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Tag 2 - Porta Westfalica

Um 9,00 Uhr ging es in Holzminden nach einem ausführlichen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein, der einen heißen Tag erahnen ließ, mit der zweiten Etappe los. Das radeln ging recht flott von den Beinen was keiner von uns am Vorabend gedacht hätte. Auch bei diesem Streckenabschnitt war die Landschaft eine Augenweide und auch die Strecke an sich war gut ausgebaut. Bis auf einige mal wo man kurz auf die Landstraße ausweichen musste konnte man auf fast ausschließlich auf den asphaltierten Radwegen fahren.
Um 12:30 Uhr waren wir nach guten 50 Kilometern in Hameln ( der Rattenfänger lässt grüßen ) angekommen. Dort haben wir erst einmal Rast gemacht um die Kräfte für den zweiten Tagesabschnitt neu zu bündeln, die wir im nachhinein betrachtet auch dringend brauchen würden.
Nachdem wir uns in Rinteln am Nachmittag ein leckeres Eis auf dem Marktplatz gegönnt haben kam wohl der schwierigste Streckenabschnitt. Aus Rinteln rausgefahren sah man schon in weiter ferne die PORTA WESTFALICA und Kaiser Wilhelm hat man schon grüßen sehen. Aber wer sich hier nah am Ziel wähnt wird bitter enttäuscht, gut 15 Kilometer nach Rinteln ging es dermaßen steil Bergauf das man diesen Gedanken zutiefst verurteilt. Es ist ja nicht nur das eigene Gewicht was bei dem ein oder anderen ein wenig mehr ist, sondern auch das Gepäck das auch so einiges wiegt was den Berg hinauf will. Aber allen Widrigkeiten zum trotz konnte uns dieser Hügel oder treffender Gesagt Berg der HC nicht stoppen und bekanntlich geht es nach jeder Auffahrt auf eine Abfahrt, und die hatte es in sich.
Nach einiger Sucherei unserer heutigen Unterkunft in Porta Westfalica / Hausberge haben wir die Jugendherberge gegen 19,00 Uhr endlich gefunden. Ziemlich erschöpft von dem anstrengenden Berg ging es nach dem üblichen Prozedere und einer kurzen Ruhephase noch mal in die Stadt und wofür sie bekannt ist.
Die PORTA WESTFALICA eine wirklich außergewöhnliche Tür an deren westlicher Öffnung das Kaiser Wilhelm Denkmal thront. Sie öffnet gen Norden die Norddeutschen Tiefebene, in der es ab morgen weiter geht.
Nach einem kleinem Ortsrundgang und einem Döner bei „Haarys Dönerbude“, hatte wir noch ein wenig Glück und sind der Regenschauer um wenige Minuten in unsere Herberge entkommen.
Hameln Kaiser Wilhelm Denkmahl Anstieg nach Porta Westfalica  


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