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Liebe und Glück trifft Erleuchtung und Humor




Yoga-Chat im Internet

Liebe und Glück trifft Erleuchtung und Humor

Beginn
Am Tag danach
Guten Morgen, mein Liebling
Hallo mein Engel 
Die Göttin
Der Yoga Weg
Liebe, Mitleid und Mitgefühl
Die Essenz aller Religionen
Himmel, Hölle und zwei kleine Engel
Außerkörperliche Erfahrungen
Gott und Erleuchtung
Der Sinn des Lebens
Der Weg der Heilung
Die Rettung der Welt
Der Aufbau einer glücklichen Welt
Männer und Frauen 

Vorwort

Ulla: Hallo lieber Nils ! Ich denke seit Samstag über das Wort Beziehungssucht nach. Ich hatte nämlich schon überlegt, ob ich etwa beziehungssüchtig bin. Aber nein, für beziehungssüchtig halte ich mich nicht. Beziehungssucht schadet. Man hält an Beziehungen fest, die nicht gut für einen selbst sind, weil man nicht alleine sein kann. Oder man stürzt sich aus eben diesem Grund in irgendeine neue Beziehung, ganz gleich, ob es richtig passt oder nicht. Als junges Mädchen war ich wohl mal beziehungssüchtig, denn sonst hätte ich ja nicht immer die Falschen getroffen.

Beziehungen zu haben ist positiv, weil es das Natürlichste der Welt ist, nicht nur zum Kinder kriegen. Durch Beziehungen kann man sich auch gegenseitig helfen, ins Licht zu kommen. Ich liebe es, meinen Freunden/dinnen und meinem Partner Gedankenanstöße zu geben, damit sie lernen. Ohne meine Beziehungen könnte ich weder die Gedankenanstöße, noch meine Liebe weiter geben. Meine Aufgabe ist nun mal, die Liebe in die Welt zu bringen und dafür brauche ich auch Beziehungen jeder Art. Ich danke Gott, dass es Dich gibt und Dir, dass wir Freunde sind♥! Alles Liebe Deine Ulla 

--->  Ullas Homepage kannst du hier ansehen.
 

Beginn

 

Nils :  Vielen Dank für die Facebook-Freundschaft. Was hat dich dazu bewogen?

 

Ulla : Hallo Nils! Ich kenne Dich ja schon von Utopia, wo Du mich sofort beeindruckt hast, weil Du das Leben führst, was ich mir manchmal auch für mich wünsche. Da meine guten Freunde um mich herum jedoch nicht mitmachen könnten, wohl nicht einmal wollten, führe ich eben mein bisheriges Leben so weiter. Ich habe mich gefreut, Dich in Facebook gefunden zu haben. Ich könnte Deinen Rat, evt. sogar Deine Mithilfe gebrauchen. Könnte man nicht eine Gruppe gründen, die positive Werte lebt, weiter gibt und über offene Fragen diskutiert und philosophiert? Hier in Facebook könnte man doch viele Menschen erreichen, auch Jugendliche, was ich für wichtig halte. Lieber Nils, was hältst Du von meiner Idee? Können wir die Ethik hier bei Facebook nicht beleben? 

 

Nils : Danke für dein Interesse. Jeder kann etwas für eine bessere Welt tun. Ich versuche mein Wissen über mehrere Internetforen weiterzugeben. Inwieweit Facebook dabei behilflich sein kann, habe ich noch nicht ausprobiert. Vielleicht ist das dein Weg. Gründe einfach eine Gruppe. Ich mache auch mit. Alles weitere wird sich ergeben. 

 

Ulla : "Hiermit gründe ich eine Gruppe, die ein Gegengewicht zu all dem Bösen und Negativen auf dieser Welt darstellen soll. Jeder, der wünscht, dass das Gute in dieser Welt siegt, kann und sollte mitmachen, gleich, welcher Religion er/sie angehört oder auch atheistisch denkt. Je zahlreicher wir werden, desto mehr Gewicht kann das Gute in der Welt bekommen. Darum bitte ich Euch, Euren Freunden von mir und der Gruppe zu berichten und sich uns anzuschließen. Vielleicht können wir so eine positive Lawine ins Rollen bringen." Hallo lieber Nils! So, nun habe ich es getan! Die paar Freunde, die ich in der kurzen Zeit angesammelt habe, wurden von mir mit dem gleichen Schreiben, wie das an Dich, aufgefordert, weitere Freunde zu sammeln für das Gute. Ich bin gespannt, ob auch wirklich Resonanz kommt, oder ob es nur eine illusorische Idee von mir ist. Liebe Grüße und Danke, dass Du dabei bist!

 

Nils : Hallo Ulla, schön dass du eine Gruppe gegründet hast. Damit sie erfolgreich wird, muss erstens der Name und zweitens das Programm gut sein. Mit dem Namen Weltverbesserer gibt es schon fünf Gruppen bei Facebook und sie haben alle nur wenige Mitglieder. Lass uns erst mal gründlich einen guten Namen suchen. Am besten finde ich es für etwas zu sein, zum Beispiel "Für eine bessere Welt" (Für eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks-Für eine glückliche Welt). Vielleicht fällt dir noch was Gutes ein. 

 

Ulla : Hallo lieber Nils! Deine Ideen sind um einiges besser als meine. Du hast mich jetzt zu dem Namen "Für eine friedvolle und liebevolle Welt" inspiriert. Was hältst Du davon? Wenn Du auch einverstanden bist, werde ich die Gruppe so nennen. 

 

Nils : Hallo Ulla, der Name ist gut. Gründe die Gruppe und ich werde eintreten. Ich werde die Gruppe Yoga gründen und hoffe, dass du auch bei mir eintrittst. Wichtig ist eine regelmäßige Betreuung der Gruppen. Wir könnten regelmäßig einen positiven Satz (Idee, Botschaft, Meldung) posten und unsere Mitglieder ebenfalls zum Posten auffordern. Dann werden die Gruppen für alle hilfreich. 

 

Ulla : Hallo Nils! Genau so habe ich mir das auch vorgestellt! So sind wir zwei schon mal ein gutes Team. Ich werde morgen diese Gruppe gründen und in Deine natürlich auch eintreten. 

 

Nils : Wenn wir ein gutes Team sind, genügt das fast schon. Einige Leute werden schon mitlesen. Erwarte nicht zu viel. Die Welt zu verbessern ist kein stark nachgefragtes Thema im Internet. Herzlichen Glückwunsch zur Gruppengründung. Wie geht es jetzt weiter? Was planst du als nächstes? Warum hast du eine geschlossene und nicht eine offene Gruppe gegründet? Möchtest du die Kontrolle über die Mitglieder und die Diskussionen behalten?

 

Ulla : Hallo lieber Nils! Die geschlossene Gruppe ist entstanden, weil ich komischerweise eine offene Gruppe nicht gründen konnte. Ich werde sie aber jetzt sofort öffnen. 

 

Nils : Sehr gut. Du hast den Link gefunden. Ich konnte auch nicht sofort eine offene Gruppe gründen. Man kann es erst tun, wenn die Gruppe gegründet ist. Alles Liebe und viel Erfolg. 

 

 

Am Tag danach


Nils : Hallo, wie geht es dir? Man hört ja nichts mehr von dir. 

 

Ulla : Bin gestern zu beschäftigt gewesen mit privaten Aktivitäten. Morgen habe ich auch einige Termine. Aber zwischendurch bin ich immer mal wieder da. Schließlich wollen wir ja etwas Positives erreichen, und noch sind unsere Gruppen keine Selbstläufer. Danke, dass Du mich vermisst hast:-) ! Auf ein Neues!

 

Nils : Klar vermisse ich dich. Du bist meine liebste Freundin. Außer dir habe ich nur noch einen Igel und ein Rotkehlchen.

 

Ulla : Wenn Du außer mir nur noch einen Igel und ein Rotkehlchen hast, bin ich ja in allerbester Gesellschaft! 

 

Nils : Das stimmt. Du bist bei mir und meinen Waldfreunden in bester Gesellschaft. 

 

Ulla : Ich bin gerade von meinen Wilden Kerlen zurückgekommen. Dann schaue ich immer noch einmal ins Facebook.

 

Nils : Was sind deine Wilden Kerle?

 

Ulla : Ich mache Kinderbetreuung. Und da habe ich zwei herrliche Jungs, 5 und 7 Jahre alt, die gewaltig wild sind.

 

Nils : Jungs sind manchmal wild. Ich war früher auch ziemlich wild. Jetzt bin ich nur noch ein lieber alter Opi. 

 

Ulla : Ha,ha! Wer`s glaubt..... 

 

Ulla : Trotz Regen wünsche ich Dir einen schönen Tag! 

 

Nils : Danke, bei mir regnet es nicht. Es ist zwar etwas grau, aber morgen soll die Sonne wieder scheinen. Ich wünsche dir, dass in deinem Herzen immer die Sonne scheint.

 

Ulla : Das wünsche ich Dir auch, lieber Nils!

 

Nils : Danke, das kann ich im Moment gut gebrauchen.  Hast du eigentlich einen Beruf oder immer Zeit fürs Internet?

 

Ulla : Ich betreue abends Kinder.

 

Nils : Ich habe mich schon gewundert, wieso du so oft im Internet bist.

 

Ulla : Ja, aber heute z.B. ist es mir etwas viel geworden. Ich werde oft in Gespräche und Infos reingezogen, die dann länger dauern. Aber wenn man ein Ziel hat, muss man auch am Ball bleiben, nicht wahr?

 

Nils : Es ist gut ein Ziel zu haben und am Ball zu bleiben. Das ist ein guter Tagesspruch. Wie alt bist du eigentlich?


Ulla : Lieber Nils! Ich bin inzwischen 55 Jahre alt und fühle mich zwischen 15 und 35 Jahre jung. Mir ist der spirituelle Weg ja auch erst so richtig seit 6 Jahren offenkundig geworden. Und ich bin sehr glücklich darüber. Alt sind wir zwei körperlich noch lange nicht. Die Seele tickt anders als der Körper. 

 

Nils : Alt ist man körperlich dann, wenn man sich körperlich alt fühlt. Ich rechne so ab 90 damit. Ich lebe gesund, damit ich mich möglichst lange gut halte. Als Seele sind wir ewig jung. Aber der Körper wird alt. Ich bin in dem Alter, wo ich das noch nicht wirklich realisiere. Aber im Alter sollte man sich verstärkt dem spirituellen Weg zuwenden. 


Ulla : Übrigens kann man auch in einem alten Körper noch jung sein. Meine Mutter war ein gutes Beispiel dafür. Sie hat u.a. mit über 80 Jahren noch Computer gelernt und gerne damit gespielt.

 

Nils : Ich habe heute an dich gedacht. Irgendwie spüre ich die Liebe zwischen uns. Das ist schön.

 

Ulla : Ja, das geht mir ganz genauso. Ist schon ein sehr schönes Gefühl!

 

Nils : Dann können wir uns gegenseitig spüren. Das ist schön.

 

Ulla : Genau. Fühl Dich von mir ganz fest umarmt.

 

Nils : Das wird mir jetzt schon fast etwas zu intim ;-). Ich bin das nicht mehr gewohnt. Aber sei auch fest von mir umarmt. 

 

Ulla : Ha,ha,ha!

 

Nils : Gut, dass du auch Humor hast.


Ulla: Gute Nacht, Lieber! Ich denk an Dich!


Nils : Das Frauen immer das letzte Wort haben müssen. 

 

Ulla :  ;-)

 

 

Guten Morgen, mein Liebling

 

 Nils : Hallo, bist du da?

 

Ulla :  Hallo Lieber!

 

Nils : Ich bin extra schnell durch den Wald gerannt, um dich noch vor Mitternacht in Facebook zu treffen. 

 

Ulla : Das ist sehr lieb! War es nicht zu dunkel zum Rennen?

 

Nils : Nein. Ich kann bei Dunkelheit sehen. Außerdem habe ich eine Taschenlampe. Ich kenne den Weg auswendig. Und es scheint heute wunderschön der Mond, wie für zwei Verliebte. 

 

Ulla : Stimmt! Vollmond ! 

 

Nils : Wie geht es dir?

 

Ulla : Prima! Ich bin mal wieder, wie meistens, fröhlich und freue mich sehr, Dass Du mich noch erwischt hast!:-)  Was ist mit Dir? Alles okay?

 

Nils : Ich habe gerade wieder die Welt gerettet. Danach geht es mir immer gut.

 

Ulla : Das ist gut!!!

 

Nils : Genauer gesagt habe ich nur Amerika und China gerettet. Aber immerhin.

 

Ulla : Wie hast Du diesmal die Welt gerettet?

 

Nils : Ich habe das I Ging in der amerikanischen Wikiversity gepostet.

 

Ulla : Aha, gut!

 

Nils : Darin steht, wie Mann und Frau glücklich sein und friedlich zusammenleben können.

 

Ulla : Das ist echt gut! Das wird sicher viele interessieren und positiv beeinflussen.  Ich hatte heute ein Huhn als Lehrer!

 

Nils : Was lehrte dich das Huhn?

 

Ulla : Es lehrte mich etwas über die Angst.

 

Nils : Wie lehrte es dich?

 

Ulla : Ich möchte ja, dass die Lebewesen keine Angst mehr haben, weil sie dann richtig frei sind.

 

Nils : Und wie rettest du sie jetzt?

 

Ulla :  Heute lief dieses Huhn dauernd um mich rum, hatte aber immer wieder Angst und ich konnte es dadurch immer dort halten, wo ich wollte. Da habe ich überlegt, dass wenn das Huhn keine Angst mehr hätte, würde es glücklicher sein.

 

Nils : Ich glaube Hühner haben oft Angst. Das ist ihre Natur.

 

Ulla : Das stimmt

 

Nils : Das rettet sie oft. Aber manchmal ist es auch ungünstig. Wichtig erscheint es mir die Angst kontrollieren zu können. Man muss sie ausschalten können, wenn sie ungünstig ist. Und zulassen, wenn sie einem hilft. Aber auf der Erde brauchst du etwas Angst, um überleben zu können.

 

Ulla : Gefühle sind wichtig. 

 

Nils : Das ist eine spannende Diskussion. Es gibt für die Erleuchtung zwei Modelle. Eines mit Gefühlen und eines ohne. Ohne Gefühle ist man ganz frei, aber du kannst auch bei deinen Mitmenschen nicht mehr richtig mitfühlen.

 

Ulla : Deshalb ist das auch nicht mein Weg.

 

Nils : Ich finde es auch besser, Erleuchtung mit Gefühlen zu haben. Das ist der Weg des Dalai Lama und auch von Jesus Christus.

 

Ulla : Das ist das Einzige, was mich an manchen Buddhismus-Richtungen stört. Dass man seine Gefühle ausschaltet.

 

Nils : Wenn man Gefühle hat, muss man eben auch manchmal etwas leiden.

 

Ulla :  Das ist richtig.

 

Nils : Ich wünsche dir eine schöne Nacht 

 

Ulla : Ich Dir auch, lieber Nils! Und träume schön von mir ;-)

 

Hallo mein Engel 

 

 Nils : Hallo mein Engel, bist du da?

 

Ulla : Hallo Lieber! Guten Abend!

 

Nils : Hallo Liebe! Wie geht es dir? 

 

Ulla : Also, mir geht es wieder prima, wie fast immer. Und Dir, Lieber?

 

Nils : Mir geht es heute auch prima. Ich war sehr erfolgreich beim Weltretten. Das I Ging Orakel ist in den USA gut angekommen. 

 

Ulla : Klasse! Obwohl ich persönlich nicht so gut finde, wenn die Menschen auf Orakel hören.

 

Nils : Ich sage beim Orakelspielen immer, dass das Zentrum die eigene Wahrheit ist. Sonst verläuft man sich auf dem Orakelweg. Insofern hast du Recht. Andererseits ist das Orakelspielen ein einfacher spiritueller Weg, den alle Menschen leicht praktizieren können. Sie brauchen jeden Tag nur eine Orakelkarte ziehen und bleiben immer auf dem Weg des inneren Glücks und der umfassenden Liebe. Ich schreibe meine Orakel und viele Menschen spielen damit. 

 

Ulla : Ach, ich könnte Dich dafür umarmen!

 

Nils : Danke für die Umarmung ... Bist du noch da? Ist dein Computer abgestürzt?

 

Ulla : Hallo Lieber!? Mit unserer Konversation ist offensichtlich was schief gelaufen. Ich habe gerade lesen können, dass auch Du auf eine Reaktion von mir gewartet hast. Keine Ahnung, warum das nicht geklappt hat. Aber ich bin jetzt froh, dass Du gesund bist. Ich habe nämlich soeben schon den Gedanken gehabt, Du wärest vielleicht am PC zusammengebrochen und war sofort voller Unruhe. Nun bin ich wieder beruhigt. 

 

Nils : So schnell breche ich nicht zusammen. Ich habe mir Sorgen gemacht, weil ich dachte, dass du mich nicht mehr liebst. 

 

Ulla : Ging mir nicht anders! Ich freue mich jeden Abend sehr auf Dich!

 

Nils : So bleibt die Liebe ewig bestehen. 

 

Ulla : Ja, nicht wahr? So werden wir nie ein altes, meckerndes Ehepaar! 

 

Nils : Besser Liebe im Internet als Streit im Ehebett.

 

Ulla : Du kannst genauso gut dichten wie ich. Ich hatte früher einen aggressiven Mann. 

 

Nils : Wann hast du dich von deinem Mann getrennt?

 

Ulla : Vor etwa drei Jahren.

 

Nils : Ich habe mich vor 23 Jahren von "meiner" Frau getrennt.

 

Ulla : Das ist lange her. War es der Ruf nach Gott oder einfach Disharmonie?

 

Nils : Disharmonie. Ich bin durch den Examensstress depressiv geworden und hatte danach keine Kraft mehr die Beziehung positiv zu steuern. Wir haben uns fast nur noch gestritten. Da habe ich mich getrennt, weil ich das nicht mehr ertragen konnte.

 

Ulla : Das passiert ja sehr häufig. 

 

Nils : Aber 6 Jahre vor meiner Trennung fand ich den spirituellen Weg. Ich spürte auch den Ruf Gottes in mir als Yogi zu leben und intensiv spirituell zu üben.

 

Ulla : Mit gutem Erfolg, so wie ich das einschätzen kann. 

 

Nils : Ich bin noch lange nicht an meinem Ziel. Ich bin nur ein kleiner Yogi. 

 

Ulla : Ich bin auf Dich im ökologischen Internetforum Utopia aufmerksam geworden, weil Du so weise Worte über das Glück geschrieben hast.

 

Nils : Weise reden kann ich. Mit dem weisen Sein gibt es noch Probleme. 

 

Ulla : Geht mir aber manchmal auch noch so. Wie geht es Dir denn?

 

Nils : Ich feier ab heute Weihnachten. Ich war im Supermarkt einkaufen, und da gibt es schon ab September Weihnachtssachen. Manche Leute ärgern sich darüber. Ich freue mich, weil ich gerne Süßigkeiten mag. Als Weihnachtsgeschenk habe ich mir einen Regenschirm in den Farben des Regenbogens gekauft.

 

Ulla : Regenbogenfarben! So einen Schirm habe ich auch.

 

Nils : Magst du auch Spekulatius? Ich spiele in der Weihnachtszeit immer das Spekulatiusorakel.

 

Ulla : Du hast aber auch für alles ein Orakel!

 

Nils : Ja. Ich ziehe jeden Tag aus der Tüte einen Spekulatius. Es gibt fünf Sorten. Jede bedeutet dann als Orakel etwas anderes.

 

Ulla : Meistens verschwindet im Laufe der Zeit die Liebe in einer Beziehung, weil Männer und Frauen oft sehr verschieden sind.

 

Nils : Nur wir beide würden uns natürlich immer gut verstehen. 

 

Ulla : Das könnte durchaus sein, aber versprechen kann ich da nichts !  ;-) 

 

Nils : Musst du auch nicht. Der Gedanke war rein theoretisch. Ich habe gerade eine spannende Diskussion über den Pabstbesuch bei Sandra Maischberger im Fernsehen gesehen.

 

Ulla : Ging es da darum, ob er überflüssig ist?

 

Nils : Es ging darum, ob die katholische Kirche reformiert werden muss. Gleichberechtigung von Frauen, kein Zölibat usw.

 

Ulla : Klar! Ist ja auch alles ganz schön veraltet.

 

Nils : Bist du katholisch? Dann rede ich netter.

 

Ulla : Nein! Evangelisch. Eigentlich bin ich nur meiner Kirchengemeinde zuliebe evangelisch geworden.

 

Nils : Wann bist du in die Kirche eingetreten?

 

Ulla : Vor 2 Jahren.

 

Nils : Ich bin in gewisser Weise auch in der evangelischen Kirche. Ich bin bei Jesus.de im Internet.

 

Ulla : Na also! Mein Pastor ist ein echter Kumpel!

 

Nils : Das ist schön.

 

Ulla : Du fragst mich ja wieder ganz schön aus. 

 

Nils : Ich will alles wissen von dir! Ich mag dich. 

 

Ulla : Danke. Dann frage mich mal weiter aus. 

 

Nils : Wie stehst du zur Bibel?

 

Ulla :  Na ja, nettes Buch. 

 

Nils : Betest du zu Jesus?

 

Ulla : Ich bete nicht zu Jesus, weil es für mich doch nur das Göttliche Wesen gibt. Warum also Umwege machen?

 

Nils : Stimmt. Du bist ja selbst die Göttin. Ich liebe Göttinnen. 

 

Ulla : Ha, ha, ha! Du bist schlimm! 

 

Nils : Manchmal, nicht immer. Ich habe auch einen guten Kern. 

 

Ulla : Okay, das stimmt auch wieder! 

 

Nils : Heute sah ich aus wie der Teufel.

 

Ulla : Wieso sahst Du aus wie der Teufel? Hast Du jetzt einen Pferdefuß?

 

Nils : Nein, keinen Pferdefuß.  Ich habe das Dach geteert. Dabei habe ich viele schwarze Flecken bekommen.

 

Ulla : Ach herrjeh! Das glaube ich gerne. Da sahst Du gewiss toll aus.

 

Nils : Ja. Ich hätte dich gerne umarmt. 

 

Ulla : Das hätte ich mitgemacht! Mir macht Schmutz nämlich nichts. 

 

Nils : Dann sind wir ja beide zwei Schmutzfinken. 

 

Ulla : Sieht ganz so aus. Erzähl das aber nicht weiter ;-) 

 

Nils : Ich mag dich. 

 

Ulla : Danke Lieber! Aber noch hast Du mich nicht persönlich kennengelernt! Also Vorsicht! Vielleicht bin ich sehr nervig.

 

Nils : Na gut. Erzähl. Welche Macken hast du?

 

Ulla : Welche Macken? Ich weiss es nicht. Das können andere immer viel besser beurteilen.

 

Nils : Dann hast du keine Macken. Habe ich es mir doch gedacht. Du bist ein Engel. 

 

 

Die Göttin

 

Ulla : Hallo Lieber! Da bist Du ja schon! 

 

Nils : Ja. Du auch!

 

Ulla : Ich freue mich so sehr! 

 

Nils : Warum?

 

Ulla : Ich habe mich den ganzen Tag schon auf Dich gefreut. Aber frage mich bitte nicht, warum. Denn das weiß ich nicht.

 

Nils : Du musst doch wissen, was du tust? 

 

Ulla : Ha,ha,ha! Natürlich weiß ich das normalerweise. Aber bei Gefühlen ist das so eine Sache! 

 

Nils : Als Psychologe sage ich, dass Gefühle durch Gedanken entstehen. Und wenn man in die Gefühle spürt, kann man die Gedanken herausfinden. 

 

Ulla : Na gut! Ich habe Dich vermisst! Okay so, Herr Psychologe? 

 

Nils : Sehr gut! Das wollte ich hören. 

 

Ulla : Ha,ha,ha ....  Da bin ich doch ganz schön reingefallen, nicht wahr? 

 

Nils : Wieso?

 

Ulla : Weil ich zugegeben habe, dass Du mich zum Nachdenken gedrängt hast. 

 

Nils : Es ist gut, wenn Frauen manchmal denken!

 

Ulla : Ja, nicht wahr? Manchmal kommt tatsächlich was Konstruktives dabei raus! Ist das nicht erstaunlich?

 

Nils : Doch. Sehr! 

 

Ulla : Ich lache so gerne mit Dir, lieber Freund!

 

Nils : Danke. Bei dir kriege ich auch gute Laune.  

 

Ulla : Ich habe gehört, wenn alle Frauen der katholischen Kirche streiken würden, es bald dort Gleichberechtigung gäbe!!

 

Nils : Das hat Ester Vilar propagiert. Leider sind die Frauen in der katholischen Kirche nicht von der Art, die gerne streikt.

 

Ulla: Sie sind zu brav!

 

Nils: Es sind Frauen, die die Männer anhimmeln. Obwohl ich das auch nicht schlecht finde.

 

Ulla : Das liegt in der Natur der Männer.

 

Nils : Deshalb werden die Männer in der katholischen Kirche auch die Strukturen nur begrenzt verbessern.

 

Ulla : Sie könnten ja von Ihrem Sockel gestoßen werden! Um Himmels willen!!!

 

Nils : Allerdings muss ehrlicherweise gesagt werden, dass die evangelische Kirche alle geforderten Reformen verwirklicht hat und genauso an Mitgliederschwund leidet. Das Hauptproblem ist der Glaubensverlust in der heutigen Zeit.

 

Ulla : Ja, die Leute glauben nicht mehr.

 

Nils: Darauf hat auch der Papst hingewiesen. Nur leider hat er kein Rezept dagegen. 

 

Ulla : Für uns beide ist das einfach!

 

Nils : Wir verbinden Wissenschaftlichkeit mit echter Gotteserfahrung und Humor. So sollte der Glaube der Zukunft aussehen.

 

Ulla : Ja

 

Nils : Ich glaube, dass immer mehr Menschen diesen Weg finden werden. Einfach weil es der Weg der heutigen wissenschaftlich denkenden Zeit ist.

 

Ulla : Das ist auch meine Hoffnung.  Es gibt eigentlich nur eine Wahrheit und sie ist so einfach: Die Liebe!

 

Nils : Was ist das Zentrum des Glaubens? Nach Jesus die Liebe zu Gott und zu dem Nächsten (allen Wesen).

 

Ulla : Ja, aber auch zu sich selbst, denn ohne Eigenliebe keine andere Liebe!

 

Nils : Ich interpretiere diese Aussage von Jesus so, dass Liebe zu Gott die Liebe zum spirituellen Ziel ist (zum Üben, zu sich selbst). Die Liebe zum Nächsten beinhaltet den Weg der umfassenden Liebe, die Liebe zu den Armen (Leidenden) und der Aufbau einer glücklichen Welt.

 

Ulla : So könnte man es ausdrücken.

 

Nils : Ich habe gerade im Fernsehen den Film  "Die Nebel von Avalon" gesehen.

 

Ulla : Mein Lieblingsfilm.

 

Nils : Ich fand die Geschichte sehr passend zu unserem Thema. Alle Religionen sollen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Der christliche Gott und die germanische Göttin wirken zusammen für das Gute in der Welt.

 

Ulla : Ja, das gefällt mir auch sehr gut. 

 

Nils: Wie stehst du zur Großen Göttin?

 

Ulla : Ich habe sie mal gesucht, und gefunden habe ich die Göttlichkeit mit männlichen und weiblichen Aspekten. 

 

Nils : Du bist ja auch selbst eine Verkörperung der Großen Göttin. 

 

Ulla : Wenn Du es so siehst, dass wir alle ein winziger Teil der Göttlichkeit sind, dann ja.

 

Nils : Erleuchtung steht über den Begriffen männlich und weiblich.

 

Ulla : Stimmt, denn männlich oder weiblich ist nicht wichtig.

 

Nils : Die Dualität verbindet sich zur Einheit. Männlich oder weiblich sind wichtige Eigenschaften auf dem Weg in die Einheit. Letztlich muss man / frau alles integrieren und zur Ganzheit in sich selbst finden.

 

Ulla : Das ist wahr!

 

Nils : Das ist die Straße des Himmels, das Leben im Licht und in Gott. Was hälst du von Jesus?

 

Ulla : Jesus ist für mich ein Erleuchteter, der die Wahrheit über Gott weitergegeben hat.

 

Nils : Für mich ist Jesus der Erleuchtete, der vor allem den Weg der umfassenden Liebe lehrte.

 

Ulla : Er ist auch ein großes Vorbild für mich.

 

Nils : Die Religion der Großen Göttin war sehr kampfbetont. Jesus rückte die Liebe in das Zentrum.

 

Ulla : Frühe Religionen waren eher auf Kampf eingestellt als die christliche und buddhistische Religion.

 

Nils : Frühe Religionen dienten oft zur Durchsetzung von weltlicher Macht. Jesus hat das geändert. 

 

Ulla : Religionen dienten zu allen Zeiten der Durchsetzung von Macht. 

 

Nils : Aber die Liebe und die Erleuchtung müssen ins Zentrum gestellt werden, damit die Religionen den Menschen nützen und wir bessere Verhältnisse auf der Erde bekommen.

 

Ulla : Eben.

 

Nils : Dann sind wir ja zum Abschluss wieder einer Meinung.  

 

Ulla : Ich fühle mich zur Zeit so schön durchflutet von warmen Gefühlen.

 

Nils : Das ist wunderbar. 

 

Ulla : Der Weg der Göttin ist die Liebe! 

 

 

Der Yoga Weg

 

Nils : Ich bin übrigens von meinem Vater in die Spiritualität der Germanen eingeweiht worden.

 

Ulla : Oh! Das ist ja interessant! Erzählst Du was?

 

Nils : Mein Vater erschien mir nach seinem Tod im Traum und führte mich auf den Weg des Runen-Yoga. Ich habe nach und nach das alte Wissen der Germanen erhalten. Das Wissen ist nur scheinbar untergegangen. In Wirklichkeit wurde es in den Schriftzeichen der Runen und in den deutschen Volksmärchen versteckt.

 

Ulla : Wicca hat ja auch etwas von den alten Germanen übernommen hat. Allerdings auch von anderen Religionen.

 

Nils : Ich vertrete wie du die Einheit aller Religionen. Das tiefe spirituelle Wissen gibt es auch in den anderen Religionen. Man muss es nur finden. Diese Fähigkeit erhielt ich nach meiner Erleuchtungserfahrung. Da konnte ich plötzlich die Bibel in ihrer Tiefe begreifen.

 

Ulla : Ja, dann versteht man alles viel besser!

 

Nils : In der Essenz besteht jedes religiöse System aus körperlichen Übungen und aus Gedankenarbeit. Bei den Germanen waren das der Runen-Yoga, die Meditation und das positive Denken.  Der Runen Yoga besteht aus Körperhaltungen wie der indische Hatha-Yoga. Mit dem Runen Yoga kann man die Kundalini-Energie erwecken. Es ist ein einfacher Übungsweg, den jeder Mensch praktizieren kann. Man oder frau muss dazu nur stehen oder liegen können. Ich bin nach einem halben Jahr Runen Yoga von täglich einer halben Stunde in eine höhere Bewusstseinsdimension gelangt. Ich erhielt plötzlich die Fähigkeit des Energiegespürs.

 

Ulla : Mit Runen habe ich frühe auch gearbeitet.

 

Nils : Es geht beim Runen Yoga nicht um das Runen-Orakel. Oder um Magie durch das Herstellen von Runen-Zeichen. Magie ist auch eher nicht mein Weg.

 

Ulla : Habe ich nur kurz angewandt, aber schnell sein lassen, weil sie negative Nebenwirkungen hatte! 

 

Nils : So ist es. Von Magie lässt man lieber die Finger.

 

Ulla : Genau ! 

 

Nils : Bist du noch krank?

 

Ulla : So gut wie gesund! Du hast mir absolut dabei geholfen. Das habe ich gespürt.

 

Nils : Ist mein Runen Yoga Video angekommen? Ich habe es extra für dich gemacht. Es erweckt die Heilenergie und frau wird schnell gesund. 

 

Ulla : Na logo.

 

Nils : Und wie klappt Runen Yoga bei dir? 

 

Ulla : Ich war doch ganz überrascht, dass so ein lädierter Mensch wie ich Runen Yoga machen kann. Deine Übungen sind wirklich gut geeignet auch für nicht ganz so bewegliche Leute. Danke

 

Nils : Runen Yoga ist ganz einfach. Für alle. 

 

Ulla : Du weißt, ich brauche bei meinem Weg viel Ruhe und innere Einkehr. Aber Runen Yoga hilft Blockaden zu lösen.

 

Nils : Runen Yoga ist nur eine Ergänzung. Am wichtigsten sind regelmäßiges Spazierengehen, Meditieren und positives Denken. 

 

Ulla : Die Dinge, die ich praktiziere.

 

Nils : Was praktizierst du als spirituelle Hauptübung?

 

Ulla: Ruhe, die Natur genießen, Meditation.

 

Nils : Ich meditiere auch viel und gehe viel spazieren. Und trotzdem brauche ich zusätzlich Yoga. Yoga kommt an Bereiche heran, die sonst nur schwer zu lösen sind. Der Vorteil beim Runen Yoga ist, dass er sehr gut und schnell die Kundalini-Energie (Heilenergie) aktiviert und gleichzeitig eine einfache Gymnastik ist. Und man kann gut damit auch Fernheilung durchführen, wie du gesehen hast.

 

Ulla : Das liebe ich ja so an Deinen Yoga-Arten. Sie aktivieren die Energie und sind eine Art Gymnastik.

 

Nils : Neben dem Runen Yoga hatten die Germanen übrigens noch ein umfassendes System des positiven Denkens. Sie haben es uns über die deutschen Volksmärchen weitergegeben. Ich habe es in einem Buch entschlüsselt.

 

Ulla : Wie heißt dieses Buch? Ich bin ein Fan von Märchen und erzähle meinen Tagespflegekindern gerne welche.

 

Nils : Das Buch heißt "Positives Denken. Grundsätze und Techniken." Es ist gebraucht bei Amazon und neu bei mir erhältlich. Darin gibt es auch den Weg der umfassenden Liebe. In einigen Märchen wird besonders die Liebe zu Tieren betont. 

 

Ulla : Genau meine Richtung! 

 

Nils : Es freut mich, dass du auch ein Märchenfan bist. Dann haben wir noch eine Gemeinsamkeit.

 

Ulla : Ja, wir haben vieles gemeinsam. 

 

Nils : Der Gott der Liebe hieß übrigens bei den Germanen Balder. Er ist der Gott des Lichts (der Sonne) und ähnelt Jesus.

 

Ulla : Ja, die Religionen sind sich oft sehr ähnlich.

 

Nils : Durch den Weg der Liebe gelangt man in das Land des Lichts, in die Dimension der Erleuchtung, nach Asgard (Germanenhimmel) oder Avalon ( Name der Lichtdimension in dem Film). Das wünsche ich dir heute. Mögest du immer im Licht leben.     

 

Ulla : Danke, lieber Nils! Das Gleiche wünsche ich Dir! 

 

 

Liebe, Mitleid und Mitgefühl

    

Ulla : Gerade besprach ich mit einer Freundin das schwierige Thema Mitleid und Mitgefühl.

 

Nils : Mitgefühl ist eine wichtige spirituelle Eigenschaft.

 

Ulla : Ihre Schwester macht immer wieder denselben Fehler, die gleiche Art Mann zu nehmen, die ihr nicht gut tut. 

 

Nils : Aus Fehlern zu lernen ist gut. So entsteht Weisheit.

    

Ulla : Meine Freundin tut sich damit sehr schwer, weil sie zuviel mitfühlt mit ihrer Schwester. 

 

Nils : Man / frau muss sich auch ausreichend von dem Leid seiner Mitmenschen abgrenzen können. Sonst geht man kaputt.

 

Ulla : Ja, das sagte ich ihr auch.

 

Nils : Buddha lehrte es im Gleichgewicht von Gelassenheit und Mitgefühl zu leben.

 

Ulla : Mitfühlen ist gut, mitleiden ist zu viel.

 

Nils : Ich trenne nicht so gerne zwischen Mitgefühl und Mitleid. Ich leide auch manchmal mit den leidenden Menschen. Aber ich kann mich immer wieder ausreichend aufbauen und ins Gleichgewicht bringen.

 

Ulla : Ich sagte ihr auch, sie müsse sich dringend ihr positives Denken bewahren, weil es zur Lösung der Probleme viel besser beiträgt als das Mitleiden. Manche Dinge können wir nicht lösen. Das muss auch erkannt werden.

 

Nils : Es nützt keinem etwas, wenn man aus Mitgefühl krank wird.

 

Ulla : Richtig!

 

Nils : Ich konnte mich früher auch nicht ausreichend abgrenzen. In meiner Positiv Denken Gruppe hatte eine Frau Krebs. Das hat mich sehr mitgenommen.

 

Ulla : Das kann ich mir gut vorstellen. So geht es meiner Freundin jetzt auch.

 

Nils : Es ist ein Kunst das richtige Gleichgewicht zu bewahren. Ich komme durch die Meditation wieder ins positive Denken.

 

Ulla : Meine Freundin meditiert nicht, aber sie hat mich, mit der sie alles beredet.

 

Nils : Ich leide mit, fühle mit, und dann heile ich mich innerlich und dadurch gleichzeitig auch meine Mitmenschen. Weil innerlich alles verbunden ist.

 

Ulla : Ja, wir alle sind durch unsichtbare energetische Bande miteinander verbunden.

 

Nils : Du kannst deine Freundin ja beraten. Sie sollte ihren Weg des seelischen Gleichgewichts und ihre Techniken finden.  Zeige ihr mal den Runen-Yoga und mein I Ging.

 

Ulla : Sie ist noch sehr jung. Es wird sich finden. 

 

Nils : Orakel sind eine gute Hilfe beim positiven Denken. Jedenfalls meine Orakel.

 

Ulla : Solange sie noch nicht an diesen Dingen interessiert ist, muss ich die Orakel ersetzen.

 

Nils : Du musst spüren, wann sie für was aufnahmebereit ist. Spirituelles Wissen weiterzugeben ist eine große Kunst.

 

Ulla : Ja, das stimmt! Wir reden schon viel über Reinkarnation und ähnliche Dinge. Sie ist auf einem guten Weg. Leider verblendet die Show des äußeren Lebens die meisten Menschen.

   

Nils : Mich leider auch manchmal. Aber ich besinne mich immer wieder. Wer Gott kennt, verläuft sich nicht so leicht.

 

Ulla : Stimmt! Denn Deine innere Stimme lässt Dich nicht mehr falsch gehen. Sie warnt Dich früh genug. Es sei denn, Du hörst nicht auf sie. Dann kannst Du den falschen Weg einschlagen.

 

Nils : Es ist wichtig immer auf die innere Stimme zu hören. Ich nenne sie die Stimme der Weisheit. Weisheit ist für mich die Verbindung von Vernunft und innerem Gespür.

  

Ulla : Ungeübte sollten erst zur Ruhe kommen, um sie auch zu hören. Doch je häufiger man sie sucht, desto besser kann man sie hören.

  

Nils : Es ist wichtig gut mich sich in Kontakt zu sein. 

 

Die Essenz aller Religionen

 

Nils : Wie geht es dir heute?

 

Ulla : Wie beinahe immer, sehr gut! Ich hatte am Wochenende ein übernatürliches Erlebnis. Ich war in Kassel, wo ein Mann keltische Harfe spielte und dann sagte ich mir plötzlich, dass jetzt ein ganz bestimmtes Lied aus meinem früheren Leben kommt! Und es kam auch sofort!

 

Nils : Wundervoll. Du kannst Gedankenlesen.

 

Ulla : Ich staune über solche Dinge, die mir immer wieder zustoßen.

 

Nils : Ich staune, dass es dich gibt. Du bist wunderbar. Ich liebe dich.

 

Ulla : Ich habe Dich auch lieb!

 

Nils :  Das lasse ich jetzt so stehen.  

 

Ulla : Ich lese gerade Meister Eckhart. 

   

Nils : Meister Eckhart finde ich gut. Er ist ein wichtiges Verbindungsglied zwischen den Religionen. Die höchste Weisheit von Meister Eckhart ist es in Gott zu leben und Gutes zu tun. Er verbindet den Weg der Ruhe und der Liebe.

 

Ulla : Er hat als Mystiker erkannt, dass die Religionen nur als Ganzes gesehen die vollständige Weisheit lehren. 

   

Nils : Das ist eine sehr wichtige Erkenntnis. Worin siehst du das Bindeglied zwischen den Religionen?

   

Ulla : Das Bindeglied ist da, wo die Religionen die gleichen Aussagen machen, besonders in den moralischen und ethischen Werten und im Vorhandensein Gottes.

 

Nils : Dann wäre das Trennende das, worin sie andere Aussagen machen. Ich finde es wichtig sich auf die Essenz zu konzentrieren.

 

Ulla : Ja

 

Nils : Die Essenz aller Religionen ist Gott. Anders ausgedrückt die Erleuchtung. Jeder Religionsgründer war erleuchtet und hat dadurch Gott erfahren. Es gibt verschiedene Wege zu Gott. Das wichtigste Bindeglied zwischen den Religionen ist die Liebe.

 

Ulla : Das ist es ja auch, was Gott von uns möchte. Wir sollen die Weisheit besitzen glücklich zu sein, ohne anderen zu schaden.

 

Nils : Um eine bessere Welt aufzubauen, sollten wir die Liebe betonen.

 

Ulla : Die Liebe ist die Essenz von Allem! 

 

Nils : Da sind wir uns mal wieder einig!

 

Ulla : Ja, mein Lieber! Der Weg ist für viele noch weit, aber eines Tages hat es der Letzte kapiert.

 

Nils : Der Weg ist noch weit in einer Welt voller Egoismus und Kampf. Aber ich glaube an ein goldenes Zeitalter. Es soll übrigens im Dezember 2012 beginnen.

 

Ulla : Hoffentlich stimmt das!

 

Nils : Wir können ja bei uns beginnen.

 

Ulla : Dann haben wir es bald geschafft !

 

Nils : Bis es weltweit aufgebaut ist, wird wohl noch einige Jahre dauern. Es gibt noch viel zu tun. 

 

Ulla : Ich habe am Wochenende einen Unfall gesehen. Ich spürte sofort, dass da einer tot war. Es war ein trauriges Gefühl.

 

Nils : Was hast du dabei gedacht?

 

Ulla : Ich dachte einfach, da ist gerade jemand gestorben. Das traurige Gefühl kam mehr von außen, vielleicht von dem Toten. Er hat sich wahrscheinlich umgebracht.

 

Nils : Wie stehst du zum Sterben?

 

Ulla : Ich persönlich sehe es als Reise in ein neues Leben.

 

Nils : Hast du Angst davor oder freust du dich darauf?

 

Ulla : Ich freue mich eher darauf. Ein wenig bange ist mir vor der Art des Sterbens, aber nur ein wenig.

 

Nils : Das geht vielen so. Vor dem Tod fürchtet sich meine alte Mutter auch nicht. Aber sie fürchtet Schmerzen und ein langsames Dahinsiechen.

 

Nils : Ja, das ist es. Wie geht es Dir dabei?

 

Nils : Ich bin mir nicht ganz sicher ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Wissenschaftlich gesehen darf man Zweifel haben. Es ist wissenschaftlich eine ungeklärte Frage. Auch wenn vieles für ein Leben nach dem Tod spricht wie die Quantenphysik und die Nahtodforschung.

 

Ulla : Man muss schon einiges selbst erfahren haben, um kein Zweifler mehr zu sein.

 

Nils : Ich kenne meine früheren Leben. Aber es könnte auch eine irrtümliche Wahrnehmung sein. Obwohl ich zu 99% an die Echtheit meiner Erfahrungen glaube.

 

Ulla : Dann wird es wohl auch stimmen. Du musst fühlen, dass es stimmt.

 

Nils : Ich glaube, dass es stimmt. Und ein anderer Yogi hatte auch die typischen Kurzträume. Viele Menschen haben Dinge aus früheren Leben überprüft (zB. Shanti Devi). Wir werden uns wohl am besten auf ein Leben nach dem Tod einstellen.

 

Ulla : Ja, das können wir mit Gewissheit! Hi,hi, mir fällt gerade ein, dass ich sogar mal eine Neandertalerin war, die mit ihrem Clan durch einen matschigen Sumpf im Regen daher trottete. 

 

Nils : Wie kam es zu deiner Erinnerung?

 

Ulla : Ich habe auf das Wurzelchakra meditiert.

 

Nils : Dabei hast du Verspannungen aus einem früheren Leben aufgelöst. Die mit der Verspannung verbundenen Erfahrungen, Bilder und Gefühle aus dem früheren Leben tauchten dann wieder auf. Und du konntest plötzlich eines deiner früheren Leben sehen. Auch im Yoga ist es der Hauptweg die inneren Verspannungen aufzulösen. Dann tauchen ab einem bestimmten Zeitpunkt die früheren Leben auf. 

 

Ulla : Wie findet man den richtigen spirituellen Weg ? 

 

Nils : Der Weg des effektiven spirituellen Übens ist sehr individuell. Wir finden ihn mit Weisheit und innerem Gespür. Es geht darum, innere Verspannungen (Blockaden, Energiestockungen) aufzulösen. Was persönlich hilft, muss man erspüren. Grundsätzlich verspannen uns Dogmen und hindern uns an einem Leben in Gott. Aber sie geben auch Kraft und können uns helfen weltliche Anhaftungen zu überwinden. Ich bin manchmal auch ein ganz schlimmer Dogmatiker. Du würdest dich schütteln vor Entsetzen. Und dann bin ich wiederum völlig undogmatisch. Du würdest mich lieben. Der Punkt ist, dass ich weiß, wann was für mich oder für meine Mitmenschen richtig ist. Wenn wir den Weg der Wahrheit finden wollen, sollten wir erspüren, was in der jeweiligen Situation für die jeweilige Person richtig ist. Und letztlich zu den erleuchteten Meistern (Gott) beten, dass sie uns führen. Denn oft ist das scheinbar Unangenehme genau der Weg innere Blockaden aufzulösen. 

 

Ulla : Was hälst du von Darwin und der Evolutionstheorie ? 

Nils : Wichtig ist, dass nach Darwins Worten die Evolutionstheorie vereinbar ist mit dem Glauben an Gott. Zitat Darwin: "Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott." Das sehe ich auch so und dahin geht die aktuelle Quantenphysik. Sie stärkt die spirituelle Sichtweise. Darwin war ein Christ und hat sogar Theologie studiert. Im Alter wurde er Agnostiker. Er hat seinen Glauben an Gott durch das viele Leid auf der Welt verloren und wird ihn in einem späteren Leben wiederfinden. Ich verliere meinen Glauben auch manchmal, wenn es mir schlecht geht. Das gehört  zum spirituellen Weg dazu und war zum Beispiel bei Mutter Teresa ziemlich extrem. Sie hat bis zu ihrem Tod oft sehr an Gott gezweifelt. Aber Gott ist Gnade. Er läßt uns an unseren Zweifeln wachsen und letztlich zu ihm finden. 

 

 

Himmel, Hölle und zwei kleine Engel

 

Nils : Hallo mein Engel, du bist ja schon da. Dann können wir heute früher reden.

 

Ulla : Ja, Lieber! Geht es Dir gut?

 

Nils : Ja, ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit im Moment.

 

Ulla : Ich bin erschlagen von so viel Fleiss !

 

Nils : Keine Angst, grundsätzlich bin ich eher faul.

 

Ulla : Ha, ha, ha.

 

Nils : Aber die Welt muss gerettet werden. Die leidenden Menschen rufen nach uns.

 

Ulla : Stimmt . Ich habe gerade in einem Büchlein von Meister Eckhart gelesen.

 

Nils : Das ist gut. Was hat dir daran gefallen?

 

Ulla : Na ja, gefallen ? Er schrieb über den Tod.

 

Nils : Da sind wir ja wieder bei unserem Thema.

 

Ulla : Er erinnerte mich da ein wenig an Buddha

 

Nils : Das ist richtig. Seine Lehre ähnelt der von Buddha.

 

Ulla : Ist doch faszinierend, dass ein deutscher Mystiker aus dem Mittelalter ähnlich denkt wie ein östlicher Weiser. Er war ein Erleuchteter, da ist es ja klar, dass er die gleichen Gedankengänge hatte.

 

Nils : So ist es. Die höchste Erleuchtungserfahrung ist überall gleich. Man muss alle Vorstellungen von Gott übersteigen.

 

Ulla : Er schrieb, dass man sein muss wie tot, also ohne positive und negative Gefühle, kein Leid, keine Freude.

 

Nils : Das ist oft missverstanden worden.

 

Ulla : Ich finde das auch nicht gut. Wer Freude empfinden kann, kann diese auch wunderbar teilen und andere glücklich machen.

 

Nils : Du lebst als Erleuchteter einfach nur in einer höheren Glücksdimension, in der es keine Anhaftung an weltliches Leid und weltliche Freuden mehr gibt. Aber Frieden, Liebe und Freude kannst du weiterhin in dir spüren und zu allen Wesen ausstrahlen.

 

Ulla : Das meine ich auch. Sonst würde doch etwas nicht stimmen.

 

Nils : Dann sind wir ja wieder einer Meinung. Wie schön. Was hälst du vom Paradies?

 

Ulla : Da bin ich etwas unsicher.

 

Nils : Wie stellst du dir das Paradies vor?

 

Ulla : Einerseits bin ich der Meinung, dass ich eines Tages freudig ganz in Gott eingehen werde. Andererseits scheint es aber auch Zwischenstationen zu geben, wo sich die Lebewesen im Jenseits wiedersehen können.

 

Nils : Es gibt verschiedene Paradiesebenen im Jenseits.

 

Ulla : Ja, das glaube ich auch. Und ich fürchte, es gibt auch weniger gute Ebenen, oder?

 

Nils : Grundsätzlich gibt es keine Hölle. Der Begriff Hölle ist das germanische Wort für Jenseits. Aber es gibt im Jenseits einige Bereiche für negative Seelen, damit die guten vor ihnen geschützt werden.

 

Ulla : Ja, das passt zu meinen Gedanken.

 

Nils : Grundsätzlich ist der Bewusstseinszustand vor dem Tod gleich dem Bewusstseinszustand nach dem Tod. Aggressive Menschen kommen also in Jenseitsbereiche mit aggressiven Wesen. Depressive kommen zu Depressiven. Glückliche zu Glücklichen.

 

Ulla : Ja, das habe ich auch so angenommen. Es tut mir jedoch leid für die, die noch nicht so positiv sind.

 

Nils : Jeder kann sich entwickelt. Es gibt keine ewige Hölle. Ich arbeite dafür, dass alle Wesen glücklich sind.

 

Ulla : So sehe ich das auch. 

 

Nils : Ich hatte heute eine schöne Vision in der Meditation.

 

Ulla : Erzählst Du sie mir?

 

Nils : Ich sah mich als großen leuchtenden Diamanten, umgeben von Millionen von Sternen. Wir bildeten ein Energiefeld der Liebe.

 

Ulla : Wunderschön!

 

Nils : Die Sterne waren die Seelen, mit denen ich auf der Erde in einen positiven energetischen Kontakt gekommen bin, hauptsächlich durch meine Bücher.

 

Ulla : Klar.

 

Nils : Ich sandte ihnen stärkende Energie und half ihnen auf dem spirituellen Weg. Ich fühlte mich in Liebe mit ihnen verbunden.

 

Ulla : Das ist wundervoll.

 

Nils : Die Strukturen, die wir auf der Erde ausbilden, wirken im Jenseits fort.

 

Ulla : Ja, das stimmt.

 

Nils : Wer sich mit einem erleuchteten Meister verbindet, kann von ihm in eine höhere Glücksdimension gezogen werden.

 

Ulla : Ja, das ist für mich stimmig. 

 

Nils : Ich wünsche mir erleuchtet zu sterben. Nach dem griechischen Philosophen Antistenes ist es das Größte, was man im Leben erreichen kann, wenn man erleuchtet stirbt. Wer erleuchtet stirbt, steigt in die höheren Lichtdimensionen im Jenseits auf. Christlich gesprochen sitzt er nahe (neben) Gott. Er bekommt große spirituelle Kräfte und kann damit gut seinen Mitseelen im Jenseits und auf der Erde helfen. Er ist ein energetisches Kraftfeld, das seine Lichtstrahlen zu allen seinen Mitwesen aussenden kann. Wie stirbt man erleuchtet? Man muss auf der Erde viel spirituell üben, sich möglichst weit spirituell entwickeln, kurz vor dem Tod seine Kundalini-Energie aktivieren und am besten sich durch einen erleuchteten Meister führen lassen.

 

Ulla : Ich habe mir als Kind nichts anderes gewünscht, als ein Engel zu sein, der anderen Lebewesen helfen kann. Vielleicht habe ich deshalb ja so viel erfahren dürfen?

 

Nils : Vielleicht bist du ja ein Engel. Erinnerst du dich an deine Zeit im Jenseits vor diesem Leben?

 

Ulla : Leider nein.

 

Nils : Es ist spirituell sehr günstig als Engel auf der Erde zu leben und seinen Mitwesen Gutes zu tun. Dadurch entsteht ein gutes Karma, was dir auch beim Tod und im Jenseits helfen wird.

 

Ulla : Das ist aber nicht mein Motivationsgrund. Ich will einfach nur helfen.

 

Nils : Das muss auch nicht der Motivationsgrund sein. Das wäre ja auch egoistisch. Obwohl es auch dann zu gutem Karma führt. Ich helfe meinen Mitmenschen auch nur weil ich gerne helfen möchte.

 

Ulla : Also schadet es auch nicht, aus egoistischen Gründen zu helfen? Besser aus egoistischen Gründen helfen als gar nicht!

 

Nils : Richtig. Oft übt man das Helfen zuerst aus egoistischen Gründen, weil es innerlich glücklich macht, man von seinen Mitmenschen geliebt wird oder ein gutes Karma bekommt. Aber irgendwann verselbständig sich das Helfen und wird zu einem inneren Bedürfnis.

 

Ulla : Richtig. Einmal angefangen, den richtigen Weg zu gehen, geht es irgendwann ganz von selbst.

 

Nils : Ich bekam übrigens gerade in Lob von der Chefin des amerikanischen Wikihow. Sie meinte, ich wäre ein netter Mensch.

 

Ulla : Prima! Ich weiss allerdings , dass Du mehr als nur ein netter Mensch bist!

 

Nils : Ich bin eigentlich gar nicht nett, sondern nur ein fauler Yogi. Aber du bist nett und sogar mehr als das. Du bist wirklich ein Engel. 

 

Ulla : Verstecke Deine Güte und Liebe nicht hinter dem "faulen Yogi"! 

 

Nils : Reden wir von etwas anderem!!

 

Ulla : Ha, ha, ha.

 

Nils : Du durchschaust mich immer!

 

Ulla : Genau!

 

Nils : So sind Frauen. Sie durchschauen die Männer. Mann kann sich nicht verstecken.

 

Ulla : Meistens nicht, da gebe ich Dir Recht !

 

Nils : Ja mein Engel, was fällt dir heute noch zu unserem Thema ein?

 

Ulla : Dass ich es sehr traurig finde, wie oft Menschen sterben, ohne einen Funken Hoffnung im Leben erfahren zu haben.

 

Nils : Es ist wichtig, dass wir die Hoffnung auf der Erde verbreiten. Es gibt Hoffnung. Es gibt ein Leben nach dem Tod. Es gibt das Paradies im Jenseits. Jeder Mensch kann in das Paradies gelangen, wenn er auf der Erde spirituell geübt hat.

 

Ulla : Was ist mit Säuglinge und Kindern?

 

Nils : Wenn Kinder oder nichtspirituelle Menschen sterben, kann man für sie beten. Dann wird ihnen in der geistigen Welt geholfen. Man kann ein Mantra für sie sprechen oder ihnen eine gute Tat widmen.

 

Ulla : Ich nehme  an, dass Kinder und Säuglinge eigentlich Engel sind.

 

Nils : Auch ein kurzes Leben hat einen Sinn. Auch durch ein kurzes Leben kann man spirituell viel lernen und daran wachsen.

 

Ulla : Ja, das kann auch so sein!

 

Nils : Unsere Aufgabe ist es immer zu helfen und Gutes zu tun, egal ob Kinder oder alte Menschen sterben. Wer als guter Mensch lebt ist glücklicher als ein Mensch, der als Egoist lebt.

 

Ulla : Das stimmt absolut. Es ist ein wunderbares Gefühl, Gutes zu bewirken! 

 

 

Außerkörperliche Erfahrungen

 

Ulla : Ich sollte heute mal über meine außerkörperlichen Erfahrungen berichten, stimmt`s?

 

Nils : Ja, das wäre schön. 

 

Ulla : Okay, dann lege ich mal los. Vor ca. 20 Jahren hatte man bei mir Gallensteine festgestellt und die sollten zertrümmert werden. Dafür kam ich ins Krankenhaus und wurde dort mit Laserstrahl behandelt. Nach dieser Prozedur, meinte die Ärztin, ich sollte mich lieber gleich hinlegen und ausruhen. Nun wollte ich aber meiner Mutter Bescheid geben, dass alles gut verlaufen war und so bin ich zum Erdgeschoß zu der Telefonzelle hingegangen und habe sie angerufen. Als ich aus der Zelle herauskam, wurde mir plötzlich schwindelig und ich fiel um. Dann sah ich mich von der Decke aus auf dem Boden liegen. Weit und breit war niemand zur Stelle, mir zu helfen. Ich (meine Seele) wurde neugierig und wollte in die Nähe meines Körpers, um zu sehen was da los sei. In diesem Moment wurde ich in den Körper zurückgezogen und wachte auf. Ich war tatsächlich allein und musste mich wieder aufrappeln, ohne jedoch Schaden genommen zu haben. Ich ging dann zum Aufzug, weil mir noch schummrig war, und drückte den Knopf für meine Etage. Als ich oben ankam, kippte ich aus dem Aufzug. Meine Seele floss wieder aus meinem Körper heraus und schwebte an die Zimmerdecke. Diesmal waren viele Leute um mich herum die mich neugierig betrachteten, bis ein Arzt kam, der mich sofort untersuchte und meine Beine hochlegte. In diesem Moment glitt ich wieder in meinen Körper zurück. Nun kommt das Witzigste daran. Ich war so glücklich über das Erlebte, dass ich dem Arzt erklärte, ich sei aus meinem Körper raus gewesen und hätte an der Decke geschwebt. Daraufhin wurden umfangreiche Kopfuntersuchungen mit mir gemacht einschließlich Computertomographie. Alles jedoch ohne Ergebnis !

 

Nils : Das ist witzig. 

 

Ulla : Fand ich auch, nachdem ich mich damit abgefunden hate, dass man mir nicht glauben wollte.

 

Nils : Das ist für Atheisten schwer zu glauben. Es zerstört ihr ganzes Weltbild.

 

Ulla : Ich bin heute noch sehr glücklich darüber, dass ich das erleben durfte.

 

Nils : Es ist wichtig viele Beweise für die Unabhängigkeit der Seele vom Körper zu haben.

 

Ulla : Ja.

 

Nils : Du bist eine wichtige Zeugin. 

 

Ulla : Danke, Lieber! Dabei bin ich nur eine kleine Zeugin. Manch anderer ist viel weiter als bis zur Decke gekommen.

 

Nils : Jeder fängt mal klein an. 

 

Ulla :  Denk mal an die vielen Nahtodberichte, wo die Menschen schon bis ins Paradies gekommen sind.

 

Nils : Das stimmt. Die wichtigste Zeugin ist Pam Reynolds. Sie hat das Licht Gottes im Jenseits gesehen und erfahren, dass es dort einen Paradiesbereich gibt.

 

Ulla : Gut. 

 

Nils : Sie hat auch nachgewiesen, dass ihre Jenseitserfahrung echt ist. Sie hat die Ärzte während ihrer Außerkörperlichkeit gehört und das Gespräch später genau wiedergegeben. Die Messgeräte zeigten während der Außerkörperlichkeit an, dass ihr Gehirn nicht denken konnte. Es flossen keine Gehirnströme. Und trotzdem hat sie das Gespräch gehört. Pam Reynolds konnte das Gespräch der Ärzte nur mit ihrer Seele gehört haben. Ihre Ohren waren wegen ihrer Operation verstöpselt.

 

Ulla : Einen besseren Beweis gibt es nicht  !

 

Nils : Richtig. Außerdem steht alles genau bei Wikipedia unter Nahtod Erfahrung. Das ist sehr überzeugend.

 

Ulla : Das finde ich richtig Klasse ! 

 

Nils : Aber deine Erfahrung ist auch ein guter Beweis.

 

Ulla : Danke, Lieber! Für mich persönlich war sie sehr bereichernd.

 

Nils : Vermutlich hat sie dich sehr von der Existenz eines Jenseits überzeugt.

 

Ulla : Ja ! 

 

Nils : Witziger weise hat Sasa gerade in der Gruppe Yoga gepostet:“ Jeah stossen wir alle an, !!! Auf Gott und ewiges Leben!!!!“

 

Ulla : Hi,hi! Seit wann kann Sasa Telepathie?

 

Nils : Sasa hört geistig mit. 

 

Ulla : Ich glaube auch. 

 

Nils : Es gibt mehr Dinge auf der Welt als der kleine Nils sich früher vorstellen konnte.

 

Ulla : Und eine kleine Ex-Wicca auch.

 

Nils : Ich liebe kleine Ex-Wiccas. Ich wünsche dir eine schöne Nacht!   

 

Ulla : Und da ich kleine Yogis liebe, wünsche ich auch Dir eine sehr schöne und gute Nacht !   

 

--> Video Pam Reynolds

--> Wikiversity Leben nach dem Tod

 

 

Gott und Erleuchtung

 

Nils : Guten Tag, liebe Freundin! Erzählst du mir etwas von deinem Leben?

 

Ulla : Ich war als Kind so lieb, dass mir meine Eltern erst beibringen mussten, dass man sich verteidigen muss. Ich versuchte immer Tiere und Menschen, die in Bedrängnis gerieten, zu verteidigen. Das hatte mir im Kindergarten den Namen  "Mama" eingebracht, und in der Schule war ich immer von den Schwachen umgeben, die sich bei mir sicher fühlten. Obgleich ich freiheitlich christlich aufwuchs, war für mich immer klar, dass es die Reinkarnation gibt. Die Pubertät brachte dann eine Stagnation, weil ich zu viele andere Dinge im Kopf hatte. Ganz schlimm wurde es, als ich dann meinen langjährigen Partner kennen lernte. Durch ihn wurde ich ängstlich. 1991 trat ich im Krankenhaus zweimal hintereinander aus meinem Körper aus und konnte von der Decke aus beobachten, was da unten geschah. Ich hatte zwar schon von solchen Dingen gelesen, aber es selbst erleben zu dürfen, war für mich wunderbar. Von dem Zeitpunkt an habe ich mich bewußt esoterischen Themen zugewandt. Als wir nach Ostfriesland gezogen waren, hatte ich Platz und Zeit, um mich intensiver mit Religionen und Esoterik zu befassen. Abends war mein Mann frühzeitig im Bett und ich bin meistens so bis Mitternacht aufgeblieben. Dann habe ich durch eine Freundin Wicca kennengelernt, was mich sehr interessierte, da die Natur im Vordergrund steht und diese Religion ziemlich freiheitlich ist. Ich fing ich an zu meditieren. Meine Freundin gab mir den Tipp, auf mein Krafttier zu meditieren.  Inzwischen war es 2005 geworden und ich experimentierte auch mit Zauberei. Das habe ich schnell wieder aufgegeben, weil es tatsächlich bei mir funktionierte, aber immer mit Risiken und Nebenwirkungen. So habe ich mich wieder auf die Meditation konzentriert. Ich war etwas im Zweifel, ob Gott nun männlich oder weiblich ist. Ich stellte mir vor, dass ich mir ein Bauernkleid anzog und aus meinem imaginären kleinen Haus ging  Ich schloss die Gartentüre hinter mir zu und wanderte einen schönen Feld- und Wiesenweg entlang, mit Wäldern links und rechts. Dann wollte ich, so es die Göttin gäbe, diese am Ende auf einer Lichtung treffen. Wochenlang klappte nichts, weil ich immer wieder dabei einschlief, spätestens am Gartentor. Das war ich leid und setzte mich etwas unbequemer, damit ich nicht schlafen konnte. Und dann klappte es. Ich ging immer weiter und weiter. Plötzlich änderte sich der Weg und es ging langsam aufwärts. Plötzlich war links und rechts nichts mehr, nur absolute Leere. Nachdem ich noch etwas gegangen war, sah ich vor mir ein herrlich strahlendes Licht. Als ich näher kam, war dieses wunderschöne Licht eine griechische Götterstatue. Ich ging drauf zu und sagte zu der Statue: "Dann gibt es also doch keine Göttin?" In dem Moment verwandelte sich das Licht in meine eigene Gestalt und ich hörte in meinem Inneren: "Ich bin alle und alles, ich bin auch Du." Mich überkam eine so wundervolle Wärme, eine so tiefe Liebe und so viel Frieden, dass ich am liebsten immer bei Gott geblieben wäre. Aber leider war ich danach schnell wieder in meinem Körper. Ich fand keine Ruhe mehr und wollte immer und immer wieder zurück zu Gott. Ich meditierte Abend für Abend und war ganz unglücklich, dass das nicht klappte. Dann hatte ich plötzlich den Weg wieder gefunden, aber ich sah viele Wege abzweigen. Ich erkannte, dass man immer acht auf seinen eingeschlagenen Weg haben soll, um nicht wieder zurück zu fallen. Und dann hörte ich in meinem Innersten die Stimme wieder, die sagte: "Warum verbrauchst Du unnötige Zeit, mich wieder zu sehen? Lebe Dein Leben und sei glücklich und mache Andere glücklich. Dann hast Du viel getan." Seit dem Tag hat sich mein Leben radikal verändert. Ich habe keine Ängste mehr, kann in die Herzen der Menschen sehen, habe keinen einengenden Ehemann mehr, kein Haus mehr, kein Geld mehr und bin absolut glücklich.

 

Nils : Ich kenne die Gottesmeditation von Theresa von Avila. Sie hat auf das Wort Gott meditiert, ist so in die Einheit Gottes gelangt und verweilte anschließend gedankenlos im Glück. Wenn du deine Ängste verloren hast und in die Herzen der Menschen sehen kannst, bist du spirituell schon sehr weit. Man muss nicht als Yogi leben, um auf dem spirituellen Weg voran zu schreiten. Es gibt viele Übungsformen. Für mich ist mein Weg richtig und notwendig. Aber für die meisten Menschen ist so ein abgeschiedenes Yogileben nicht geeignet. Ich sehe deine  Gottesmeditation als eine Erleuchtungserfahrung und als eine große Segnung an. Ich hatte eine ähnliche Erfahrung. Es gibt den Traum-Yoga. Dabei visualisiert man sich vor dem Einschlafen als eine Gottheit (Göttin). Ich habe mich vor vielen Jahren als Buddha visualisiert. Die ganze Nacht arbeitete es energetisch in mir und als ich morgens aufwachte, war ich erleuchtet und ein Buddha. Leider hielt die Erfahrung nicht lange vor. Aber das Energiepotential war geweckt, ich kenne mein Ziel und werde es irgendwann verwirklichen. Wie du dein Leben in Gott auch. 

 

Ulla : Angefangen hat es damit, dass ich als kleines Kind oft ziemlich verwirrt war, wenn ich bei einem Spaziergang durch mein Wissen aus dem früheren Leben ein bestimmtes Fachwerkhaus erwartete. Und da war dann nichts mehr oder ein Neubau. Es war mir immer klar, dass es die Wiedergeburt gibt. Ich wusste damals auch schon über Moral und Ethik Bescheid und handelte entsprechend. Als ich in den Kindergottesdienst geschickt wurde, hörte ich gerne die Geschichten die Jesus erzählt. Aber die Menschen in dieser Gemeinde waren mir nicht ehrlich genug, so dass ich mich dort nicht wohl fühlte. 

 

Dann folgte eine lange Zeit des Schlafens, wie ich es heute beschreiben würde. Ich hatte mehrere Freundschaften, aber immer das Gefühl, es war nicht der Richtige. Bis ich so richtig an den Falschen geriet, mit dem ich über 30 Jahre eine verzweifelte Beziehung hatte. Einerseits wollte ich immer weg von ihm, weil er mir nicht gut tat und auch gar nicht zu mir passte. Andererseits gelang es mir aus den verschiedensten Gründen nicht. Aber diese negative Beziehung hatte immerhin den Vorteil, dass ich mich langsam für Religionen und Esoterik interessierte. Und als ich im Krankenhaus eines Tages zweimal aus meinen Körper ausgetreten war, da wurde ich langsam wieder wach. Das nächste, was ich erleben durfte, war ein Traum aus einem früheren Leben von mir, der mir klar machte, warum ich nie den Richtigen fand und finden wollte. Ich hatte im vorherigen Leben meine große Liebe durch einen Krieg verloren. Danach wollte ich nie wieder richtig lieben. Deshalb suchte ich mir unterbewusst immer falsche Partner.

 

Da mein Mann immer sehr früh ins Bett ging, ich aber lange noch auf war, beschäftigte ich mich mit den verschiedenen Religionen und kam auf Wicca, eine Art Weiße Hexen Magie, mit ethischen und moralischen Werten. Es war eine sehr freiheitliche Religionsrichtung, die mich faszinierte. Ich machte auch kleine Zauberexperimente. Dadurch habe ich gemerkt, dass man besser die Finger vom Zaubern lassen sollte. Denn entweder wirkt es nicht, oder der Schuss geht irgendwie nach hinten los, selbst wenn man es noch so gut gemeint hat. Darum warne ich vor Magie. Aber bei Wicca gab es auch eine Reihe guter Tipps zur Meditation. 

 

Als erstes habe ich mir mein Krafttier herbeimeditiert. Danach wurde es spannend für mich! Ich bete aus Gewohnheit seit dem Kindergottesdienst immer zu Gott. Bei Wicca wird aber vor allem die Große Göttin verehrt. Ich kam ins Schwanken. Gott oder Göttin? Ich wollte es wissen. Ich machte eine Fantasiereise. Ich wollte die Göttin auf einer Lichtung treffen! Ich stellte mir vor, wie ich mich wandermäßig anzog, mein kleines Haus durch das Gartentor verließ und einen wunderschönen Waldweg mit Blumen am Rand entlang wanderte, bis ich zu der Lichtung kam, auf der die Göttin auf mich warten würde! Diese Meditation untermalte ich mit einer bestimmten Musik. Ganz allmählich machte sich die Meditation selbstständig. Der Weg stieg langsam an, ohne beschwerlich zu wirken, und die Vegetation verlor sich. Als ich um mich sah, war links und rechts vom Weg plötzlich nur Leere und der Weg bekam eine sanfte hellbraune Tönung von den Steinen, die den Weg pflasterten. Als ich höher gestiegen war, sah ich vor mir ein strahlendes Licht, auf das ich genau zuging. Beim Näherkommen sah dieses wunderbare, warme Licht aus wie eine griechische Götterstatue. Das war für mich der Beweis, dass es nicht meine Phantasie sein konnte, die mir da einen Streich spielte. Denn die griechischen und römischen Götter hatte ich nie für voll genommen mit ihrem allzu  menschlichen Verhalten.

 

Ich ging auf diese wunderbare strahlende, Liebe aussendende Licht zu und fragte einfach nur: "Also doch keine Göttin?" Das Lichtwesen drehte sich zu mir, änderte seine Gestalt und ich blickte in mein eigenes Gesicht. Und als ob dieses Wesen zu meinem Inneren sprach, wusste ich plötzlich, dass das Göttliche alles in sich trägt, weiblich, männlich und alles andere. Ich erkannte, dass jeder von uns ein winziger Teil von diesem Göttlichen Wesen ist, welches sich nichts sehnlicher wünscht, als sich wieder mit uns zu vereinen. Aber dafür müssen wir wie dieses Göttliche Wesen werden, voller Liebe und Selbstlosigkeit. Und das ist oft ein langer Weg.

 

Nils : Hier ist meine Erleuchtungsgeschichte. Ich war vom Anfang meines Lebens an auf der Suche nach dem großen Glück. Ich suchte das Glück in Liebesbeziehungen, in der beruflichen Karriere und in schönen Reisen. Als ich dreißig Jahre alt war, ergab sich eine Gelegenheit mein Wissen zu vertiefen. Ich stand am Ende meines juristischen Referendariats. Die schriftlichen Arbeiten des Examens waren abgeschlossen. Jetzt musste ich drei Monate warten, bis die Prüfer die Arbeiten durchgesehen und bewertet hatten. Diese drei Monate nutzte ich, um alle Bücher zum Thema Glück durchzulesen, die ich bekommen konnte. So fand ich den griechischen Philosophen Epikur. Er lehrte den Weg des inneren Glücks. Das überzeugte mich. Von da an entwickelte sich mein spiritueller Weg fast von alleine. Ich beschäftigte mich mit allen großen Religionen, lernte zu meditieren und machte eine Yogalehrer-Ausbildung. 

 

Nach meinem Examen war ich ein Jahr schwer depressiv. Ich befreite mich von der Depression durch meine spirituellen Übungen und brach danach für zwei Wochen zur Erleuchtung durch. Ich verlor mein Ego und war nur noch reines Bewusstsein. Ich lebte im Sein und in einem Einheitsbewusstsein. Ich sah mich in allen Wesen und konnte jede Identität annehmen. Später erfuhr ich, dass man durch spirituelle Übungen seine Kundalini-Energie erwecken und in tiefe Glückszustände gelangen kann. Es gibt viele Ebenen der Erleuchtung. Je mehr man spirituell übt, desto mehr Energie kann man aufnehmen. Man kann mit seinem Geist in Paradiesdimensionen gelangen und seine Umwelt als Paradies erfahren. Durch das innere Glück beginnt der Geist positiv zu denken, überwindet alles Leid und konzentriert sich auf das Schöne in der Welt. Man bekommt einen Paradiesblick. Aber man sieht gleichzeitig auch das Leid seiner Mitwesen und hat den Wunsch ihnen so weit wie möglich zu helfen. 

 

Bei meiner tiefsten Erleuchtungserfahrung stieg meine Kundalini-Energie in der Mitte meines Körpers vom Becken bis zum Scheitelchakra auf. Ich trat in eine Dimension aus höchstem Glück, Liebe und Frieden ein. Ich ruhte im egolosen Sein. Danach war ich plötzlich in der Lage alle heiligen Schriften auf einer tiefen Ebene zu verstehen. Ich konnte genau erkennen, was spirituell hilfreich ist und was nicht. Ich war in der Lage die Energie meiner Mitmenschen zu spüren und sie zum inneren Frieden, inneren Glück und zur umfassenden Liebe zu führen. 1988 endete meine langjährige Beziehung und ich wurde Yogi. Seit der Zeit befinde ich mich in einem ständigen inneren Wachstumsprozess. Ich lebe in der Ruhe und in der umfassenden Liebe. Dadurch fließt immer mehr das Licht Gottes in mich hinein. Ich mache zwar jeden Tag auch meine spirituellen Übungen (Yoga, Meditation, Spazierengehen, Lesen). Aber hauptsächlich wachse ich spirituell durch das Leben in der Ruhe und durch meine Arbeit für eine glückliche Welt. Ich vertrete die Einheit aller Religionen und sehe mich sowohl als Yogi, als auch als Buddhist, Christ und vor allem als wissenschaftlichen Glücksphilosophen. 

 

 

Der Sinn des Lebens

 

Nils : 1. Geh in die Stille. Ich spreche von der tiefen Stille, ganz tief in Dir. Dort findest Du das ICH BIN, und das ist verantwortlich für Deinen Lebenssinn. Wenn Du die Anbindung an diese innere Stille verlierst, verlierst Du Deinen Lebenssinn und jagst nur unsinnigen Dingen hinterher, um diese Lücke auszufüllen.

2. Am besten ist es in sich selbst glücklich zu sein und aus der Verankerung im eigenen inneren Glück (in sich selbst, im Ich Bin) heraus für eine glückliche Welt zu arbeiten. Die höchste Erfüllung im Leben bringt der Doppelweg aus Liebe zu Gott (spirituelles Üben, Erleuchtung, inneres Glück) und Liebe zu allen Mitwesen (Gutes tun, als "Weltretter" leben). Das ist die Essenz des Christentums, des Buddhismus, des Yoga und der Glücksphilosophie (Epikur). Finde deinen persönlichen Weg. Betrachte genau deine Fähigkeiten, deine Lebenssituation und die Welt um dich herum. Dann weißt du, was du zu tun hast.

3. Lenke deinen Blick auf das Positive. Denke positiv. Erkenne die Chancen und Möglichkeiten in deinem Leben. Und nutze sie. Was sind deine Fähigkeiten? Welche Chancen hat dir das Leben gegeben? Ein sinnvolles Leben entsteht aus positiven Gedanken und Zielen. Man erfährt sein Leben als sinnvoll, wenn man eine positive Aufgabe in seinem Leben hat.

4. Lebe nach einem klugen Plan. Die Zeit des Lebens ist begrenzt. Nutze sie optimal. Definiere deine Ziele. Finde den Weg, auf dem du sie verwirklichen kannst. Was sind deine Ziele? Was ist dein Siegerweg? Was ist dein Weg eines erfüllten Lebens?

5. Das Leben sollte auch etwas Spaß bringen. Bringe so viele Elemente der Freude in dein Leben, dass du deinen Weg positiv gehen kannst. Suche dir etwas, was du dich begeistert. "Meine Tat der Freude ist ..."

6. Lebe so, dass du am Ende zufrieden mit dir und deinem Leben bist. Lebe in der großen Zufriedenheit. Finde jeden Tag neu deinen Weg der Zufriedenheit. "Mein Weg der Zufriedenheit ist ..."

 

Ulla : Deine Aussagen treffen absolut zu. Wichtig ist, den anderen Lebewesen zu helfen, aber die geistige Verbindung zu Gott muss erhalten bleiben, am Besten dadurch, dass man öfter mal "in sich" geht. Dort erkennt man den für sich richtigen Weg . Danke, lieber Nils, dass Du das alles so präzise dargestellt hast. Es gibt natürlich viele Wege, mit sich und Gott in Verbindung zu kommen. Die einen gehen in eine Kirche, die anderen brauchen dafür die Natur. Manche finden auch zu sich in der Gartenarbeit oder beim Malen, Musizieren. 

 

Nils : Wie kommst du mit dir und mit Gott in Verbindung?

 

Ulla : Ich bin eigentlich dauernd irgendwie in Verbindung mit ihm. Ich rede auch einfach mal so zwischendurch mit ihm. Die Natur um mich herum hilft mir "natürlich" dabei sehr.

 

Nils : Wie redest du mit Gott? Sagst du "Hallo Gott" und er antwortet "Hallo Ulla, was kann ich für dich tun"?

 

Ulla : Ha, ha -- Nein, mit Förmlichkeiten halten wir uns eigentlich gar nicht auf.

 

Nils : Also was sagst du zu Gott?

 

Ulla : Meistens bete ich einfach zu ihm.

 

Nils : Wie betest du?

 

Ulla : Lach jetzt nicht: "Lieber Gott!"

 

Nils : Liebe Ulla, ich lache nicht.

 

Ulla : Ha - ich sehe es doch (grins).

 

Nils : Ertappt. Aber zum Glück hat Gott Humor. Und die Göttin auch!!

 

Ulla : Genau.  

 

Nils : Und was antwortet Gott dann? "Liebe Ulla"?

 

Ulla : Eigentlich bedanke ich mich fast immer nur und wünsche, dass es allen gut geht. 

 

Nils : Dankbarkeit ist ein wichtiger Übungsweg zur Erleuchtung. Genauso ist es mit dem Wunsch, dass alle Wesen glücklich sein mögen. Wie stellst du dir Gott bei deinen Gebeten vor?

 

Ulla : Genau so, wie ich ihn habe sehen dürfen. Als Lichtwesen aus Energie und Liebe.

 

Nils : Welche Form hat Gott für dich ?

 

Ulla : Keine bestimmte, da er seine Formen ändern kann, wie er will. 

 

Nils : Meiner Erfahrung nach ist Gott die höchste Bewusstseinsdimension im Kosmos. Wir können ihn oder sie also jeder auf seine Art sehen, die uns am besten zur Erleuchtung und ins Licht bringt.

 

Ulla : Ja,so ist es. 

 

Nils : Kannst du auch eins mit Gott werden. Dich in Gott auflösen?

 

Ulla : Das mache ich nicht, weil es nicht nötig ist. In Wirklichkeit dauert es noch ganz lange, bis nach meinem Tod, bis ich mich in Gott auflösen kann.

 

Nils : Auch schon auf der Erde kannst du ins Licht gelangen.

 

Ulla : Wichtig ist mir der Weg zu Gott und die Hilfe, die ich den Lebewesen geben kann.

 

Nils : Und was ist dein Weg zu Gott? Was funktioniert bei dir? Wie kommst du am besten in ein Lichtbewusstsein?

 

Ulla : Durch die Liebe natürlich! Je mehr man sich Gott anpasst, in der Liebe und im Helfen, desto näher ist man Gott. 

 

Nils : Wer in Gott ist, ist wunschlos.

 

Ulla : Manche Leute glauben, Gott erfüllt ihnen alle Wünsche. So funktioniert das aber nicht! 

 

Nils : Wünsche ziehen einen in die Dualität und letztlich weg von Gott. Eine Ausnahme ist der Wunsch, zu einem Leben in Gott zu gelangen und dass alle Wesen glücklich sein sollen.

 

Ulla : So sehe ich das auch. 

 

Nils : Kennst du meine Tempelmeditation (Video). 

 

Ulla : Das ist eine schöne Art, mit dem Göttlichen in Verbindung zu kommen. Wenn jemand eine andere Landschaft möchte, kann er das auch gut abändern. Wichtig ist, dass am Ende ein Meister, ein Heiliger oder eine Gottheit wartet, die man befragen kann.

 

Nils : 1. Atme tief in den Bauch. Alle Gedanken kommen langsam zur Ruhe. Spüre Frieden in dir. Entspanne dich. Vor deinem geistigen Auge taucht eine schöne Insel auf. Sie ist von einem großen Meer umgeben. Das Wasser plätschert sanft am Strand. In der Mitte der Insel erhebt sich ein großer Berg. Seine Hänge sind mit würzig riechenden Sträuchern bewachsen. Oben auf dem Berg steht ein Tempel. Es ist der Tempel deiner inneren Weisheit.

2. Du gehst den Weg vom Strand hinauf zum Tempel. Wie sieht dein Tempel aus? Du trittst durch die Tür ein. Im Tempel ist es halbdunkel und sehr ruhig. In der Mitte sitzt auf einem Thron eine weise Frau oder ein weiser Mann. Es ist die Verkörperung deiner eigenen inneren Weisheit. Wen siehst du in deinem Tempel? Einen Meister, eine Göttin, eine weise Frau, dich selbst? Die höchste Weisheit steht über allen Formen. Sie kann sich durch alle Formen ausdrücken.

3. Du kannst jetzt deinem Weisheitswesen eine Frage stellen. Denke über dein Leben nach. Welche Erfahrungen hast du in deinem Leben gemacht? Was sind deine Ziele? Wie stellst du dir deine Zukunft vor? Was ist dein Lebensplan? Was ist dein Weg eines weisen Lebens? Besinne dich auf deine Lebensziele, deine Aufgabe und deinen Weg.

4. Stelle deine Frage. Meditiere über die Frage, bis du deinen Weg ganz klar siehst. Horche innerlich auf die Antwort. Was sagt dir deine innere Weisheit? Was antwortet dir dein Weisheitswesen?

5. Stopp eine Minute alle Gedanken. Verweile danach einige Minuten in der Meditation. Gedanken und Gefühle dürfen jetzt kommen wie sie wollen. Vielleicht möchtest du noch etwas nachdenken? Vielleicht fallen dir einige gute Gedanken ein? Kehre aus der Meditation zurück, wenn dafür die richtige Zeit ist. Geh optimistisch in deine Zukunft. Geh auf deine Art konsequent deinen Weg der Wahrheit, Weisheit und Liebe.

 

Der Weg der Heilung

 

Ulla : Hallo liebster Nils! Heute brauche ich mal eine Umarmung von Dir!

 

Nils : Gerne. Umarmung!!

 

Ulla: Danke, Lieber!

 

Nils : Warum brauchtest du heute eine Umarmung?

 

Ulla : Ich bin in Facebook mehrmals angeeckt. Kann natürlich immer mal passieren, wenn man sehr aktiv ist.

 

Nils : Das stimmt. Ich ecke auch manchmal an.

 

Ulla : Kann ich mir zwar nicht vorstellen bei Deiner Liebenswürdigkeit, aber im Moment wundert mich nichts.

 

Nils : Mit etwas Geschick kann man sogar Feinde zu Freunden machen. 

 

Ulla : Ich gebe mir Mühe !!

 

Nils : Die Position des Kleinen und Schwachen ist manchmal günstig. Eine Frau schrieb mir gerade: "Nils, du bist sooooooooooooo süß.!!!"

 

Ulla : Ach- ich danke Dir soooo sehr!!!!

 

Nils : Einer Frau, die durch Beziehungs- und Berufsstress an Burnout leidet, schrieb ich: "Ich befürchte, dass es keine einfache Lösung gibt. Mir ging es so ähnlich wie dir. Vielleicht helfen dir meine Erfahrungen etwas. Das juristische Examen ist sehr anstrengend und besteht aus vielen Stufen. Nach fünf Jahren Dauerstress verbunden mit einer schwierigen Beziehung erlitt ich einen Burnout. Ich habe ich dann versucht mich zu heilen. Ich habe in etwa alles gemacht, was du auch ausprobiert hast. Aber nichts hat geholfen. Meine Theorie ist, dass durch den überstarken Stress viele innere Verspannungen aufgebaut werden. Heilung müsste dann eintreten, wenn diese Verspannungen wieder abgebaut werden. 

 

Einige Male bin ich durch meine spirituellen Übungen zur Erleuchtung durchgebrochen. Dann war die Kraftlosigkeit weg und ich war für kurze Zeit geheilt. Leider tauchten dann neue Verspannungen auf und die Erleuchtung verschwand. Ich kann aber sagen, dass Erleuchtung letztlich ein Weg der Heilung ist. Insofern gibt es auch für dich eine Hoffnung. Die große Frage ist jetzt, wie du schnell zur Erleuchtung kommen kannst. 

 

Ich mache jeden Tag meine spirituellen Übungen (Meditation, lesen, spazieren gehen, anderen Menschen helfen, etwas Kreatives tun). Ich habe für mich genau ausprobiert, welche Übungen gut wirken. Dann habe ich einen effektiven spirituellen Tagesplan für mich erstellt und lebe jetzt konsequent danach. Der Hauptweg der Heilung besteht nach meiner Erfahrung darin, dass man vorwiegend in der Ruhe lebt (etwas abgeschieden), ausreichend lange spirituelle Übungen macht und anderen Menschen hilft. Hinzu kommen natürlich noch die fünf Grundsätze der Gesundheit (gesunde Ernährung, Schadstoffe wie Rauchen und Alkohol vermeiden, regelmäßig Sport, positives Denken und genug Schlaf). Grundsätzlich sollte man auf dem spirituellen Weg nicht mehr Energie in äußeren Dingen verbrauchen, als man hat. Wenn man ruhig genug lebt, wendet sich die Lebensenergie nach innen und heilt einen Menschen. Bei mir verschwanden im Laufe der Jahre die verschiedensten Krankheiten. So wird das auch in der Hatha-Yoga Pradipika beschrieben. 

 

Wenn das Gesagte ein gutes Modell der inneren Heilung ist, dann fragt sich, wie du es in deinem Leben persönlich umsetzen kannst. Im Moment scheinst du deine Zeit überwiegend mit sinnlosen Tätigkeiten wie Hausarbeit, Putzen und Fernsehen zu vergeuden. Dann besteht der erste Schritt darin für dich einen Tagesplan zu entwickeln, bei dem du deine notwendigen täglichen Arbeiten effektiv organisierst und auf ein Minimum reduzierst. Die gewonnene Zeit nutzt du für deine Heilungsübungen. Dann werden deine schwarzen Löcher weniger, du wirst aus dir selbst heraus glücklich und brauchst letztlich kein Glück durch deinen Mann. 

 

Zuerst solltest du dich klar entscheiden, ob du Heilung, inneres Glück und Erleuchtung wirklich willst. Du musst dein Unterbewusstsein klar programmieren. Dann wird es letztlich selbständig und kreativ den Weg dorthin finden. Du brauchst dann nur in dich hineinzuspüren und du weißt, ob du auf dem richtigen oder falschen Weg bist. Ich stelle mir immer die Frage: "Was sagt meine innere Weisheit jetzt?" Wenn du dich klar entschieden hast, dann solltest du jeden Tag auf deine Art deine Entscheidung bekräftigen (dich daran erinnern). So bleibst du auf dem Weg, bis du das Ziel erreicht hast. Eine Bekräftigung kann zum Beispiel so aussehen, dass du jeden Morgen einen positiven Vorsatz fasst, eine Seite in einem spirituellen Buch liest, eine Orakelkarte ziehst oder zu den erleuchteten Meistern betest. Der spirituelle Weg ist normalerweise lang, geht über mehrere Leben und führt durch viele Krisen. Ohne einen klaren Entschluss hast du nicht die Kraft deinen Weg bis zum Sieg zu gehen. 

 

Wenn du dich entschieden hast, brauchst du den Segen eines erleuchteten Meisters. Ein erleuchteter Meister ist jemand, der das Ziel bereits erreicht hat. Es gibt viele erleuchtete Meister. Du solltest dir jemanden suchen, der dich geistig inspiriert und dem du vertraust. Gute erleuchtete Meister sind Buddha, Jesus, Sokrates, Laotse, Patanjali, der Dalai Lama, Swami Sivananda, Anandamayi Ma, Amritanandamayi (Amma) und Mutter Meera. Die meisten der genannten Meister sind bereits körperlich gestorben. Du kannst dich mit ihnen verbinden, indem du regelmäßig in ihren Büchern liest, ihre Bilder visualisierst oder zu ihnen betest. Ich verbinde mich jeden Tag durch ein Mantra mit meinen Meistern und ziehe dann eine Orakelkarte. So habe ich das Gefühl eines Gespräches und komme geheimnisvollerweise immer gut durch den Tag. 

 

Hilfreich ist der Darshan (Sehen, Hören, Berühren) durch einen auf der Erde körperlich anwesenden Meister. Dafür kann ich dir den Dalai Lama, Amritanandamayi (kommt jeden Herbst nach Deutschland) oder Mutter Meera (wohnt in Deutschland) empfehlen. Durch einen Darshan können Energieblockaden gelöst und die Erleuchtungsenergie erweckt werden. 

 

Wenn du dich für den Weg der Heilung entschieden hast, solltest du so leben, dass du auf deinem Weg vorankommst und nicht schrumpfst. Schrumpfen tust du in deiner spirituellen Energie, wenn du mehr Energie in deinem Leben verbrauchst als du durch deine spirituellen Übungen aufnimmst. Und hier scheint mir dein erstes Problem zu liegen. Du hast bis jetzt dein Leben so organisiert, dass du immer kranker und unglücklicher wirst. Du bist umgeben von Dingen, die dir deine Energie rauben. Dieses System muss umgestellt werden. Wie, darfst du kreativ selbst ausprobieren und herausfinden. Du solltest so viel Ruhe in dein Leben bringen, dass dir manchmal etwas langweilig wird. Denn genau an diesem Punkt beginnt sich deine Lebensenergie nach innen zu wenden und dich zu heilen. Das ist das große Geheimnis des schnellen spituellen Wachstums und der inneren Heilung. 

 

Konkret empfehle ich für dich, da du einen Beruf und eine Familie hast, jeden Tag 6 Stunden spirituelle Übungen. Ich mache als freier Yogi jeden Tag das Doppelte. Aber 6 Stunden könnten für dich ausreichen. Da darfst letztlich selbst erspüren, was für dich richtig ist und dich optimal spirituell voranbringt. Die sechs Stunden würde ich folgendermaßen aufteilen: Zweimal mal eine Stunde spazierengehen oder Yoga machen (allen Stress herausbewegen), eine Stunde in einem spirituellen Buch lesen und drei Stunden meditieren (kann in mehrere kleine Potionen aufgeteilt werden). 

 

Meditation ist grundsätzlich ganz einfach. Du siehst dir ein Video (zum Beispiel Heilende EnergieübungenComputer Yoga Advanced) an, machst die Übungen mit, löst so deine Energieblockaden und aktivierst deine Heilungsenergie. Dann legst du dich entspannt hin, meditierst etwas (stoppst deine Gedanken) und hörst dann schöne Meditationsmusik (zum Beispiel New Age Musik aus dem Internet).  Du bringst durch die Musik deine Gedanken immer mehr zur Ruhe. Du liegst jeweils so lange, bis du ganz entspannt bist. Die Verbindung von kurzer Energieaktivierung durch Yogaübungen (Atemübungen, Mantras, Visualisierungen) und anschließender langer Ruhephase bringt dicht schnell in eine gute Energie.

 

Des weiteren empfehle ich jeden Tag 2 bis 4 Stunden für das Glück aller Wesen zu arbeiten. Dafür kannst du auch deinen normalen Beruf bewusstseinsmäßig umwidmen. Du kannst deine berufliche Arbeit aus einer spirituellen Motivation heraus praktizieren. Sende dazu vor deiner Tätigkeit allen Wesen Licht, bewege segnend eine Hand und denke: "Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Durch dieses Mantra gelangst du in ein kosmisches Bewusstsein und in die Energie der umfassenden Liebe. Finde heraus, wie du am besten für das Glück aller Wesen arbeitest, so dass es dich in die Energie der Liebe bringt."

 

Ulla : Jetzt ist die Frage, ob Dein Weg der Richtige für sie ist.

 

Nils : Das muss sie selbst entscheiden. Aber sie möchte gerne vom Burnout geheilt werden. Ich bin ihre letzte Hoffnung. Leider kann ich ihr keinen einfacheren Weg anbieten. Aber Erleuchtung ist wenigstens ein erfolgversprechender Heilungsweg.  

 

Ulla : Sie sollte in sich hinein horchen, was ihr Problem genau ist. Dann sollte sie einen Schritt nach dem anderen gehen.

 

Nils : Entscheidend ist, ob sie Erleuchtung als Heilungsweg will. Dann wird sich alles ergeben. Denn dann wird man letztlich geführt (von seinem Unterbewusstsein oder den erleuchteten Meistern, wie man es sehen will).

 

Ulla : Ich denke, dass man zuerst genau seine Probleme klären sollte. 

 

Nils : Bei Problemen empfehle ich folgende Schritte. 

1. Das Problem: Beschreibe in kurzen Worten deine Situation und dein Problem. Wie ist genau deine Situation? Was ist das Problem? Wo ist das Zentrum des Problems?

2. Die Gefühle: Welche Gefühle gibt es in dir? Angst, Wut, Sucht/Sehnsucht, Trauer. Welches Gefühl ist am stärksten? Wo sitzt das Gefühl in deinem Körper?

3. Die Gedanken: Welche Gedanken sind mit deinem Gefühl verbunden? Warum bist du traurig, ängstlich, wütend oder sehnsüchtig? Zähle alle dich belastenden Gedanken auf. (Meine Gedanken sind ...)

4. Das Nachdenken: Was löst dein Problem? Was bringt dich zur Liebe, Begeisterung, Erfüllung, zum Glück, zur Zufriedenheit? Denke so lange über dein Problem nach, bis du eine Lösung gefunden hast. Das kann eine äußere (Umstände verändern, etwas tun) oder eine innere Lösung sein (etwas loslassen/annehmen, ein positiver Gedanke). Überlege dir verschiedene Lösungswege. Sammle alle Informationen, die du brauchst. Wäge ab und triff eine klare Entscheidung.

5. Die Umsetzung: Setze deine Entscheidung mit Kraft um. Folge deinen positiven Gedanken. Verwirkliche deinen positiven Lebensplan. Vermeide ab jetzt sinnloses Grübeln. Jetzt wird nicht mehr gezweifelt, sondern kraftvoll verwirklicht. Gehe deinen Weg, siege und sei zufrieden mit dir. Denke immer wieder deinen positven Leitsatz als Mantra. Beginne jeden Tag mit einem positiven Vorsatz oder einem Gebet. Was ist jetzt dein positiver Satz? "Mein positiver Satz ist ...."

 

Ulla : Das finde ich hilfreich.

 

Nils : Man sollte immer gut mich sich und seinen Problemen in Kontakt sein. Sonst ist man auf dem spirituellen Weg nicht erfolgreich.

 

Ulla : So sehe ich das auch.  

 

Nils : Innere Heilung ist für jeden möglich. Jeder kann zur Erleuchtung gelangen. Jeder besitzt eine innere Erleuchtungsnatur, die erweckt werden kann. Jeder kann seine inneren Verspannung auflösen und inneres Glück entwickeln. 

 

Ulla : Es gibt für jeden einen Weg zu einem Leben im Licht (in Gott).

 

---> Wikiversity: Hilfe bei Leid

 

---> Wenn du heute eine Umarmung brauchst (Amma, Video)

 

 

Die Rettung der Welt

 

Nils : Reden wir über die Rettung der Welt.

 

Ulla : Es ist sehr wichtig, dass die Liebe auf der Welt größer wird.

 

Nils : Wenn ich den Fernseher anschalte, sehe ich sehr viel Leid auf der Welt. Ich sehe viele überflüssige Kriege. Ich sehe Hunger. Ich sehe Armut. Ich sehe Ungerechtigkeit. Auf der Welt gibt es zu viel Hass und Egoismus. Und zu wenig Liebe unter den Menschen.

 

Ulla : Ja, denn sonst gäbe es all dieses Leid nicht. Dann blieben nur noch Naturkatastrophen übrig, die Leid verursachen könnten.

 

Nils : Was würdest du machen, wenn du die Königin der Welt wärst?

 

Ulla : Ich würde die Lehrer lehren, ihren Schülern Liebe und Hilfsbereitschaft beizubringen.

 

Nils : Was würdest du noch machen?

 

Ulla : Ich würde für eine gerechte Verteilung aller Güter sorgen.

 

Nils : Kommunismus hat bis jetzt nicht funktioniert.

 

Ulla : Das ist kein Kommunismus, denn da wurde die Liebe vergessen. Deshalb sollte ja den Menschen die Liebe gelehrt werden.

 

Nils : In ferner Zukunft könnte eine Weltgesellschaft funktionieren, in der alle Menschen aus der Liebe heraus handeln. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Es sind viele Zwischenschritte notwendig.

 

Ulla : Da gebe ich Dir Recht! Und da ich nicht zur Weltherrscherin gewählt bin, müssen wir wohl noch sehr sehr lange warten!

 

Nils : Beschäftigen wir uns mit den Zwischenschritten. Meine erste Forderung wäre, dass kein Mensch auf der Welt verhungern darf. Die Reichen müssen so viel von ihrem Geld abgeben, dass jeder Mensch auf der Erde genug zu essen hat. Von ihren 95 Billiarden Vermögen müsste eine Billarde den Armen zugutekommen. Ich wäre für eine weltweite Vermögenssteuer und für die Abschaffung aller Steueroasen.

 

Ulla : Die Reichen werden das nicht zulassen! Du kennst sie ja! Sie sind gierig und machthungrig. 

 

Nils : Wenn genug Menschen das verlangen, können wir Erfolg haben. Die Steuer muss ja nicht gleich überall durchgesetzt werden. Es reicht, dass zunächst die Reichen in Europa und den USA stärker besteuert werden. Dafür gibt es gerade eine große Bewegung. Ohne eine Umverteilung gibt es keine Lösung der wichtigsten globalen Probleme. Die Reichen werden sich immer dagegen wehren. Aber die Armen können sich organisieren. In einer Demokratie hat die Bevölkerung ein Mitbestimmungsrecht.

 

Ulla : Ich fürchte, Du bist idealistischer als ich.

 

Nils : Eine Veränderung ist wichtig. Sie geschieht schon auf der Welt. Durch das Internet wird die Macht der Reichen und des kapitalistischen Privatfernsehens teilweise gebrochen.

 

Ulla : Ja, der Anfang ist gemacht, da gebe ich Dir wieder Recht.

 

Nils : Heute ist gerade der libysche Diktator Gaddafi getötet worden. Die Revolution in Libyen hat gesiegt. Sie ist durch das Internet und die idealistische Jugend möglich geworden. Im ganzen arabischen Raum gibt es große Veränderungen. Und in den USA interessanterweise auch.

 

Ulla : Okay! Da bin ich mal gespannt, wie es dort in zwei Jahren aussieht. Du merkst- ich bin sehr kritisch.

 

Nils : Das ist okay. Aber das darf das Voranschreiten nicht blockieren. Der Weg ist sicherlich lang und schwierig. Die Gegenkräfte sind stark. Aber die Macht ist langfristig mit den Guten. Es wird ein goldenes Zeitalter auf der Erde geben. Wir werden siegen.

 

Ulla : Ich mache mit. 

 

Nils : Weltweit breitet sich der Egoismus immer mehr aus. Das liegt meines Erachtens an der kapitalistischen Globalisierung. Des weiteren tritt weltweit das kapitalistische Konsumfernsehen seine Siegenszug an. Es gelangt bereits bis in das letzte Dorf in Afrika. Die Menschen dort haben zwar nichts zu essen, aber einen Fernseher haben sie im Dorf alle. Sie alle werden mit Konsumsucht und Egoismus injiziert. 

 

Ulla : Diejenigen, die die Probleme auf der Welt erkannt haben, werden immer mehr. Wir müssen uns vereinigen.

 

Nils : Ja. Die globalisierungskritische Bewegung wird immer stärker. Gegen die Macht des Konsumfernsehens können wir im Internet wirken. 

 

Ulla:  Es ist wichtig Internet und persönliche Kontakte zu verbinden. 

 

Nils : Ein guter Weg ist gerade die Occupy Bewegung aus den USA. Sie mobilisiert sich über das Internet. Die Menschen demonstrieren dann auf der Straße gemeinsam für eine bessere Welt. Sie machen kreative Aktionen und kommen deshalb gut auch ins Fernsehen. Es ist erstaunlich, dass einige wenige Menschen in kurzer Zeit eine weiltweite Bewegung bewirken konnten.

 

Ulla : Ja, die Occupy- Bewegung ist schon mal echt gut! 

 

Nils : In Italien habe gerade über 200 000 Menschen am Occupy Aktionstag teilgenommen. In den USA wird die Bewegung von dem Havardprofessor Jeffrey Sachs unterstützt. Er hat schon viele Vorschläge für eine bessere Welt gemacht. Er hat 2005 das Buch "Das Ende der Armut" veröffentlicht. Darin macht er konkrete Vorschläge, wie die extreme Armut in Afrika überwunden werden kann. Seine wichtigste Erkenntnis besteht darin, dass Afrika sich nicht selbst aus der wirtschaftlichen Not befreien kann. Die reichen Staaten des Westens müssen den Menschen finanziell und personell helfen. Afrika kann nur durch einen klugen Marshallplan wirtschaftlich gerettet werden, der von der westlichen Welt finanziert werden muss. Jeffrey Sachs hat einen konkreten Plan der Armutsüberwindung in Afrika ausgearbeitet:

1. Die landwirtschaftlichen Erträge der Bauern könnten durch gute Beratung und bestimmte Hilfsmittel (Bewässerungsanlagen, Dünger, Hochleistungssaatgut) leicht verdoppelt werden.

2. Damit die größere Ernte nicht gleich wieder aufgegessen wird, muss das Bevölkerungswachstum durch eine gezielte Familienberatung und die kostenlose Verteilung von Verhütungsmitteln eingedämmt werden.

3. Die Hilfsgelder müssen demokratisch von den Dorfgemeinschaften selbst verwaltet werden, damit sie nicht in der staatlichen Korruption verschwinden.

4. Die armen Länder müssen von ihrer Schuldenlast befreit werden, damit sie Geld zur Überwindung der Armut übrig haben.

5. Es muss eine ausreichende Infrastruktur (Schulen, Straßen, Gesundheit, Elektrizität) aufgebaut werden.

Dass nachhaltige Entwicklungshilfe funktioniert, hat der Filmschauspieler Karlheinz Böhm in Äthiopien bewiesen. Er hat vier Dörfer persönlich betreut, Spenden in Deutschland gesammelt, eine ökologische Landwirtschaft aufgebaut und so einen ganzen Landstrich vor dem Hungertod bewahrt. Es hat über ein Jahrzehnt gedauert, aber heute können sich die Dörfer selbst mit allem Notwendigen versorgen.

 

Ulla : Gut, wenn wir renommierte Mitstreiter haben!

 

Nils : Das ist sehr wichtig. Man kann auch wissenschaftlich gut begründet eine neue Weltwirtschaftsordnung und ein Ende des Hungers auf der Welt fordern.

 

Ulla : Wie können wir dazu beitragen, dass diese Forderungen umgesetzt werden?

 

Nils : Vielfältig. Jeder Mensch hat bestimmte Möglichkeiten für eine bessere Welt zu arbeiten. Jeder Mensch sollte seine persönlichen Möglichkeiten nutzen. Aus vielen kleinen Wassertropfen wird dann irgendwann ein mächtiger Fluss. Das geschieht manchmal sehr plötzlich und unvorhersehbar für die Mächtiger auf der Welt. Und das ist gut so. 

 

Ulla : Im Kleinen anfangen! 

 

Nils : Die Kleinen fangen klein und die Großen machen große Sachen. Alle wirken zusammen.

 

Ulla : Richtig!

 

Nils : Mutter Teresa sagte: "Was du kannst, kann ich nicht machen. Und was ich kann, kannst du nicht machen."

 

Ulla : Genau so ist es! Jeder hat irgendwelche Fähigkeiten, um dem Göttlichen und damit allen Lebewesen zu dienen.

 

Nils : Das Wunderbare ist, dass Gott jedem Menschen eine Möglichkeit gegeben hat Gutes zu tun.

 

Ulla : Genau! 

 

Nils : Und wenn gar nichts geht, kann man immer noch jeden Tag allen Wesen auf der Erde Licht senden. Und durch diese kleine Übung kann man bereits zur Erleuchtung gelangen.

 

Ulla :  Also kann eigentlich jeder helfen!

 

Nils : So ist es. Jeder kann zumindest allen Wesen Licht senden. Oder christlich ausgedrückt für seine Mitmenschen beten.

 

 

Der Aufbau einer glücklichen Welt

 

Ulla : Hallo lieber Nils! Was machst du gerade?

 

Nils : Ich denke an die armen und leidenden Menschen auf der Welt und überlege, wie ich ihnen helfen kann.

 

Ulla : In solchen Fällen bereue ich es ausnahmsweise mal, nicht reich zu sein.

 

Nils : Auch als einzelner Reicher kannst du die Welt nicht retten. Letztlich müssen Arme und Reiche zusammenwirken. Und Männer und Frauen.

 

Ulla : Na klar! Aber das ist von oben ja gar nicht gewollt!

 

Nils : Aber wir wollen es. Und das ist die Hauptsachen. Wir sind 99 % (Parole von Occupy).

 

Ulla : Dann müssen wir aber noch mehr Wollende werden.

 

Nils : Das kann gelingen, weil die meisten Menschen ein gutes und mitfühlendes Herz haben. Ihnen ist sofort einsichtig, dass wir keine Menschen auf der Welt verhungern lassen dürfen, wo es Essen im Überfluß gibt.

 

Ulla : Jeder Mensch ist wertvoll. 

 

Nils :  In Indien setzt sich die soziale Basisbewegung Ekta Parishad (Solidarischer Bund) mit gewaltfreien Methoden für die Rechte der unterdrückten Landbevölkerung ein. Ihr Gründer und Leiter Rajagopal erklärt: „Die Globalisierung hat der Mittelklasse Indiens viel gebracht, den Armen jedoch geschadet. 80 Prozent der Inder leben von der Arbeit auf dem Land. Wenn sie kein Land haben, gibt es auch keine Nahrung für sie." Die landlosen und landarmen Bauern in den Ländern der so genannten Dritten Welt stellen den Großteil der Unterernährten. Was sie brauchen, ist vor allem ein Stück Land, von dem sie sich selber ernähren können. Die Hauptlösung des Welthungerproblems ist das Prinzip der Selbstversorgung durch eigenes Land. Jeder Bauer sollte das Recht auf ein eigenes Stück Land haben, von dem er mit seiner Familie leben kann. Der Aufbau funktionierender kleinbäuerlicher Strukturen in den Entwicklungsländern muss verbunden werden mit einer guten Beratung durch landwirtschaftliche Experten, einem effektiven ökologischen Landanbau, mit kooperativen Strukturen und einem fairen weltweiten Handel. Es gibt funktionierende Beispiele für ökologische Selbstversorgungsgemeinschaften, an denen sich die Entwicklungshelfer orientieren können.

 

Ulla : Wie stellst du dir die ideale Gesellschaft vor? 

 

Nils : Die Idealgesellschaft ist, dass jeder seinen Lieblingsjob bekommt. Und ausreichend Geld zum Leben. Und genug Freizeit.

 

Ulla : Karl Marx schrieb im Kommunistischen Manifest: "Jedem nach seinen Fähigkeiten und seinen Bedürfnissen."

 

Nils : Darin steckt aber ein Denkfehler. Der Sinn des Lebens ist nicht die Arbeit, sondern die Erleuchtung. Etwas Arbeit kann aber hilfreich sein und glücklich machen. Das Ideal ist es aus meiner Sicht Arbeit und Spiritualität zu verbinden.

 

Ulla : Du kannst von Marx keine Weisheit verlangen.

 

Nils : Er kannte den Weg der Erleuchtung nicht. Ihm ist nichts vorzuwerfen. Aber heutzutage wissen wir es. Wir müssen  soziales Denken und Spiritualität verbinden. Das ist ein sehr wichtiger Punkt.

 

Ulla : Ja, dann könnte es besser klappen, als bisher.

 

Nils : Ohne das Wissen vom inneren Glück stecken alle Kommunisten und Sozialisten geistig fest. Wie wir es derzeit bei der SPD, den Grünen und den Linken beobachten. Ihnen fehlt das Wissen der Glücksforschung. Sie orientieren nur auf mehr Geld und mehr Konsum. Das ist letztlich ein Irrweg.

 

Ulla : Aber ein absoluter Irrweg! Der Mittelpunkt des Lebens ist die Liebe!

 

Nils : Alle Menschen brauchen genug Geld zum Leben, aber der Hauptsinn liegt in der Spiritualität. Es gab in der Geschichte auch spirituelle Sozialisten. Ich denke zum Beispiel an die Jesuiten in Südamerika, die gemeinsam mit den Indios eine soziale Gesellschaft aufgebaut hatten. Da kriegten die Kapitalisten und die katholische Kirche Angst und haben es verboten.

 

Ulla : Ah ja!

 

Nils : Oder an einen erleuchteten Meister in Tibet, der mit seinen Anhängern eine kommunistische Kommune auf spiritueller Basis aufgebaut hatte. Das ist dann durch die Chinesen verboten worden.

 

Ulla : Ja, an so etwas kann ich mich erinnern.

 

Nils : Beide Gruppen haben erfolgreich gewirtschaftet und sich dabei spirituell entwickelt. Auch in vielen Klöstern gibt es eine spirituelle Organisation der Arbeit. Sogar mit ökologischen Ansätzen.

 

Ulla : Oh ja! Und sie sind glücklich dabei. Tun sie doch gleichzeitig Gutes!

 

Nils : Wenn wir eine glückliche Welt aufbauen wollen, sollten wir von den erfolgreichen Ansätzen lernen.

 

Ulla : Stimmt.

 

Nils : Erfolgreich war auch Karl-Heinz Böhm. Er hat in Deutschland Geld für die Hungernden in Äthopien gesammelt. Und dann gemeinsam mit den Menschen dort eine funktionierende Landwirtschaft aufgebaut.

 

Ulla : Diesen Mann habe ich immer bewundert, wie gut er das alles geschafft hat .

 

Nils : Wir lernen daraus, dass immer drei Dinge zusammen kommen müssen. Wir brauchen Menschen mit Expertenwissen und Tatkrat. Wir brauchen Geld (Staat, Spenden oder von den Reichen). Und bessere Strukturen müssen dann gemeinsam mit den Betroffenen demokratisch entwickelt werden. So klappt die Rettung der Welt.

 

Ulla : Was ist noch beim Aufbau einer glücklichen Welt zu beachten?

 

Nils : Im Moment ist die Welt nach dem Prinzip des Egoismus organisiert. Dieses Prinzip muss durch die Liebe ersetzt werden. Wir müssen uns als Weltfamilie begreifen, wo alle vorwiegend für das Gesamtwohl arbeiten. Wir sollten es lernen, nicht gegeneinander, sondern miteinander zu arbeiten.

 

Ulla : Ja, das ist richtig. 

 

Nils : Damit eine glückliche Menschheit entsteht, sollten die Menschen das innere Glück in das Zentrum ihres Lebens stellen.

 

Ulla : Ja. Wenn die Menschen in sich selbst glücklich sind, können sie auch glückliche Beziehungen aufbauen. Aus vielen glücklichen Beziehungen entsteht dann eine glückliche Welt. Die zukünftige Welt darf multikulturell sein, aber ihr Mittelpunkt sollten Werte wie Liebe, Frieden und Glück sein.

 

 

Männer und Frauen 

 

Nils : Männer und Frauen sind unterschiedlich. Darüber bestehen keine Zweifel. Aber anstatt sich auf die negativen Eigenschaften von Männern und Frauen zu konzentrieren, warum nicht die Positiven loben? Lasst uns mit den Frauen anfangen: Frauen sind mitfühlend, liebevoll, und sozial. Frauen weinen, wenn sie glücklich sind. Frauen bringen Freude und Lachen in diese Welt. Sie sind liebenswürdig und loyal. Sie werden auf keinen Fall aufgeben um das Beste für ihre Kinder zu bekommen. Frauen haben die Fähigkeit zu lächeln, wenn sie so müde sind, dass sie kaum aufstehen können. Sie wissen wie man ein einfaches Essen in ein Festmahl verwandelt. Sie wissen wie man einen traurigen Freund tröstet. Sie wissen wie man Kinder für endlose Stunden beschäftigt! Sie wissen wie man einem Mann das Gefühl gibt ein König zu sein. Frauen machen die Welt zu einem glücklicheren Ort. 

 

Sybilla : WOW. Danke.... ;-)) Das tut jetzt grade richtig gut!

 

Sonja : Daaaaaaaaaanke lieber Nils.....Du wärst ja fast ein Mann zum heiraten ...lach..:)))

 

Nils : Das sehen alle meine zehn Exfrauen anders!

 

Elisabeth Marichal : In Wirklichkeit gibt es weder Frau und Mann, sondern nur das Eine, dass sich in beiden zeigt.

 

Detlef: Lieber Nils! "Männer und Frauen sind unterschiedlich" schreibst Du. Ich finde: stimmt und stimmt auch nicht. Ich stimme eher Elisabeth zu und befürworte, non-dualistisch zu denken. Beide, Frau und Mann, sind letztlich Menschen mit Stärken und Schwächen, mit männlichen und weiblichen Seiten und können deswegen auch beide die gleichen Eigenschaften haben, die Du Frauen zuschreibst. Ich weiss, dass Männer und Frauen gut in Partnerschaften zusammenleben können. Das ist natürlich echte Beziehungsarbeit und geht nur dann gut, wenn jeder von beiden gelernt hat, für sich selbst klar zu kommen. Man kann sich wunderbar ergänzen: Murali und ich sind seit langer Zeit auf spirituellen Pfaden und haben den Yoga zu unserem Lebensinhalt gemacht.

 

Ulla: Die ganze angebliche Emanzipation hilft nicht, wenn dabei kaputte Beziehungen oder gar keine Beziehungen mehr rauskommen. 

 

Nils : Es ist gut darüber zu reden, damit das Verhältnis von Männern und Frauen wieder in Ordnung kommt.

 

Ulla : Ja, auch ich finde das sehr wichtig! Denn zwischenmenschliche Beziehungen, besonders zwischen Mann und Frau sind nun mal das wichtigste im Leben der meisten Menschen. Und da hat sich ein breiter Graben aufgetan.

 

Nils : Ich denke, dass die Frauen sich meistens um ihre Beziehungen bemühen. Aber die Männer sind häufig zu egoistisch und wollen oft nur Sex. Aber so funktionieren Frauen und Beziehungen nicht.

 

Ulla : Da gebe ich Dir natürlich auch wieder Recht. Und da Du ein Mann bist, kannst Du die männliche Seite besser durchschauen als ich.

 

Nils : Letztlich wachsen Beziehungen nur dann ins Glück, wenn sie die Spiritualität in den Mittelpunkt stellen. Beide sollten nicht das Haben, sondern das Geben betonen. Im Mittelpunkt einer Beziehung sollten die Weisheit, die Liebe und die Treue stehen.

 

Ulla : Ja, da stimme ich Dir vollkommen zu, auch aus eigener Erfahrung.

 

Nils : Männer und Frauen sollten die Gesetzmäßigkeiten einer positiven Beziehung kennen.

 

Ulla : Was hälst du von Polyamorie ?

 

Wikipedia : Polyamory (polýs „mehrere“ und amor „Liebe“) ist ein Oberbegriff für die Praxis, Liebesbeziehungen zu mehr als einem Menschen zur gleichen Zeit zu haben. Dies geschieht mit vollem Wissen und Einverständnis aller beteiligten Partner. Weltanschaulich stellt das polyamore Konzept die Vorstellung in Frage, dass Zweierbeziehungen die einzig erstrebenswerte oder mögliche Form des Zusammenlebens darstellen, und bejaht, dass ein Mensch mit mehreren Personen zur gleichen Zeit Liebesbeziehungen haben kann. Die zugehörige Subkultur hat unter anderem Wurzeln in der „Free-Love“-Bewegung, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts entstand, grenzt sich allerdings von in den 1960er Jahren entwickelten, auf Sexualität eingeschränkten Fassungen des Begriffs „Freie Liebe“ ab. Die Polyamory definiert sich über die emotionale Seite von Liebesbeziehungen; ihr liegt die Idee zugrunde, dass Liebe, auch solche romantischer Färbung, nichts ist, das auf einzelne Personen eingeschränkt werden müsse. Polyamore Beziehungen erfordern in der Regel erheblich mehr Aufmerksamkeit, Energie und Kommunikation als emotional und sexuell ausschließliche Beziehungen. Eifersucht stellt aus dieser Sicht eine Herausforderung dar, die durch Mut, Verständnis und Vertrauen der Partner und Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit ihr gemeistert werden kann. Polyamore Beziehungen haben viele mögliche Konstellationen mit spezifischen Bezeichnungen, zum Beispiel bezeichnet ‚Triade‘ eine wechselseitige Liebesbeziehung zwischen drei Personen.

 

Da die Polyamory im Gegensatz zur Monogamie keinen Ausschließlichkeitsanspruch gegenüber dem Partner vertritt, besteht keine Notwendigkeit, eine Beziehung zu beenden, wenn der Partner parallel weitere Beziehungen eingeht. Akute Verliebtheit, in englischsprachigen Foren auch „New Relationship Energy“ (NRE) genannt, wird trotz der schönen Gefühle manchmal als mit Vorsicht zu genießender Zustand gesehen. Sie mache es schwerer, die Bedürfnisse aller Partner auszugleichen und berge die Gefahr von kurzschlüssigen Entscheidungen, deren Konsequenzen langfristig bedauert würden. Polyamore Beziehungen können einen erheblichen emotionalen Stress bedeuten, falls es Konflikte zwischen den Partnern gibt oder Eifersuchtsgefühle aufkommen. Nach Meinung vieler polyamorer Menschen verlangen solche Situationen neben Aufrichtigkeit, Empathie und Selbstkenntnis ein überdurchschnittliches Abgrenzungsvermögen. Ob polyamore Beziehungen zwischen Menschen, die mit dieser Lebensform keine Erfahrungen haben, Bestand haben, lässt sich kaum voraussagen. Deswegen wird großer Wert darauf gelegt, dass die Beteiligten an einer solchen Beziehung diese bewusst und freiwillig wählen. Zusätzliche Beziehungen haben zudem die Tendenz, Unsicherheiten und ungeklärte Konflikte in einer Partnerschaft ans Licht zu bringen, auch wenn diese schon lange besteht.

 

Beziehungen zwischen Menschen, die Polyamory praktizieren möchten, und solchen, die einen monogamen Partner wünschen, sind dagegen im Allgemeinen konfliktträchtig und werden häufig vermieden, denn Versuche, die eigene Orientierung oder diejenige des Partners hin zu polyamoren oder monogamen Beziehungen beeinflussen zu wollen, schlagen in aller Regel fehl. Viele polyamore Aktivisten bestehen auf klaren Beziehungen, Verhütung ungeplanter Schwangerschaften und Verhütung von Krankheiten wie AIDS und Hepatitis B durch Safer Sex. Oft wird befürchtet, dass nicht-ausschließliche Beziehungen negative Folgen für Kinder haben könnten. Die Praxis zeigt jedoch, dass dies nicht der Fall ist, sofern die Bezugspersonen in einer stabilen Partnerschaft leben. Menschen, welche Polyamory praktizieren, betonen oft die Wichtigkeit von Ehrlichkeit und Selbstoffenbarung gegenüber allen Partnern, die als eines der wesentlichen Prinzipien gilt. Von einem Verschweigen von Tatsachen – selbst eine „schweigende Vereinbarung“ der Form „Mach, was Du möchtest, solange ich nichts erfahre“ – wird nachdrücklich abgeraten. Der oder die Geliebte eines Partners sollte als Bestandteil des Lebens dieses Partners akzeptiert und nicht bloß toleriert werden. Es muss aber betont werden, dass diese Ehrlichkeit im Detail vielen polyamoren Menschen nicht gleichsam „in die Wiege gelegt wurde“, sondern oft Produkt eines mühsamen Entfaltungs-, Entwicklungs- und Lernprozesses ist, der zu dem Schluss führt, dass nichtmonogame Beziehungen anders nicht funktionieren.

 

Nils : Ich bin dafür alle geistig zu lieben und sexuell nur einen Menschen.

 

Ulla : Ja, das ist eigentlich für viele Paare das Beste.

 

Nils : Untreue führt oft zu großen inneren  Verletzungen. 40 % aller Selbstmorde geschehen, weil der Partner untreu war. Viele Menschen sind nach einer Untreue so verletzt, dass sie nie wieder eine Partnerschaftr eingehen. Viele Menschen verschließen danach lebenslang ihr Herz.

 

Ulla : Aber es gibt eben auch inzwischen einige, die in der Lage sind, mehrere Partner zu haben, und durchaus miteinander glücklich sind. Voraussetzung ist aber immer, dass sich keiner vernachlässigt oder verletzt vorkommt.

 

Nils : Menschen sind unterschiedlich. Manche können mehrere Partner gleichzeitig haben und andere nicht.

 

Ulla : Um diese Polyamorie leben zu können, ist schon eine große Portion Liebe und Reife notwendig.

 

Nils : Ich meine, dass die meisten Menschen sich mit der Polyamorie etwas vormachen. Normalerweise leidet ein Partner darunter.

 

Ulla : Es ist sehr schwer, das stimmt.

 

Nils : Meine ältere Schwester Ursel ist mit 50 an Krebs gestorben, weil sie es nicht ausgehalten hat, dass ihr Freund viele Frauen hatte.

 

Ulla : Das ist natürlich grausam. Der Idealfall ist, dass man alle Beiteiligten an dieser Beziehung gleichermaßen auf seelischer Basis liebt.

 

Nils : Das geht vielleicht, wenn alle erleuchtet sind.

 

Ulla : Ja, ich glaube, dann ginge es gut. Dann würde man auch alles tun, um niemanden zu verletzen. 

 

Nils : Dann sieht man sich in allem und identifiziert sich nicht mit seinem Körper.

 

Ulla : Richtig. Dann findet nur ein gegenseitiges Geben statt.

 

Nils : Ja, dann könnte Polyamorie funktionieren. Oder als Weg zur Erleuchtung, als Weg zur Egozerstörung.

 

Ulla : Ja. 

 

Nils : Leiden an einer Beziehung ist nicht angenehm. 

 

Ulla : Gut, dass wir so weise sind und "nur" eine spirituelle Beziehung haben.

 

Nils : Wann fährst du eigentlich zu deinem Freund?

 

Ulla : Morgen Nachmittag. 

 

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Nils : Hallo Ulla. Wie geht es dir?

 

Ulla : Hallo lieber Nils! Mir geht es gut. Ich vermisse ich Dich und unsere Chats.   




  

Diskussion in Facebook 2012

Ulla 

 Ich bin ich froh, dass es Dich gibt   

Nils 

Danke. Und ich bin glücklich, dass es dich gibt.

Es gibt Millionen von Bodhisattvas. 

Sie verteilen sich nur so über die Erde, dass man nicht die Masse der Helfer sieht.

 Weltretter ist ein guter Job. Es gibt nicht besseres. 

Ulla 
 Finde ich auch. Ich liebe diesen Job....sogar noch mehr als meinen Kinderjob...und das will was heißen. 

Nils
Wir leben in der Liebe. Und das ist wunderschön.
Trotz aller Schwierigkeiten.

Ulla
Ja, da hast Du recht. Heute habe ich mal wieder richtig bemerkt,
 wie sich die Anderen auf ihrer esotherischen Schiene ausruhen. 

Nils 

Lass dich nicht unterkriegen.

Das Weltretten soll dir auch etwas Spaß bringen.

Du Piratenbraut.

Ulla 

Hihihi....  Joho...

Nils 

Ich sehe jeden Tag den Tagessegen der katholischen Kirche.

Da spricht ein Priester.

Und er tut mir so leid.

Er erreicht einfach die Menschen nicht.

Und dann habe ich schnell mein Engel Orakel angesehen.

Damit erreiche ich die Menschen.

Es geht also.

Ich bin zufrieden.

Lesen dieses Buches bei BookRix (Download in verschiedenen Formaten/Ebook Reader, Bücher online lesen) Kostenlos als PDF herunterladen (oder ausdrucken) und an alle Menschen verschenken, die sich für die Liebe interessieren und etwas Humor haben oder gut gebrauchen können. ;-)

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