Nachrichten und Infos


Kameraden der Regionalen Initiative der Reservisten im Hochwassereinsatz

04. - 12.06.2013


Nicht nur in Stadtroda und Gera, sondern auch in Leipzig, Dresden und Meißen halfen Kameraden der RegIniRes im Rahmen des Einsatzes der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräftekompanie (RSUKr) beim Jahrhunderthochwasser 2013 aus. Sie unterstützten dabei ihren Patenverband, den Führungsunterstützungsbataillon 383.

„Man kann gar nicht erkennen, ob es sich um Reservisten oder aktive Soldaten handelt. Alle sind dermaßen motiviert und bei der Sache, wie man es nur selten erlebt“, so HFw d.R. Klaus Hackbarth, der als Gruppenführer der RSUKr-Kompanie mit ein wenig Stolz über seine Kameraden spricht. Schließlich hatte er das Projekt der RegIniRes in Thüringen maßgeblich angestoßen und sich dafür eingesetzt, dass die Reservisten einen hohen Ausbildungsstand im Katastrophenschutz erhalten konnten. Nun konnten eben diese ehemaligen Soldaten sich in den Hochwassergebieten etablieren und damit sogar eine Leuchtturmfunktion für alle Regionalen Initiativen der Reservisten in Thüringen übernehmen.




Erster "heißer Einsatz" für RegIniRes Thüringen

01.06.2013

"Aufgrund der angespannten Hochwasserlage und der für heute Abend zu erwartenden Starkregenfälle, muss mit Hochwasserereignissen gerechnet werden. Daher gilt für die RegIniRes ab sofort Alarmierungsstufe Alpha. DIES IST KEINE ÜBUNG!" Diese Nachricht erhielten alle Mitglieder der RegIniRes Thüringen am Freitag, nicht wissend, wie kritisch die Lage in ganz Thüringen sich noch gestalten sollte. Bereits noch am selben Tag erhöhte sich die Alarmierungsstufe, sodass Folgetag schließlich "Delta" ausgerufen wurde: Einsatz! Statt die ohnehin abgesagte Sportveranstaltung "28. Horizontale rund um Jena" zu unterstützen, verlegten acht im Katastrophenschutz ausgebildete Kameraden mit zwei Einsatzfahrzeugen und Gerät zu den Blaulichtkräften und freiwilligen Helfern nach Stadtroda, die zu diesem Zeitpunkt bereits seit 48 Stunden im Einsatz gegen das Hochwasser waren. Vor Ort kamen den Kameraden ihr erworbenes Wissen und ihre Fähigkeiten aus den vorangegangenen Ausbildungen zugute und sie konnten diese erstmalig im Einsatz anwenden. So errichteten die Reservisten Sandsackbarrieren, um anliegende Gebäude zu sichern, und beseitigten Treibgut aus dem über die Ufer getretenen Fluss Roda.

Infolge des Abschwellens des Pegels war am Sonntag zunächst keine weitere Unterstützung durch die Reservisten vonnöten, doch haben sich diese auch noch in den folgenden Tagen in ständiger Alarmbereitschaft befunden, um jederzeit für den Katastrophenschutzeinsatz gerufen werden zu können.



RegIniRes und RSUKr zu Gast bei der RSUKr Hamburg

12.-14.04.213

Der Einsatzzug war zum ersten mal zu Gast im hohen Norden um an einer länderübergreifenden Ausbildung  RegIniRes/RSUKr teilzunehmen. Insgesamt waren 5 Bundesländer mit rund 100 Mann vor Ort, unterstützt auch vom THW. Spektakuläre Ausbildungsteile u.a. mit den Heeresfliegern aus Faßberg rundeten die Ausbildung ab, die bei widrigsten Wetterbedingungen im norddeutschen Schmuddelwetter über 3 Tage komplett im Freien stattfand. Eine echte Herausforderung für alle Beteiligten, die aber positiv gemeistert wurde und neben neuen Ausbildungsinhalten auch viele neue Kontakte mit sich brachte. 
Im Bild OG d.R. Engelke beim einklinken einer Sandsacklast am fliegenden Hubschrauber Bell UH 1D.




Einsatzzug und THW Thüringen übten gemeinsam

16.03.2013

Der RegIniRes Einsatzzug und das THW Thüringen üben gemeinsam!

Nicht ganz zufällig übten am 16.03. die Thüringer RegIniRes und das THW in Erfurt zum Thema Hochwasserschutz. Die Ausbildung war bereits Teil der langen und intensiven Vorbereitung auf die Deutsche Reservistenmeisterschaft im September auf dem Truppenübungsplatz Lehnin. 
Dort wird die Thüringer RegIni eine Wettkampfstation zu genau dieser Thematik betreiben. 40 Teilnehmer befassten sich im  Rahmen der Ausbildung mit allen Aspekten der Sandsacktechnik, vom gar nicht so einfachen, korrekten Befüllen bis hin zum Bau von komplexen Sperren. Die Profis vom THW konnten dazu viele gute Tipps beisteuern und halfen die RegIni "hochwasserfest" zu machen. 
Der Hochwasserschutz ist eine der Hauptaufgaben im Aufgabenspektrum der RegIniRes in Thüringen und damit regelmäßiger Ausbildungsinhalt. Auch für die DRM wurden im Laufe des Tages nicht nur wichtige Erkenntnisse gefunden, sondern auch schon die ersten Probedurchläufe für den Wettkampf gemacht. Das Ziel zum einen die Soldaten der RegIni so weit auszubilden, dass alle Handgriffe im Notfall sitzen, wie auch "unsere" DRM-Wettkampfstation  weitgehend einsatzbereit zu bekommen, konnte Dank der guten Betreuung durch die Kameraden des THW umfassend und mit viel Spaß erreicht werden. 





Einsatzzug unterstützt bei "Getting tough-The Race"

01.12.2012

Mit fast 30 Mann und einer Frau war der Einsatzzug Thüringen am Samstag, den 01.12. zur Unterstützung des "härtesten Rennens der Welt" nach Rudolstadt gereist. Mit Feldküche und Infomobil des Verbandes, sowie Unterstützungspersonal für das Rennen zeigte die RegIniRes einmal mehr ihre Fähigkeiten. Erstmals wurde dabei aus der Feldküche auch an das Publikum verpflegt, mit sehr guter Resonanz. Das Küchenteam um SG d.R. Geiselmann und HG d.R. Waldspänniger machte einen tollen Job und kochte nebenbei hunderte Liter Tee für die Sportler. Aber auch im Starterfeld fanden sich Kameraden des Zuges, so kamen SU d.R. Bernd Riese und OG d.R. Till Buchholz nach tollen Leistungen mit sehr respektablen Plätzen ins Ziel.




RegIniRes Einsatzzug bei militärischer Nachtübung

10.-11.11.2012

Einen erstmals rein militärischen Ausbildungsinhalt hatte die Nachtübung des Zuges vom 10. auf den 11. November. Im Rahmen eines Kriegsszenarios musste eine Aufklärungsaufgabe gemeistert werden, in deren Verlauf es verschiedene Einzelaufträge zu bewältigen gab. Neben den fordernden Marschetappen war auch militärisches Wissen und Handwerk gefragt. So galt es beispielsweise sich in vorgegebener Zeit einzugraben, oder einen Verpflegungspunkt im Gelände zu finden, was bei Nacht, ohne Lampen und nur mit Karte ganz schön schwer sein kann. Neben physischer Belastung war auch die Psyche gefragt. Kaum Verpflegung, EPA-Mahlzeiten die man sich teilen musste und ohne Möglichkeit sie zu erwärmen, ständige Gefahr von Feindkontakten, dazu kein Schlaf, Komponenten, die ungewohnt sind und die Leistungsbereitschaft fordern!

Für die Teilnehmer ein intensives Erlebnis, dass in der Gruppe, zu denen erstmals auch Kameraden der neuen III. aus Sonneberg gehörten, gemeinsam gemeistert wurde und insgesamt sehr positiv gewertet wurde.




ReginiRes Einsatzzug Thüringen erstmals bei einer Mehrländerausbildung der RegInis in Hessen !

17.-19.08.2012

Ein sehr intensives und spannendes Wochenende erlebten unsere Männer bei der ersten Teilnahme an der RegIni-Ausbildung des Kompetenzzuges Büdingen (LdKdo Hessen), die jährlich mit Beteiligung verschiedener Landes-Reginis stattfindet. Zusammen mit uns, Kameraden aus Hamburg und der neuen, ersten RSU Kompanie aus Bremen, waren dort insgesamt 70 Mann am Start.
Die Ausbildung fand auf dem Truppenübungsplatz Schwarzenborn statt, der perfekte Bedingungen für die geplanten Stationen bot und zudem mit nagelneuen Unterkünften überraschte.

Ein Fazit gleich vorweg: Die Ausbildung fand auf höchstem Niveau statt und war von allen teilnehmenden Gruppen hervorragend vorbereitet. Zur guten Kommunikation trug zudem bei, dass die Teilnehmergruppen komplett gemischt wurden und sich auch hier viele gute Kontakte ergaben.
Neben einer San-Ausbildung und FM-Ausbildung, waren besonders die ABC-Station und die Wach-Sicherungsstation (mit Feuerkampf) echte Highlights, natürlich getoppt nur von unserer Bootsausbildung auf dem Wasser, bei vielen Teams gern gesehen bei 30° Aussentemperatur!
Schön war auch, dass mit General Golcks nicht nur der zuständige General vor Ort war, sondern er sich die Zeit nahm, mit allen Teilnehmern und Funktionern auch einige persönliche Sätze zu wechseln (und er jetzt über den Stand bei uns natürlich bestens im Bilde ist).
Für die Thüringer war spannend zu sehen, wie aufwändig viele Landeskommandos ihre Leute unterstützen! So war es durchaus beeindruckend zu sehen, als sowohl Hamburg als auch Bremen mit kompletten BW-Fahrzeugkolonnen anreisten, vom Wolf bis zum 5-Tonner gl und natürlich diversen 8-Sitzern und Pritschen war alles geboten.

Insgesamt also eine gelungene Veranstaltung auf hohem Niveau, wer nicht dabei war, hat einiges verpasst!

Es wird auch kommendes Jahr eine Neuauflage geben, zu der wir bereits herzlich eingeladen wurden, ebenso wie uns die Hamburger RegIni schon für kommendes Frühjahr zu einer Ausbildung mit Hubschraubern eingeladen haben! "Internationale" Kontakte zahlen sich also in jedem Fall aus, und neben den Sachsen und Hessen werden wir sicher demnächst auch Bremen und Hamburg besuchen!

Hptm d.R. Volker Döpfer (ganz links), Leiter der RegIniRes Hessen (Kompetenzzug Büdingen)
und Leitender der Ausbildung an unserer Station "Überwinden von Gewässern",
mit HptFw d.R. Klaus Hackbarth, Landesbeauftragter RegIniRes Thüringen,
und StGefr. d.R. Stefan Kerner, Vorsitzender der RK Jena,
im Gespräch mit General Golks (2. v.l.)


Fotos: Henner Hoppe, www.fotoho.de


Einsatzzug Thüringen sorgt für ruhigen Schlaf

15.-17.06.2012

Eine Gruppe des Einsatzzuges hat am vergangenen Wochenende beim Länderwettkampf der Johanniter Unfallhilfe für die Objektsicherung für die Unterkünfte der Teilnehmer gesorgt und so sichergestellt, dass die rund 750 Teilnehmer ruhig schlafen konnten. Im Schichtdienst wurde von Freitag nachmittags bis Sonntag mittag dafür gesorgt, das die zur Unterkunft genutzten Schulen bewacht und der Zugang kontrolliert wurde. Zudem wurde natürlich Werbung in eigener Sache betrieben und es ergaben sich viele interessante Gespräche mit den Johannitern, die ja ein verlässlicher Partner unserer RegIniRes Thüringen sind.




100km Strecke und 2000 Höhenmeter in 24 Stunden

01.06.2012

RK Jena und RegIni-Einsatzzug unterstützten 27. "Horizontale - Rund um Jena" Langstreckenwanderung


Eine Ausfallquote von ca. 40% unter den Teilnehmern, macht mehr als anschaulich, warum sich die  „Horizontale - Rund um Jena“ vor ähnlichen Veranstaltungen wie dem Fulda-, Berner- oder Nijmegen-Marsch nicht verstecken muss, sondern - im Gegenteil - eine ganz eigene Herausforderung darstellt.

Start zu den 100km rund um Jena am Freitag Abend

In ihrer diesjährigen 27. Auflage war sie ein neuerlich großer Erfolg, was sowohl Teilnehmerzahl als auch Organisation anging. So fanden sich in diesem Jahr ca. 900 Teilnehmer im Alter von 18 bis über 80 Jahren am Jenaer Sportforum ein. Sie starteten zu einer außergewöhnlichen Herausforderung - nämlich 100km in 24 Stunden zu wandern. Parallel dazu startete am folgenden Morgen eine - mit 450 Läufern gutbesuchte - 35km Sportwanderung auf einem Teilstück derselben Strecke.

Da es sich bei der Jenaer Horizontale um eine ausschließlich durch ehrenamtliche Helfer organisierte und durchgeführte Wanderung handelt, liegt das Hauptaugenmerk zunächst auf dem Bewältigen der Strecke.


Was die Strecke neben ihrer Länge so außergewöhnlich macht ist vor allem die Abwechslung von Berg und Tal. Der Wanderweg führt rings um Jena und bietet unterwegs wunderbare Landschaftseindrücke und schöne Ausblicke. Allerdings ist der Verlauf rund um die Saalestadt, durch die zu bewältigenden 2000 Höhenmeter, mehr als fordernd.

Erster "Einsatz" unserer Feldküche in der Öffentlichkeit

Ihren Namen verdankt die Veranstaltung dem gleichnamigen Wanderweg, welcher überwiegend in Naturschutzgebiet gelegen, einen Großteil der Gesamtstrecke ausmacht.

Für die Wanderer sind auf der 100km Strecke mehrere Verpflegungspunkte eingerichtet, an welchen neben Lunchbeuteln, Obst und Getränken auch schon mal Waffeln mit Sahne gereicht werden.

Um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer auch den vorgegebenen Streckenverlauf einhalten, sind auf dem Weg neben bekannten auch unbekannte Kontrollstellen eingerichtet, welche von den Wanderern angelaufen werden müssen. Die Läufer sind hierzu mit elektronischen Chips ausgestattet, auf welchen ihre Marschzeit erfasst wird.

 

Die Aufgabe der Reservistenkameradschaft Jena bestand nun, wie schon im Vorjahr, darin eine solche Kontrollstelle zu betreiben. Hierzu rückten neben zahlreichen Reservisten aus Jena auch die Regionalinitiative Reservisten (RegIniRes) sowie die Reservisten-Arbeitsgemeinschaft (RAG) Militärtechnik an.

Somit  stand für die Betreuung der Läufer neben dem Unterkunftszelt, der Versorgung mit Strom und Licht und der Infrastruktur auch die Feldküche der RegIniRes zur Verfügung, in welcher für die über 1000 Teilnehmer warmer Tee und Kaffee zubereitet wurde. Parallel dazu wurde ein Infostand betrieben, um über die Aufgaben der Reserve zu informieren und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Gegen Ende fand das vor Ort befindliche Herkules-Melde-Krad Verwendung, indem einige verirrte Läufer zurück auf die Strecke gelotst und gescannt wurden. Den Transport der Feldküche übernahm dankenswerter Weise der Katastrophenschutz Weimar, da das RAG-eigene Zugfahrzeug erst in Kürze angeschafft wird.

Da bei einer solchen Veranstaltung mit einigen leichten Blessuren zu rechnen ist, wurde auch die Möglichkeit der ersten

Hilfe vor Ort dankend angenommen.


Nach insgesamt 450 Litern an ausgegebenen Kaffee, Tee und Wasser sowie über 3000 Tüten Reservistengummibärchen und dem großen und häufigen Dank für ihre Tätigkeit, konnte die RK Jena für die Unterstützung der Jenaer Horizontale erneut ein überaus positives Feedback ziehen.

Für zukünftige Interessenten an dieser Veranstaltung sei auf folgende Adressen verwiesen:


www.horizontale-jena.de


Wir sehen uns 2013!

Fotos: Sebastian Reuter




„Heißer Einsatz“ für die RegIniRes Thüringen beim Ausbildungstag mit der Johanniter Unfallhilfe in Dornburg
28.04.2012

Gestaunt haben sicher nicht nur die zivilen Zaungäste, sondern auch der eine oder andere Teilnehmer. Zu Ausbildungsbeginn hieß es nämlich zunächst einmal „Einsatzzug Thüringen, stillgestanden“ gefolgt von einem Block Formalausbildung. Die soldatischen „Basics“ wurden aufgefrischt und aktualisiert, was von den teilnehmenden Soldaten sehr positiv aufgenommen wurde. 

Dann aber wurde es heiß. Bei sengender Sonne und über 30°C Mittagstemperaturen im Freien, war neben Konzentration auch echtes Durchhaltevermögen gefragt .Dank der dauernden Versorgung durch die neue, RegIni-eigene Feldküche mit Getränken und Verpflegung aber letztlich kein Problem.

Erstmals wurde eine RegIni-Ausbildung in Thüringen schwerpunktmäßig mit nur einem Partner, der Johanniter-Unfallhilfe, mit den Schwerpunkthemen „Erste Hilfe in Katastrophenszenarien“ und Pionierdienst durchgeführt. Die Profis von den Johannitern vermittelten dabei interessante Einblicke in ihre Tätigkeit und erwiesen sich als tolle Ausbilder für unsere Soldaten.

Die Gelegenheit mit sehr teurem Gerät zu üben und geschult zu werden, gibt es in dieser Form für uns sicher nicht jeden Tag - so war es beispielsweise möglich, selbst einen „Patienten“ zu intubieren, um zu erfahren wie schwierig so etwas in der Praxis ist, obwohl es eigentlich ganz einfach aussieht...

Das von der Universität Jena zur Verfügung gestellte Grundstück wurde nach allen Regeln der Pionierkunst ebenso geräumt, wie die abschließende Verletztenlage mit sehr realistisch geschminkten Opfern gemeistert, so dass am Ende des Tages alle Beteiligten mit dem Erreichten höchst zufrieden waren. Für die Zukunft wurde zudem auch eine weiter intensive Zusammenarbeit mit den Johannitern vereinbart, die im Gegenzug nun von uns bei Ihrem Mehrländerwettkampf im Juni in Weimar organisatorische Unterstützung erhalten werden.

Fotos: Sebastian Reuter



Ausbildungswochenende für RegIni in Holzdorf

23. - 25.03.2012

Auf die Einladung der RegIniRes Sachsen zu einer Übung auf dem Standortübungsplatz Holzdorf folgten sieben Kameraden aus der RegIni Thüringen. Mit dem Ziel, den Ausbildungsstand für die im Aufbau befindlichen Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr) zu festigen und zu erhöhen, nahmen die Thüringer Reservisten die weite Reise in die Annaburger Heide bei Torgau auf sich.

Im Laufe des Ausbildungswochenendes wurden theoretische und praktische Kenntnisse zum Allgemeinen Wachdienst aufgefrischt und zugleich erprobt. Ein besonderer Schwerpunkt wurde dabei auf die Pflichten und Befugnisse der Wachhabenden und der Wachsoldaten gelegt sowie die Ausübung des unmittelbaren Zwangs (UZwGBw) vertieft behandelt.

Mit großer Motivation übten die Teilnehmer die Flaggenparade der Wachsoldaten und nutzten diese Gelegenheit, die sonst nur selten Inhalt einer Ausbildung für Reservisten ist. Während der Ausbildung hatten die Thüringer Kameraden zudem die Gelegenheit im Rahmen der Pionierausbildung nebst S-Draht-Sperren einen „Spanischen Reiter“ selbst aufzubauen. Parallel dazu erfolgte in den Stationen der San-Ausbildung eine Wiederholung der verschiedenen Bergungstechniken im Felde sowie das Retten, Bergen und Verbringen Verletzter aus Kraftfahrzeugen. Darüber hinaus berichteten die RegIniRes-Verantwortlichen von der Tagung in Dresden im März und den Planungen für die Aufstellung der RSUKr und deren künftigen Strukturen. Im Laufe dieses Jahres sollen dafür ein eigener Kompanietrupp und Beorderungsposten für vorwiegend Mannschaften aufgestellt werden.

Das Ausbildungsziel, die Teilnehmer für einen Einsatz als Wachsoldaten von Kasernen und anderen militärischen Objekten vorzubereiten, wurde nicht nur erreicht, sondern darüber hinaus das Interesse an weiterer Ausbildung in dieser Thematik bei den Kameraden geweckt.

Die Jenaer konnten ihre Regionalinitiative und das Land Thüringen durch ihr einheitliches und vorbildliches Auftreten sowie ihrer gelebten Kameradschaft in Sachsen bestens repräsentieren und bei den Organisatoren einen guten Eindruck hinterlassen.

Die Zusammenarbeit mit der RegIniRes Sachsen soll in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden, was u. a. zu einer Einladung der Sächsischen Kameraden zu den verschiedenen Ausbildungen mit diesem Schwerpunkt nach Thüringen führte.


Mehr Bilder in der Mediathek der RK Jena!

Fotos: Stephan Herold



RegIniThüringen bei der DRM 2011 in Daaden

Zum ersten mal überhaupt hat ein Vertreter der RegIni Thüringen an einer Großveranstaltung teilgenommen. Bei der DRM 2011 wurde von den RegInis eine Station zum Thema Retten und Bergen betrieben, unter Federführung des Kompetenzzuges Büdingen. Auf diese Weise war ein guter Einblick in die Arbeit des Zuges, sowie die Möglichkeit gegeben, zahlreiche Kontakte zu knüpfen.
Im Bild links Hptm d.R. Volker Döpfer, Zugführer des Kompetenzzuges aus Büdingen während der DRM.

Foto: RK Rothenburg



Erstes Ausbildungsbiwak der RegIniRes Thüringen erfolgreich!
10. - 11.11.2011

Am Wochenende 10./11. November 2011 fand das erste Ausbildungsbiwak der RegIniRes in Schöps an der Saale statt. Gemeinsam mit dem THW und der ASB Rettungshundestaffel wurde eine Erstausbildung rund um eine Katastrophenlage nach Hochwasser durchgeführt. Zahlreiche, tolle Bilder hierzu finden sich unter www.sebastian-reuter.de !


Foto: Sebastian Reuter