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Morddrohungen gegen Organisatoren des Rainbowflash´s in Chabarowsk

veröffentlicht um 13.05.2014, 03:47 von RAINBOWFLASH against homophobia   [ aktualisiert: 13.05.2014, 03:48 ]

9 Mai. 2014. 

Das Bürgermeisteramt der Stadt Chabarwosk im Fernen Osten Russlands hat der Durchführung eines Rainbow-Flashmobs im Rahmen des internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie zugestimmt. Dies berichtete der Organisator der Aktion, der LGBT-Aktivist Alexander Jermoschkin. Wie Alexander weiter sagte, wurde ihm wegen der geplanten Aktion bereits Gewalt angedroht und er hätte daraufhin die städtische Administration gebeten, den Teilnehmern der Aktion im Notfall vor Ort medizinische Hilfe zur Verfügung zu stellen.

Wie ein Korrespondent von Radio Swoboda berichtet, findet der Flashmob am 17. Mai 2014 statt. Dabei wollen die Teilnehmer Luftballons steigen lassen, an denen  Aufkleber mit einem Rosa Winkel und Wünsche befestigt sein sollen. Einhundert Teilnehmer sind angemeldet worden.   

Im letzten Jahr war die ebenfalls mit der städtischen Administration abgestimmte Aktion noch vor Beginn angegriffen worden, konnte letztlich aber trotzdem durchgeführt werden. Als im April des letzten Jahres LGBT-Aktivisten in Chabarwosk aus Anlass des „Tages des Schweigens“ eine Aktion durchführten, bei der sie sich die Münder mit Klebeband verklebten und Flyer verteilten, wurden sie ebenfalls von einer radikalen Gruppe angegriffen. Einem Teilnehmer wurde dabei die Kleidung zerrissen. 

https://sites.google.com/a/quarteera.de/newquarteera/news/morddrohungengegenorganisatorendesrainbowflashsinchabarowsk/1901356_700705249975810_4608579215759601535_n.jpg
Alexander Jermoschkin verlor im letzten Herbst wegen seines LGBT-Engagements seine Anstellung als Geographielehrer einer Schule. Mehrfach wurde er von radikalen Gruppierungen auch mit dem Tode bedroht. Ein Artikel über ihn mit dem Titel „Die Geschichte mit der Gayographie“, den die Zeitung „Molodoj Dalnjewostotschnik“ (Junger Fernostler) publizierte, fand breite Resonanz in der Gesellschaft. Im Interview erdreistete sich Alexander über seine Normalität zu sprechen. Hierin erkannte Roskomdasor (die russische Aufsichtsbehörde für Massenmedien, Telekommunikation und Datenschutz, Anm. d. Ü.) eindeutig Homo-Propaganda. Ein Gericht verurteilte den Chefredakteur des „Molodoj Dalnjewostotschnik“ Alexander Suturin wegen einer Ordnungswidrigkeit zu einer Geldstrafe von 50.000 Rubel (1.000 €), was dieser wiederum als „faschistische Propaganda“ kommentierte. 

Suturin sagte damals: „Nach meinen Beobachtung, und dich übertriebe nicht, ist bei uns auf der Straße eine verdeckte Sittenpolizei entstanden. Ich als Vater einer erwachsenen Tochter mache mir große Sorgen um sie. Heute hat diesen Typen ein Schwuler nicht gefallen, den sie dann auf der Straße unbehelligt zusammengeschlagen haben. Morgen gefällt ihnen die Länge des T-Shirts meiner Tochter nicht und sie werden es ihr herunterreißen. Sie können das alles tun, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Und mit jedem Tag werden es mehr und mehr. Genau darum ging es in dem Artikel.“  


Quelle: http://www.gay.ru/news/rainbow/2014/05/09-28804.htm

Übersetzung: Quarteera.de

Der CSD Würzburg unterstützt Rainbowflash 2011

veröffentlicht um 22.03.2011, 16:01 von RAINBOWFLASH against homophobia   [ aktualisiert: 22.03.2011, 16:06 ]

 
 
Der CSD Würzburg unterstützt den von der Toleranz Fabrik e.V. initiierten Rainbowflash zum internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai.
 

Kansainvälinen homofobian vastainen päivä

veröffentlicht um 12.05.2010, 14:16 von RAINBOWFLASH against homophobia   [ aktualisiert: 12.05.2010, 16:21 ]



Das heißt "Internationaler Tag gegen Homophobie" auf Finnisch.
Helsinki macht mit!
Mit Hunderten von Luftballons setzt nun auch die Haupstadt Finnlands Zeichen gegen Homophobie und zeigt Solidarität mit Schwulen und Lesben in anderen Ländern.

Pressemitteilung auf Finnisch: www.1705.fi
Facebook-Event

RainbowFlash einer Regenbogenfamilie aus Finnland

veröffentlicht um 06.05.2010, 03:21 von RAINBOWFLASH against homophobia   [ aktualisiert: 06.05.2010, 03:24 ]


Schwuler Vater und seine zwei Söhne freuen sich schon mal vor auf den 17 Mai!

Dresden setzt Zeichen gegen Homophobie

veröffentlicht um 06.05.2010, 03:05 von RAINBOWFLASH against homophobia   [ aktualisiert: 06.05.2010, 03:26 ]

Der schwul-lesbischer Radiosender pride1radio.com berichtet über die Vorbereitung zum Dresdener RainbowFlash:

Wie in Dresden treffen sich am 17. Mai 2010 Menschen an vielen Orten, insbesondere auch in Osteuropa (Minsk, Novosibirsk, St. Petersburg, Tscheljabinsk, Moskau, Rostow am Don u.v.m.),  um Teil der weltweiten RAINBOWFLASH-Demonstration zu sein. Die Aktion in Dresden soll auch als ein Zeichen der Verbundenheit und der Unterstützung der Aktivisten in diesen Ländern verstanden werden.

Das heißt aber nicht, dass vor unserer Haustür schon alles in Ordnung ist, wenn es zum Thema Homophobie kommt! Das merken Sie nicht nur, wenn Sie auf manche Schulhöfe oder in Fussballstadien schauen. So gilt das Wort „schwul“ als eines der weitverbreitesten Schimpfworte.   
Der RAINBOWFLASH soll deshalb auf das Problem hinweisen und somit bewusst machen: Es kommt auf das Verhalten eines JEDEN Einzelnen im Alltag an!

SPD-Dresden macht mit. Respekt!

Blu, Schwulissimo, Hinnerk

veröffentlicht um 06.05.2010, 02:39 von RAINBOWFLASH against homophobia   [ aktualisiert: 06.05.2010, 03:04 ]



RainbowFlash2010 in den Printmedien - die größten norddeutschen schwulen Magazine
annoncierten Hamburger RainbowFlash im Veranstaltungskalender.
Hinnerk verfasste einen ganzen Artikel dazu, wie im letzten Jahr auch.
Schwulissimo setzte uns auf die Titelseite.
Nach der Auflage zu beurteilen erwarten wir nun Abertausende luftballonsbewaffnete
Homophobie-Bekämpfer auf dem dem Rathausplatz am 17. Mai.



Straights for gay rights

veröffentlicht um 07.04.2010, 12:41 von RAINBOWFLASH against homophobia   [ aktualisiert: 08.04.2010, 05:15 ]

Im russischsprachigen Internet startet RainbowFlash.info eine Video-Aktion:
Schwule und Lesben filmen ihre heterosexuellen Freunde,
die eine Botschaft gegen Homophobie senden.



Die ersten Videos sind schon da (mit deutschen Untertiteln):

Meine Beste Freundin ist lesbisch



Vor dem 17. Mai werden sie alle zu einem Statement gegen Homophobie geschnitten
und auf allen Wegen über youtube verbreitet. Schwule und Lesben in Osteuropa können
jede klare Stimme und jedes offene Gesicht gebrauchen - die Adresse ist die alte -
rainbowflash17may@gmail.com
- ihr wisst was zu tun! :)
Sprachbarrieren sind überwindbar - jedes Video wird fleißig untertitelt.

RainbowFlash2010 in Tschechien

veröffentlicht um 07.04.2010, 10:22 von RAINBOWFLASH against homophobia   [ aktualisiert 13.05.2010, 02:41 von Wanja K ]



Die Organisatoren der Queer Parade in der zweitgrößten tschechischen
Stadt Brünn (Brno) gaben in ihrer Pressemitteilung bekannt:

Na 17. května, který je Mezinárodním dnem proti homofobii,
se zúčastněné organizace přidají k hnutí Rainbow Flash a vyšlou barevný
vzkaz podpory všem, kteří se musejí se svou orientací skrývat.
Ten bude mít podobu barevných balónků
hromadně vypuštěných z brněnského Špilberku.

Selbst wenn man kein Tschechisch kann, kann man erahnen, was 17. května bedeutet.
Yepp! Da werden in der malerischen Brünner Festung Špilberk am 17. Mai
von Hunderten Brünnern Regenbogenluftballons freigesetzt.

Kontaktpersonen: Jolana Navrátilová, Mirek Zajdák, Petra Havlíková
(PR team Queer parade, tel.: 777 817 499, 724 266 833, 732 854 435)
info@queerparade.cz


UPD  Rainbowflash in Brünn findet mitten in der Stadt an!
Adresse: setkání na Náměstí Svobody v 17.00, průvod na Denisovy sady

gayvention und youtube

veröffentlicht um 07.04.2010, 08:27 von RAINBOWFLASH against homophobia


Vor Paar Tagen auf der LGBT-Messe im Hamburer Flughafen.
Die Video-Botschaften gegen Homophobie werden grade zusammengeschnitten.
Bald schon im Netz!

Flyers sind da!

veröffentlicht um 07.04.2010, 08:12 von RAINBOWFLASH against homophobia   [ aktualisiert: 07.04.2010, 08:27 ]


Alles fliegt - Flyers für Rainbowflash2010 sind gekommen. 
Sehen frisch aus, fühlen sich gut an, 
sind bald in Hamburger Bars, Cafes und Discos zu finden. 

Wer die Fleyrs für seine Stadt drucken will, melde sich rainbowflash17may@gmail.com!

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