Scottish Terrier - Rassestandard

 Breed Standard  
Breed Standard (Übersetzung der englischen org. Fassung)


                                                                                                    FCI - Standard Nr. 73 /02.02.1998 / D

SCHOTTISCHER TERRIER
(Scottish Terrier)
ÜBERSETZUNG:
Frau Wiebke Steen.

URSPRUNG: Scottish Terrier - Rassestandard


 Breed Standard 
Breed Standard (Übersetzung der englischen org. Fassung)

 

FCI - Standard Nr. 73 /02.02.1998 / D

SCHOTTISCHER TERRIER
(Scottish Terrier)

ÜBERSETZUNG:
Frau Wiebke Steen.

URSPRUNG:
Großbritannien.
  

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINALSTANDARDES:
24.06.1987.

VERWENDUNG:
Terrier.

KLASSIFIKATION FCI:
Gruppe 3 Terrier.
Sektion 2 Niederläufige Terrier.
Ohne Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD:
Untersetzter Hund, von seiner Größe für die Bauarbeit geeignet, kurzläufig, aufmerksame Haltung, läßt erkennen, über wieviel Kraft und Behendigkeit er trotz seiner geringen Maße verfügt. Kopf erscheint lang im Verhältnis zur Grösse des Hundes. Flink und aktiv trotz seiner kurzen Gliedmassen.

VERHALTEN UND CHARAKTER (WESEN):
Treu und zuverlässig, würdevoll, unabhängig und zurückhaltend, aber mutig und hochintelligent. Unerschrocken, aber niemals aggressiv.

KOPF:
Lang, jedoch im richtigen Verhältnis zur Grösse des Hundes.

OBERKOPF:
Schädel: Die Schädellänge ermöglicht eine angemessene Breite, lässt aber dadurch den Oberkopf trotzdem schmal erscheinen. Nahezu flach.
Stop: Leichter, jedoch deutlicher Stop zwischen Schädel und Vorgesicht unmittelbar vor den Augen.

GESICHTSSCHÄDEL:
Nasenschwamm: Gross; er erscheint von der Seite gesehen zum Kinn nach hinten verlaufend.
Fang: Vorgesicht stark und durchwegs tief; Schädel und Vorgesicht gleich lang.
Kiefer / Zähne: Grosse Zähne mit perfektem, regelmäßigem Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.
Backen: Jochbein nicht hervortretend.
Augen: Mandelförmig, dunkelbraun, ziemlich weit auseinanderliegend und tief unter den Augenbrauen gebettet, mit kühnem, intelligentem Ausdruck.
Ohren: Zierlich, dünne Struktur, spitz, aufrecht getragen; hoch am Schädel und nicht zu dicht beieinander angesetzt. Grosse, am Ansatz breite Ohren sind höchst unerwünscht.

HALS:
Kräftig und gemäßigt lang.

KÖRPER:
Rückenlinie gerade und eben.
Rücken: Verhältnismässig kurz und sehr muskulös.
Lenden: Kräftig und tief.
Brust: Die gut gewölbten Rippen flachen zu einer tiefen Brust ab und reichen weit nach hinten zurück. Kraftvolle Verbindung zwischen dem Rippenkorb und der Hinterhand.

RUTE:
Mittellang, um den Hund ausgewogen erscheinen zu lassen. Dick am Ansatz und sich zur Spitze verjüngend. Hochangesetzt, aufrecht oder leicht gebogen getragen.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND:
Der Kopf wird auf einem muskulösen, edlen Hals von gemäßigter Länge getragen; dieser geht gut in lange, zurückliegende Schultern über. Brust recht breit, zwischen den Vorderläufen liegend. Vorbrust deutlich vor geraden, knochenstarken Vorderläufen gelagert.
Ellenbogen: Dürfen weder ausgedreht werden noch unter dem Körper platziert sein.
Vordermittelfuß: Aufrecht.

HINTERHAND:
Bemerkenswert kräftig für die Grösse des Hundes. Kräftige, breite Keulen.
Oberschenkel: Tiefreichend.
Kniegelenk: Gut gewinkelt.
Hintermittelfuß: Kurz, kräftig, weder nach innen noch nach aussen gerichtet.

PFOTEN:
Gute Größe, gut gepolsterte Ballen, Zehen schön gebogen und fest geschlossen. Vorderpfoten etwas größer als die Hinterpfoten.

GANGWERK:
Flüssig und frei, die Läufe der Vor- und Hinterhand bewegen sich mit gutem Schub und gutem Vortritt geradeaus; insgesamt ausgeglichenes, harmonisches Gangwerk.

HAARKLEID

HAAR: Fest anliegendes, doppeltes Haarkleid; Unterhaar kurz dicht und weich; Deckhaar rauh, dicht und drahtig, beides zusammen ergibt eine wetterabweisende (Schutz-) decke.

FARBE:
Schwarz, weizenfarben oder gestromt in jeder Schattierung.

GRÖSSE UND GEWICHT:
Widerristhöhe: 25, 4 - 28 cm (10-11 inches)
Gewicht: 8,6 - 10, 4 kg (19-23 lbs).

FEHLER:
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden des Hundes.

Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden.

N.B.:
Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.


Großbritannien.