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Tag 4.1 - Bremen


In unserer Planung haben wir Bremen anfangs als Endstation dieser Tagesetappe angedacht, einerseits weil wir davon ausgingen das wir nach 3 Tagen mit je mehr als 100 Kilometern es nicht nach Nordenhamm bzw. Bremerhaven schaffen würden und anderseits weil wir uns Bremen anschauen wollten. Anschließend sollte es mit der Bahn nach Bremerhaven weitergehen. Jedoch haben wir nach den ersten beiden Tagen festgestellt das wir durchaus das Potential haben die Strecken Verden Bremerhaven zu schaffen was mit mehr wie 120 Kilometern unsere Königsetappe geworden wäre. Wäre weil wir in Elsfleth wegen des schlechten Wetters aufgeben mussten, zwischenzeitlich hatte wir sämtliche Arten von Carports und Garagen der Region als Unterstand getestet, aber irgendwann hatte es dann nicht mehr aufgehört zu regnen und kurz vor Elsfleth haben wir dann einsehen müssen das uns diese 30 Km nicht vergönnt waren. So zahlte man bitter enttäuscht die 5,70 EUR incl. Fahrradticket für die Fahrt nach Nordenhamm.
Aber nun erst einmal zum beginn der Etappe. Zunächst einmal sah es so aus als wollte es ein wunderschöner Tag wie die vorherigen werden und so kamen wir auch gut voran. Landschaftlich war es ja seit gestern Flach was aber auch seinen Reitz hat. Vorbei an kleinen Orten sind wir in das südlich gelegen Industriegebiet von Bremer eingefahren, was zu der vorhergehende Idylle ein starken Kontrast mit dem hektischen bot. Nach dem passieren des Industriegebietes und den Hinweis eines netten Bremers sind wir die Weserpromenade entlang gefahren und haben nach einem kleinen Umweg das bekannteste Wahrzeichen der Stadt bestaunt. Bestaunt ist vielleicht der Falsche Ausdruck ich war eher enttäuscht das die Bremerstadtmusikanten so klein waren, da war ich nur beruhigt das ich nicht der einzigste mit dieser Auffassung war. Nach dem durchqueren der Bremer Altstadt ging es nordwärts durch ein Wohngebiet und dann wieder durch eine riesiges Industriegebiet vorbei an dem größten Hochregallager Europas das dem Kaffeeröster Tchibo gehört! Spätestens ab da war abzusehen das es bald von oben Nass werden könnte und so war es dann auch. Über Bremen zog eine deftige Regenfront wie man auf dem Foto gut erkennen kann, aber wir sind dieser erst einmal davon gekommen. Aber nach 35 Kilometern hat sie uns dann in Elsfleth endgültig eingeholt und wir sind auf die Bahn umgestiegen.

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