Regionalgeldinitiative 
                 Tübingen

>>  Regionalgeld - das gute Geld für die Region <<

Wir sind wieder aktiv!


Aktuelles

Ort und Zeit unserer Treffen (ca, 14tägig) sind gerade etwas in Bewegung. Näheres auf der Seite "Termine" bzw. per eMail nachfragen oder Telefon 07071/49106 (Reinhold Klett).


Ja, die Initiativen-Arbeit für ein Regionalgeld in Tübingen geht Schritt für Schritt weiter, seit einige neue Aktive eingestiegen sind. Das ist sehr erfreulich !
Es ist aber nicht möglich, immer jedes Ereignis und jeden Besprechungspunkt hier einzutragen.
Wenn Sie / Ihr die eMail-Adresse mitteilt, wird der Rundbrief zugesandt, der an alle Interessenten nach / vor jedem Treffen verschickt wird.

Wir sind gerade dabei, eine weitere Homepage "NeckarThaler" bei Facebook aufzubauen.
Derzeit verweist sie noch auf diese Seiten, die hier vor längerer Zeit und unter anderen Voraussetzungen eingerichtet wurden. Sie wird aber noch aktualisiert werden. Insbesondere die Info-Blätter sind inhaltlich auch weiterhin aktuell.

  • Und hier gibt's jetzt ein ganz neues, selbst gefertigtes Video zum Thema Regionalgeld und "NeckarThaler":
  • https://www.youtube.com/watch?v=0PDT91y_F6k

 Nachfolgend einige der letzten Berichte aus den Rundbriefen:
Beim Treffen am 17. Mai um 20 Uhr im Studentenwohnheim Münzgasse 7 wurde besprochen, was so in den letzten drei Wochen geschehen ist und wie die Arbeit weitergeht: Es hat sich viel bewegt !
  • Die Initiative ist jetzt offizielles Mitglied der "World Citizen School" beim Weltethos-Institut. Hier vernetzen sich viele studentische Initiativen, die sich konkret für ein an Nachhaltigkeit und ethischer Verantwortung orientiertes Wirtschaften und Zusammenleben einsetzen. - Die Teilnahme an dem hier angebotenen "Social Innovation Camp" hat dazu beigetragen, einiges zu konkretisieren und zu ordnen. - Dort werden auch noch weitere Schulungs- und Begegnungsmöglichkeiten angeboten.
  • Es entsteht ein "promo-video": Die Dreharbeiten sind schon fertig. Das Video soll ca. Mitte Juni dann zur Verfügung stehen.
  • Mit dem sehr aktiven Tübinger Arbeitskreis zur "Gemeinwohlökonomie" besteht jetzt Kontakt und wir wollen zusammenarbeiten. Gleiches gilt für das Koordinationsnetzwerk "Transition Town Tübingen".
  • Beim nächsten ract-Festival, das am 2. / 3. Juni 2017 im Anlagenpark stattfindet, wollen wir einen Info-Stand aufbauen. Dafür wurde zu den Organisatoren Kontakt aufgenommen.
Am vergangenen Donnerstag, 11. Mai, wurde im Deutsch-amerikanischen Institut der Dokumentarfilm "Tomorrow" gezeigt. Die Initiative "Integraler Salon", die sich dort regelmäßig trifft, hatte das zusammen mit dem AK Gemeinwohlökonomie organisiert. Dieser Abend war auch bewußt zum Begegnen und Kennen-Lernen möglichst vieler Initiativen, die in dieser Richtung aktiv sind, geplant und so war auch die Einladung angelegt. So konnten hier einige Kontakte aufgebaut werden.
 
Davor war die Veranstaltung mit Christian Gelleri vom "großen Chiemgauer".
Bei der Podiumsdiskussion im Schlatter-Haus konnten Marius Hausner und Christian Gelleri die Anliegen und Funktionen des Regionalgeldes darstellen. Elisabeth Voß aus Berlin machte kritische Anmerkungen dazu. Es entwickelte sich eine lebendige Diskussion vor und mit den etwa 40 Teilnehmern. Es wurde deutlich gemacht, daß mit dem Regionalgeld nicht das bestehende Wirtschaftssystem "verbessert" werden soll, sondern mit einem "NeckarThaler" vielmehr der konkrete Ansatz und der tägliche neue Anstoß dazu gegeben werden kann und soll: Wirtschaft soll die lebendige Zusammenarbeit der Menschen sein, die auf der einen Seite Lebensbedürfnisse haben und auf der anderen Seite Fähigkeiten haben, um die gewünschten Produkte und Dienstleistungen für diesen Bedarf zu erzeugen, was durch Handel und Information vermittelt und koordiniert wird. 
Anläßlich dieser Veranstaltung entstanden auch Kontakte zu einigen Geschäften in der Stadt, zur Geschäftsführung des Weltethos-Instituts und zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Tübingen (WIT), die noch weiter aufgebaut werden wollen.
In dem studentischen Nachrichtenblatt "Kupferbau" kam ein ausführlicher Bericht über die Podiumsdiskussion:      www.kupferblau.de/2017/04/26/eine-neue-waehrung-regionalgeld-fuer-tuebingen/
Auch im Schwäbischen Tagblatt kam ein Bericht über die Veranstaltung: Siehe Anlage.
 
An dem Mittwochvormittag nach der Veranstaltung hat uns Christian Gelleri ab 9 Uhr auf unsere vielen Fragen noch ausführlich aus seiner Fachkenntnis und Erfahrung berichtet. Das war ein sehr anregendes und fruchtbares Gespräch bis er dann nach einem guten Mittagessen in der "Kornblume" wieder zurück in den Chiemgau fuhr.  


21.04.2017
Bei unseren regelmäßigen Treffen wurde in den letzten Wochen einiges bewegt:
  • Es gab Kontakte zu verschiedenen Läden in der Innenstadt.
  • Ein neuer kleiner Handzettel wurde entwickelt und verteilt.
  • Die Regionalgeld-Initiative ist nun Mitglied bei der Studenten-Initiative "World-Citizen-School", die aus den Anliegen des Weltethos-Instituts hervorging und viele Initiativen verbindet, die sich um ethische und nachhaltige Entwicklungsimpulse in Wirtschaft und Gesellschaft kümmern. Hier werden auch verschiedenste Schulungs- und Austauschmöglichkeiten angeboten.
  • Wir habe jetzt auch eine Kontaktmöglichkeit über Facebook:
    -https://www.facebook.com/DerNeckarThaler/
  • Und das Wichtigste: Wir konnten eine größere Veranstaltung vorbereiten. Dazu wurde bei der Zeitung, bei Vereinen und bei weiteren Tübinger Organisationen mit dem folgenden Text eingeladen:
"Gemeinsam mit der Tübinger Attac-Gruppe lädt die Regionalgeldinitiative Tübingen zu einer Podiumsdiskussion zum Thema "Regionalgeld - Was ist das? Was bringt das?" ein. Podiumsteilnehmer sind Christian Gelleri aus Rosenheim, Initiator der aktuell erfolgreichsten deutschen Regionalwährung „Chiemgauer“, Elisabeth Voß, Betriebswirtin und Buchautorin aus Berlin und Marius Hausner von der Regionalgeldinitiative Tübingen. Die Podiumsdiskussion findet am Dienstag, den 25.4.17 um 20.00 im Kleinen Saal des Schlatterhauses, Österbergstr. 2, statt.
Die Regionalgeldinitiative will gemeinsam mit Verbrauchern, Handel und Gewerbe in Tübingen eine Regionalwährung aufbauen. Über die positiven Auswirkungen von Regionalgeldern wurde 2013 ein Gutachten "Komplementärwährungen - ein innovativer Ansatz für Kommunen" erstellt, das aus dem Tübinger Gemeinderat veranlaßt wurde. Im Anhang des Gutachtens geht die Autorin im Gespräch mit der Tübinger Gemeinderätin Susanne Bächer speziell auf Tübingen ein.
Für den Aufbau des Projektes ist eine gute Zusammenarbeit von Verbrauchern, Handel und Gewerbe, Kommunalverwaltung, Vereinen etc. von großer Bedeutung. Die Podiumsdiskussion soll hierzu ein Auftakt sein. Bei dieser Gelegenheit können alle Fragen zu Regionalgeld direkt aus der Praxis beantwortet werden."

Da hoffen wir auf großes Interesse, rege Beteiligung und neue Kontakte und Impulse für das Anliegen einen "NeckarThaler" in Tübingen zu verwirklichen.
Erste Signale zeigten sich schon als Echo auf die Einladung.

Mit Christian Gelleri findet am Mittwoch, 26.4., von 9 - 12 Uhr noch ein Workshop im Rudolf-Steiner-Haus ( TÜ., Wächterstr. 36) statt, in dem wir ebenfalls auf viele Erfahrungen und Anregungen für unser Anliegen hoffen.

Unser nächstes Treffen ist dann am Donnerstag, 27.04., 20 Uhr im Gemeinschaftsraum des Studentenwohnheims in der Münzgasse 7. Da wollen wir die Veranstaltungen nachbesprechen und die nächsten Schritte besprechen und planen.

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27.02.2017
Leider gelingt es nicht, hier immer gleich die Aktualisierungen einzutragen.
Derzeit finden die Treffen im Gemeinschaftsraum des Studentenwohnheims Münzgasse 7 statt.
In letzter Zeit waren einige
  • Wir haben erste Umfragen / Kontaktgespräche bei Marktständen und Läden im Stadtzentrum durchgeführt - mit etwas durchwachsenem Erfolg. - Hier muß noch einige Info-Arbeit geleistet werden. 
  • Ein Kurzflyer zur Erstinfo entsteht.
  • An einem "Masterplan" wird gearbeitet.
  • Am 25. April soll zusammen mit der ATTAC-Gruppe Tübingen ein Diskussionsabend zum Thema Regionalgeld stattfinden. - Nach einem gemeinsamen Planungsgespräch in der übernächsten Woche kann dann Genaueres mitgeteilt werden. 
  • Mithelfer sind immer willkommen !!!
10.11.2016:
Da die Gruppe der Aktiven den Sommer über recht klein war, ging die Arbeit nur langsam voran.
In dieser Zeit sind ein Logo für den NeckarThaler und ein neues Faltblatt entstanden, die nun zur Werbung eingesetzt werden können.
Anfang Oktober entstand der Kontakt mit dem Studentenwohnheim "Münze7" in der Münzgasse und der Tübinger Studentengruppe von SNEEP (student network for ethics in economics and practice).
Einige aus Wohnheim und Gruppe steigen richtig aktiv in unsere Anliegen ein und geben unserer Arbeit jungen Schwung. - Mit ihnen zusammen waren wir am 5.11. beim "Markt der Vereine" im Landestheater Tübingen und hatten viele erfreuliche Kontaktgespräche mit den Vereinsvertretern. Bis Frühjahr wollen wir diese ausbauen. Mit Handel und Gewerbe sollen Kontakt und Zusammenarbeit entstehen.
 
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Der Info-Abend beim Stadtteil-Treff WHO fand in einem kleineren Kreis statt. Nach Referat, Gespräch und Hinweisen auf ausgelegte Bücher und Info-Materialien fanden sich jedoch leider keine "Neueinsteiger". 
Wir hoffen, daß wir mit "stetem Tropfen", den "Stein höhlen" können.
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Nach langem Anlauf und mehrfachem Verschieben hat nun der Stadtteil-Treff in Tübingen-Waldhäuser-Ost einen Info-Abend zum bestehenden Geldsystem und zur Idee eines NeckarTalers für Tübingen angekündigt:
"Dienstag, 14. Juni, 18.00 Uhr:
Regionalgeld - Warum ? - Wozu ? - Wie ?
Bericht über bestehende Regionalgelder in Deutschland und die Pläne für einen NECKARTALER durch Rainer Grauer und Reinhold Klett."
Da sind wir gespannt, was uns erwartet.

Unsere Treffen finden weiterhin regelmäßig statt.
Mit dem derzeit kleinen Kern-Team geht's leider nur langsam vorwärts.

Inzwischen sind wir mit der Gestaltung eines Logo für den NeckarTaler einige Schritte weiter.

Im neuen Werbeblatt "Gôg" vom Schwäbischen Tagblatt hatten wir im April eine Textanzeige geschaltet.
Am 11. April gab es auf der ersten Lokalseite des Schwäbischen Tagblatt Bericht über ein Redaktionsinterview, das wir haben konnten.

Auf den Zeitungsartikel hat sich auch Prof. Ottmar Schneck (Rottenburg) von der Wirtschaftsfachhochschule in Reutlingen bei uns gemeldet.
Er hat gerade erst ein Buch herausgegeben: Eine Welt ohne Geld.
Darin beschreibt er kurz und leicht verständlich die Probleme des bestehenden Geldsystems und dann mehrere mögliche Alternativen wie Regionalgelder, Tauschringe, Zeitbanken etc.
 
Am 11. Mai waren wir in Riedlingen und trafen uns mit Herrn Hoffmann, dem Hauptinitiator des Donautalers dort.
http://donau-taler.de/index.php
Es war ein interessanter Erfahrungsaustausch zur Gründung, Ausgestaltung und Entwicklung der dortigen Regionalwährung.
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Nach der Umfrage im Dezember wurde mit dem letzten Treffen vor Weihnachten über den Namen unseres Regionalgeldes entschieden:

Für Tübingen und sein Umland wollen wir den NeckarTaler organisieren und aufbauen.

Dazu hoffen wir auf viele aktive Mitgestalter.

In den ersten Treffen im neuen Jahr waren und sind die Hauptthemen:

  • Entwicklung eines Logo für unseren NeckarTaler.
  • Entwurf, Gestaltung und Ausfertigung von kleinen, ansprechenden Infoblättern, die sowohl bei den Inhabern von Ladengeschäften und Handwerksbetrieben als  auch bei den möglichen Kunden und Verbraucher das Interesse für Regionalgeld und aktive Beteiligung wecken.
  • Aufbau von Kontakten zu Unternehmen und Institutionen und die  Organisation von Info-Veranstaltungen und -ständen.
  • Auch einige grundsätzliche Fragen zu den Organisationsregeln müssen noch abgeklärt und entschieden werden.
Wir freuen uns über jede(n), die / der mit uns Kontakt aufnimmt und an unseren Treffen (siehe "Termine") teilnehmen möchte !
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Das war im Herbst:

In Rottenburg wurde von Stadt und Handels- und Gewerbeverein ein Rabattmarken-Verein ("RoMärkle") gegründet, wie es sie vor langen Jahrzehnten einmal gab. Der Einkaufs-Rabatt (1 %) soll aber dann nicht dem Kunden, wie damals, sondern dem von ihm bestimmten Verein zukommen.
In Ammerbuch gibt's ähnliche Überlegungen.
Das hat zwar mit Regionalgeld nichts zu tun: es greift aber einen Teil der Ideen mit auf.
 
WIR waren:
Am Sonntag, 22. November, beim traditionellen "Talente-Markt" in der Stadt Hohenems bei Dornbirn (Vorarlberg), der "EURO-freie Zone" ist und bei dem nur das Regionalgeld "Talente" gilt. (Auch in anderen Orten im österreichischen Bundesland Vorarlberg gibt es inzwischen solche Märkte.)
Der "Talente-Tauschkreis Vorarlberg" hat in 20 Jahren eine sehr erfolgreiche Aufbauarbeit geleistet, die von der Nachbarschaftshilfe über echtes Regionalgeld bis hin zur Förderung und Unterstützung durch Gemeinderäte, Landesregierung und Gemeindetag reicht und viele Nachfolger in den anderen österreichischen Bundesländern gefunden hat.
Wir werden da auch mit Gernot Jochum-Müller, Unternehmensberater und einem der maßgebenden Gründer und aktiven Träger des Tauschkreises zusammentreffen. Er wird uns gerne über die Organisation, das Konzept und die Arbeit des Tauschkreises informieren, viele Fragen beantworten und kann uns sicherlich im Gespräch auch viele Anregungen für unsere Arbeit in Tübingen mitgeben.
Und so war's:
 Trotz manchmal recht "unfreundlichem" Wetter und Straßen sind wir gut hin und wieder zurückgekommen.
Es war ein erlebnisreicher, anregender Tag in der "EURO-freien Zone", wo man nur mit "TALENTEN" einkaufen konnte:
  • Ein Markt mit 60 Ständen und viel Selbstgemachtem von den Wollmützen über Marmelade und Holzspielsachen bis hin zu bestem Bergkäse ("115 Talente pro Kg" = 11,50 € !) , Wellness-Beratung, Kuchentheke und Mittagessen, Kinderprogramm und gegen "TALENTE" erwerbbarem Profibett. Das Ganze im "Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum", das als Ganzes Mitglied beim Talente-Tauschkreis ist.
  • Viele fröhliche und begeistert engagierte Menschen, die auf unsere Fragen immer gerne Auskunft gaben.
  • Gernot Jochum-Müller, der überall herzlich begrüßte Haupt-Initiator von TALENTE-Tauschkreis und VTaler-Regionalgeld (für "Vorarlberg"),  nahm sich viel Extrazeit für uns und auch Gertraud Gächter aus Hohenems erzählte gern über Theorie und Praxis.
  • Im kommenden Jahr soll Hohenems vom 22. April bis 22. Mai zur "TALENTE-City" werden, wenn der TALENTE-Tauschkreis sein 20jähriges Jubiläum feiert. Die Fliyer mit Veranstaltungensterminen (u.a. Christian Felber und Roland Düringer) werden schon jetzt verbreitet !   
  • Gernot ist auch gerne bereit, einmal für eine größere Info-Veranstaltung nach Tübingen zu kommen. Doch müssen wir dafür noch den Boden bereiten, mit Leuten, Ladnern usw. ins Gespräch kommen, damit dann auch die Funken zünden können.

Jetzt müssen wir sortieren, welche Ratschläge und Erfahrungen wir für Tübingen umsetzen können.

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Besonderes für alle, die uns unterstützen wollen:

Damit die entstehenden Aufwendungen für Info-Blätter, andere Materialien und schließlich für den weiteren Weg zur Realisierung eines Regionalgelds für Tübingen von möglichst vielen Schultern mitgetragen werden können, wurde jetzt ein Sonder-Sparkonto für die Regiogeld-Initiative bei der Sparde-Bank Tübingen eingerichtet:

IBAN:   DE77 6009 0800 0170 1363 51

Darauf kann und darf jede(r) jederzeit kleine und große Spendenbeiträge für die Initiativ-Arbeit "Regionalgeld Tübingen" überweisen.
Konto-Inhaber ist Reinhold Klett (weil wir noch kein Verein sind und die Bank auch nur persönliche Konten führt). Die eingehenden Geldbeträge werden ausschließlich für Aufwendungen verwendet, die für die Regiogeld-Initiative entstehen; diese müssen nachgewiesen werden. Private Nutzung dieser Geldbeträge ist ausgeschlossen.  In die Kontenvorgänge kann bei Bedarf gerne Einsicht genommen werden.
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Davor gab's:

 Filmabend am 19.11.2015:
"Der Geist des Geldes"

Der Film von Yorick Niess dokumentiert den Konflikt zwischen Aufgaben, Mißbrauch und Gefahren des bestehenden Geldsystems und weist auf alternative Währungssysteme hin.

Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Wächterstr. 36, Tübingen


Von Mittwoch30.9.,  bis Freitag, 2.10.,  gab's an der Uni Tübingen für Studienanfänger eine "Week of Links - Akademie für Nachhaltige Entwicklung".

Zur Eröffnung hielt Prof. Dr. Thomas Potthast (Int. Zentrum für Ethik in den Wissenschaften) einen sehr guten Vortrag zum Thema "Nachhaltige Entwicklung als Herausforderung für Wissenschaft und Politik". Anschließend gab es zahlreiche Wertshops und auch Kultureslles. 

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem Vortrag von Prof. Dr. Christian Kreiß (Wirtschafts-Fachhochschule Aalen) zum Thema "Wege in eine nachhaltige Wirtschaft". Darin zeigte er in einem Feuerwerk von Informationen und Daten, daß die Axiome der Ökonomie, die seit 200 Jahren unhinterfragt, aber realitätsfern an den Hochschulen gelehrt werden (unbeschränktes Eigentum, Geldmonopol und Zinseszinssystem, Gewinnmaximierung, Nutzenmaximierung und "homo oeconomicus") und ihre weltweite Anwendung mit ihren Exponentialfunktionen ( = ständig sich steigerndes Wachstum) sich nicht ins Unendliche erfolgreich fortsetzen lassen, da dafür die Erde zu klein ist, sondern "irgendwann" zu einem Zusammenbruch führen müssen. - Wissenschaft und Politik und jede(r) Einzelne sind hier an jedem Tag dazu aufgefordert, Ideen zu entwickeln und das Handeln so zu gestalten, daß zur rechten Zeit Ideen und praktizierte Modelle bestehen, die "Anderes" ermöglichen.

Zwischen den beiden Vorträgen gab es zahlreiche Workshops und Begegnungsmöglichkeiten. - Am Freitag gab's einen "Markt der Möglichkeiten": Die Regionalgeld-Initiative hatte die Gelegenheit, sich daran mit einem Info-Stand zu beteiligen. Wir konnten so mit vielen der Studienanfänger in sehr schöne und interessante Gespräche kommen und sie mit Blick auf die Aufgabe  einer nachhaltigen Ausgestaltung von Wirtschaft auf die Anliegen und Möglichichkeiten eines nach anderen Regeln funktionierenden "Regionalgeldes" aufmerksam machen.




Hier gibt's das Interview von Rainer Grauer und Reinhold Klett am 17. August 2015 bei der "Wüsten Welle" (Lokalradio Tübingen):

http://www.wueste-welle.de/mediathek/viewsendung/id/2377