Trockenspeck:
20260302 Surschopf & Surbauch in Streuzalz einlegen
Gewürz-Kombucha
Anis
Hanf
Mariendiestel
Kamille,
Hollunderblüte
Weidenrinde
Sellerie-Distel-Öl
40 Distel - fein gemahlen
65g Sellerie
65g Leinsamen
300g Rapsöl
=> MIXEN => Einfrieren!!
Saftiger Mohnkuchen ohne Mehl
Dieser einfache Mohnkuchen ist weich, saftig und glutenfrei. Mohn und Nüsse machen ihn unwiderstehlich!
Zutaten
3 Eier, getrennt
Prise Salz
100 g weiche Butter (bei Zimmertemperatur)
80 g Zucker
Abgeriebene Schale einer 1/2 Bio-Zitrone (optional, aber empfohlen)
100 g geriebener Mohn (Graumohn)
50 g geriebene, geröstete Haselnüsse
50 ml Milch
Staubzucker zum Bestreuen
Zubereitung
Eine 20 cm Springform (doppelte Menge für 26 cm Form) mit Backpapier auslegen oder buttern. Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und beiseite stellen.
Butter, Zucker, Eigelbe und Zitronenschale mit einem Mixer auf höchster Stufe 5 Minuten mixen, bis die Masse cremig und etwas heller ist.
Mohn, Haselnüsse und Milch kurz in die Masse einrühren.
Den Eischnee auf zwei Partien mit einem Teigspatel unterheben.
Die Masse in die Kuchenform füllen, glattstreichen und bei 180 °C Ober- und Unterhitze für 30-35 Minuten backen. Die Oberfläche färbt sich goldbraun und der Kuchen geht beim Backen etwas auf. Mit einem Holzstäbchen mittig in den Kuchen stechen – wenn das Stäbchen sauber heraus kommt, ist der Kuchen fertig.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen – nicht erschrecken, dabei fällt er zusammen. Wer möchte, kann den Kuchen vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
Tipp:
Backform: Die Mengenangaben sind auf eine 19 oder 20 cm Springform berechnet. Für eine 25-26 cm Form die Menge verdoppeln. Die Backdauer bleibt gleich. Stäbchenprobe machen!
Käseherstellung
Schale von 2 Stück Schlosskäse mit 1/8 Buttermilch vermixen und zwei Tage stehen lassen
Topf mit 3 Liter H-Milch 3,5% erwärmen auf 32°C
Alles vermischen mit Salzlake und Lab und die Milchbewegung stoppen.
10:45
Topf mit 3 Liter H-Milch 3,5% erwärmen auf 32°C
Vieux Pane mit 1/8 Buttermilch vermixen
Alles vermischen mit Salzlake und Lab und die Milchbewegung stoppen.
10:45
Der Limburger ist ein Weichkäse mit Rotschmiere aus pasteurisierter Kuhmilch. Der Limburger stammt ursprünglich aus Belgien, wird heute aber vorwiegend in Deutschland, vor allem im Allgäu, hergestellt. Charakteristisch für den Limburger ist sein durchdringender Geruch, der viele abschreckt, der für andere aber das Zeichen für einen besonders aromatischen Käse ist.
Limburger wurde zuerst im 13. Jahrhundert von Mönchen in den Klöstern rund um Lüttich des ehemaligen Herzogtums Limburg hergestellt, das heute zwischen den Staaten Belgien, den Niederlanden und Deutschland aufgeteilt ist. Unter Karl V. wurde die Viehhaltung im 16. Jahrhundert stark gefördert, was dem Limburger Käse einen kräftigen Aufschwung bescherte.
Limburger ist cremefarben und hat eine rötlichbraune Rinde auf der sich manchmal Anflüge von Weißschimmel zeigen. Der Teig ist jung relativ fest und bröckelig und erinnert von seiner Konsistenz etwas an Feta-Käse. Mit zunehmender Reife wird der Käse weich und cremig, elastisch aber nicht fließend. Junger Limburger schmeckt recht mild, durchgereift immer kräftiger. Ab einer Reifezeit von etwa 2 Wochen entwickelt der Limburger einen immer stärker werdenden Geruch, der mit dem Alter äußerst penetrant werden kann. Der Geruch kann zuweilen an “Käsefüße” erinnern, da die Bakterien in der Rotschmiere eng mit den Bakterien auf der Haut verwandt sind, die für den Fußgeruch verantwortlich sind.
Einfache Menge (440 Gramm)
4 l Milch
0,40 g ME Käsekulturen 15g mesophil
ODER:
40 ml Buttermilch mit lebenden Milchsäurebakterien
0,40 g Brevibacterium Linens (Rotschmierkultur)
0,70 g Calciumchlorid 35%ige Lösung
1,20 g Lab 1:10.000
Unjodiertes Salz (z.B. pikantum Meersalz, fein)
Für die Schmierlösung
125 ml Wasser
6 g Unjodiertes Salz (z.B. pikantum Meersalz, fein)
Benötigte Utensilien
Feinwaage
Milchthermometer
Bruchschneider (Edelstahl) - Säulenschnitt
Bruchschneider (Edelstahl) - Würfelschnitt
Käsetuch
Sieb
Käseform mit Pressdeckel, ca. 15 cm im Durchmesser
Käseabtropfmatte fein 25 x 23 cm
Reifebox (Optional)
1. Vor dem Arbeitsbeginn alle benötigten Utensilien und Gerätschaften gründlich sterilisieren.
2. Milch auf 32°C erwärmen.
Die Mesophile Starterkultur oder die Buttermilch und die Rotschmierkultur auf die Oberfläche der Milch streuen und etwa 5 Minuten rehydrieren lassen. Danach die Kultur mit einem Schaumlöffel und vorsichtigen Auf- und Ab-Rührbewegungen in die Milch einrühren.
3. Kalziumchlorid in 50 ml kaltem, destilliertem Wasser verdünnen. Zur Milch geben und vorsichtig unterrühren.
Lab in 50 ml kaltem, destilliertem Wasser verdünnen. Zur Milch geben und etwa 1 Minute vorsichtig unterrühren. Dann die Milchbewegung stoppen. Milch in etwa 30 bis 40 Minuten dick legen. Dabei die Temperatur von 32°C möglichst halten.
4. Bruchtest durchführen: Einen Schnitt mit einem scharfen Messer in die geronnene Milch machen und dann mit der breiten Seite des Messers den Schnitt anheben und wieder loslassen. Ist der Schnitt glatt und nicht zerfranst und bleibt in dem Schnitt Molke stehen, kann weiter gearbeitet werden. Ansonsten weitere 10 Minuten warten.
5. Die Dickete mit dem Bruchschneider in etwa 1,25 cm große Würfel schneiden.
6. Den Käsebruch vorsichtig für 10 Minuten umrühren. Dann den Käsebruch 5 Minuten stehen lassen.
7. Das Sieb mit dem Käsetuch auslegen.
Den Bruch vorsichtig in das mit dem Tuch ausgelegte Sieb gießen und 30 Minuten abtropfen lassen.
8. Den Käsebruch vorsichtig in die Käseform schöpfen.
Den Pressdeckel lose auflegen und den Käse für 8 Stunden abtropfen lassen. Während dieser Zeit den Käse ein- bis zweimal aus der Form nehmen, umdrehen und wieder zurück in die Form geben.
9. Nach dem Abtropfen den Käse aus der Form nehmen und die Oberfläche mit der Hälfte des Salzes einreiben. Dabei auch die Seiten salzen.
Den Käse umdrehen und die andere Seite mit dem restlichen Salz einreiben.
10. Den Käse auf eine Käsematte geben und in eine Reifebox legen.
Bei 10° bis 13°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 90% im Käsereifeschrank reifen lassen. Dabei den Käse täglich wenden.
Während der Reife evtl. sich bildendes Kondenswasser oder Staunässe mit einem sauberen Küchentuch auswischen.
11. Für die Schmierlösung 125 ml Wasser aufkochen und 6 g Salz darin auflösen. Abkühlen lassen.
12. Nach einer Woche den Limburger täglich mit der Schmierlösung und einem sauberen, fusselfreien Tuch einreiben. Weiterhin täglich wenden.
13. Nach etwa 12 bis 15 Tagen zeigt sich die erste orange-gelbe Rotschmiere auf der Oberfläche des Limburgers. Nachdem dies geschehen ist, den Käse zweimal wöchentlich schmieren und wenden.
M it der Zeit wird die Rotschmierschicht immer dichter und dunkler. Mit der Zeit bildet der Limburger auch seinen charakteristischen Geruch.
14. Den Käse für mindestens 4 Wochen reifen lassen. Er darf aber auch bis zu 12 Wochen reifen.
Je länger der Käse reift, desto weicher wird er und desto kräftiger und intensiver wird Geschmack und Aroma. Vollreifer Limburger hat eine weiche, fast fließende Struktur und ein kräftiges Aroma. Er verströmt einen intensiven Geruch, der an Schweißfüße erinnert und für den ihn Kenner besonders schätzen.
Nach der gewünschten Reifezeit den Käse in Käsepapier einwickeln oder in eine luftdicht verschließbare Box geben und in den Kühlschrank stellen.
Mariendistel
https://traumselbstversorger.de/2016/06/15/mariendistel-schutzengel-der-leber/
Sie darf in kein Gasthaus. Wehe dem Gartenfest, das sie in ihre Mitte aufnimmt. Sie macht Ärger, sagt der alte Volksglaube, und sie bringt Zwietracht. Stark und kämpferisch wirkt sie. Ihre Stacheln können höllisch weh tun. Ihre mächtige Statur schüchtert ein. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, dem zeigt sie ihre wahre Natur: Die Mariendistel ist ein wehrhafter Schutzengel. Sie nimmt es mit tödlichen Giften auf und sorgt für neue Harmonie in der Leber. Adieu, Angst vor toxischen Pilzen und giftigen Tieren! Wir haben jetzt eine Beschützerin und machen eine Tinktur aus ihren Samen!
Die Mariendistel streckt im Frühjahr ihre ersten Blätter aus der Erde. Hart und bestachelt sieht sie schon als Baby kampfbereit aus. Mit ihr möchten wir es uns nicht verscherzen und lassen sie im Gemüsegarten ungestört wachsen. Bis ihre Stachelblätter die Größe von Schwertern annehmen, uns beim Gießen des Gemüses heimtückisch in den Rücken stechen und uns ein „Au!“ entreißen. Vielleicht war es doch nicht so gut, sie gleich an so vielen Stellen stehen zu lassen? Eine Mariendistel haben wir „Liebes Monster“ getauft und hoffen, dass sie uns beim Gießen nicht frisst.
Unser „Liebes Monster“ zeigt uns deutlich, wie viel Kraft in der Mariendistel steckt und sich in den Samen verdichtet.
Die Samen der Mariendistel werden als Kräutermedizin für die Leber verwendet. Ihr Wirkstoff Silymarin verändert die Membran der Leberzellen derart, dass keine Gifte eindringen können und sich die Leber regenerieren kann.
Die Leber ist das zentrale Organ des Stoffwechsels. Die von uns aufgenommenen Nährstoffe gelangen über den Darm ins Blut und über die Pfortader zur Leber. Sie ist für den Abbau und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten und Giften verantwortlich. Die Leber mit Mariendistel-Samen zu stärken, kann die Heilung kleiner und großer Leberprobleme unterstützen:
Vom Kater nach dem Gartenfest bis zu Alkoholvergiftung und Hepatitis
Von der Pilzvergiftung (Amatoxin des Knollenblätterpilz) bis zum Schlangenbiss
Von Reisekrankheit und Migräne bis zu Gallenbeschwerden und Krampfadern
Die Mariendistel-Samen können nicht gemütlich gesammelt oder gepflückt werden. Sie wollen erobert sein. Bewaffnet mit Handschuhen und langärmeligem T-Shirts recken wir uns durch Stachelwälder nach oben, zu den pelzig-braun gewordenen Blütenköpfen. Au! Ein Blatt hat uns erwischt. Aua! Der Stachelkranz um die Blüte hat den Handschuh durchbohrt. Ha! Endlich einen Stengel mit Blüte erreicht und abgeschnitten.
Mit einem Korb voller trockener Blütenköpfe beginnt unsere Ernte erst. Wir müssen die Samen mit der Schere aus dem Pusteblumen-Flaum der braunen Blüte herauskratzen und die einzelnen Samen von ihren Schirmchen befreien.
Die Samenernte ist ziemlich meditativ bis mühsam, bisweilen stachelig und manchmal – wenn wir mit den Fingern durch das schwarze Gold streichen – wundervoll. In solchen Momenten träumen wir vom landwirtschaftlichen Anbau der Mariendistel – und ihrer Ernte mit dem Mähdrescher. In Deutschland und Österreich gibt es einige Bauern, die die Mariendistel anbauen. Ursprünglich kommt sie aus dem Mittelmeerraum, Südafrika und Südrussland, ist aber in Mitteleuropa mittlerweile heimisch.
Damit unser Körper den Wirkstoff Silymarin gut aufnehmen kann, müssen wir den Samen anquetschen. Silymarin ist besonders reichlich in der harten Schale enthalten und löst sich in hochprozentigem Alkohol.
Wir mahlen die Samen in der Kaffeemühle und setzen eine Tinktur an:
Zum Herstellen der Tinktur müssen die gemahlenen Mariendistelsamen zunächst einige Stunden in Wasser eingeweicht werden. Danach abseihen, ausquetschen und die Samen jetzt erst in hochprozentigem Alkohol (60 – 80%) ansetzen. Die Farbe der fertigen Tinktur sollte golden sein.
5 Esslöffel angequetschte frische oder getrocknete Samen
1/4 Liter Wodka oder höher prozentigen Alkohol
Beides mischen und 10 – 21 Tage im Dunkeln stehen lassen
Abfiltern und 3-mal täglich 20 Tropfen als Kur nehmen (im Akutfall mehr)
Klar sind wir keine Ärzte. Wir sind Menschen, die versuchen, Selbstversorger zu werden. Wir wollen altes, überliefertes Kräuterwissen für uns nutzen. Wir haben für den Gift-Notfall keine Silymarin-Injektion bereit liegen, wie ein Deutsches Krankenhaus. Aber wir könnten auf dem Weg zum Krankenhaus schon mal an unserer (violetten!) Mariendistel Tinktur nuckeln, um unseren Körper schnellstmöglich zu unterstützen. Oder wir können uns bei kleineren Wehwehchen einfach selbst helfen – nach dem Vorbild von Hildegard von Bingen und vielen anderen Kräuterärzten vergangener und moderner Zeiten.
Blumen und Samen in Wein gesotten, jagen das Gift aus und beruhigen die beleidigte Leber. (Hildegard von Bingen über die Mariendistel)
Danke, „Liebes Monster“ für die reiche Ernte! Du bist unser Held!
Beruhigungswasser für alte Katzen bei starken Gelenkschmerzen.
http://www.katzenminze24.de/schlafmohn-papaver-somniferum/
Schlafmohn ist ein klassischer All Arounder. Einige Inhaltsstoffe des Schlafmohns wirken psychoaktiv, so dass sich der Schlafmohn auch durchaus als psychoaktive Pflanze bezeichnen lässt.
Papaver somniferum im Überblick
Familie: Papaveraceae (Mohngewächse)
Gattung: Mohn (Papaver)
Herkunft: Die Heimat des Mohns liegt in Mittel- und Südeuropa. Er ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und wurde als solche weltweit verbreitet.
Lebensraum: Wiesen und Felder
Hauptwirkstoff(e): Morphin, Codein, Thebain
Hauptwirkung: beruhigend, sedierend, psychoaktiv, hypnotisch, narkotisch
Droge: Fruchtkapseln (Pericarpium Papaveris, Mohnköpfe, Mohnkapsel, Opiumkapseln); Opium (Latex); Samen (Semen Papaveris, Mohnsamen); Blätter (Mohnblätter); Wurzel
Rechtslage: Der Schlafmohn gehört in Deutschland zu den nicht verkehrsfähigen Betäubungsmitteln und findet sich im BtMG Anlage II wieder. In Deutschland ist es erlaubt zirka 10 Quadratmeter des eigenen Gartens mit Papaver somniferum zu bepflanzen. Auch der Anbau von Schlafmohn als Zierpflanze ist in Deutschland nicht erlaubt, Zuwiderhandlungen können nach § 29 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder mit einer Geldstrafe geahndet werden.
Selbst im Blumenhandel dürfen nur Mohnkapseln verkauft werden, die völlig morphinfrei sind. Opium ist weltweit in den Betäubungsmittelgesetzen zu finden, es darf ausschließlich mit speziellen Rezepten verschrieben werden.
Inhaltsüberblick
1. Wirkung / Effekte
2. Wirk- & Inhaltsstoffe
3. Zubereitung und Konsumformen
4. Dosierung und Warnhinweise
5. Anbau & Vermehrung
6. bot. Merkmale Schlafmohn
Synonyme / volks. Name
Feldmohn, Mägenkraut,
Pflanze des Lebens, Papäver
Magsomkraut, Papaver
White Poppy
Schlafmohn Wirkung & Effekte
Schlafmohn hat die verschiedensten Wirkungen und Effekte. Eine dieser Wirkung geht aus dem Namen der Pflanze hervor. Bereits die Ägypter des mittleren Reiches waren sich der schlaffördernden Wirkung des Mohns bewusst. So wurde die Pflanze lange Zeit als natürliches Schlafmittel genutzt.
Mohn soll ebenfalls ein erstklassiges Aphrodisiakum sein, so steigert das enthaltene Papaverin, etwa die Durchblutung in den Penisschwellkörpern.
Überwiegend erklärt sich die Wirkung des Schlafmohn durch die Snynergien der enthaltenen Hauptalkaloide. Das Morphin hat sedative, hypnotische, antitussive, narkotische und verstopfende Wirkungen. Das Codein kann als erstklassiges Hustenmittel genutzt werden.
Ein Opium-Rausch setzt sehr schnell nach dem Konsum ein und hält für eine Dauer von 6 bis 8 Stunden an. Die Wirkintensität bleibt dabei fast bei konstanter Stärke.
Der Konsum von Opium bringt auch unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. So sind Verstopfungen, Übelkeit und Erbrechen keine Seltenheit. Die Nebenwirkungen setzten in den meisten Fällen am nächsten Tag ein.
Schlafmohn Wirk- & Inhaltsstoffe
In der gesamten Mohnpflanze, ausgenommen der Wurzel und den Blütenblättern, ist ein Latex zu finden, welches sich zu Opium eindickt. Die im Opium enthaltenen ca. 40 Alkaloide werden gemeinhin als Opium-Alkaloide zusammengefasst. Opium kann 3 bis 23 Prozent Morphin, 0,1 – 2 Prozent Papaverin, 0,1 – 4 Prozent Codein enthalten. Des Weiteren sind 1 bis 11 % Narcotin und 0,1 bis 4 % Thebain sowie Spuren weiterer Alkaloide enthalten.
In dem Callus-Gewebe der Pflanzen konnten die folgenden Alkaloide identifiziert werden: Sanguinarin, Norsanguinarin, Dihydrosanguinarin, Oxysanguinarin, Protopin, Cryptopin, Magnoflorin und Cholin.
In den Samen des Schlafmohns sind nur sehr geringe Spuren von Alkaloide enthalten. Die Samen enthalten Öle, Kalzium, Aminosäuren, Proteine und Kohlenhydrate.
Papaver somniferum Zubereitung und Konsumformen
Die Blätter von Papaver somniferum werden gesammelt, wenn die Fruchtkapseln in der Reifezeit sind. Anschließend lässt man die Blätter an schattigen Stellen trocknen. Das Blattmaterial kann pur oder gemischt mit anderen Pflanzen geraucht werden. Die Wirkung beim Rauchen von Opium ist eher subtil und tritt in den meisten Fällen erst nach mehreren Joints ein. Klassischerweise kann man aus den getrockneten Blättern auch einen Tee aufbrühen.
Die wichtigsten Produkte, die der Schlafmohn liefert, sind die Mohnköpfe (Mohnkapseln) und der Milchsaft, auch Latex, genannt. Die höchste Konzentration an Milchsaft ist zum Ende der Blütephase zu finden. Deswegen werden beide Produkte auch zum Ende der Blütezeit geerntet.
Der Pflanzensaft wird durch weitere Verarbeitungsprozesse zu Rohopium gewandelt. Für ein Kilogramm Rohopium benötigt man ca. 20000 Mohnkapseln. Konsumformen für Opium sind vielseitig. Es kann oral, rektal, geraucht und in Salzwasser gelöst injiziert werden.
Ein Opiumtee (auch poppy tea genannt) kann auf verschiedene Art & Weise zubereitet werden. Die frischen Mohnkapseln in Wasser legen und ca 15 – 20 Minuten kochen. Danach wird das Gebräu abgeseiht und es kann getrunken werden. Ihr könnte auch aus getrockneten Kapsel einen Tee herstellen, dazu sollte das getrocknete Material zerrieben werden und anschließend in reichlich Zitronensaft getränkt werden. Nun kurz aufkochen und für ca. 30 Minuten stehen lassen, anschließend kann es konsumiert werden.
Ebenfalls ist es möglich einen Opium-Rumtopf herzustellen. Man benötigt dafür ein verschließbares Gefäß, welches bis zum Rand mit Mohnkapseln gefüllt wird. Anschließend wird in das Gefäß soviel Rum gegeben, bis alle Kapseln bedeckt sind. Nach 6 Monaten werden die Kapseln von der Flüssigkeit getrennt und anschließend die Flüssigkeit aus den Kapsel gedrückt.
Opium kann ebenso als Räucherwerk genutzt und auf diese Weise konsumiert werden. Diese Konsumform war im Mittelalter äußerst beliebt. Auch eine Tinktur gehört zu den Konsumformen von Schlafmohn. Die klassische Tinktur besteht aus Opium, Safran und hochprozentigem Alkohol.
Anbau & Vermehrung
Schlafmohn zu vermehren ist sehr einfach, die Vermehrung geschieht mittels Samen. Die Samen werden im Frühjahr ausgestreut und keimen nach ca. 10 – 15 Tagen. Umpflanzen sollte man die Keimlinge nicht mehr, da dies meist negative Folgen hat. Einmal erfolgreich angepflanzt, vermehrt sich die Pflanze stark von alleine durch Selbstaussaat.
Die Pflanze mag am liebsten nährstoffreiche und warme Böden, die sehr humushaltig sind. Die Böden sollten außerdem reich an Kalk sein, da die Pflanze einen hohen Kalkbedarf hat.
Schöllkraut (Chelidonium majus)
Das gelbblühende Schöllkraut wird auch gerne Warzenkraut, Hergottsblatt, Schwalbenkraut oder beispielsweise auch Blutkraut genannt. Es zählt zu den Mohngewächsen und ist mehrjährig.
Gesammelt wird das gesamte Kraut während der Blüte und im Frühjahr auch die Wurzel.
Wirkungsweise des Schöllkrauts
Das Schöllkraut gilt als schwach giftig, da es viele Alkaloide enthält, die in größeren Mengen nicht gut für unseren Körper sind. Nichtsdestotrotz wurde das Schöllkraut schon immer als Heilpflanze verwendet, da es harntreibend, abführend, schmerzstillend und augenstärkend gilt.
Es dürfen nur ganz geringe Mengen eingenommen werden. Will man sich einen Tee mit dem Schöllkraut zubereiten, immer mit anderen Kräutern mischen! Oder wenn möglich einen standardisierten Tee oder eine Arznei aus der Apotheke verwenden, denn dort werden die Inhaltsstoffe genau untersucht und gemessen. Das können wir als Kräuterkundige natürlich nicht so genau machen, daher verwende ich das Schöllkraut lieber nur äußerlich.
Warzen mit Schöllkraut behandeln
Ein altes Hausmittel, das ich schon seit meiner Kindheit kenne, ist die Warzenbehandlung mit Schöllkraut. Dabei wird jetzt in den warmen Monaten, wo das Schöllkraut wächst der gelbe Milchsaft aus den Stängeln direkt verwendet und auf die Warze aufgetragen. Dabei sagt man, dass er am besten wirkt, wenn man den Saft bei abnehmendem Mond verwendet und mehrmals wiederholt.
Man gibt dabei einen kleinen Tropfen auf die Warze und lässt den Saft eintrocknen. Dabei darauf achten, dass man den Saft nur auf die zu behandelnde Stelle gibt, da er hautreizend wirkt.
Der gelbe Saft des Schöllkrauts hat eine antivirale und leicht schmerzlindernde Wirkung, die sehr erfolgreich bei Warzen eingesetzt wird.
Schöllkrauttinktur herstellen
Solange das Schöllkraut draußen wächst, kann man den Pflanzensaft direkt verwenden. Möchte man aber auch auf die Wirkung in den kälteren Monaten zurückgreifen, zahlt es sich aus eine Schöllkrauttinktur selber zu machen. Die Konzentration der Wirkstoffe ist in der Tinktur nicht mehr so hoch, wie im puren Schöllkrautsaft. Daher kann eine Behandlung der Warzen schon etwas länger dauern.
Was benötigt man für die Warzentinktur?
Wichtig bei der Herstellung der Tinktur beziehungsweise der Essenz ist die Arbeit mit frischem Schöllkraut. Im getrockneten würden sich nicht mehr so viele Inhaltsstoffe befinden, wie im frischen Kraut.
Frisches Schöllkraut und Alkohol mit etwa 40 Vol.-%
Die Herstellung ist sehr simpel und es reicht schon eine kleine Menge aus! Nehmt lieber ein ganz kleines Marmeladeglas, da man von der Tinktur nie so viel benötigt.
Das frische Schöllkraut samt Stängel und Blüten klein schneiden und in ein verschließbares Glas schichten. Wer empfindliche Haut hat, der sollte lieber Handschuhe anziehen, da während des Schneidens schon Saft austritt.
Mit dem Alkohol übergießen und für zwei bis drei Wochen an einem hellen, aber nicht vollsonnigen Platz ziehen lassen.
Abseihen und in Tropfflaschen füllen.
Die Warzen mit etwas Tinktur betupfen und eintrocknen lassen. Immer darauf achten, dass man nur die Warze behandelt und die restliche Haut schont, da das Schöllkraut auch hautreizend wirken kann.
Ayran
Ayran ist ein traditionelles Joghurtgetränk, das ursprünglich aus Anatolien und dem Kaukasus stammt. Das Getränk ist besonders bei hohen Temperaturen sehr erfrischend. Nach dem Sport tut er gut und hilft dir, den Salzverlust auszugleichen. Außerdem passt Ayran toll zu scharfem und deftigem Essen, denn er mildert die Wirkung der Schärfe.
Da er auch bei uns immer beliebter wird, kannst du den fertigen Drink inzwischen in vielen Supermärkten kaufen. Das ist aber gar nicht nötig – denn um Ayran selber zu machen, brauchst du nur drei Zutaten.
Rezept für einen Liter selbstgemachten Ayran:
400 g Bio-Naturjoghurt (3,5% Fett)
600 ml kaltes Wasser
1/2 TL Salz
Schlage den Joghurt zusammen mit dem Wasser auf. Das klappt am besten mit einem Schneebesen oder einem Pürierstab. Alternativ kannst du den Ayran in ein Schraubglas geben und schütteln, bis er schaumig wird. Schmecke dann den Ayran noch mit Salz ab und gib vor dem Servieren einige Eiswürfel ins Glas.
Kwas - Getränk aus Roggenbrot
Kwas ist ein beliebtes russisches Getränk, das durch Gärung aus Roggenbrot und Hefe hergestellt wird. Es ist auch in anderen slawischen Ländern verbreitet.
Damit das russische Getränk richtig lecker wird, solltest du dunkles Roggenbrot sehr guter Qualität kaufen. Oder du backst Roggenbrot dafür selber. Wichtig ist auch, dass das Brot trocken ist. Es soll wie Zwieback sein. Dafür musst du es im Backofen 20 – 30 Minuten rösten. Je dunkler du das Brot röstest, desto dunkler wird dein Kwass. Achte aber darauf, dass das Brot nicht anbrennt, sonst schmeckt das Getränk nachher bitter. Kwas selber zu machen ist auch eine ideale Möglichkeit altes Roggenbrot zu verwerten, das du vielleicht zu Hause hast und wegwerfen wolltest. Röste es kurz im Backofen, damit es sein Aroma entfaltet, und starte danach mit der Herstellung von Kwass.
Neben Hefe und Brot trägt auch der Zucker zur Gärung des russischen Getränkes bei. Die Zuckermenge in Kwas soll also nicht zu gering sein. Die minimale Zuckermenge, mit der ich Kwas gemacht habe, waren 80 g Zucker auf 3 l Wasser. Damit hat es ganz gut geklappt. Das Brotgetränk schmeckte kaum süß, sondern säuerlich. Es war damit perfekt für die Sommersuppe Okroschka. Für alle, die eher weniger süße Getränke bevorzugen, ist es die ideale Zuckermenge für Kwass.
Zutaten:
vier Liter kochendes Wasser und drei Esslöffel (45 ml) warmes Wasser
etwa 5 cm frischen Ingwer, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
einen Esslöffel geriebene, frische Zitronenschale
50 g Rosinen
125 g Zucker
750 g trockenes Roggen- oder Schwarzbrot
1 Päckchen Trockenhefe
Kwas selber machen:
Roggenbrot in Würfel schneiden und bei 180 °C ca. 20 – 30 Minuten im Backofen rösten. Danach das Brot mit kochendem Wasser übergießen und auf lauwarm abkühlen lassen.
Das Brotwasser abseihen, Hefe und Zucker darin auflösen, Rosinen hinzufügen und ca. 12 Stunden gären lassen.
Das Brotgetränk in Glasflaschen umfüllen, verschließen und mindestens 24 Stunden kalt stellen. Fertig ist dein selbstgemachtes Kwas!
https://www.smarticular.net/kvass-brottrunk-selber-brauen-mit-einfachem-rezept/
Okroschka
Zutaten für 4 Personen
1 ½ Liter Kwass
4 m.-große Kartoffeln
4 Eier
2 Becher saure Sahne
½ Gurke
300 g Rindfleisch oder einfach Kochschinken
12 g Schnittlauch
½ TL Zucker
½ TL Salz
½ TL Senf
10 g Dill
10 g Petersilie
1 Bund Radieschen
Die Kartoffeln und Eier hart kochen. In der Zwischenzeit die Radieschen und die halbe Gurke klein raspeln. Danach das Rindfleisch gar kochen (oder man nimmt einfach Kochschinken).
Gurken, Radieschen, gekochtes Rindfleisch, Dill und Petersilie sowie Schnittlauch in einen Topf geben. Wenn die Kartoffeln und Eier abgekühlt sind, diese geschält/gepellt in kleine Würfel schneiden. Dann ebenfalls in den Topf geben. Die saure Sahne hinzufügen und alles zusammen gut vermischen.
Dann den Kwass (oder optional Mineralwasser und Kefir) mit Zucker, Salz und Senf mischen und mit in den Topf geben. Nochmals alles gut vermischen und abschmecken. Einige Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
Ich mache die Okroschka oft am Vorabend, damit sie über Nacht durchziehen kann.
Tipp: Einige Russen nehmen beim Essen noch ein paar Zitronenscheiben dazu, aber das ist Geschmackssache.
Kapuzinerkresse Essig
Zutaten: eine saubere Flasche mit Verschluss, je nach Glasgröße: Handvoll oder 2 frische Kapuzinerkresse Blüten, Knospen und gerne auch Samen, naturtrüber Essig, Apfel eignet sich hier am besten – und am besten natürlich noch selbstgemacht wie hier auch die Blätter können mit verarbeitet werden, sollten aber kleiner geschnitten werden. Die Blätter sind viel stärker im Geschmack als die Blüten, gehe hier als sparsamer vor.
Zubereitung:
Die Blüten, Knospen und Samen ins Glas geben und reichlich mit dem Essig bedecken.
Die Flasche verschließen und 1 Woche lang in der Küche aufbewahren (muss nicht dunkel stehen)
1 – 2 mal am Tag gut schütteln.
Nach 1 Woche die Blüten abseihen und den Essig in die Flasche füllen.
Abgeschlossen, kälter (nicht unbedingt in ganz warmer Küche) hält sich der Essig locker 1 Jahr.
Verwendung
bei Halsschmerzen und Atemwege Infektionen – 1/2 EL in einem Becher voll lauwarmes Wasser – zum Gurgeln oder als eine Kur für die Regulierung des Stoffwechsels und support der Darmbakterien, dafür zeitig z.B. in der Früh trinken. 1 EL Kapuzinerkresse Essig in 1 Becher lauwarmen Wasser geben, gut verrühren und auf leeren Magen trinken.
Diesen hübschen Essig könnt ihr natürlich auch verschenken. Außer der heilenden Wirkung kann er ebenso in der Küche eingesetzt werden. Er eignet sich super für würzige Salatsoßen.
202109 Schweinebauch in chinesischer Marinade
0,75 kg Schweinebauch im Ganzen
Schwarte einschneiden
Salz, Paprika und Kümmel einmassieren
Marinade
70g Honig
10g Würze
40g Chilisoße hot
50g Sojasoße
120g Kombucha
Alternativ geschnittener Bauch einen Tag lang in Öl einlegen und dann mit Chinamarinade vakuum verpacken.
202109 Leberwurst im Glas
2 kg Faschiertes (60% Rind, 40% Schwein)
1,6 kg Rinderleber
0,52 kg Zwiebel (weiß)
Leber in grobe Streifen schneiden in 2 min in Öl anbraten.
Im Sud die Zwiebel dünsten.
Leber und Zwiebel durch den Fleischwolf.
1/8 Honig und Salz dazu
Alles durch den Wolf und in Gläser abfüllen.
95°C für 99 Min zum Einkochen!
202108 Holundersaft
1320g Holunder mit 2 lt Wasser aufkochen
abseien und mit 2 kg Zucker aufkochen
Holundersaft
Ein großer Topf Holunderbeeren, 2 kg Zucker, eine Packung Xylit und 1/2 kg Honig => Saft
202108 Aroniasaft:
Zutaten:
340g Aroniabeeren
200g Honig
60g Xylith
Zubereitung:
1. Aroniabeeren von den Stielen befreien, gut waschen und in einem 1/4 l Wasser köcheln lassen. Masse passieren, abkühlen lassen dann durch ein Mulltuch Fruchtmasse gut ausdrücken.
2. Mit 1/4 - 1/2 l Wasser aufkochen lassen und noch heiß in Flaschen füllen.
202108 Hähnchen im Glas
2kg Bio-Hähnchenschnitzel
über Nacht in Sauerrahm, Sojasoße und Öl einlegen
morgens raus nehmen und neu Einmarinieren mit Sojasoße und Glutamat
dazwischen Holundersaft machen und beifügen
Chili-Soße
Das ist das Originalrezept von einem thailändischen Kochkurs:
1 Pr Meersalz
3 EL Rohrzucker
1 El Knoblauch (fein gehackt)
1 EL Pepperoni (oder Chili, fein gehackt)
3 EL Essig
1 Stän Korianderwurzel (sehr fein gehackt) evtl. Pastinaken als Ersatz
Zubereitung
Essig, Zucker und Salz in einen kleinen Kochtopf geben, gut vermischen und rühren, bis der Zucker und das Meersalz sich aufgelöst haben.
Dann die Mischung zum Kochen bringen und köcheln lassen, bis die Soße sich um etwa ein Viertel reduziert hat.
Den gehackten Knoblauch, die Chilischoten bzw. Peperoni und die Korianderwurzeln in einen Mixer geben und fein zerkleinern, dann in die reduzierte Mischung geben und gut verrühren.
Zum Andicken mehr Zucker (Palmzucker) verwenden.
HOT-CHILISAUCE 2021
1 Knolle (333g) Sellerie klein hacken (Standmixer)
Großen Topf am Ofen befüllen mit:
5 EL Steinsalz
1,2 Lt. Honig
150 g Glutamat
66 g getrockneter und zermixter Chilimix (Habanero+Normale)
1/ Lt. Tafelessig
langsam Aufkochen lassen damit sich alles auflösen kann
Sellerie dazu geben und mit Wasser auffüllen (ca. 3/8 Lt.)
auf kleiner Flamme (Stufe 3 von 9) eine Stunde köcheln lassen
mit dem Stab pürieren
auf kleiner Flamme (Stufe 3 von 9) wieder eine Stunde köcheln lassen
Schaum abschöpfen und wieder mit dem Stab pürieren
auf kleiner Flamme (Stufe 3 von 9) eine Stunde köcheln lassen
zwischen durch Schaum abschöpfen
=> 17 Gläschen mit je 100 ml Hot-Chilisauce
202107 Salzige Zucchini
20 lt Wasser
300g Salz (sollten eigentlich 600g sein)
2 EL Zitronensäure
Dill, Fenchel, Koreander, Lorbeerblätter, Knoblauch
Zwiebel, Pfeffer, Kurkuma, Bohnenkraut
Das Ganze Kochen => Gewürzlake
Likör "Pfefferminze"
25g getrocknete Pfefferminze
425g Alkohol (80%)
24 Stunden ziehen lassen
300g Honig
Fußpilz-Creme
Backpulver-Natron (hält trocken)
Zinkoxid (hält trocken)
Zitrone bzw. Apfelessig gelten als entzündungshemmend und keimabtötend
Eichenrinde und die darin befindlichen Gerbstoffe sorgen, dass sich offene Hautstellen wieder zusammenziehen
Knoblauch hat antibakterielle Eigenschaften
Honig wirkt entzündungshemmend
Fluorid hat eine antimykotische Wirkung
Kokosöl hat antimykotischen Eigenschaften
Pechsalbe (Zugsalbe)
Die Pechsalbe war früher in fast jedem Haushalt zu finden. Aus dem Harz von Fichte, Tanne, Lärche oder Kiefer kann man eine sogenannte Pechsalbe herstellen. Dies ist eine Harzsalbe, die die Wundheilung unterstützen kann. Das Hausmittel wurde bei Entzündung, Prellungen, Wunden, Rheuma, Gicht oder kleinen Verletzungen eingesetzt. Heute findet die Salbe auch Anwendung bei Neurodermitis oder Insektenstichen. Was sie so wertvoll macht, sind die ätherischen Öle und Harzsäuren, die für ihre entzündungshemmenden, antibakteriellen, durchblutungsfördernden, wärmenden oder schleimlösenden Eigenschaften geschätzt werden.
Zutaten:
100ml Weizenkeimöl (hält bis zu 2 Jahre)
60g Baumharz
10g Bienenwachs (je nachdem ob die Salbe fest oder geschmeidig werden soll)
Das Harz wir mit Zugabe des Öls in einem Wasserbad geschmolzen. Die Verschmutzungen abfiltern oder absiedeln, das Bienenwachs dazu geben und unter rühren langsam schmelzen lassen. Nach dem Abfüllen in ein Gefäß das Ganze erkalten lassen. Erst dann darf der Topf mit der Salbe mit einem Deckel verschlossen werden. So ist sie etwa sechs Monate haltbar. Das Öl kann nämlich ranzig werden und dann riecht die ganze Salbe ranzig. Dies merkt man aber. In den meisten Fällen ist die Salbe auch länger als sechs Monate haltbar. Einfach vor Gebrauch eine kurze Geruchsprobe machen.
Pechsalbe
Zutaten:
40 ml Olivenöl
15 g Baumharz von Fichte, Tanne, Kiefer oder Lärche
5 g Bienenwachs
Topf
Wasser
2 Schraubgläser
Holzstäbchen zum Rühren
Zubereitung:
Baumharz im warmen Olivenöl (ca. 60°C) im ersten Schraubgals schmelzen, dabei gelegentlich Umrühren. Bei kleiner Flamme mind. 30 min ziehen lassen, so lösen sich die Wirkstoffe aus dem Baumharz. Die Harz-Öl-Mischung durch ein Mulltuch oder Sieb filtern, sodass sich keine Harzrückstände mehr im Öl befinden. Gebe nun das Öl mit dem Harz in ein zweites Schraubglas. Hinzu kommt das Bienenwachs. Verrühre alles im warmen Wasserbad, bis das Wachs geschmolzen ist. Fülle das Öl in desinfizierte Salbentiegel und lass die Pechsalbe richtig auskühlen, bevor du die Tiegel mit dem Deckel verschließt. Aufgrund ihrer desinfizierenden und keimtötenden Eigenschaften ist die Pechsalbe, dunkel und kühl gelagert, bis zu 2 Jahre haltbar.
Weizenkeimöl
Triticum Vulgare (Wheat) Germ Oil, Triticum vulgare
Weizen gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheitsgeschichte. Ursprünglich aus Persien stammend, ist dieses Getreide mittlerweile auf der ganzen Welt zu finden. Weizenkeimöl wird häufig mit anderen Ölen verschnitten, daher ist auf entsprechende Qualität der Kosmetikprodukte und ihre Zertifizierungen zu achten.
Weizenkeimöl ist nach dem Sanddornfruchtfleischöl das pflanzliche Öl mit dem höchsten Gehalt an Tocopherolen (Vitamin E). Diese geben dem Öl eine stark antioxidative Wirkung. Daher ist Weizenkeimöl die optimale Pflege für reife, geschädigte sowie fahle, schlecht durchblutete Haut. Die natürliche Schutzbarriere der Haut wird gestärkt und Wasserverlust wird vermindert. Durch seine durchblutungs- und elastizitätssteigernde Wirkung ist Weihenkeimöl außerdem ein wichtiger Bestandteil von Haut- und Dammpflege bei Schwangeren Frauen. Für reife Haut bietet es die optimale Nachtpflege, bei sensibler, geschädigter Haut oder allergischen Hautreaktionen wird die Haut beruhigt und regeneriert. Dieses vielseitige Öl zieht sehr tief in die Haut ein, jedoch nur langsam und wirkt daher stark rückfettend. So bildet es außerdem seinen schützenden Film auf der Haut, der diese vor dem Austrocknen bewahrt.
Weizenkeimöl ist nicht nur ein wertvolles Pflegeprodukt für diverse Hauttypen, sondern auch zur Pflege von trockenem Haar und schuppiger Kopfhaut ideal geeignet.
Kosmetische Eigenschaften:
intensiv pflegend mit besonders viel Vitamin E
stark antioxidativ und hautstraffend, ideal für reife und trockene Haut
beruhigend, entzündungshemmend & schützend, optimal für geschädigte Haut und allergische Hautreaktionen
fördert Elastizität & Durchblutung, zur Haut- und Dammpflege während der Schwangerschaft ideal
rückfettend & feuchtigkeitsbewahrend
verhornungsregulierend, zieht sehr tief in die Haut ein
optimal zur Pflege von trockenem Haar und schuppiger Kopfhaut
Öle und Haltbarkeit
24 Monate: Weizenkeimöl
12 Monate: Kürbiskernöl, Olivenöl, Rapsöl, Sesamöl, Traubenkernöl
MHD + 6 M: Maiskeimöl
10 Monate: Mandelöl
9 Monate: Distelöl, Hanföl, Sonnenblumenöl
3 Monate: Leinöl
Piri-Piri-Grün
die grünen Piri-Piri-Schoten in Salzlake einlegen, über Nacht bzw mind. 12 Stunden
ins Glas füllen, dazu kandierte Orangenzesten und ein kleiner TL Zucker
mit Essigwasser (Essig + Salzwasser + Zitronensäure) übergießen und Pasteurisieren
Cannabis-Butter & Brownies
Zutaten für die Cannabis-Butter:
250 g Butter
8 g Cannabis
1 l Wasser
Zubereitung der Cannabisbutter:
Zuerst stellt ihr die Canabis-Butter her. Dazu erhitzt ihr das Wasser in einem großen Topf und gebt die Butter dazu. Zerkleinert euer Cannabis mit einem Grinder und gebt es in den Topf, sobald die Butter komplett im Wasser geschmolzen ist. Als Nächstes stellt ihr die Temperatur auf mittlere Stufe und lasst das Ganze mindestens eineinhalb Stunden lang dahinköcheln. Wenn ihr ein Lebensmittelthermometer daheim habt, messt regelmäßig die Temperatur und achtet darauf, dass die Cannabisbutter-Wasser-Mischung nicht über 150 °C steigt, weil sich THC über 150 Grad verflüchtigt. Rührt alles hin und wieder um. Mit der Zeit trennen sich die Flüssigkeiten und die Cannabisbutter schwimmt an der Oberfläche. Nun geht es ans Trennen der Flüssigkeit vom Gras. Dazu nehmt ihr am besten ein Abseihtuch, ein feines Sieb geht aber auch. Spannt das Abseihtuch über eine Schüssel und gießt die Mischung ganz langsam darauf. Am Ende presst ihr das Tuch aus, damit auch die komplette Flüssigkeit durch das Tuch in die Schüssel kommt. In der Schüssel schwimmt nun oben die Cannabisbutter. Stellt das Ganze über Nacht in den Kühlschrank, am nächsten Tag könnt ihr die Cannabisbutter ganz einfach herausnehmen. Alternativ könnt ihr auch gleich damit anfangen zu kochen oder backen.
Tipp: Beim Backen oder Kochen mit Cannabis kann man auch die kleineren Äste, Stängel und Reste nehmen und nicht nur die wertvollen Blüten.
Zutaten für die Cannabis Brownies:
450 g Zartbitterschokolade
250 g Cannabis-Butter
200 g Mehl
400 g Zucker
2 TL Kakaopulver
1 TL Backpulver
½ TL Salz
1,5 Pck. Vanillezucker oder 1 TL Vanilleextrakt
6 Eier
150 g Vollmilchkuvertüre für die Glasur
Hinweis: Dieses Rezept ist für 2 x 32 große Brownie-Stücke. Ihr könnt die Hälfte der Cannabisbutter einfrieren und jeweils die Hälfte der Zutaten benutzen.
Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten
Zubereitung der Cannabis-Brownies:
Zuerst heizt ihr den Ofen auf 150 °C vor. Nehmt die Backform und schmiert sie mit einer dünnen Schicht Butter ein. Erhitzt nun einen großen Topf mit Wasser und legt eine kleinere Schüssel auf das Wasser. Darin schmelzt ihr dann 400 g von der Zartbitterschokolade und die Cannabisbutter. Die restliche Schokolade zerkleinert ihr am besten in einem Gefrierbeutel. Wenn alles geschmolzen ist, nehmt ihr die Schüssel aus dem Wasser und stellt sie kurz hin bis alles abgekühlt ist. Als Nächstes gebt ihr das Kakaopulver und den Zucker dazu und rührt kräftig um. Mischt anschließend den Vanillezucker bzw. den Vanilleextrakt und die Eier mit einem Schneebesen unter. Die Eier nicht davor trennen, einfach ganz in die Mischung geben, dadurch werden die Brownies saftiger. Vermischt in einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Salz und dem Backpulver und gebt es dann nach und nach durch ein Sieb in die Schokoladenmischung und verrührt alles zu einem homogenen Teig. Jetzt nehmt ihr die restlichen Schokostückchen und gebt sie in den Teig. Als Letztes füllt ihr die Teigmischung in die eingefettete Form und streicht alles glatt. Stellt die Backform auf die mittlere Schiene in den Ofen und lasst die Brownies für 25 bis 30 Minuten backen. Schaut am besten ab 25 Minuten in den Ofen und prüft, ob der Rand schon dunkelbraun geworden ist, dann sind die Brownies fertig. Nach dem Abkühlen könnt ihr die Brownies noch mit der Vollmilchkuvertüre bestreichen. Zum Schluss schneidet ihr die Brownies noch in mundgerechte Stücke.
Franzbranntwein mit Beinwell
Beinwell säubern, schälen, schneiden, trocknen und mindestens 3 Tage einlegen
Trester dann verarbeiten zu Schmerzöl
0,4 lt. Trester
1/8 lt. Rizinusöl
1/8 lt. Mandelöl
1/16 lt. Sanddornöl
1 lt. Rapsöl
3 El. Lecithin
Schuss getrockneter Hollundersaft zwecks Farbe
Altersflecken-Öl
Kamillenblüten (echte Kamille) pflücken und sonnentrocknen
mit Maiskeimöl (mit Vitamin E) bedecken und 5 Wochen zeihen lassen
dann durch ein Baumwolltuch abseihen
=> 700g Kamillenöl (Mazerat)
+ 20g Lecithine (rückfeuchtend für die Haut)
+ 10g Sanddornöl (gegen Rötungen/Sonnenbrand)
+ 40g Rosmarinöl (gegen Cellulitis und trockene Haut)
=> Basischmischung ist fertig!
evtl. Variante mit Franzbranntwein
evtl. Variante Sonnenblumenöl (reich an Vitamin E)
Marmelade: Brombeere, Pfirsich & Birne
250g Brombeeren mit Wasser aufkochen und sieben
1130g Pfirsiche
1020g Birnen
einzelne Heidelberen dazu
alles zusammen mit 2 Packungen 1:2er Gelierzucker aufkochen und abfüllen
Marmelade Pflaume mit schwarzen Johannisbeeren
330g schwarze Johannisbeeren mit etwas Wasser aufkochen und dann sieben und 4 Rum-Aromen dazu geben
7670g Pflaumen (Bachbaum, teilweise nicht voll ausgereifte Früchte) entkernen und mit einer Hand voll Zucker aufkochen. Die weichen Früchte dann mixen!
... alles zusammen mit 7 Packungen Gelierzucker (2:1) aufkochen und nach Gelierprobe abfüllen.
=> Früchte schwimmen oben, unten nur Saft. Gläser mit Frucht gelieren gut, der Saft am Ende nicht mehr
Zucchini einwecken
7 Liter Einlegeessig plus 1 Liter Hesperidenessig und 1/2 kg Honig im Topf (schonend, also bein ca. 80°C) aufkochen.
Drei verschiedene Gläsersorten für die Feinabstimmung:
2x große Rexgläser befüllen mit Weinblätter, Chili, Salz, Umami, Dill, Koreander
5x hohe Gläser befüllen mit Chili, Salz, Umami, Dill
6x normale Gläser befüllen mit Chili, Salz, Umami, Koreander
Alle zusammen im Backrohr bei 80°C sterilisieren
Kamillenöl
Nehmen Sie dazu 10 g getrocknete Kamillenblüten und 200 g Olivenöl.
Geben Sie die Kamillenblüten in ein dunkles Glas und geben Sie das handwarme Olivenöl dazu, bis alle Blüten mit Öl bedeckt sind. Das Glas gut verschließen und an einem warmen Platz für 2 Wochen stehen lassen.
Nach 2 Wochen durch ein Tuch absieben, das Siebgut gut ausdrücken und schließlich alles nochmal durch einen Kaffeefilter sieben (dauert etwas länger...). Schließlich das Kamillenöl in eine dunkle Flasche umfüllen.
Das Kamillenöl sollte an einem dunklen kühlen Ort aufbewahrt werden und innerhalb eines halben Jahres aufgebraucht werden
Herstellung von Kamillenöl (blaues Kamillenöl)
Kamillenöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus den getrockneten Blütenköpfchen der Kamille gewonnen. Man unterscheidet das ‘Blaue Kamillenöl’, das aus der ‘Echten Kamille’ gewonnen wird, und das ‘Römische Kamillenöl’, welches aus der ‘Römischen Kamille’ gewonnen wird. Blaues Kamillenöl hat eine intensive blaue Farbe, für die der Inhaltsstoff Chamazulen verantwortlich ist. Römisches Kamillenöl hingegen hat eine gelbe, leicht grünliche Färbung. Man braucht für die Herstellung von 1l Kamillenöl mindesten 20 kg getrocknete Blütenköpfchen.
Natron-Tinktur mit Gänseblümchen (haltbares Hydrolat)
Natron ist bestens als sanftes Auszugsmittel für eine basische Tinktur geeignet. Die säureausgleichenden, antseptischen Eigenschaften der Substanz wurden schon von den alten Ägyptern zur Behandlung kleiner Wunden sowie Fußpilz, Sodbrennen, Erkältungskrankheiten und vieler anderer Leiden angewendet. Eine Natron-Tinktur mit den Wirkstoffen des Gänseblümchens kombiniert die heilsame Wirkung beider Bestandteile. Sie lässt sich aus folgenden Zutaten ganz einfach zubereiten:
25 g Natron
25 g Gänseblümchenblüten
100 ml Wasser
Gewürzmischung Hot&Spicy
Meersalz 38,5%
Chili 26%
Pfefferkörner 12%
Paprika 11%
Knoblauch 6%
Zwiebel 4%
Petersilie 2,5%
Zitronensaft & Zitronen-Kandis
2kg Zitronen schälen und entsaften
Die Schalen mit 1 kg Zucker und dem Zitronensaft aufkochen und 24h stehen lassen (Messerspitze Chilipaste und Salz beifügen), nochmals aufkochen und ruhen lassen. Am dritten Tag dann die Zitronenchips raus nehmen und trocknen. Den Saft abfüllen und einfrieren.
Ergebnis 2020: Zitronenchips sind zu klebrig! Zitronensirup friert nicht ein!
Ergebnis 2021:
10kg Zitronen => 3 lt Zitronensaft zum Einfrieren
Schalen mit 1kg Zucker und 1 EL Chily und 2 lt Wasser aufkochen und abseihen.
Orangenmarmeladinger
Kübel Orangen (24 Stück)
Schälen und entsaften
Schale mit Saft und 1kg Zucker und 3EL Zimt und 1kl TL Habaneropasta aufkochen, kühlen und nächsten Tag wieder aufkochen und auskühlen lassen
die Hälfte der Schalen auf ein Bachblech, salzen und trocknen => Orangenchips
Rest Mixen und mit Gelierzucker nochmals aufkochen, sieben und abfüllen.
Cremes 2019
50g Beinwell (getrocknet und gehächselt)
100ml Sanddornöl
14 Tage wirken lassen!
=> 80ml Beinwellöl mit Vitamin E
+ 60ml Kakaobutter
+ 30ml Kokosfett
In kleine Dosen abfüllen!
ohne Parfumierung
50g Beinwell (getrocknet und gehächselt)
200ml Castoroil/Rizinusöl
14 Tage wirken lassen!
=> 110ml Beinwellöl mit Tiefenwirkung
+ 60ml Kakaobutter
+ 30ml Kokosfett
In kleine Dosen abfüllen!
Eine Tube zum Testen machen!
ohne Parfumierung
Vaseline-Creme
100ml Vaseline
10ml Beinwellöl mit Tiefenwirkung
5ml Beinwellöl mit Vitamin E
In verschiedene Dosen mit diversen Duftstoffen abfüllen!
Schmerzsalbe (Beinwell - Chili - Hanf)
400g (30%) Beinwellöl
150g (11%) Hanföl
25g (2%) Habaneroöl
3/4kg (57%) Kokosfett
In die Tube jeweils ein Spritzer Duftöl, dann mit warmer Salbe auffüllen und abkühlen lassen.
Beinwell (Symphytum) als Alternative zum Wirkstoff Diclofenac (Voltaren)
unterstützt die Heilung von Knochenbrüchen
wirkt bei Verletzungen von Bändern und Sehnen
wirksam bei Prellungen, Zerrungen und Verstauchungen
schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellende Wirkung
Kakaobutter (Oleum Cacao)
reich an Mineralien, Vitaminen und verfügt über antioxidative Eigenschaften
liefert Nährstoffe für die der Haut bis in die Tiefe
schützt die Haut vor Ekzemen, Dermatitis und Psoriasis
spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut, damit sie geschmeidig bleibt
beinhaltet Polyphenol-Antioxidantien (Hautverjüngernd)
wirkt Schwangerschaftsstreifen entgegen
Anwendung:
Hauterneuerung bei Ellbogen, Knie und Füßen
Narbenglättung bei Schwangerschaftsstreifen und Akne
Rizinusöl (Oleum Ricini Castoris)
Rizinusöl wirkt bei Einnahme als Abführmittel
äußerlich wird Rizinusöl bei Hautschuppen, Narben, Altersflecken und Hämorrhoiden
dringt gut und tief in Zellräume bei Hornhaut ein
hilft bei Heilung von Warzen, Schrunden und Fissuren
unterstützt Haarwachstum, kräftigt sie und gibt ihnen seidigen Glanz
Sanddornöl (Oleum Hippophae Rhamnoides)
fördert die Wundheilung
lindert Strahlenschäden (auch Sonnenbrand)
hilft bei trockenen oder geröteten Augen
wirkt gegen Hautschäden und hilft bei Juckreiz
bei Einnahme wird die Nierenfunktion gestärkt
enthält natürliches Vitamin C und B12
Hanföl (Oleum Cannabis Sativa)
hilft bei Entzündungen der Ohren, der Nase und des Rachens
wirkt bei entzündlichen Hauterkrankungen
anwendbar als Massageöl
zur Einnahme da viele ungesättigte Omega-n-Fettsäuren
wirt positiv auf Haut, Haare und Tierfell
Hanftee (Tea Cannabis Sativa)
getrocknete Hanfblüten und Blätter inkl. Samen
Wirkstoff Cannbinoide CBD und Terpene und Flavonoide (kein THC)
verbessert die Schlafqualität
Zubereitung:
1 EL Tee mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen und 15 Minuten ziehen lassen
den Tee mit Milch genießen (Fett wird zur Aufnahme der Wirkstoffe benötigt)
zum Süßen am besten Honig verwenden
Tipp: Um die Wirkung zu erhöhen kann der Tee vor dem Kochwasser in Alkohol getränkt werden!
Chili (Capsaicin)
durchblutungssteigernde Wirkung
antibiotische Eigenschaften (Abtötung von bakteriellen Krankheitserregern und Pilzen)
hilft bei Muskelschmerzen insbesondere im Bereich der Wirbelsäule.
Tipp: Öle, Milch, Zucker oder Tomatensaft in scharfen Speisen reduzieren die Schärfe
Dieses Produkt wurde in Bioqualität erzeugt und enthält keine Stabilisatoren oder Konservierungsstoffe, ein Verbrauch innerhalb Jahresfrist wird empfohlen.
Kräuter gegen Kopfschmerzen
Das erste Kopfweh-Kraut ist das bekannte Mädesüß. Es hilft auch gegen Erkältungen, bei Nierenproblemen und reinigt das Blut. Seine Wirkstoffkonzentration ist am stärksten in den Blütenknospen, welche du zwischen Ende Juni und Anfang Juli sammeln kannst.
Auch von der zweiten Pflanze, dem Waldmeister, wird das blühende Kraut verwendet, welches du im Mai und mancherorts auch noch im Juni sammeln kannst. In Maßen eingenommen lindert er Kopfschmerzen und hat einen positiven Einfluss auf Herz und Leber.
Baldrian wirkt einigen der Hauptursachen von Kopfschmerzen entgegen. Seine Wurzel hilft bei innerer Unruhe, Stress, Nervosität und Krämpfen. Beim Ernten ist es wichtig, Wurzeln der zwei- oder dreijährigen Pflanze zu wählen. Mir fällt die Bestimmung manchmal etwas schwer, deshalb greife ich in der Regel auf Baldrianwurzelpulver zurück, welches du in der Apotheke, im Reformhaus oder online erhältlich.
Eine einfache Art, diese drei Kräuter gezielt gegen Kopfschmerzen einzusetzen, ist die Zubereitung von Kräuteraufgüssen.
Für die schnelle Hilfe empfiehlt sich eine spezielle Kopfweh-Tinktur mit diesen drei Pflanzen.
Für die Herstellung der Tinktur benötigst du Folgendes:
4 Stängel getrockneten Waldmeister
4 EL frische Mädesüßknospen und -blüten
2 EL Baldrianwurzel, frisch oder getrocknet
200 ml hochprozentigen Alkohol, z.B. Wodka oder Korn
Schraubglas mit Deckel
Kaffeefilter oder ein sehr feines Sieb
Dunkle Flaschen zur Verwahrung
So wird die Tinktur hergestellt:
Kräuter kleinschneiden und in das Glas geben.
Alkohol darübergießen, so dass alle Pflanzenteile gut bedeckt sind.
An einem schattigen Ort bei Zimmertemperatur zwei bis vier Wochen ziehen lassen.
Gelegentlich schütteln, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Abseihen und in dunklen Tropfflaschen verwahren.
Die Standarddosierung für Erwachsene bei Kopfschmerzen beträgt dreimal täglich 20 Tropfen. Beginne aber lieber mit einer geringeren Dosierung und beobachte den Effekt auf deinen Körper.
Seminar Naturkosmetik mit Mag. Michaela Öhlinger
Empfehlung für Puder ist Reispulver
Man gibt einfach einige Tropfen ätherisches Öl in eine gebrauchte oder neue Puderdose (sogar ein gläserner neuer oder ausgedienter Kräuter- oder Gewürzstreuer mit feinen Öffnungen ist geeignet), beispielsweise 15 Tropfen Iris 1%ig, oder 2 Tropfen Rose mit 2 Tropfen Rosengeranie/Palmarosa. Auch 5 Tropfen Lavendel und 2 Tropfen Vetiver sind fein, sie duften wesentlich herber. Für ein Baby reicht 1 Tropfen Rosenöl, eventuell noch mit 2-3 Tropfen Bio-Vanilleextrakt. Die Wände der Dose oder des Glases gleichmäßig mit den Naturdüften benetzen, Reispulver einfüllen, gut vermischen, einige Tage ziehen lassen.
Das Reispulver ist prima geeignet, wenn man die Haut von krebsauslösender Mineralöl-“Kosmetik” auf Naturkosmetik umstellen möchte, es bindet Haut-Ausscheidungen wie Fett, Feuchtigkeit und eventuell nicht verträgliche Übersäuerungs-Ausscheidungsprodukte.
Seminare und zum Einkaufen
https://www.kraeuterundgeist.at/
Buchtipp: Giftcocktail Körperpflege: Der schleichende Tod aus dem Badezimmer
Tensid für Seifenbasis ist Natriumcocosulfat (Sodium Coco Sulfat)
L-Tryptophan hat stimmungsaufhellende Wirkung
Cannabidiol (CBD)
https://www.kanaturia.com/cbd-oel/extraktion
Um Cannabidiol (CBD) aus der Cannabis zu gewinnen, gibt es verschiedene Extraktionsverfahren. CBD liegt in der Pflanze als Carbonsäure (CBDA) vor, einem sogenannten inaktiven Inhaltsstoff. Die Umwandlung von CBDA in das pharmakologische wirksamere CBD wird Decarboxylierung genannt. Dabei wird durch Erhitzen oder durch enzymatische Katalyse aus dem CBDA ein Kohlenstoffdioxid-Molekül abgespalten. Dieser Prozeß ist ähnlich der Decarboxylierung von THCA in THC, einem Vorgang der beim Rauchen durch Verbrennung erzielt wird, um so die psychoaktiven Substanzen freizusetzen.
Zu den aktuell verwendeten Verfahren gehören die Extraktion mittel Erhitzung, überkritischem Kohlenstoffdioxid, Butan, Hexan, Isopropylalkohol oder Äthanol.
CBD DECARBOXYLIERUNG MITTELS ERHITZUNG
Im allgemeinen gilt, je höher die Temperatur desto schneller die Decarboxylierung. Bei einer Temperatur von 210°C können fast 100% der Substanz innerhalb weniger Sekunden umgewandelt werden. Allerdings kann dies auf Kosten der Terpene gehen, die auch ihren Teil zur pharmakologische Wirkung von Cannabis beitragen.
Wie aus Patenten des britischen Unternehmens GW Pharmaceuticals hervorgeht, wird in ihrem Verfahren die Erhitzung in zwei Stufen durchgeführt. Bei der ersten Stufe wird das Pflanzenmaterial 10-20 Minuten auf einen Temperatur von 100 °C bis 110 °C erhitzt. Dabei wird die Restfeuchte in den Pflanzen zum Verdampfen gebracht. In Stufe zwei wird für die Dauer von 60min eine Temperatur von 120°C zugeführt.
CBD EXTRAKTION MIT ALKOHOL
Um eigenes CBD Öl herzustellen, müssen zuerst die Blüten und Blätter der CBD-haltigen Cannabispflanze getrocknet werden. Industriell kann CBD bereits aus Cannabispflanzen mit relativ geringer Konzentration (2%) gewonnen werden. Möchte man selber ein wirksames CBD Öl extraieren, sollte die CBD Konzentration in den Pflanzen signifikant höher sein. Die höchste Konzentration an CBD befindet sich in den Cannabisblüten und in den oberen Blättern.
Meistens beinhalten diese aber auch THC in einer Konzentration von mehr als 0,2% und sind somit in vielen Ländern nicht legal zu beziehen.
Welche Sorte für einen am besten geeignet ist, sollte man im Selbstversuch herausfinden. Wichtig ist auch das Verhältnis von CBD zu THC, da die psychoaktive Wirkung des THC nicht immer gewünscht ist und nicht von jedem gleich vertragen wird. Andererseits kann auch bewusst auf die symbiotische Wirkung der beiden Cannabinoide gesetzt werden.
SO WIRDS GEMACHT
Das getrocknete Pflanzenmaterial muss fein zerkleinert werden. Man kann es mit der Hand zerbröseln oder dazu einen sogenannten Grinder verwenden.
Pflanzenmaterial nun in einen Topf oder Eimer geben und mit unvergälltem, 95% Lebensmittelalkohol übergießen, 3-4 min ziehen lassen
Jetzt das Lösungsmittel-Öl Gemisch vorsichtig in ein anderes Behältnis umgießen, und das Planzenmaterial mit „frischem“ Lösungsmittel wieder auffüllen. 3-4 min ziehen lassen
Pflanzenmaterial herausfiltern und Lösungsmittel-Öl Gemisch des zweiten „Waschgangs“ zu dem Ersten gießen
Topf erhitzen um Alkohol verdampfen zu lassen (ca 100Grad)
(Vorsicht Branntgefahr der Alkoholdämpfe, am besten im freien mit Camping Kocher)
Nach dem Verdampfen bleibt das CBD Öl als Rückstand im Topf zurück
Nun kann Olivenöl dazugegeben werden, um es mit dem CBD Öl zu vermischen.
DAS ERGEBNIS
500g Pflanzenmaterial
5-10l 95% Alkohol
ergibt ca. 60g Pflanzenöl
Nachteil:
Durch die Extraktion mittels Alkohol werden auch andere Bestandteile des Pflanzenmaterials wie Chlorophyl mit gelöst, was sich negativ auf den Geschmack auswirken kann.
Decarboxylierung von THC und CBD
Die optimale Decarboxylierung von THC und CBD durch Erhitzung
THC und CBD sollten vor der Einnahme erhitzt werden, damit sich die pharmakologischen Wirkungen vollständig entfalten können. Die optimale Form der Erhitzung ist von grundlegender Bedeutung für optimale Arten der Einnahme von Cannabisprodukten.Cannabinoide liegen in der Hanfpflanze überwiegend als so genannte Carboxylsäuren vor. Durch Erhitzung werden die beiden THC-Säuren (THCA) in phenolisches THC und die CBD-Carboxylsäure (CBDA) in phenolisches CBD umgewandelt. Dieser Vorgang, bei dem ein Kohlendioxid-Molekül von der Säure abgespalten wird, wird Decarboxylierung genannt. Nur das phenolische THC verursacht psychische Wirkungen und auch die meisten – jedoch nicht alle – therapeutischen Effekte.
Grundsätzlich gilt: bei hohen Temperaturen reichen wenige Sekunden, bei niedrigen sind Minuten bis Stunden erforderlich.
Wenn THC bzw. Cannabis allerdings zu lange erhitzt werden, dann wird THC weiter zu dem pharmakologisch nur sehr gering wirksamen Cannabinol (CBN) oxidiert.
Was also sind die optimalen Bedingungen zur Decarboxylierung von Cannabinoiden?
Dr. Rudolf Brenneisen, Professor an der Universität Bern (Schweiz), hatte bereits in den achtziger Jahren festgestellt, dass bei einer 5-minütigen Erhitzung von THC auf 190 °C eine vollständige Decarboxylierung stattfindet, ohne dass relevante CBN-Mengen entstehen.
Im Jahr 2013 stellte er eine Studie zur Decarboxylierung von THC und CBD bei der Verwendung von Verdampfern (Vaporizern) vor. Bei einer Temperatur von 210 °C wurden vier verschiedene Vaporizer getestet, die sowohl THCA als auch CBDA fast vollständig zur Decarboxylierung brachten, beide Substanzen zu mehr als 98 Prozent innerhalb weniger Sekunden.
Auch Patente des britischen Unternehmens GW Pharmaceuticals geben Aufschluss über optimale Decarboxylierungsbedingungen. Sie beziehen sich auf niedrigere Temperaturen und eine längere Erhitzung. Mit den vorgeschlagenen Verfahren sollen 95 Prozent der sauren Cannabinoide in ihre phenolische Form umgewandelt und gleichzeitig der Abbau von THC zu CBN auf maximal 10 Prozent begrenzt werden.
Danach sollte die Decarboxylierung vorzugsweise in 2 Schritten durchgeführt werden:
Im ersten Schritt wird das Pflanzenmaterial für einen relativ kurzen Zeitraum auf eine erste Temperatur erhitzt, um Restwasser zum Verdampfen zu bringen und eine einheitliche Erhitzung des Pflanzenmaterials zu ermöglichen. Im zweiten Schritt wird das Pflanzenmaterial für einen längeren Zeitraum erhitzt.
Vorzugsweise soll der erste Schritt zur Umwandlung von THCA in THC über einen Zeitraum von 10-20 Minuten bei einer Temperatur im Bereich von 100 °C bis 110 °C durchgeführt werden.
Im zweiten Schritt soll das Pflanzenmaterial für etwa 60-120 Minuten auf 100 °C bis 110 °C erhitzt werden. Bei diesen Temperaturen bleiben auch viele Terpene, die für den Geruch und den Geschmack und einige pharmakologische Effekte von Cannabis verantwortlich sind, erhalten. Soll CBDA in das neutrale CBD umgewandelt werden, so werden für die zweite Phase 120 °C für die Dauer von 60 Minuten angegeben.
Das so erhitzte Pflanzenmaterial kann dann weiterverarbeitet werden. Welche Zubereitungsformen bzw. Arten der Einnahme sind danach optimal? Es ist nicht erforderlich, die optimalen Bedingungen für Temperaturen und die Zeiträume der Erhitzung zu erfüllen, jedoch gibt es gut und weniger gut geeignete Zubereitungen. Eine Erhitzung von 5 bis 10 Minuten auf 100 °C, wie sie bei der Zubereitung eines Cannabis-Tees erfolgt, führt nach Untersuchungen an der Universität Leiden nur zu einer unvollständigen Decarboxylierung der Cannabinoide und daher nur zu einer geringen Ausbeute.
Bei 100 °C sollte das Pflanzenmaterial für eine Zeitdauer von 60-120 Minuten erhitzt werden. Dies ist beispielsweise bei der Herstellung eines Cannabis-Olivenölextrakts umsetzbar. Dabei können einige Gramm Cannabisblüten in etwas Olivenöl oder ein anderes Öl gegeben werden, das dann in einem kochenden Wasserbad für ein bis zwei Stunden erhitzt wird. Die Cannabinoide und Terpene gelangen in das Öl und werden gleichzeitig decarboxyliert.
Cannabisblüten und -Blätter können auch im Backofen oder in einer Pfanne mit Fett decarboxyliert werden. Allerdings sollte man darauf achten, keine Temperaturen über 150 °C zu erreichen, da THC ab etwa 155 °C verdampft.
Bei der Herstellung von Haschischöl, einem konzentrierten Cannabisextrakt, beispielsweise mit Ethanol, werden niedrigere Temperaturen erzielt, da Ethanol bereits bei etwa 80 °C verdampft. Es könnte sein, dass dabei keine optimale Decarboxylierung erzielt wird und es besser wäre, vor der Extraktion eine Decarboxylierung beispielsweise im Backofen vorzunehmen. Leider liegen dazu keine wissenschaftlichen Daten vor. Bei der Herstellung von Gebäck mit Haschisch oder zerbröseltem Pflanzenmaterial können normale Backrezepte verwendet werden. Meistens liegen die erforderlichen Temperaturen von 150-160 °C und die erforderliche Zeitdauer nahe beim Optimum. Bei großer Hitze von 500 bis 900 °C, wie sie beim Rauchen einer Cannabiszigarette in der Glut entsteht, aber auch bei 210 °C beim Verdampfen von Cannabinoiden mit einem Vaporizer reichen wenige Sekunden aus, um THCA zu THC umzuwandeln oder zu „aktivieren“.
Tipp: Weibliche Samen produzieren durch Silver Thiosulfate Solution (STS)
[Ag (S2O3)2]3-Silbernitrat (AgNO3) + 1/2 l Wasser + 5x Natriumthiosulfate + 1/l Wasser=>Na2S2O3
Produktion 2019
Backblech mit Blüten (ohne Stängel) befüllen
=> 30min bei 150 °C (130°C-180°C)
Die Hälfte (40g) ins Teeglas!
Die andere Hälfte in den Mixer und mit 1,2 lt. Rapsöl aufgießen und durchmixen.
=> Im Topf aufkochen auf 210 °C und dann auskühlen lassen.
=> Durch ein Tuch abseihen.
=> Öl abfüllen
=> Trester abfüllen
https://de.wikihow.com/Medizinisches-Marihuana-%C3%96l-herstellen
Hanfblüten : Lösungsmittel = 1 : 17
2 Eimer (lockere Füllung) getrocknete Hanfblüten => 300g
=> mit 2 Liter 80%igem Rum mixen und in großes Glas abfüllen.
24h ziehen lassen, dann abseihen => 1 Liter Alkoholelexier und Trester
Trester trocknen!
Johanniskraut gilt als bestes pflanzliches Mittel gegen Depressionen
Die antidepressive Wirkung von Johanniskraut – gleich ob als Tee, homöopathisch oder in konzentrierter Form angewendet – ist seit alter Zeit bekannt. Alle depressiven Verstimmungen, die auf starke psychische Belastungen (Trauer, Stress-Situationen), hormonelle Schwankungen (Pubertät, Wechseljahre), oder als Begleiterscheinungen diverser chronischer Erkrankungen auftreten, können erfolgreich mit Johanniskraut behandelt werden.
Depressionen, Stress, Burnout können Nervosität, Schlafstörungen, Angstzustände auslösen oder diese sind Symptome der Depression. Dabei bedingt oft eins das andere: Erschöpfung und Nervosität senken die Fähigkeit, die Aufgaben des Alltags gezielt zu bewältigen – entsprechend steigen der Druck und die Zuversicht, die Kontrolle zu behalten, sinkt mit jedem Tag. Obendrein geht jede Lebenslust verloren. Typisch für Depressive ist es, sich über nichts mehr freuen zu können. Nicht nur der Verlust der Libido, auch eine beständig bedrückte Stimmung eines Lebenspartners werfen ihre Schatten auf Beziehung und Familie werfen. Sich hier beizeiten Hilfe zu holen, ist ebenso notwendig wie vernünftig.
Johanniskraut wirkt, so beweise es die Studien, besser aber langsamer als chemische Antidepressiva. Es hilft, die Ursachen der Depressionen nachhaltig zu beseitigen. Auch kritische Nebenwirkungen sind selbst bei längerer Einnahme nicht zu befürchten.
Ein gutes Mittel gegen Angststörungen & innere Unruhe
Zum Thema der Wirksamkeit von Johanniskraut gegen Panik-Attacken und Angstzustände existieren bereits Studien. Beides ist oft an depressive Verstimmungen gekoppelt beziehungsweise ein Teil davon. Angstzustände können sich auch als Folge von traumatischen Erlebnissen oder Unfällen einstellen.
Innere Unruhe kennzeichnet einen Zustand, in dem Patienten zappelig, reizbar und hyperaktiv auf die Alltagsanforderungen reagieren. Die verstärkte Unruhe wirkt auch erschöpfend und bringt einen wahren Teufelskreis in Gang. Spannungskopfschmerzen, Migräne, Ischias oder Gastritis wird in solchen Fällen noch Vorschub geleistet.
Johanniskraut sorgt für Entspannung, innere Ruhe und ermöglicht es dadurch den Patienten, wieder neue Kräfte zu schöpfen. Dabei wirkt es nicht etwa betäubend, im Gegenteil: Die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit verbessern sich ebenfalls.
Professionelle Beratung einzuholen ist bei massiven Panikattacken, starken Phobien, Zwangsneurosen oder dem Posttraumatischen Stress-Syndrom angezeigt. Hier können und müssen Verhaltenstherapien und andere Maßnahmen eingesetzt werden, um dem Patienten dauerhaft Besserung zu verschaffen.
Johanniskrautextrakt
Johanniskraut besteht aus den während der Blütezeit geernteten, ganzen oder geschnittenen, getrockneten Triebspitzen von Hypericum perforatum L. Die Droge enthält mindestens 0,08 Prozent Gesamt – Hypericine, berechnet als Hypericin und bezogen auf die getrocknete Droge.
Auch wenn man heute weiß, dass die Hypericine nicht die einzigen Wirksubstanzen des Johanniskrauts sind, sind sie nach wie vor ein wichtiger Indikator für gute pharmazeutische Qualität. Beim Johanniskraut hat sich außerdem gezeigt, dass auch zahlreiche äußere Einflüsse wie z.B. das Klima, die Dauer der Sonneneinstrahlung, die Ernte- und Trocknungsbedingungen und der Erntezeitpunkt ganz wesentlich die Qualität bestimmen. Deshalb gilt es immer als Ziel, möglichst genau diese Bedingungen festzulegen, um eine gleichbleibende Qualität der Extrakte zu gewährleisten = Standardisierung.
Üblicherweise wird als Lösungsmittel 60% Ethanol oder 80% Methanol eingesetzt. Nur mit so hohen Alkoholkonzentrationen gelingt es, neben Hypericin und den Flavonoiden auch das für die antidepressive Wirkung so wichtige Hyperforin in hohem Maße zu extrahieren.
Johanniskraut um den 24. Juni herum am späten Vormittag eines sonnigen Tages sammeln.
Blüten, Knospen und Triepspitzen in ein Glas geben, so dass es zu maximal zwei Dritteln mit Pflanzenteilen gefüllt ist.
Mit Alkohol aufgießen, bis alle Blüten und Blätter bedeckt sind.
Verschließen und an einem sonnigen Ort zwei bis sechs Wochen ziehen lassen, dabei gelegentlich schütteln.
Nach der Wartezeit durch einen Kaffeefilter oder ein feines Sieb filtern und in einer dunklen Flasche aufbewahren.
Eine dunkle Flasche zur Aufbewahrung verwenden!
Anwendung der Johanniskraut-Tinktur
Für die innere Anwendung können dreimal täglich 10-40 Tropfen der Tinktur eingenommen werden, soweit nichts anderes von deinem Arzt oder Heilpraktiker verordnet wurde.
Anwendungsgebiete sind unter anderem:
nervliche und seelische Belastungen
Erschöpfungs-Syndrom
leichte bis mittelschwere depressive Verstimmungen
Winterdepressionen
nervöse Magenbeschwerden
Leberschwäche
Schlafstörungen
Bettnässen
Unruhezustände
Wechseljahrsbeschwerden
Äußerlich kann die Tinktur mit Hilfe von Kompressen, bei Bedarf verdünnt auf kleinen Wunden, Pickeln und Insektenstichen angewendet werden.
Johanniskrautöl ist ein besonderes Öl, denn es wird nicht mittels Pressung von Samen gewonnen, sondern mittels Mazeration. Ein Mazerat ist ein Pflanzenauszug – die Blüten und ggfs. auch die Zweigspitzen werden für 3-6 Wochen in natives Pflanzenöl eingelegt, wodurch die Wirkstoffe der Pflanze sich lösen und in das Öl übergehen. Anschließend wird das Öl gefiltert und kann verwendet werden. Zum Mazerieren eignet sich Olivenöl, Erdnussöl, Sonnenblumenöl oder auch Rapsöl.
Die wertvollen Inhaltsstoffe des Johanniskrautesjohanniskraut_bluete_oel
Das Johanniskraut hat eine Menge wichtiger Wirkstoffe, welche das Johanniskrautöl zu einem Naturheilmittel machen, welches schon seit Jahrhunderten verwendet wird. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen des Johanniskrauts zählen Hypericin (stimmungsaufhellend, antidepressiv wirksam), Hyperforin (desinfizierend, entzündungshemmend, heilungsfördernd), Quercitrin (positiven Einfluss auf Serotoninhaushalt, positives Lebensgefühl, stimmungsaufhellend), Quercetin (antivirale Wirkung), Biflavonoide (wirken gegen Nervosität, Herzklopfen, für mehr Ausgeglichenheit), ätherische Öle (schmerzlindernd, desinfizierend, entspannend, stimmungserhellend), Gerbstoffe (blutstillend, antibakteriell, schmerzlindernd) u.a. Es ist das harmonische Zusammenspiel der vielen Inhaltsstoffe, welche das Johanniskraut so einem wahren Schatz für jede Hausapotheke machen.
Zu den Nebenwirkungen von Johanniskraut zählen einerseits die Erhöhung der Lichtempfindlichkeit sowie Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Doch neuere Ergebnisse zeigen, dass oft zu viel gewarnt wird, und solche Nebenwirkungen nur bei sehr hoch konzentrierter Anwendung von Johanniskraut bzw. Johanniskrautpräparaten ein Problem darstellen können.
Johanniskrautöl selber machen – Die Mazeration
Um den 24. Juni steht das Johanniskraut in voller Blüte, dann ist die Wirkstoffkonzentration am höchsten und es ist der ideale Zeitpunkt für die Ernte.
Frische Blüten werden gesammelt, etwas zerkleinert und samt dem ausgetretenen Saft in eine durchsichtige Glasflasche gefüllt und mit Olivenöl aufgegossen.
Verschließen Sie die Flasche luftdicht und kräftig durchschütteln. Die Flasche soll ans Sonnenlicht gestellt werden und immer wieder geschütttelt werden. Das Sonnenlicht ist notwendig für die Aktivierung des Hypericins. Nach 1-2 Monaten färbt sich das Öl rot und ist „gereift“. Das Öl wird anschließend durch ein Leinentuch gefiltert und sollte in dunklen Flaschen abgefüllt ca. 1 Jahr haltbar sein. In den Blüten ist insbesondere der Wirkstoff Hyperforin zu finden, was das Öl aus den Blüten keimtötende und wundheilende Eigenschaften verleiht.
Hinweis: Johanniskrautöl kann auch aus Blüten und Blättern im Dunkeln mazeriert werden. Die schmerzlindernden und antirheumatisch wirksamen ätherischen Öle sowie auch das Hyperforin sind recht lichtempfindlich. Sollte die Hauptwirkung auf diesen Eigenschaften beruhen, so wird das Johanniskrautöl unter Lichtausschluss hergestellt. Das Öl „zieht“ also im Dunkeln. Weiters werden für dieses Öl Blüten und Blätter verwendet.
Wann kann Johanniskrautöl hilfreich eingesetzt werden?
Blutergüssenjohanniskrautoel
depressiven Verstimmungen, Entzündungen, Fieberblasen, Gürtelrose, Hexenschuss, Narben, Nervosität, Prellungen, rheumatischen Beschwerden, Schlafstörungen, Sportverletzungen, Quetschungen, Verstauchungen, Verbrennungen, Wechseljahresbeschwerden, Zerrungen
Bohnenkraut (Satureja hortensis)
Das Sommer-Bohnenkraut ist eine oft stark verzweigte, einjährige, krautige Pflanze mit einer starken Hauptwurzel. Die vierkantigen, in den unteren Partien verholzenden Stängel erreichen Längen von bis zu 25 Zentimeter, bei Sorten bis zu 60 Zentimeter. Die Laubblätter sind ungestielt, linealisch bis lanzettlich, spitz zulaufend, ganzrandig und dunkelgrün, gelegentlich violett überhaucht und schwach behaart, sie besitzen Öldrüsen.
Das Sommer-Bohnenkraut ist gynodiözisch, d. h. es gibt weibliche Pflanzen und solche mit Zwitterblüten. Es erfolgt Ameisenausbreitung. Das Sommer-Bohnenkraut gedeiht am besten auf nicht zu trockenen, stickstoffreichen, lockeren und oft steinigen Böden in warmen Lagen.
Sommer-Bohnenkraut enthält 0,3 bis 1,7 % ätherisches Öl, bei speziellen Züchtungen 4 bis 5 % (jeweils in der Droge). Dieses Öl besteht zu 40 % aus Carvacrol, zu 20 % aus p-Cymol und darüber hinaus aus Thymol, Phenolen, Dipenten. Neben dem ätherischen Öl finden sich noch 4 bis 8 % Gerbstoffe, Schleim, Bitterstoffe, β-Sitosterol und Ursolsäure.
Herstellung und Lagerung
Der beste Erntezeitpunkt ist kurz vor und während der Blütezeit. Die gesammelten Kräuter werden getrocknet und nach dem Trocknen werden die Blätter abgestreift, bei professioneller Herstellung mit einer Rebelmaschine. Die Kräuter können auch mit der Blüte geerntet werden, sind dann aber etwas milder.
Das Wichtigste in Kürze:
hängend an der Luft trocknen
im Backofen bei 30 – 50 °C
nach dem Trocknen luftdicht verpacken
kühl, dunkel und trocken lagern
Wichtig: Nur vollständig getrocknete Kräuter luftdicht verpacken, sonst droht Schimmelbildung!
Pfefferminze (Mentha × piperita)
Die Blätter enthalten ätherisches Pfefferminzöl und werden gern als teeähnliches Getränk oder Gewürz verwendet. Wichtigster Inhaltsstoff ist das Menthol, das in den älteren Blättern vermehrt zu finden ist.
Die erste Jahresernte findet kurz vor der Blüte statt (Blütezeit Juni bis August) und erbringt die höhere Güte; die zweite Ernte im Herbst die geringere.
Die Blätter kommen teils frisch, vorwiegend jedoch getrocknet in den Handel (Pfefferminztee).
Weiterhin werden große Mengen zur Gewinnung des ätherischen Pfefferminzöls benötigt. Pfefferminzöl findet ausgedehnte Anwendung als Geruchs- und Geschmacksstoff.
Zubereitung der Pfefferminzessenz
Für die Pfefferminzessenz die gewaschenen Pfefferminzblätter in der Küchenmaschiene oder mit dem Pürierstab zerkleinern.
Den Wodka dazugeben und solange zerkleinern, bis eine homologe Soße entsteht.
Pfefferminzsirup Rezept
200g Pfefferminze (je nach Sorte sowie Schärfe der Minze und Geschmack, verwendet man 50 bis 400g pro Liter)
1 Liter Wasser
1 Zitrone
500g Zucker
Die Zubereitung ist simpel, nimmt aber ein wenig Wartezeit in Anspruch. Die Kunst ist, alle in der Pfefferminze enthaltenen Aromen aus der Minze heraus und in das Wasser hinein zu bekommen. Das braucht Zeit und Säure.
Die Minze abschneiden und waschen. Dann den Saft einer Zitrone in 1 Liter Wasser geben. Die Minze dazugeben. Das Ganze 24 Stunden stehen lassen. In dieser Zeit lösen sich die meisten Aromastoffe aus der Minze und gehen in das Zitronenwasser über.
Um das Menthol nahezu restlos aus der Minze zu lösen, wird der Ansatz bis zum Sieden erhitzt. Anschließend eine Minute sprudelnd aufgekocht. Dann seiht man den Sud ab. Dazu legt man ein Geschirrhandtuch in ein Küchensieb. Dann gießt man den heißen Minzaufguss hindurch. So entfernt man alle Pflanzenteile aus dem Sud.
Jetzt kocht man den Minzaufguss erneut bis zum Sieden auf. Dann löst man den Zucker darin auf. Den Sirup lässt man noch 20 Minuten einkochen. Dadurch wird dein selbstgemachter Pfefferminzsirup noch intensiver im Geschmack.
Der noch heiße Sirup wird nun in siedend heiß ausgespülte Flaschen gefüllt. Diese werden dicht verschlossen. Dann für 5 Minuten auf den Kopf gestellt. Der eingekochte Minzsirup ist dann ein halbes Jahr haltbar. Bei der Lagerung im Kühlschrank hält sich ein selbstgemachter Pfefferminzsirup jedoch weit mehr als ein Jahr.
Käse (vegan)
Einen veganen Weichkäse herzustellen und diesen mit etwa Paprika oder anderen leckeren Geschmacksnoten zu verfeinern ist nicht so schwer. Auch von der Zeit her ist diese Delikatesse schnell zubereitet. Für die Vor- und Zubereitung werden etwa 30 Minuten benötigt. Dafür erhält man aber etwa 500g bis 800g leckeren Käseersatz. In dem kurzen Video werden die wichtigsten Arbeitsschritte anschaulich erklärt.
Für die Zubereitung des Weichkäseersatzes werden folgende Zutaten benötigt
30g (Edel-) Hefeflocken
150g Cashewkerne (ungesalzen)
Eine Zwiebel
Eine Knoblauchzehe
Eine Prise Salz
700ml Wasser (200ml + 500ml)
1 bis 3 TL Agar-Agar (je nach gewünschter Festigkeit)
Bis zu einer ganzen roten Paprika (hierfür können auch andere Zutaten genommen werden, etwa verschiedene Kräutermischungen)
Zubereitung: veganer Weichkäse
Erstmal müssen all diese leckeren Zutaten, mit Ausnahme von Agar-Agar und 200ml Wasser, ordentlich gemixt werden. Das braucht in einem leistungsstarken Küchenmixer etwa eine Minute. Damit ist die Masse aus der später unser veganer Käse entstehen wird eigentlich schon fertig.
Jetzt muss das Ganze nur noch gekocht werden. Dazu kommen jetzt die restlichen Zutaten (Agar-Agar und 200ml Wasser) in eine Pfanne und werden dort einmal aufgekocht. Ob ihr einen oder drei Teelöffel vom Agar-Agar verwendet liegt an der Konsistenz die ihr für euren Käse erreichen möchtet. Hier könnt ihr einfach selbst ein bisschen experimentieren, wie ihr es gerne haben möchtet.
Sobald das Wasser mit dem Agar-Agar leicht eingedickt ist kommt unsere gemixte Ausgangsmasse aus den restlichen Zutaten hinzu. Diese wird dann unter ständigen rühren (ganz wichtig!) gekocht. Auch jetzt wirkt sich die Dauer des Kochens auf die Konsistenz aus – je länger umso härter wird der Käse.
Jetzt kommt die Ausgangsmasse zum auskühlen in eine Form (z.B. Plastikschüssel) und wird so etwa drei Tage im Kühlschrank gelagert. Die Form sollte aber zuvor mit etwas Öl ausgepinselt werden, dann lässt sich der fertige Käse später wieder besser rausnehmen. Fertig!
Rezept für Veganen Schnittkäse
Das zweite Rezept, welches wir euch vorstellen möchten, zeigt euch wie ihr veganen Schnittkäse selber machen könnt. Hierfür braucht ihr ungefähr 45 Minuten. Auch hier wieder ein kurzes Video mit den wichtigsten Arbeitsschritten.
Als Zutaten brauchen wir für etwa 600g feinstem veganen Schnittkäse
250ml Sojamilch
80g Kartoffelmehl
30g Klebreismehl
30g Tapiokamehl
30 g Cashewkerne (ungesalzen)
10g Agar-Agar
Eine kleine Prise Salz
Eine Löffelspitze Kurkuma
Eine Löffelspitze Paprika (Pulver)
Nach belieben Knoblauchgranulat
Einen Esslöffel Sojasoße
Einen Teelöffel Zitronensaft
30g (Edel-) Hefeflocken
125g Öl
Zubereitung: veganer Schnittkäse
Zuerst werden wieder alle Zutaten in einem Mixer zerkleinert. Den Anfang machen die Cashew´s. Sind diese fein gemahlen gebt ihr die Sojamilch dazu. Das wird dann nochmal gemixt. Anschließend könnt ihr die übrigen Zutaten für den veganen Schnittkäse in den Mixer geben. Hier bitte mit den Flüssigen anfangen und danach die Festen. Das jetzt so lange mixen lassen, bis die ganze Masse wunderbar vermengt ist. Je nach stärke vom Mixer dauert das eine Minute oder auch etwas mehr. Damit ist die Grundmasse aber schon fertig.
Jetzt geben wird alles in eine eingefettete Backform (mit Deckel oder Alufolie abdecken) gegeben und im auf 190 Grad vorgeheizten Back eine halbe Stunde gebacken. Danach muss der vegane Käse etwas abkühlen und kommt anschließend für einen Tag in den Kühlschrank.
Schnaps brennen!
Verwende vollreifes und am besten erntefrisches Obst. Sortiere braune Stücke aus und entferne Stiele und Blätter. Danach wasche das Obst gut, damit Verunreinigungen und Fremdhefen sowie Bakterien entfernt werden.
Entferne nun die Kerne der Frucht gründlich, da die Kerne die nicht erwünschte Blausäure enthalten.
Jetzt schneide das Obst in kleine Stücke und gib es in einen sogenannten Gäreimer. Für die volle Aromaentfaltung schneide bzw. verarbeite die Früchte wie in den Grundlagen beschrieben. Für eine Verarbeitung von rund 20-25 kg Obst brauchst du auf jeden Fall einen 30 l Gäreimer, um das Übergehen während der Gärung zu verhindern. Zu dem Obst gib nun Wasser dazu (max. 1/3 vom Fruchtbrei).
Es ist zu empfehlen, dass du den PH Wert deiner Maische bestimmst. Dieser sollte bei rund 3,5 liegen. Die Säuerung der Maische erschwert das Wachsen von Bakterien und Wildhefen. Darüber hinaus wird die Gärung verlangsamt und somit die Aromatik des Schnapses erhöht.
Bestimme den Zuckergehalt deiner Maische!
Nun wird der Zuckergehalt der Maische bestimmt. Dies machst du mit einem Refraktometer oder einer Öchslerwaage. Ich arbeite mit einer Öchslerwaage und erkläre dir daher diese Vorgehensweise. Folgende Tabelle ist sehr hilfreich:
Mostgewicht (Öchsle) Zuckerbedarf Früchte allgemein
25 223g
30 210g
35 197g
40 184g
45 171g
… und so weiter, ich denke du hast das Prinzip verstanden.
Die angegebene Gewichtsangabe des Zuckers ist pro Liter Maische und ca. 18%vol. Alkohol zu verstehen.
Nun den Zucker in den Gärbehälter zu den Früchten hinzugeben.
Bitte achte darauf, dass der Zucker ganz aufgelöst ist, da sonst die Hefe den Zucker nicht vergären kann. Sobald der Zucker verrührt und aufgelöst ist, kannst du die Turbohefe untermischen. Die Maische sollte zu diesem Zeitpunkt eine Temperatur von rund 25° C haben. Bitte halte dich hinsichtlich Menge genau an die Beschreibung des Herstellers.
Verschließe nun den Gärbehälter und montiert den Gärspund. Der Gärspund verhindert den Sauerstoffaustausch, der eure Maische verderben lassen würde. Achte darauf dass die Temperatur bei der Gärung 20° C nicht übersteigt und nicht unter 15° C sinkt.
Wie erkennst du das Gärende?
Die Gärung sollte nach rund 2 Wochen abgeschlossen sein.
Die Maische beginnt klar zu werden und eine regelmäßige Kontrolle mit der Öchslerwaage ergibt durchgängig negative Werte.
Jetzt wird gebrannt – Schnaps brennen Anleitung
Sobald die Maische das Gärende erreicht hat, kannst du mit dem Destillieren beginnen. Die Maische in den Brennkessel* leeren, aber nur bis zu 3/4 füllen. Sonst besteht die Gefahr des Überschäumens, und das bedeutet eine unglaubliche Sauerei.
Sollte deine Maische nicht allzu flüssig erscheinen, bitte ein Maischesieb mit in den Brennkessel legen, um ein Anbrennen zu verhindern.
Nun kannst du zum Anheizen beginnen.
Übe dich in Geduld – ein langsames und schonendes hochheizen tut deinem Schnaps gut. Einige Aromen bilden sich erst beim Erhitzen.
Der Vorlauf kommt zuerst
Wie bereits beschrieben ist der Vorlauf der erste Ausfluss deiner Destille. Dieser Teil ist jedoch nicht zum Verzehr geeignet und gesundheitsschädlich. Du erkennst den Vorlauf jedoch sehr gut am Geruch. Die Menge des Vorlaufs ist sehr gering uns wird sich bei deiner kleinen Menge (0,5l Destille) bei rund 2-4 cl bewegen.
Nachdem der Vorlauf abgeronnen ist, beginnt der interessante Teil. Nun kommt der von uns erwünschte Mittellauf. Die Temperatur deiner Destille hat jetzt wahrscheinlich bei knapp über 80° C eine Pause eingelegt. Jetzt sollte es gleichmäßig aus deinem Ausfluss rinnen. Dies ist nun der Trinkschnaps.
Beachte aber, dass der Mittellauf zu Beginn sehr hochprozentig sein kann.
Hat dein Thermometer jetzt ca. 90° C erreicht?
Dann solltest du nun stoppen, da jetzt der sogenannte Nachlauf kommt. Der ist zwar nicht giftig, macht aber deinen Schnaps auf Grund der Fuselöle nicht wirklich besser.
Lese in unserem Blogbeitrag „Temperatur beim Schnaps brennen“ mehr zu den unterschiedlichen Temperaturen bei Vor-, Mittel- und Nachlauf.
Ist dein Schnaps zu stark?
Messe den Alkoholgehalt mit einem Alkoholmeter*. Sollte dir dein Schnaps zu stark sein, kannst du ihn mit destilliertem Wasser strecken. Um destilliertes Wasser herzustellen, fülle einfach deine Destille mit Wasser und destilliere es oder verwende eine Wasserdestille*.
Methanol siedet bei 65°C (Ethanol bei 78°C)
Dieser einfachste Alkohol erzeugt beim Abbau den Formaldehyd, der stark toxisch ist. Er denaturiert Eiweiß und wirkt so akut toxisch in der Leber, wo die Entgiftung erfolgt. Die Erblindung und bei größeren Mengen auch der Tod kommt jedoch durch die aus dem Formaldehyd gebildete Ameisensäure zustande. Der Mensch kann Ameisensäure nur sehr langsam abbauen. Es kommt zu einer Azidose, einer lebensbedrohlichen Verschiebung des pH-Wertes von Körperflüssigkeiten wie dem Blut ins Saure. Am empfindlichsten reagieren die Nerven auf die Azidose. Daher als erste Symptome Kopfschmerzen, dann Erblindung durch Zerstörung des Sehnervs. Der Tod kommt dann durch eine Atemlähmung zustande, wenn diese Nerven ausfallen.
Methanol wirkt ab 0,1 g/kg Körpergewicht toxisch, mehr als 1 g/kg (entsprechend 6 g bzw. 60 g bei einer 60 kg schweren Frau) sind tödlich. Die meisten Branntweine enthalten kaum Methanol. Eine Ausnahme sind Branntweine aus Kernobst, bei dem die Maische größere Mengen an Zellbestandteilen enthält, wie bei der Herstellung von Apfelbranntwein, Cidre oder Birnenbranntwein. Das Methanol entsteht durch die Spaltung und Vergärung des Pektins. Wird die Maische vor dem Brennen filtriert, sodass sie kaum Zellwände enthält, so sind die Brände arm an Methanol. Für Spirituosen, die im Handel sind, gibt es eine Obergrenze von 10-13,5 g Methanol/l Ethanol. Isoliert betrachtet wären diese Grenzen schon so hoch, dass man sich damit vergiften könnte. Da aber gleichzeitig immer Ethanol aufgenommen wird, bewirkt dieser durch die Hemmung des Methanolabbaus das diese Menge vertragen wird.
Anders sieht dies bei selbst gebranntem aus. Methanol siedet bei 65°C, Ethanol bei 78°C. Wird die Destillation langsam durchgeführt, so wird man im Vorlauf zuerst eine stark methanolhaltige Fraktion erhalten, die man verwerfen sollte, dann den eigentlichen trinkbaren Teil und im Nachlauf dann weitere höhere Alkohole und höhere Ester mit noch höheren Siedepunkten. Auch den Nachlauf verwirft man. Beachtet man dies nicht, entweder aus Nichtwissen oder aus Gewinnmaximierung, dann enthält der Schnaps viel Methanol. Auch bei der Behandlung der Maische kann man die Bildung des Methanols reduzieren.
Was kann man tun, wenn man den Verdacht hat, dass eine Vergiftung vorliegt? Nun, wenn man erst blind ist, dann ist es zu spät, aber vorher gibt es die Möglichkeit den Abbau zu verzögern. Dazu müssen die Betroffenen reinen Ethanol zu sich nehmen (oder ein Getränk das kaum Methanol enthält wie z.B. Wodka). Vorgeschlagen werden 0,7 g Ethanol/kg Körpergewicht, was bei einer 60 kg schweren Frau etwa fünf bis sechs Schnapsgläsern Wodka entspricht. Dieser Pegel muss dann über Tage aufrechterhalten werden. Der Ethanol genießt Vorrang beim Abbau, das bedeutet der Methanol wird langsam abgebaut was dem Körper Zeit gibt die Ameisensäure abzubauen. Den Abbau der Ameisensäure kann man durch die Zugabe des Vitamins Folsäure steigern. Gegen die Azidose kann die Aufnahme einer Natriumhydrogencarbonatlösung (Infusion) helfen, bei starken Vergiftungssymptomen hilft allerdings meist nur eine Dialyse.
Der Körper kommt mit kleineren Mengen an Methanol sehr gut zurecht, so entsteht im Stoffwechsel z.B. täglich zwischen 300 und 600 mg Methanol und kleinere Mengen an Methanol sind auch in Fruchtsäften und -nektaren enthalten, hier durch Enzyme die zugesetzt werden um die Zellwände aufzuspalten und die Saftausbeute zu erhöhen. Fruchtsaft enthält bis zu 200 mg Methanol/l (Mittelwert 40 mg/l). Bei Wein sind es 180 mg/l (Mittelwert 80 mg/l) und bei Likören 220 mg/l (Mittelwert 107 mg/l).
Zitroneneis
200 ml frisch gepressten Zitronensaft mit 450 g Joghurt und 50 g Zucker cremig rühren.
1 Stunde kühl stellen.
4 Eiweiß mit 1 Prise Salz und 75 g Zucker steif schlagen und unter die Zitronen-Joghurt-Mischung rühren.
Die Masse im Gefrierschrank 5 Stunden gefrieren lassen (in der Eismaschine ca. 35 Minuten ).
Best Practices Zitroneneis 2018:
=> 1/4 des Joghurts wird durch Sahne ersetzt!
Chlorophylextrakt
(1) 300-500 g Spinat (auch Brennesseln oder anderes essbares Grünzeug sind verwendbar) mit etwa 5 dl kaltem Wasser im Mixer oder Cutter auf höchster Stufe so lange pürieren, bis entweder der Mixer schlapp macht oder eine feine Suspension entstanden ist. Das Chlorophyll sitzt in den Pflanzenzellen und diese müssen zerschlagen werden.
(2) Die entstandene, dunkelgrüne Spinatsuppe durch ein möglichst feines Sieb von den Faserbestandteilen trennen und den grünen Saft in einem Topf mit 20 g Kochsalz unter Rühren langsam erwärmen. Ab 70°C beginnt sich das Chlorophyll zusammenzuballen (es aggregiert zu großen, von Auge sichtbaren Teilchen). Gleichzeitig klärt sich die Suppe etwas.
(3) Ab etwa 80°C (nicht zum Kochen bringen und nicht zu lange erhitzen) werden die Teilchen so gross, dass sie mit einem sehr feinen Kaffee- oder Teesieb abgeschöpft werden können. Oder man filtriert die grüne Suspension gleich durch ein Melittadauerfilter. Für jene, die das nicht mehr kennen: sieht aus wie das Scherblatt eines Rasierapparates in Melittafilterform. Je grösser die Teilchen, desto besser läuft die Filtration. Melitta-Papierfilter sind ungeeignet, sie verstopfen schnell. Mit etwas Geduld gewinnt man eine dicke, dunkelgrüne Paste, die 500 g-2 kg Pastateig oder andere Lebensmittel grün färbt. Die Paste kann auch tiefgefroren werden. Geduld beim Filtrieren zahlt sich aus, man hat dann weniger Wasser in der Paste. Wenn man die dem Teig zugesetzte Spinatmatte durch eine Verringerung der Eimasse im Teig kompensiert, bleiben die Verarbeitungseigenschaften des Pastateigs fast unverändert.
Spinatmatte bei 70°C
Spinatmatte bei 90°C
Holundersaft
30 große Trauben (Blüten) und 1 ½ Liter Wasser vermischen und mit 6 dag Zitronensäure versehen. Alles 24 Stunden stehen lassen, dann den Saft durch ein Tuch abseihen. 2 kg Zucker gut mit dem abgeseihten Saft verrühren und in Flachen füllen.
Best Practices Holundersaft 2018:
1 Eimer voll mit frischen Blüten (ohne Stängel)
1 1/4 Packung Zitronensäure (300g)
30 Pillen Süßli
mit Wasser bedecken (ca. 3,7 Liter)
4 El Honig dazu
mit Mixstab zerkleinern
24 Stunden ruhen lassen
=> ergibt 4 Liter Rohsaft => 4 kg Zucker dazu
Aufwärmen auf ca. 75 °C und abfüllen
=> ergibt 5,5 Liter Sirup (=> Produktionskosten € 1,5 á Liter)
2018 Pfefferminzsirup
1/2 Eimer voll mit frischer Pfefferminze, inkl. Stängel
1 Packung Zitronensäure (250g)
20 Pillen Süßli
mit Wasser bedecken (ca. 2 Liter)
4 El Honig dazu
mit Mixstab zerkleinern
24 Stunden ruhen lassen
=> ergibt 2,3 Liter Rohsaft => 2,3 kg Zucker dazu
Aufwärmen auf ca. 75 °C und abfüllen
=> ergibt 3,3 Liter Sirup (=> Produktionskosten € 1,5 á Liter)
Das Endprodukt ist sehr Zitruslastig => nächstes Mal Zitronensäure halbieren
Ribiselsaft
5 kg Ribisel, 3 l Wasser, 3 unbehandelte und blättrig geschnittene Zitronen, 1 Pkg. Einsiedehilfe. Alles 24 Stunden stehen lassen. Abseihen und ca. 5 kg Zucker dazugeben und gut aufrühren. Alles in Flaschen füllen, verschließen und kühl stellen.
Melissensaft
10 dag Zitronensäure und 10 dag Melissenblätter werden in 3 l Wasser 24 Stunden angesetzt. Abseihen und 3 kg Zucker dazugeben. 1 Pkg. Einsiedehilfe in Rum aufgelöst dazugeben. In Flaschen füllen und verschließen.
Baldriansirup
Schüssel mit frischen Blüten
mit Wasser bedecken (ca. 2 l)
2 El Zitronensäure
2 kg Zucker
Chili-Salz-Gewürz
Aufkochen und dann kleinmixen
mehrere Stunden ziehen lassen
abfüllen und pasteurisieren
Baldrian hat nachweislich beruhigende und stresslösende Wirkungen und hat vorteilhafte Heilwirkungen auf folgende Beschwerden:
Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Angstzustände und stressbedingte Erkrankungen, Syndrom der unruhigen Beine (RLS), Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Krämpfe & Epilepsie, depressive Symptome
Sanddornöl
hat extrem viel natürliches Vitamin E für Cremes zur Stabilisierung
Sanddornöl enthält zahlreiche wertvolle Fettsäuren, die positive Eigenschaften auf die Regeneration der Haut entfalten können. Der Wirkstoff wird daher vorrangig äußerlich bei Erkrankungen oder Schädigungen der Haut eingesetzt. Dazu zählen Sonnenbrand, Verbrennungen, Akne oder Neurodermitis.
Eine seiner wichtigsten Funktionen ist die eines lipidlöslichen Antioxidans, das in der Lage ist, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Membranlipiden, Lipoproteinen und Depotfett vor einer Zerstörung durch Oxidation (Lipidperoxidation) zu schützen.
Zu den wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffen des Sanddornöls zählen die enthaltenen fetten Öle, Vitamin E und Carotinoide. Die fetten Öle setzen sich vorrangig aus Linolsäure, Linolensäure, Isolinolsäure, Ölsäure, Palmitoleinsäure und Stearinsäure zusammen.
Wie bei vielen pflanzlichen Wirkstoffen begünstigen sich die Inhaltsstoffe des Sanddornöls untereinander und können dadurch ihre positiven Wirkungen entfalten. Daneben ist jedoch bekannt, dass manche Inhaltsstoffe über spezielle Wirkungen verfügen. Besonders die Linolsäure und Linolensäure wirken lindernd auf die Beschwerden bei Neurodermitis (atopisches Ekzem). Ölsäure hingegen kann sich begünstigend auf die Blutfettwerte auswirken.
Das enthaltende Vitamin E ist zudem als Radikalfänger bekannt und kann Zellschäden vermindern. Zu guter Letzt ist Sanddornöl reich an Carotinoiden, die schützend auf die Haut- und Schleimhautfunktion wirken können.
Sanddornöl ist als pflanzlicher Wirkstoff eine Art Alleskönner für geschützte und schnell heilende Haut. Die Zusammensetzung des Wirkstoffes ähnelt der unserer natürlichen Hautoberfläche und kann dadurch Erkrankungen und Schäden lindern. Seine hohen Anteile an Linol- und Linolensäure sowie an Palmitoleinsäure machen das Sandornöl besonders wertvoll, weil diese Fettsäuren die natürliche Schutzfunktion der Haut untermauern und gleichzeitig beruhigend und balancierend auf die Haut wirken. Zusätzlich kann das enthaltene Vitamin E vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Vitamin E gehört zu den Radikalfängern, d.h. es kann schädlichen (reaktiven) Sauerstoff- und Stickstoffatmen entgegenwirken, die durch ihre chemischen Reaktionen Proteine, Fettsäuren oder die Erbsubstanz (DNA) verändern können.
Sanddornöl ist von kräftiger orangener Farbe, was auf seinen Carotingehalt hindeutet. Wie das Vitamin E sind auch die Carotinoide als Radikalfänger bekannt. Sie können die Haut bei äußerer Anwendung von UV-Strahlung schützen.
50ml kosten € 12,00
Rizinusöl
zieht langsam und tief ein, enthält viel Vitamin E und hilft bei Altersflecken, Pickel und Haarpflege
https://de.wikipedia.org/wiki/Rizinus%C3%B6l
Äußerlich wird Rizinusöl vor allem bei der Behandlung von Hautschuppen, Narben, Altersflecken und Hämorrhoiden eingesetzt, da es gut in Zwischenzellräume z. B. von Hornhaut eindringt. Gegen Wasser und wasserlösliche Schadstoffe bildet das Öl einen mechanischen Schutzfilm und kann so zur Heilung von Schrunden und Fissuren beitragen.
In der kosmetischen Industrie wird Rizinusöl zur Herstellung von Cremes, Wimperntuschen, Haarbrillantinen, Bartpflegemitteln, Haarpflegemitteln und Badeölen genutzt.
50ml kosten via Ebay € 5,00
Distelöl
zieht schnell ein
Beinwellöl (Kytta-Schmerzsalbe) als Alternative zu Voltaren & Co
https://de.wikipedia.org/wiki/Echter_Beinwell
https://www.gesundmitnatur.at/blog/2015/9/23/beinwell-salbe-selbstgemacht-so-einfach-gehts
Der Inhaltsstoff Allantoin wird in der Kosmetik in Hautcremes, Duschgels, Sonnenschutzmitteln, Rasierwässern, in Zahncreme und in Mitteln gegen übermäßige Schweißabsonderung (Hyperhidrose) und Hautirritationen eingesetzt. Es bewirkt die Beschleunigung des Zellaufbaus, der Zellbildung oder der Zellregeneration und beruhigt die Haut.
Für die Herstellung von deinem Beinwellöl benötigst du die Wurzel von der Pflanze. Beinwell wächst sehr gerne in der Nähe von Gewässern.
Die im Frühling eher unscheinbar wirkende Pflanze bekommt im Sommer eine Höhe von zwei Meter und ist geziert von lila Blüten, die süßlich duften.
Im Frühling oder Herbst, wenn die meiste Kraft in der Wurzel liegt, wird diese mit einem stumpfen Messer ausgegraben, dabei soll immer ein Teil im Boden bleiben, damit die Pflanze wieder wachsen kann. Danach wird sie gewaschen und in feine Stücke geschnitten. Die Wurzel ist außen schwarz und innen hell. Beim schneiden sollte eine schleimige Flüssigkeit freigesetzt werden, das ist ein typisches Merkmal dafür, das es sich um die richtige Pflanze handelt :)
Ich selber lege die in ca. 0,5 cm grob geschnittenen Wurzelstücke (müssen nicht geschält werden) auf eine Küchenrolle und tupfe sie leicht ab. Jetzt warte ich, bis das ganze Wasser vom abwaschen verdampft ist, denn Wasser ist sehr oft der Grund für Schimmelbildung!
Kann euch daher diesen kleinen Mehraufwand sehr empfehlen.
Sobald die Wurzel gesäubert und geschnitten ist, fülle ich ein Marmeladeglas ca. 1/3 voll mit den Wurzelstücken und begieße es mit gutem Olivenöl. Ihr könnt auch ein anderes Öl verwenden, aber bitte bedenkt dass das Öl Temperaturen von ca. 80 Grad aushalten muss.
Öle wie Chiasamenö, Nachtkerzenöl, Hanföl oder Leinöl sind daher nicht sehr geeignet.
Frischer Beinwellansatz Oktober 2017
Danach stelle ich das Marmeladeglas in ein Wasserbad und lasse es auf ca. 70 Grad erwärmen. Das ganze für ca. 30 Minuten lang, wobei ich alle paar Minuten umrühre, damit sich die Inhaltsstoffe vom Beinwell gut mit dem Öl vermischen können.
Sobald die Zeit um ist, schließe ich den Deckel und stelle es an einen sonnigen Platz oder im Winter in der Nähe eines Heizkörpers oder Kaminofen.
Drei Tage bleibt mein selbst angesetztes Öl stehen und wird zwei mal täglich vorsichtig geschüttelt und einmal täglich für ein paar Sekunden geöffnet, damit nichts oxidieren kann.
Danach verwende ich ein Leinentuch oder einen Kaffeefilter (es geht auch eine Babystoffwindel) und seihe das Öl ab.
Die Pflanzenrückstände werden kompostiert und das fertige Beinwellöl kann nun abgefüllt werden.
Die Lagerung sollte kühl und dunkel sein, damit eine Mindesthaltbarkeit bis zur nächsten Ernte, in diesem Fall Frühling gegeben ist.
Rezept Beinwellsalbe
Zutaten:
15 g Beinwellöl
8 g Olivenbutter oder Sheabutter
3 g Bienenwachs
3 Tropfen ätherisches Schafgarbenöl
3 Tropfen ätherisches Immortellenöl (Strohblume)
Zubereitung:
Bienenwachs und Beinwellöl gemeinsam in einem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Anschließend die Olivenbutter dazugeben. Diese lasse ich gerne in der Restwärme schmelzen, da sie einen Schmelzgrad von unter 40 hat. Bienenwachs benötigt hingegen sehr starke Hitze an die 80 Grad, damit es schmilzt.
Sobald die Masse geschmolzen ist rühre ich noch einmal vorsichtig mit einem Glasstab um und fülle die Salbe in noch flüssigem Zustand in 30 ml Braunglastiegel. Nach ein bis zwei Stunden sollte die Salbe eine streichfähige Konsistenz haben und kann angewendet werden.
Haltbarkeit: 6 Monate
Ein paar Worte zur Salbe
Eure Beinwellsalbe kann nun mehrmals täglich an den betroffenen Stellen angewendet werden. Wenn ihr euch die ätherischen Öle nicht extra besorgen wollt, dann könnt ihr sie einfach weglassen.
Ich hab sie aus folgenden Gründen dazugegeben: das ätherische Schafgarbenöl enthält genauso wie das Immortellenöl stark wundheilende und zellregenerierende Eigenschaften und wird durch ihre blutstillende Wirkung gerne bei Schnittwunden und Blutergüssen, sowie vielen anderen Beschwerden des Bewegungsapparates zur Linderung verwendet.
Es kann bei rechtzeitiger Anwendung oft den einen oder anderen blauen Fleck verhindern.
Aus diesen und weiteren Gründen ist es für mich quasi ein muss meine Beinwellsalbe mit den beiden ätherischen Ölen zu "dopen" :)
Beinwell-Creme
Grundrezept Creme aus Ölauszug und Tinktur
Da Pflanzenwirkstoffe sowohl fettlöslich, als auch alkohollöslich sein können, so z.B. die Beinwellwurzeln (für Gelenke, Arthritis, Sehnen und Knochen), werden die Inhaltsstoffe in Öl UND in Alkohol ausgezogen. Das braucht man Lanolin als Emulgator und Bienenwachs als Konsistenzgeber.
Dieses Rezept braucht keine zusätzliche Konservierung.
30 ml Ölmazerat (Beinwell)
4 g Bienenwachs
15 g Lanolin
35 ml (Beinwell)tinktur
15 Tr. ätherisches Öl je nach Verwendung, z.B. Rosmarin, Weihrauch, Eukalyptus, Zitrone
Ölauszug, Bienenwachs und Lanolin in einem Becherglas erwärmen, bis das Bienenwachs geschmolzen ist. Parallel dazu wird die Tinktur in einem anderen Becherglas erwärmt, bis sich das Glas beschlägt.
Beides leicht überkühlen lassen, die Tinktur in mehreren Teilen mit einem Mixerquirl ins Ölgemisch rühren, dabei kann das Becherglas in ein kaltes Wasserbad gestellt werden. Rühren bis die Creme abgekühlt ist, die Öle nach Wahl und Wirkung unterrühren.
Schraubgläser mit Alkohol reinigen und die Creme einfüllen. Ergibt 2 x 50 g Creme.
Beinwell-Tinktur
Zutaten
150 g frische oder 100 g getrocknete zerkleinerte Beinwellwurzel
500 ml 40% Alkohol
Zutaten mischen: Die grob zerkleinerte Beinwellwurzel in ein mindestens 1 l fassendes Gefäß geben und Alkohol dazu geben.
Tinktur ansetzen: Das Gefäß verschließen und an einem dunklen Ort für min. 3 Wochen stehen lassen (dabei immer wieder kurz schütteln).
Abfiltrieren: Die gewonnene tiefschwarz gefärbte Tinktur in eine saubere Flasche abfüllen.
Haltbarkeit und Lagerung: Lichtgeschützt bei Raumtemperatur gelagert ist die Tinktur 2 Jahre haltbar.
Anwendung: Die Beinwelltinktur eignet sich äußerlich bei leichten Prellungen, Verstauchungen oder auch Gelenkschmerzen. Die Tinktur mehrmals täglich als Umschlag oder Wickel auf die schmerzende oder geschwollene Stelle auflegen.
Kürbisse
sind sogenannte Starkzehrer. Sie benötigen relativ viel Stickstoff und vor allem Kalium, Phosphor und andere Mineralstoffe. Wenn Sie das Beet gut mit Kompost angereichert haben, sind die Pflanzen damit ausreichend versorgt. Kürbisse können ein kräftiges Wurzelwerk ausbilden. Auf humusreichen, gut wasserspeichernden Böden kommen sie deshalb auch mit wenig Niederschlag zurecht. Staunässe vertragen die Pflanzen schlecht. Auf trockenen, sandigen Böden muss in niederschlagsarmen Zeiten selbstverständlich gegossen werden.
Pflanzung und Standort
Kürbispflanzen benötigen zum prächtigen Gedeihen humusreichen Boden. Deshalb werden Kürbisse häufig auf Komposthaufen gepflanzt. Das hat den Vorteil den Komposthaufen mit den Kürbispflanzen optisch zu verdecken, was oftmals schön aussieht und dem Kompost im Sommer Schatten spendet.
Außerdem benötigen Kürbispflanzen einen sonnigen Standort. Stehen sie zu dunkel, produzieren sie zwar trotzdem reichlich Laub und Blüten, die Früchte bleiben jedoch viel kleiner als an sonnigen Plätzen.
Kürbisse benötigen sehr viel Platz, sodass insbesondere großwüchsige Sorten im Abstand von circa fünf Metern gepflanzt werden sollten.
Da Kürbispflanzen frostempfindlich sind, sollten sie erst nach den Eisheiligen, also nach dem 15. Mai, ins Freiland gesetzt werden.
Um Viruserkrankungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, Kürbisse allein zu pflanzen. Lediglich die Gemeinschaft von Zucchini und Gurken kann zugelassen werden.
Pflege und Düngung
Kürbis sollte regelmäßige Wassergaben erhalten, damit der Wuchs nicht zum Stillstand kommt. Anzuraten ist das Gießen direkt auf den Boden, ohne die Blätter zu benetzen, da sie sonst faulen könnten.
Kürbisse können entspitzt werden, damit die verbleibenden Früchte besonders groß werden. Hierfür werden zwei bis drei Früchte erhalten, während die nachfolgende Ranke mit den etwa tennisballgroßen weiteren Früchten abgeschnitten wird. Nach dem letzten Kürbis, der erhalten werden soll, sollten zwei Laubblätter stehenbleiben. Es gibt aber auch genügend Gärtner, die ihre Kürbispflanzen einfach wachsen lassen, ohne sie zu entspitzen.
Gedüngt werden Kürbisse mit stickstoffreichem Volldünger im Gießwasser am besten wöchentlich. Ansonsten ist bei der Pflege nciht viel zu beachten, da der Kürbis als recht pflegeleicht gilt.
Ernte und Vermehrung
Die Kürbisse werden je nach Art zwischen September und Oktober mit einem scharfen Messer von der Pflanze getrennt.
Vermehrt werden sie über die in der Panzerfrucht innenliegenden Samen, die im April im warmen Zimmer einzeln in Töpfe oder ab Mitte Mai im Freiland ausgesät werden können.
Krankheiten und Schädlinge
Zu hohe Feuchtigkeit kann zum Mehltaubefall führen. Dann werden die Blätter mit einem Grauschleier überzogen. Allerdings geschieht dies häufig erst im Spätsommer, sodass es den Früchten wenig Abbruch tut.
Viruserkrankungen aufgrund falscher Nachbarschaftspflanzen können leicht vermieden werden (siehe oben). Diese führen jedoch zum Absterben der Pflanze, bevor sie Früchte getragen hat.
Russische Piroschki
200 g Milch
40 g Hefe (am besten Frische )
1 Eßl Zucker
1 Ei
1 Tl Salz
550 g Mehl
50 g Öl
Milch für 2Min/37°/Stufe 1 erhitzen
Die Hefe in die warme Milch bröseln und den Zucker dazu geben; Alles für 2Min/37°/Stufe 2 miteinander vermischen
Restliche Zutaten (Ei, Salz + Mehl), außer Öl, dazugeben, 2 Min vermengen
Öl dazugeben weitere 30 Sek alles verkneten
Teig raus holen und aus dem Teig eine Kugel formen. Den Teig für ca. 30 Min an einem warmen Ort zudeckt gehen lassen
In dieser Zeit kann man die Füllung für die Piroschki vorbereiten
Varianten für Füllungen
Mit Hackfleisch
3 Eier
1 mittelgroße Zwiebel
1 Bund Dill
80 gr Butter
200 g Rinderhack
Salz
Schwarzen frisch gemahlen Pfeffer
Für die Füllung die Eier hart kochen, danach schälen und fein hacken
Die Zwiebel schälen und fein würfeln
Den Dill waschen, trocken schütteln und ohne die droben Stiele fein hacken
Die Butter in einer Pfanne erhitzen;
Das Hackfleisch, die Zwiebeln, den Dill und die Eier dazugeben und alles etwa 15 Min bei mittlere Hitze braten.
Dann das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen.
Mit Fisch
500 g Fischfilet vom Seelachs, Zander, Wels oder Stör
1 mittelgroße Zwiebel
1 Bund Dill
3 Eier
80 g Butter
Salz und gemahlen Pfeffer
Das Fischfilet in sehr kleine Stücke schneiden mit Salz und Pfeffer und ein- zwei Spritzer Zitronensaft würzen
Die Füllung mit Zwiebel, Dill und Eiern wie oben beschrieben zubereiten.
Mit Pilzen
800 g Champignons oder andere Pilze
3-4 Eßl Butter
1 Bund Petersilie
4-5 Eßl Saure Sahne
Salz und Pfeffer
> Die Champignons oder andere Pilze putzen, waschen und fein schneiden.
> Die Zwiebeln sehr fein schneiden.
> Jetzt die Champignons und die Zwiebeln mit den 3-4 Esslöffel Butter etwa 10 Minuten braten.
> Dann 4 Esslöffel Saure Sahne dazugeben.
> Den Bund Petersilie waschen + fein hacken und untermischen.
> Zuletzt noch salzen und pfeffern. Fertig!
Mit Kraut
1 mittlere Weißkohl
3-4 Karotten
3-4 Lorbeerblätter
3 Eßl Ketchup
3 Eßl Tomatenmark
3 Eßl Margarine
3 Eßl Zucker
Salz
Pfeffer
Weißkohl in Streifen schneiden und in eine hohe Pfanne oder großen Topf geben
Karotten raspeln und zum Kohl geben
Ketchup, Lorbeerblätter, Margarine und Tomatenmark dazugeben und zudecken; Bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten schmoren lassen
Zucker, Salz und Pfeffer nach Geschmack und Belieben dazutun, alles gut umrühren und nochmals ca. 20 Minuten schmoren lassen
Ich persönlich mach es meist so, dass ich das Kraut schon den Abend vorher aufsetze und es kann dann gemütlich vor sich hin köcheln
Mit Kartoffeln und Zwiebeln
Ca. 400 -500 g Kartoffeln
1 mittelgroße Zwiebel
1 Tl Salz
1 Becher Sahne oder 200 ml Milch
Ca. 50 g Butter
1- 2 Prisen Muskat
Kartoffel , Salz und Wasser in den TM geben und ca. 25 Min./ 100°/Stufe 1 kochen
Zwiebeln sehr fein schneiden
Die Kartoffeln in einen Topf oder Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer stampfen
Butter, Sahne, Zwiebeln und Muskat langsam und nach und nach dazugeben, Kartoffelmasse nach belieben abschmecken
>>> Weiter geht's mit dem Teig
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ca. 20 Kreise von jeweils 10cm Durchmesser ausstechen (etwa ½ cm dicke Kreise )
In die Mitte nun die Füllung platzieren ca. 1 Esslöffel von der Füllung. Den Teig so zusammenklappen, dass ein Oval bzw. wie ein Schiffchen entsteht
>>> Sind alle Piroschki fertig, hat man nun 2 Möglichkeiten Sie zu zubereiten
1. Im ( vorgeheitzten) Backofen bei 200° für ca.15-20 Minuten
Das Backblech mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben.
Die Piroschki in kleinen Abständen auf dem Backblech verteilen.
Man kann die Piroschki mit einem verquirlten Eigelb einpinseln.
2. In einem Topf oder in einer großen hohen Pfanne so viel Öl/Fett erhitzen, dass die Piroschki darin schwimmen können.
Man backt ein Piroschki nach dem anderen aus, wenn sie eine bräunliche Aussenschicht haben sind Sie fertig.
Mohnkuchen
500g Fett
250g Mohn
1000g Dinkel-Vollkornmehl
2x 15g Backpulver
4x Rum-Aroma
1 TL Chilipaste
1000g Orangenzucker
30g Anis
30g Ingwer
3 TL Salz
1 lt. Milch
5 EL Zitronensäure
Spitzwegerich
ca. zwei Handvoll Spitzwegerichblätter
ca. 250 g Zucker
Saft einer kleinen Zitrone
zwei Schraubgläser, je ca. 350 ml
Anleitung Schritt für Schritt:
Spitzwegerich möglichst sauber sammeln, gegebenenfalls waschen und mit einem sauberen Geschirrtuch trocken tupfen. Ich selbst wasche ihn nicht, sondern sammle saubere Blätter.
Die Blätter quer zur Längsfaser in etwa einen cm große Stücke schneiden.
Ein Glas mit Alkohol auswischen oder im Wasserbad auskochen zur Desinfektion.
Eine etwa einen cm dicke Lage Spitzwegerichblätter in das Glas geben und dann mit Zucker bedecken.
Abwechselnd Blätter und Zucker in das Glas geben und zwischendurch immer wieder mit Hilfe eines Löffels festdrücken.
Die letzte Lage sollte Zucker sein und den Spitzwegerich gut bedecken.
Alles nochmal gut mit dem Löffel festdrücken und das Glas schließen.
Zum Durchziehen und Reifen das Glas für zwei Monate an einen möglichst gleichmäßig temperierten und dunklen Ort stellen.
Mancheiner schwört darauf, den Sirup für zwei Monate etwa einen halben Meter unter der Erde zu vergraben. Du kannst ihn aber auch einfach in den Keller oder die Vorratskammer stellen.
Nach zwei Monaten den Sirup in ein Wasserbad stellen und langsam erwärmen.
Den Zitronensaft und etwa 20 ml abgekochtes, warmes Wasser dazu rühren und nochmal zwei Stunden ziehen lassen.
Durch ein Sieb in das zweite, desinfizierte Schraubglas abgießen.
Jetzt ist dein Hustensirup fertig und kann bei ersten Hustenanzeichen mehrmals täglich teelöffelweise eingenommen werden.
Wichtig: Benutze immer einen frischen, sauberen Löffel und stelle das angebrochene Glas in den Kühlschrank, um Schimmelbildung zu vermeiden.
So leicht stellst du den Sirup aus Spitzwegerich her und kannst ihn für deine Gesundheit nutzen.
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