27.10.2010

Lieder- und Weinabend in der Sängerhalle

Mit einem geselligen Lieder- und Weinabend unter dem Motto „Menschliches und andere Viechereien“ verwöhnte der MGV 1864 Hartmannshof unter Leitung von Birgit Rösch seine zahlreich in die Sängerhalle geströmten Besucher. Vers- und Gesangsbeiträge von Solisten rundeten das Programm ab, dessen unbestrittener Höhepunkt die Ehrung des MGV-Vorsitzenden Horst Volkert durch Bürgermeister Jörg Fritsch war.

Nicht nur die beiden Bürgermeister Jörg Fritsch und Gerhard Diebow mit mehreren Pommelsbrunner und Weigendorfer Gemeinderäten saßen im Publikum, auch Sängerkameraden aus Franken und der Oberpfalz waren gekommen, um mit den Hartmannshofern zu feiern. Die MGV-Vorsitzenden Horst Volkert und Reiner Utz begrüßten die Gäste, gaben aber schnell die Bühne frei für einen musikalischen und lyrischen Schelmenabend, durch den Utz charmant und kompetent führte. Dabei präsentierte er selbst einen bunten Reigen von Gedichten, während der gemischte Chor MGV Hartmannshof unter Leitung von Birgit Rösch mit Liedern wie „Ein Jäger längs dem Weiher ging“, „Und keiner soll sagen“ oder „Der Geiger von St. Valten“ sein profundes Können unter Beweis stellte. 


Der geehrte Horst Volkert (li.) mit
Bürgermeister Jörg Fritsch (re.)

Bassbariton Wolfgang Pöhner beeindruckte mit „Galgenliedern“ nach Texten von Morgenstern und hatte endgültig die Lacher auf seiner Seite, als er miauend mit Birgit Rösch das „Katzenduett“ von Rossini vortrug. Dabei begleitete Manfred Süß, der auch einige mit viel Beifall bedachte Solostücke beisteuerte, am Klavier. Eine Überleitung zum Hauptanliegen des Abends, der Verleihung des „Ehrenzeichens für Verdienste im Ehrenamt“ an Horst Volkert, schufen Klaus Bachmüller und Michael Gesell, die ein Gesangsduett „Der Horst ist unser Freund“ zum Besten gaben. Dies war das Stichwort für Bürgermeister Jörg Fritsch, in einer längeren Rede die Verdienste hervorzuheben, welche sich der engagierte Hartmannshofer in über vier Jahrzehnten um Dorf und Vereinsleben erworben hat. Fritsch würdigte im Einzelnen Volkerts unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl und betonte gleichzeitig dessen ausgeprägt musische Seite, welche er als aktiver Sänger seit vier Jahrzehnten beweise. Nach der Überreichung von Urkunde und Ehrenzeichen als „äußeres Zeichen des Dankes für vorbildliches Wirken“ übergab Fritsch das Wort an Reiner Utz, der seinerseits im Namen der Arge Hartmannshof und der örtlichen Vereine gratulierte. Mit einem Erlebnistag im Nürnberger Tiergarten hatten dann MGV und Arge, vertreten durch Michael Müller, das richtige Geschenk für den achtfachen Großvater und seine Frau Rita parat.

Horst Volkert bedankte sich mit gerührten Worten für die Laudatio. „Gemeinschaft geht nicht ohne gute Kameradinnen und Kameraden; diese habe ich in 45 Jahren in diesem Dorf kennengelernt“ wandte er sich an „seine“ Hartmannshofer, die sich mit großem Beifall bedankten. Nach dem Trinklied aus „La Traviata“ von Verdi gab es noch Blumen für alle Beteiligten, bevor der Abend in ein vom „Kirschgarten-Duo“ zünftig begleitetes, gemütliches Beisammensein mündete.

Helga Manderscheid