STIFTUNG SATZUNG

Wärme mit Herz Stiftung,
Böhmische Str.07
12055 Berlin
Stand: 15.09.2013
Land Berlin

Satzung der nichtrechtsfähigen (unselbständigen) operativen treuhänderischen Stiftung
(Wärme mit Herz Stiftung )
In der Fassung vom 15.05.2011
Vorbemerkung
Die Stiftung "Wärme mit Herz" ist über facebook entstanden und trägt sich zum größten Teil über Sachspenden und freiwillige Arbeit, aber auch durch Zustiftungen sowie eigenen Aktionen.

§ 1
Name, Rechtsform
1. Die Stiftung führt den Namen: „Wärme mit Herz Stiftung “
2. Sie ist eine nichtrechtsfähige treuhänderische operative Stiftung.

§ 2
Stiftungszweck
1. Zweck der Stiftung ist die Förderung auf dem Gebiet der Obdachlosenarbeit, Wohlfahrt
und Mildtätigkeit durch Unterstützung bedürftiger Personen und die vorrangige Errichtung von
Wärmestuben in Berlin.
2. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
• Förderung von Maßnahmen, Obdachlosenunterkünfte zu errichten und so auszustatten, dass
der Schutz der Menschenwürde geachtet wird, insbesondere im Hinblick auf Alleinerziehende
und Familien.
• Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge
• Förderung und Hilfe für Alte, Kranke und Sozialschwache
• Förderung der Integration von Ausländern
• Förderung zur Prävention der Suchterkrankung
• Förderung der sozialen Gerechtigkeit
• Förderung des Allgemeinwohls
• Zuwendungen an Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Altenhilfe
• Zuwendungen an soziale Hilfsdienste
• Zuwendungen an nachhaltige ökologische Hilfsorganisationen weltweit

§ 3
Gemeinnützigkeit
1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.2. Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
3. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden.

§ 4
Stiftungsvermögen
1. Das Stiftungsvermögen ist zu vermehren und
möglichst ertragreich in eigene Aktionen zu investieren.
2. Das Stiftungsvermögen soll regelmäßig durch Benfiz Veranstaltungen und andere
Maßnahmen vermehrt und in neue Hilfsprojekte investiert werden.
3. Dem Stiftungsvermögen wachsen alle Zuwendungen zu, die dazu bestimmt sind
(Zustiftungen, Geld und Sachspenden).

§ 5
Verwendung der Vermögenserträge und Zuwendungen
1. Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und aus
Zuwendungen, soweit diese nicht ausdrücklich zur Stärkung des Stiftungsvermögens
bestimmt sind.
2. Die Stiftung kann ihre Mittel ganz oder teilweise einer Rücklage zuführen, soweit dies
erforderlich ist.
3. Zur Werterhaltung können im Rahmen des steuerrechtlich zulässigen Teile der jährlichen
Erträge dem Stiftungsvermögen zugeführt werden.
4. Ein Rechtsanspruch Dritter auf Gewährung der jederzeit widerruflichen Förderleistungen
aus der Stiftung besteht aufgrund dieser Satzung nicht.

§ 6
Stiftungsrat
1. Der Stiftungsrat besteht aus 2 Mitgliedern
2. Dem Stiftungsrat gehören an:
a) Stifter/in als Vorstand und operativer Leiter
b) ein Treuhänder/in als Beirat und wirtschaftlicher Vertreter
3. Die Amtszeit des Treuhänders obliegt dem Vertrauensverhältnisses

§ 7
Aufgaben des Stiftungsrates
1. Der Stiftungsrat beschließt über die Verwendung der Stiftungsmittel.
2. Beschlüsse des Stiftungsrates werden in der Regel auf nicht öffentlichen Sitzungen gefasst.
Der Stiftungsrat wird vom Vorsitzenden nach Bedarf, mindestens aber einmal jährlich unter
Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von zwei Wochen zu einer Sitzung
einberufen.
3. Der Stiftungsrat ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung mindestens 2
Mitglieder, unter ihnen der Vorsitzende oder sein Stellvertreter, anwesend sind. Ladungsfehler
gelten als geheilt, wenn alle Mitglieder anwesend sind und niemand widerspricht.
4. Der Stiftungsrat trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
Stimmen, sofern die Satzung nichts Abweichendes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gibt die
Stimme des Vorsitzenden ersatzweise seines Stellvertreters den Ausschlag.5. Über die Sitzungen sind kurze Protokolle zu fertigen und vom Sitzungsleiter und dem
Protokollanten zu unterzeichnen. Sie sind allen Mitgliedern des Stiftungsrates zur Kenntnis zu
bringen.
6. Wenn kein Mitglied des Stiftungsrates widerspricht, können Beschlüsse im schriftlichen
oder fernmündlichen Umlaufverfahren gefasst werden. Im schriftlichen Verfahren gilt eine
Äußerungsfrist von 1 Woche seit Absendung der Aufforderung zur Abstimmung.

§ 8
Anpassung der Stiftung an veränderte Verhältnisse
1. Ändern sich die Verhältnisse derart, dass die dauernde und nachhaltige Erfüllung des
Stiftungszwecks vom Stiftungsrat nicht mehr für sinnvoll gehalten wird, so kann er einen neuen
Stiftungszweck vorschlagen.
2. Der neue Stiftungszweck hat gemeinnützig zu sein und auf dem Gebiet der Mildtätigkeit
und Wohlfahrt zu liegen. Eine entsprechende Satzungsänderung erfolgt auf Beschluss der
Vorstandes.
3. Der Stifter kann die Auflösung der Stiftung beschließen, wenn die Umstände
es nicht mehr zulassen, den Stiftungszweck dauerhaft und nachhaltig zu erfüllen.

§ 9
Vermögensanfall
Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung fällt das Vermögen der Stiftung "Jenny de la Torres" an, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 10
Stellung des Finanzamtes
Beschlüsse über Satzungsänderungen und der Beschluss über die Auflösung der Stiftung sind
dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Für Satzungsänderungen, die den Zweck der Stiftung
betreffen, ist die Unbedenklichkeitserklärung des Finanzamtes einzuholen.

§11
Inkrafttreten
Diese Satzung tritt einen Tag nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.
Der Vorstand
der "Wärme mit Herz" Stiftung
Zoltan Dominic Grasshoff ( Stifter)
Der Beirat/Treuhänder/in
Carmen Eichler -Caldorado
Berlin, den 15.05.2011


P Sparen Sie pro Seite ca. 200 ml Wasser, 2 g CO2 und 2 g Holz:

Drucken Sie daher bitte nur, wenn es wirklich notwendig ist.