie schmust gern. Trotzdem weist sie mit ihrer Bewegungsfreude und Schnelligkeit im Haus und unterwegs einen deutlichen Unterschied zu unseren beiden Golden auf und wäre als reiner Familienhund unterfordert. Wer jedoch mit seinem Hund auf hohem Niveau arbeiten möchte, sei es jagdlich, im Dummybereich oder bei schnellen Sportart wie Agility o. ä, der wird mit einem Labrador aus Arbeitslinien glücklich – so wie ich es mit Jean bin; sie ist der Hund meiner Träume. Deshalb möchte ich Retriever der Arbeitslinie züchten und freue mich auf einen Welpen aus Jean, der hoffentlich bald zu unserer Familie gehören wird.

Claudia Klose im Frühjahr 2013