Der ökologische Energiemix - ein Mix aus Lügen, Halbwahrheiten und Suggestionen



Naturstrom- und Windkrafteuphorie in Deutschland und ihre Folgen
Aspekte gegen Sichtbehinderung, Lärm und Zerstörung des Orts- und Landschaftsbildes in Verbindung mit der unökologischen und unwirtschaftlichen Nutzung  regenerativer Energieträger. Hier finden Sie keine nach oben steigenden Gewinnkurven, sondern die zunehmenden Probleme mit dem 'Naturstrom'.
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Energiewende in Deutschland
Energiewende in Deutschland

Das deutschlandweite Landschaftsbild der 
 Klimaschützer 
Europa bei Nacht
Europa bei Nacht

Wo ist die Sonne, die unerschöpfliche Energiequelle?
Kathedralen des Glaubens
Kathedralen des Glaubens

Das eMobil nur bei 
Wind betanken?
 
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Der Wettermann 
erklärt das Klima
Wattenrat Ostfriesland 
Naturschutz für die Küste
Rodung für Windkraft im Wald 
die große Naturzerstörung der Neuzeit
Die kalte Sonne -
Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet
Kohlenstoffdioxid CO2
Schadstoff oder Lebenselixier?
 Grün wirkt tödlich
Boris Palmer und Windräder
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23.02.2018 
 Die Standbeine der Energiewende - dieses Mal als Person: Die Politikerin der Grünen, Simone Peter, hat sich ihr Standbein in der Energiewende - als neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gesichert. Ehrenamtlich - wie Wikipedia aktuell vermeldet. Na ja, nun muss es ja endlich klappen. 
"Nur in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger schaffen wir rasch eine moderne, klimaschonende und bezahlbare Energieversorgung auf Basis von Sonne, Wind und Co." 
Welche der von ihr gedachten 'Bürgerinnen und Bürger' glauben eigentlich immer noch diesen seit über 20 Jahren längst ins Gegenteil gewandelten Floskeln einer Biologin, welche von der Elektrotechnik einer Energiewende eigentlich nix versteht, jedoch als Propagandamarionette mit politischer Erfahrung nun Präsidentin eines 'honorigen' Verbandes agieren darf, dessen Geschäftsmodell auf unendlich andauernde Subventionen basiert? Keine netzeinspeisende Windkraftanlage, keine desgleichen funktionierenden PV- und Biomasseanlagen würden heute ganze Landschaften und Waldgebiete dominant zerstören, gäbe es das für alle in die Irre geführten Stromverbraucher unverschämte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit seinen endlos teuren Folgekosten nicht. 
 
Aber in unserer Demokratie ist es längst Usus: Ein nahtloser Wechsel vom Vorstand der Grünen zur Präsidentin eines finanzkräftigen Industrieverbandes. Oder ist es etwa eine Überraschung! Nun lassen sich die schon bisher mannnigfaltigen Geldflüsse und Verquickungen zwischen Politik und (EEG-)Industrie noch enger und intransparenter verzahnen. Wobei sich zugleich die grösste Spendenmaschine der Grünen optimieren lässt. Durch eine engstmögliche Verflechtung von Politik und Industrie bekommt das EEG eine Ewigkeitsgarantie - nur noch vergleichbar mit der Waffenlobby im US-Reptäsentantenhaus. Die Grünen gehen vorbildlich und immer mit dem Finger zeigend voran! Ein Schelm, wer ihnen darin Böses unterstellt! Denn nur mit ihnen -  Hand-in-(Bürger*innen)-Hand - kann die Welt noch besser und schneller gerettet werden! 

 Unter der Federführung von Katrin Göring-Eckardt und Dr. Anton Hofreiter hat die Fraktion der Grünen im Bundestag einen Antrag zur Sicherstellung eines weiteren Ausbaus der Windenergie, dem Voranbringen des Klimaschutzes und zur Erhaltung des Standortes für Zukunftstechnologien eingebracht. Unter anderem soll der Deutsche Bundestag feststellen,  dass die Windenergie inzwischen die günstigste Stromquelle in Deutschland ist und deutlich schneller ausgebaut werden kann. Begründung: "Die Klimaziele sind nur erreichbar, wenn der Ausbau der Windkraft an Land gegenüber den bisherigen Planungen beschleunigt wird". 
Ob sich der Bundestag auch mal die Frage stellt, welches der "Klimaziele" mit den bisher dafür aufgewandten Milliarden eigentlich auch erreicht wurde und welche  immer noch erreicht werden müssen? Gibt es nicht längst die vielfältigen Feststellungen, dass mit den Maßnahmen des EEG noch kein einziges 'Klimaziel' erreicht wurde, und dass Windkraftanlagen daher als "Zukunftstechnologie" versagt haben? 

 Andere Länder sorgen sich um Zukunftstechnologien, welche der Bevölkerung und deren Industrien eine verlässliche Stromversorgung gewährleisten. 
Neustart des Genkai-3-Reaktors von Kyushu Electric rückt näher (Japan). 
Der japanische Energieversorger Kyushu Electric Power Company hat damit begonnen, Brennstoff in den Genkai-3 Kernreaktor im Bezirk Higashimatsuura (Präfektur Saga) in Japan zu laden. Die Anlage wurde seit Dezember 2010 von der Katastrophe in Fukushima gestoppt, aber die japanische Atomaufsichtsbehörde Nuclear Regulation Authority (NRA) bestätigte, dass der Reaktor - zusammen mit dem im Dezember 2011 stillgelegten Genkai-4-Reaktor - neue regulatorische Standards erfüllte. Der Neustart der Anlage wurde ebenfalls von der Stadt Genkai und der Präfektur Saga jeweils im März und April 2017 genehmigt.
 
Die Reaktoren Genkai-3 und 4 sind Druckwasserreaktoren (DWR) mit einer Leistung von je 1,127 MW (1.180 MWe brutto), die 1994 bzw. 1997 in Betrieb genommen wurden. Die beiden Einheiten könnten bis zum Ende des Geschäftsjahres, das im März 2018 endet, neu gestartet werden, abhängig von der Genehmigung von sieben anderen Gemeinden innerhalb eines 30-km-Radius der Anlage. 
 
Bisher haben fünf japanische Atomreaktoren Inspektionen bestätigt, dass sie die neuen Sicherheitsstandards erfüllen und seit ihrer Schließung 2011 wieder in Betrieb sind: Sendai-1 und Sendai-2-Kyushu Electric, Ikata-3 (Shikoku Electric), Takahama-3 und Takahama-4 (Kansai Electric). Weitere 19 haben sich zum Neustart angemeldet. Quelle: Enerdata 20.02.2018 

 Indian Oil will seine Raffineriekapazität bis 2030 um 44% steigern (Indien): Indiens größter Ölkonzern Indian Oil Corp. (IOC) hat Pläne zur Aufstockung von RUP 70.000 Crore (US $ 10.9 Mrd.) vorgestellt, um die Ölraffineriekapazität bis 2030 um etwa 44% von derzeit 80,7 Mio. Tonnen auf 116,55 Mio. Tonnen zu erhöhen - bis 2030, um den steigenden Energiebedarf des Landes zu decken. 
Vulkan Mont Sinaburg
 
Die derzeitige indische Raffineriekapazität (ca. 250 Mt / Jahr) übersteigt die Inlandsverbrauchsrate, aber die Nachfrage wird bis 2030 um 3,5-4% pro Jahr steigen. Die Regierung geht davon aus, dass der Brennstoffbedarf bis 2030 335 Mt/Jahr erreichen wird, die inländische Raffineriekapazität bis 2020 auf 415 Mt/Jahr und bis 2040 auf 439 Mt/Jahr.
 
Im August 2017 genehmigte das IOC bereits Pläne, Rs 15.034 Crore (US $ 2.35 Mrd.) zu investieren, um die Verarbeitungskapazität seiner Koyali-Raffinerie mit einer Kapazität von 13,7 Mt/Jahr (274.000 bbl/d) in Gujarat (Nordwest-Indien) um 4,3 Mt/Jahr zu erhöhen (86.000 bbl/d) auf 18 Mt/Jahr (360.000 bbl/d) bis 2022. Die Gruppe plant, die Kapazität ihrer 15 Mt/Jahr Panipat Raffinerie in Haryana auf 25 Mt/Jahr zu erhöhen und 5 Mt/Jahr hinzuzufügen seine Paradip-Raffinerie mit 15 Mt/Jahr in Odisha, 3 Mt/Jahr für seine Barauni-Raffinerie in Bihar und 1,2 Mt/Jahr für die 8 Mt/Jahr-Raffinerie Mathura in Uttar Pradesh. Darüber hinaus erwägt das IOC den Einbau einer Raffinerie mit 9 Mt/Jahr bei seiner Tochtergesellschaft Chennai Petroleum (CPCL). Quelle: Enerdata 20.02.2018 
 
Anmerkung: Sicherlich kommt in diversen ländlichen noch zu entwickelnden Regionen auch der eine oder andere Windpark oder auch PV-Anlagen hinzu, aber auf den politischen Unfug einer auf 100% angesetzten 'Energiewende' mit Abschaltungen von verlässlich fungierenden Kraftwerken kommen offenbar nur deutsche Leitpolitiker samt ihren zahlreichen Followern aus hoch subventionierten Industriebranchen und Dienstleistern des Geldes.     
 
Falls Sie schon immer mal wissen wollten, weshalb es mit der von den zahllosen Klima-Alarmisten geforderten globalen CO2-Reduzierung niemals funktionieren wird, dann möge die obige Abbildung des Vulkans Mount Sinabung in Indonesien aus dem Handelsblatt den Eindruck dazu vermitteln. Aber vielleicht gibt es auch bald Klimaschutzgesetze, welche den Vulkanen ihre Eruptionen verbieten. Auch denen in Europa. 
 






bisskkkksk  
 
22.02.2018 
 Die Standbeine der Energiewende - was wird aus dem Biodiesel? "Prinzipbedingt entstehen bei der motorischen Nutzung biogener Kraftstoffe in Verbrennungskraftmaschinen auch Produkte der unvollständigen Verbrennung sowie Stickoxide (NOx). Letztere führen bei Biodiesel durchschnittlich zu höheren Werten als bei fossilem Dieselkraftstoff." 
Emissionen von Biodiesel und 
neuen Dieselkraftstoffen - Ringvorlesung 
www.tu-braunschweig.de/
Weshalb wurde nicht längst mit dem Verbot von Biodiesel begonnen? Nicht nur aus Gründen der besseren Luftreinhaltung, sondern auch um den vom Aussterben bedrohten Orang Utan zu schützen? Oder woher kriegen wir in Europa das für die Beimischung zum Diesel verwendete Palmöl- und Sojaölmethylester? Auch der Vorschlag, auf den ÖPNV umzusteigen, wird aus vielerlei Gründen nicht funktionieren. Einer davon ist ganz einfach: Es wird keine Lokführer, keine Straßenbahnführer und keine Busfahrer geben, weil sie als Pendler aus dem Umland aufgrund des Dieselfahrverbotes ihre Arbeitsplätze in den Innenstädten nicht erreichen können.  

bisskkkksk  
 
19.02.2018 
 Die Standbeine der Energiewende - wie viele gibt es eigentlich schon? Und wie viele müssen noch erfunden werden, damit es endlich mal einen Erfolg für die Allgemeinheit zu vermelden gibt? Bisher doch nur energiepolitisches und exorbitant teures Chaos samt monstermäßigen Bürokratismus, welcher für die Allgemeinheit auch noch mal so teuer ist, aber weder in eine Prognose, noch in eine Rechnungsstellung einfließt. Ist halt Planwirtschaft und eine andere Form der externen Kosten bei der Energiegewinnung. Elektromobilität lautet die bisher letzte neue und derzeit am heftigsten debattierte Erfindung als Standbein der Energiewende. Ob es diese Stütze schafft, das politische Konstrukt überhaupt und irgendwie zu stabilisieren, erscheint schon deswegen zu scheitern, weil es hierbei um unmittelbare Eingriffe in das Leben von Millionen Endverbrauchern geht. Elektroauto fahren ist fabelhaft, kein Zweifel. Der eMotor ist immer noch die effizienteste Erfindung für Traktionsantriebe auf Schienen und Straßen. Aber bisher immer noch nicht die dafür erforderlichen Energiequellen. Und trotzdem läuft derzeit ein gleichartiges energiepolitisches Chaos ab, wie bei der Installation von zigtausenden Wind- und Biostromanlagen sowie Millionen PV-Platten für die Stromerzeugung ohne ausreichende Leitungsnetze. Eine Million Autos sollen bis 2020 auf die Straße - aber woher sollen sie den täglich benötigten Strom beziehen? Doch hier läuft die Diskussion ein bisschen anders - weil, wie schon erwähnt, jeder einzelne direkt betroffen ist und sich praktische Gedanken machen muss. 
Eine Diskussion unter Fachleuten aus der Praxis und nicht aus der unsäglichen Politik. Und ein weiterführender Link: 
Fünf Teslas warten in der Schlange am Supercharger - https://goo.gl/ZMhwHt
 
Das wichtigste Problem ist ja wohl der Netzausbau, welcher erst mal für die gewaltigen Tag und Nacht ununterbrochen bereit stehenden Ladeleistungen auf der Verbraucherebene statt finden muss. Mittels Aufbrechen aller städtischen Straßenzüge zum Verlegen dicker Kupferkabel samt Austausch oder Erweiterung bereits vorhandener Ortsnetz-Trafostationen. Ein zeitlich und kostenmäßig nicht abschätzbares Milliardenprojekt, welches der politische Euphemismus bisher unterschlagen hat. Und woher der ununterbrochen benötigte Strom kommen soll, das dürfte insbesondere schon deswegen in den Sternen stehen, weil es die EEG-geformte Energiewende bisher nicht geschafft hat, als verlässliche Stromquelle zu funktionieren. Also gäbe es nur eine relativ schnell funktionierende Methode: Leistungsfähige Dieselgeneratoren an jeder Straßenecke, welche einerseits den herkömmlichen Industrie-, Gewerbe- und Haushaltsbedarf unterstützen und zudem die millionenfach propagierten Elektrospeicher aller Art helfen, sicher und zeitnah aufzuladen. Das schaffen wir doch, oder?  Noch eins dürfte schon mal klar sein: Wer seine Ladeleistung am Supercharger bezieht, muss selbstverständlich das Mehrfache für die Kilowattstunde Strom bezahlen, als von der Haushaltssteckdose. 

bisskkkksk  
 

15.02.2018 
 Grüße aus dem CO2-Kosmos an das kleine, weltfremde Deutschland: 22/01/2018 - Coal India allowed to build new coal mines and increase its production. 
The Indian Ministry of Coal has approved a plan allowing the state-controlled coal mining company Coal India to ramp up production and build 11 new coal mining facilities so that its output levels would be increased by 40%. The mines would be built in the Indian states of Odisha, Bihar and Jharkhand and are scheduled to operate at full capacity by 2022. 
22/01/2018 - Coal India darf neue Kohlegruben bauen und seine Produktion erhöhen. 
Das indische Kohlenministerium hat einem Plan zugestimmt, der es dem staatlich kontrollierten Kohlebergbauunternehmen Coal India erlaubt, die Produktion anzukurbeln und 11 neue Kohlebergwerke zu errichten, so dass die Produktion um 40% erhöht werden könnte. Die Minen werden in den indischen Bundesstaaten Odisha, Bihar und Jharkhand gebaut und sollen bis 2022 voll ausgelastet sein. Quelle: Enerdata


 Wie war das mit den Herbststürmen 2017? Sie würden deutlich zunehmen - das konnte man aus zahllosen Mitteilungen vernehmen. Stimmt das überhaupt? Angeblich hat sich für die Grünen sogar die Lage in den letzten Jahren deutlich verschärft. 
 
"Von den zehn Gewittern mit den höchsten Schäden fanden allein sieben in den vergangenen fünf Jahren statt, wie aus den der Grünen-Fraktion zur Verfügung gestellten Daten hervorgeht. "Das Problem darf nicht kleingeredet werden", sagte Grünen-Spitzenkandidatin (Red.: zur Bundestagswahl 2017) Katrin Göring-Eckardt dem Blatt. Der Klimaschutz müsse mit einem Klimaschutzgesetz, dem Kohleausstieg sowie der Verkehrs- und Energiewende vorangetrieben werden." 
 
Da die Datenquelle nicht genannt wird, kann man diese Interpretation getrost den zahllosen grünen Märchen zu Umwelt und Klima zuordnen. Interessant ist, dass insbesondere eine Politikerin mit abgebrochenen Theologiestudium meint, sich damit stark machen zu müssen. Die realen Daten sehen anders aus. 
 
Maximale Windgeschwindigkeiten an der Nordsee-Forschungsstation FINO 1 im Zeitraum vom 01.01.2004 - 01.10.2017
FINO1-Maximale Windgeschwindigkeiten
Nimmt man den negativen Verlauf (Neigung) der Trendlinie zur Kenntnis, dann zeigt sich insgesamt eine Abnahme von Extrem-Windstärken. 
Auch wenn es einzelne Ausreißer gibt.  

Maximale Windgeschwindigkeiten an der Ostsee-Forschungsstation FINO 2 im Zeitraum vom 10.08.2007 - 30.11.2017 

Fino2-Maximalwerte

Auch an der Forschungsstation FINO 2 in der Ostsee zeigt sich im Verlauf der dargestellten Phase ein negativer Trend - mit dem Ausreißer am 27.10.2017 als Sturmtief "
HERWART" über die Medien verbreitet. Ob sich der Verlauf von Wetterereignissen aus der Vergangenheit einfach in die Zukunft fortschreiben lässt, darf hier heftig bezweifelt werden. Egal, ob steigende oder fallende Trends - entsprechend den obigen Diagrammen mit negativen Trends müsste es in absehbarer Zeit überhaupt keine Starkwinde mehr geben. Wetterereignisse aus der Vergangenheit in die Zukunft hochrechnen? Einfach absurd. Wie blöd ist denn das, was uns diverse Politiker, geldgetriebene Akteure für leistungslose Renditen, sowie Versicherungskonzerne etc. weis machen wollen?        
Das Geschäft mit der Katastrophe - SPIEGEL ONLINE 15.02.2018 
"Sturmschäden bei der Bahn? Versicherungen wieder teurer? Konzerne geben gerne dem Klimawandel die Schuld, selbst wenn es dafür keine Belege gibt. Auch Wissenschaftler lassen sich dafür einspannen." ... 

 
 
14.02.2018 
 Nach dem Ende des Kohlezeitalters ist vor dem Ende des Kohlezeitalters. "Nach acht Jahren juristischer Auseinandersetzung mit den sogenannten Umweltaktivisten und elf Jahren Bauzeit hat die Bezirksregierung Münster jetzt endlich die immionsschutz-rechtliche Genehmigung für das modernste Steinkohlekraftwerk Datteln 4 erteilt. Mit dieser Genehmigung kann das Kraftwerk endlich fertig erstellt werden und in Betrieb gehen." 
 
Die Bezirksregierung Münster hat am 19. Januar 2017 der Uniper Kraftwerke GmbH (vormals E.ON Kraftwerke GmbH) die Genehmigung erteilt, ein Kraftwerk am Standort Datteln zu errichten und zu betreiben. Neben dem Genehmigungsbescheid für die Errichtung und den Betrieb gibt es vier weitere Bescheide:
Einleitung von behandeltem Niederschlagswasser in den Deinebach – Einleitung von Niederschlagswasser in den Dortmund-Ems-Kanal – Entnahme von Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal – Sofortvollzug zur Entnahme von Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal. 
Grünes Licht aus MünsterREVIERKOHLE 28.01.2018  
Technische Feinheiten: Mit seiner Leistung von 1.100 Megawatt bei einem Wirkungsgrad von 45% liefert es u.a. Strom für die Deutsche Bahn und versorgt 100.000 Haushalte mit Fernwärme. Mit Wind- und Solarstromanlagen unmöglich. 

 
 
13.02.2014 
 Das Ende des Kohlezeitalters hat längst begonnen! Sagen die Einen und wollen 100% 'Erneuerbare Energien'. Mit Trump zurück ins Kohlezeitalter - sagen viele Andere. Sie wollen eine bewährte Stromversorgung und die damit verbundenen und vielfältigen Umstände so lange nicht aufs Spiel setzen und den rein politischen Streit darüber erst mal noch bis in Jahr 2040 anhalten. Weil mit 'Erneuerbare Energien' das Kohlezeitalter auch bis dahin nicht zu Ende sein wird. Denn außer Behauptungen haben die Aktivisten und ihre zahllosen Fans für das fossile Endzeitalter bisher noch keinen wirkungsvollen Nachweis erbracht. Und das schon seit - na ja - mindestens mehr als 45 Jahren, seit den prognostischen Publikationen des Club of Rome, welche sich bisher schon nicht erfüllt haben. Weshalb sollte man daher immer noch deren Computermodelle - um die sich längst per Weltanschauung mit religiösem Charakter gestritten wird - weiterhin Glauben schenken? Auch bei modernen Computern gilt immer noch: Garbage in, garbage out.   
GRÜNE fordern neue Ehrlichkeit des Ministerpräsidenten in der Energie- und Klimapolitik - gruene-fraktion-sachsen.de 07.02.2018 
Ethische Begriffe wie Ehrlichkeit und Lüge müssen nicht unbedingt mit der physikalischen Realität übereinstimmen, werden in der politischen Debatte aber für einen wirklichkeitsfremden Glauben missbraucht. Und wer unnachsichtig meint, die Zukunft prognostizieren zu müssen, sollte vor allem erst mal die existentiellen Folgen aus der Vergangenheit nicht vergessen. Folgen, welche sich mit den politisch so sehr gehätschelten 'Erneuerbare Energien' nicht bewältigen lassen. Erneuerbare Energie = ein politisch geschaffener Begriff ohne physikalische Grundlage - und der grüne Energieexperte ist promovierter Diplomphysiker! 
"Wenn aber in einer ganzen Region der Strom für längere Zeit ausfällt, dann wird es kritisch. Menschen könnten in Panik geraten ... Großflächige Stromausfälle wären derzeit noch selten ... das könnte sich in Deutschland aber schnell ändern, wenn die zentrale Nord-Süd-Stromtrasse fertiggestellt wird, da diese für Blitzeis und Stürme anfällig wäre. Dann würde nicht nur das Wasser im Ruhrgebiet steigen, dann würden auch die Heizungen, die Kraftwerke und die Telekommunikation ausfallen... Rund 5 Mio. Menschen im Ruhrgebiet wären durch einen Blackout mehr oder weniger stark betroffen..." 
Im Klartext: Das Ruhrgebiet würde sich in einen riesigen Binnensee verwandeln. 
 


 Der konventionelle Stromzähler nach dem Ferraris-Prinzip, welcher bisher bei jedem Stromverbraucher seit 'Ewigkeiten' eingesetzt wird, lässt sich ohne zerstörerischen Eingriff von außen nicht manipulieren. Seine Zuverlässlichkeit kann für beide Seiten, für den Versorger und den Verbraucher, als 100%ig betrachtet werden. Das soll sich aufgrund einer politischen Religion - der sogenannten Energiewende - grundlegend ändern. Dafür werden natürlich die Endverbraucher einerseits die Zeche zahlen und andererseits bei Abrechnungsproblemen erst mal die Dummen sein.   
Digitalisierung der Energiewende stockt - ZDF-Nachrichten 11.02.2018 
"2018 sollte das Jahr der Energiewende werden. Damit die klappt, müssen Wohnungen, Häuser und Werkstätten mit Smartmetern ausgestattet werden. Doch daraus wird erst mal nichts." ...
Der Bericht arbeitet sich an einem "klassischen Behördenversagen" ab. Er hinterfragt nicht die anstehende maßlose und fehleranfällige Bürokratie, sofern der Zeitpunkt des Behördenversagens einmal gelöst ist.  Aber immerhin kommt schon mal die Gefahr eines Blackout zur Sprache. 
 


 In der heutigen KolumneElektromobilität und die Rettung der Staatsfinanzen“ glossieren wir eine Verordnung des Bundesfinanzministeriums, die eigentlich nur aus einer karnevalistischen Schnapslaune heraus entstanden sein kann – auch wenn die entsprechende Verordnung bereits Ende letzten Oktobers im protestantischen Berlin formuliert wurde.  Genauer sprechen wir über eine recht einfach formulierte gesetzliche Vorschrift über die Steuerfreiheit von Ladestrom für Elektrofahrzeuge, die durch Ausführungsbestimmungen des Bundesfinanzministeriums ins genaue Gegenteil verkehrt wurde.  Und zu allem Überfluss wurden dabei so unmöglich einzuhaltende Regeln in Rechtstexte gegossen, dass damit vieles befördert wird, aber bestimmt nicht die Rechtstreue deutscher Unternehmer.  Das Thema passt also hervorragend in die Karnevalszeit mit ihren anarchischen Bräuchen.
Deutscher Arbeitgeber Verband, 29.01.2018  

 
 
11.02.2018 
 Ob die wolkigen Sprüche aus dem Koalitionsvertrag auch den 'kleinen Leuten' aus dem Volk, den zahllosen Schlechtverdienern und insbesondere auch spezifisch der von der SPD umworbenen Arbeiterklientel bei der täglichen Bewältigung des Lebens hilfreich unter die Arme greifen? 
"Die vielen Sächsinnen und Sachsen, die zu Hause wegen der Energiesperren in der Steinzeit festsitzen, werden diese Worte nicht wärmen" - so die Sozialpolitikerin Susanne Schaper von den Linken. Sie fordert eine realistische Anpassung der Regelsätze. Also zusätzliche Belastungen aus dem allgemeinen Steueraufkommen. Der Dame ist offensichtlich nicht klar, dass die Ursache von zu hohen Strompreisen bei der chaotischen Energiewende liegen - welche sie als linke Politikerin mit verantwortet - bei der für immer die gleiche Menge Strom stetig steigende Preise gefordert werden. Demnach müsste eine ständige Anpassung der Regelsätze an den Strompreisen erfolgen. Einfach genial - oder einfach unsäglich blöd? Immerhin, Stromabschaltungen zählen zu den effizientesten Maßnahmen des 'Klimaschutzes'. 

 
 
 
 
10.02.2018 
 "Wir machen Deutschland zur energieeffizientesten Volkswirtschaft der Welt." So lautet eine der unsäglichen Phrasen unserer Leitpolitiker im aktuellen Koalitionsvertrag. 
Aber geht das auch mit Windkraftanlagen, welche mangels Wind an vielen Tagen keinen Strom ins Netz einspeisen und dafür konventionell betriebene Kraftwerke vorgehalten werden müssen? Und womit sollen die propagierten Massenstromspeicher an Flautetagen geladen werden? Moderne Windkraftanlagen (beispielsweise von Siemens) beginnen ihre Stromlieferung erst ab einer Einschaltwindgeschwindigkeit zwischen 3-5 m/s. Wobei erst einmal der Eigenbedarf gedeckt werden muss. Über die Höhe des Eigenbedarfs schweigt die Windkraftlobby. Windgeschwindigkeiten unterhalb des Einschaltpunktes sind daher WKA-Flauten, auch wenn keine absolute Windstille ansteht. Der Begriff Flaute basiert daher hier in den folgenden Diagrammen auf Spitzenwindgeschwindigkeiten <= 4 m/s. Die Spitzenwindgeschwindigkeiten sind einmalige Tageswerte und für WKA-Ertragsberechnungen nicht geeignet. Gegebenenfalls für weiträumige Abschätzungen bei Raumordnungsplanungen etc. Ertragsrechnungen müssen die Windverhältnisse des gesamten Tages berücksichtigen. 
 
Aus der DWD-Datenbank für die täglichen Spitzenwindgeschwindigkeiten
 maximale Windgeschwindigkeiten in Schleswig/SH
Messstation Schleswig/SH: Flauten an 50 Tagen. 
 
Die rote Trendlinie ist negativ und weist mit ihrer rein rechnerisch ermittelten klitzekleinen Neigung von -0,00006x ~ -0,00006 % im Vergleich zum Beginn der obigen Aufzeichnungsphase ab dem 01.01.1993 praktisch keine Änderungen der Extremwindstärken im Gesamtverlauf über 25 Jahre aus. Ergo: Offenbar existiert die sogenannte Klimakatastrophe vorwiegend in den Köpfen diverser Profiteure und den Ängste verbreitenden Politikern.  
Kleine Datenanalyse: Maximaler Spitzenwert = 37 m/s am 13.01.1993, Mitttelwert aller Spitzenwerte über die dargestellte Phase = 11,6 m/s, minimaler Spitzenwert = 2,7 m/s jeweils am 03.01.2006, am 19.12.2010 und am 17.02.2013. 
 
Maximale Windgeschwindigkeiten Norderney
Messstation Norderney: Flaute an 6 Tagen.
Über die dargestellte Phase vom 01.01.1993 bis zum 31.12.2017: Maximaler Spitzenwert = 38,9 m/s am 28.01.1994, Mittelwert aller Spitzenwerte über die dargestellte Phase = 13,1 m/s und geringster Spitzenwert = 3 m/s am 08.01.1997. Im Nordwesten Deutschlands gibt es offensichtlich weniger Flauten als im hohen Norden.  Aber auch hier, wie praktisch überall in Deutschland, keine spürbaren Änderungen der Spitzenwindgeschwindigkeiten. 
 
max. windspeed-frankfurt.main.png
Messstation Frankfurt/Main: Flaute an 77 Tagen.
Je weiter nach Süden, desto häufiger die Flauten und sinkende Spitzenwindgeschwindigkeiten. Maximaler Spitzenwert = 33,1 m/s am 28.01.1994, 
Mittelwert aller Spitzenwerte = 10,6 m/s und minimaler Spitzenwert = 2,4 m/s jeweils am 03.12.1994 und am 22.12.2007. 

max. windspeed-munich.png
Messstation München-Flughafen: Flaute an 376 Tagen. 
 
Weshalb und wie besonders auch in Süddeutschland Windkraftanlagen effektiv arbeiten sollen, das sollten die zahllosen Klimaforscher und ebenso deren zahllose Fans aus Politik und inkompetenten Gesellschaftswissenschaften einmal erläutern. Mit welchen Realitäten definieren sich beispielsweise die 'Realos' bei den Grünen? Auch hier: N
egative Trendlinien deuten eher auf eine langfristig erfolgte Abnahme der Spitzenwindgeschwindigkeiten samt ihren Extremereignissen - also auf Wetterberuhigungen hin und nicht auf anstehende Klimakatastrophen. 
Über die dargestellte Phase: Maximaler Spitzenwert = 34,5 m/s am 26.12.1999, Mittelwert aller Spitzenwerte = 9,6 m/s und minimaler Spitzenwert = am 21.09.1998. Extremwerte schon ziemlich lange vor den gegenwärtigen 'Extremereignissen'.


 "Wir machen Deutschland zur energieeffizientesten Volkswirtschaft der Welt." So lautet eine der Phrasen unserer Leitpolitiker im aktuellen Koalitionsvertrag. Und daher schneit es wohl seit dieser Woche auch von unten - wie es aktuell die ZDF-Wintersportsendung aus Willingen/Hessen berichtet. Mehr Schneekanonen (pardon: Beschneiungsanlagen) als derzeit gab es bisher noch nicht. Ist aber wohl energieeffizienter als Naturschnee.  
mit dem Öko-Slogan "Schnee aus reinem, klarem Quellwasser".  
 
 
 
08.02.2018 
 Deutschland - der Exportweltmeister für Zappelstrom. Auch so lässt sich die Energiewende samt Klimaschutz erfolgreich reden. 
 
crossborder-physical-flow
Mengenbilanzierung. 
Import aus Nachbarstaaten mit verlässlichen Kraftwerken - Export hauptsächlich in Länder mit Pumpspeicherkraftwerken, sowie Niederlande und 
Polen, welche mit deutschem Windstrom fossile Energien einsparen. 

cross-border-physical flow
Leistungsabfluss über die Grenzen

 
 

07.02.2018 
 Traue keiner Statistik, welche du nicht selber gefälscht hast! Aber auch keiner Marktforschung und keinen großartig propagierten Umfragen.                   
"Schlicht kriminell" - SPIEGEL ONLINE 02.02.2018 
"Umfragen deutscher Marktforscher sind mitunter frei erfunden. Politiker und Wirtschaftsvertreter reagieren alarmiert auf die SPIEGEL-Recherche - und fordern Konsequenzen" - so die Botschaft. Nun, wer die fordert und welche Konsequenzen das konkret sein sollen, das bleibt wieder einmal offen. Und daher wird es weitergehen - business as usual. Insbesondere auch in Bezug auf die Erneuerbaren Energien, bei denen der Staat in ganz besondere Weise mitmischt. Oder hat schon mal ein Recherche-Institut die zahllosen Umfrageergebnisse zu den EEG-Akzeptanzstudien (sind ja auch nur Umfragen für diesen Markt) hinterfragt? Aber politisch inszenierte  Handlungen werden ja nicht bestraft, man kann die Auftraggeber allenfalls abwählen. 
Staatlicher Auftrag, stattlicher Betrug  - SPIEGEL ONLINE 01.02.2018 und hierzu das Video


 "Wir machen Deutschland zur energieeffizientesten Volkswirtschaft der Welt." Endlich ist es geschafft! Der neue Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. Ein Dokument des 'Weiterso' mit zahllosen teils heroischen Seifenblasen. Die Formel 'energie' kommt darin 175 mal vor, 'nachhaltig' 71 mal, 'ökologisch' 13 mal, 'natur' nur noch 20 mal. "Wir gestalten die Energiewende mit den Menschen, Kommunen und Unternehmen: Stärkere Berücksichtigung des Naturschutzes und berechtigter Bürgerinteressen, u. a. durch mehr Erdverkabelung. Sicherung der Akteursvielfalt. Beteiligung Standortgemeinden an Wertschöpfung. Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Industrien". Na ja, unsere altbewährten politischen Akteure haben ja die besten Erfahrungen im Umgang mit Versprechungen an das gemeine Volk. Und ob sich die aktuelle Zielsetzung  bei der Offshore-Energiegewinnung mit den Vorstellungen der realen Wirtschaft deckt, wird sich herausstellen müssen. 
Offshore-Windenergie ohne EEG-Förderung? - Verband Deutscher Arbeitgeber 29.01.2018
"Im April 2017 ließen die Ergebnisse der EEG-Ausschreibungen für Offshore-Windenergie aufhorchen. Zwei Projektierer gewannen die Ausschreibungen mit einem Angebotspreis von Null. Wir rechnen nach, wie realistisch es ist, dass diese Anbieter Gewinne erwirtschaften können" ... 

 
 

04.02.2018
 Schickt sie zum Austoben nach China! "Sportlich begabte junge Leute, obendrein schwindelfrei, haben am Freitag in der Linné-Anlage an der Schillerstraße für Aufsehen gesorgt. Die Mitglieder der Umweltschutzorganisationen LEKlima und Robin Wood..." Wie junge Leute in unserem Land von Politik und deren geldgetriebenen Lobbyverbänden mit wirklichkeitsfremden Parolen indoktriniert und vielfach auch zu rechtswidrigen Handlungen verführt werden. 
 
Welt-Kohleproduktion
Unsere Erde ist ein fossiler Planet und wird es nach menschlichem Ermessen auch immer bleiben.
  
Aufgrund der unzureichenden Energiedichte von der Oberfläche unserer Erde funktioniert eine dauerhaft brauchbare Energienutzung aus Sonne und Wind nur im eingeschränkten Maß in menschenleeren oder wenig urbanisierten Landschaften, niemals in dicht besiedelten Ländern und Ballungsräumen. Wer nach seiner Meinung das Klima 'schützen' will, aber die Kohle und deren Folgeerscheinungen nicht mag, muss auf nukleare Energiequellen zurück greifen. Erneuerbare Energien schaffen es nicht und andere wirksam und für die Allgemeinheit bezahlbare Alternativen hat noch niemand erfunden. Vielleicht sollten diverse 'Jugendgruppen' einfach mal eine gesellschaftspolitische und naturwissenschaftliche Lehre in China oder anderen asiatischen Ländern etc. absolvieren, um die dortigen energiepolitischen Denk- und Handlungsweisen kennen und praktizieren zu lernen. Wenn technische Energieeffizienzen zu Reduktionen des Energieträgers Kohle führen - was aus der obigen Grafik auch ersichtlich ist - dann ist das zu begrüßen. Aber ein komplettes 'Raus aus der Kohle' für ein dicht besiedeltes und hoch industrialisiertes Land zu fordern, zeugt von Dummheit, Ignoranz und perfider Indoktrination.  

 Hilfe, Atomkraft! "Die absolute Mehrheit der Deutschen will die Kernenergie sofort abschaffen. Aber was wollen wir? Biosprit und Ökostrom passen uns auch nicht in den Kram"...   
"105 Prozent für den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie" ... "Strom ist Strom. Merkt ja sowieso keiner" ... "Jede Art von Energiesicherheit hat ihren Preis" ... 
Von Vince Ebert, Physiker und Kabarettist. 

 
03.02.2018 
 Kennen Sie E-cockpit? Die Android-Handy-App von EnBW präsentiert die Momentanwerte der von diesem Versorger betriebenen EEG-Kraftwerke in Deutschland. Beispielsweise zeigt sie gerade jetzt um 16:43 Uhr die Leistung des Offshore-Windparks Baltic 2 mit -1,02 MW bei einer Windgeschwindigkeit von 1,03 m/s an. Im Klartext: Der Windpark bezieht momentan elektrische Leistung aus dem Landnetz, statt dort hinein einzuspeisen. Warum tut er dies? Für den Eigenbedarf und damit die NOx emittierenden Notstrom-Diesel-Generatoren nicht laufen müssen. Der Windpark Baltic 2 besteht aus 80 Anlagen à 3,6 MW und hat eine installierte Leistung von 288 MW. Eine dieser Anlagen ist momentan nicht verfügbar.   

 02.02.2018 
Die Rechnung für die Energiewende steigt und steigt und steigt... Und jeder Stromverbraucher bezahlt dafür im Schnitt 350 Euro/Jahr, im Mittel auf alle Einwohner bezogen natürlich zusätzlich zu den benötigten Kilowattstunden. Laut FAZ 02.02.2018 moniert nun auch der Bund der Steuerzahler mehr als 160 Maßnahmen für die es keine systematische Übersicht bei den Energiewendeausgaben des Bundes und dessen genaue Verwendung gäbe. Also nicht nur ein technisches und landschaftliches Chaos bei der Durchsetzung der Energiewende, sondern auch ein bürokratisches Monster. Ist für eine realitätsfern getriebene Politik und deren Exekutivorgane ja immer auch die beste Möglichkeit, sich unliebsam auftürmende Kosten unter den Teppich zu kehren. Doch der Bund der Steuerzahler hat den Bundeshaushalt nach Titeln durchforstet und nachgerechnet: 
So teuer ist die Energiewende - BdSt 02.02.2018 
"Im Jahr 2017 standen rund 5,4 Milliarden Euro aus Bundesmitteln für Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende zur Verfügung. Das sind 20 Prozent mehr als im Jahr 2016" .... 


 In den USA scheint es mit der sogenannten Energiewende nicht viel anders als in Deutschland zu funktionieren. Chaotisch, katastrophal und zunehmend extrem teuer. Als hätte es in der Vergangenheit nicht schon zahllose Milliarden nur für die EE-Forschung und das damit geschaffene bürokratische Monster gegeben.  
US-Regierung will Forschungsausgaben für erneuerbare Energien kürzen - ZEIT ONLINE 01.02.2018 
"Der Haushaltsentwurf des US-Präsidialamts sieht eine Kürzung des Forschungsetats für erneuerbare Energien um 72 Prozent vor. Donald Trump setzt auf Öl, Gas und Kohle" ... 
Erneuerbare Energien schaffen keine verlässliche Stromversorgung. Und wer die Kernenergie nicht mag, muss auf fossile Energieträger bauen. Oder woher sollen die elektrischen Leistungen für den stark steigenden Bedarf der eMobilität und das starke Wachstum bei der Digitalisierung eines Landes kommen? Insbesondere dann, wenn Sonne und Wind hohe und länger andauernde Leistungslücken verursachen? Denn die Digitalisierung wird den Strombedarf der einstigen Schwerindustrie übernehmen. Eine Synchronisierung mit dem jeweils aktuellen Bedarf wird es dann erst recht nicht geben und die derzeit verkaufsträchtig so sehr propagierten Speichertechnologien werden den Strombedarf zusätzlich steigern und von verlässlichen Stromquellen genau so abhängig wie andere Stromverbraucher sein. Derzeit überschüssige Strommengen entstehen nur dort, wo der fachlich unkontrollierte und chaotisch vorgenommene Ausbau der EE-Kraftwerke den vorhandenen Netzausbau ignoriert hat. 



Energieintensive Industrien nehmen insbesondere Anstoß an einem Passus aus dem Sondierungspapier von CDU, CSU und SPD, in dem Sonderausschreibungen für Wind- und Sonnenstrom festgelegt sind. Demnach sollen vier Gigawatt (GW) Windenergie an Land und vier GW Photovoltaik über das beschlossene Ausschreibungsvolumen hinaus zusätzlich gebaut werden... 
Anmerkung: Wenn energieintensive Unternehmen Kostenprobleme haben - weshalb tun sie sich nicht zusammen und fordern die sofortige Abschaffung des EEG? Offenbar möchten es sich die ängstlichen Manager - insbesondere jene seitens des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) - doch nicht so vollständig mit der Politik verderben, oder? 
"Wir brauchen eine ehrliche Debatte" ... 
Da wird es für den BDEW höchste Zeit, mit der ehrlichen Debatte endlich zu beginnen. Denn auf dem Gebiet der Energiewende wird gelogen und irregeführt, dass sich die Balken verbiegen. 
Die Verkehrsbetriebe haben zwar 60 Gigawattstunden für die Jahre 2018 und 2019 geordert - so der Tenor des Berichtes. Es wird aber nicht vermittelt, dass es dafür nach Norwegen nur Wege für die finanziellen Ströme, aber keine direkten Leitungen für elektrische Ströme gibt.  Es ist ein reines Geld-Tauschgeschäft und kein Stromtauschgeschäft. Norwegen benötigt seine Strommengen aus Wasserkraft selber - muss im Winter bei Frost und leeren Speicherbecken sogar Atomstrom aus Schweden importieren - verdient aber prächtig bei diesen Lügendeal. Wo bleibt hier die Aufklärung seitens des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)? 

Ein von der Umstellung auf Ökostrom aus Norwegen Betroffener berichtet wie folgt: Nachdem ich heute den Bericht über die Straßenbahn in Leipzig gelesen hatte, kam mir das sehr bekannt vor. Vor einigen Wochen schrieb - nicht nur mir - mein Stromversorger, die Stadtwerke Osterholz Scharmbeck, sie hätten meinen Stromtarif auf 100% Ökostrom umgestellt. Auf meine Nachfrage, ob sie mir nur den Tarif oder auch die Stromversorgung umgestellt hätten, kam die Antwort: es wäre nicht nur der Tarif. Der Strom würde in Norwegen in Wasserkraftwerken erzeugt. Auf weitere Anfrage, ob und wie dieser Strom ins deutsche Netz eingespeist würde, war die Antwort, dieser Strom käme nicht in das deutsche Netz, aber nur die Erzeugung dort wäre das Motiv, uns hier diesen 100%-Ökotarif anzubieten. Also, Leipzig ist jetzt überall! Wenn man denkt, blöder geht es nicht, so stimmt das nicht - es geht immer noch blöder. Mal sehen, was als Nächstes kommt. 
Gruß nach Leipzig aus Ritterhude von ... 

Na ja, und unsere Leitmedien verbreiten unkritisch und nicht hinterfragt derartig irreführende Meldungen aus der Ökobranche für ihre Leser. Woher stammen also die Begriffe "Lückenpresse" und "Lügenpresse"? Und wie lassen sich für jede/n vor Ort die anteiligen 'Strombestandteile' feststellen? Einfach auf der Webseite mix.stromhaltig.de den Wohnort eingeben und das angezeigte Kreisdiagramm angucken. Weshalb können das unsere Pressemedien nicht? 
 
Windkrafteinspeisung
Datenquelle: ENTSO-E
Und wenn in Onshore und Offshore noch mehr Windanlagen errichtet werden, auch im neuen Jahr mit einer neuen Regierung ändert sich hierbei nicht das grundlegende Problem: Windkraft ist als Energieträger für eine verlässliche Stromversorgung nicht zu gebrauchen. Am 11.01.2018 um 10:30 Uhr trugen sämtliche Windkraftanlagen onshore und offshore zusammen wieder mal gerade 615 MW zur Stromversorgung in Deutschland bei. Bei getrennter Betrachtung waren es am 21.01.2018 um 14:00 Uhr lediglich 89 MW aus Offshore-Anlagen und am 11.01.2018 10:15 Uhr nur 350 MW aus sämtlichen Onshore-Windkraftanlagen. 

Windkrafteinspeisung
Installierte Leistung Windkraft: Onshore = 50.290 MW, Offshore = 5.260 MW. 
 
 Es wäre sicherlich gut und hilfreich, wenn die Bosse diverser 'energieintensiver' Unternehmen sich einfach mal darüber Gedanken machen würden, weshalb in Deutschland hauptsächlich Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler, Politologen, Juristen, Theologen, fachlich ungebildete Aktivisten und Friedensbeweger zumeist auch lautstark der Meinung sind, sie müssten die technische Entwicklung steuern und anführen. 
"Die Zeitungen sind voll von Horrornachrichten, welche Gefahren der Menschheit, uns allen durch den Fortschritt drohen. Doch bei aller Angst vor der Zukunft: Wo wären wir ohne Evolution von Wissenschaft und Technik?" Ein Beitrag des Physikers und Kabarettisten Vince Ebert. 
 


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