Projekt Gütesiegel Partizipation

Projekt "Gütesiegel Partizipation für psychiatrische und psychosoziale Einrichtungen"

In der heutigen Zeit hat Bürgerbeteiligung einen hohen politischen und gesellschaftlichen Wert. Auch im Gesundheitswesen wird der Patient zunehmend eingebunden. Speziell in der Psychiatrie ist Partizipation der PatientInnen und der KlientInnen in psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen noch lange nicht zufriedenstellend umgesetzt.

Für die Einrichtung ergibt sich dadurch folgender Gewinn:
  • Schwachstellen in der Einrichtung können besser erkannt und behoben werden.
    --> Qualitätssicherung/-verbesserung
  • Die Identifikation der KlientInnen und PatientInnen mit der Einrichtung ist erhöht
    --> bessere Zusammenarbeit mit den Fachpersonen
  • Partizipation wirkt gesundheitsfördernd für die KlientInnen und Patientinnen durch die Möglichkeit Empowerment umzusetzen.
Im optimalen Fall ergibt sich durch gelungene Partizipation eine WINWIN-Situation für Fachpersonen und KlientInnen und PatientInnen. Allerdings benötigt Partizipation auch Zeit und Engagement von beiden Seiten und kostet somit auch Geld.

Um die Partizipation in psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen zu stärken hat sich PeerCom vorgenommen ein Gütesiegel Partizipation zu erarbeiten. Wir sind uns bewusst, dass dies ein aufwändiges und langwieriges Projekt ist. Aber uns liegt das Thema am Herzen und wir sehen hier die Möglichkeit die psychiatrischen Hilfen zum Wohle der psychiatrieerfahrenen Menschen zu verbessern.

Durch das Gütesiegel erwirbt sich die Einrichtung einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Einrichtungen ohne Gütesiegel.

Hier eine erste Projektplanung

  1. Finden einer Piloteinrichtung, die bereit ist ihre internen Beteiligungsstrukturen und ihre Partizipationskultur zusammen mit PeerCom zu reflektieren und zu bewerten. 
  2. Bei gefundener Piloteinrichtung könnte es folgendermaßen weiter gehen:
    1. Ausgehend von der Piloteinrichtung Erstellung eines Kriterienkatalogs, der beschreibt, wie sich gelungene Partizipation darstellt.  
    2. Erstellung eines Aktionsplan, der anhand des Kriterienkatalogs vorgibt, wie gelungene Partizipation in der Piloteinrichtung verwirklicht werden kann. 
    3. Umsetzung des Aktionsplans und spätere Evaluation der Ergebnisse in der Piloteinrichtung
  3. Finden weiterer Einrichtungen, die zur Zusammenarbeit bereit sind. 
  4. Erstellung eines einrichtungsübergreifenden Gütesiegels für Partizipation. 
  5. Werbung für Akzeptanz und Verbreitung des Gütesiegels. 
  6. Begleitung der Vergabe des Gütesiegels. 





Comments