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Kurzportrait Prof.Renate Spitzner



Prof. Renate Spitzner,
Komponistin, 50 Jahre Freiwilligenarbeit im Dienste seelisch leidender und behinderter Mitmenschen. 

Die Komponistin und Pädagogin Renate Spitzner enwickelt im Laufe Ihrer künstlerischen Tätigkeit ein neues Konzept, die "musisch-soziale Methode" und wendet es nun über 50 Jahre freiwillig im Dienste seelisch leidender und behinderter Mitmenschen an. 
1992 Präsentiert sie in der UNO-City Wien das erste Mal in der Öffentlichkeit das neue kompositorische Konzept mit SOS-Kinderdorfkindern und Betreuten des musisch-sozialen Projektes, einem von Ihr begründeten integrativen Ensemble. 
Über ihre Erfahrungen mit seelisch Leidenden berichtet sie auf zahreichen Universitäten und Fachtagungen, indem sie den Dialog und das Gespräch zwischen Kunstausübung und Psychopathologie des Ausdrucks mit Leitern psychiatrischer Kliniken und Ärzten pflegt. 

Prof. Renate Spitzners Idee ist - sie ist ausgebildete Musikerin, Pädagogin und Therapeutin - Kompositionen für "musisch-soziale Projekte" zu schaffen bzw. zu adaptieren um hilfesuchenden Mitmenschen musikalische Freude zu bringen. 
In tausenden kleinen und großen Projekten hat sie vielen hilfesuchenden seelisch leidende und psychisch kranken Menschen und Kindern an Kliniken und heilpädagogischen Einrichtungen für Kinder helfen können. 
Die "Musisch-soziale Methode" findet auch seit über 25 Jahren als musikalischer Besuchsdienst seine Anwendung. 
Kranke oder chronisch "mobil behinderte" Personen werden von ihr zu Hause besucht wobei sie ihre Kompositionen selbst den Betreuten vorspielt bzw. oder selbst mit ihnen musiziert. Oftmals kommen freiwillige Musiker hinzu um das jeweilige Projekt musikalisch zu unterstützen. Werke der Kammermusik und Sakralmusik werden hierbei nicht selten gemeinsam musiziert. 

2001 wurde Frau Prof. Renate Spitzner von der Bevölkerung als Preisträgerin des Freiwilligenengagements des "UNO Jahres der Freiwilligen in Österreich" gewählt und von der Republik Österreich mit dem 1.Kulturpreis ausgezeichnet. (Ein Wiener Sängerknabe überreicht ihr den Preis) 

2001 gründet sie den Verein Venite www.venite.at den sie nun 10 Jahre lang aufopferungsvoll leitet. 

Im Rahmen des "UN-Volunteer Award 2001 Austria" initiiert sie den "Freiwilligenausweis" und  den "Fördergutschein für Freiwillige"(zusammen mit Gerald Spitzner) in aller Öffentlichkeit. Ein wichtiger Schritt in Richtung musisch-soziales Freiwilligenengagement.   

Die Wiener Landesregierung hat ihr das "Silberne Ehrenzeichen" für die Entwicklung der "Musisch-sozialen Methode" 2006 verliehen. (Bürgermeister Häupl, Gesundheitsstadträtin Mag. Renate Brauner). 

Die "musisch-soziale Methode"ist nicht nur für Hilfesuchende sondern auch für Künstler und Musiker ein wichtiger Beitrag.