Japans Briefmarken

 
Am 16. Februar 2004 (auf dem Tagesstempel der japanischen Post ist als Jahresangabe die Rechnung nach dem Kaiserhaus zu ersehen) wurden aufgrund einer privaten Bestellung diese Takeshima-Briefmarken erstellt.

Im Erscheinungsmonat wurden diese Yen 80,- Marken für frankaturungültig erklärt und weitere Aufträge zu diesem Thema von der japanischen Post abgelehnt.

Der Wechselkurs des japanischen Yen lautete im Oktober 2004 wie folgt: JPY 1,00 = EUR 0.007361 / Interbank Kassakurs.
 
 
 
 
 
Mit freundlicher Genehmigung:
© Japan Post

  • Nachfolgend wiedergegeben ist das Antragsformular, mit dem diese Postwertzeichen in Auftrag gegeben wurden.
(Zwei weitere Beispiele für die Bestellung personalisierter Briefmarken finden Sie unter "Deutsche Fälle in ähnlichem Zusammenhang".)
 
 
 

Seit 2003 wird die Japan Post (JP) als ein unabhängiges, öffentlich-rechtliches Unternehmen geführt.
Die Privatisierung wird für das Jahr 2007 angestrebt. Aus diesem Grund informierte sich der Vizepräsident der JP , Herr Chikanori Saio, im September 2004 bei Prof. Dr. Wulf von Schimmelmann, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Postbank AG, über die Herausforderungen und Risiken der Deregulierung und Privatisierung.

Die JP ist in Ihrer derzeitigen Struktur aufgegliedert in die Unternehmensbereiche "Brief", "Spargeschäft", "Lebensversicherung" und Distributionsnetzwerk. Zusätzlich besteht das Filialnetz.
Als die weltweit größte Kapitalsammelstellte gilt die japanische Postsparkasse Japan Postal Savings, bei der jeder vierte japanische Haushalt Kunde ist.

Im Jahr 2006 verwandte die Deutsche Post AG für das Pluspäckchen WELT die Darstellung einer Japanerin, die in Japan das Päckchen aus Deutschland entgegennimmt.

 

 

Briefkasten der japanischen Post um 1975.

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