Aufgaben & Ziele

Das Bundesförderprogramm der Mehrgenerationenhäuser ist insbesondere zur  Begegnung und für die gegenseitige Unterstützung aller Altersgruppen eingerichtet worden.

Gesellschaftlichen Entwicklungen und damit den Tendenzen von Vereinzelung und  Heimatlosigkeit soll damit entgegengewirkt werden.  

Das individuelle Leben jedes Menschen ist in jedem Alter heute besonderen Risiken und Anforderungen ausgesetzt: Familiäre Zusammenhänge sind oft nicht intakt oder werden durch berufliche Anforderungen strapaziert. Sinnhaftigkeit, Ziele und Werte für die eigene Standfestigkeit - und damit Glück – zu finden, ist keine garantierte Leistung aus der Familie.

Das Mehrgenerationenhaus trägt dazu bei, dass an seinem Standort familienfreundliche und familienunterstützende Angebote entstehen.

 

Die Erkenntnis, dass der Zusammenhalt unserer Gesellschaft stark von freiwilligem Engagement für alle sozialen Belange abhängt, hat sich weitgehend durchgesetzt. Funktionen, die früher vielleicht stärker innerhalb des Familienverbandes gesichert und abgedeckt wurden (Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilfe, Pflege kranker oder alter Familienmitglieder) können heute aus vielen bekannten Gründen nicht immer erfüllt werden.

 

Mehrgenerationenhäuser wollen hier exemplarisch zeigen und neu einüben, wie alte und junge Menschen sich gegenseitig unterstützen können. Wichtig ist und bleibt hierbei, dass die Einsicht und der Einblick in die Aufgaben und Probleme der jeweiligen Lebensabschnitte anderer Altersgruppen erhalten bleibt und insofern Einfühlungsvermögen wachsen kann, das den Austausch, die Begegnung, gegenseitiges Verständnis und letztlich die Hilfsbereitschaft fördert.

 

Mehrgenerationenhäuser sollen dazu beitragen, dass gesellschaftliche Teilhabe und Verankerung des eigenen Lebens in der Gesellschaft erlebt werden kann (Identität und Identifikation). Zahlreiche Gruppen in unserer Gesellschaft sind potentiell von Ausgrenzung bedroht bzw. erleben sich als unerwünscht und kapseln sich deshalb selbst ab – ziehen sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Das sind Gruppen wie z.B. benachteiligte Kinder und Jugendliche, alte Menschen, behinderte und kranke Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund.

 

Grundsätzlich gilt aber, dass das Mehrgenerationenhaus für alle Gruppen der Bevölkerung offen steht. Es geht darum, dass jeder und jede seine Fähigkeiten und Möglichkeiten einbringen kann, dass es gute Plattformen für  bürgerschaftliches Engagement gibt, die mit Leben gefüllt werden. Dabei sind neue Ideen und Initiativen aus der Bevölkerung, aus dem Kreis der Aktiven und von den Besuchern/innen jederzeit willkommen!

Mehrgenerationenhäuser sind keine Sozialbiotope – sie befinden sich mitten drin in der öffentlichen Infrastruktur und im Gemeinwesen. Sie sind deshalb mit anderen sozialen Gruppen und Organisationen vernetzt und stimmen ihre Aktivitäten mit den Partnern ab.

Mehrgenerationenhäuser sind Orte wo gegenseitige Unterstützung zum Beispiel in PC Kursen oder bei der Hausaufgabenhilfe … oder der Sprachförderung … oder der sozialen Dienstleistungsdrehscheibe … oder … organisiert und gefördert werden.

Kurz: Starke Leistung für jedes Alter!

 

  • Förderung, Begleitung und Qualifizierung bürgerschaftlichen Engagements
  • Vernetzung und Zusammenarbeit mit bestehenden Angeboten
    • AWO Tagesstätte
    • Hausaufgabenbetreuung
    • Hospizgruppe
    • Jugendhaus
    • Kirchen
    • Pflegeheime
    • Schulen / Schulsozialarbeit
    • Seniorenarbeit
    • Sozialverband VdK
    • Vereine und Initiativen
    • Familienbildungsstätte Ulm 
    • Oberlinhaus Ulm e.V. (SGA) 
    • Diakoniestation Ulm - Langenau  

                 
                 

                Picasa-Webdiaschau

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