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Mit der Idee von ASCII-art geht einher, dass größere Gruppen von Pixel zusammengefasst werden, um diese in Text umzuwandeln. Durch eine Komprimierung von 10 x 10 Pixel x 3 Farbkanäle (also insgesamt 300 Einzelinformationen) auf ein Zeichen gehen viele Detailinformationen verloren. Sind die Details aber wichtig um das Dargestellte zu erkennen, so bleibt nur ein Ausweg: vergrößern vor der Umwandlung in ASCII-art.

Als Beispiel wird hier ein kleines Bild mit vielen Details verwendet und in ein kontrastreiches Graustufenbild umgewandelt.





Bei einer direkten Umwandlung in ASCII-art bleiben 3 Zeilen und 5 Spalten (15 Zeichen). Das Ergebnis zeigt die deutlichen Informationsverluste. Vom Ausgangsbild ist nichts mehr erkennbar.



Um die Informationen zu erhalten wird das Bild um den Faktor 10 vergrößert. Über das Menü Bild -> Bildgröße bei der Breite in Pixel ein 0 hinzufügen. Das Häkchen bei Proportionen beibehalten sollte nicht vergessen werden, da das Bild sonst gestreckt wird und die Höhe unverändert bleibt.



Das Bild ist nun extrem verschwommen. Für die Weiterverarbeitung zu ASCII-art stört dies aber nicht. Der Filter wird über Filter -> pixelhaufen -> ascii-art angewendet.



Noch mehr Informationen lassen sich durch die im Tutorial Farbe1 beschriebene Vorgangsweise extrahieren.



Da sich bei dieser Bearbeitung die Größe schnell potenziert, sollte auf ein möglichst kleines Ausgangsmaterial vor der Anwendung geachtet werden.
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