Stammt die umstrittenste Briefmarke aus Korea ?

Stammt die weltweit umstrittenste Briefmarke aus Korea, weil Japan protestierte?
 
Nachdem das japanische Postministerium den Internationalen Weltpostverband in Bern (UPU=Union des Postes Universelle) einschaltete, gelangten die hier vorgestellten Briefmarken zur weltweit begehrten Berühmtheit.
 
Die Postwertzeichen stellen die Insel Tok (koreanisch Tok-do oder Tokdo bzw. nach neuer südkoreanischer Transliteration Dokdo, sowie japanisch Takeshima bzw. Dakeshima) dar.
 
Die südkoreanischen Marken waren bereits am Tage des Erscheinens ausverkauft, und die nordkoreanischen Marken wurden über mehrere Monate ausschließlich per Exklusivvertrag über einen Händler in Peking im Ausland vertrieben.
  • Aber es gab auch offizielle und halbamtliche Neuauflagen in Süd- und Nordkorea 2005, sowie japanische Marken im Kundenauftrag, die für frankaturungültig erklärt wurden!
 
Wo liegt die Felsinsel, und warum erscheint sie auf Briefmarken?
 
Wie sehen die Marken aus, und wie stellen die beteiligten Länder ihre Sicht dar?
 
Weshalb erschien in Seoul ein Nachdruck der Dokdomarken auf personalisierten Bögen?
 
Gab es Vergleichsfälle im Postverkehr mit der DDR?
 
Wie äußerte sich der südkoreanische Präsident gegenüber einer deutschen Zeitung zur Insel?
 
In welchen Souvenir-Diplomatenpass werden Briefmarken geklebt?
 
Ist die Feingoldmünze tatsächlich erschienen?
 
 
Sir Rowland Hill gilt als "Vater der Briefmarke", da er 1937 die Portoquittung einführte, die wir heute als Postwertzeichen kennen. Die erste Ausgabe erschien 1840 unter dem Titel One Penny Black und zeigt das Konterfei von Königin Victoria.
 
Im Königreich Bayern erschien am 01.11.1849 die erste Deutsche Briefmarke, die sogenannte Schwarze Einser.
 
Die einzige deutsche Marke mit Koreabezug erschien in der DDR. Sie finden diese unter "Die Macht der Marke". Eine mit Deutschland motivähnliche Marke erschien in Südkorea und Japan. Korea war Schwerpunktland auf der Frankfurter Buchmesse 2005. Im Koreajahr 2005 erschien jedoch kein deutsches Postwertzeichen zu diesem Thema.

Ein Jahr nach Erscheinen der Dokdomarken wurde die Auseinandersetzung zwischen Korea und Japan erneut auf die Tagesordnung gesetzt.

 
Am 23.03.2005 statteten südkoreanische Abgeordnete der japanischen Botschaft in Seoul einen Protestbesuch ab. Sie forderten dort u.a. eine offizielle Entschuldigung für Tokios Äußerungen zu Dokdo.


 
Die Äußerung, die Gegenstand der Beschwerde wurde, besagte, dass Dokdo nach internationalem Recht zu Japan gehöre und Takeshima heiße. Die japanische Präfektur Simane richtete einen Gedenktag zum Feiern des sog. Takeshima-Tages ein.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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