Erhard Meier Publikationen


BLOG:

Der Blick Jesu Christi; aus einer Pantokrator-Ikone.
Der Blick Jesu Christi; aus einer Pantokrator-Ikone.

Vater unser, v. Arvo Paert, Sänger: Lluis Travesset


VATER UNSER IM HIMMEL,
geheiligt werde dein Name,
dein Reich komme,
dein Wille geschehe,
wie im Himmel,
so auch auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern,
und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Bösen AMEN.

Das Wahre, das Schöne - Gott ...



BLOG
Erhard Meier

„Sic!“

kontemplation

Hinführung

Aus dem tiefen Wunsch, von der Herrlichkeit Gottes zu sagen, findet der
geneigte Leser hier eine Palette von Gedanken: Poetisches wie Lyrisches;
Theologisches, Religionswissenschaftliches, Spirituelles; Mystisches und
Philosophisches; Spekulatives und Gesichertes; Wissbares und solches im Grenzfeld des Wissbaren und Unwissbaren; Lichtvolles wie Dunkles, und Gedanken über das Nichts und das Jenseitige des Nichts.

Alles mündet wohl darin, sich zu wundern, dass es Leben in Fülle gibt,
Sonnenlicht, Strebendes, Wahres, Fortschreiten des Geistes, Reifung des Wahrnehmens, das Gute, das Wahre, das Schöne und Lebendige bis in
Unendlichkeit ...

Es bleibt letztendlich, wenn Worte versagen,  die Anbetung: Heilig Heilig Heilig ...

Mögen wir Menschen alle unser Herz hinaufschwingen in die Wahrheit
Gottes und seines Sohnes Jesus Christus, der allein es vermag, uns zu lösen von so unendlich viel Schuld ... Und Christus Allein, der alle Wege kennt, Anfang und Ende, was wir wissen und was wir nicht wissen, führt zum
LEBEN.

Mit ihm schreiten wir durch den Vorhang des Nichwissens hinein in das Wissen Gottes, welche reinste Anbetung ist ... und Umarmung ...




11.Mrz2014 Hl. Rosamunde (Rosina) Einsiedlerin. Schott; erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers    
Ps 90 (89), 1-2   Herr, du warst unsere Zuflucht von Geschlecht zu
Geschlecht.
Von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, o Gott.
~
~
Fastenzeit: Zeit zum sich neu festigen in Gott, denn ER ist Leben; ER ist
wahres und lichtvolles Leben, in Fülle und in Herrlichkeit, auch dann, wenn es dunkle Bereiche darin gibt; Gott hat das letzte Große Wort des Lebens ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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10.Mrz2014:
-

Weit

schreiten

hindurch

Nichts

weiß nicht was

da

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10.3.2014 Hl. Maria Eugenia von Jesus. Schott- erzabtei-beuron.de 
:
Ps 19, 8     Die Weisung des Herrn ist vollkommen,    
          sie erquickt den Menschen.

          Das Gesetz des Herrn ist verlässlich,
          den Unwissenden macht es weise. - (R)

9        Die Befehle des Herrn sind richtig,
          sie erfreuen das Herz;

          das Gebot des Herrn ist lauter,
          es erleuchtet die Augen. - (R)

10      Die Furcht des Herrn ist rein,
          sie besteht für immer.

          Die Urteile des Herrn sind wahr,
          gerecht sind sie alle. - (R)

11      Sie sind kostbarer als Gold, als Feingold in Menge.
          Sie sind süßer als Honig, als Honig aus Waben.

15      Die Worte meines Mundes mögen dir gefallen;
          was ich im Herzen erwäge, stehe dir vor Augen,
 2<<         Herr, mein Fels und mein Erlöser.
~
~
Keine andere Wahrheit und Weisheit der Menschen hat Bestand neben der Wahrheit und Weisheit Gottes Selbst, der uns darin unterweist ...
...
... kontemplation ... stille ...
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9.Mrz2014 Hl. Franziska von Rom, Mystikerin, Klostergründerin. Schott,
erzabtei-beuron.de 
:
Tagesgebet

Allmächtiger Gott,
du schenkst uns die heiligen vierzig Tage
als eine Zeit der Umkehr und der Buße.
Gib uns durch ihre Feier die Gnade,
dass wir in der Erkenntnis Jesu Christi voranschreiten
und die Kraft seiner Erlösungstat
durch ein Leben aus dem Glauben sichtbar machen.
Darum bitten wir durch ihn,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
~
~
Es ist Gnade, in der Erkenntnis Jesu Christi voranzuschreiten, seine
ungeheuerliche Erlösungstat zu erkennen und im eigen Leben dieses
durchscheinen zu lassen. Bitten wir Gott um diese Gnade, und er gewährt unverzüglich ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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8.Mrz2014 hl. Johannes von Gott. Schott, erzabtei-beuron.de
:
Jes 58, 9b   Wenn du der Unterdrückung bei dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemand verleumdest,

10dem Hungrigen dein Brot reichst und den Darbenden satt machst, dann 3<<
geht im Dunkel dein Licht auf, und deine Finsternis wird hell wie der Mittag.

11Der Herr wird dich immer führen, auch im dürren Land macht er dich satt und stärkt deine Glieder. Du gleichst einem bewässerten Garten, einer Quelle, deren Wasser niemals versiegt.

12Deine Leute bauen die uralten Trümmerstätten wieder auf, die Grundmauern aus der Zeit vergangener Generationen stellst du wieder her. Man nennt dich den Maurer, der die Risse ausbessert, den, der die Ruinen wieder bewohnbar macht.

13Wenn du am Sabbat nicht aus dem Haus gehst und an meinem heiligen Tag keine Geschäfte machst, wenn du den Sabbat den Tag der Wonne nennst, einen Ehrentag den heiligen Tag des Herrn, wenn du ihn ehrst, indem du keine Gänge machst, keine Geschäfte betreibst und keine Verhandlungen führst,

14dann wirst du am Herrn deine Wonne haben, dann lasse ich dich über die Höhen der Erde dahinfahren und das Erbe deines Vaters Jakob genießen. Ja, der Mund des Herrn hat gesprochen.
~
~
Man könnte es einmal versuchen: Niemals über einen anderen zu reden oder ihn zu beschuldigen; niemals am Sonntag, dem von Gott geheiligten Tag, für das Alltägliche zu missbrauchen ... Dann ist das Licht Gottes, Sein Leben,
seine Herrlichkeit gegenwärtig ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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7.Feb2014 Perpetua & Felicitas. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Tagesgebet

Allwissender Gott,

du siehst nicht auf unsere äußeren Werke,

sondern auf unser Herz.

Gib, dass wir mit reiner Gesinnung vollbringen,

was wir in diesen vierzig Tagen

an Buße und Verzicht auf uns nehmen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus,

deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,

der in Einheit mit dem Heiligen Geist

mit dir lebt und herrscht von

Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
~
Eine reine Gesinnung - ein ruhiges und reines Herz -
wer etwa wünschte sich dies nicht ...
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... kontemplation ... stille ...
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6.Mrz2014 Mechthild von Hochsal, Inklusin. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Dtn 30, 19   Den Himmel und die Erde rufe ich heute als Zeugen gegen euch an. Leben und Tod lege ich dir vor, Segen und Fluch. Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen.

20Liebe den Herrn, deinen Gott, hör auf seine Stimme, und halte dich an ihm fest; denn er ist dein Leben.
~
~
Nur in und mit der Liebe zu Gott, d.h. mit unserem aufrichtigen Suchen und bitten und flehen, können wir wahr leben. In Gott finden wir dasjenige Leben und denjenigen Reichtum, der uns geschenkt wird von Ihm ...
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... kontemplation ... stille ...
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5.Mrz2014 Hl. Gerasimos vom Jordan, Einsiedler. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Joel 2, 12   So spricht der Herr: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit
Fasten, Weinen und Klagen.

13Zerreißt eure Herzen, nicht eure Kleider, und kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte, und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat.

14Vielleicht kehrt er um, und es reut ihn, und er lässt Segen zurück, so dass ihr Speise- und Trankopfer darbringen könnt für den Herrn, euren Gott.

15Auf dem Zion stoßt in das Horn, ordnet ein heiliges Fasten an, ruft einen Gottesdienst aus!

16Versammelt das Volk, heiligt die Gemeinde! Versammelt die Alten, holt die Kinder zusammen, auch die Säuglinge! Der Bräutigam verlasse seine Kammer und die Braut ihr Gemach.

17Zwischen Vorhalle und Altar sollen die Priester klagen, die Diener des Herrn sollen sprechen: Hab Mitleid, Herr, mit deinem Volk, und überlass dein Erbe nicht der Schande, damit die Völker nicht über uns spotten. Warum soll man bei den Völkern sagen: Wo ist denn ihr Gott?

18Da erwachte im Herrn die Leidenschaft für sein Land, und er hatte Erbarmen mit seinem Volk.
~
~
Gott kehrt sich zu uns Menschen, und so sollten auch wir uns zu Gott
kehren. Nichts taugen Wissens-Dünkel, Selbstgerechtigkeit, Rechthaberei: Nur in Gott finden wir Wahrheit und wahrhaftes Leben und Herz ...
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... kontemplation ... stille ...
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4.Mrz2014 hl. Kasimir von Polen. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
1 Petr 1, 13   Deshalb umgürtet euch, und macht euch bereit! Seid nüchtern, und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch bei der Offenbarung Jesu Christi geschenkt wird.

14Seid gehorsame Kinder, und lasst euch nicht mehr von euren Begierden treiben wie früher, in der Zeit eurer Unwissenheit.

15Wie er, der euch berufen hat, heilig ist, so soll auch euer ganzes Leben
heilig werden.

16Denn es heißt in der Schrift: Seid heilig, denn ich bin heilig.
~
~
Meine Hoffnung setze ich ganz auf die Gnade, die mir von Gott durch
Christus Jesus geschenkt wurde. Teresa von Avila: „Wenn Gott mich hat, habe ich alles.“ Wenn ich dies immer wieder in mein Herz hineinnehme, werde ich heil ...
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... kontemplation ... stille ...
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2.Mrz2014 hl. Agnes von Böhmen; hl. Karl I. ‘Der Gute’ Graf von Flandern,
Märtyrer. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Ps 62, 2      Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe,    
          von ihm kommt mir Hilfe.

3        Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg;
          darum werde ich nicht wanken.

6        Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe,
          denn von ihm kommt meine Hoffnung.

7        Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg;
          darum werde ich nicht wanken.

8        Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre;
          Gott ist mein schützender Fels, meine Zuflucht.

9        Vertrau ihm, Volk Gottes, zu jeder Zeit!
           Schüttet euer Herz vor ihm aus!
          Denn Gott ist unsere Zuflucht.
~
~
Der atheistische Philosoph Jean-Paul Sartre soll gesagt haben, angesichts des nahenden Todes, er sei zwar Atheist, aber er beneide gläubige Christen, da sie in ihrem Gott Hoffnung erblickten ... Wer als Mensch wahrhaft das Walten Gottes im Leben erfahren hat, weiß um das unendlich kostbare Geschenk des Glaubens und Vertrauens ... Mystik: Das Nichts erkennen und es
durchschreiten ... unendlich weites Herz ...
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... kontemplation ... stille ...
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1.Mrz2014 Hermes von Rom. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Ps 103,   13      Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,    
          so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.

14      Denn er weiß, was wir für Gebilde sind;
          er denkt daran: Wir sind nur Staub.

15      Des Menschen Tage sind wie Gras,
          er blüht wie die Blume des Feldes.

16      Fährt der Wind darüber, ist sie dahin;
          der Ort, wo sie stand, weiß von ihr nichts mehr.

17      Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig
          für alle, die ihn fürchten und ehren;

          sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel;
18a    alle, die seinen Bund bewahren.

~
~
Das Wohlwollen Gottes ist ewig. Gerade angesichts unserer menschlichen Hinfälligkeit kann ich durch den Blick auf den Liebenden Vater wachsen und mich Ihm anheimgeben, und dann - Überraschung: Gott zieht mich über mich selbst hinaus zu Sich hin ...
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... kontemplation ... stille ...
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28.Feb2014 Elisabeth von Pommern. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
TAGESGEBET

Gütiger Gott,
du hast die Familie zur Grundlage
der menschlichen Gemeinschaft gemacht.
Das Beispiel der Heiligen Familie
stärke in uns die Liebe und den Gehorsam,
auf denen jede Gemeinschaft ruht,
damit wir in der ewigen Freude
deine Hausgenossen werden.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn,
unseren Herrn und Gott,
der in Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
~
Gehorsam: Hören und vertrauen auf Gottes Geleit, das unbedingt hilfreich und weiterbringend ist. Es führt zu Wachstum des Herzen, des Geistes, der Seele und damit zum Wachsen der Seligkeit ...
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... kontemplation ... stille ...
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27.Feb2014 hl. Markward. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Lesung aus dem Buch Jesus Sirach
Sir 5, 1   Verlass dich nicht auf deinen Reichtum, und sag nicht: Ich kann es mir leisten.

2Folg nicht deinem Herzen und deinen Augen, um nach dem Begehren deiner Seele zu leben.

3Sag nicht: Wer vermag etwas gegen meine Macht? Denn der Herr rächt die Verfolgten.

4Sag nicht: Ich habe gesündigt, doch was ist mir geschehen? Denn der Herr hat viel Geduld.

5Verlass dich nicht auf die Vergebung, füge nicht Sünde an Sünde,

6indem du sagst: Seine Barmherzigkeit ist groß, er wird mir viele Sünden verzeihen. Denn Erbarmen ist bei ihm, aber auch Zorn, auf den Frevlern ruht sein Grimm.

7Zögere nicht, dich zu ihm zu bekehren, verschieb es nicht Tag um Tag! Denn sein Zorn bricht plötzlich aus, zur Zeit der Vergeltung wirst du dahingerafft.

8Vertrau nicht auf trügerische Schätze; sie nützen nichts am Tag des Zorns.
~
~
Nichts nützt uns Menschen die ganze Herrlichkeit der Welt, sondern
ausschließlich das Hören auf, die ehrliche Bitte an Gott, das aufrichtige und ehrliche Sprechen mit Gott, das herzliche Vertrauen in seine Wege, die nicht unsere Wege sind. Und nur seine Pfade führen zur Erfüllung -
nichts anderes, was immer wir mit Klugheit erdenken können ...
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... kontemplation ... stille ...
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26.Feb2014 Gerlinde von Sponheim, Reklusin. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Mk 9   In jener Zeit
38sagte Johannes, einer der Zwölf, zu Jesus: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt.

39Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden.

40Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.
~
~
Das Reich Gottes ist allein Gottes Werk, nicht das unsere. Zwar sollen und dürfen wir mitarbeiten, um bereits jetzt Anteil zu haben. Wir Menschen
können jedoch nicht wissen, wann und in welcher Weise das Reich Gottes
errichtet wird, und wir dürfen nicht urteilen, wer zum Reich Gottes gehört. Allein das Hören auf Gott ist der Weg - und das ist sehr sehr viel ...
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... kontemplation ... stille ...
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25.Feb2014 Walburga. Schott, erzabtei-burgdorf.de 
:
Jak 4   Brüder!
1Woher kommen die Kriege bei euch, woher die Streitigkeiten? Doch nur vom Kampf der Leidenschaften in eurem Innern.

2Ihr begehrt und erhaltet doch nichts. Ihr mordet und seid eifersüchtig und könnt dennoch nichts erreichen. Ihr streitet und führt Krieg. Ihr erhaltet nichts, weil ihr nicht bittet.

3Ihr bittet und empfangt doch nichts, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in eurer Leidenschaft zu verschwenden.
~
~
Begehren, was mir nicht zusteht - nichtig! Begehren wir, in und mit  Gott zu
leben - ER überschüttet uns mit Herrlichkeit ...
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... kontemplation ... stille ...
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24.Feb2014 hl. Matthias. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Joh 15, 9   Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!

10Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

11Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.

12Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

13Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.

14Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.

15Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.

16Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.

17Dies trage ich euch auf: Liebt einander!
~
~
Den anderen lieben heißt auch wertschätzen, achten, seine Werte erkennen und sie benennen. Miteinander reden in einer Atmosphäre der gegenseitigen Achtung, wie in einer fairen Gerichtsverhandlung - so werden wir wahre Freunde Gottes ...
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... kontemplation ... stille ...
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23.Feb2014 Mildburg von Wenlock. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Lev 19, 1   Der Herr sprach zu Mose:

2Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten, und sag zu ihnen: Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig.

17Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden.

18An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten Lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr.
~
~
Seien wir heilig! Warum? Weil Gott, der Allerhöchste heilig ist, und weil eben ER uns zu sich hinführen will. Lassen wir uns führen ...
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... kontemplation ... stille ...
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22.Feb2014 Papias v. Hierapolis.
:
Johannes vom Kreuz (Juan de la Cruz):
 
 „Ein einziges Wort sprach der Vater: seinen Sohn; und dieses Wort spricht er immer im ewigen Schweigen, und schweigend soll das Hören der Seele sein.“

„Una palabra habló el Padre, que fue su Hijo, y ésta habla siempre en eterno silencio; y en silencio a de ser oída  del alma .“ A 99 ( Dichos y avisas )
~
~
Wir Menschen müssen viel reden, um miteinander zu kommunizieren, zu erläutern. Aber noch sehr viel wichtiger ist das aktive Schweigen, das wir häufiger üben sollten als das Reden. Denn das Schweigen ist Wohnstatt der höchsten Wirklichkeit und Liebe und des höchsten Lebens ...
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kontemplation ... stille ...
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21.Feb 2014 Petrus Damian. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Ps 33, 11      Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen,
          die Pläne seines Herzens überdauern die Zeiten.

12      Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist,
          der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat.

13      Der Herr blickt herab vom Himmel,
          er sieht auf alle Menschen.

14      Von seinem Thronsitz schaut er nieder
          auf alle Bewohner der Erde.

15      Der ihre Herzen gebildet hat
          er achtet auf all ihre Taten.
~
~
Was glauben wir Menschen, wer wir sind? - Allein Gott die Allerhöchste Wahrheit und Allerhöchste Wirklichkeit waltet - nicht wir Menschen! Deshalb sollten wir uns zu ihm halten, der uns umarmt mit Liebe, mit Wahrheit, mit Leben ...
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... kontemplation ... stille ...
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20.Feb2014 Leo Thaumaturgos (der Wundertäter) von Catania. Schott,
erzabtei-beuron.de 
:
Ps 102, 16      Die Völker fürchten den Namen des Herrn    
          und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit.

17      Denn der Herr baut Zion wieder auf
          und erscheint in all seiner Herrlichkeit. - (R)

18      Er wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,
          ihre Bitten verschmäht er nicht.

19      Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,
          damit das Volk, das noch erschaffen wird, den Herrn lobpreise.
~
~
Jede neue Generation von Menschen muss es einmal erfahren, dass alles und nochmals alles von Gott kommt, dass Gott die höchste Wahrheit ist, mit der sich alles Tun und Wirken von uns Menschen messen lassen muss. Gott nimmt sich der Niedrigen an, und die Hochmütigen lässt er leer
ausgehen ...
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... kontemplation ... stille ...
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19.Feb2014 Hadwigis von Cappenberg. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Gen 8, 15   Da sprach Gott zu Noach:
16aKomm heraus aus der Arche!
18aDa kam Noach heraus.
20Dann baute Noach dem Herrn einen Altar, nahm von allen reinen Tieren und von allen reinen Vögeln und brachte auf dem Altar Brandopfer dar.
21Der Herr roch den beruhigenden Duft, und der Herr sprach bei sich: Ich will die Erde wegen des Menschen nicht noch einmal verfluchen; denn das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an. Ich will künftig nicht mehr alles Lebendige vernichten, wie ich es getan habe.
22So lange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.
~
~
Der beruhigende Duft der des Dankens und der ehrlichen
Herzens-Hingabe bewegt Gott zu dem Entschluss, künftig niemals mehr eine alles Leben auslöschende Katastrophe zu senden. Weil ein Mensch, Noach, ein edles Herz hatte, erbarmte sich Gott. Das gilt - ganz gleich, was wir Menschen als Weltuntergangs-Szenarien erwarten. Gott ist der Garant für alles, nicht das Wissen und Denken von uns Menschen ...
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... kontemplation ... stille ...
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18.Feb2014 Giovanni von Fiesole (Fra Angelico). Schott
erzabtei-beuron.de 
:
TAGESGEBET

Gott.
Du hast uns geschaffen ­-
doch wir kennen dich kaum.

Du liebst uns ­-
und doch bist du uns fremd.

Offenbare dich deiner Gemeinde.
Zeig uns dein Gesicht.

Sag uns, wer du bist
und was du für uns bedeutest.

Lehre uns
dich erkennen, dich verstehen, dich lieben.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
~
Wer ist er? - die Liebe in absoluter Form. Gott liebt uneingeschränkt,
ungeachtet der Person, weil er die Seele liebt. Mystiker sagen, dass jedes Menschen Seele eine kostbarste Schöpfung Gottes und ein kostbarstes
Geschenk Gottes an uns Menschen ist ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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17.Feb2014 Fhl. Fulrad, Abt von St. Denis, Klostergründer. Schott
erzabtei-beuron.de 
:
Ruf vor dem Evangelium    
Vers: Joh 14, 6
:
(So spricht der Herr:)
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater, außer durch mich.
~
~
Hinter den allerletzten Vorhang des Mysteriums von Leben und Tod kann uns nur und ausschließlich der Sohn Gottes Höchstselbst führen, hin zu Seinem Vater und unserem Vater. Es gibt keinen anderen Weisheitslehrer, der uns den Weg dorthin geleiten kann. Und Jesus Christus tut es gern und sofort, wenn wir uns an ihn halten ein Leben lang ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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15.Feb2014 Druthmar von Corvey. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Denk an uns, Herr, aus Liebe zu deinem Volk!
Ps 106, 6    Wir haben zusammen mit unsern Vätern gesündigt,    
          wir haben unrecht getan und gefrevelt.

7ab    Unsre Väter in Ägypten begriffen deine Wunder nicht,
          dachten nicht an deine reiche Huld.

19      Sie machten am Horeb ein Kalb
          und warfen sich vor dem Gussbild nieder.
20      Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein
          gegen das Bild eines Stieres, der Gras frisst. - (R)
21      Sie vergaßen Gott, ihren Retter.
~
~
Zugunsten von irdischen Gütern, die letztenendes zu nichts taugen, und an die wir Menschen uns dennoch so sehr hängen, vergessen wir die
Herrlichkeit Gottes. Sie ist das Ziel alles Lichtes, der Wahrheit, der Fülle des Lebens ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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14.Feb2014 Kyrill und Methodius Schutzpatrone Europas; Schott
erzabtei-beuron.de 
:
Geht hinaus in die ganze Welt,    
          und verkündet allen das Evangelium!
Ps 117, 1        Lobet den Herrn, alle Völker    
          preist ihn, alle Nationen!

2        Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
          die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.
~
~
Alle Völker sollen Gott preisen und ihn anbeten, denn Er hat alles Leben gewirkt, den Sonnenschein, die Freude, die unauslotbaren Wunder der
Natur, die unendlichen Rätsel des Phänomens Leben, die größer sind als alle klugen Antworten ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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13.Feb2014 Schott erzabtei-beuron.de 
:
R Denk an uns, Herr, aus Liebe zu deinem Volk! - R
    
Ps 106, 3        Wohl denen, die das Recht bewahren,    
          und zu jeder Zeit tun, was gerecht ist.

4        Denk an mich, Herr, aus Liebe zu deinem Volk,
          such mich auf und bring mir Hilfe!

35      Sie vermischten sich mit den Heiden
          und lernten von ihren Taten.

36      Sie dienten ihren Götzen;
          die wurden ihnen zur Falle.

37      Sie brachten ihre Söhne und Töchter dar
          als Opfer für die Dämonen.

40      Der Zorn des Herrn entbrannte gegen sein Volk,
          er empfand Abscheu gegen sein Erbe.
~
~
Die Freigabe der Sterbehilfe für Kinder (auch für Erwachsene) ist ein
Darbringen an die Kräfte der Zerstörung. - Heiliges Jesuskind, bitte für uns! - Gott gebe, dass wir Menschen einsichtig werden in die Weisungen Gottes: Nicht Tod will Gott, sondern Leben, Lieben Zuneigen, Umarmen. Kranke und Sterbende brauchen Beistand und Gebet, nicht Tod. ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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11.Feb14 Theodora II. Kaiserin von Byzanz; Muttergottes in Lourdes; Schott erzabtei-beuron.de 
:
Mk 7, 6   Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesaja hatte Recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir.

7Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.

8Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen.

9Und weiter sagte Jesus: Sehr geschickt setzt ihr Gottes Gebot außer Kraft und haltet euch an eure eigene Überlieferung.
~
~
Unser Herz muss bei Gott sein, unsere Ehrlichkeit, unsere Wahrheitsliebe. Andernfalls neigen wir dazu, uns zu eigenen Regeln zu halten: Jedoch nur durch Gott kommt Erlösung, nicht durch von uns Menschen gemachte Regeln. Aufweichungen führen zu Verwirrung und Chaos ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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10.Feb2014 Scholastica; Schott erzabtei-beuron.de 
:
Mk 6   In jener Zeit
53fuhren Jesus und seine Jünger auf das Ufer zu, kamen nach Genesaret und legten dort an.

54Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort.

55Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Tragbahren zu ihm, sobald sie hörten, wo er war.

56Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.
~
~
Die Berührung des Gewandes Jesu ist eine wortlose, verzweifelte Bitte um Gesundung von schwerer, bedrückender Krankheit. Zugleich ist es ein Wunsch um Leben, denn ohne Gesundheit gibt es kein freies Leben, kein freies Atmen. Die Liebe Gottes ist in Jesus ganz und gar. Wer ihn berührt, berührt die Liebe, die allein in Wahrheit heil machen kann ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

---
9.Feb2014 Anna-K. Emmerick, Mystikerin. Schott erzabtei-beuron.de 
:
1 Kor 2, 1   Als ich zu euch kam, Brüder, kam ich nicht, um glänzende
Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen.

2Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.

3Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch.

4Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch
gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden,

5damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes.
~
~
Die Kraft Gottes allein ist es, die den Glauben schenkt, nicht kluge
Begründungen. Andererseits können Überlegungen hilfreich sein, z.B. das Nachdenken über die eigene Fehrlerhaftigkeit und Schwäche, und dass je ich nicht immer recht haben muss ...
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... kontemplation ... stille ...
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Hieronymus Aemiliani; 8.Feb14 Schott erzabtei-beuron.de 
:
Ps 23, 1        Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.    
2        Er lässt mich lagern auf grünen Auen
          und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
3        Er stillt mein Verlangen;
          er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen. - (R)
4        Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
          ich fürchte kein Unheil;
          denn du bist bei mir,
          dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
~
~
Es kommt darauf an, diese Zeilen immer wieder zu bedenken, immer
wieder einzutauchen in die Dimension des Handelns Gottes ... Dann kommt ein Verstehen ...
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... kontemplation ... stille ...
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7.Feb14 Lukas von Griechenland Schott erzabtei-beuron.de 
:
Hebr 13, 5   Euer Leben sei frei von Habgier; seid zufrieden mit dem, was ihr habt; denn Gott hat versprochen: Ich lasse dich nicht fallen und
verlasse dich nicht.
6Darum dürfen wir zuversichtlich sagen: Der Herr ist mein Helfer, ich fürchte mich nicht. Was können Menschen mir antun?
7Denkt an eure Vorsteher, die euch das Wort Gottes verkündet haben; schaut auf das Ende ihres Lebens, und ahmt ihren Glauben nach!
8Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.
~
~
Überall Schönheit der Welt! Literatur, Kunst, Musik sind voll vom
Lobpreis der Schönheit der Dinge, die wir schauen und genießen dürfen, wie z.B. das tiefe Einatmen von frischer, guter, lebenspendender Luft in einem Wald ... Dies alles ist uns gegeben zur Freude und zum Genuss: Es braucht nicht noch mehr ...
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... kontemplation ... stille ...
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6.Feb14 Tagesgedanken; website www.karmelitinnen-koeln.de 

Tägliches Gebet zur Friedenskönigin
O Mutter der Barmherzigkeit, erflehe du uns von Gott den Frieden! Und vor allem jene Gnaden, die in einem Augenblick die menschlichen Herzen umwandeln können, jene Gnaden, die den Frieden vorbereiten, schließen und sichern! Königin des Friedens, bitte für uns und gib der streitenden Welt den Frieden, den die völker ersehnen, den Frieden in der Wahrheit, in der Gerechtigkeit und in der Liebe Christi! Gib ihr den Frieden der Waffen und den Frieden der Seelen, damit Gottes Reich sich in der Ruhe der Ordnung ausbreite. (Pius XII).

Gebet um den Frieden
Maria, Königin des Friedens, schenke uns den Frieden mit Gott, verleihe uns den wahren Frieden des Herzens, erfülle uns mit Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern, tröste die Kranken, bekehre die Sünder,
verbreite immer mehr den Frieden unter den christlichen Familien, führe die Völker der Erde zu aufrichtiger Eintracht, behüte uns alle an Leib und Seele, erbitte den Lebenden die Gnade deines göttlichen Sohnes und den
Sterbenden einen seligen Heimgang zum Vater im Himmel. Amen.
~
~
Friede des Herzens, Friede mit Gott: daran hängt alles. Was nützt eine FriedensDemonstration, wenn den Teilnehmern der Friede des Herzens fehlt? ... Nur Gott kann Friede-in-Wahrheit schenken ...
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... kontemplation ... stille ...
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5.Feb14; Agatha von Catania; Schott erzabtei-beuron.de 
:
1 Kor 1, 26   Seht auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme,
27sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen.
28Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten,
29damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott.
30Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung.
31Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.
~
~
Warum wählt Gott das Unscheinbare? - weil ER der Allerhöchste ist und weil er es gleichsam nicht nötig hat, Großes und Hohes auszuwählen. Wer wahrhaft souverän ist wie der Allerhöchste Gott, hält sich selbst klein und segnet das Geringe, und er lässt das Hochfahrende beiseite ...
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... kontemplation ... stille ...
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3.2.14 Hrabanus Maurus, gelehrter Mönch;
:
Anlässlich der Medien-Berichte in youtube.com & N24.de  
über Geister und Paranormale Erscheinungen:
(  http://www.youtube.com/watch?v=AZ-raQ8MOXI  
und 
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/4204392/-es-ist-zeit-zu-sterben--ich-werde-dich-toeten-.html  )
:
Es ist letztlich zwecklos, erlebten Geister-Erscheinungen einen
verneinenden Standpunkt entgegenzusetzen - dafür sind echte Phänomene zu stark. Es bleibt, wenn man alles bedenkt, letztlich nur dies: zu schauen, dass nur allerhöchste Autorität des Universums Macht hat, die Geisterwelt in ihre Schranken zu verweisen.
Allein Gott gebührt die tiefste Aufmerksamkeit, denn ER ist der
„Ich-bin-der-ich-bin“,
Er ist gleichsam der Absolute Souverän und König und Chef aller
Wirklichkeiten, da er sie alle geschaffen hat
- alles andere ist im Vergleich zu Gott nichtig (so z.B. Juan de la Cruz). Mit diesem Wissen treten wir dem Unbekannten entgegen und entlarven es als nichtig. Mit diesem innersten Wissen können wir Geistern den Weg zeigen, den sie gehen sollen nach Gottes Plan. Und damit ist Versöhnung verbunden und Friede-in-Wahrheit. Soli Deo Gloria.

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3.Feb14; Berlind, Reklusin; Schott erzabtei-beuron.de 
:
Ps 31, 20      Wie groß ist deine Güte, Herr,    
          die du bereithältst für alle, die dich fürchten und ehren;
          du erweist sie allen,
          die sich vor den Menschen zu dir flüchten.
21      Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
          vor dem Toben der Menschen.
          Wie unter einem Dach bewahrst du sie
          vor dem Gezänk der Zungen. - (R)
22      Gepriesen sei der Herr, der wunderbar an mir gehandelt
          und mir seine Güte erwiesen hat zur Zeit der Bedrängnis.
~
~
Gezänk der Zungen ... Wer die Ohnmacht erlebt hat, dass es nicht mehr um Wahrheitsfindung geht, und wer einsam geworden ist, der kennt die unendliche Huld Gottes, der schaut sein Angesicht ...
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... kontemplation ... stille ...
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Darstellung des Herrn 2.Feb14 Schott erzabtei-beuron.de
:
Mal 3, 1   Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der Herr der Heere.
2Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog.
~
~
Nun wer? Niemand  - es sei denn wir haben die Gnade und Liebe Gottes als solche angenommen , in unser Leben hineingenommen ...
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... kontemplation ... stille ...
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31.Jan14 Hemma; Schott erzabtei-beuron.de 
:
Phil 4, 4   Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!
5Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe.
6Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
7Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.
~
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Gott schenkt uns Menschen Freude. Sobald wir wahrnehmen, dass die
Güte und Freude, die wir anderen Menschen schenken, Freude auch in uns bewirkt, ist dies ein Fingerzeig Gottes ...
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... kontemplation ... stille ...
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30.Jan14 Mary Ward. Schott erzabtei-beuron.de 
:
Hebr 10, 9   Wir haben die Zuversicht, Brüder, durch das Blut Jesu in das Heiligtum einzutreten.
20Er hat uns den neuen und lebendigen Weg erschlossen durch den
Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch.
21Da wir einen Hohenpriester haben, der über das Haus Gottes gestellt ist,
22lasst uns mit aufrichtigem Herzen und in voller Gewissheit des
Glaubens hintreten, das Herz durch Besprengung gereinigt vom schlechten Gewissen und den Leib gewaschen mit reinem Wasser.
23Lasst uns an dem unwandelbaren Bekenntnis der Hoffnung festhalten, denn er, der die Verheißung gegeben hat, ist treu.
24Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten
anspornen.
25Lasst uns nicht unseren Zusammenkünften fernbleiben, wie es einigen zur Gewohnheit geworden ist, sondern ermuntert einander, und das umso mehr, als ihr seht, dass der Tag naht.
~
~
Die Hoffnung ist felsenfest: Gott hat uns Seinen Willen zum Heil für uns alle bekräftigt durch den höchstmöglichen Akt, nämlich sich selbst in Christus hinzugeben für uns. Dies ist ein höchster Akt der Liebe, den nur der Allerhöchste Gott in dieser Weise vollziehen kann ...
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... kontemplation ... stille ...
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29.Jan14 Anastasia u.a. Schott erzabtei-beuron.de 
:
2 Sam 7,
In jenen Tagen
4erging das Wort des Herrn an Natan:
5Geh zu meinem Knecht David, und sag zu ihm: So spricht der Herr: Du willst mir ein Haus bauen, damit ich darin wohne?
6Seit dem Tag, als ich die Israeliten aus Ägypten heraufgeführt habe, habe ich bis heute nie in einem Haus gewohnt, sondern bin in einer Zeltwohnung umhergezogen.
7Habe ich in der Zeit, als ich bei den Israeliten von Ort zu Ort zog, jemals zu einem der Richter Israels, die ich als Hirten über mein Volk Israel eingesetzt hatte, ein Wort gesagt und sie gefragt: Warum habt ihr mir kein Haus aus Zedernholz gebaut?
8Sag also jetzt meinem Knecht David: So spricht der Herr der Heere: Ich habe dich von der Weide und von der Herde weggeholt, damit du Fürst über mein Volk Israel wirst,
9und ich bin überall mit dir gewesen, wohin du auch gegangen bist.
~
~
Gott ist der „Ich bin da“: Gott ist da, wo ich bin, sofern ich ihn nicht
ablehne ... Er ist da, wo ich bin. Und ER Ist, Der Er IST. Gott braucht
keinen Tempel ...
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... kontemplation ... stille ...
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28.Jan14 Thomas von Aquin. Schott erzabtei-beuron.de 
:
Ps 119, 12    Gepriesen seist du, Herr.
          Lehre mich deine Gesetze!
13      Mit meinen Lippen verkünde ich
          alle Urteile deines Mundes.
14      Nach deinen Vorschriften zu leben
          freut mich mehr als großer Besitz.
~
~
Die Gesetze Gottes sind Weisheit und rechtes Tun. Was Gott gesetzt hat, gilt es zu erkennen und im Leben zu vollziehen:
Dann ist Freude-in-Wahrheit-in-Gott ...
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... kontemplation ... stille ...
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27.Jan14 Johannes Chrysostomos, Angela Merici. Schott
erzabtei-beuron.de 
:
Hebr 9, 27   Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt,
28so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde
erscheinen, sondern um die zu retten, die ihn erwarten.
~
~
Christus rettet uns. In diesem Wissen können wir unser Leben souverän, frei von unseren Verknotungen, frei IN der Freiheit Gott Selbst, gestalten ...
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... kontemplation ... stille ...
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26.Jan14 Timotheus und Titus. Schott erzabtei-beuron.de 
:
Ps 27, 1        Der Herr ist mein Licht und mein Heil:    
          Vor wem sollte ich mich fürchten?
          Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
          Vor wem sollte mir bangen?
4        Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
          Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
          die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
          und nachzusinnen in seinem Tempel.
13      Ich bin gewiss, zu schauen
          die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
14      Hoffe auf den Herrn, und sei stark!
          Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!
~
~
Es gilt zu verinnerlichen und immer wieder darüber nachzusinnen, bis es tief im Herzen fest steht: Allein Gott ist unsere letztgültige Kraft, unser Heil, unser Leben, unsere Wahrheit, unser Weg. ER ist der ‘Ich-bin-da’. Seine unendliche Macht der Liebe trägt uns - immer, in jedem Fall, so oder so: Lassen wir uns doch tragen und anstrahlen und anschauen von IHM ...
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... kontemplation ... stille ...
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Bekehrung des Paulus. 25.Jan14. Schott erzabtei-beuron.de 
:
Ps 117, 1        Lobet den Herrn, alle Völker,    
          preist ihn, alle Nationen!
2        Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
          die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.
~
~
Gott ist uns Menschen zugetan in einer unendlichen und un-bedingten Weise. Wir sind gerettet, gerade wenn wir erkennen, dass wir von uns aus gleichsam nichts tun können und dass all unser Tun vergänglich ist. Nur unser Lieben und Wohlwollen zählen. Und erst im Unvergänglichen, d.i. in Seiner unvergänglichen Liebe, schauen wir Gott, und dort ist unsere wahrhafte Heimat ...
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... kontemplation ... stille ...
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Franz von Sales 24.Jan2014. Schott erzabtei-beuron.de 
:
"Sobald der Mensch ein wenig an Gott denkt, fühlt sein Herz eine gewisse beglückende Erregung, die Zeugnis gibt, dass Gott der Gott des menschlichen Herzens ist." - Zitat aus "Mit Gottes Wort durch das Jahr 2008", franz-sales-verlag.de, Zitate zu Gott.

~
Gott wartet, stille, in unseren Herzen, bis wir aufmerken. Er drängt sich nicht auf, weil seine Liebe unseren freien Willen will. Aber KEIN MENSCH kann ehrlichweise in Abrede stellen, dass sich in seinem
Herzen Gott leise meldet, sobald der Mensch an ihn denkt ...
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... kontemplation ... stille ...
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23.Jan2014 Sel. Heinrich Seuse, Mystiker. Schott erzabtei-beuron.de 
:
Ps 40, 2        Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn.    
          Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.
4ab    Er legte mir ein neues Lied in den Mund,
          einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott.
7        An Schlacht- und Speiseopfern hast du kein Gefallen,
          Brand- und Sündopfer forderst du nicht.
          Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt;
8        darum sage ich: Ja, ich komme.
          In dieser Schriftrolle steht, was an mir geschehen ist.
9        Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude,
          deine Weisung trag‘ ich im Herzen.
10      Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde,
          meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es.

~
Denken wir etwa, es sei ein Zufall, dass manche Dinge sich zum Guten wendeten, nachdem wir zu Gott geschrien und geweint haben? Gott allein will unser Leben, nichts sonst, schon gar nicht irgendein anderer
Zufalls-Mechanismus. Wer und was sind wir denn, außer Gottes Kinder, die ihn um das Gute anflehen, wissend, dass ER uns liebt und gerne gibt im Übermaß. Soli Deo Gloria Allein Gott sei Ehre. ...
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... kontemplation ... stille ...
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22.Jan2014  Agnes, Vinzenz. Schott erzabtei-beuron.de 
:
Hebr 7, 1   Melchisedek, König von Salem und Priester des höchsten
Gottes; er, der dem Abraham, als dieser nach dem Sieg über die Könige zurückkam, entgegenging und ihn segnete
2und welchem Abraham den Zehnten von allem gab; er, dessen Name „König der Gerechtigkeit“ bedeutet und der auch König von Salem ist, das heißt „König des Friedens“;
3er, der ohne Vater, ohne Mutter und ohne Stammbaum ist, ohne Anfang seiner Tage und ohne Ende seines Lebens, ein Abbild des Sohnes Gottes: dieser Melchisedek bleibt Priester für immer.
15Das ist noch viel offenkundiger, wenn nach dem Vorbild Melchisedeks ein anderer Priester eingesetzt wird,
16der nicht, wie das Gesetz es fordert, aufgrund leiblicher Abstammung Priester geworden ist, sondern durch die Kraft unzerstörbaren Lebens.
17Denn es wird bezeugt: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.

~
In den mystischen Schriften spricht man von Ewigkeit und Göttlichkeit. Nur durch Meditation und Studium gelangt man zu dieser Sicht, der Anbetung, Staunen, Lobpreis und Liebe folgt.
Jesus der Christus ist so unendlich göttlich, dass man sagen muss: Er war und er ist und er wird sein von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Seine Gerechtigkeit ist seine unbedingte Liebe zu uns ...
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... kontemplation ... stille ...
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21.Jan2014 Meinrad, Agnes. Gedanken Schott erzabtei-beuron.de 
:
1 Sam 16, 4   Samuel tat, was der Herr befohlen hatte. Als er nach
Betlehem kam, gingen ihm die Ältesten der Stadt zitternd entgegen und fragten: Bedeutet dein Kommen Frieden?
5Er antwortete: Frieden. Ich bin gekommen, um dem Herrn ein
Schlachtopfer darzubringen. Heiligt euch, und kommt mit mir zum Opfer! Dann heiligte er Isai und seine Söhne und lud sie zum Opfer ein.

~
Ein wahrer Prophet Gottes bringt Frieden, nicht Furcht und Drohung.
Zugleich lädt er ein zur Anbetung. Wir Menschen müssen uns gegenseitig heiligen, uns gegenseitig segnen, damit wir bereitet sind zur Anbetung Gottes, der einzig wahres Leben schenkt ...
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...kontemplation ... stille ...
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Fabian und Sebastian 20.Jan2014 Schott erzabtei-beuron.de 
:
Ps 50, 16bc     „Was zählst du meine Gebote auf
          und nimmst meinen Bund in deinen Mund?
17      Dabei ist Zucht dir verhasst,
          meine Worte wirfst du hinter dich.
21      Das hast du getan, und ich soll schweigen?
          Meinst du, ich bin wie du?
          Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
23      Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;
          wer rechtschaffen lebt, dem zeig‘ ich mein Heil.

~
Eine innere Haltung des Herzens einüben tut Not: Eine Haltung die stets das Gute und Rechtschaffene zu verwirklichen sucht. Denn Gott möchte gänzlich um uns sein mit seinem Sein. Und Er Höchstselbst IST
Lauterkeit, Reinheit, Wahrheit und Rechtschaffenheit ...
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... kontemplation ... stille ...
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19.Jan2014 Makarios Gedanken erzabtei-beuron.de 
:
Jes 49, 6   Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels
heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker, damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.
~
~
Gott möchte das Heil für uns Menschen alle. Und er wird es auch
vollbringen. Dies tut er mit uns Menschen gemeinsam: Wir sind Licht Gottes - in unserem reinen Lachen, in unserem freundlichen Begrüßen, in unserer Wertschätzung anderer Menschen ...
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... kontemplation ... stille ...
...

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Odilo. 18.Jan2014 Gedanken, Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Hebr 4, 12   Lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens;
13vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden.
14Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten.
15Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung
geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.
16Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.

~
Treten wir von den Allerhöchsten der Welt und des Universums, vor
Gottes Thron, voll vertrauen. Denn ER kennt, durch Christus Jesus, unser Leben und unser Herz besser, als wir uns selbst kennen. Und er ist
mitfühlend und gütig, keine Furcht braucht uns zu schrecken, denn wir
begegnen IHM als einem sehr sehr alten Bekannten, Freund, Bruder,
Vater, Mutter seit Ewigkeit ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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17.Jan2013 Gedanken. Schott erzabtei-beuron.de 
:
Brüder!
Eph 6, 10   Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn!
11Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des
Teufels widerstehen könnt.
12Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu
kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs.
13Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils
standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt.
18Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen.

~
Die Abgründe der menschlichen Seele, des menschlichen Herzens kann man erkennen in der Literatur und in der Wirklichkeit. Es ist zutiefst
erschreckend, dass ein zum Tode Verurteilter 20 Minuten lang einen
entsetzlichen Todeskampf durchlebt, weil man ihm eine neue Art von
Todesspritze verabreicht hat, deren genaue Wirkung man noch nicht
kannte. ... Und die aktive Sterbehilfe ist ein ebenso entsetzlicher
Gedanken: Sie wissen nicht, was ihre Seele als Dimensionen des
Schreckens erlebt ... Nein. Allein Gott - und nichts sonst ...
...
... kontemplation ... stille ...
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16.Jan2013 Gedanken. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Mk 1   In jener Zeit
40kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein
werde.
41Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es - werde rein!
42Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein.

~
Oft wird irrig über die Heilungen Jesu diskutiert: Sie sind die reine,
lautere, wahre und wesenhafte Liebe Gottes Höchst-Selbst - nichts
anderes. Nur Gott kann eine
solche Heilung spenden, auch durch die Anrufung von Heiligen Seelen. Es ist keine esoterische oder okkulte Kraft, sondern die Liebe Gottes par
excellence ...
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... kontemplation ... stille ...
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15.1.2014 Gedanken. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Ps 105, 1    Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an!    
          Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!
2        Singt ihm und spielt ihm,
          sinnt nach über all seine Wunder!
3        Rühmt euch seines heiligen Namens!
          Alle, die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.
4        Fragt nach dem Herrn und seiner Macht;
          sucht sein Antlitz allezeit!

~
Das Antlitz Gottes suchen - warum? Weil es eine unendlich kostbare
Belohnung gibt, die absolute Fülle des Lebens-in-Gott ...
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... kontemplation ... stille ...
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14. Jan 2014, Gedanken. Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Hebr 2, 11   Denn er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von Einem ab; darum scheut er sich nicht, sie Brüder zu nennen
12und zu sagen: Ich will deinen Namen meinen Brüdern verkünden,
inmitten der Gemeinde dich preisen.

~
Christus Iesus will uns Menschen heiligen. Wie ist es möglich, dass so viele Menschen von dieser hohen Wahrheit, von diesem unendlich großen Geschenk Gottes, in Christus, nichts wissen wollen? Stattdessen gehen sie weiter ihre irrigen Pfade ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Hebr 1, 1   Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den
Vätern gesprochen durch die Propheten;
2in dieser Endzeit aber hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben des Alls eingesetzt und durch den er auch die Welt erschaffen hat;
3er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; er trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt;
4er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.

~
Endzeit ist die Fülle der Zeiten, die allein Gott bestimmt. Und in dieser Fülle werden wir alle erkennen, wer Christus Jesus war und ist: der Sohn des Lebendigen Gottes, unser Herr und Gott, unser Freund und Bruder. Wer will in Wahrheit sagen, dass es nicht so sei? ...
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... kontemplation ... stille ...
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Ps 29, 1     Bringt dar dem Herrn, ihr Himmlischen,    
          bringt dar dem Herrn Lob und Ehre!
2        Bringt dar dem Herrn die Ehre seines Namens
          werft euch nieder vor dem Herrn in heiligem Schmuck!

~
Warum bringen die Geister Gottes (Engel; auch wahre Gottsucher) Lob und Ehre dar? Weil die Majestät Gottes so unendlich groß ist, dass nur das unendliche, herz-erweiternde Staunen ist, und damit verbunden der
Lobpreis ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh, 5   Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?

~
In Christus Jesus finden wir Wahrheitsliebe und Kampfesmut, schließlich wahrhafte Herzensruhe im Herzen Jesu: und damit, nämlich zusammen mit Gott Höchstselbst, dem Einen Heiligen, besiegen wir die
Verdunklungen der Welt-Verfallenheit ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 5, 1   Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, stammt von Gott, und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der von ihm stammt.
2Wir erkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen.
3Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer.
4Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.

~
Der feste Glaube an Jesus den Christus, den Messias, den Sohn des
lebendigen Gottes, ist Lieben. Lieben heißt auch, den Übeltäter als Kind Gottes zu achten. Das Lieben der vielen rettet die gefalleneWelt ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers     Vgl. Ps 118, 26-27
.
Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn.
Gott, der Herr, ist als Licht über uns aufgestrahlt.

~
Diese Worte, wie viele andere auch, können wir meditieren, in unserem Geist erwägen, in unserem Herzen betrachten, in unsere Wesensmitte
hineinnehmen. Wenn wir dann diese Worte in Wahrhaftigkeit sprechen können, sind wir in Gott ...
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... kontemplation ... stille ...
...

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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 4, 7   Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.
8Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.
9Die Liebe Gottes wurde unter uns dadurch offenbart, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.
10Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.

~
Gott liebt uns Menschen immer zuerst, ohne Vorbedingungen, ohne Zewckverknüpfung, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Deshalb dürfen wir uns die Haltung einüben, dass auch wir den anderen lieben können, mehr und mehr auch ohne Bedingung. Wenn wir so zu leben versuchen, es immer wieder aufs neue versuchen, sind wir in Gott ...
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... kontemplation ... stille ...
...

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Tagesgedanken. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Jes 60, 1   Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht, und die
Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir.
2Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.
3Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz.
4Blick auf und schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den
Armen herbei.
5Du wirst es sehen, und du wirst strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir.
6Zahllose Kamele bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn.

~
Das Licht und die Herrlichkeit Gottes ist die eigentliche Wirklichkeit. Die Lebenswirklichkeit von uns Menschen, die weitgehend durch uns selbst verdunkelt ist, kann vom Licht Gottes durchstrahlt werden, wenn wir es annehmen wollen. Es ist das Licht der bedingungslosen Liebe und
Gerechtigkeit Gottes. Wenn die Welt dieses schauen wird, werden wir alle anbeten und lobpreisen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Eph 1, 3   Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere
Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
4Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott;
5er hat uns aus Liebe im Voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu
gelangen,
6zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn.

~
So viele Segnungen haben wir Menschen erfahren durch Christus Jesus, dass wir mit ihm Gemeinschaft haben im Himmel, schon jetzt und
oberhalb von Zeit und Raum, und wir können nicht anders als Gott loben in Unendlichkeit ...
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... kontemplation ... gebet ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 3, 7   Meine Kinder, lasst euch von niemand in die Irre führen! Wer die Gerechtigkeit tut, ist gerecht, wie Er gerecht ist.
8Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von
Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des
Teufels zu zerstören.
9Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt. Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.
10Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels
erkennen: Jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.


~
Wenn ich einen Menschen schmähe und über ihn herabwürdigend rede, begehe ich Unrecht; denn auch jener ist Kind Gottes. Alles üble Denken, ungutes Sprechen und ungutes Handeln ist nicht von Gott. Auch dem Feind darf nicht Ungutes entgegengebracht werden. Es ist eine innere
Haltung, die ich einüben muss, und die im Sinne der Bergpredigt ist.
Achtung zollen gegenüber jedem Menschen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 3, 1   Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
2Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein
werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
3Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist.

~
Es ist das Größte, als ein Kind des Allerhöchsten zu gelten, weil Gott es so fügt. Wer dies nicht verstehen will, bleibt arm. Wer es jedoch
annimmt, heiligt sich und ist heilig bei Gott, jetzt und ewig ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Mt 23, 11   Der Größte von euch soll euer Diener sein.
12Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

~
Dies ist nicht leicht ... Was ist wahres Dienen, Dienen in Wahrhaftigkeit? Und ist nicht derjenige groß, der wie Mutter Theresa dient, sowie die
vielen Menschen, die auf unspektakuläre Weise dienen, im Verborgenen, und deren Wahrheit in Gott ist? Verborgen kann auch bedeuten: verkannt ... So war es mit Jesus.
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesgedanke Neujahr 2014
Hochfest der Gottesmutter Maria
Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Jes 9, 1.5   Ein Licht strahlt heute über uns auf,
denn geboren ist uns der Herr.
Und man nennt ihn: Starker Gott, Friedensfürst,
Vater der kommenden Welt.
Seine Herrschaft wird kein Ende haben.

~
Wer es fassen kann: Gott ist mit seinem ganzen Gottsein Mensch
geworden, ein Mensch mit seinem ganzen Menschsein, und er erhebt
damit unser aller Menschsein zu sich: ein unendlich großes Geschenk des Lebens, der Wahrheit und des Irdischen Seins ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Ps 96, 1        Singet dem Herrn ein neues Lied,    
          singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
2        Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
          verkündet sein Heil von Tag zu Tag!
11      Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
          es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
12      Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
          Jubeln sollen alle Bäume des Waldes.
13      Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
          wenn er kommt, um die Erde zu richten.
          Er richtet den Erdkreis gerecht
          und die Nationen nach seiner Treue.

~
Das wird die Großtat Gottes sein - und sie ist es - dass alles Gefallene in der Welt gerichtet, d.h. aufgerichtet wird. Alle Wirrung wird sich lösen wie ein Knoten. Ein großes Staunen und Verwunderung wird sein. Darum ist ein wahrhaft fortwährender Jubel: schon jetzt bei Gottes Geistern (Engel), und schlussendlich bei allen Geschöpfen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers    
Weish 18, 14-15
Als tiefes Schweigen das All umfing
und die Nacht bis zur Mitte gelangt war,
da stieg dein allmächtiges Wort, o Herr,
vom Himmel herab, vom königlichen Thron.

~
In der Nacht, im Verborgenen wird uns Gottes, des Höchsten, Wort
gesandt. Halten wir Ausschau, wo uns Nacht und Verhüllung begegnet, und geben wir acht ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Kol 3, 12   Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen.
Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut,
Milde, Geduld!
13Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!
14Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.
15In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!

~
Es ist das Schwert des Geistes, mit dem es zu kämpfen gilt: in seinem
eigenen Herzen Friede zu schaffen, indem wir uns neu bekleiden, neu
arrangieren, und das Licht Gottes zu unserem Leben machen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Gedenken der Unschuldigen Kinder. Schott Messbuch,
erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 5, 5   Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm.

~
In allen seinen Schriften weist Johannes auf das Licht Gottes hin, das so uneingeschränkt und so unbedingt ist, dass es nicht relativiert werden kann. Das Licht Gottes hat keinerlei Relation zur Finsternis. Die Finsternis jedoch kann überhaupt nicht bestehen ohne Licht; darum ist die Finsternis für sich selbst nichtig ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 1, 1   Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens.
2Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde.
3Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
4Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist.

~
„Alles war so voll Geheimnis ...“ dichtet der Seher Juan de la Cruz. Liebe Gottes ist sowohl leibliche Berührung als auch tiefe Herzens-Regung. Sie ist Leben in seiner Fülle, im Licht, in der Freude, in der Gemeinschaft, im Wort der Wahrheit, im Wort des Lebens ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott, erzabtei-beuron.de
:
In jenen Tagen
Apg 6, 8   tat Stephanus, voll Gnade und Kraft, Wunder und große
Zeichen unter dem Volk.
9Doch einige von der so genannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten;
10aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.
54Als sie das hörten, waren sie aufs äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen.
55Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
56und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
57Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
58trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
59So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
60Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.

~
So geht Christentum: Verzeihen dort, wo je mir Unrecht getan wird. Die Wahrheit der Offenbarung, die über allen Welt-Wahrheiten und
Welt-Weisheiten ist, dort sagen, wo sie niemand hören will. Gott schenkt sich selbst für uns dahin, und dies ist größer als alles und
nochmals alles ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers                                                                   
Vgl. Gal 4, 4
:
Nun ist die Fülle der Zeit gekommen,
da Gott seinen Sohn in die Welt sendet.

~
Gott, der Allerhöchste und einzige Meister und König aller Universen
erscheint Höchstselbst im Jesuskind. Damit ist alle Zeit und schlichthin
alles erfüllt. Gott gebe uns das Licht, damit wir dieses letzte und größte Geheimnis wahrnehmen und darin leben ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Fürbitten
Mit der Geburt Jesu begann eine neue Zeit. Zu ihm, unserem Herrn, wollen wir beten:
Beschenke deine Kirche mit der Erfahrung deiner heilbringenden Gegenwart.
A.: Wir bitten dich, erhöre uns.
Lenke die Menschen auf Wege des Friedens.
Vertreibe lähmende Angst und bohrenden Zweifel.
Mache unsere Freude vollkommen am Tag deiner Wiederkunft.
Denn du tröstest uns durch das Fest deiner Geburt und stärkst uns durch die Hoffnung auf deine Wiederkunft am Ende der Tage. Dir sei Lob und Preis jetzt und in Ewigkeit. Amen.

~
Allein Gott, der Meister des Universums, vermag uns mit letztgültigem Heilsein zu beschenken, und er tut es. Er sendet seinen Sohn, sich selbst, unter uns Menschen, damit er uns so nahe ist, wie wir uns selbst nahe sind, ja noch näher, denn er kennt unsere Herzen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de
:
Eröffnungsvers                                               
Vgl. Jes 9, 5; Ps 72 (71), 17

Ein Kind wird uns geboren,
und man nennt ihn: Starker Gott.
In ihm werden sich segnen alle Völker der Erde.

~
Das Jesuskind ist Sohn des Lebendigen Gottes und Gott Höchstselbst. Es ist der Gott der sichtbaren und unsichtbaren Welten, der wissbaren und nicht-wissbaren Welten, der jemals seienden und niemals-seienden
Welten; ER ist Segen, ER ALLEIN ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke
:
Die Philosophin Edith Stein über das Prager Jesuskind:
"Gestern kam mir vor dem Bildchen des Prager Jesulein auf einmal der Gedanke, daß es ja den kaiserlichen Krönungsstaat trägt und sicherlich nicht zufällig gerade in Prag mit seiner Wirksamkeit zum Vorschein
gekommen ist. Prag ist ja doch Jahrhunderte hindurch der Sitz der alten deutschen bzw. 'römischen' Kaiser gewesen ... Das Jesulein kam gerade, als es mit der politischen Kaiserherrlichkeit zu Ende ging. Ist es nicht der 'heimliche Kaiser', der einmal aller Not ein Ende machen wird? Es hat doch die Zügel in der Hand, wenn auch die Menschen zu regieren meinen ..."
- Edith Stein: (Philosophin, Mystikerin) Briefauslese 1917-42, Freiburg: Herder 1967.

~
In ihrer Schrift ‘Endliches und ewiges Sein’ legt Edith Stein dar, in welch hohem Maße die Ansprache an unser Herz die eigentliche Wahrheit und Wirklichkeit ist. Was wir Menschen mit unserer Vernunft vermögen,
bezieht sich lediglich auf die Dinge des Alltäglichen, nicht aber des
Eigentlichen, Wesenhaften ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke
:
Das Kind ist gekommen.
Und so wie wir nicht gefragt wurden, ob wir sein wollen, so sind wir auch nicht gefragt worden,
ob wir erlöst und befreit werden wollen.
Wir sind es.

Durch dieses Kind.
Seine Gnade wird uns gewiß auch dazu bringen, dieses Erlöstsein anzunehmen.
Denn auch diese Annahme, die die letzte Tat unseres Lebens ist, ist noch einmal Gnade.

Das hat auch Paulus gesagt:
Getreu ist Gott, der uns berufen hat; er wird es auch machen.

    Wir sind vor die Krippe gestellt.
    Es wird uns nicht gelingen,
    von dieser Krippe wegzufliehen.

    Weihnachten ist in der Nacht
    unseres Daseins geschehen.
    Es ist heilige Nacht.
                    Karl Rahner

~
Gott-Höchtselbst kommt, uns zu besuchen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Jes 7, 10   Der Herr sprach noch einmal zu Ahas; er sagte:
11Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe.
12Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen.
13Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müsst ihr auch noch meinen Gott belästigen?
14Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.

~
Nicht begierig sein nach Zeichen und Wundern ... Ein höchstes Wunder ist die Geburt Gottes-Höchtselbst als Mensch aus einer edlen Frau, und er ist ‘Gott-mit-uns’: Mögen wir alle doch unser innerstes Herz öffnen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 

Fürbitten

Zu Jesus Christus wollen wir beten, der alle Angst überwindet:

Stärke deine Kirche im Glauben an das Geheimnis deiner Menschwerdung. (Stille) Christus, höre uns.
A.: Christus, erhöre uns.
Lenke die Erwartungen der Menschen auf dich und das Kommen deines Reiches. (Stille) Christus, höre uns.
Richte alle Verzagten und Verzweifelten wieder auf. (Stille) Christus, höre uns.
Lass alle Verstorbenen das ewige Heil erlangen. (Stille) Christus, höre uns.
Barmherziger Vater, steh uns bei und stärke uns in der Hoffnung auf das Kommen deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.     A.: Amen.

~
Menschlich erdachte Dinge werden erwartet in der Zukunft; solche Inhalte, auch kosmologisch-wissenschaftlicher Art, sind kalter Kaffee. Doch die
Lautere Wahrheit Gottes ist eine andere, und auf sie, auf das Kommen
Christi, lohnt es zu warten ...
...
... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Jer 23, 5   Seht, es kommen Tage - Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land.
6In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.

~
Gerecht, weise, erbarmungsvoll, zuwendend, liebend, wissend, sehend,
unterscheidend, treffsicher - wahr! ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Gen 49, 9   Ein junger Löwe ist Juda. Vom Raub, mein Sohn, wurdest du groß. Er kauert, liegt da wie ein Löwe, wie eine Löwin. Wer wagt, sie zu scheuchen?
10Nie weicht von Juda das Zepter, der Herrscherstab von seinen Füßen, bis der kommt, dem er gehört, dem der Gehorsam der Völker gebührt.

~
Wunderbar, poetisch und zugleich wahr ... Wir denken auch an den Löwen Aslan in den ‘Chroniken von Narnia’, und daran, dass Jerusalem die Heilige Stadt war, ist und bleibt, wenn auch für die äußere Sicht verborgen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers    
Vgl. Jer 31, 10; Jes 35, 4
:
Ihr Völker, hört das Wort des Herrn und verkündet es in aller Welt.
Seht, euer Gott wird kommen und euch erretten,
fürchtet euch nicht.

~
Die Zusage, dass wir Menschen uns nicht fürchten sollen, durchzieht die
gesamte Heilige Schrift. Sie gipfelt in der Geburt Gottes als Mensch, im
Jesuskind. Hören wir doch alle dieses große Wort der Wahrheit, das alle Welt umschließt ...
...
... kontemplation ... stille ...
...


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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Jak 5, 7   Brüder, haltet geduldig aus bis zur Ankunft des Herrn! Auch der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde, er wartet geduldig, bis im Herbst und im Frühjahr der Regen fällt.
8Ebenso geduldig sollt auch ihr sein. Macht euer Herz stark, denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor.
9Klagt nicht übereinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht, der Richter steht schon vor der Tür.
10Brüder, im Leiden und in der Geduld nehmt euch die Propheten zum Vorbild, die im Namen des Herrn gesprochen haben.

~
Machen wir doch unser Herz stark in der Hoffnung, dass in Gott alle Dinge in das richtige Licht gesetzt werden. Und: Gott ist bereits so nahe, dass es schon jetzt gültig ist ...
...
... kontemplation ... stille ...
...


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Tagesgedanke 14. Dez. Juan de la Cruz
Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
„Gott liebt an dir den geringsten Grad der Gewissensreinheit weit mehr als alle Taten, die du vollbringen kannst.“
Juan de la Cruz (Johannes vom Kreuz)


~
Wenn sich ein Mensch darin übt, des lauten Geredes nicht zu achten, sondern in Wahrheit ein reines Denken und ein reines Gewissen zu pflegen, und dann ein sorgfältig bedachtes Reden ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de  .
:
Jes 48, 17   So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was Nutzen bringt, und der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst.
18Hättest du doch auf meine Gebote geachtet! Dein Glück wäre wie ein Strom und dein Heil wie die Wogen des Meeres.
19Deine Nachkommen wären zahlreich wie der Sand und deine leiblichen Kinder wie seine Körner. Ihr Name wäre in meinen Augen nicht getilgt und gelöscht.

~
(Lucia 2013)
Wir Menschen meinen, es sei gut, nach eigenem Gutdünken zu leben und zu handeln. Wer sind wir denn? ... Nur die Kenntnis der Offenbarung Gottes in Christus Jesus schafft wahres Leben, Freude, Wohlstand des Herzens und des Leibes. Gott allein ist das Licht des Lebens ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Tagesgebet
Rüttle unsere Herzen auf, allmächtiger Gott,
damit wir deinem Sohn den Weg bereiten
und durch seine Ankunft fähig werden,
dir in aufrichtiger Gesinnung zu dienen.
Darum bitten wir durch ihn,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.
~

Unsere Herzen möge Gott aufrütteln: Auf die Herzen kommt es an - nicht auf das Verstehen, auf das Fürwahrhalten, auf die weltliche Vernünftelei, der wir Menschen so gerne anhangen. Dein Herz, mein Herz, das ist es ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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Tagesgedanke. Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Mt 11, 28   Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu
tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
30Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.

~
Wer die Güte Gottes in seinem Sohn Jesus Christus durchdacht und geschaut hat, und wer seine unfassbare Demut verstanden hat, der findet Ruhe in
seinem Herzen, in seiner Seele, im Leben ...
...
... kontemplation ... stille ...

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Tagesgedanke. Schott Messbuch. erzabtei-beuron.de 
:
(Laut lesen:)
Ps 96, 1        Singet dem Herrn ein neues Lied,
          singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
2        Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
          verkündet sein Heil von Tag zu Tag!
3        Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
          bei allen Nationen von seinen Wundern!
10ac   Verkündet bei den Völkern: Der Herr ist König.
          Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.
11      Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
          es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
12      Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
          Jubeln sollen alle Bäume des Waldes. - (R)
13      Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
          wenn er kommt, um die Erde zu richten.
          Er richtet den Erdkreis gerecht
          und die Nationen nach seiner Treue.

~
Gott richtet gemäß seiner Treue, gemäß seiner Zusage, alle Völker in das Licht zu führen. Und wir alle werden unendlich erstaunt sein über die
Lichter Gottes, und wir nicht anders können als jubeln ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke. Schott Messbuch. erzabtei-beuron.de 
:
Jes 35, 4   Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! Die Rache Gottes wird kommen und seine Vergeltung; er selbst wird kommen und euch erretten.

~
Die gesamte Heilige Schrift spricht von Zuversicht, Mut, Hoffnung, Freude; davon, dass Gott uns Menschen das Heil zuspricht. Wann kommt es
entgültig? Langmut, Gleichmut, Geduld, Gelassenheit, Herzensruhe müssen wir einüben, und immer wieder lesen: Ihr seid befreit zu Gott hin ...
...
... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke.  Schott Messbuch. erzabtei-beuron.de 
:
Jes 11, 1   An jenem Tag wächst aus dem Baumstumpf Isais ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.
2Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.
3[Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht.] Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,
4sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes.
5Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.
6Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten.
7Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind.
8Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.
9Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.
10An jenem Tag wird es der Spross aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist
prächtig.

~
Man lese mit dem Herzen diese poetisch-prophetische, diese wahre Rede.
Erfüllt ist das Land von der Erkenntnis des Herrn. Friede in Gott. Dieser Friede ist so stark, dass zuvor der Gewalttäter mit dem Stock des Wortes
Gottes erschlagen wird. Wahrhaftig, der Ungerechte weicht zurück vor Christi Kreuz und verstummt ...
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... kontemplation ... stille ...
...

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Eph 3, 12   In ihm haben wir den freien Zugang durch das Vertrauen, das der Glaube an ihn schenkt.

~
Wagen wir doch den Glauben als freien Zugang zu Christus, zum
Drei-Einigen Gott. Wir sind frei, Hausgenossen Gottes, seine Vertrauten; also vertrauen wir unsererseits IHM ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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Tagesgedanke. Schott Messbuch. erzabtei-beuron.de 

Eröffnungsvers

Seht, der Herr kommt zu uns,
er bringt uns seinen Frieden und schenkt uns ewiges Leben.

~
Absolut. Diese Zusage, vielfach formuliert in der Heiligen Schrift, gilt. Gott kommt, und er ist schon hier, und bringt uns ewiges Leben. Und wir? Wir werden unendlich reich beschenkt, jetzt und ewig. Nehmen wir doch dieses unendlich wundervolle Geschenk entgegen in Freude, mit blühendem
Herzen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanken. Schott Messbuch. erzabtei-beuron.de 
:
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Ps 118, 8    Besser, sich zu bergen beim Herrn,
          als auf Menschen zu bauen.
9        Besser, sich zu bergen beim Herrn,
          als auf Fürsten zu bauen. - (R)
19      Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit,
          damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.
20      Das ist das Tor zum Herrn,
          nur Gerechte treten hier ein.

~
Wer sollte sich nicht bergen wollen in der letztgültigen Wahrheit, im
letztgültigen Leben, die beide je unendlich größer sind als ich und größer als jeder Mensch? Ist nicht so Vieles ein Trug, auch das mir Eigene? Tor zum
Allerhöchsten, zu Gott dem Herrn ...
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... kontemplation ... stille ...
...

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Tagesgedanke; Schott Messbuch; erzabtei-beuron.de   .
:
Eröffnungsvers                                                  
Hab 2, 3; 1 Kor 4, 5
Der Herr wird kommen und nicht zögern.
Er wird die Finsternis in Licht verwandeln
und sich allen Völkern offenbaren.

~
Es scheint uns ein Verzug des Kommens Christi zu sein, weil wir micht mit dem geistlichen Auge sehen. - Und: Das Licht ist unumschränkt, da es ohne Finsternis sein Sein hat; die Finsternis hingegen ist nichts ohne Licht, mit dem es lediglich als Vergleich existiert ...
...
... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Mk 16, 15     In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht
hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!

~
Alles Geschöpfen, Menschen wie Tieren wie Geistern, wird die Frohbotschaft von der end-gültigen Liebe Gottes verkündet. Gottes Walten umgreift alles Geschaffene, auch Tiere, auch Geister, weil seine Liebe unemgrenzt ist und ein ewiges Fließen aus dem Kelch Gottes. Wir leben aus diesem Fluß ...
...
... kontemplation ... stille ...
...

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Tagesgedanke Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 8, 5   Als er nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:
6Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen.
7Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
8Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.
9Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
10Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden.
11Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.

~
Spontan sagt Jesus, er werde kommen und den Kranken gesund machen. Der Hauptmann weiß, dass Jesus ein göttlicher Heiler ist, und traut ihm alle Wunder zu, glaubt fest an ihn, ohne jeden Zweifel. Seine Demut besteht auch darin, Jesus das Undenkbare zuzutrauen ... das Undenkbare ...
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:
Röm 13, 11   Bedenkt die gegenwärtige Zeit: Die Stunde ist gekommen,
aufzustehen vom Schlaf. Denn jetzt ist das Heil uns näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden.
12Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.
13Lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag, ohne maßloses Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht.
14aLegt (als neues Gewand) den Herrn Jesus Christus an.

~
Ein neues Gewand anlegen ist wie ein neuer Mensch werden. Wenn es ein geistiges Gewand ist, das aus Liebe, Wohlwollen, Entgegenkommen,
Nachsicht, Zuwendung besteht, ist es ein lichtvolles Leben ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Ps 19, 2    Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,    
          vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.
3        Ein Tag sagt es dem andern,
          eine Nacht tut es der andern kund, - (R)
4        ohne Worte und ohne Reden,
          unhörbar bleibt ihre Stimme.
5ab    Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus,
          ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.

~
Der Kosmos mit allen seinen Geheimnissen und Rätseln kündet von einer nie messbaren Größe und Herrlichkeit Gottes. Alle Menschen, die ihr Herz
öffnen, können dies wahrnehmen und jubeln vor Gott. Diese Botschaft ist
denen unhörbar, die aufgrund eigenen Nachdenkens zu Auffassungen
gelangen, die eng und finster  bleiben ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Ps 84, 3     Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht    
          nach dem Tempel des Herrn.
          Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
          ihm, dem lebendigen Gott.
4        Auch der Sperling findet ein Haus
          und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen -
          deine Altäre, Herr der Heerscharen,
          mein Gott und mein König.
5        Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
          die dich allezeit loben.
6a      Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir;
8a      sie schreiten dahin mit wachsender Kraft.

~
Alle Menschen haben Sehnsucht nach dem Frieden des Herzens, Frieden mit der Welt, Frieden mit den Menschen, Frieden mit sich selbst, Frieden mit Gott. Mögen wir alle erwachen zu dieser Sehnsucht, die allein das Leben in den Horizont Gottes stellt, in den Horizont der Wahrheit, auf den hin und auf die hin wir alle ausgerichtet sind ...
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:
Offb 18, 1     Ich, Johannes, sah einen anderen Engel aus dem Himmel
herabsteigen; er hatte große Macht, und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit.
2Und er rief mit gewaltiger Stimme: Gefallen, gefallen ist Babylon, die Große! Zur Wohnung von Dämonen ist sie geworden, zur Behausung aller unreinen Geister und zum Schlupfwinkel aller unreinen und abscheulichen Vögel.
21Dann hob ein gewaltiger Engel einen Stein auf, so groß wie ein Mühlstein; er warf ihn ins Meer und rief: So wird Babylon, die große Stadt, mit Wucht hinabgeworfen werden, und man wird sie nicht mehr finden.

~
Der Engel lässt die Erde aufleuchten, und seine Stimme ist gewaltig: Täuschen wir uns nicht, dass die geistigen Kräfte des Kosmos uns Menschen
unendlich überlegen sind. Die Dienenden vor Gottes Thron weisen auf die nochmals erhabenere Größe Gottes ... Und enden wird diese Erdenzeit,
soweit sie voller geistigem Unrat ist, voller übler Gedanken, voller üblem Tun, voller üblem Geschwätz. Alles Lautere aber, alle reinen Geschöpfe
Gottes, d.h. heilige Seelen, die Gott angebetet haben, und die Seelen der Tiere, werden in der neuen Welt, im neuen Jerusalem, wohnen ...
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:
Luk 21, 12   Man wird euch festnehmen und euch verfolgen. Man wird euch um meines Namens willen den Gerichten der Synagogen übergeben, ins Gefängnis werfen und vor Könige und Statthalter bringen.
13Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können.
14Nehmt euch fest vor, nicht im Voraus für eure Verteidigung zu sorgen;
15denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, so dass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können.

~
Wenn der Glaube echt ist, braucht man sich nicht vorzubereiten, um kluge und überzeugende Worte zu sprechen - es würde nicht gelingen. Denn Gott selbst, im Heiligen Geist, gibt uns Worte der Weisheit, die wir aussprechen werden, und die die Gegner mundtot machen werden ...
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:
Ps 96, 10      Verkündet bei den Völkern:    
          Der Herr ist König.
          Den Erdkreis hat er gegründet, so dass er nicht wankt.
          Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.
11      Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
          es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
12      Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
          Jubeln sollen alle Bäume des Waldes.
13      Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
          wenn er kommt, um die Erde zu richten.
          Er richtet den Erdkreis gerecht
          und die Nationen nach seiner Treue.

~
Gemäß seiner Treue und Liebe richtet Gott: Er richtet wieder auf, was
darniederlag. Deshalb können wir uns freuen, und zwar zusammen mit allen Geschöpfen, mit Tieren und Bäumen und Pflanzen und Meer, denn sie alle sind Gottes Schöpfung und somit lebendig ...
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:
Ps 24, 1    Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,    
          der Erdkreis und seine Bewohner.
2        Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
          ihn über Strömen befestigt. - (R)
3        Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
          wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
4        Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
          der nicht betrügt und keinen Meineid schwört. - (R)
5        Er wird Segen empfangen vom Herrn
          und Heil von Gott, seinem Helfer.
          Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
          die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.

~
Lauterkeit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, suchen und fragen nach Gottes Antlitz, nach dem Drei-Einen Gott der Heiligen Schrift ... Viele Menschen
studieren die sogen. esoterischen Traditionen: unendlich viel wahrhaftiger ist es, die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments zu studieren und Gott zu suchen, ein Leben lang ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Offb 5, 12   Würdig ist das Lamm, das geschlachtet ist, Macht zu empfangen,
Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre.
Ihm sei die Herrlichkeit und die Herrschermacht in Ewigkeit. AMEN.

~
Der Allerhöchste hat eine solch hohe Freiheit und Absolutheit, und er ist
dermaßen souverän, dass er gleichermaßen als der Schwächste auftreten kann, nämlich als der Gekreuzigte. Christus Jesus ist auch zugleich Mensch, und so können wir Menschen teilhaben an diesem unendlich großen Akt der Würde Christi und des Menschen ...
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:
Ps 9, 2   Ich will dir danken, Herr, aus ganzem Herzen,    
          verkünden will ich all deine Wunder.
3        Ich will jauchzen und an dir mich freuen,
          für dich, du Höchster, will ich singen und spielen. - (R)
4        Zurückgewichen sind meine Feinde,
          gestürzt und vergangen vor deinem Angesicht.
6        Du hast die Völker bedroht, die Frevler vernichtet,
          ihren Namen gelöscht für immer und ewig. - (R)
16      Völker versanken in der Grube, die sie selber gegraben;
          im Netz, das sie heimlich gelegt, hat ihr Fuß sich verfangen.
19      Doch der Arme ist nicht auf ewig vergessen,
          des Elenden Hoffnung ist nicht für immer verloren.

~
Vor Gottes Angesicht vergehen alle Feinde Gottes. Ein dramatisches
Verwehen und Versinken aller menschlicher Herrlichkeit wird sein, wenn Christus Jesus wiederkommt. Doch der seine Hoffnung ganz auf Gott setzte, wird leben. Schon immer hat es Menschen gegeben, denen Gottes Wahrheit begegnet ist und die dann ihr Leben gänzlich auf Gott ausgerichtet haben ...
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Tagesgedanke Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Mk 25, 8   Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.
9Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.
10Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der
Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den
Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen.

~
Wenn Gott kommt, um uns an seiner Herrlichkeit teilnehmen zu lassen,
sollten wir in der Seele gut vorbereitet sein. Diese Vorbereitung kann man anderen nicht geben; man kann jemanden erinnern, aber jeder muss es für sich selbst tun. Und wenn man nachträglich bettelt, obwohl man ein Leben lang Zeit zur Vorbereitung hatte, nützt es nichts. Gott schenkt Leben, damit es auf ihn hin wachse. Mögen wir doch alle diese große Chance ergreifen ...
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Tagesgedanke Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de
:
Sach 2, 15   An jenem Tag werden sich viele Völker dem Herrn anschließen, und sie werden mein Volk sein, und ich werde in deiner Mitte wohnen. Dann wirst du erkennen, dass der Herr der Heere mich zu dir gesandt hat
16Der Herr aber wird Juda in Besitz nehmen; es wird sein Anteil im Heiligen Land sein. Und er wird Jerusalem wieder auserwählen.
17Alle Welt schweige in der Gegenwart des Herrn. Denn er tritt hervor aus seiner heiligen Wohnung.

~
Wenn Gott unverhüllt erscheinen wird, werden wir Menschen in tiefes Schweigen geführt, da dann jedes Reden und sogar jedes Denken nichtig wird ...
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Tagesgedanken Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Luk 19, 26   (Da erwiderte er:) Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

~
Der Mensch möge seine Möglichkeiten ausschöpfen, so gut es geht. Dann wird er Dinge erlangen, die er zuvor nicht erträumt hatte. Hingegen hält er das fest, was ihm eignet, und belässt es dabei, dann wird er erkennen, dass auch dies ängstlich Gehütete wertlos ist ...
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Tagesgedanke Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 3, 14   Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben
hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.

~
Die Auferstehung hat mit Liebe zu tun, und ist in ihr zu verstehen, nicht im philosophischen oder sonstigen Sinn. Liebe umgreift alles und nochmals
alles.  "Dilige et quod vis fac." (Augustinus von Hippo). Liebe und tu was du willst: Liebe ist unendlich groß, souverän, erhaben, ewig ...
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Tagesgedenken Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Offb 1, 1   Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er
seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt.
2Dieser hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt: alles, was er geschaut hat.
3Selig, wer diese prophetischen Worte vorliest und wer sie hört und wer sich an das hält, was geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.
3Du hast ausgeharrt und um meines Namens willen Schweres ertragen und bist nicht müde geworden.
4Ich werfe dir aber vor, dass du deine erste Liebe verlassen hast.
5aBedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist. Kehr zurück zu deinen ersten Werken!

~
Alle Mühen und großen Taten taugen nichts, wenn die ’erste Liebe’ fehlt: die grundehrliche, unverfälschte, nicht kompromiss-belastete und klare, reine, im Herzen tief bewegte Liebe mögen wir in uns lebendig halten ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesgedanke Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 

Ps 98, 5     Spielt dem Herrn auf der Harfe,    
          auf der Harfe zu lautem Gesang!
6        Zum Schall der Trompeten und Hörner
          jauchzt vor dem Herrn, dem König!
7        Es brause das Meer und alles, was es erfüllt,
          der Erdkreis und seine Bewohner.
8        In die Hände klatschen sollen die Ströme,
          die Berge sollen jubeln im Chor.
9        Jauchzt vor dem Herrn, wenn er kommt,
          um die Erde zu richten.
          Er richtet den Erdkreis gerecht,
          die Nationen so, wie es recht ist.

~
Ekstase! Musik, Gesang! Alle Kreaturen und Elemente singen den Lobpreis Gottes, der uns alle richtet und wieder aufrichtet, die wir gebeugt waren; und dies ist jetzt ... und jetzt ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tageswort Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Weish 18, 14   Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur
Mitte gelangt war,
15da sprang dein allmächtiges Wort vom Himmel, vom königlichen Thron herab als harter Krieger mitten in das dem Verderben geweihte Land.
16Es trug das scharfe Schwert deines unerbittlichen Befehls, trat hin und
erfüllte alles mit Tod; es berührte den Himmel und stand auf der Erde.
6Das Wesen der ganzen Schöpfung wurde neugestaltet; sie gehorchte deinen Befehlen, damit deine Kinder unversehrt bewahrt blieben.

~
Das Wort Gottes ist das Schwert, das allen Irrtum und aller Verblendung, das der Gier und dem Hass ein Ende bereiten wird. Es ist Christus, Gott
Höchstselbst. Und durch die große Läuterung entsteht das Neue, Reine,
Klare, Wahre, Lebendige, Heilige ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Weish 13, 1   Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die
Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor
Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht,
2sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft, den Kreis der
Gestirne, die gewaltige Flut oder die Himmelsleuchten für
weltbeherrschende Götter.

~
Heute stehen die Wissenschaften anstelle von Gottheiten. Aber töricht ist’s! Denn über allem Wissen steht der Eine und Dreieine, der Unumschränkte, unteilbare vor und über allem was ist ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Weish 7, 22   In der Weisheit ist ein Geist, gedankenvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart, beweglich, durchdringend, unbefleckt, klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf,

23nicht zu hemmen, wohltätig, menschenfreundlich, fest, sicher, ohne Sorge, alles vermögend, alles überwachend und alle Geister durchdringend, die denkenden, reinen und zartesten.

24Denn die Weisheit ist beweglicher als alle Bewegung; in ihrer Reinheit durchdringt und erfüllt sie alles.

25Sie ist ein Hauch der Kraft Gottes und reiner Ausfluss der Herrlichkeit des Allherrschers; darum fällt kein Schatten auf sie.

26Sie ist der Widerschein des ewigen Lichts, der ungetrübte Spiegel von
Gottes Kraft, das Bild seiner Vollkommenheit.

27Sie ist nur eine und vermag doch alles; ohne sich zu ändern, erneuert sie
alles. Von Geschlecht zu Geschlecht tritt sie in heilige Seelen ein und schafft Freunde Gottes und Propheten;

28denn Gott liebt nur den, der mit der Weisheit zusammenwohnt.

29Sie ist schöner als die Sonne und übertrifft jedes Sternbild. Sie ist
strahlender als das Licht;

30denn diesem folgt die Nacht, doch über die Weisheit siegt keine
Schlechtigkeit.

8, 1   Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von einem Ende zum andern und
durchwaltet voll Güte das All.

~
Ich empfehle, diesen Text für sich selbst laut zu lesen ...
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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
TAGESGEBET

Gott, unser Vater.
Du hast uns für die Freude erschaffen.
Dennoch begleiten Enttäuschung und Leid
unser Leben.
Hilf, dass wir dir glauben
und auch in Stunden der Not dir vertrauen.
Mach uns durch die Schmerzen reifer
und hellhörig für die Not der anderen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Gott und Herrn,
der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir
lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.

~
Es lohnt sich, über den Gedanken nachzudenken, dass wir für die Freude
geschaffen sind, und dass wir Gott vertrauen dürfen. Wie entsteht dann
Enttäuschung und Leid? Nun denn: Tun wir genug, um Gott in unser Leben hineinzulassen? - Aber die Frage greift tiefer, so tief, dass kein Mensch sie hinreichend beantworten kann - und keine existentielle Frage kann
hinreichend beantwortet werden ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Joh 17, 25  Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.
26Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.

~
In Christus geschieht ein kosmisches Beben der Wahrheit. Sie ist so groß und ungeheuerlich, dass man sie mit Vernunft nicht erklären kann, und schon gar nicht mit der Frage ‘Warum?’, die zwar menschlich verständlich ist, aber als solche fehlgeht. Alles wird umgriffen von Gottes Liebe, in einer unendlichen und grundsätzlichen und ewigen Weise ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Jes 61, 1   Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft
bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung,
2damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe, einen Tag der Vergeltung
unseres Gottes, damit ich alle Trauernden tröste,
3adie Trauernden Zions erfreue, ihnen Schmuck bringe anstelle von Schmutz, Freudenöl statt Trauergewand, Jubel statt der Verzweiflung.

~
Diese feste und kraftvolle Zusage Gottes, gesprochen durch den Mund des Propheten, zieht sich durch die gesamte Heilige Schrift. Gott ist freundlich. Er will unser Heil und wird es herbeiführen, denn alles, was er beabsichtigt, wird unbedingt geschehen. Alle Leiden werden behoben sein, und wir
Menschen samt Kreaturen werden jubeln und Freude haben ...
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... kontemplation ... stille ...
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Ps 17, 1   Höre, Herr, die gerechte Sache,    
          achte auf mein Flehen,
          vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
3        Mein Mund verging sich nicht,
          trotz allem, was die Menschen auch treiben;
          ich halte mich an das Wort deiner Lippen. - (R)
5        Auf dem Weg deiner Gebote gehn meine Schritte,
          meine Füße wanken nicht auf deinen Pfaden.
6        Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich.
          Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede! - (R)
8        Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges,
          birg mich im Schatten deiner Flügel,
15      Ich will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen,
          mich satt sehen an deiner Gestalt, wenn ich erwache.

~
Viele Menschen auf den Philippinen werden angesichts der furchtbaren
Taifun-Katastrophe zu Gott schreien, und wir tun es auch. Zugleich fragen wir uns, ob wir in vielen Dingen gefehlt haben, in üblen, hasserfüllten
Gedanken, in unguten Worten, die wir jemandem entgegengeschleudert
haben, in egoistischem Tun. Wohlgemerkt: Nach menschlichem Ermessen kann man Leid nicht erklären, wie man sehr vieles, ja das meiste im Universum wie auf Erden nicht erklären kann. Wir haben aber die Zuversicht, dass Gott, der in Christus alles Böse zunichte gemacht hat, hilft ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Ez 47, 2   Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln.
8Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund.
9Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt,
leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt
alles am Leben.
12An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem
Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel
dienen.

~
Heilendes, heiliges Wasser wird die neue Erde tränken, und es wird keinerlei Verschmutzungen des Wassers noch der Lebewesen geben, keinerlei
Kränkungen, sondern Reinheit, Heiligkeit, Heilsein, Leben ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Phil 3, 20   Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter,
21der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.

~
Im Alter stellt sich der Zerfall des Leibes ein, das wissen wir seit vielen
Jahrtausenden. Darum setzt die Besinnung ein, früher oder später, die in der Offenbarung Christi zeigt, dass unsere wahre Heimat nicht das Irdische ist, sondern der Himmel. Das Irdische und seine Freuden sind zwar Geschenk.
Dennoch ist unser wahres Sein in und bei Gott ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Röm 14, 11   Denn es heißt in der Schrift: So wahr ich lebe, spricht der Herr, vor mir wird jedes Knie sich beugen, und jede Zunge wird Gott preisen.

~
In der Fülle der Zeiten werden alle Menschen, ausnahmslos, die nie erahnte Herrlichkeit Gottes sehen und wir werden nicht anders können als
niederfallen und anbeten ...
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:
Ps 112, 1  Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt    
          und sich herzlich freut an seinen Geboten.
2        Seine Nachkommen werden mächtig im Land,
          das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. - (R)
4        Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht:
          der Gnädige, Barmherzige und Gerechte.
5        Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist,
          der das Seine ordnet, wie es recht ist. - (R)
8        Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie;
          denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger.
9        Reichlich gibt er den Armen,
          sein Heil hat Bestand für immer;
          er ist mächtig und hoch geehrt.

~
Wer redlich ist, sieht auch im Finstern Licht, nämlich das Des Einen Gerechten Christus Jesus: Dessen Licht ist ewig, sei es bei Nacht, sei es im finsteren Tal, sei es im Tod. Und Dessen Licht ist Gerechtigkeit , Güte, Barmherzigkeit, Liebe ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Ps 131, 1     Herr, mein Herz ist nicht stolz,    
          nicht hochmütig blicken meine Augen.
          Ich gehe nicht um mit Dingen,
          die mir zu wunderbar und zu hoch sind. - (R)
2        Ich ließ meine Seele ruhig werden und still;
          wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.

~
Unser wahres Selbstbewußtsein ziehen wir daraus, dass wir Kinder des
Allerhöchsten Gottes, des Königs des Universums, sind. Dagegen ein Greifen nach nichts ist es, wenn wir uns selbst groß und wissend dünken. Die Stille der Seele allein schafft Fülle des Lebens ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
In jener Zeit sprach Jesus:

Joh 10, 11   Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für seine Schafe.
12Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sei auseinander. Er flieht,
13weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt.
14Ich bin der gute Hirt, ich kenne die meinen, und die Meinen kennen mich,
15wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe.
16Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.

~
Wir können und brauchen Jesus Christus nichts zu erstatten, damit er uns
beschütze - wir schulden Ihm und uns allen Liebe, sonst nichts. Denn Jesus liebt uns zuallererst, jeden einzelnen Menschen, und da auch Schafe gemeint sind, eben auch diese, d.h. die Tiere. Jesus „kennt“ jeden einzelnen von uns, d.h. er liebt jeden einzelnen ...
...
... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Weish 11, 22   Herr, die ganze Welt ist ja vor dir wie ein Stäubchen auf der Waage, wie ein Tautropfen, der am Morgen zur Erde fällt.
23Du hast mit allen Erbarmen, weil du alles vermagst, und siehst über die Sünden der Menschen hinweg, damit sie sich bekehren.

~
Gott ist unendlich größer, als wir Menschen uns vorstellen können. Er ist
größer als das uns bekannte (kennen wir das wirklich, was wir zu kennen meinen?) Universum. Und er nimmt je mich an die Hand ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls Allerseelen Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Tagesgebet

Allmächtiger Gott,
wir glauben und bekennen,
dass du deinen Sohn
als Ersten von den Toten auferweckt hast.
Stärke unsere Hoffnung,
dass du auch unsere Brüder und Schwestern
auferwecken wirst zum ewigen Leben.
Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.

~
Wahre Hoffnung ist etwas sehr großes. Es ist mehr als jedwede Gewissheit, die wir Menschen durch unser Erkennen erlangen können. Da die Hoffnung der Auferweckung von den Toten gewiss ist - durch die Heilige Schrift und viele Bezeugungen - sollten wir dringend, so todernst wie Jesus es zeigte, an unser ewiges Leben in Gott glauben, mit fröhlichem Herzen ...
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kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Ps 24, 3     Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
          wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
4        Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
          der nicht betrügt und keinen Meineid schwört. - (R)
5        Er wird Segen empfangen vom Herrn
          und Heil von Gott, seinem Helfer.
6        Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
          die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.

~
Zur heiligen Stätte Gottes und vor Sein Antlitz gelangen die Menschen, die sich zu Lebzeiten bemüht haben um Reinheit des Herzens und Reinheit des Tuns. Es lohnt alle Anstrengung, dass wir nach und nach besser werden und eine Reinheit des Herzens erlangen, Friede mit Gott, Friede mit der Welt, Friede mit den Menschen, Friede mit sich selbst ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Röm 8, 38  Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten
39der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

~
Unser Verbündeter ist der Allerhöchste Boss und Herrscher des Universums, der sichtbaren und unsichtbaren,
der denkbaren und undenkbaren,
der wahrnehmbaren und nicht-wahrnehmbaren,
der wissbaren und nicht-wissbaren Dimensionen,
Gott Der Dreieine im Heiligen Geist durch Christus Jesus -
und ALLES sonst ist nichtig, es sei denn es lebe in IHM.
Soli Deo Gloria AMEN.
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... kontemplation ... stille ...
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:
Ps 145, 10      Danken sollen dir, Herr, all deine Werke    
          und deine Frommen dich preisen.
11      Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden,
          sollen sprechen von deiner Macht. - (R)
12      Sie sollen den Menschen deine machtvollen Taten verkünden
          und den herrlichen Glanz deines Königtums.
13ab   Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten,
          deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht. - (R)
13cd   Der Herr ist treu in all seinen Worten,
          voll Huld in all seinen Taten.
14      Der Herr stützt alle, die fallen,
          und richtet alle Gebeugten auf.

~
Wenn man die Summe aller Schönheiten der Welt und Schönheiten eines
jeden Tages in eins betrachten könnte, wäre man übervoll von Staunen und Verwunderung, und alles erschiene einem als Wunder und Wunder ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Röm 8, 18  Ichbin überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten imVergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.
19Denndie ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Kinder Gottes.

~
Die letztgültige Offenbarung Gottes und der Welt, in der alles im klaren Licht erscheint, wird alle Kreaturen und alles, was ist, zu Gott führen, und wir alle werden Anteil erhalten an IHM ...
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... kontemplation ... stille ...

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:
Brüder!
Eph 2, 19  Ihr seid jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.
20Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst.
21Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.
22Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.

~
Wer dies verinnerlicht, der weiß um das unendlich wertvolle Geschenk
Gottes, der uns als Mitbürger in sein Heiliges Reich hineinholtt, in dem ewige Freude ist ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesgebet

Allmächtiger, ewiger Gott,
mehre in uns den Glauben,
die Hoffnung und die Liebe.
Gib uns die Gnade,
zu lieben, was du gebietest,
damit wir erlangen, was du verheißen hast.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.

~
Wenn wir Gott darum bitten, schenkt er uns die Gnade, dass wir in uns
Glaube, Hoffnung und Liebe erwecken können - und das ist ein
unermesslicher Schatz ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Röm 8, 1  Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus
Jesus sind.
2Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
3Weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht, zur Sühne für die Sünde, um an seinem Fleisch die Sünde zu verurteilen;
4dies tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist leben.

~
Es ist die bedingungslose Liebe Gottes, die uns frei macht: Unsere Sünden sind schwerwiegend; das müssen wir erkennen. Nach alten Überlieferungen wären wir eigentlich verurteilt zur Begleichung der Sünden. Nun aber sind wir erlöst durch Christus Jesus im Heiligen Geist. Die Welt mit ihren
Bindungen gilt nicht mehr, sondern wir leben in der Herrschaft des freien Königtums Christi, in dem einzig die bedingungslose Liebe zählt ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Röm 7, 18 Ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist bei mir vorhanden, aber ich vermag das Gute nicht zu verwirklichen.
19Denn ich tue nicht das Gute, das ich will, sondern das Böse, das ich nicht will.
20Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, dann bin nicht mehr ich es, der so handelt, sondern die in mir wohnende Sünde.
21Ich stoße also auf das Gesetz, dass in mir das Böse vorhanden ist, obwohl ich das Gute tun will.
22Denn in meinem Innern freue ich mich am Gesetz Gottes,
23ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das mit dem Gesetz meiner Vernunft im Streit liegt und mich gefangen hält im Gesetz der Sünde, von dem meine Glieder beherrscht werden.
24Ich unglücklicher Mensch! Wer wird mich aus diesem dem Tod verfallenen Leib erretten?
25aDank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!

~
Im Grunde unseres Herzens möchten wir gut sein, und doch tun wir viel
Übles in Gedanken, Worten und Taten. Neigen wir uns doch zum Herzen, wo wir Gottes Herz erahnen können, wo Wahrheit und Freiheit ist ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Ps 1, 1 Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt,    
          nicht auf dem Weg der Sünder geht,
          nicht im Kreis der Spötter sitzt,
2        sondern Freude hat an der Weisung des Herrn,
          über seine Weisung nachsinnt bei Tag und bei Nacht.

~
Alle anderen unguten Verhaltensweisen von uns Menschen fallen weg, wenn wir die Weisungen Gottes, seine Weisheit, seine Gesetze,
seine Wahrheit als Lebensinhalt suchen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Ps 85, 9     Ich will hören, was Gott redet:    
          Frieden verkündet der Herr seinem Volk
          und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
10      Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
          Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land. - (R)
11      Es begegnen einander Huld und Treue;
          Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
12      Treue sprosst aus der Erde hervor,
          Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder. - (R)
13      Auch spendet der Herr dann Segen,
          und unser Land gibt seinen Ertrag.
14      Gerechtigkeit geht vor ihm her,
          und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

~
Die tief empfundene Ehrfurcht vor dem Allerhöchsten bringt Frieden ...
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... kontemplation ... stille ...
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:
Luk 1, 68    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!    
          Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
69      er hat uns einen starken Retter erweckt
          im Hause seines Knechtes David. - (R)
70      So hat er verheißen von alters her
          durch den Mund seiner heiligen Propheten.
71      Er hat uns errettet vor unseren Feinden
          und aus der Hand aller, die uns hassen. - (R)
72      Er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
          und an seinen heiligen Bund gedacht.
73      Er hat an den Eid gedacht,
          den er unserm Vater Abraham geschworen hat. - (R)
74      Er hat uns geschenkt,
          dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen
75      in Heiligkeit und Gerechtigkeit
          vor seinem Angesicht all unsre Tage.

~
Schönheit der Poesie, der Sprachbilder, Schönheit der geistigen Dimensionen, der letzten Wahrheit, Schönheit der Wahrheit ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Ps 121, 1   Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:    
          Woher kommt mir Hilfe?
2        Meine Hilfe kommt vom Herrn,
          der Himmel und Erde gemacht hat. - (R)
3        Er lässt deinen Fuß nicht wanken;
          er, der dich behütet, schläft nicht.
4        Nein, der Hüter Israels
          schläft und schlummert nicht. - (R)
5        Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten;
          er steht dir zur Seite.

~
Wenn man nach oben schaut, wird das Herz weit, man atmet tiefer, man wird freier. Der Berg, der Himmel, die Wolken, die Weite geben neues Leben.
Gott ist die Weite aller Weiten, der Unendliche, der alle Möglichkeiten zu
geben hat, der aus dem Unendlichen schöpft und immer neu erschafft ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de
:
Brüder!
Röm 4, 13 Denn Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit.

16Deshalb gilt: „aus Glauben“, damit auch gilt: „aus Gnade“. Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig, nicht nur für die, welche das Gesetz haben, sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben.

~
Vor Gott gibt es keine Leistung, die man erbringen könnte, um Gottes
würdig zu sein. Das Unglaubliche ist, dass ALLEIN der Glaube in
Wahrhaftigkeit und Wohlwollen jeden Menschen bei und in Gott sein lässt. Darin allein liegt die Würde eines jeden Menschen ...
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... kontemplation ... stille ...
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Herrnhuter Losung 18.10.2013

Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!
Philipper 4,6

~
Wenn es uns gelänge, alle unsere Mühsal ins Gebet zu versenken ...
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...kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de
:
Phil 3, 20 Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter,

21der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.

4, 1 Darum, meine geliebten Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn, liebe Brüder.

~
Unser irdisches Leben ist im Wesen bereits ein himmlisches Leben. Wenn wir uns darauf immer wieder besinnen, was das dann bedeutet, nämlich jede Mühe anzustrengen, um in und mit Gott zu leben, und das im Frieden
Gottes ...
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... kontemplation ... stille ...
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Tagesimpuls  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de
:
Röm 2, 1 Du bist unentschuldbar - wer du auch bist, Mensch -, wenn du richtest. Denn worin du den andern richtest, darin verurteilst du dich selber, da du, der Richtende, dasselbe tust.

~
Die Gnade Gottes ist es, die uns hilft, unsere eigenen Fehler klar zu erkennen; tun wir dies, wissen wir, dass wir nicht verurteilen und verachten dürfen,  nicht KÖNNEN, denn nur einer kann wahrhaft richten, Gott durch Christus Jesus. Dank sei Gott ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Eröffnungsvers    
Ps 42 (41), 2-3

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,

so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.

Meine Seele dürstet nach Gott.

~
Jede Seele dürstet nach Gott, doch viele Menschen nehmen es nicht wahr, weil sie ihre eigene Seele nicht wahrhaben wollen. Und Gott gibt Wasser des Lebens zum trinken - ohne Bezahlung ...
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... kontemplation ... stille ...


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Tagesimpuls   Schott   Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
1 Tim 3, 16  Wahrhaftig, das Geheimnis unseres Glaubens ist groß: Er wurde offenbart im Fleisch, gerechtfertigt durch den Geist, geschaut von den Engeln, verkündet unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.

~
Es lohnt das Leben, sich einzulassen auf dieses Geheimnis Christi, des
Wortes Gottes, unter dem kritischen Blick des Verstandes, aber mit der
Demut des Herzens, die weiß, dass alles Geschenk ist und nicht Verdienst ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpulse Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Luk 7, 12  Als er in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie.
13Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht!
14Dann ging er zu der Bahre hin und fasste sie an. Die Träger blieben stehen, und er sagte: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf!
15Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen, und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück.
16Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen.

~
Eine Toten-Auferweckung erscheint uns heutigen unmöglich, und auch in
allen Zeiten wurde es so gesehen. Und es ist hier nicht sinnvoll, über die
Frage des Nah-Todes o.ä. zu sprechen; das reichte viel zu kurz. In diesem Akt der höchsten Heilung zeigt sich einfach die unvorstellbare Machtfülle Gottes, die zuallererst Liebe ist: Sie ist so groß und stark, dass sie alles überwindet und durchdringt, sogar den sonst undurchdringlichen Vorhand des Todes. Nur Gott, der Schöpfer des Lebens,  kann das - in Wahrheit und Liebe - tun ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
2 Kor 4, 7 Den Schatz der Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt.

~
Besitzen wir selbst irgendeine Tugend, Reichtum oder sonstige Güter? Nichts besitzen wir wirklich, auch wenn wir es meinen möchten. Selbst unsere
Heiligkeit, die wir als Kinder Gottes haben, ist reines Geschenk Gottes. Wir zerbrechen durch Krankheit, Tod, durch Mißerfolg, durch selbst verursachte Pannen und schmähliche Fehltritte. Somit ist alles Erhabene und Heilige von Gott - aber eben für uns als Geschenk Gottes ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
1 Tim 1, 12  Ich danke dem, der mir Kraft gegeben hat: Christus Jesus,
unserem Herrn. Er hat mich für treu gehalten und in seinen Dienst
genommen,
13obwohl ich ihn früher lästerte, verfolgte und verhöhnte. Aber ich habe Erbarmen gefunden, denn ich wusste in meinem Unglauben nicht, was ich tat.
14So übergroß war die Gnade unseres Herrn, die mir in Christus Jesus den Glauben und die Liebe schenkte.
15Das Wort ist glaubwürdig und wert, dass man es beherzigt: Christus Jesus ist in die Welt gekommen, um die Sünder zu retten. Von ihnen bin ich der erste.
16Aber ich habe Erbarmen gefunden, damit Christus Jesus an mir als Erstem seine ganze Langmut beweisen konnte, zum Vorbild für alle, die in Zukunft an ihn glauben, um das ewige Leben zu erlangen.
17Dem König der Ewigkeit, dem unvergänglichen, unsichtbaren, einzigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

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Wer wahrhaft seine Erbarmungswürigkeit erkennt und Frieden mit Gott schließt, und wer dann Erbarmen erfährt, wird angeleuchtet von Gott Höchstselbst ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus:
Joh 3, 13  Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.
14Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der
Menschensohn erhöht werden,
15damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
16Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn
hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das
ewige Leben hat.
17Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.

~
Nur Gott Höchstselbst konnte es schaffen, in seinem Sohn Christus Jesus, die Welt aus dem Sünden-Sumpf zu erretten. Deshalb wird der Mensch, der an die unvorstellbare Liebestat im Kreuzgeschehen glaubt und die Wirkung der Liebe erahnt, das ewige Leben Gottes haben ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Eph 4, 2  Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe,
3und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält.
4Ein Leib und ein Geist, wie euch durch eure Berufung auch eine
gemeinsame Hoffnung gegeben ist;
5ein Herr, ein Glaube, eine Taufe,
6ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist.

~
Mit dem Glauben an Christus Jesus ist unmittelbar die feste Hoffnung
verbunden, dass Gott ALLES zum Guten wenden wird. Diese Hoffnung ist etwas gänzlich anderes als die sonstigen Hoffnungen des Lebens; sie gehen auf etwas Prinzipielles und Festes, das Wahrheit ist und Geist und tief
gewurzelte Gottes-Kraft ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls, Schott Messbuch,  erzabtei-beuron.de 
:
Kol 3, 12  Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld!

13Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!

14Vor allem aber liebt einander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht.

15In eurem Herzen herrsche der Friede Christi; dazu seid ihr berufen als Glieder des einen Leibes. Seid dankbar!

~
Vergeben und lieben: weil Gott uns vergibt und liebt. Dadurch sind wir frei und souverän. Wir brauchen uns nicht mehr auf billige Weise hinreißen zu lassen, einen Menschen zu verachten, nur weil ‘die anderen’ ihn auch
verachten. Es ist unser Privileg als Kinder Gottes, den zu lieben, der
seinerseits uns hasst ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls, Schott Messbuch,  erzabtei-beuron.de 
:
Kol 3, 1  Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt.
2Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische!

~
Da wir mit Christus auferweckt sind, ist es uns angemessen, den Blick auf das Himmlische zu lenken: Dadurch erfassen wir eigentlich erst das Irdische und seine Wege. Erst dann erscheint vieles klarer, enträtselt; und:
lebensnäher ...
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... kontemplation ... stille ...

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Kol 2, 6  Ihr habt Christus Jesus als Herrn angenommen. Darum lebt auch in ihm!

7Bleibt in ihm verwurzelt und auf ihn gegründet, und haltet an dem Glauben fest, in dem ihr unterrichtet wurdet. Hört nicht auf zu danken!

8Gebt acht, dass euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt, die sich nur auf menschliche Überlieferung stützen und sich auf die Elementarmächte der Welt, nicht auf Christus berufen.

9Denn in ihm allein wohnt wirklich die ganze Fülle Gottes.

10Durch ihn seid auch ihr davon erfüllt; denn er ist das Haupt aller Mächte und Gewalten.

~
Als Religionswissenschaftler sehe ich, dass alles aus den Lehren des Kosmos und aus der Natur gelesen und teils mystisch geschaut wurde, und das ist honorabel - ABER: Die Offenbarung Christi Jesu kommt je und je aus
anderen Quellen, und Christus umgreift ALLE Mächte und Gewalten, was es auch sei ...
...
... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls, Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Kol 1, 27  Gott wollte ihnen zeigen, wie reich und herrlich dieses Geheimnis unter den Völkern ist: Christus ist unter euch, er ist die Hoffnung auf
Herrlichkeit.
28Ihn verkündigen wir; wir ermahnen jeden Menschen und belehren jeden mit aller Weisheit, um dadurch alle in der Gemeinschaft mit Christus
vollkommen zu machen.
29Dafür kämpfe ich unter vielen Mühen; denn seine Kraft wirkt mit großer Macht in mir.

~
Christus wirkt mich Macht - jedoch nicht mit einer Macht, die derjenigen der Menschen ähnlich wäre. Es ist die Macht Christi, die in den Himmeln bereits etabliert ist und damit ZUGLEICH auch je bei uns wirkt, souverän, deshalb nicht mit Getöse, sondern still ...
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... kontemplation ... stille ...


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Tagesimpuls, Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Ps 42, 2-3  Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.

~
Merkst du es nicht? - heißt es in einem ähnlichen Sinnzusammenhang im
Alten Testament. Wenn man die Wahrheit sucht und hört und lauscht in der Stille, hört man die leise rufende Stimme Gottes, der von jeher unser Ziel alles Sehnens war und ist, und der uns ganz bei sich haben will, als freie Kinder des Allerhöchsten Königs, bekleidet mit allerhöchstem Leben ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls, Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Kol 1, 21  Auch ihr standet ihm einst fremd und feindlich gegenüber; denn euer Sinn trieb euch zu bösen Taten.
22Jetzt aber hat er euch durch den Tod seines sterblichen Leibes versöhnt, um euch heilig, untadelig und schuldlos vor sich treten zu lassen.
23Doch müsst ihr unerschütterlich und unbeugsam am Glauben festhalten und dürft euch nicht von der Hoffnung abbringen lassen, die euch das Evangelium schenkt. In der ganzen Schöpfung unter dem Himmel wurde das Evangelium verkündet; ihr habt es gehört, und ich, Paulus, diene ihm.

~
Christus hat uns versöhnt mit unserem Vater Gott, hat uns befreit von allem Dunkel, das uns bedroht: Mögen wir uns doch nicht abbringen lassen von diesem unermesslich großen Geschenk, das alles und alles übersteigt ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls, Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Kol 1, 15  Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung.
16Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen.
17Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand.
18Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang.
19Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen,
20um durch ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.

~
Ohne Versöhnung kein Friede. Raffen wir uns doch auf, auf den anderen
zuzugehen und ihm die Hand zu reichen, ein gutes Wort zu sagen, einen freundlichen Blick zu schenken: Es ist eine der Türen zum Geheimnis Gottes und Christi Jesu, seines Sohnes.
...
... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls, Schott, erzabtei-beuron.de 
:
MITTWOCH DER 22. WOCHE IM JAHRESKREIS

 TAGESGEBET

Allmächtiger, ewiger Gott,
du erleuchtest alle, die an dich glauben.
Offenbare dich den Völkern der Erde,
damit alle Menschen
das Licht deiner Herrlichkeit schauen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.

~
Gott, steh auf, dass deine Feinde zerstieben,  dass alle Menschen Dir
Lobgesang weihen. Wir wollen Dir singen und spielen: „Heilig, Heilig, Heilig Gott Herr aller Mächte und Gewalten, erfüllt sind Himmel und Erde von
Deiner Herrlichkeit“ ...
...
... kontemplation ... stille ...

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Tageslosung, Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Joh 15, 5b  Ich habe euch Freunde genannt;
denn ich habe euch alles mitgeteilt,
was ich gehört habe von meinem Vater.

~
Wenn wir durch Beten und Schriftlesung und Orientierung an der Kirche
unser Leben weit machen, erkennen wir, dass wir Freunde Gottes und Freunde Seines Sohnes Jesus Christus sind. Und wir erkennen, dass in Christus sich Gott gänzlich erschließt ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tageslosung, Schott, erzabtei-beuron.de 
:
Der Herr wird kommen, um die Erde zu richten.
Ps 96, 1        Singet dem Herrn ein neues Lied,
          singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
3        Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit,
          bei allen Nationen von seinen Wundern!
4        Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen,
          mehr zu fürchten als alle Götter.
5        Alle Götter der Heiden sind nichtig,
          der Herr aber hat den Himmel geschaffen.
11      Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
          es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
12      Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
          Jubeln sollen alle Bäume des Waldes.
13      Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
          wenn er kommt, um die Erde zu richten.
          Er richtet den Erdkreis gerecht
          und die Nationen nach seiner Treue.

~
Es ist schon jetzt ein unendlicher Jubel über die Gegenwart der Herrlichkeit Gottes. Der Jubel tönt in allen Pflanzen und Tieren, die ihren Schöpfer
preisen, in den Landschaften, Bergen, Tälern, Meeren, in den Himmeln: Es wird das Ereignis kommen, da alle Welt, ausnahmslos jedes Geschöpf, die Herrlichkeit Gottes sehen wird und in Jubel ausbrechen muss ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls. Schott. erzabtei-beuron.de 
:
Sir 3, 17 Mein Sohn, bei all deinem Tun bleibe bescheiden, und du wirst mehr geliebt werden als einer, der Gaben verteilt.
18Je größer du bist, umso mehr bescheide dich, dann wirst du Gnade finden bei Gott.
20Denn groß ist die Macht Gottes, und von den Demütigen wird er verherrlicht.
28Für die Wunde des Übermütigen gibt es keine Heilung, denn ein giftiges Kraut hat in ihm seine Wurzeln.
29Ein weises Herz versteht die Sinnsprüche [der Weisen], ein Ohr, das auf die Weisheit hört, macht Freude.

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Es gibt Menschen, die materiell sehr vermögend sind, jedoch in ihrem Wesen bescheiden: Sie wissen, dass nichts ist außer Gott, und Gott gibt, damit wir weitergeben ...
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... kontemplation ... stille ...

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1 Thess 4, 11  Setzt eure Ehre darein, ruhig zu leben, euch um die eigenen Aufgaben zu kümmern und mit euren Händen zu arbeiten, wie wir euch
aufgetragen haben.

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Es gibt Hinweise auch aus den Naturwissenschaften, dass das gute Handeln im eigenen Umfeld mehr bewirken kann als lautes Tun ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls, Schott, erzabtei-beuron.de 
:
1 Kor 1, 17  Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das
Evangelium zu verkünden, aber nicht mit gewandten und klugen Worten, damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird.

18Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.

19Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen und die Klugheit der Klugen verschwinden.

20Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt?

21Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten.

22Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit.

23Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes Ärgernis, für Heiden eine Torheit,

24für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

25Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.

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Lassen wir uns doch rufen von Gott, der über und jenseits aller menschlicher Weisheit und Vernünftelei steht, Er, Gott, der souverän und uneingeschränkt uns zu sich ruft mit leiser Stimme ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls, Schott, erzabtei-beuron.de 
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Jer 1  In den Tagen Joschijas, des Königs von Juda,
4erging das Wort des Herrn an mich:
17Gürte dich, tritt vor sie hin, und verkünde ihnen alles, was ich dir auftrage. Erschrick nicht vor ihnen, sonst setze ich dich vor ihren Augen in Schrecken.
18Ich selbst mache dich heute zur befestigten Stadt, zur eisernen Säule und zur ehernen Mauer gegen das ganze Land, gegen die Könige, Beamten und Priester von Juda und gegen die Bürger des Landes.
19Mögen sie dich bekämpfen, sie werden dich nicht bezwingen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten - Spruch des Herrn.

~
Ein Prophet kann eine eiserne Säule sein, wenn sein Wort der Wahrheit voller Furchtlosigkeit gesprochen wird. Selbst der Mächtigste kann gegen ihn nichts ausrichten, ob er ihn auch tötet, da die Wahrheit unverrückbar bleibt, die Tod und Leben übersteigt ...
... kontemplation ... stille ...

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„Groß bist du, Herr, und über alles Lob erhaben. Und da will der Mensch dich preisen, dieser winzige Teil deiner Schöpfung. Du selbst regst ihn dazu an; denn du hast uns zu dir hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“ (Augustinus, Bekenntnisse)

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Mögen wir Menschen doch alle dieses spüren, dass wir auf Gott hin geschaffen sind ...
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... kontemplation ... stille ...

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Ps 131, 1        Herr, mein Herz ist nicht stolz,    
          nicht hochmütig blicken meine Augen.
          Ich gehe nicht um mit Dingen,
          die mir zu wunderbar und zu hoch sind. - (R)
2        Ich ließ meine Seele ruhig werden und still;
          wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.
3        Israel, harre auf den Herrn
          von nun an bis in Ewigkeit!

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Wie kann ein Mensch stolz sein angesischts seiner Vergänglichkeit und
Nichtigkeit im Universum, der Mensch als ‘Wurm’, wie es Faust sagt in
Goethes Dichtung. Uns ist jedoch ein unendlich großes Geschenk bereitet von Gott: bei ihm und mit ihm zu leben in Ewigkeit, durch Christus Jesus, in der innersten Stille unserer Seele ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpulse, Schott, erzabtei-beuron.de 
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Ps 145  Deine Heiligen, o Herr,    
          künden von der Herrlichkeit deines Königtums.
10      Danken sollen dir, Herr, all deine Werke    
          und deine Frommen dich preisen.
11      Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden,
          sollen sprechen von deiner Macht.
12      Sie sollen den Menschen deine machtvollen Taten verkünden
          und den herrlichen Glanz deines Königtums.
13ab   Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten,
          deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht. - (R)
17      Gerecht ist der Herr in allem, was er tut,
          voll Huld in all seinen Werken.
18      Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe,
          allen, die zu ihm aufrichtig rufen.

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Die Wissenschaften können uns nicht wahrhaft zum Leben helfen, und sie können nicht die wichtigen Grenzfragen beantworten - aber die Propheten und Heiligen können es: vor allem Christus Jesus und dann alle seine großen Freunde, die Heiligen. Sie reden vom Heilswillen Gottes, der uns näher ist, als wir uns selbst nahe sind ...
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... kontemplation ... stille ...

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Mt 22, 35  Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe
stellen und fragte ihn:
36Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
37Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken.
38Das ist das wichtigste und erste Gebot.
39Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
40An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten.

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Ohne dass wir uns einüben in die Liebe zu Gott (Ehrfurcht, Lobpreis, Herzensbegegnung) können wir nicht wahrhaft leben. Ohne Gottesliebe schaffen wir Menschen es nicht, unsere Mitmenschen zu lieben und zu achten. Umgekehrt lernen wir nach und nach, im Mitmenschen zugleich Gott zu lieben ...
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... kontemplation ... stille ...

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Luk 1, 45  Selig, die geglaubt hat, dass in Erfüllung geht,

was ihr vom Herrn gesagt wurde.

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... selig ...
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... kontemplation ... stille ...

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Am 21. Aug 2013
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Eine liebe Verwandte ist gestern, am 20.8.2013, heimgegangen zu Gott. Wir sind ihr dankbar für ihr gutes, warmes Herz, das sie uns erwies. Sie starb im hohen Alter, nach schwerer Krankheit. Nun hat sie Gott erlöst. Nimm sie in dein liebendes Herz, Herr Christus Jesus.

"Größer als alles ist der Friede der Ewigkeit, in der alle Fesseln und Schleier sich lösen." (Edith Stein).
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls, Schott, erzabtei-beuron.de 
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Joh 17  In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete:

20Heiliger Vater, ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben.

21Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.

22Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast; denn sie sollen eins sein, wie wir eins sind,

23ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und die Meinen ebenso geliebt hast wie mich.

24Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor der Erschaffung der Welt.

25Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt, und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast.

26Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde ihn bekannt machen, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und damit ich in ihnen bin.

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Einssein im Allerhöchsten König des Iniversums, Friede des Herzens, Friede mit der Welt, Friede mit sich selbst, mit dem eigenen Leben, und Friede mit Menschen und Tieren - in Gott durch Jesus Christus ...
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... kontemplation ... stille ...


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19. Aug 2013
Weltweit hat die große Läuterung begonnen. Wer jetzt nicht zu Christus geht, sondern weitermacht wie bisher, läuft Gefahr, in Finsternis zu fallen. Gott droht nicht, aus Liebe
jedoch erträgt er nicht weiterhin die himmelschreienden Irrwege, die Gewalt unter uns Menschen, besonders jene Gewalt, die die Seelen von uns Menschen verdreht und in Finsternis wirft. Seien wir klug und wachsam, kehren wir um zum Wort Gottes, das ist Christus Jesus, und seien wir sanftmütig und liebend und frei in Gott ...
Dies sagt Erhard Symeon vom Kinde Jesus. Unser Herr und Gott, möge dein Name
geheiligt werden von allen Menschen ... Amen.
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Offb 21, 5 Der auf dem Thron Sitzende sprach: >>Siehe, alles mache ich neu!<< Und er sagte [zu mir]: >>Schreibe! Denn diese Worte sind zuverlässig und wahr!<< 6 Und er sprach zu mir: >>Es ist geschehen. Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Umsonst werde ich dem Dürstenden geben von der Quelle lebendigen
Wassers. --


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Tagesimpuls. Schott. erzabtei-beuron.de 
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„An das Gute nicht glauben,  ist sittlicher Tod, an sich selbst als den Quell des Guten glauben, ist Wahnsinn. An den göttlichen Quell des Guten glauben und zu ihm beten,
indem man ihm den eigenen Willen in allem hingibt, ist wahre Weisheit und der Anfang der sittlichen Vollkommenheit.

Wenn wir wirklich ein freies und vollkommenes Leben wollen, dann müssen wir uns demjenigen anvertrauen und hingeben, der uns vom Bösen befreien und uns die Kraft des
Guten geben kann, der Freiheit und Vollkommenheit selbst ewig besitzt“
(Wladimir Solowjew; russischer Philosoph).
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„Tiefes Mitleid empfinde ich mit jenen Menschen, die sich nicht über die Erde und ihre Nichtigkeiten erheben können. Ich halte sie für Sklaven und möchte ihnen sagen: Werft das Joch ab, das euch bedrückt! Was tut ihr mit den Ketten, die euch an all die Dinge fesseln, die geringer sind als ihr?“ (Elisabet von der heiligsten Dreifaltigkeit).

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Wahr ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tageslosung. Schott, erzabtei-beuron.de 
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Lk 12, 49   Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!

50Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist.

51Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.

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Jesus sehnt die Große Läuterung herbei, in der er sich allen Menschen schenkt, und in der manche die Liebe Jesus annehmen und andere seine Liebe wiederum zurückweisen. Wir sind in solch einem Prozess der Läuterung: Tausende von Göttern erheben ihr Haupt, um von Menschen angebetet zu werden, z.B. die allgemeine Hingabe an die Beliebigkeit des Denkens und Handelns in unserer Zeit; gepriesen wird, was auch immer gefällt; das ist die Gottheit der Beliebigkeit. Wer so denkt, verachtet die Gläubigen, die sich an der Liebe Christi orientieren, so entsteht das Feuer der Zwietracht. Und so bildet sich das Reich der Liebe heraus, das wir Christen ersehnen ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls. Schott.  erzabtei-beuron.de 

Ps 16, 8  Ich habe den Herrn beständig vor Augen.

          Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.

9        Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;

          auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.

11      Du zeigst mir den Pfad zum Leben.

          Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,

          zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.

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Es ist ein Fortschritt, ein weghaftes voranschreiten, sich auf Gott gänzlich einzulassen: Er schenkt absolute Zuneigung und Freude und Leben in Wahrheit ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls. Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Jes 12, 2  Gott ist meine Rettung;    

          ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.

          Denn meine Stärke und mein Lied ist der Herr.

          Er ist für mich zum Retter geworden.

3        Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude

          aus den Quellen des Heils.

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Wer gibt uns Stärke? Es ist der Allerhöchste, über den hinaus nichts mehr zu denken ist, wie Anselm von Canterbury schreibt. Dieser ist nicht einfach eine abstrakte Kraft, sondern er ist Person, mit der man spricht. Und Er, der Allerhöchste Gott, hat geschworen, uns Wasser aus den Quellen des Heils zu schenken ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls. Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Luk 11, 27  als Jesus zum Volk redete, rief eine Frau aus der Menge ihm zu: Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat.

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Wenn ein großartiger Mensch herangewachsen ist, mit Tugenden und großem, weiten Geist und mit großem, weiten Herzen, dann muss seine Mutter eine besondere Frau
gewesen sein. Denn Herkunft und Heranwachsen eines Menschen prägen ihn und lassen zu, dass er großzügig wird, wohl gesonnen gegenüber seinen Mitmenschen, strahlend von seelischen Kräften des Wohlwollens, des Willens zum Heilen. In hoch gegipfelter Form ist es Gott, und seine Mutter ist Mutter Gottes ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls. Schott.  erzabtei-beuron.de
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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Joh 15, 9  Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!

10Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

11Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.

12Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

13Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.

14Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.

15Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.

16Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet.

17Dies trage ich euch auf: Liebt einander!

~
Dies sind sehr tiefgreifende und umwälzende Worte. Wir Menschen sind nicht Knechte Gottes, sondern seine Freunde, und wir haben teil an den Gütern Gottes und sind
gestorben für die Gesetze der Welt, und wir lernen, einander Achtung und Wertschätzung zu schenken, weil Gott ebenso tut gegenüber jedwedem Menschen ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tagesimpuls. Schott.  erzabtei-beuron.de
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Mt 18, 1  In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte?

2Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte

3und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.

4Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte.

5Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.

10Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.

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Wie ein Kind sein: arglos, ohne Hintergedanken, lauter, vertrauend, liebend, Freude schenkend; lachen, weinen - ganz sein - in Gott sein ...
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...kontemplation ... stille ...

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Tagesimpulse. Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Dtn (5 Mose) 10, 17 Denn der Herr, euer Gott, ist der Gott über den Göttern und der Herr über den Herren. Er ist der große Gott, der Held und der Furchterregende. Er lässt kein Ansehen gelten und nimmt keine Bestechung an.

18Er verschafft Waisen und Witwen ihr Recht. Er liebt die Fremden und gibt ihnen Nahrung und Kleidung -

19auch ihr sollt die Fremden lieben, denn ihr seid Fremde in Ägypten gewesen.

~
Um Gottes willen dürfen wir Menschen uns nicht fremd bleiben. Durch Annehmen des Fremden lernen wir uns selbst und Gott kennen. Darauf hinzudenken ist Menschenpflicht. Wir können es nicht sofort, aber durch Nachdenken und Hören gelingt es schrittweise. Das Fremde, der Fremde, Gott als gleichsam Fremder, wir als Fremde uns selbst
gegenüber - das ist eins, und es ist Erkennen und Beachten, Wertschätzen und Lieben; es ist Leben, ewig ...
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... kontemplation ... stille ...

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Tages-Impuls. Schott.  erzabtei-beuron.de 
:
Ps 33, 1        Ihr Gerechten, jubelt vor dem Herrn;    

          für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.

12      Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist,

          der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat.

18      Doch das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren,

          die nach seiner Güte ausschaun;

19      denn er will sie dem Tod entreißen

          und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.

20      Unsre Seele hofft auf den Herrn;

          er ist für uns Schild und Hilfe.

22      Lass deine Güte über uns walten, o Herr,

          denn wir schauen aus nach dir.

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Ist nicht alles Wachstum? Wir Menschen wachsen vertrauend auf ein Sehen hin und auf ein Glauben, das Wissen und Leben ist, Wissen von Gottes Geist, Leben in IHM ...
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... kontemplation ... stille ...

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Edith Stein ...
Ihr Licht leuchtet

jetzt

in Finsternis

und in Licht

jetzt

jah

Amor aeterna vita est

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9.Aug. Edith Stein. Schott. erzabtei-beuron.de 
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Joh 4, 24  Gott ist Geist, und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.

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Sucht jemand wirklich Wahrheit? Er wird erkennen, dass sie zugleich Ehrlichkeit,
Vertrauen und Lauterkeit gegenüber Gott und den Menschen ist. Hier kann das Gebet aufsteigen vor Gott. Bemühen wir uns hierum, es lohnt alles ...
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... kontemplation ... stille ...

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Impulse. Schott.  erzabtei-beuron.de
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1 Kor 2, 1  Als ich zu euch kam, Brüder, kam ich nicht, um glänzende Reden oder gelehrte Weisheit vorzutragen, sondern um euch das Zeugnis Gottes zu verkündigen.

2Denn ich hatte mich entschlossen, bei euch nichts zu wissen außer Jesus Christus, und zwar als den Gekreuzigten.

3Zudem kam ich in Schwäche und in Furcht, zitternd und bebend zu euch.

4Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden,

5damit sich euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stützte, sondern auf die Kraft Gottes.

6Und doch verkündigen wir Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden.

7Vielmehr verkündigen wir das Geheimnis der verborgenen Weisheit Gottes, die Gott vor allen Zeiten vorausbestimmt hat zu unserer Verherrlichung.

8Keiner der Machthaber dieser Welt hat sie erkannt; denn hätten sie die Weisheit Gottes erkannt, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.

9Nein, wir verkündigen, wie es in der Schrift heißt, was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.

10aDenn uns hat es Gott enthüllt durch den Geist.

~
Die unendliche Souveränität Gottes und seines Handelns zeigt sich im Kreuz Christi, des Verachteten und Hinabgestoßenen. Denn die wahre Souveränität zeigt sich nicht in
solchen Zeichen der Macht, wie wir Menschen sie zeigen, und nicht einmal in Weisheit, wie wir Menschen Weisheit lehren würden: Wer überzeugend redet, hinterlässt viele
Fragen. Wer souverän ist, bedarf keinerlei Erweisung, las ich einmal. - Verstehen wir doch das unendliche Geheimnis und die Wahrheit und die Herrlichkeit des Kreuzes ...
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... kontemplation ... stille ...

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Impulse. Schott.  erzabtei-beuron.de 
:
TAGESGEBET

Barmherziger Gott,

du hast deinen Sohn in diese Welt gesandt,

um die Menschen

aus der alten Knechtschaft zu erlösen.

Schenke allen, die auf deine Hilfe warten,

die Freiheit des neuen Lebens.

Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.

~
Die alte Knechtschaft: Der Glaube, dass wir Menschen von uns aus etwas tun müssten zum Heil. Daraus entstehen leider viele Konflikte. Jedoch sind wir durch Jesus Christus erlöst in allem, und wir sind frei; was wir quasi schulden, ist die Liebe, die wir Gott und uns gegenseitig nicht ausreichend schenken ...
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Impulse: Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Dan 7, 9-10.13-14
9Ich, Daniel, sah in einer nächtlichen Vision: Throne wurden aufgestellt, und ein Hochbetagter nahm Platz. Sein Gewand war weiß wie Schnee, sein Haar wie reine Wolle. Feuerflammen waren sein Thron, und dessen Räder waren loderndes Feuer.

10Ein Strom von Feuer ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht nahm Platz, und es wurden Bücher aufgeschlagen.

13Immer noch hatte ich die nächtlichen Visionen: Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt.

14Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter.

~
Nach Jahrzehnten des Studiums und nach vielen Umwegen sehe ich, dass dies wahr ist.- Gloria in Excelsis Deo et in terra pax hominibus bonae Voluntatis. (Ehre sei Gott in den Höhen und Friede auf Erden den Menschen guten Willens.) ...
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Tagesimpuls, Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Ps 81, 12  Mein Volk hat nicht auf meine Stimme gehört;    

          Israel hat mich nicht gewollt

13      Da überließ ich sie ihrem verstockten Herzen,

          und sie handelten nach ihren eigenen Plänen. - (R)

14      Ach dass doch mein Volk auf mich hörte,

          dass Israel gehen wollte auf meinen Wegen!

15      Wie bald würde ich seine Feinde beugen,

          meine Hand gegen seine Bedränger wenden.

~
Wer Gott nicht will, bekommt ein verstocktes, versteinertes Herz. Wir Menschen neigen dazu, selbstherrlich zu sein, uns nur auf uns selbst zu verlassen. Ein Wurm versucht, den Überblick zu haben, wie eine Graffe hat. Nein, wir werden beschenkt von Gott, so wir es annehmen, mit unendlichen Gütern, und wir werden erst so eigentlich wir selbst ...
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... kontemplation ... stille ...

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Schott.  erzabtei-beuron.de
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Koh (Pred) 1, 2  Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch.

21Denn es kommt vor, dass ein Mensch, dessen Besitz durch Wissen, Können und Erfolg erworben wurde, ihn einem andern, der sich nicht dafür angestrengt hat, als dessen Anteil überlassen muss. Auch das ist Windhauch und etwas Schlimmes, das häufig vorkommt.

22Was erhält der Mensch dann durch seinen ganzen Besitz und durch das Gespinst seines Geistes, für die er sich unter der Sonne anstrengt?

23Alle Tage besteht sein Geschäft nur aus Sorge und Ärger, und selbst in der Nacht kommt sein Geist nicht zur Ruhe. Auch das ist Windhauch.

~
Vergänglich und vergeblich alles, denn im Tode bleibt nichts davon: weder die Güter noch das Wissen, die man erlangt hat. Was einem letztlich bleibt, ist das, was man verschenkt hat, las ich. Und dies ohne Gegenleistung. Jesus Christus gab sein Leben Gott und uns allen. Es ist es das größte Schenken, wenn man sein Leben hingibt - wem? Einem anderen Menschen. Oder Gott ...
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... kontemplation ... stille ...

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Schott.  erzabtei-beuron.de 
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In jenen Tagen
Jer 26, 11  sagten die Priester und Propheten zu den Beamten und zum ganzen Volk: Dieser Mann hat den Tod verdient; denn er hat gegen diese Stadt geweissagt, wie ihr mit eigenen Ohren gehört habt.
12Jeremia aber erwiderte allen Beamten und dem ganzen Volk: Der Herr hat mich gesandt, damit ich als Prophet gegen dieses Haus und diese Stadt alle Worte verkünde, die ihr gehört habt.
13Nun also, bessert euer Verhalten und euer Tun, und hört auf die Stimme des Herrn, eures Gottes! Dann wird den Herrn das Unheil reuen, das er euch angedroht hat.
14Ich selbst bin in eurer Hand; macht mit mir, was ihr für gut und recht haltet.
15Aber das sollt ihr wissen: Wenn ihr mich tötet, bringt ihr unschuldiges Blut über euch, über diese Stadt und ihre Einwohner. Denn der Herr hat mich wirklich zu euch gesandt, damit ich euch alle diese Worte in die Ohren rufe.
16Da sagten die Beamten und das ganze Volk zu den Priestern und Propheten: Dieser Mann hat den Tod nicht verdient; denn er hat zu uns im Namen des Herrn, unseres Gottes, geredet.
24Ahikam jedoch, der Sohn Schafans, beschützte Jeremia, so dass man ihn nicht dem Volk auslieferte, das ihn töten wollte.

~
Die Befolgung des Eigenwillens macht uns Menschen krank, und die Gemeinschaft wird zerrüttet. Sehen wir nach dem Willen Gottes: Die Ehe von Mann und Frau hat er gesegnet, nicht aber die Lebensgemeinschaft gleichgeschlechtlicher Paare. Gott hat die Familie gesegnet, nicht aber Krippenplätze, wo Kinder von Mutter und Vater gesondert werden und somit die Familie an Kraft für die Seele, für das Herz, dafür, worauf es ankommt, verliert. Familie wird einst erkannt werden als die heilige, heilbringende Struktur für alle Menschen ...
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Schott.  erzabtei-beuron.de
:
In jener Zeit

Mt 13, 54 kam Jesus in seine Heimatstadt und lehrte die Menschen dort in der Synagoge. Da staunten alle und sagten: Woher hat er diese Weisheit und die Kraft, Wunder zu tun?

55Ist das nicht der Sohn des Zimmermanns? Heißt nicht seine Mutter Maria, und sind nicht Jakobus, Josef, Simon und Judas seine Brüder?

56Leben nicht alle seine Schwestern unter uns? Woher also hat er das alles?

57Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat und in seiner Familie.

58Und wegen ihres Unglaubens tat er dort nur wenige Wunder.

~
Die Abstempelung eines Menschen wird seiner Wahrheit nicht gerecht. Jesus ist seinem Wesen gemäß nicht Sohn des Zimmermanns, sondern er ist Wunder und Geheimnis - so wie jeder Mensch. Wir alle sollten uns unserer göttlichen Würde bewusst sein, unserer Möglichkeiten, die aus Gott uns zufließen wollen. Und dann wird alles zum Wunder, auch und gerade das Selbstverständliche - alles Wunder ...
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Eröffnungsvers    
Lk 4, 18

Der Geist Gottes des Herrn ruht auf mir,

denn der Herr hat mich gesalbt.

Er hat mich gesandt,

damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe

und alle heile, deren Herz bedrückt ist.

~
Jes 61,1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen; ... So lautet der Text im Alten Testament, den der Prophet Jesaja als Worte des ‘Gottesknechts’ Jesus spricht. Eine ungeheuerliche Verdichtung! Wenn man die Bibel ein wenig kennt, sieht man, dass sich hier alles Heil und alle Lösung und alle Antworten fokussieren und wahr werden ...
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:
Brüder!

1 Kor 30, 31   Ob ihr also esst oder trinkt oder etwas anderes tut: tut alles zur
Verherrlichung Gottes!

32Gebt weder Juden noch Griechen, noch der Kirche Gottes Anlass zu einem Vorwurf!

33Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.

~
Besser ist es, wenn man selbst der Kirche und den Menschen entgegengeht, als sie zu kritisieren; denn es geht darum, an das Heil aller Menschen zu denken und nicht an das eigene Wohl, nicht an das eigene Rechthaben. Dies können und sollen wir tun zur
höheren Ehre Gottes, der alles zum Guten lenkt, sofern wir uns seinen Plänen
anschließen ...
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Schott.  erzabtei-beuron.de 
:
Ps 103, 6   Der Herr vollbringt Taten des Heiles,    

          Recht verschafft er allen Bedrängten.

7        Er hat Mose seine Wege kundgetan,

          den Kindern Israels seine Werke.

8        Der Herr ist barmherzig und gnädig,

          langmütig und reich an Güte.

9        Er wird nicht immer zürnen,

          nicht ewig im Groll verharren.

10      Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden

          und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.

11      Denn so hoch der Himmel über der Erde ist

          so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.

12      So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,

          so weit entfernt er die Schuld von uns.

13      Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,

          so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten.

~
Solange wir noch einen Dünkel und eine Selbstgerechtigkeit in uns haben, kann es kein Erbarmen geben. Sobald wir uns selbst gänzlich vor Gott hinstellen wir ein Kind, mit Herz, Seele, Geist, Sinn, Wesen, Gemüt und in Wahrheit, und wenn wir Gott alles schauen
lassen, hilfesuchend wie ein Kind, dann erfahren wir Erbarmen ...
...
... kontemplation ... stille ...

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Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Ps 138, 3b   du gabst meiner Seele große Kraft.

6        Ja, der Herr ist erhaben;

          doch er schaut auf die Niedrigen,

          und die Stolzen erkennt er von fern.

7ab    Gehe ich auch mitten durch große Not:

          du erhältst mich am Leben.

7cd    Du streckst die Hand aus gegen meine wütenden Feinde,

          und deine Rechte hilft mir.

8        Der Herr nimmt sich meiner an.

          Herr, deine Huld währt ewig.

          Lass nicht ab vom Werk deiner Hände!

~
Stolz im Angesicht des rettenden und alles Schenkenden Gottes ist Demut; Stolz um je meiner eigenen Leistungen willen ist Gott-Ferne. Wenn man weiß, dass alle meine
Errungenschaften und Fähigkeiten mir recht eigentlich von Gott her zufließen, erkennt man seine Begnadigung und zugleich seine inhärente Nichtigkeit.
Das ist Freude in Wahrheit ...
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... kontemplation ... stille ...

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Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Jer 7, 3  So spricht der Herr der Heere, der Gott Israels: Bessert euer Verhalten und euer Tun, dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort.

4Vertraut nicht auf die trügerischen Worte: Der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn, der Tempel des Herrn ist hier!

5Denn nur wenn ihr euer Verhalten und euer Tun von Grund auf bessert, wenn ihr gerecht entscheidet im Rechtsstreit,

6wenn ihr die Fremden, die Waisen und Witwen nicht unterdrückt, unschuldiges Blut an diesem Ort nicht vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem eigenen Schaden,

7dann will ich bei euch wohnen hier an diesem Ort, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe für ewige Zeiten.

~
Auch heute noch vertrauen viele Menschen auf falsche Heils-Verkünder - doch Gott ist der Herr über den Tempel Jerusalems und Vater unseres Heilands und Lebensretters
Jesus Christus. Verhaltens-Verbesserung eines jeden von uns tut Not ...
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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

Mt 13, 16  Ihr seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren hören.

17Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu hören, was ihr hört, und haben es nicht gehört.

~
Das gilt auch für uns Heutige: Wir sind selig; wir haben Christus Jesus, den Sohn Gottes, den Messias, den König der Könige, gesehen und gehört und sehen ihn in der Folge noch heute und hören ihn. Der er hat es gewirkt durch sein Leben, durch seinen Tod am Kreuz, durch seine Auferstehung, Himmelfahrt und durch die zu erwartende Wiederkunft. Er ist,
wonach sich unsere Menschenseelen sehnen mit großer Inbrunst, und ER ist schon
hier ...
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Ps 126, 4   Wende doch, Herr, unser Geschick,

          wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.

5        Die mit Tränen säen,

          werden mit Jubel ernten. - (R)

6        Sie gehen hin unter Tränen

          und tragen den Samen zur Aussaat.

          Sie kommen wieder mit Jubel

          und bringen  ihre Garben ein.

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Tränen der Verzweiflung, des Verlustes, der tiefen Trauer - dies sind meist auch
Erscheinungen des Lebens. Vor Gott hingetragen und mit ihm gemeinsam durchgetragen, wenden sie sich in Freude ...
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... kontemplation ... stille ...

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Jer 1  Die Worte Jeremias, des Sohnes Hilkijas, aus der Priesterschaft zu Anatot im Land Benjamin.

4Das Wort des Herrn erging an mich:

5Noch ehe ich dich im Mutterleib formte, habe ich dich ausersehen, noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt, zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.

6Da sagte ich: Ach, mein Gott und Herr, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.

7Aber der Herr erwiderte mir: Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.

8Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir um dich zu retten - Spruch des Herrn.

9Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.

10Sieh her! Am heutigen Tag setze ich dich über Völker und Reiche; du sollst ausreißen und niederreißen, vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen.

~
Das Wirken eines Propheten hat goldene Schlüssel zu Gott. Gottes Sendung ist in keiner Weise vergleichbar mit Sendungen durch uns Menschen. Gottes Sendung ist Ausübung von Macht und Herrlichkeit: Der Prophet wird mächtiger sein als die mächtigsten Könige, denn er wird „vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen“ ganz nach Gottes Plan, der unveränderlich ist ...
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Mi 7, 18 Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn er liebt es, gnädig zu sein.

19Er wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.

20Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.

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Gott will unser aller Heil, aber wenn wir seinen Geboten nicht folgen, wird nichts daraus. Denn er lässt uns freien Willen, und so tun wir auch das Ungute. So läuft aber die
Schöpfung nicht. Z.B. hat Gott die Ehe von Mann und Frau geheiligt, aber er hat die
Gemeinschaft von Homosexuellen nicht geheiligt; so läuft es nicht ...
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So spricht die Braut:

Hhl 3, 1 Des Nachts auf meinem Lager suchte ich ihn, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht.

2Aufstehen will ich, die Stadt durchstreifen, die Gassen und Plätze, ihn suchen, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht.

3Mich fanden die Wächter bei ihrer Runde durch die Stadt. Habt ihr ihn gesehen, den meine Seele liebt?

4aKaum war ich an ihnen vorüber, fand ich ihn, den meine Seele liebt.

~
Unsere Seele sucht Gott, die Liebe in allerreinster und letztgültiger Form. Sie wandert durch verschiedene Länder und Räume, bis sie IHN sieht: Gott - dessen Zuwendung und Liebe zu uns so groß ist, dass alles und nochmals alles Nichtige vergeht, während das, was wir in Wahrheit geliebt haben, sich in IHM aufgipfelt ...
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Ps 15, 1  "Ein Psalm Davids." HERR, wer darf weilen in deinem Zelt? Wer darf wohnen auf deinem heiligen Berge?
2 Wer untadelig lebt und tut, was recht ist, und die Wahrheit redet von Herzen,
3 wer mit seiner Zunge nicht verleumdet, / wer seinem Nächsten nichts Arges tut und seinen Nachbarn nicht schmäht;
4 wer die Verworfenen für nichts achtet, / aber ehrt die Gottesfürchtigen; wer seinen Eid hält, auch wenn es ihm schadet;
5 wer sein Geld nicht auf Zinsen gibt / und nimmt nicht Geschenke wider den Unschuldigen. Wer das tut, wird nimmermehr wanken.

~
Viele Millionen von Bitten dringen täglich zu Gott vor, viele aus äußerster Not
gesprochen. Grundsätzlich ist zu fragen, auf welcher Grundlage wir zu Gott reden:
wahrhaftig sein von Herzen; nicht verleumden, nicht schmähen; die Priester und
Gottsucher, Ordensleute und Lehrer ehren; Versprechen halten; Geld verleihen ohne
Zinsen; keine Bestechung annehmen ...
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In jener Zeit

Mt 12, 14 fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen.

15Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm, und er heilte alle Kranken.

16Aber er verbot ihnen, in der Öffentlichkeit von ihm zu reden.

17Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:

18Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkünden.

19Er wird nicht zanken und nicht schreien, und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören.

20Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.

21Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.

~
Jesus geht den Weg des absoluten Gewaltverzichts. Er entzieht sich dem Schreien seiner Gegner, tut sein Heilswerk, wendet sich allen zu, die zu ihm kommen, baut sie auf, segnet und heilt sie, tut Gutes: Das ist souveränes Handeln des liebenden Gottes, der MIT MACHT liebt und aufbaut, ohne sich um die Feindschaft der Menschen zu kümmern. ER ist es, auf den, wenn es zum letzten kommt mit dem Schicksal, ALLE ihre Hoffnung
setzen ...
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Jes 38, 10 Ich sagte: In der Mitte meiner Tage    

          muss ich hinab zu den Pforten der Unterwelt,

          man raubt mir den Rest meiner Jahre.

11      Ich darf den Herrn nicht mehr schauen im Land der Lebenden,

          keinen Menschen mehr sehen bei den Bewohnern der Erde.

12ab  Meine Hütte bricht man über mir ab,

          man schafft sie weg wie das Zelt eines Hirten.

12cd  Wie ein Weber hast du mein Leben zu Ende gewoben

          du schneidest mich ab wie ein fertig gewobenes Tuch.

16      Herr, ich vertraue auf dich; du hast mich geprüft.

          Mach mich gesund, und lass mich wieder genesen!

20      Der Herr war bereit, mir zu helfen;

          wir wollen singen und spielen im Haus des Herrn, solange wir leben.

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Wenn wir unser Sterben vor Augen haben, sehen wir unser Leben mit einem anderen Blick, sehen unsere unendliche Einsamkeit, Verlorenheit. Üben wir uns darin schon jetzt, Gott in allem zu vertrauen, so werden wir in IHM Vertrauen haben in der Stunde unseres Todes ...
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In jener Zeit sprach Jesus:

Mt 11, 28 Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.

29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

30Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.

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Wo sollten wir sonst hingehen wenn nicht zum Allerhöchsten Gott? Irgendwann wird jeder einzelne Mensch erkennen, dass dies unser Weg ist, unsere und Gottes Wahrheit, unser und Gottes Leben - nichts sonst ...
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Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Mt 11, 25 In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der
Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast.

26Ja, Vater, so hat es dir gefallen.

27Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

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Wenn wir Menschen meinen, wir wüssten etwas, irren wir bereits. Erst wenn wir uns
gänzlich unserem Allerhöchsten Schöpfer zuwenden, können wir wissen: leben in
Wahrheit ...
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Schott.   erzabtei-beuron.de   . 16. Juli Maria Unsere Liebe Frau vom Karmel
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Sach 2, 17  Alle Welt schweige in der Gegenwart des Herrn. Denn er tritt hervor aus
seiner heiligen Wohnung.

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Gott schenkt sich uns in Gänze: Lernen wir das Schweigen und die Stille, um dieses
Allergrößte zu schauen ...
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15. Juli
Hl. Bonaventura
Bischof, Kirchenlehrer
Gedenktag

Sein Taufname war Johannes. Er wurde 1218 (oder 1221) in Bagnoreggio bei Viterbo geboren. Als schwer krankes Kind wurde er von Franz von Assisi geheilt; von ihm soll er auch den Namen Bonaventura erhalten haben. Nach seinem Philosophiestudium in Paris (wo damals auch Thomas von Aquin studierte) trat er mit 25 Jahren in den Franziskanerorden ein. Sein Lehrer in Theologie war Alexander von Hales. 1257 wurde er zum General seines Ordens gewählt, den er bis zum Jahr seines Todes (1274) mit großer Klugheit leitete. Papst Gregor X. erhob ihn zum Kardinalbischof von Albano bei Rom. Auf dem Konzil von Lyon nahm Bonaventura aktiven Anteil an den Unionsverhandlungen mit den Griechen. Bonaventura hinterließ etwa 45 Werke über die verschiedenen Gebiete der Theologie. Er ist neben Thomas von Aquin der bedeutendste Theologe des Mittelalters, in seiner Denkweise und Lehre mehr dem hl. Augustin verwandt. Nach seiner Auffassung soll die Theologie zur Mystik, zur religiösen Erfahrung, hinführen. Papst Sixtus IV. hat ihn 1482 heilig gesprochen; unter die Kirchenlehrer aufgenommen wurde er 1588 von Sixtus V., der ihn den „seraphischen Lehrer“ (Doctor seraphicus) nannte.

Drei Dinge
„Wegen dieser drei Dinge hat Gott die vernünftige Seele geschaffen: dass sie ihn lobe, dass sie ihm diene, dass sie an ihm sich erfreue und in ihm ruhe; und das geschieht durch die Liebe, denn wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.“
-
„Unser Tun muss diese drei Dinge besitzen: Maß, Art und Ordnung. Es muss gemessen sein durch die Bescheidenheit im äußeren Tun, geartet durch die Reinheit des Gefühls, geordnet und schön durch die Lauterkeit der Absicht.“ (Bonaventura)
-
Tagesgebet

Gott, du ewige Weisheit und Liebe,
gib uns die Gnade,
dass wir nach dem Vorbild des heiligen Bonaventura
beharrlich deine Wahrheit suchen
und nach immer größerer Liebe streben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.

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Hier hat ein Großer Wahrheit gedacht, Reinheit des Herzens, Demut, Lauterkeit ...
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Schott  erzabtei-beuron.de 
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Dtn (5. Mose) 30, 10 Du sollst auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hören und auf seine Gebote und Gesetze achten, die in dieser Urkunde der Weisung einzeln aufgezeichnet sind. Du sollst zum Herrn, deinem Gott, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele
zurückkehren.

11Denn dieses Gebot, auf das ich dich heute verpflichte, geht nicht über deine Kraft und ist nicht fern von dir.

12Es ist nicht im Himmel, so dass du sagen müsstest: Wer steigt für uns in den Himmel hinauf, holt es herunter und verkündet es uns, damit wir es halten können?

13Es ist auch nicht jenseits des Meeres, so dass du sagen müsstest: Wer fährt für uns über das Meer, holt es herüber und verkündet es uns, damit wir es halten können?

14Nein, das Wort ist ganz nah bei dir, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen, du kannst es halten.

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Manche meinen, es sei schwierig, die 10 Gebote zu halten. Es ist jedoch ganz leicht:
Lernen wir zu lieben, so ist uns der jeweils andere Mensch so wichtig wie wir uns selbst wichtig sind. Und vor allem: Lernen wir, Gott zu lieben. Das ist ein Weg, und wir können ihn gehen ...
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Schott.  erzabtei-beuron.de
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Gen 49, 17 So sagt zu Josef: Vergib doch deinen Brüdern ihre Untat und Sünde, denn Schlimmes haben sie dir angetan. Nun also vergib doch die Untat der Knechte des Gottes deines Vaters! Als man ihm diese Worte überbrachte, musste Josef weinen.

18Seine Brüder gingen dann auch selbst hin, fielen vor ihm nieder und sagten: Hier sind wir als deine Sklaven.

19Josef aber antwortete ihnen: Fürchtet euch nicht! Stehe ich denn an Gottes Stelle?

20Ihr habt Böses gegen mich im Sinne gehabt, Gott aber hatte dabei Gutes im Sinn, um zu erreichen, was heute geschieht: viel Volk am Leben zu erhalten.

21Nun also fürchtet euch nicht! Ich will für euch und eure Kinder sorgen. So tröstete er sie und redete ihnen freundlich zu.

22Josef blieb in Ägypten, er und das Haus seines Vaters. Josef wurde hundertzehn Jahre alt.

23Er sah noch Efraims Söhne und Enkel. Auch die Söhne Machirs, des Sohnes Manasses, kamen auf Josefs Knien zur Welt.

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Der barmherzige Mensch handelt wie Gott: Er verzeiht um des Segens für alle Beteiligten willen, aus der Liebe heraus, die er gegen seine menschlichen Geschwister hegt. Auch Gott ist in Christus unser aller Bruder, in Maria unser aller Schwester ...
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Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Mt 10, 16 Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben!

17Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.

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Um der Rechthaberei willen können sich Menschen gegenseitig viel Leid zufügen. Lernen, zum richtigen Zeitpunkt zu schweigen oder aber zu reden - das ist ein langer Weg.
In einem Gewalt-Regime (Diktatur) ist dies besonders gefährlich. Es gibt vielleicht keine Patent-Lösung, wie man dem Unrecht begegnen soll. Klugheit ist vonnöten. Eins aber tut auf jeden Fall Not: sich darin üben, gänzlich auf Gott zu vertrauen, der uns als sein Kind beschützen will ...
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Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Ps 34, 2   Ich will den Herrn allezeit preisen;    

          Immer sei sein Lob in meinem Mund.

3        Meine Seele rühme sich des Herrn;

          Die Armen sollen es hören und sich freuen.

4        Verherrlicht mit mir den Herrn;

          lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.

6        Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,

          und ihr braucht nicht zu erröten.

9        Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;

          wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!

12      Kommt, ihr Kinder, hört mir zu!

          Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.

14      Bewahre deine Zunge vor Bösem

          und deine Lippen vor falscher Rede!

15      Meide das Böse, und tu das Gute;

          suche Frieden, und jage ihm nach!

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Ein sehr schöner und tiefer und lichtvoller Psalm: Keine Angst! Gott ist gütig; und das
erfahren wir am besten, wenn wir uns ganz an ihn halten. Nichts Höheres gibt es im
Leben, als gänzlich auf Gott zu schauen und ihn in unser Leben hineinzulassen ...
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Gen 41, 21 Sie sagten zueinander: Ach ja, wir sind an unserem Bruder schuldig geworden. Wir haben zugesehen, wie er sich um sein Leben ängstigte. Als er uns um Erbarmen anflehte, haben wir nicht auf ihn gehört. Darum ist nun diese Bedrängnis über uns gekommen.

22Ruben entgegnete ihnen: Habe ich euch nicht gesagt: Versündigt euch nicht an dem Kind! Ihr aber habt nicht gehört. Nun wird für sein Blut von uns Rechenschaft gefordert.

23Sie aber ahnten nicht, dass Josef zuhörte, denn er bediente sich im Gespräch mit ihnen eines Dolmetschers.

24Er wandte sich von ihnen ab und weinte.

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Papst Franciscus wies küzlich darauf hin, dass wir nicht nur zusehen dürfen, wie
Flüchtlinge (z.B. die Bootsflüchtlinge auf Lampedusa) sich um ihr Leben ängstigen und um Erbarmen flehen. Es ist unsere Menschenpflicht, Erbarmen zu zeigen und ihnen zu helfen. Dies gilt auch täglich bei vielen kleinen Begegnungen. Derjenige, dem ich heute Hilfe zuwende, mag einst derjenige sein, der mich aus einer üblen Situation heraushilft. Und das Erbarmen kommt von Gott und ist edle Herzenshaltung ... Kyrie eleison Herr erbarme dich ...
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In jener Zeit

Mt 9, 32 brachte man zu Jesus einen Stummen, der von einem Dämon besessen war.

33Er trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte reden. Alle Leute staunten und
sagten: So etwas ist in Israel noch nie geschehen.

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Die lautere Macht der Liebe, die von Jesus Christus ausgeht, verscheucht alle Dämonen. Wenn dem Satan die reine, wahre Liebe begegnet, ist er machtlos und nichtig, er verweht wie Rauch und nichts bleibt. Liebe, Wahrheit, Lauterkeit ...
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Gott sprach
Gen 28, 15 Ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst, und bringe dich zurück in dieses Land. Denn ich verlasse dich nicht, bis ich vollbringe, was ich dir versprochen habe.

16Jakob erwachte aus seinem Schlaf und sagte: Wirklich, der Herr ist an diesem Ort, und ich wusste es nicht.

17Furcht überkam ihn, und er sagte: Wie Ehrfurcht gebietend ist doch dieser Ort! Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes und das Tor des Himmels.

18Jakob stand früh am Morgen auf, nahm den Stein, den er unter seinen Kopf gelegt
hatte, stellte ihn als Steinmal auf und goss Öl darauf.

19Dann gab er dem Ort den Namen Bet-El - Gotteshaus.

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Es gibt heilige Orte, die ehrfurchtgebietend sind, an denen man Furcht empfinden kann. Eine Kathedrale kann eine solche Wirkung hervorrufen, aber auch eine besondere
Felsformation o.ä. Hier erfahren wir, dass es die ganz andere Dimension gibt, die uns
entrückt ist, über die wir nicht verfügen können ...
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... kontemplation ... stille ...

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Schott.  erzabtei-beuron.de
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Jes 66, 10 Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr über sie traurig wart.

11Saugt euch satt an ihrer tröstenden Brust, trinkt und labt euch an ihrem mütterlichen Reichtum!

12Denn so spricht der Herr: Seht her: Wie einen Strom leite ich den Frieden zu ihr und den Reichtum der Völker wie einen rauschenden Bach. Ihre Kinder wird man auf den
Armen tragen und auf den Knien schaukeln.

13Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost.

14abcWenn ihr das seht, wird euer Herz sich freuen, und ihr werdet aufblühen wie
frisches Gras. So offenbart sich die Hand des Herrn an seinen Knechten.

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Eindrückliche Worte aus dem Mundes des Propheten Jesaja: Hingerissen von der
Wahrheit Gottes, von Gottes ungeheuerlicher Gegenwart in seiner Seele, spricht er
Gottes Botschaft aus. Folgen wir Gott, dann haben wir Leben in Fülle, nichts fehlt uns, ja es fließen Ströme des Lebens in überbordendem Maße ...
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... kontemplation ... stille ...
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Ps 85, 9    Ich will hören, was Gott redet:    

          Frieden verkündet der Herr seinem Volk

          und seinen Frommen,

          den Menschen mit redlichem Herzen.

11      Es begegnen einander Huld und Treue;

          Gerechtigkeit und Friede küssen sich.

12      Treue sprosst aus der Erde hervor;

          Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

13      Auch spendet der Herr dann Segen,

          und unser Land gibt seinen Ertrag.

14      Gerechtigkeit geht vor ihm her,

          und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

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Zunächst denken wir: Wäre das schön! Friede, Gerechtigkeit, Segen, Treue ... Wenn wir nur wollten, würden wir Gott walten lassen, und wir hätten Frieden - den absoluten
Frieden Gottes. Er ist nicht einfach die Abwesenheit von Unfrieden, sondern höchste Lebens-Fülle, Segen, Treue, Wohlwollen ...
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Schott.  erzabtei-beuron.de 
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Am 8, 11 Seht, es kommen Tage - Spruch Gottes, des Herrn -, da schicke ich den Hunger ins Land, nicht den Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser, sondern nach einem Wort des Herrn.

12Dann wanken die Menschen von Meer zu Meer, sie ziehen von Norden nach Osten, um das Wort des Herrn zu suchen; doch sie finden es nicht.

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Wenn wir Menschen so weitermachen mit unserem gottlosen Leben, wenn wir uns nach eigenem Gutdünken verhalten, wird ein furchtbarer Durst entstehen: Durst nach Gott. Man wird klagen und weinen, dass man vom Weg Gottes abgekommen ist. Mühsam wird es sein, auf den Weg zurückzufinen. Öffnen wir unser Herz dem König aller Könige Jesus Christus und seinem und unserem Himmlischen Vater; lesen wir die Heilige Schrift und beten wir ...
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2 Kor 5, 19 Gott hat in Christus die Welt mit sich versöhnt

und uns das Wort von der Versöhnung anvertraut.

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Christus Jesus ist Versöhnung mit Gott. Suchen wir ihn, reden wir mit ihm, werden wir sein Freund und Geschwister, sehen wir, wie sehr wir liebend angeschaut werden ...
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Eph 2, Brüder!

19Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.

20Ihr seid auf das Fundament der Apostel und Propheten gebaut; der Schlussstein ist Christus Jesus selbst.

21Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten und wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn.

22Durch ihn werdet auch ihr im Geist zu einer Wohnung Gottes erbaut.

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Wer an Christus Jesus als Sohn Gottes glaubt, ist Mitbürger der Himmlischen Stadt. Sie wird erbaut im Geist Gottes und seines Sohnen und derjenigen, die in Gott gelebt haben.  Wenn wir uns an Gott festmachen (= fasten), durch Christus Jesus im Heiligen Geist,
gehören wir zur Familie Gottes ...
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Luk 1, 47 Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,

47und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

48Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

49Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.

50Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.

51Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;

52er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.

52Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.

54Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,

55das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

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Das Magnificat ist eine außerordentlich bedeutsame und tiefe Offenbarung: Gott ist mit den Schwachen, auch mit denen, die sich schwach wissen, die ohne Dünkel sind, ohne Besserwisserei, ohne Neid und ohne Besitz-Denken; mit denen, die um ihre Armut
wissen, Asche und Staub. Was bleibt, wenn unser Denken mit dem Tode aufhört? Gott begegnet in aller Tiefe, da, wo wir von uns aus nicht sein können ...
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Ps 103, 1  Lobe den Herrn, meine Seele,    

          und alles in mir seinen heiligen Namen!

2        Lobe den Herrn, meine Seele

          und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

3        Der dir all deine Schuld vergibt

          und all deine Gebrechen heilt,

4        der dein Leben vor dem Untergang rettet

          und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

8        Der Herr ist barmherzig und gnädig,

          langmütig und reich an Güte.

9        Er wird nicht immer zürnen,

          nicht ewig im Groll verharren.

10      Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden

          und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.

11      Denn so hoch der Himmel über der Erde

          so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.

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Meine Seele möge Gott loben ohne Ende, denn ich kann mit meinen äußeren Sinnen das nicht leisten. Zu sehr beschäftigen mich die Dinge des täglichen Lebens. Also sage ich zu meiner Seele, zu meinem innersten Wesen, dass dort immerwährender Lobpreis sei. Und dann ist es so. Wohlwollen und Verzeihen krönen mich, denn Gott ist langmütig und gut ...
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... kontemplation ... stille ...


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:
Gal 5, 1 Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!

13Ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe!

14Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!

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Innerhalb des Lebens in Liebe, Achtung, Respekt, Wertschätzung sind wir frei. Es gibt KEINE weiteren Verpflichtungen - eben außer der, dass wir einander Wohlwollen
schenken. Dies ist ein entscheidender Unterschied zu anderen Religionen, aus Sicht des Religionswissenschaftlers. Geben wir acht, dass wir uns kein neues Joch auflegen lassen, das wäre gegen Gott ...
...
... kontemplation ... stille ...

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:
Ps 19, 2  Die Himmel rühmen die Herrlichkeit Gottes,    

          vom Werk seiner Hände kündet das Firmament.

3        Ein Tag sagt es dem andern,

          eine Nacht tut es der andern kund. - (R)

4        Ohne Worte und ohne Reden,

          unhörbar bleibt ihre Stimme.

5ab    Doch ihre Botschaft geht in die ganze Welt hinaus,

          ihre Kunde bis zu den Enden der Erde.

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Das Rufen Gottes ist leise. Wer Gott in großen Ereignissen sucht, findet ihn dort eher
selten. Doch Tag für Tag und Nacht für Nacht erschallt das Lob und die Wahrheit Gottes. Wir werden still und hören auf das Verborgene, in dem Gott als Ursprung aller Dinge
redet ...
...
... kontemplation ... stille ...

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2 Tim 2 Mein Sohn!

22bStrebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe und Frieden, zusammen mit all denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen.

23Lass dich nicht auf törichte und unsinnige Auseinandersetzungen ein; du weißt, dass sie nur zu Streit führen.

24Ein Knecht des Herrn soll nicht streiten, sondern zu allen freundlich sein, ein geschickter und geduldiger Lehrer,

25der auch die mit Güte zurechtweist, die sich hartnäckig widersetzen. Vielleicht schenkt Gott ihnen dann die Umkehr, damit sie die Wahrheit erkennen,

26wieder zur Besinnung kommen und aus dem Netz des Teufels befreit werden, der sie eingefangen und sich gefügig gemacht hat.

~
Es bedarf der Weisheit und der inneren Läuterung, sich nicht auf unsinnige Auseinandersetzungen einzulassen; stattdessen ist es auf die Dauer viel erquicklicher und schöner, sich um Wahrhaftigkeit, Freundlichkeit, friedfertiges Verhalten zu bemühen, durch Gebet, Schriftlesung, Meditation ...
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In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Mt 7, 24 Wer diese meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute.

25Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein; denn es war auf Fels gebaut.

26Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist wie ein unvernünftiger Mann, der sein Haus auf Sand baute.

27Als nun ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten, als die Stürme tobten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es ein und wurde völlig zerstört.

28Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von seiner Lehre;

29denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.
~

Auf Gott sein Leben setzen ist klug, denn alles Irdische kann vergehen. Geld kann
schwinden, und auch geistige Erwerbungen können nichtig werden. Gott jedoch bleibt der, der uns gerne hilft, wenn wir ihn anrufen. Vertrauen wir ihm, dass er unsere
Angelegenheiten zu unserem besten ins Lot bringt, hören wir auf ihn, lauschen wir seinem Reden und seinem Schweigen ...
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Ps 105, 1  Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an!    

          Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!

2        Singt ihm und spielt ihm,

          sinnt nach über all seine Wunder! - (R)

3        Rühmt euch seines heiligen Namens!

          Alle, die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.

4        Fragt nach dem Herrn und seiner Macht;

          sucht sein Antlitz allezeit!

~
Wir sollen und freuen, wenn wir nach Gott suchen: ehrlich, offenherzig, ohne wenn und aber. Dann erfahren wir, dass Gott unser Ruhm ist, nicht wir aus uns heraus - sondern Gott in uns und wir in ihm. Und im Nachsinnen über Gott wird uns Weite des Herzens, Freude zuteil ...
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Ruf vor dem Evangelium    

Vers: vgl. Joh 8, 12

(So spricht der Herr:)

Ich bin das Licht der Welt.

Wer mir nachfolgt, hat das Licht des Lebens.

~
Warum denn lassen sich so viele Menschen nicht auf Jesus ein? Was befürchten sie denn? - Nur in Christus Jesus erfahren wir Leben, Licht; alles andere erbringt
Verdunklung, Scheinwissen, Anmaßung. In Christus erfahren wir Wahrheit und Leben ...
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Jer 1, 7 b Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden.

8Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir um dich zu retten - Spruch des Herrn.

9Dann streckte der Herr seine Hand aus, berührte meinen Mund und sagte zu mir: Hiermit lege ich meine Worte in deinen Mund.

10Sieh her! Am heutigen Tag setze ich dich über Völker und Reiche; du sollst ausreißen und niederreißen, vernichten und einreißen, aufbauen und einpflanzen.

~
Die Worte des großen Propheten Jeremia sind so gewaltig, dass sie ganze Völker
niederreißen und andere aufbauen. Durch ihn fließt das wirkkräftige Wort Gottes. Jeremia ist durchdrungen von Gottes direkter Wirklichkeit. Er klagt ein gerechtes Tun für das Volk von Seiten der Machthaber ein, um der Herrlichkeit Gottes willen. Er muss reden, es bleibt ihm keine Wahl ...
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Gal 3, Brüder!

26Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.

27Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt.

28Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid „einer“ in Christus Jesus.

~
Seit der Taufe sind wir Kinder Gottes und sind in Christus gekleidet, versehen mit der
allerhöchsten Würde, sind Könige und Priester. In Christus sind wir Vertraute und geliebte Kinder des Allerhöchsten Gottes, sind IN IHM ...
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Ps 34, 8  Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren,    

          und er befreit sie.

9        Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;

          wohl dem, der zu ihm sich flüchtet! - (R)

10      Fürchtet den Herrn, ihr seine Heiligen;

          denn wer ihn fürchtet, leidet keinen Mangel.

11      Reiche müssen darben und hungern;

          wer aber den Herrn sucht, braucht kein Gut zu entbehren. - (R)

12      Kommt, ihr Kinder, hört mir zu!

          Ich will euch in der Furcht des Herrn unterweisen.

13      Wer ist der Mensch, der das Leben liebt

          und gute Tage zu sehen wünscht?

~
Gott fürchten ist Gott achten, ihn beachten, auf ihn hinhören, in den Schriften lesen,
meditieren. Es bedeutet, Ihn den Herrn zu suchen, mit einem grundehrlichen Gemüt, mit interessierter und liebender Aufmerksamkeit. Wir alle sind Kinder, und wenn wir uns
unterweisen lassen in der Furcht des Herrn, wird Leben erfüllt ...
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Ps 16, 1  Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir.    

2        Ich sage zum Herrn: „Du bist mein Herr;

          mein ganzes Glück bist du allein.“

5        Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher;

          du hältst mein Los in deinen Händen.

7        Ich preise den Herrn, der mich beraten hat.

          Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.

8        Ich habe den Herrn beständig vor Augen.

          Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.

9        Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;

          auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.

11      Du zeigst mir den Pfad zum Leben.

          Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,

          zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.

~
Die Heilige Schrift spricht uns von dem Gott, der uns gänzlich in seine Liebe
eingeschlossen hat, so dass wir Zuversicht haben dürfen. Die Freude des Herzens wird uns als wertvollstes Geschenk hier auf Erden Zuteil. Gott, der Allerhöchste über allen
Höhen der sichtbaren und unsichtbaren Welten, reicht uns seine großzügige Hand. Nur mit ihm gemeinsam ist das Leben wirklich reich ...
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In jenen Tagen

Sir 48, 1 stand Elija auf, ein Prophet wie Feuer, seine Worte waren wie ein brennender Ofen.

2Er entzog ihnen ihren Vorrat an Brot, durch sein Eifern verringerte er ihre Zahl.

3Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel, und dreimal ließ er Feuer herniederfallen.

4Wie Ehrfurcht gebietend warst du, Elija, wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.

5Einen Verstorbenen hast du vom Tod erweckt, aus der Unterwelt, nach Gottes Willen.

6Könige hast du ins Grab geschickt, Vornehme von ihren Lagern hinweg.

7Am Sinai hast du Strafbefehle vernommen, am Horeb Urteile der Rache.

8Könige hast du gesalbt für die Vergeltung und einen Propheten als deinen Nachfolger.

9Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, in Feuermassen himmelwärts.

10Von dir sagt die Schrift, du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.

11Wohl dem, der dich sieht und stirbt; denn auch er wird leben.

~
Elijah brannte von der Wahrheit und Präsenz Gottes. Er verkündete den Einen Gott der Gerechtigkeit und wagte, sich vor Könige hinzustellen und deren Falschheiten zu benennen. So machtvoll war seine Wahrheit, dass die Großen ihm nichts anhaben konnten. Er tat Wunder der Macht aus Gott selbst heraus. Er war souverän in seinem Propheten-Amt, voll Wahrheit und voll von Gott ...
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2 Kor 9, 10 Gott, der Samen gibt für die Aussaat und Brot zur Nahrung, wird auch euch das Saatgut geben und die Saat aufgehen lassen; er wird die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen.

11In allem werdet ihr reich genug sein, um selbstlos schenken zu können; und wenn wir diese Gabe überbringen, wird sie Dank an Gott hervorrufen.

~
Wenn wir gerecht sind, d.h. ohne Verachtung, ohne Missgunst, Neid und Übelwollen
gegen jedweden anderen, werden wir Menschen reich werden in unserer Beziehung zu Gott. Das bedeutet höchstes Leben ...
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2 Kor 8, 9 Denn ihr wisst, was Jesus Christus, unser Herr, in seiner Liebe getan hat:

Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen.

~
Gott ist reich an unendlicher Herrlichkeit und unendlicher Freude. Diesen Reichtum teilt er in Christus Jesus mit uns: Er wird wie ein Ausgestoßener, er zeigt uns: Auch ihr seid von nun an so reich wie ich ...
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Ps 98, 2   Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht

          und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.

~
Alle Menschen können wissen, welches die Offenbarung Gottes in Christus Jesus, seinem Sohn, ist: Aller Zwang, alle Drohung ist hinfortgeweht! Es ist nur noch die unendliche
Zuwendung Gottes zu jedem einzelnen Menschen, zu jedem von uns. Da sind keine
Bedingungen, die wir erfüllen müssten - damit auch wir untereinander ohne Bedingung achten und uns helfen. ...
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Gal 2, 19 Ich aber bin durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich für Gott lebe. Ich bin mit Christus gekreuzigt worden;

20nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. So weit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.

21Ich missachte die Gnade Gottes in keiner Weise; denn käme die Gerechtigkeit durch das Gesetz, so wäre Christus vergeblich gestorben.

~
Wir Menschen werden gerecht allein durch die Gerechtigkeit Gottes, d.i. durch sein
Erbarmen, nicht wegen unsere guten Taten. Dann wären wir noch im alten Gesetz. Wir sind aber in Christus, weil Christus in uns ist, und sind gänzlich neue Geschöpfe, die in der Liebe Gottes leben; NICHT mehr in Dieser-Welt, sondern in der Gott-Welt ...
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2 Kor 5, 19 Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung zur Verkündigung anvertraute.

20Wir sind also Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!

21Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

~
Dies ist ein solch großes Wort, dass viele Menschen es nicht wahrhaben wollen: Wir alle sind versöhnt mit Gott durch Jesus Christus. Nun ist es an uns, dieses unendlich große Geschenk, dieses größte Geschenk, von unserer Seite aus von Gott entgegenzunehmen ... Wir tun es ...
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1 Kön 19, 9 In jenen Tagen kam Elija zum Gottesberg Horeb.

9b Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten. Doch das Wort des Herrn erging an ihn:

11Komm heraus, und stell dich auf den Berg vor den Herrn! Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben.

12Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln.

13Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.

14Da vernahm er eine Stimme, die ihm zurief: Was willst du hier, Elija? Er antwortete: Mit Leidenschaft bin ich für den Herrn, den Gott der Heere, eingetreten, weil die Israeliten deinen Bund verlassen, deine Altäre zerstört und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben. Ich allein bin übrig geblieben, und nun trachten sie auch mir nach dem Leben.

15Der Herr antwortete ihm: Geh deinen Weg durch die Wüste zurück, und begib dich nach Damaskus! Bist du dort angekommen, salbe Hasaël zum König über Aram!

16Jehu, den Sohn Nimschis, sollst du zum König von Israel salben, und Elischa, den Sohn Schafats aus Abel-Mehola, salbe zum Propheten an deiner Stelle.

~
Gott macht sich präsent durch ein leises Säuseln des Windes. Man muss zu hören lernen in der Stille der Wüste, in der Stille, die man überall finden kann. In der Stille redet Gott zu uns. Manchmal sind wir verzweifelt, weil scheinbar nichts gelingt. Dann hören wir in der Stille das Wort dessen, der je und je über allem unserem Tun handelt, dessen Weisheit unendlich ist ...
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Von den Taten deiner Huld, o Herr, will ich ewig singen.   

Ps 89, 2   Von den Taten deiner Huld Herr, will ich ewig singen,    

          bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.

3        Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;

          deine Treue steht fest im Himmel.

~
Wenn wir uns einlassen auf Gott, wird er uns seine Hilfe gewähren. Darin ist Gott treu. Wie sollte er, nach Art von uns Menschen, untreu sein können, wankelmütig, egoistisch taktierend? Was Gott sagt und tut, ist Wahrheit, Treue, ist unwiderruflich ...
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Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther
2 Kor 3 Brüder!

4Wir haben durch Christus so großes Vertrauen zu Gott.

5Doch sind wir dazu nicht von uns aus fähig, als ob wir uns selbst etwas zuschreiben könnten; unsere Befähigung stammt vielmehr von Gott.

6Er hat uns fähig gemacht, Diener des Neuen Bundes zu sein, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig.

7Wenn aber schon der Dienst, der zum Tod führt und dessen Buchstaben in Stein gemeißelt waren, so herrlich war, dass die Israeliten das Gesicht des Mose nicht anschauen konnten, weil es eine Herrlichkeit ausstrahlte, die doch vergänglich war,

8wie sollte da der Dienst des Geistes nicht viel herrlicher sein?

9Wenn schon der Dienst, der zur Verurteilung führt, herrlich war, so wird der Dienst, der zur Gerechtigkeit führt, noch viel herrlicher sein.

10Eigentlich kann von Herrlichkeit in jenem Fall gar nicht die Rede sein, wo das Verherrlichte vor der größeren Herrlichkeit verblasst.

11Wenn nämlich schon das Vergängliche in Herrlichkeit erschien: die Herrlichkeit des Bleibenden wird es überstrahlen.

~
Es ist allein ein Geschenk Gottes an uns, wenn wir den Geist des Glaubens haben. Wer erhält ihn geschenkt? Jeder, der darum bittet, in ganzer Aufrichtigkeit, ohne Zögerlichkeit. Der Geist Gottes ist der des Lebens, des Zuspruchs, des Lebenswillens, der Liebe, der Umarmung. Die Schriften allein töten: Man sieht es bei einigen Fundamentalisten. Bitten wir um den Geist, dann wiederum ist uns auch in den Heiligen Schriften Geist ...
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Ps 98, 3cd Alle Enden der Erde

          sahen das Heil unsres Gottes.

4        Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,

          freut euch, ,jubelt und singt! - (R)

5        Spielt dem Herrn auf der Harfe,

          auf der Harfe zu lautem Gesang!

6        Zum Schall der Trompeten und Hörner

          jauchzt vor dem Herrn, dem König!

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Der religiöse Glaube ist, durch die Jahrtausende hindurch, auch lyrisch, poetisch,
hymnisch. Wer die Glaubenswahrheit nur mit dem Verstand aufnehmen wollte, ginge
fehl. Wer jedoch Gesang, Tanz, Poesie in sein Leben einbezieht, rückt der Offenbarung nahe. Und wir Menschen werden uns fragen lassen müssen: Saht ihr denn nicht das Heil Gottes, seine Wunder, seine unendlichen Werke? Sehen wir sie uns an ...
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Ps 34, 5 Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört,

          er hat mich all meinen Ängsten entrissen. - (R)

6        Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,

          und ihr braucht nicht zu erröten.

7        Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn.

          Er half ihm aus all seinen Nöten. - (R)

8        Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren,

          und er befreit sie.

9        Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;

          wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!

~
Wie unendlich wunderbar ist es, zu Gott aufblicken zu können in voller Freiheit des
Kindes: Gott ist unser Vater, der alles und nochmals alles tut, damit wir Menschen ein
Leben voller Licht und Liebe führen können. Wir dürfen zwanglos, ohne Scham und
freimütig und ohne Vorbehalte mit Gott reden, gleichsam von du zu du, durch Christus
Jesus. Unser Leben wird durchlichtet, je dauerhafter wir zu Gott aufschauen, in Wahrheit in der Tiefe unseres Herzens ...
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Sir Dr. Erhard Meier, KOR, Milanweg 1, 31303 Burgdorf


An
Frau Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen


Sehr geehrte Frau Ministerin Dr. von der Leyen,

Wir Menschen sind im Bereich des Sittlichen schlecht beraten, wenn wir unserer eigenen Logik folgen.

Als Theologe und Religionswissenschaftler, als Mensch und Christ, scheint es mir klar,
dass Gott Der Supreme und Souveräne Schöpfer und Herr aller und aller Dinge, der unser Heil will,
die Ehe von Mann und Frau segnet, nicht aber die Gemeinschaft, die keine Ehe ist, eines gleichgeschlechtlichen Paares.

Auch für Kinder ist nur heilsam, mit Mutter und Vater aufzuwachsen. Dass es keine Studien hierzu gibt, besagt nichts.

Das Kind Jesus, der Sohn des Lebendigen Gottes, heiligte durch sein Leben mit Maria und Josef die Ehe,
nicht aber die Homo-Gemeinschaft. Und das ist ein Zeichen. Es gibt noch viele solcher Zeichen,
die auf die Logik Gottes hinweisen, die uns maßgeblich sein sollte, und die eine andere ist als die unsrige.

Bitte nehmen Sie Ihre Initiative zurück, sowohl diejenige, die vom Bundesverfassungsgericht ausgeht,
dem ich auch Gleiches geschrieben habe, als auch den Gedanken des Adoptionsrechts einer Homo-Ehe.
Wir alle wissen, um welch hohe Dinge es in unserer Schöpfung geht. Jedwede
Vernünftelei
ist hier unangemessen und schädlich. Nehmen Sie sofort Abstand und reden Sie dagegen.

Im Gebet

Gott befohlen

Erhard Meier.


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Tagesgebet

Erhabener Gott,

wir begehen

den Gedächtnistag des heiligen Diakons Ephräm.

Erfüllt vom Heiligen Geist,

hat er in Hymnen und Liedern

deine Größe besungen.

Gib auch uns deinen Geist,

damit wir dich loben

und dir mit ganzer Hingabe dienen,

darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn,
der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeiten zu Ewigkeiten AMEN.

~
Vor allem die Kunst der Poesie, des Gesangs vermag am ehesten
die Wahrheit Gottes zu benennen, eben durch den reinen Lobpreis.
Im Lobpreis lassen wir unsere Vernünfteleien, unsere Zweifel, unsere Besserwisserei
beiseite. Das ist gut, wenn es um das Reden mit Gott geht ...
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Jes 61, 10 Von Herzen will ich mich freuen über den Herrn. Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils, er hüllt mich in den Mantel der Gerechtigkeit, wie ein Bräutigam sich festlich schmückt und wie eine Braut ihr Geschmeide anlegt.
11Denn wie die Erde die Saat wachsen lässt und der Garten die Pflanzen hervorbringt, so bringt Gott, der Herr, Gerechtigkeit hervor und Ruhm vor allen Völkern.

~
Es ist eine unermesslich reiche Gnade, wenn Gott uns Menschen in seine Gewänder des Heils kleidet wie Könige und Priester. Und wir WISSEN um Wahrheit und Gerechtigkeit, weil wir wahr und gerecht SIND. Fülle des Lebens, das uns geschenkt wurde, und das ausstrahlt auf viele und viele ...
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Herrnhuter Losungen
Freitag, 7.6.2013
:
Alles, was der HERR will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen.
Psalm 135,6
.
Wollen wir den Herrn herausfordern? Sind wir stärker als er?
1.Korinther 10,22

~
Einen Bund mit Gott schließen ist allemal weiser als zu glauben, dass wir Menschen alles tun könnten, ohne Schaden zu nehmen. Ist das unendliche Universum in seiner höchsten Kompliziertheit nicht ein eindeutiger Hinweis auf das Walten einen supremen Gottes,
eines souverän waltenden höchsten Herrn, einen höchsten Geistes ... Allein Gott Ehre ...
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Sir Dr. Erhard Meier KOR
Milanweg 1
31303 Burgdorf


An die Damen und Herren Verfassungsrichter der Bundesrepublik Deutschland



Sehr geehrte Damen und Herren Magnifizenzen,


Als kathol. Theologe und Philosoph bitte ich Sie herzlich, die Gleichstellung der Homo-Lebensgemeinschaften
mit der Ehe von Mann und Frau wieder rückgängig zu machen.

Es gibt gute Gründe, die Weisungen der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments dahingehend ernst zu
nehmen, dass Der Supreme und Souveräne Gott, der Schöpfer und Erhalter aller und aller Dinge, die Ehe von
Mann und Frau gesegnet und geheiligt hat, nicht aber die Homo-Gemeinschaft ihr gleichgestellt hat.

Dies gebe ich zu bedenken als Mensch, Christ und Wissenschaftler.

Bitte nehmen Sie Ihre Entscheidung zur Gleichstellung, auch wenn sie partiell ist, zurück.

Gott der Schöpfer will unser aller Heil, jedoch geht es nicht ohne die Einhaltung einiger Definitionen im differenzierten Verhalten von uns Menschen.

Die Schöpfung funktioniert nur bei Einhaltung, andernfalls richtet sie sich gegen uns
Menschen.

Gott befohlen.

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:
Mk 12, 28b In jener Zeit
ging ein Schriftgelehrter zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
29Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
30Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
31Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

~
Dieses Doppelgebot ist maßgeblich für das Christentum. Die Liebe zu Gott ist
unabdingbar für ein Gelingen des gemeinschaftlichen wie individuellen Lebens. Wenn wir uns darauf immer wieder besinnen, umarmt uns Gott; und dann setzt er uns instand, auch jeweils das Gegenüber wie uns selbst zu lieben. Die Liebe zu Gott, deren Dringlichkeit wohl nicht leicht einzusehen ist, erwirkt alles andere, was Wahrheit und Leben ist ...
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erzabtei-beuron.de
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In jenen Tagen sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Joh 15, 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
15Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
16aNicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt.
18Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.
19Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
20Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.

~
Welch ein unendlich großer und souveräner Herr und Gott, dass er uns Menschen als Freunde nimmt, anstatt als Diener und Knechte! Wer dies durchdenkt und in den Schriften immer wieder liest, erkennt die Ungeheuerlichkeit dieses Redens Gottes mit uns. O mein Gott, lass uns würdige Freunde im Großen Heilswerk Deines Sohnes Christus Jesus sein AMEN.
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4. Jun 2013
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In Nomine Dei Patris + et Filii et Spiritus Sancti AMEN.
Ihr wunderbaren Freunde Gottes allesamt, Ihr Heiligen, Ihr Schutzpatrone gegen Überschwemmungen, -

Heiligstes Herz Mariae, Heiliger Zeno, Heiliger Deodatus von St. Dié, Heilige Hulda von Troyes, Heilige Katharina von Schweden, Heiliger Kolumban der Jüngere, Heiliger Romedius von Tavon; Ihr lauteren und reinen Geister Gottes, Engel und alle Chöre Gottes -

betet für uns Menschen zu Gott, unserem Vater und Schöpfer:

Vater unser im Himmel, Du unser SchöpferGott, wir bitten Dich, wende die zerstörerischen Hochwasser ab von unseren Mitmenschen in Deutschland und den betroffenen Nachbarländern. Umarme und tröste diejenigen, die einen großen Verlust erleben mussten, gesundheitlich oder durch Todesfall, diejenigen, die keine Hoffnung haben ... Lass ihnen allen Dein Licht leuchten ... durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und Herrscht von Ewigkeiten zu Ewigkeiten AMEN.
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erzabtei-beuron.de 
:
2 Petr 3, 12 Ihr müsst den Tag Gottes erwarten und seine Ankunft beschleunigen!
An jenem Tag wird sich der Himmel im Feuer auflösen, und die Elemente werden im Brand zerschmelzen.

13Dann erwarten wir, seiner Verheißung gemäß, einen neuen Himmel und eine neue Erde, in denen die Gerechtigkeit wohnt.

14Weil ihr das erwartet, liebe Brüder, bemüht euch darum, von ihm ohne Makel und Fehler und in Frieden angetroffen zu werden.

15aSeid überzeugt, dass die Geduld unseres Herrn eure Rettung ist.

17Ihr aber, liebe Brüder, sollt das im Voraus wissen und acht geben, dass ihr euch nicht von dem Irrtum der Gottesverächter mitreißen lasst, euren Halt verliert und zu Fall kommt.

18Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus! Ihm gebührt die Herrlichkeit, jetzt und bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.

~
Wachsen in der Gnade: darum geht es. Das bedeutet auch, das Glaubensgeheimnis
immer tiefer und weiter zu durchdringen, so dass wir uns nicht von den Vernünfteleien und Klugheiten der Ungläubigen fangen lassen. Gottes Geheimnisse sind schöner, wahrer und gnadenvoller als alles, was wir Menschen aus uns selbst heraus erkennen ...
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... kontemplation ... stille ...

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Einladen möchte ich zur via contemplativa: Stille-Übungen im Rahmen einer kurzen Lektüre von Mystiker-Texten (Meister Erckhart von Hochheim, Juan de la Cruz u.a.).

In der Stille tut sich Wahrheit kund, die Weisheit ist, und ohne sie läuft nichts auf Erden - mit ihrer Hilfe hingegen gibt es Gelingen und Wohlstand des Herzens und der Seele und damit wesenhaften Wohlstand.

„Wenn das Denken vergeht, so vergeht auch Gott. Ihr müsst einen wesenhaften Gott
haben, der nicht vergeht, wenn alles vergeht. ...“ Meister Eckhart von Hochheim

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Aus erzabtei-beuron.de 
:
1 Kön 8, 41Auch Fremde, die nicht zu deinem Volk Israel gehören, werden wegen deines Namens aus fernen Ländern kommen;

42denn sie werden von deinem großen Namen, deiner starken Hand und deinem hoch erhobenen Arm hören. Sie werden kommen und in diesem Haus beten.

43Höre sie dann im Himmel, dem Ort, wo du wohnst, und tu alles, weswegen der Fremde zu dir ruft. Dann werden alle Völker der Erde deinen Namen erkennen. Sie werden dich fürchten, wie dein Volk Israel dich fürchtet, und erfahren, dass dein Name ausgerufen ist über diesem Haus, das ich gebaut habe.

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Genauso wird es kommen! All das ‘Herumgewurschtel’ der Exegesen bleibt letztlich leer, bleibt ohne Herz. Aber das Herz ist es, besonders das der Prophetie, in dem Gott spricht und wohnt. Die Menschheit wird sich besinnen und schauen die unendlichen Wunder
Gottes und nach Jerusalem strömen, hin zum Allerhöchsten, Unfassbaren, der sich uns schenkt, damit wir in ihm seien. Und wir werden hingerissen sein im unendliochen
Staunen. Und all dies ist auch in diesem Jetzt ...
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... kontemplation ... stille ...

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1 Kor 1, 18 Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die
gerettet werden, ist es Gottes Kraft.

19Es heißt nämlich in der Schrift: Ich lasse die Weisheit der Weisen vergehen und die Klugheit der Klugen verschwinden.

20Wo ist ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer in dieser Welt? Hat Gott nicht die Weisheit der Welt als Torheit entlarvt?

21Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle, die glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten.

22Die Juden fordern Zeichen, die Griechen suchen Weisheit.

23Wir dagegen verkündigen Christus als den Gekreuzigten: für Juden ein empörendes
Ärgernis, für Heiden eine Torheit,

24für die Berufenen aber, Juden wie Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

25Denn das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen.

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Verglichen mit Gott ist alle Weisheit und alles Wissen von uns Menschen nichtig, ist Torheit, ist Ignoranz. Ein bedeutender Physiker sagte, wenn es Gott gebe, dann müsse man von ihm als unendliche, unfassbare Größe denken. Im Kreuz Christi wird dargelegt: NICHT durch Erkenntnis gelangt man zu Gott, sondern durch Anerkennung des Leids und der Überwindung des Leids durch Christus, Gottes Sohn ...
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Aus: erzabtei-beuron.de
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FÜRBITTEN

Wir beten zu Jesus Christus, der die Schmach des Kreuzes auf sich nahm:

Führe alle Christen durch das Dunkel der Zeit zur Herrlichkeit deines Lichtes.

A.: Wir bitten dich, erhöre uns.

Bestärke die Menschen, ihre Gegensätze friedlich auszutragen.

Gib den Kranken Kraft, ihr Leiden anzunehmen und mit deinem Leiden zu vereinen.

Schenke uns alles, was zu unserem Heil dient.

Barmherziger Gott, durch deinen Sohn hast du uns den Reichtum deiner Güte offenbart. Lass uns erlangen, um was wir dich bitten durch ihn, Christus, unseren Herrn.

A.: Amen.

~
Amen. Unerträgliches Andersdenken - Und doch: In Gott ist es ein leichtes, Ruhe zu
bewahren und zu schenken, die Ruhe der souveränen Haltung in unserer Seele, die weiß, dass Gott ALLES zum Recht lenken wird. Ich weiß, dass wir es einst klar sehen werden ...
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28. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
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Ps 50, 14      Bring Gott als Opfer dein Lob,

          und erfülle dem Höchsten deine Gelübde!

23      Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;

          wer rechtschaffen lebt, dem zeig‘ ich mein Heil.“

~
Wenn der Mensch aus ganzem Herzen das Lob Gottes darbringt, bekundet er, dass Gott der Heilige schlichthin ist: Dieses Kundtun wiederum bleibt nicht ohne lichtbringende
Wirkung bei solchen Menschen, die ihr Herz von Gott abgekehrt haben ...
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27. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
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Sir 17, 24
Der Herr gewährt den Reumütigen Umkehr und tröstet die Hoffnungslosen, er bestimmte sie für ein Leben in der Wahrheit.

26Wende dich zum Herrn, lass ab von der Sünde, bete vor ihm, und beseitige das Ärgernis!

26Kehre zum Höchsten zurück, und wende dich ab vom Bösen, hasse stets das Schlechte!

27Wer wird in der Unterwelt den Höchsten loben anstelle derer, die leben und ihn preisen?

28Beim Toten, der nicht mehr ist, verstummt der Lobgesang; nur der Lebende und Gesunde preist den Herrn.

29Wie groß ist das Erbarmen des Herrn und seine Nachsicht gegen alle, die umkehren zu ihm.

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Worte der Weisheit aus dem Buch ‘Jesus Sirach’, eines der wichtigsten Weisheits-Bücher der Heiligen Schrift: Umkehr zurück zum Höchsten tut not für uns Menschen alle. Das
Fixieren auf die Bedürfnisse der Welt, auf Durchsetzung der eigenen Ansichten, bringt
Unglück für alle; nur das innige Gebet um Gottes Hilfe läßt uns erfahren, dass wir von Gott weitaus mehr erhalten, als wir zuvor meinen konnten ...
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26. Mai 2013   Sonntag der Allerheiligsten Dreifaltigkeit
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 "Wir müssen uns dem Mysterium der Dreifaltigkeit nähern, unsere Schuhe ablegen und uns vom reinigenden Feuer des brennenden Dornbuschs umlodern lassen", so der Erzbischof von Sao Paolo, dessen Ausdrucksweise ganz von der Sprache der Bibel geprägt ist.

Der dreifaltige Gott ist ein für die menschliche Vernunft unnahbares Geheimnis. Nur die Tugend der Liebe ermöglicht es uns, nach und nach dieses Mysterium zu entdecken mittels einer göttlichen "Pädagogik", die dazu führt, zu den drei göttlichen Personen eine Beziehung zu schaffen, so der Kardinal. - 
   Päpstlicher Exerzitienmeister, Cláudio Kardinal Hummes, Fasten-Exerzitien 2002.

~
Der Dreieine Gott ist Eins, nicht Einer. Er ist Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist, Er ist Drei und zugleich EINS in der Liebe und in der Kommunikation. Deshalb haben wir Menschen mit Gott Gemeinschaft, und wir können mit IHM in Augenhöhe reden, weil ER es so will und weil ER Dialog-per-se ist. Diese äußerst tiefe Wahrheit wurde uns durch Gott Selbst in Jesus Christus offenbart. Wir Menschen sollten es annehmen - DANN ERST werden wir lernen, diese Hohe Wahrheit zu schauen ...
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25. Mai 2013   Tag des Heiligen Jesuskindes von Prag   Schott Messbuch  
erzabtei-beuron.de
:
1 "Ein Psalm Davids." HERR, ich rufe zu dir, eile zu mir; vernimm meine Stimme, wenn ich dich anrufe.
2 Mein Gebet möge vor dir gelten als ein Räucheropfer, das Aufheben meiner Hände als ein Abendopfer.
3 HERR, behüte meinen Mund und bewahre meine Lippen!
4 Neige mein Herz nicht zum Bösen, / gottlos zu leben mit den Übeltätern; ich mag nicht essen von ihren leckeren Speisen.
5 Der Gerechte schlage mich freundlich und weise mich zurecht; das wird mir wohltun wie Balsam auf dem Haupte. Mein Haupt wird sich dagegen nicht wehren. Doch ich bete stets, dass jene mir nicht Schaden tun.
6 Ihre Anführer sollen hinabgestürzt werden vom Felsen; dann wird man merken, wie richtig meine Worte gewesen sind.
7 Ihre Gebeine werden zerstreut bis zur Pforte des Todes, wie wenn einer das Land pflügt und zerwühlt.
8 Ja, auf dich, HERR, sehen meine Augen; ich traue auf dich, gib mich nicht in den Tod dahin.
9 Bewahre mich vor der Schlinge, die sie mir gelegt haben, und vor der Falle der Übeltäter.
10 Die Gottlosen sollen miteinander in ihr eigenes Netz fallen; mich aber lass entrinnen.

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Das Beten ist eine Handlung, die täglich von vielen Millionen Menschen weltweit geübt wird, und seit vielen tausend Jahren beten die Menschen zu Gott. Nun wirkt Gott nicht durch große, spektakuläre Erscheinungen, sondern im Kleinen. So sind bereits unzählige Wunder geschehen durch das helfende, liebende Wirken Gottes. Wenn freilich jemand
alles zer-redet, dann bleibt nichts. Folgen wir jedoch den leisen Zeichen Gottes, ist es
Segen für uns und andere ...
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24. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Jak 5, 9 Klagt nicht übereinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht, der
Richter steht schon vor der Tür.

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Wie schnell geht ein klagendes Wort über unsere Lippen - und doch mag es sein, dass wir morgen sterben und dem ewigen Richter gegenüberstehen: Bemühen wir uns, Licht in die Welt zu bringen anstatt verfinsternder Klage und Anklage ...
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23. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Sir 5, 1 Verlass dich nicht auf deinen Reichtum, und sag nicht: Ich kann es mir leisten.

2Folg nicht deinem Herzen und deinen Augen, um nach dem Begehren deiner Seele zu leben.

3Sag nicht: Wer vermag etwas gegen meine Macht? Denn der Herr rächt die Verfolgten.

4Sag nicht: Ich habe gesündigt, doch was ist mir geschehen? Denn der Herr hat viel
Geduld.

~
Es ist blanker Schein, dass zunächst nichts zu geschehen seint, nachdem ich gesündigt habe. Nachdem ich Übles tat (z.B. Übervorteilung eines anderen zu dessen Schaden und zu meinem Nutzen), war anscheinend alles beim alten, alles lief gut - welch ein
Selbstbetrug! Gott hat einen langen Atem, und wir werden alle unsere Untaten
ungeschminkt sehen und furchtbar erschrecken. Lernen wir, dass allein Gott uns Gutes bereitet, und lernen wir Geduld und ein reines Herz, und verscheuchen wir alles
Übelwollen, das aufsteigen möchte in unserem Herzen ...
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22. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Mk 9 In jener Zeit
38sagte Johannes, einer der Zwölf, zu Jesus: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt.
39Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden.
40Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.

~
Jesus ist wahrhaft der souveräne Gott, der es nicht nötig hat zu verwerfen. Gelassenheit, umgreifende Weisheit sagt: Sei zurückhaltend mit deinem Urteil, und: Gott der Vater hat ALLES im Blick und wirkt so, wie er will, auch in Menschen, die nicht ‘zu ihm’ zu gehören scheinen. Darum: Gelassenheit und Zurückhaltung mit vorschnellem Abgrenzen ...
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21. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Ruf vor dem Evangelium    
Vers: Gal 6, 14
Halleluja. Halleluja.

Ich will mich allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus rühmen,

durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.

Halleluja.

~
‘Welt’ meint das Welt-Verhaftete: Wenn ich mein Leben allein auf weltliche Güter baue, gehe ich an Christus vorbei; wenn ich aber ‘Welt’ als Ort des Lebens-mit-Gott nehme,
erfahre ich Freude und Erfüllung; denn ich schöpfe aus den Quellen, die Gott in mir
fließen lässt, die von Gott kommen. So ist die Quelle des Kreuzes Christi die allerreinste, und wenn ich mich auf sie hauptsächlich beziehe, erfahre ich die Gaben Gottes ...
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20. Mai 2013   2. Tag Hochfest von Pfingsten   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers
Offb 1, 5-6
                                                                  
Christus liebt uns

und hat uns durch sein Blut befreit von unseren Sünden;

er hat uns die Würde von Königen gegeben

und uns zu Priestern gemacht

für den Dienst vor seinem Gott und Vater. Halleluja.

~
Freisein in und durch Christus bedeutet die allerhöchste Fülle des Lebens und noch mehr darüber hinaus: Wir Menschen sind Könige und Priester für den und vor dem
Allerhöchsten, der uns in Ewigkeit und in unendlicher Weise reichlich beschenkt mit
unvorstellbar reichen Gaben ...
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19. Mai 2013   Hochfest Pfingsten   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Lobe den Herrn, meine Seele!    

 Ps 104, 1   Herr mein Gott, wie groß bist du!

          Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.

2        Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,

          du spannst den Himmel aus wie ein Zelt. - (R)

24      Herr, wie zahlreich sind deine Werke!

          Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,

          die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.

25      Da ist das Meer, so groß und weit,

          darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere. - (R)

29      Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;

          nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin

          und kehren zurück zum Staub der Erde.

30      Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,

          und du erneuerst das Antlitz der Erde.
~
Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man. Stellen wir uns vor, alle Menschen hätten keine
Hoffnung mehr - die Hölle auf Erden. So aber haben wir alle tief im Herzen, tief in unseren Seelen, Hoffnung, dass das Leben lohnt, dass es gut ist zu leben und zu lieben, ja dass das Lieben von unschätzbar hohem Gut für uns alle ist: alles ist Geschenk ...
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18. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Joh 21, 20 Petrus wandte sich um und sah, wie der Jünger, den Jesus liebte,  diesem folgte. Es war der Jünger, der sich bei jenem Mahl an die Brust Jesu gelehnt und ihn gefragt hatte: Herr, wer ist es, der dich verraten wird?

21Als Petrus diesen Jünger sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm?

22Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach!

23Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an?

24Dieser Jünger ist es, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.

25Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die man schreiben müsste.

~
Johannes ist ein junger Mann, der von Beginn an Jesus verstanden hat. Er sah die
ungeheure Tiefe der Liebe, mit der Jesus alles wirkte, und die Jesus unendlich leiden ließ, da diese Liebe kaum Resonanz unter den Menschen fand. Johannes erkennt sie; das
beweisen seine Schriften, Evangelium, Briefe, Offenbarung.  Mit Paulus zusammen ist er der Verkünder der tiefsten Wahrheiten Gottes und Seines Sohnes und des Heiligen
Geistes ...
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17. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Antwortpsalm    
Ps 103 (102), 1-2.11-12.19-20b (R: 19a)
        Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel.    

1        Lobe den Herrn, meine Seele,    

          und alles in mir seinen heiligen Namen!

2        Lobe den Herrn, meine Seele,

          und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

11      Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,

          so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.

12      So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,

          so weit entfernt er die Schuld von uns.

19      Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel,

          seine königliche Macht beherrscht das All.

20ab  Lobt den Herrn, ihr seine Engel,

          ihr starken Helden, die seine Befehle vollstrecken.

~
Gottes Huld uns Menschen gegenüber ist so hoch wie der Himmel über der Erde, d.h.
unendlich. Und mit größter Sicherheit und Wahrheit wischt er von der Tafel unsere Schuld wie mit einem Tafelschwamm. Er handelt höchst souverän, wie ein großer König, denn er hat die Macht dazu, solches wahrhaft zu tun ...
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... kontemplation ... stille ...


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16. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Eröffnungsvers    
Hebr 4, 16

Mit Zuversicht lasst uns zum Thron der Gnade hintreten,

damit wir Erbarmen finden und Gnade empfangen,

Hilfe zur rechten Zeit. Halleluja.

~
Nur Gott kann uns, durch Christus Jesus, Erbarmen gewähren. Das tiefste und wahrste Erbarmen, das hinblickt auf unsere tiefste Lebens-Wahrheit, hat uns Jesus der Messias, d.h. der Christus, der Sohn des Lebendigen Gottes, durch sein unendlich tiefgreifendes Sterben am Kreuz, erwirkt. In unserem Tod werden wir vor unsere tiefste Wahrheit
gestellt, und nur Gott kann unserer Seele Frieden schenken durch Erbarmen ...
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... kontemplation ... stille ...


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15. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Ps 68, 33      Königreiche der Erde, singt für Gott,

          singt und spielt für den Herrn,

34      der dahinfährt über den Himmel, den uralten Himmel,

          der seine Stimme erhebt, seine machtvolle Stimme. - (R)

35      Preist Gottes Macht!

          Über Israel ragt seine Hoheit empor,

          seine Macht ragt bis zu den Wolken.

36      Gott in seinem Heiligtum ist voll Majestät, Israels Gott;

          seinem Volk verleiht er Stärke und Kraft. Gepriesen sei Gott.

~
Von Gott allein erhalten wir Stärke und Kraft, NICHT aus uns selbst oder aus eigenem Streben. Vertrauen wir auf die Unendlichkeit von Gottes Möglichkeiten, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Wenn wir dieses erfassen, erwachen wir zu einem freien Lobpreis Gottes ...
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... kontemplation ... stille ... 

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Zu: FAZ.net  
NSU-Prozess Nebenkläger gegen Kreuz im Gerichtssaal
14.05.2013
:
O mein Gott! Lass es nicht zu, dass der Ungeist der Indifferenz, der Gleichgültigkeit
obsiege, sondern sende Dein Schwert des Heiligen Geistes in die Mitte von uns
Menschen AMEN. Apage Satana.

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13. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Ps 68, 2        Gott steht auf, seine Feinde zerstieben;    
          die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht.
3        Sie verfliegen, wie Rauch verfliegt;
          wie Wachs am Feuer zerfließt,
          so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht. -
4        Die Gerechten aber freuen sich und jubeln vor Gott,
          sie jauchzen in heller Freude.
5ad    Singt für Gott, spielt seinem Namen,
          freut euch vor seinem Angesicht!

~
Wenn Gott sichtbar erscheint, werden alle bösen Gedanken, Worte und Werke im
höchsten Maße erschrecken und dann verfliegen. Übel gesonnene Menschen werden mit größtem Schrecken ihr Zerfließen wahrnehmen. Wir jedoch, die wir auf Christus vertrauen und ihn lieben, werden uns freuen, dass ER kommt und das endgültige Reich des
Friedens, der Freundlichkeit, der Liebe bringt ...  EHRE SEI DIR GOTT ...
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... kontemplation ... stille ...

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12. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
(ERSTE Lesung)    
In jenen Tagen
Apg 7, 55 blickte Stephanus, erfüllt vom Heiligen Geist, zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
56und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
57Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
58trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
59So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
60Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.

~
Es gibt tiefste Wahrheiten, die wir Menschen nicht gerne hören, da sie an den Stolz
unseres Wissens und unserer Welt-Lebens-Weisheit kratzen: Welch ein Unsinn erzählt
jener Mensch mit Namen Stephanus! Und dieser beharrt gleichwohl in der Verkündigung der TORHEIT des Kreuzes - doch wer will solches schon hören?  - Bewahren wir doch
Gelassenheit, wenn wir von der der allertiefsten Weisheit des Kreuzes Christi hören -
irgendwann werden wir Kreuz und Liebe Gottes immer tiefer verstehen ...
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... kontemplation ... gebet ...

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11. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de  
:
Ps 47, 1 Herr, du bist König über alle Welt.     

2        Ihr Völker alle, klatscht in die Hände;    

          jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!

3        Denn furchtgebietend ist der Herr, der Höchste,

          ein großer König über die ganze Erde. - (R)

8        Denn Gott ist König der ganzen Erde.

          Spielt ihm ein Psalmenlied!

9        Gott wurde König über alle Völker,

          Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.

~
Wenn es Gott gibt, dann kann er nur unvorstellbare Größe haben, las ich einmal als Zitat von einem berühmten Physiker. So ist es: Gottes Größe ist so unendlich, dass er es nicht nötig hat, sein Sein zu beweisen und zu zeigen. Er bleibt in der absoluten Verbogenheit, die an sich unzugänglich ist für uns Menschen je und je. Der Wahre Souverän kann es sich erlauben, nicht zu erscheinen - außer er will etwas kundtun, und das ist Seine
unendliche, absolute Liebe in Christus zu uns und allen Kreaturen. Wir hören Gott
sprechen in der Verkündigung der Kirche, durch Lesen in der Heiligen Schrift, im Gebet, im Schweigen, in der Stille ...
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... kontemplation ... stille ...

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10. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers    

Offb 5, 9-10

Herr, du hast uns durch dein Blut erkauft

aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Völkern und Nationen,

und du hast uns für unseren Gott zu Königen und Priestern gemacht.

Halleluja.

~
Durch seinen höchst gefahrvollen, tödlichen und ingesamt höchst leidvollen Einsatz hat Jesus Christus uns Menschen die Erlösung erwirkt. Das ist nicht leicht zu verstehen, aber es ist so.

Und nicht nur unsere Freiheit hat Christus uns Menschen geschenkt, sondern weitaus mehr: Wir sind Priester und Könige für den Allerhöchsten, für Gott. Und in diesem
umfassenden Zusammenhang sind wir frei und lebendig in Demut, weil gerade die Demut in Christus uns unendlich frei setzt ...
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... kontemplation ... stille ...

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9. Mai 2013   Himmelfahrt Christi   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Gabengebet

Allmächtiger Gott,

am Fest der Himmelfahrt deines Sohnes

bringen wir dieses Opfer dar.

Gib uns durch diese heilige Feier die Gnade,

dass wir uns über das Irdische erheben

und suchen, was droben ist.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
~
Sich über das Irdische erheben: Nicht unbedingt recht behalten wollen; eine Sache Gott überlassen; vertrauen auf die gerechte Wegführung Gottes, auch dann, wenn wir die
Geschehnisse als ungerecht empfinden möchten; lernen zu vertrauen, dass in Gott
ALLES zu einem guten Ende kommt, und Geduld üben da, wo es angezeigt ist ...
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... kontemplation ... stille ...

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8. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Apg 17, 22 Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sagte: Athener, nach allem, was ich sehe, seid ihr besonders fromme Menschen.

23Denn als ich umherging und mir eure Heiligtümer ansah, fand ich auch einen Altar mit der Aufschrift: EINEM UNBEKANNTEN GOTT. Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch.

24Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er, der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind.

25Er lässt sich auch nicht von Menschen bedienen, als brauche er etwas: er, der allen das Leben, den Atem und alles gibt.

26Er hat aus einem einzigen Menschen das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne. Er hat für sie bestimmte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt.

27Sie sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden könnten; denn keinem von uns ist er fern.

28Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.

29Da wir also von Gottes Art sind, dürfen wir nicht meinen, das Göttliche sei wie ein goldenes oder silbernes oder steinernes Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.

30Gott, der über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat, lässt jetzt den Menschen verkünden, dass überall alle umkehren sollen.
~
Viele sagen, es gebe keinen Gott. Wissen sie denn nicht, dass dieses ‘kein-Gott’ genau Derjenige ist, der mit uns allen sein will? Er steht über allen Gedanken und
Nicht-Gedanken, über allem Sein und Nicht-Sein! Was denn sonst? Wäre er ein Gott, den wir beweisen könnten - dann wäre er nicht wahrhaft Gott Höchstselbst, der Absolute
Souverän! Weil er für manche nicht ist, ist er mit allen. Wer mit allen ist, kann nur
vollständig allem Denken und Sinnen entzogen sein. Wir IN IHM ...
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7. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de  
:
Eröffnungsvers    

Offb 19, 6-7

Der Herr ist König geworden, Gott, der Herrscher des Alls!

Wir wollen uns freuen und jubeln

Und ihm allein die Ehre erweisen. Halleluja.
~
Der Herrscher des Alls herrscht, indem er nicht herrscht. Er übt unendliche Geduld,
unendliche Liebe, unendliches Mitleid. Allein SEIN reiner Wille, der rein, lauter, kristallklar und fest wie Diamant ist, herrscht. Deshalb ist es angemessen für uns Menschen, dass wir uns darüber freuen, dass wir darüber jubeln und unser Leben erfüllt sein lassen mit Gottes Ehre ...
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... kontemplation ... stille ...

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6. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Apg 16, 14Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der Herr öffneteihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.
15Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten,getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den Herrnglaube, kommt in mein Haus, und bleibt da. Und sie drängte uns.
~

Dies ist eine wahrhaft weise Frau. Sie hört zu; dann lässt sie es zu, dass ihr Herz von Gott geöffnet wird; dann lädt sie diejenigen in ihr Haus ein, denen sie gelauscht hatte. Die Begegnung wird wichtig, das Miteinander-Sein. Das ist gnadenvolles Sein und Sein-mit-Gott-Höchstselbst ...
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5. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Joh 14, 26 Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

27Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
~
Friede ist nicht die Abwesenheit von Krieg, sondern eine zutiefst innere Gnade im Herzen eines jeden Menschen. Ein Mensch wie Jesus von Nazaret verbreitet Friede und darüber hinaus Befreiung bei jenen, die sich von ihm an die Hand nehmen lassen, die Jesus ihr Herz öffnen. Friede mit Gott, mit der Welt, mit sich selbst, mit den Menschen ...
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... kontemplation ... stille ...

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4. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Joh 15, 18-21
Ihr stammt nicht von der Welt, sondern ich habe euch aus der Welt erwählt

+Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
18Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.
19Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
20Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.
21Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.
~
Wenn man an der Wahrheit Christi Jesu festhält und von ihr redet, erntet man meist keine Zustimmung. Es ist jedoch segensreich für uns Menschen, im Geistigen Bereich das zu glauben, was unglaublich ist: das unendlich Große und Ungeheuerliche, dass Gott uns Menschen schenken will: SEIN LEBEN ... Wer es annimmt, erntet Spott in dieser Welt, aber Unendlichen Segen in Gottes Welt der Wahrheit, des Lebens, der Fülle, der Liebe ...
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3.Mai2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
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1 Kor 15, 1-8

Der Herr erschien dem Jakobus, dann allen Aposteln

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

1Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.

2Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen?

3Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift,

4und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift,

5und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.

6Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen.

7Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln.

8Als Letztem von allen erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der „Missgeburt“.
~
Paulus ist zutiefst ergriffen von dieser Ungeheuerlichkeit, die DIE Wahrheit ist, die DAS Leben ist, die DER Weg ist - und keine andere Wahrheit, kein anderes Leben, kein
anderer Weg. Und Paulus sagt, dass wir durch die Annahme dieser unendlich frohen
Botschaft gerettet werden ...
...
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2.Mai2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de

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ERSTELesung

1Joh 5, 1-5

Das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube

Lesungaus dem ersten Johannesbrief

Brüder!

1Jeder,der glaubt, dass Jesus der Christus ist, stammt von Gott, und jeder, der denVater liebt, liebt auch den, der von ihm stammt.

2Wirerkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seineGebote erfüllen.

3Denndie Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebotesind nicht schwer.

4Dennalles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der dieWelt besiegt hat: unser Glaube.
5Wersonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?
~
Wir besiegen die Welt mit all ihrem Ungemach, wenn wir glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist ... Denn dann stammen wir von Gott. Was ist 'Welt'? Es ist die nutzlose und törichte Bindung unserer Gedanken, unseres Seins an das Welt-Verhaftete. Jedoch wenn wir in der Welt, mittendrin, unser Sinnen auf Gott lenken, der die Welt unendlich umgreift, dann sind wir Sieger über das Nur-Weltverhaftete und sind in Gott ewig ...
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1. Mai 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
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Joh 15, 3 Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe.

4Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.

5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
~
In Jesus Christus bleiben, das ist höchste Erüllung des Lebens. In allen Lebensbereichen weiß ich: Ich bin in Jesus Christus. Wir müssen Ja sagen zu Christi Liebe und Güte, so kommt beides zu uns. Und diese Haltung etablieren wir in unser Herz hinein ...
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30.Apr 2013   kath.net  
:
„Der Herr mache uns stark, damit wir den Glauben nicht verlieren, damit wir die Hoffnung nicht verlieren“, so Papst Franziskus.
~
Wir alle müssen Beter werden von Berufung. Wir müssen beten für die gesamte Kirche weltweit, für die uns bekannten und uns unbekannten Menschen, für den Papst, für alle Bischöfe und Priester, für alle Diakone, für alle Gläubigen, dann für alle Menschen insgesamt, für alle lebenden und entschlafenen Menschen, dann für alle Geschöpfe.  Denn Gott ist allmächtig und allumfassend, und er teilt Seine Macht mit uns. Wir müssen mit ihm gemeinsam Sorge tragen für alle, im Vertrauen darauf, dass zuletzt Gott je und je größer ist, und dass er unsere Schwachheit wandelt in seine Stärke hinein ... Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit AMEN ...
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... Kontemplation ... stille ...


http://youtu.be/KShGGElRsxU 

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29.Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 1, 5 Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm.

6Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis
leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.

7Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
~
Wir leben in der Finsternis bereits dann, wenn wir unser eigenes Urteil und Denken über die Überlieferung der Worte Christi stellen. Licht und Wahrheit hingegen leuchten dann, wenn wir hören auf Christus, auf die Kirche, und darin unseren Weg, Wahrheit und Leben finden. Soli Deo Gloria AMEN. Allein Gott die Ehre AMEN.
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28. Apr. 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Offb 21, 1 Ich, Johannes, sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, auch das Meer ist nicht mehr.

2Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.

3Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein.

4Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen : Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen.

5aEr, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu.
~
DIES ist die Apokalypse (= Offenbarung) der Zeiten und Welten, NICHT das, was wir
Menschen uns mit unserem schmalen Wissen ausdenken. Und aus dieser Verheißung heraus dürfen wir all unser Hassen, Verachten, Verurteilen beiseite lassen und uns ganz der Liebe zu allen Menschen und zu allen Geschöpfen hingeben: Wertschätzung, Achtung voreinander, Behandeln des je anderen nach der Würde jedes Menschen gemäß der
Liebe, die Gott jedem Menschen, d.h. jeder Seele, schenkt ...
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27.Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Am Sabbat nach der ersten Predigt des Paulus in Antiochia
Apg 13, 44 versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort des Herrn zu hören.

45Als die Juden die Scharen sahen, wurden sie eifersüchtig, widersprachen den Worten des Paulus und stießen Lästerungen aus.

46Paulus und Barnabas aber erklärten freimütig: Euch musste das Wort Gottes zuerst verkündet werden. Da ihr es aber zurückstoßt und euch des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns jetzt an die Heiden.

47Denn so hat uns der Herr aufgetragen: Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht, bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein.

48Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren.

49Das Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend.
~
Wir Menschen widersprechen gerne und bezweifeln die Worte anderer und möchten
dartun, dass wir es besser wissen als der Redende, der uns gegenüber steht. Aber das kann gerade verhängnisvoll sein. Wenn man unwillig die Worte des je Anderen annimmt, kann einem etwas sehr Bedeutsames entgehen. Wir sollten die Weisheit erlernen zu
unterscheiden, wo wir widersprechen müssen oder wo wir nachdenken und annehmen sollten. - Gespriesen sei der Herr, Gott Vater durch den Sohn im Heiliger Geist, in
Ewigkeit AMEN ...
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26. Apr. 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers    
Offb 5, 9-10

Herr, du hast uns durch dein Blut erkauft

aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Völkern und Nationen,

und du hast uns für unseren Gott zu Königen und Priestern gemacht.

Halleluja.
~
Gott hat das Unvorstellbare vollbracht durch Christus Jesus: Er hat alle Menschen
gerufen, in seine durch Christi Todesleiden herbeigeführte Freiheit einzugehen. Bekennen wir doch, dass wir ohne unser Verdienst von Gott in unendliche Lösung und Freiheit
gerufen werden. Und mehr: Gott hat uns zu Königen und Priestern gemacht ...
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25. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Mk 16, 15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
16 Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
17 Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden,
18 Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.
19 Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er aufgehoben gen Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.
20 Sie aber zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.
~
Diese Worte spricht Christus Jesus der Sohn des Lebendigen Gottes: Glaube und Taufe führt zur Seligkeit in Gott. Fehlt beides im Leben, so wird das Leben sehr bitter, und sei es erst in der Todesstunde: das ist mit Verdammnis gemeint; und eine Sterbe-Situation kann sehr lang sein. Wohl dem, der dann zu bereuen bereit ist und der dann zu beten gelernt hat, während eines getauften und gesegneten Lebens, sei es noch so hart gewesen ...
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... kontemplation ... stille ...

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25. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Offb 3, 7b So spricht der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der
öffnet, so dass niemand mehr schließen kann, der schließt, so dass niemand mehr öffnen kann :

8Ich kenne deine Werke, und ich habe vor dir eine Tür geöffnet, die niemand mehr schließen kann. Du hast nur geringe Kraft, und dennoch hast du an meinem Wort
festgehalten und meinen Namen nicht verleugnet.

11Ich komme bald. Halte fest, was du hast, damit kein anderer deinen Kranz bekommt.

12Wer siegt, den werde ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird immer darin bleiben. Und ich werde auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und ich werde auf ihn auch meinen neuen Namen schreiben.
~
Es ist etwas Ungeheuerliches, unendlich Großes, ewiglich Erhabenes, das Gott uns schenkt und anvertraut: Liebe - Wahrheit - Leben in reinster Form, in aufgegipfelter
Dimension: weder zeitlich noch ewig, weder begrenzt noch nicht-begrenzt, weder
beschreibbar noch nicht beschreibbar - in keiner Weise ...
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... kontemplation ... stille ...


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Das Heilige Jesuskind ist der Meister der sichtbaren und unsichtbaren Welten, der wissbaren und unwissbaren Wirklichkeit, der erforschbaren und nicht erforschbaren Dimensionen - alles, was wir Menschen denken, sprechen und handeln ist im Vergleich mit Gott, mit dem Jesuskind, nichts. Allein die Liebe ist die Verbindung zwischen Gott und uns, und dies auch nur, weil Gott es so will ...
... stille ...

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23. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Joh 10, 23 Und Jesus ging umher im Tempel in der Halle Salomos.
24 Da umringten ihn die Juden und sprachen zu ihm: Wie lange hältst du uns im Ungewissen? Bist du der Christus, so sage es frei heraus.
25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen, die zeugen von mir.
26 Aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen.
27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
29 Mein Vater, der mir sie gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann sie aus des Vaters Hand reißen.
30 Ich und der Vater sind eins.
~
Wir Menschen mögen gerne, dass jemand frei heraus sage, wer er sei. Jedoch wenn er es dann sagt, so folgt daraus nicht vieles, eher noch Spott. So sagt Jesus zu recht,
derjenige, der seine Rede von Wahrheit und Liebe, auch von Wahrheit der Liebe verstehe, von sich aus erkenne, dass er, Jesus von Nazareth, der Messias IST. Wer dies
verstanden hat, dass Jesus der Christus an sich Wahrheit, Leben, Liebe ist, braucht keine Bestätigung, und er wird mit Jesus hineingehen in die absolute Fülle des Lebens.
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... kontemplation ... stille ...

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22. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de  
:
Eröffnungsvers    
Vgl. Röm 6, 9

Christus ist vom Tod erstanden; er stirbt nicht mehr.

Gebrochen ist die Macht des Todes. Halleluja.
~
Wir Menschen müssen uns nicht mühen um eine Theorie, wie Christus durch Gott aus dem Tode auferweckt werden konnte. Das ist überwunden. Es geht hier allein darum, dass es uns offenbart wurde: Christus Jesus war und ist der Sohn Gottes und eins mit Gott und dem Heiligen Geist und somit ewig; so konnte er nicht im Tode verbleiben. Er, der zugleich Mensch aus Fleisch und Blut war, durchbrach die Gesetze des Todes für uns, und so haben wir Anteil an seinem vollendeten, hoch aufgegipfelten Leben, dass in Gott ist. Wir, die wir uns von Christus ergreifen lassen, sind unbedingt in Gott, so oder
anders, sei es als Lebende oder als Dahingeschiedene ...
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21. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Offb 7, 9.14b-17
Das Lamm wird sie weiden und zu den Quellen des Lebens führen
Lesung aus der Offenbarung des Johannes

9Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen.

14bUnd er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.

15Deshalb stehen sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm bei Tag und Nacht in seinem Tempel; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über ihnen aufschlagen.

16Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden, und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten.

17Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.
~
Das Lamm, Christus Jesus, wird uns zum LEBEN führen, zur letztgültigen Erfüllung. Zugleich wird berichtet: Jesus, das Lamm, IST der einzig wahre gute Hirte, der uns
Menschen (und auch die Tiere) zum Wasser des Lebens führt: zuverlässig, treu, mit
Liebe, mit Macht und Herrlichkeit ...
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kontemplation ... stille ...

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20. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Eröffnungsvers    
Kol 2, 12
Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben,

mit ihm auch auferweckt,

weil ihr den Glauben an die Kraft Gottes angenommen habt,

der ihn von den Toten auferweckte. Halleluja.
~
In der Taufe sind wir, aufgrund von Gottes Wirken, bereits auferweckt. Nehmen wir diese ungeheuer große Gnadengabe an! Im Leben gehen wir dann zwar immer noch oftmals fehl - aber nicht in Gott! Und je tiefer wir unser Leben-in-Gott im leiblichen Leben
etablieren (durch kirchliches Leben und Gebets-Leben), umso mehr haben wir bereits Hier-und-Jetzt: Gott-Ewigkeit ...
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19.Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
(Paulus:)
Apg 9, 20 und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen und sagte: Er ist der Sohn Gottes.
~
So ungeheuerlich war die Erfahrung des Saulus, der sich dann Paulus nannte, dass er mit großer Kraft und mit innerer Gewissheit und in Zweifelsfreiheit allen sagen konnte: Jesus von Nazareth, der Gekreuzigte und Auferstandene ist der Sohn Gottes. Bedenken wir es gut: Lernen auch wir zu denken, reden und handeln in Zweifelsfreiheit, in Wahrheit, mit Gott als höchstem Zeugen und höchstem Freund und Schöpfer ...
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18.4.2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Ps 66, 1 "Ein Psalmlied, vorzusingen." Jauchzet Gott, alle Lande! /
2 Lobsinget zur Ehre seines Namens; rühmet ihn herrlich!
3 Sprecht zu Gott: Wie wunderbar sind deine Werke! Deine Feinde müssen sich beugen vor deiner großen Macht.
4 Alles Land bete dich an und lobsinge dir, lobsinge deinem Namen. "SELA".
5 Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.
6 Er verwandelte das Meer in trockenes Land, / sie konnten zu Fuß durch den Strom gehen. Darum freuen wir uns seiner.
7 Er herrscht mit seiner Gewalt ewiglich, / seine Augen schauen auf die Völker. Die Abtrünnigen können sich nicht erheben. "SELA".
8 Lobet, ihr Völker, unsern Gott, lasst seinen Ruhm weit erschallen,
9 der unsre Seelen am Leben erhält und lässt unsere Füße nicht gleiten.
~
Viele Menschen wollen nicht wahrnehmen, dass das Zeugnis eines und mehrerer
Menschen, der Eltern, Lehrer u.a., das Medium ist, durch das Gott herüberscheint. Die Herrlichkeiten der vielen Leben, die gelebt wurden, der Schöpfung Gottes sind unendlich viel größer als alles Schimpfen, als alle Trübsal ...
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In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:

35Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

36Aber ich habe euch gesagt: Ihr habt gesehen, und doch glaubt ihr nicht.

37Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen;

38denn ich bin nicht vom Himmel herabgekommen, um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.

39Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

40Denn es ist der Wille meines Vaters, dass alle, die den Sohn sehen und an ihn glauben, das ewige Leben haben und dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.
~
Das Brot des Lebens ist Sättigung und Erfüllung durch die Worte Gottes, die sich in
Christus Jesus zeigen: Es sind nicht allein die gesprochenen Worte, sondern vor allem das umgreifende Leben, das dann aufscheint, wenn man sein Leben gänzlich und ohne Vorbehalt in die Hände Christi hingibt, d.i. in die Hände der unendlichen Weisheit des Dreieinigen Gottes. Ich brauche nur zu sagen: Herr Jesus Christus in deine Hände gebe ich mein Leben AMEN ...
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"Die erwachende Tugend eines jungen Menschen ist anmutiger als die ersten Tage des Frühlings."

Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues

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16. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Ps 31, 4 Denn du bist mein Fels und meine Burg;

          um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten. - (R)

6        In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;

          du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
~
Gott ist in absoluter Weise treu, und seine Heils-Zusage gilt unbedingt. Wer, wenn nicht der Allerhöchste, der jenseits alles Denkbaren und Undenkbaren, jenseits alles Wissbaren und Nicht-Wissbaren thront, sollte wohl sonst treu sein und das Wohlergehen aller Geschöpfe wollen, und zwar mit unendlichem, machtvollen Willen, dessen unendliche Größe und Macht wir Menschen uns nicht vostellen können. Wir haben sie nicht selbst erkannt, sondern die Offenbarung Christis Jesu hält sie uns deutlich vor Augen ...
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15.Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Apg 6 In jenen Tagen
8tat Stephanus, voll Gnade und Kraft, Wunder und große Zeichen unter dem Volk.
9Doch einige von der so genannten Synagoge der Libertiner und Zyrenäer und Alexandriner und Leute aus Zilizien und der Provinz Asien erhoben sich, um mit Stephanus zu streiten;
10aber sie konnten der Weisheit und dem Geist, mit dem er sprach, nicht widerstehen.
11Da stifteten sie Männer zu der Aussage an: Wir haben gehört, wie er gegen Mose und Gott lästerte.
12Sie hetzten das Volk, die Ältesten und die Schriftgelehrten auf, drangen auf ihn ein, packten ihn und schleppten ihn vor den Hohen Rat.
13Und sie brachten falsche Zeugen bei, die sagten: Dieser Mensch hört nicht auf, gegen diesen heiligen Ort und das Gesetz zu reden.
14Wir haben ihn nämlich sagen hören: Dieser Jesus, der Nazoräer, wird diesen Ort zerstören und die Bräuche ändern, die uns Mose überliefert hat.
15Und als alle, die im Hohen Rat saßen, auf ihn blickten, erschien ihnen sein Gesicht wie das Gesicht eines Engels.
~
Die Gemeinschaft von Menschen mag keinen Engel in ihren Reihen, der wahrhaftig und lauter und darum weise ist. Es sollen alle gleich sein, dann fühlen sich alle wohl. Der Selbstbetrug entlarvt sich schmerzhaft, wenn wir Menschen - und das passiert leider
immer wieder - das Gleichsein und das Gemeinschaft-Sein vor Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, Geistesreinheit stellen. Es sind jedoch die reinen Geister, wie Jesus es war und nach ihm sehr viele heilige Menschen, die das Leben fördern und erhalten, die das Leben
lebenswert machen ...
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14. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Offb 5, 11-14
Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Macht zu empfangen und Herrlichkeit

Lesung aus der Offenbarung des Johannes

11Ich, Johannes, sah und hörte die Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die Lebewesen und die Ältesten; die Zahl der Engel war zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend.
12Sie riefen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Herrlichkeit und Lob.

13Und alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles, was in der Welt ist, hörte ich sprechen: Ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit.
14Und die vier Lebewesen sprachen: Amen. Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten an.
~
Warum ist Christus Jesus in einer unendlich überragenden Weise würdig? Weil er niemals gehasst, sondern ausschließlich geliebt hat. Jeder Gedanke des Hasses, der Missgunst, des Neids, des Dünkels sollten auch wir, so gut wir vermögen, vermeiden; stattdessen sollten wir, wie immer wir es vermögen und wann immer wir daran denken, das
ermutigende Wort, das beschwichtigende Wort, das emporhelfende Wort pflegen und
damit unseren Mitmenschen die Würde zuerkennen, die sie vor Gott haben: Dies ist ein Dienst an Mitmenschen, der grundlegend ist ...
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13. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Joh 6, 16  Am Abend aber gingen seine Jünger hinab an den See,
17 stiegen in ein Boot und fuhren über den See nach Kapernaum. Und es war schon finster geworden und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.
18 Und der See wurde aufgewühlt von einem starken Wind.
19 Als sie nun etwa eine Stunde gerudert hatten, sahen sie Jesus auf dem See gehen und nahe an das Boot kommen; und sie fürchteten sich.
20 Er aber sprach zu ihnen: Ich bin's; fürchtet euch nicht!
21 Da wollten sie ihn ins Boot nehmen; und sogleich war das Boot am Land, wohin sie fahren wollten.
~
Wer nicht an Wunder glaube, sei kein Realist, sagte einst David Ben Gurion. Inmitten von aufgewühlten Ereignissen hören wir die Stimme Christi Jesu: Ich bin’s! Seid ohne Furcht! - Und in der Tat gibt es zahlreiche Heiligen-Erzählungen, die Vergleichbares berichten, und die zu einer Errettung führen. Was ist Glaube? Absolutes, uneingeschränktes Vertrauen in die unendlichen Möglichkeiten Gottes ...
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12.Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 

Offb 5, 9-10
Herr, du hast uns durch dein Blut erkauft

aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Völkern und Nationen,

und du hast uns für unseren Gott zu Königen und Priestern gemacht.

Halleluja.
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Wenn wir anerkennen, das Christus Jesus allein die Ehre gebührt, da er uns errettet hat vom Tod der Seele, werden wir erhöht. Gott macht uns Menschen zu Königen und
Priestern. Dies ist die Fülle des Lebens, die Gott uns Menschen schenken will ...
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An ‘Wir sind Kirche’ (unsubscribe):
In meinen Stdudien der mystischen Dimensionen des Christentums und auch des
Buddhismus zeigt sich, dass Religion immer von oben ist und nicht primär eine
Angelegenheit gesellschaftlicher Erkenntnisse und De siderate. Im Gegenteil: Religion kommt aus dem Mysterium und ist Mysterium, und somit Diversität, Unterschiedenheit (auch zwar zugleich Nichtzweiheit), und somit Relevanz der Worte wie Vatergott, Jungfräulichkeit, Gehorsam, Sohn, Auferstehung von den Toten. In der Fülle der Zeiten wird sich dies unbezweifelbar zeigen, doch wir sollen es bereits heute leben ...
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In meinen Stdudien der mystischen Dimensionen des Christentums und auch des
Buddhismus zeigt sich, dass Religion immer von oben ist und nicht primär eine
Angelegenheit gesellschaftlicher Erkenntnisse und Desiderate. Im Gegenteil: Religion kommt aus dem Mysterium und ist Mysterium, und somit Diversität, Unterschiedenheit (auch zwar zugleich Nichtzweiheit), und somit Relevanz der Worte wie Vatergott, Jungfräulichkeit, Gehorsam, Sohn. In der Fülle der Zeiten wird sich dies unverkennbar zeigen, doch wir sollen es bereits heute leben ...
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11.Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
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Apg 5 In jenen Tagen

27führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie

28und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.

29Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

30Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt.

31Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken.

32Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.

33Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten.
~
Wunderbar: diese Furchtlosigkeit der Apostel, dieser Freimut, diese unerschütterliche
Gewissheit, dass es JETZT darum geht, wahrhaftig zu sein um einer allerhöchsten
Wahrheit willen, Christus Jesus Herr über Tod und Leben in Ewigkeit AMEN ...
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10.4.2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Joh 3, 16 Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
17Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
~
Viele Menschen stemmen sich gegen ihre Erlösung wie mit Händen und Füßen. Sie
wollen nicht, dass Christus Jesus ihr Erlöser sei. Sie sind selbstherrlich, selbstverliebt,
undankbar, und meinen, sie wüssten allein den rechten Weg zur Lebenfülle. Sie irren.
Allein durch Gott-Höchstselbst, in Christus Jesus, vermag uns zu erlösen ...
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9. Apr. 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de 
:
Apg 4, 32 Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam.
33 Und mit großer Kraft bezeugten die Apostel die Auferstehung des Herrn Jesus, und große Gnade war bei ihnen allen.
34 Es war auch keiner unter ihnen, der Mangel hatte; denn wer von ihnen Äcker oder Häuser besaß, verkaufte sie und brachte das Geld für das Verkaufte
35 und legte es den Aposteln zu Füßen; und man gab einem jeden, was er nötig hatte.
36 Josef aber, der von den Aposteln Barnabas genannt wurde - das heißt übersetzt: Sohn des Trostes -, ein Levit, aus Zypern gebürtig,
37 der hatte einen Acker und verkaufte ihn und brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen.
~
Dies ist kein Gesellschafts- noch Wirtschaftsmodell, sondern dies ist tiefer Glaube, Inbrunst, Wissen um Gottes guter Führung, Sich-Überlassen an Christus Jesus, der uns mit dem Allerwichtigsten beschenkt: ein Modell des Lebens mit Herz, mit Liebe, mit
Umarmung ...
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8. Apr 2013   Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de
:
Ps 40, 9 Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude,

          deine Weisung trag‘ ich im Herzen.

10      Gerechtigkeit verkünde ich in großer Gemeinde,

          meine Lippen verschließe ich nicht; Herr, du weißt es.

11      Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht im Herzen,

          ich spreche von deiner Treue und Hilfe,

          ich schweige nicht über deine Huld und Wahrheit

          vor der großen Gemeinde.
~
Gottes Gerechtigkeit ist ewig und absolut. Unsere menschliche Gerechtigkeit verpufft nach mehr oder weniger kurzer Zeit wie eine Seifenblase. Nur das Geschenk Gottes an uns Menschen, das Herrlichkeit, Gerechtigkeit, Liebe ist, ist es wert, ein Leben lang danach zu suchen, was unendlichen Segen mit sich trägt ...
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Schott Messbuch   erzabtei-beuron.de  
7. Apr 2013
:
1 Joh 5, 19 Wir wissen: Wir sind aus Gott, aber die ganze Welt steht unter der Macht des Bösen.
20Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen, und er hat uns Einsicht geschenkt, damit wir (Gott) den Wahren erkennen. Und wir sind in diesem Wahren, in seinem Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und das ewige Leben.
21Meine Kinder, hütet euch vor den Götzen!
~
Beten wir um Weisheit für die Wahrheit, dann erkennen wir die Götzen, z.B. Gewinnsucht, Egoismus, Abkehr von Gott ... Beten wir ... Vater unser im Himmel: Geheiligt werde Dein Name ...
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... kontemplation ... stille ...

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Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de
6. Apr 2013
:
Apg 4, 13 Als sie den Freimut des Petrus und des Johannes sahen und merkten, dass es ungelehrte und einfache Leute waren, wunderten sie sich. Sie erkannten sie als Jünger Jesu,
14sahen aber auch, dass der Geheilte bei ihnen stand; so konnten sie nichts dagegen
sagen.
~
Wenn wir in Christus sind, reden wir freimütig, ohne Zweifel und Geziertheit, ohne ein
Ringen nach Worten, ohne irgendein Taktieren - sondern wir reden aus der Wahrheit
heraus, die uns freimacht, aus der Wahrheit des sich zuneigenden Gottes, dem es um
unser aller Heil und Wohlergehen geht, um ein freies Herz, einen freien Sinn, freies Leben  ...
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Mit Mönchen beten  erzabtei-beuron.de
5. Apr 2013  Schott Messbuch
:
Apg 4, 11 Er - Jesus - ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.

12Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.
~
Lange Jahre habe ich als Theologe und Religionswissenschaftler geforscht, ob Menschen anderer Religionen im Blick der Bibel letztgültiges Heil erlangen könnten, und ich habe dem zunächst zugestimmt. Doch nun sehe ich es so wie Vers 12: Christi Heil kommt von oben, jenseits aller Vorstellungen und Menschen-Gedanken, während z.B. die Lehren des Buddha, bei allem Respekt, jedoch von unten her, vom Menschen Buddha her
aufscheinen. - Durch Christus Jesus allein SIND WIR ERLÖST, und durch nichts anderes ...
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... kontemplation ... stille ...

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Mit Mönchen beten. erzabtei-beuron.de 
4. Apr. 2013  Schott Messbuch
:
Eröffnungsvers    

Vgl. Weish 10, 20-21

Deine siegreiche Hand rühmen sie alle, o Herr,

denn die Weisheit hat den Mund der Stummen geöffnet

und die Zunge der Unberedten gelöst. Halleluja.
~
Gott ist so unvorstellbar groß, dass seine Weisheit auf anderen Wegen zu uns kommt als durch unser menschlichens Forschen und Wissen. Sie taugen nicht für Gott. Am ehesten ist Gottes Weisheit in der Rede der Stummen (in dieser Paradoxie) und in den Worten der Kinder und Kranken: Gott ist Sieger sowieso, ob wir es wahrnehmen oder nicht. In der
Fülle der Wahrheit werden wir es erkennen ... Ehre sei Gott in den Höhen ...
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3. Apr 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.

Ps 105, 1 Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an!    

 Macht unter den Völkern seine Taten bekannt!

2        Singt ihm und spielt ihm,

          sinnt nach über all seine Wunder! - (R)

3        Rühmt euch seines heiligen Namens!

          Alle, die den Herrn suchen, sollen von Herzen sich freuen!

4        Fragt nach dem Herrn und seiner Macht,

          sucht sein Antlitz allezeit!
~
Den Glauben kann man nicht ‘haben’, so wie man etwas besäße, sondern er ist je und je zu suchen in Gottes Antlitz. Wo leuchtet es hindurch? Durch die Worte der Heiligen Schrift, durch begnadete Menschen (Z.B. Mutter Theresa), durch das Antlitz des
Gekreuzigten, durch Christus Jesus ...
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2. Apr 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers    

Vgl. Sir 15, 3-4

„Gott hat euch getränkt aus den Quellen der Weisheit.

In seiner Gnade werdet ihr stark.

Er wird euch krönen mit ewiger Herrlichkeit.“ Halleluja.
~
Eine ungeheuer große Zusage, ein Geschenk von unermesslichem Wert: Nehmen wir es doch an, bitte! Aber wir Menschen wollen selbstherrlich unseren eigenen kleinen
Gedanken folgen - und all unser Denken ist letzthin nichtig! Gott ruft uns zu sich, hier und jetzt auf Erden und in Ewigkeit. Amen.

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erzabtei-beuron.de  30. Mrz 2013
:
Karsamstag

Der Karsamstag ist ein stiller Tag, ohne liturgische Feier. Nur die Tagzeiten werden gebetet.

Jesus ist wirklich gestorben. Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen, er ist „hinabgestiegen in das Reich des Todes“. Er hat unserem Tod die Bitterkeit genommen. Wir wissen, unsere Gemeinschaft mit Christus überdauert den Tod.

Christus ist unser Leben und unsere Auferstehung. Das muss in unserem gegenwärtigen Leben sichtbar werden: in der Freude, die aus der Hoffnung und aus der Liebe geboren wird.

„Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden,

und niemand kennt den Sohn, nur der Vater.

Und niemand kennt den Vater, nur der Sohn

und der, dem der Sohn es offenbaren will.

Deshalb liebt mich der Vater,

weil ich mein Leben dahingebe,

um es wieder zu empfangen.“

(Mt 11, 27; Joh 10, 17)
~
Leben, Hingabe, Empfangen, Lieben, Unterwelt, Freude, Hoffnung - Leben ...
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29. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Jes 52, 13 Seht, mein Knecht hat Erfolg, er wird groß sein und hoch erhaben.

14Viele haben sich über ihn entsetzt, so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen.

15Jetzt aber setzt er viele Völker in Staunen, Könige müssen vor ihm verstummen. Denn was man ihnen noch nie erzählt hat, das sehen sie nun; was sie niemals hörten, das erfahren sie jetzt.
~
Eine gescheiterte Existenz wird von uns Menschen leider schnell verachtet. Ein Obdachloser unter der Brücke entsetzt uns durch den Anblick der Armut und des menschlichen Niedergangs. So war es bei Jesus. Und nun: Wir werden es sehen, dass Christi Herrlichkeit uns alle, besonders die sich erhaben Dünkenden, ins höchste Erstaunen versetzen wird ...
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28. Mrz 2012  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de  
Eröffnungsvers Vgl. Gal 6, 14
:
Wir rühmen uns des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus.

In ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben.

Durch ihn sind wir erlöst und befreit.
~
Die Gewissheit, erlöst zu sein in Ewigkeit, macht uns davon frei, uns wegen irgendeiner Sache zu rühmen. Einzig des Kreuzes können wir uns rühmen, weil wir frei sind. Solange ich mir mühsam etwas suchen muss, mit dem ich nach außen Eindruck machen will - solange bin ich Sklave meiner unreifen Wünsche ...
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27. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Eröffnungsvers: Phil 2, 10.8.11

Vor dem Namen Jesu sollen alle Mächte

im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen;

denn der Herr erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod,

bis zum Tod am Kreuz.

Deshalb ist Jesus Christus der Herr

in der Herrlichkeit Gottes, des Vaters.
~
Die Glaubenden werden vor Ergriffenheit und Freude die Knie beugen; die Ungläubigen werden vor Schrecken und tiefer Beunruhigung niederfallen. Denn viele wollen nicht
verstehen, dass wir Menschen in Christus beschenkt werden mit Leben in absolutem Licht und ohne Finsternis. Wir Menschen verlassen uns lieber auf uns selbst und unsere
Wünsche - und erlangen dadurch letzthin nichts ...
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26. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Joh 13, 21 als Jesus mit seinen Jüngern bei Tisch war, wurde er im Innersten erschüttert und bekräftigte: Amen, amen, das sage ich euch: Einer von euch wird mich verraten.
~
Das ist furchtbar! Einem guten Freund hatte Petrus versprochen, er halte zu ihm, gleich was da komme; und dann der Verrat! Das trifft jeden Menschen ins innerste Mark, denn wie schnell wird man verleitet, gegenüber Dritten etwas Gegenteiliges dessen zu sagen, was man zuvor einem guten Freund versprochen hatte. Dieses Abgründige, das in
unserer Menschenseele ist, wird von Jesus verziehen, da er uns liebt, und deshalb seien wir uns stets bewusst, dass wir Sünder sind und immer wieder werden können. Seien wir achtsam gegenüber unserem Reden, Handeln, Denken, und weisen wir Dunkles in uns, das aufsteigen will, zurück! ...
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25. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Jes 42, 5a So spricht Gott, der Herr:

1Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht.

2Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.

3Das geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht.

4Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde  das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln.

5So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist:

6Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein:

7blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien.

~
Der wahre Knecht Gottes - Jesus der Christus - redet nicht laut in der Öffentlichkeit. Er will die Menschen nicht belehren, sondern zeigt sein Erbarmen, seine Güte, seinen Sanftmut; und er zeigt uns, dass wir (als Grundprinzip des Lebens) desgleichen unter uns tun sollen  ...
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24. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de
:
Luk 19, 29 Als er in die Nähe von Betfage und Betanien kam, an den Berg, der Ölberg heißt, schickte er zwei seiner Jünger voraus

30und sagte: Geht in das Dorf, das vor uns liegt. Wenn ihr hineinkommt, werdet ihr dort einen jungen Esel angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch gesessen hat. Bindet ihn los, und bringt ihn her!

31Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr ihn los?, dann antwortet: Der Herr braucht ihn.

32Die beiden machten sich auf den Weg und fanden alles so, wie er es ihnen gesagt hatte.

33Als sie den jungen Esel losbanden, sagten die Leute, denen er gehörte: Warum bindet ihr den Esel los?

34Sie antworteten: Der Herr braucht ihn.

35Dann führten sie ihn zu Jesus, legten ihre Kleider auf das Tier und halfen Jesus hinauf.

36Während er dahinritt, breiteten die Jünger ihre Kleider auf der Straße aus.

37Als er an die Stelle kam, wo der Weg vom Ölberg hinabführt, begannen alle Jünger freudig und mit lauter Stimme Gott zu loben wegen all der Wundertaten, die sie erlebt hatten.

38Sie riefen: Gesegnet sei der König, der kommt im Namen des Herrn. Im Himmel Friede und Herrlichkeit in der Höhe!

39Da riefen ihm einige Pharisäer aus der Menge zu: Meister, bring deine Jünger zum Schweigen!

40Er erwiderte: Ich sage euch: Wenn sie schweigen, werden die Steine schreien.
~
Jesus würdigt und heiligt die Kreatur, die Sein Himmlischer Vater mit Liebe geschaffen hat, hier den Esel, das Transportmittel der mittleren und armen Leute. Jesus hat eine
innere Zweifelsfreiheit über sein Tun. Deshalb kann er das Rufen der Pharisäer, er möge doch seinen Jüngern gebieten zu schweigen, mit unerschütterlicher Gewißheit entgegnen: Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.

Das ist wunderbar!

Wenn wir, die Freunde und Kinder Gottes schweigen würden - die Erde mit allen
Kreaturen würden ein gewaltiges Zeugnis geben von Gott dem Allmächtigen, dem
All-Liebenden,

ohne den nichts lebt ...
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Zu: tagessegen.de   Jesus ging weg
:
Joh 11, 53 Von diesem Tag an waren sie entschlossen, ihn zu töten.

54Jesus bewegte sich von nun an nicht mehr öffentlich unter den Juden, sondern zog sich von dort in die Gegend nahe der Wüste zurück, an einen Ort namens Efraim. Dort blieb er mit seinen Jüngern.
~
Jesus war ganz Mensch und ganz Gott; so wird er auch das Gefühl der Resignation und der Furcht vor körperlichem Schaden gehabt haben. Aber auch Sehnsucht nach Klarheit, nach Wahrhaftigkeit in seinem Handeln hat ihn beschäftigt. Wenn er endgültig fliehen wollte, hätte er in die Ferne, vielleicht außer Landes, gehen können. Doch in der
Einsamkeit wird ihm klar: Er musste ein letztes, größtes Zeichen geben, seine Hingabe zum Tod, denn nur so konnte er, da seine Worte und seine Wunder nicht tief genug fruchteten, seine Offenbarungen vom barmherzigen, vom liebenden Vater in die Zeiten und in die Welten hinaustragen ...
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22. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Jer 20, 10 Ich hörte doch das Flüstern der Vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir
wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze:
Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen.
11Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts
erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach.
12Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten, er sieht Herz und Nieren. Ich werde
deine Rache an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut.
13Singt dem Herrn, rühmt den Herrn; denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.
~
Wer ganz auf Gott vertraut, kann Ruhe bewahren, wenn die Menschen im Umfeld gegen ihn reden. Die Wahrheit ist bei Gott, und seine Wahrheit wird bleiben, und damit auch
jeweils meine Lebens-Wahrheit. „Wer den Weg der Wahrheit geht, strauchelt nicht“ lautet ein Satz von Mahatma Gandhi. Das Reden über einen anderen führt zur Schmach, die sich gegen diejenigen wendet, die übel reden ...
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21. Mrz 2013  erzabtei-beuron.de  Schott Messbuch
:
Ps 105, 4 Fragt nach dem Herrn und seiner Macht;

          sucht sein Antlitz allezeit!

5        Denkt an die Wunder, die er getan hat,

          an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund. -

6        Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,

          ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.

7        Er, der Herr, ist unser Gott.

          Seine Herrschaft umgreift die Erde. -

8        Ewig denkt er an seinen Bund,

          an das Wort, das er gegeben hat für tausend Geschlechter,

9        an den Bund, den er mit Abraham geschlossen,

          an den Eid, den er Isaak geschworen hat.
~
Von Seiten Gottes besteht die ewige Zusage, ein ewiges Versprechen für uns. Leider sind wir Menschen diejenigen, die Gottes gute Zusage so oft zurückweisen. Dabei steht alles bereit: Lesen wir doch in der Bibel, mit Geduld, mit Sehnsucht, mit offenem Herzen - und wir werden reich werden, sehr reich ...
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Mit Mönchen beten
20. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Ruf vor dem Evangelium    

Vers: vgl. Lk 8, 15

Lob dir, Christus, König und Erlöser! - R

Selig, die das Wort mit aufrichtigem Herzen hören

und Frucht bringen in Geduld.

Lob dir, Christus, König und Erlöser!
~
Manche sagen, Menschen mit einem aufrichtigen Herzen gibt es nicht mehr, jedoch das ist unwahr. Schauen wir uns um und suchen nach ihnen, so finden wir sie. Wer sich um Aufrichtigkeit bemüht, entwickelt eine großherzige Geduld, und er wird Erfolg haben in der Weise des gesegneten Erfolgs, der die Freude des Herzens bringt ...
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Mit Mönchen beten.
19. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Tagesgebet

Allmächtiger Gott,

du hast Jesus, unseren Heiland,

und seine Mutter Maria

der treuen Sorge des heiligen Josef anvertraut.

Höre auf seine Fürsprache

und hilf deiner Kirche,

die Geheimnisse der Erlösung treu zu verwalten,

bis das Werk des Heiles vollendet ist.

Darum bitten wir durch Jesus Christus,

deinen Sohn, unseren Herrn,

der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit dir lebt und herrscht

von Ewigkeit zu Ewigkeit.

~
Der heute neu eigeführte Heilige Vater, Papst Franziskus, predigte von der Güte zu allen Mitmenschen und gegenüber aller Schöpfung. Der hl. Josef lebte schenkende Güte zu Maria und zu seinem Sohn Jesus, und so konnte etwas sehr großes, ja das Größte schlechthin, aufblühen: die Erlösung von aller Finsternis für uns Menschen, durch Jesus den Christus.

Ja! Es ist das Vordringlichste für uns Menschen, die universale Gestimmtheit der Güte in uns zu erwecken und sie zu tun ...
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Mit Mönchen beten
18. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de
:
In jener Zeit redete Jesus zu den Pharisäern; er sprach:
Joh 8, 12 Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.
13Da sagten die Pharisäer zu ihm: Du legst über dich selbst Zeugnis ab; dein Zeugnis ist nicht gültig.
14Jesus erwiderte ihnen: Auch wenn ich über mich selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis gültig. Denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wisst nicht, woher ich komme und wohin ich gehe.
15Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen.
16Wenn ich aber urteile, ist mein Urteil gültig; denn ich urteile nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat.
~
Jesus urteilt nicht nach Art der Menschen, ja er urteilt über keinen.
Deshalb ist er von unendlicher Reinheit des Herzens,
und so kann er über sich selbst in wahrhaftiger Weise bezeugen:
Ich bin das Licht der Welt. Und: Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen: Wie unendlich groß muss Jesus sein, dass er in Wahrheit sagt, er urteile über keinen. Niemand von uns Menschen könnte das sagen ...
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Mit Mönchen beten
17. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Jes 43, 16 So spricht der HERR, der im Meer einen Weg und in starken Wassern Bahn macht,
17 der ausziehen lässt Wagen und Rosse, Heer und Macht, dass sie auf einem Haufen daliegen und nicht aufstehen, dass sie verlöschen, wie ein Docht verlischt:
18 Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!
19 Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.
20 Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten;
21 das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen.
~
„Erkennt ihr’s denn nicht?“ fragt Gott uns ...
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16. Mrz 2013  erzabtei-beuron.de  Schott Messbuch
:
Ps 7, 2  Herr, mein Gott, ich flüchte mich zu dir;
          hilf mir vor allen Verfolgern und rette mich,
3        damit mir niemand wie ein Löwe das Leben raubt,
          mich zerreißt, und keiner ist da, der mich rettet. - (R)
9        Herr, weil ich gerecht bin, verschaff mir Recht,
          und tu an mir Gutes, weil ich schuldlos bin!
10      Die Bosheit der Frevler finde ein Ende,
          doch gib dem Gerechten Bestand,
          gerechter Gott, der du auf Herz und Nieren prüfst. - (R)
11      Ein Schild über mir ist Gott,
          er rettet die Menschen mit redlichem Herzen.
12      Gott ist ein gerechter Richter,
          ein Gott, der täglich strafen kann.
~
In Grenzsituationen kann es höchst bedrückend sein, wenn ein Mensch zu unrecht
verdächtigt wird. Man kann reden, was man will, und doch versteift sich die Menge auf
eine Anklage. Einsamkeit, Bedrohtheit, Todesfurcht ... Der sel. Heinrich Seuse hat solches in erschreckendem Maße erlebt, und Jesus Christus aus Nazareth. Jedem kann solches geschehen, manchmal auch in geringem Maße. Das Herz möchte einem stocken; „sie
stecken die Köpfe zusammen, Zischeln ringsum“ heißt es in einem anderen Psalm. Wohl dem, der dann einen Glauben hat, der ihn trägt ...
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15. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Weish 2, 1aDie Frevler tauschen ihre verkehrten Gedanken aus und sagen:
12Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist uns unbequem und steht unserem Tun im Weg. Er wirft uns Vergehen gegen das Gesetz vor und beschuldigt uns des Verrats an unserer Erziehung.
~
Wieder wird ein dunkler Fleck im Leben des Papstes Franziskus gesucht und
hervorgekehrt. Wir Menschen wollen einfach keinen Mitmenschen, der uns moralisch
voraus ist, sondern wir suchen und finden (es kann nicht anders sein) einen Makel aus der Vergangenheit, und liege sie 30 Jahre zurück. Das ist nicht im Sinne Gottes, und es verdunkelt auch den Geist und die Seele desjenigen, der sich an dem  vermeintlichen
Makel eines anderen definiert. Derjenige weiß nicht, was Freiheit mit und in Gott ist ...
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Mit Mönchen beten
14. Mrz 2013  Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Tagesgebet

Allmächtiger Gott,

du hast den Heiden

die Geburt des Welterlösers geoffenbart

und die Weisen durch den Stern zu ihm geführt.

Lass uns immer tiefer erfassen,

dass Christus zu unserem Heil Mensch geworden ist.

Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. AMEN.
~
Wunderbar:
Mit unserem neuen Papst scheint der Stern Gottes auf, auch in seinem Namen
‘Franziskus’. Der hl. Franziskus ließ sich zutiefst ergreifen von Gott und Gottes
Heils-Wirken: im Herzen, in den einzelnen Geschöpfen, in der Gesamtheit der Geschöpfe, zu denen auch das Wasser, der Mond usw. zählt. Wir leben in der Dimension des
Heils-Geistes Gottes - NICHT primär in jener physikalisch erforschten Welt, die sich uns nur zeigt, soweit unser Vermögen, Wissen, Können sie erfassen. Gott und seine Geschöpfe: Alles in Allem in Gott Höchstselbst ...
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... kontemplation ... stille ...

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Mit Mönchen beten
13. Mrz 2013 erzabtei-beuron.de 
:
Joh 11, 23b+24 Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
24Amen, amen, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, hat das ewige Leben; er kommt nicht ins Gericht, sondern ist aus dem Tod ins Leben hinübergegangen.
~
Wenn man die Offenbarung in Christus Jesus nicht annimmt, versteht man nichts von Gott selbst. Bemühen wir uns doch darum, dieses unendlich Tiefe und Hohe
anzunehmen. Wenn wir dieses annehmen, haben wir ewiges Leben in Gott ...
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... kontemplation ... stille ...

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Mit Mönchen beten
12. Mrz 2013  erzabtei-beuron.de 
1 Joh 5, 20 Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen, und er hat uns Einsicht
geschenkt, damit wir (Gott) den Wahren erkennen. Und wir sind in diesem Wahren, in seinem Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und das ewige Leben.
~
Tatsächlich können wir Menschen nur aus Christus Jesus Einsicht in den wahren Gott
erlangen. Wenn wir auf den Sohn Gottes schauen, wird er uns einweisen in seine letzten Geheimnisse, in die Schauung des Antlitzes Gottes. Tief in der Wahrheit der hingebenden Liebe ist es zu finden ...
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... kontemplation ... stille ...

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Mit Mönchen beten
erzabtei-beuron.de   11. Mrz 2013
:
Jes 65, 17 Seht, ich erschaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn.

18Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus seinen Einwohnern Freude.
~
Diese Zusage Gottes an uns Menschen gilt unbedingt, unumschränkt, absolut. D.h. Wir können sie nicht messen. Wir können jedoch unser Herz zum Hören bringen - dann
werden wir mitten in Gottes Herrlichkeit sein ...
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... kontemplation ... stille ...


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Mit Mönchen beten
10. Mrz 2013 Schott  erzabtei-beuron.de
:
Tagesgebet
Herr, unser Gott,

du hast in deinem Sohn

die Menschheit auf wunderbare Weise mit dir versöhnt.

Gib deinem Volk einen hochherzigen Glauben,

damit es mit froher Hingabe dem Osterfest entgegeneilt.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
In Jesus von Nazareth, dem Christus, sind wir Menschen mit Gott, mit unserer höchsten Richter-Instanz, d.h. mit dem Guten Gott, versöhnt. Das ermöglicht uns nun, uns frei zu fühlen und ein weites, frohes Herz zu haben ...
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... kontemplation ... stille ...

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Mit Mönchen beten erzabtei-beuron.de 
9. Mrz 2013 Schott Messbuch
:
Tagesgebet

Gütiger Gott,

in geistlicher Freude

begehen wir diese Tage der Buße.

Gib, dass wir aus dem österlichen Geheimnis leben,

damit uns sein voller Gnadenreichtum zuteil wird.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
Im Bemühen, sein Denken, Reden und Handeln zu verbessern, stellt sich geistliche
Freude ein, denn Gott vergibt und heilt den, der sich verbessert. Und er führt denjenigen zum ewigen Leben in IHM, in Gott selbst ...
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... kontemplation ... stille ...

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8. Feb. 2013 Schott Messbuch MIT MÖNCHEN BETEN: erzabtei-beuron.de
:
Tagesgebet
Gütiger Gott,

lass deine Gnade mächtig werden

in unseren Herzen,

damit wir imstande sind,

unser eigenes Begehren zu meistern

und den Anregungen deines Geistes zu folgen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren Herrn, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
Gott, deine Gnade sei mächtig in unseren Herzen! - Mögen wir lernen zu unterscheiden, was wahr und heilbringend und zuträglich ist für uns alle. Ein gutes Wort zu einem
Mitmenschen, ein freundlicher Blick ...
...
... kontemplation ... stille ...

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Donnerstag, 7.3.2013 Herrnhuter Losungen
:
Dein, HERR, ist die Majestät und Gewalt, Herrlichkeit, Sieg und Hoheit. Denn alles, was im Himmel und auf Erden ist, das ist dein.
1.Chronik 29,11
.
Betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!
Offenbarung 14,7
~
Anbetung: Vor einem großen Naturschauspiel empfinden wir Ehrfurcht und werden stille. In einer Dokumentation über den Grand Canyon in USA sagte ein Kommentator, der Mensch verlöre seine Ich-Beziehung, wenn er seinen Sinn in dieses Schauspiel der Natur hineinsänke. Majestät, Gewalt Herrlichkeit, Sieg, Hoheit - Gott ...
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... kontemplation ... stille ...

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6. Feb 2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Mt 5, 17 Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
18Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.
19Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.
~
Treue gegenüber den Weisungen Gottes, Disziplin, Gehorsam - das sind eherne Werte, die man nicht einfach beiseite schieben darf. Sie helfen, dass wir nicht aus uns selbst
heraus alles entscheiden, in einer selbstherrlichen Weise; es würde zum Scheitern führen. Erst auf der Grundlage von Gehorsam und Treue erblüht die große Freiheit des Geistes, die Gott uns schenken will als größte aller denkbaren Gaben, die man sich vorstellen kann, und es werden Gaben sein, die alle Vorstellung unendlich übersteigen ...
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... kontemplation ... stille ...

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Dienstag, 5.3.2013 Herrnhuter Losungen
:
Ich will auch fernerhin mit diesem Volke wunderbar verfahren, wunderbar und wundersam, und die Weisheit seiner Weisen wird zunichte werden.
Jesaja 29,14
.
Gott hat dazu Zeugnis gegeben durch Zeichen, Wunder und mancherlei mächtige Taten und durch die Austeilung des Heiligen Geistes nach seinem Willen.
Hebräer 2,4
~
Zu Jes29: Denken wir etwa, Gott würde uns so retten, wie wir es uns vorstellen? Nein! Er wird uns retten nach seiner Art, anders als wir meinen, und unser Menschheits-Wissen und unsere Menschen-Weisheit, so bewundernswert sie ist, wird sich zeigen als nichtig gegenüber der unendlichen, lichtvollen Weisheit Gottes ...
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... kontemplation ... stille ...

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4. Feb 2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
2 Kön 5, 13 Doch seine Diener traten an ihn heran und redeten ihm zu: Wenn der Prophet etwas Schweres von dir verlangt hätte, würdest du es tun; wie viel mehr jetzt, da er zu dir nur gesagt hat: Wasch dich, und du wirst rein.
14So ging er also zum Jordan hinab und tauchte siebenmal unter, wie ihm der
Gottesmann befohlen hatte. Da wurde sein Leib gesund wie der Leib eines Kindes, und er war rein.
15aNun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück, trat vor ihn hin und sagte: Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Erde einen Gott gibt außer in Israel.
~
Das Einfachste will man nicht glauben, und gerade das ist es: Einfach dem Zuspruch
Gottes folgen, einfach sein wie ein Kind, die Vernünftelei des Klugen, des Erwachsenen zurücklassen, auf den Bodensatz des Seins herunterkommen, vetrauen auf unseren Schöpfer ...
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... kontemplation ... stille ...

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3.Mrz 2013
:
„In der Liebe, der Wahrheit und der Schönheit finden wir Gott.“ (Benedikt XVI.)

Ja! ...

Liebe ist, wenn sie in Wahrheit und Wahrheitsliebe ihr Wesen hat, schön.

Und wenn diese Drei zusammenkommen, vor allem in verdichteter Form, dann begegnen

wir Gott sehr nah.

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... kontemplation ... stille ...

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1.Mrz 2013 Schott erzabtei-beuron.de
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Ps 105, 17 Er sandte einen Mann vor ihnen hin; Josef wurde als Knecht verkauft.
18 Sie zwangen seine Füße in Fesseln, sein Leib musste in Eisen liegen,
19 bis sein Wort eintraf und die Rede des HERRN ihm Recht gab.
20 Da sandte der König hin und ließ ihn losgeben, der Herr über Völker, er gab ihn frei.
21 Er setzte ihn zum Herrn über sein Haus, zum Herrscher über alle seine Güter,
22 dass er seine Fürsten unterwiese nach seinem Willen und seine Ältesten Weisheit lehrte.
~
Gott lässt uns Menschen oft tun, was wir an Üblem ersinnen und wie wir dann danach handeln. Doch schauen wir aufs ganze, aufs Ende, dann sehen wir, dass Gott das Üble, was wir getan haben, in etwas je besseres verwandelt hat, uns zum Schrecken und den Guten zur Freude.
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... kontemplation ... stille ...

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28.Feb2013

Nochmals:

Benedikt XVI. legt Amt nieder:

Joh 1,5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen.

Die Welt wollte nicht das Licht des Geistes, das Licht Gottes, das Licht des Glaubens.

Anstatt dass wir Menschen vorrangig den Heiligen Schriften und den Gott-Erfahrungen trauen und uns entsprechend bemühen, starren wir auf die irdischen Dinge und lassen nicht ab davon, so dass Fixierung, Engung des Geistes, Verhärtung des Herzens und seelische Krankheit nachfolgen.

Der Heilige Vater wollte uns alle aufmerksam machen auf das Licht des Glaubens, mit dem so vieles, wenn nicht alles, was das Leben mit sich bringt, im wahren Licht stehen könnte und zur guten Wende führen würde.

Aber wir, die Menschen, folgen unserem eigenen, kleinlichen, ignoranten Dünkel und meinen, wir könnten alles selbst richten.

Nichts geht ohne Gott, nichts ohne Christus Jesus, nichts ohne den Heiligen Geist, der uns zum letztgültigen und ewigen Heil führen möchte - doch wir lehnen es ab.

Toren und Narren müssen wir uns schelten. Gebe es Gott, dass wir endlich einen Puls des Erwachens erhielten, der uns in die Höhe Gottes schauen lässt, auf zu seiner Wahrheit, zu seinem Leben, zu seinem Weg.
 
Soli Deo Gloria AMEN.

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27.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Mt 20, 24 Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die
beiden Brüder.
25Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen.
26Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein,
27und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.
28Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
:
Es ist sinnlos und nicht zuträglich, sich über die Dummheit anderer zu ärgern; sondern konzentrieren wir uns darauf, dass wir unseren Mitmenschen zu diensten sind, wo es möglich ist. Denn Gott selbst lässt sich von uns nicht in Wahrheit verherrlichen - das hat er nicht nötig, sondern er sehnt sich nach unserer Liebe zu ihm! Und er dient uns ... So sollen auch wir unseren Mitmenschen dienen. Darin liegt ein Geheimnis Gottes ...
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26.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Ez 18, 31 (Gott spricht:) Werft alle Vergehen von euch, die ihr verübt habt!
Schafft euch ein neues Herz und einen neuen Geist!
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Ehre! AMEN.
~
Ein reines Herz können wir uns schaffen, wenn wir uns zu Gott wenden und unser übles Tun bereuen und von uns werfen: Wie ungut ist schon ein herabwürdigender, verletzender Gedanke gegenüber einem anderen Menschen! Unser neues Herz, unser neuer Geist ist souverän, frei, rein, eben der Geist eines Kindes Gottes ...
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25.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Lk 6, 36 Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!
37Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden. Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden. Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden.
38Gebt, dann wird auch euch gegeben werden. In reichem, vollem, gehäuftem, überfließendem Maß wird man euch beschenken; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.
~
Gott ist mit uns barmherzig. Wir hingegen sind oft unbarmherzig gegenüber unseren
Mitmenschen, wir urteilen gerne allzu schnell, sind bereit zu richten. Das kann nur fehl
gehen für das Leben. So wie Gott uns gegenüber erbarmungsvoll ist, so sollten auch wir uns mühen, unsere Sinne und unser Herz zu schulen, so dass wir Erbarmen gewähren ...
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24.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Ps 27, 1 Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
          Vor wem sollte ich mich fürchten?
          Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
          Vor wem sollte mir bangen? - (R)
7        Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen;
          sei mir gnädig, und erhöre mich!
~
Wer auf Gott vertraut, weiß, dass Gott je und je größer ist und uns auf jeden Fall hilft. Wohl dem, der Gottes Hilfe auch annimmt und nicht selbstherrlich meint, er könne alle Probleme selbst lösen. Ich vertraue auf Gott und bin beschenkt worden mit
unaussprechlichen Gaben ...
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23.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Tagesgebet

Ewiger Vater,
wende unsere Herzen zu dir hin,
damit wir das eine Notwendige suchen
und dich in Werken der Liebe verherrlichen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
Not-wendend ist die Ausrichtung auf Gott, der uns mit seiner Liebe wollenden Liebe
entgegeneilt. Tun wir dies, dann ist das sehr viel zum Wohl aller Welt, wenn wir gemäß unserem Vermögen Liebe üben, zu Gott hin und zu den Menschen hin. Es lohnt sich ...
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22Feb1213 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Mt 16, 15 Er fragte sie: Wer, sagt denn ihr, dass ich sei?
16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen.
19 Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein.
~
Das vordergründige Denken und Reden und Schreiben ist ein einfaches, vereinfachendes Tun. Eine Rechtslage zu klären, ist etwas schwieriger, aber notwendig. Das Ziel nicht zu vergessen, ist noch anspruchsvoller, aber auch noch notwendiger. Denn das Ziel ist Gott, alles in allem, der uns befreien will aus der Knechtschaft der eigenen Irrtümer, die immer wieder sehr schnell auftreten, auch da, wo wir Menschen meinen, eine Sache sei klar. Der Dornbusch brennt, so oder so. Gott lässt uns Menschen nicht los, da er uns liebt, und der Fels, Petrus, ist noch immer der letzte Garant, der die Schlüssel der Weisheit von zwei Jahrtausenden bereit hält ...
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... kontemplation ... stille ...

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21.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
Aus der Bergpredigt Jesu Christi Mt 5-7.
:
Mt 7, 7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
8 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
9 Wer ist unter euch Menschen, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?
10 Oder, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?
11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben geben könnt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
~
Wir sollten nicht zweifeln. Selbstverständlich hilft Gott, wenn wir ihn um etwas Rechtes
bitten, denn seine Güte ist unumschränkt. Selbst wir Menschen, die wir viel Böses tun,
geben unseren Kindern die rechte Nahrung; so können wir uns, wie ein Kind, auf unseren Himmlischen Vater verlassen, dass er uns gibt, um was wir bitten. Worum lohnt es sich zu bitten? Um alles, was aus einer Not heraus erfleht wird und was unser Herz uns sagt.
Eigentlich und vor allem um Gottes Weg, Gottes Wahrheit, Gottes Leben ...
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20.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Jona 3, 4 Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört!
5Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus, und alle, Groß und Klein, zogen Bußgewänder an.
6Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche.
7Er ließ in Ninive ausrufen: Befehl des Königs und seiner Großen: Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen, sollen nichts essen, nicht weiden und kein Wasser trinken.
8Sie sollen sich in Bußgewänder hüllen, Menschen und Tiere. Sie sollen laut zu Gott rufen, und jeder soll umkehren und sich von seinen bösen Taten abwenden und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt.
~
Der König von Ninive ist weise: Er weiß, dass durch Reue und Buße das Licht und das
Leben neu zurückkommt. Tagtäglich begehen wir Menschen durch ungute Gedanken, durch verletzendes Sprechen, auch bezogen auf abwesende Menschen, solche Untaten, die uns von Gott absondern ...
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19.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Tagesgebet

Herr, unser Gott,
sieh gütig auf deine Gemeinde.
Da wir durch Mäßigung
den Leib in Zucht halten und Buße tun,

schenke unserem Geist
die wahre Sehnsucht nach dir.

Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
Wenn ihr schon keine Sehnsucht nach Gott habt, dann habt wenigstens Sehnsucht nach einer Sehnsuch, sagte Meister Eckhart von Hochheim (1260 - ca. 1328). Wir sollten uns fragen, ob wir auf dem Weg zu Gott sind und uns nach ihm sehnen, oder ob wir
vordergründige Wünsche haben, die uns in Wahrheit nicht weiterbringen ...
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18.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Tagesgebet

Gott, unser Heil,
gib uns die Gnade, umzukehren zu dir.
Erleuchte unseren Verstand
und stärke unseren Willen,
damit uns diese Zeit der Buße zum Segen wird.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in Einheit mit dem Heiligen Geist mit dir lebt und Herrscht von
Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
Wenn wir mit unserem Verstand die Wahrheit suchen, suchen wir Gott, ob wir es
wahrhaben wollen oder nicht, - so schreibt die große Philosophin Edith Stein. Festmachen (= Fasten) an Gott ist dann ein Akt der Erleuchtung von Seiten Gottes, besser: der Beleuchtung. Wenn Gott uns anleuchtet, haben wir das wahre Licht - erst dann ...
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... kontemplation ... stille ...

 

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17.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Röm 10, 8 »Das Wort ist dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen.« Dies ist das Wort vom Glauben, das wir predigen.
9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
10 Denn wenn man von Herzen glaubt, so wird man gerecht; und wenn man mit dem Munde bekennt, so wird man gerettet.
11 Denn die Schrift spricht (Jesaja 28,16): »Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.«
12 Es ist hier kein Unterschied zwischen Juden und Griechen; es ist über alle derselbe Herr, reich für alle, die ihn anrufen.
13 Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5).
~
Es ist so leicht! Jeder kann ganz leicht zu Jesus Christus, dem Herrn alles Lebens, finden, wenn er beginnt zu sagen: Jesus ist der Herr! Und wenn man im Herzen laut denkt: Gott hat Jesus von den Toten auerweckt! Dann ist man bei Ihm, dem Allerhöchsten Herrn und Meister und Lehrer und König. Dann ist man auf dem Weg zur Wahrheit und zum Leben ...
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... kontemplation ... stille ...

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16.Feb2013
(Gottes Kaufmannschaft von Johannes Scheffler)
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Gott treibet Kaufmannschaft, er biet den Himmel feil;
Wie teuer gibt er ihn? um einen Liebespfeil.
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Wir Menschen spüren Erlösung, wenn wir die Gewissheit erlangen, dass Gott uns liebt und dass er seinerseits auch um unsere Liebe bittet: EIN Liebespfeil zu Gott, und wir sind befreit von allen Zwängen, von allem Dunkel ...
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... kontemplation ... stille ...

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15.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Jes 58, 4 Obwohl ihr fastet, gibt es Streit und Zank, und ihr schlagt zu mit roher Gewalt. So wie ihr jetzt fastet, verschafft ihr eurer Stimme droben kein Gehör.

5Ist das ein Fasten, wie ich es liebe, ein Tag, an dem man sich der Buße unterzieht: wenn man den Kopf hängen lässt, so wie eine Binse sich neigt, wenn man sich mit Sack und Asche bedeckt? Nennst du das ein Fasten und einen Tag, der dem Herrn gefällt?

6Nein, das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen,

7an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen.

8Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach.

9aWenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich.
~
Fasten ist auch Festmachen an Gott, d.h. an Gerechtigkeit, Nächstenliebe,
Wahrhaftigkeit, Teilen, Befreien. Durch ehrliches Beten in Geist und Wahrheit erkennt man dieses Große, Erhabene, Wahre, Schöne, eben in Gott, das bedeutet hier und jetzt, je und je - IN GOTT. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit AMEN.

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12.Feb.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de

„Lass uns in allen Dingen,

die du erschaffst,

dich betrachten,

aber auch über allen erschaffenen Dingen suchen

und über alle deine Geschöpfe lieben.

Alles, was wahr ist,

was gut, was schön,

was lustbringend in deinen Geschöpfen,

soll uns an dich,

o Schöpfer, erinnern.

Für alle deine Geschenke

lass uns dir danken:

jeder, auch der kleinste Abglanz deiner Fülle

soll uns freuen.

Lass uns aber auch nicht vergessen,

dass alles Schöne und Liebenswerte

in deiner Schöpfung

eine Vorahnung dessen ist,

was wir beim Anblick deines Wesens

in der Ewigkeit erfahren sollen“

(Theologe - Tschechoslowakei).
~
Suchen wir doch möglichst das Schöne in der Schöpfung, das Wahre, Gute, Echte, das man auch finden kann, das sich sogar manchmal andrängt, weil es wahr ist. Es ist ein Lichtstrahl der unendlichen Herrlichkeit Gottes, für die wir uns bereiten sollen, bei Gott durch Christus Jesus im Heiligen Geist AMEN
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... kontemplation ...

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11.Feb2013 <Marien-Erscheinung in Lourdes> Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Ps 104, 10 Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern,

          sie eilen zwischen den Bergen dahin.

12      An den Ufern wohnen die Vögel des Himmels,

          aus den Zweigen erklingt ihr Gesang. - (R)

24      Herr, wie zahlreich sind deine Werke!

          Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,

          die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.  

35ab  Doch die Sünder sollen von der Erde verschwinden,

          und es sollen keine Frevler mehr da sein.

35c    Lobe den Herrn, meine Seele!
~
Die große Opernsängerin Montserrat Caballé sagte einmal, was eigentlich alle Menschen tief im Inneren denken: Wie schön könnte das Leben sein, wie schön könnte die Welt sein, wenn es nicht die Habsucht des Menschen gäbe. Wie sehr wünschen wir, dass alles Sündigen aufhören möge und dass wir Menschen in der Freude Gottes und in der Freude an seiner wundervollen Schöpfung unseren Lebenssinn finden würden ... Ave Maria gratia plena ...
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10.Feb2013 Scholastika, Schwester von Augustinus von Hippo. Schott Messbuch
erzabtei-beuron.de 
:
Jes 6, 1 In dem Jahr, als der König Usija starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und sein Saum füllte den Tempel.
2 Serafim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie.
3 Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll!
4 Und die Schwellen bebten von der Stimme ihres Rufens und das Haus ward voll Rauch.
5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.
~
In der Religionswissenschaft spricht man vom mysterium tremendum (= Geheimnis des Erschauerns) im Zusammenhang mit Gottesbegegnungen. Gott ist so groß, dass der Mensch stürbe, wenn er ihn sähe, so heißt es bei Mose. Das ist wahr. Und zugleich gilt, dass wir Menschen unwiderruflich im Herzen Gottes, in seiner Liebe, beheimatet sind. Das verschafft Ruhe, Friede ...
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... kontemplation ...

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9.Feb2013 Patronat hl. Anna Katharina Emmerick
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Die Mystikerin und Stigmatisierte Anna Katharina Emmerick, deren Visionen von Clemens Brentano aufgeschrieben wurden (‘Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus’), ist in ihren Visionen von großer, eindrücklicher Prägnanz. Man kann sich beim Lesen der
Berichte der seherischen und prophetischen Kraft nicht entziehen. Als ich es las, dachte ich, dass das wahr sein müsse ...
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... kontemplation ...

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8.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Sir 47, 7 Als David die Krone trug, führte er Krieg und demütigte ringsum die Feinde. Er schlug die feindlichen Philister und zerbrach ihre Macht bis heute.
8Bei allen seinen Taten stimmte er Loblieder an auf Gott, den Höchsten, mit rühmenden Worten. Er liebte seinen Schöpfer von ganzem Herzen, alle Tage pries er ihn mit Liedern.
9Vor dem Altar ließ er Saiteninstrumente aufstellen und schuf Psalmweisen für die Harfenbegleitung.
10Den Festen verlieh er Glanz und verschönerte die Feiertage im Kreislauf des Jahres. Vom Lobgesang auf Gottes heiligen Namen hallte das Heiligtum wider schon vor dem Morgen.
11Der Herr verzieh ihm seine Sünde und begründete seine Macht für immer. Er übergab ihm das Königsgesetz und festigte seinen Thron über Israel.
~
Auch uneingestanden wünscht sich jeder Mensch eine solche segensreiche Sicherheit, ein solch erfülltes Leben, wenn ein in Gott lebender König wäre, wie David war. In der Vollkommenheit Gottes schlägt er die Feinde des Heils nieder, die Tod und Zerstörung bringen wollen, und schafft einen Frieden des Herzens, den nur Gott geben kann, und den nur ein von Gott gewählter und eingesetzter König garantieren kann ...
... kontemplation ... 

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7.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Hebr 12, 22 Sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung
23 und Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten
24 und zu dem Mittler des neuen Bundes, Jesus, und zu dem Blut der Besprengung, das besser redet als Abels Blut.
~
Wir Gläubigen sehen die Stadt des Lebendigen Gottes, und allein ihre Erscheinung ist ewige Seligkeit. Und noch mehr ewige Seligkeit sind die Herrlichkeiten der Engel und die Herrlichkeit Gottes und die Herrlichkeit des Lammes, Jesus Christus, unseres Gottes und Herrn ... Ewiges Leben ...
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... kontemplation ... stille ...

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6.Feb2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Gal 2, 20 Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. So weit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.
~
Lassen wir einmal alle unsere Fragen und Zweifel, lassen wir unser Hadern und Zagen, und lassen wir uns einmal dem Andrängen Christi Jesu, unseres Herrn und Gottes,
geöffnet - dann lebt Gott je in mir; dann gewinnt alles Irdische einen anderen Sinn; dann sehen wir gleichsam mit den Augen Gottes alles und nochmals alles, und wir erlangen die Ruhe, die uns freisetzt zum arbeiten im Hier und Jetzt. ...
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... kontemplation ... stille ...

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5.Feb.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
1 Kor 1, 26 Seht doch, liebe Brüder, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Angesehene sind berufen.
27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist;
28 und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist,
29 damit sich kein Mensch vor Gott rühme.
30 Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung,
31 damit, wie geschrieben steht (Jeremia 9,22-23): »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!« -
(Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luther in der revidierten Fassung von 1984. Durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung.) -
~
Glauben wir, wir seien Wissende, die etwas definitiv und unstreitig wüssten? Dann sind wir die wahren Dummköpfe, und die von uns als dumm und krank Beurteilten sind dann die wahrhaft Weisen, da sie demütig und in Gottes Liebe einbeschlossen sind. Es gibt die asketische Tradition der ‘Narren Christi’ (Symeon von Edessa; Andreas Salós von
Konstantinopel u.a.; orthodoxe Glaubensformen), die ihr tiefes Wissen um Gott einsenken in eine tiefe Demut, indem sie sich nach außen töricht verhalten ...
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4.2.2013 FB JESUS CHRIST THE SON OF GOD
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Jak 4,4 Ihr Abtrünnigen, wisst ihr nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.
~
Die innere Haltung ist maßgebend: Wenn man einseitig das Weltliche schätzt, wird man Gott aus dem Blick verlieren. Nur wer Gott an erster Stelle schätzt, hat Gott zum wahren Freund und die Welt dazu. ...
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3.Feb.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
1 Kor 13, 8 Die Liebe hört niemals auf. Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.
9Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;
10wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.
~
Auch die Erkenntnis vergeht? Das ist ein Schock für uns Menschen. All unser Wissen und Erkennen, das ist doch großartig! - Nein, es ist nichts im Vergleich zu Gott und seiner
Liebe, die das Größte und Erhabenste je und je in unendlicher Weise übersteigt und durchglüht, so wie die helle Sonne ein Kerzenlicht durchglüht und verschwinden lässt ...
...
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2.Feb.2012 Darstellung des Herrn im Tempel (‘Mariae Lichtmess’)
:
Luk 2, 29 Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht nach deinem Wort in Frieden;
30 denn meine Augen haben dein Heil gesehen,
31 das du bereitet hast im Angesicht aller Völker:
32 ein Licht zur Offenbarung für die Nationen und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel.
~
Es ist denkbar, mitten im Leben Gottes übergroße Herrlichkeit und Allmacht und sein Sein dermaßen verdichtet und deutlich zu sehen, dass man bereit ist, aus diesem Leben
herauszugehen ...
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1.Feb2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
Herz Jesu Freitag
:
Hebr 10, 35 Werft also eure Zuversicht nicht weg, die großen Lohn mit sich bringt.
~
Daran hängt so Vieles: Hoffnung und Zuversicht nicht aufzugeben, sondern immer wieder und immer wieder sich an der Zuversicht festmachen, dass Gott auf JEDEN FALL mit uns ist und uns auf den Weg zur Fülle des Lebens geleitet, gleich was immer passiert ...
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29.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Ps 40, 9        Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude,
          deine Weisung trag‘ ich im Herzen.
~
Den Willen eines anderen zu tun, fällt uns schwer. Hier aber geht es um den Willen Gottes unseres Schöpfers, der uns sagt: Liebt einander - achtet einander, respektiert einander, seid nicht übelgesonnen miteinander, sondern achtet euch, so wie auch ich, Euer Gott, jeden einzelnen von euch achtet und liebt. Wir sollten uns wenigsten bemühen, den jeweils anderen wertzuschätzen, das ist schon viel ... Nur so erfüllen wir den Willen Gottes, und es ist eine heilige Aufgabe, unsere heilige Pflicht ...
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27.Jan.2012 Schott Messbuch - Thomas von Aquin - erzabtei-beuron.de
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Weish 7, 7 Ich betete, und es wurde mir Klugheit gegeben; ich flehte, und der Geist der Weisheit kam zu mir.
8Ich zog sie Zeptern und Thronen vor, Reichtum achtete ich für nichts im Vergleich mit ihr.
9Keinen Edelstein stellte ich ihr gleich; denn alles Gold erscheint neben ihr wie ein wenig Sand, und Silber gilt ihr gegenüber so viel wie Lehm.
10Ich liebte sie mehr als Gesundheit und Schönheit und zog ihren Besitz dem Lichte vor; denn niemals erlischt der Glanz, der von ihr ausstrahlt.
15Mir aber gewähre Gott, nach meiner Einsicht zu sprechen und zu denken, wie die empfangenen Gaben es wert sind; denn er ist der Führer der Weisheit und hält die Weisen auf dem rechten Weg.
16Wir und unsere Worte sind in seiner Hand, auch alle Klugheit und praktische Erfahrung.
~
Die Weisheit ist ewig, und ihr Glanz ist größer als die Sonne, denn sie leuchtet auch in der Finsternis. Sie ist Gott, denn in ihr wirkt Gott rein. - Thomas von Aquin war einer der
klarsten Geister, einer der größten Intellektuellen (nach ihm Meister Eckhart von
Hochheim) der Christenheit. Mit scharfem Verstand analysierte er die Aussagen der
Heiligen Schrift im Blick der Philosophie des Aristoteles u.a., und er zeigte, wer Gott ist und welche Gottes Wege sind. - "Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel." - Über die Macht Gottes. ...
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... kontemplation ... stille ...
 

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27.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Ps 34,6 Blickt auf zum Herrn, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
~
Warum tun wir es nicht? Sind wir etwa zu gering? Nein, sondern wir schauen als geliebte Kinder Gottes auf Ihn, unseren himmlischen Vater, und wir tun es ohne Scham oder
Unterwürfigkeit. Vor einem irdischen König würden wir vielleicht erröten und ihm Respekt erweisen - was ja auch unter uns Menschen angemessen ist. Vor Gott jedoch, dem
Allerhöchsten, dürfen wir in Vertrauen und Hingabe, ja mit Zuneigen und Liebe,
aufschauen, und unser Leben wird dadurch reich - unendlich reich, denn Gott schenkt uns alles, sogar sich selbst ...
...
... gebet ... kontemplation ... stille ...

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26.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de

- TAGESGEBET -

Gott.

Du suchst Menschen, die von dir sprechen

und der Welt deine gute Botschaft weitersagen.

Hilf uns,

Trägheit und Menschenfurcht zu überwinden

und deine Zeugen zu werden -

mit unserem ganzen Leben.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn,
der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
~
Es gibt keine edlere Aufgabe und keinen wertvolleren Kampf, als dass ein Mensch ein Künder und Botschafter Gottes, des Allerhöchsten, des Königs der Könige, der die sichtbaren und unsichtbaren, die denkbaren und undenkbaren Wirklichkeiten regiert, ist ...
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... kontemplation ... stille ...

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25.Jan.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
- Tagesgebet -

Gott, du Heil aller Völker

du hast den Apostel Paulus auserwählt,

den Heiden die Frohe Botschaft zu verkünden.

Gib uns, die wir das Fest seiner Bekehrung feiern,

die Gnade, uns deinem Anruf zu stellen

und vor der Welt deine Wahrheit zu bezeugen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in Einheit mit dem Heiligen Geist mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
~
Die Frohe Botschaft für alle Menschen auf Erden, auch für alle Kreaturen, lautet: Wir alle sind in Gott erlöst, durch Christus Jesus im Heiligen Geist. Wer dies erfasst, erlangt die Fülle des Lebens, alles Dunkle weicht und alle Rätsel lösen sich, und Gott umarmt uns ...
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... kontemplation ... stille ...

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24.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 

Eph 3, 8 Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi
9 und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluss ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat;
10 damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde.
11 Diesen ewigen Vorsatz hat Gott ausgeführt in Christus Jesus, unserm Herrn,
12 durch den wir Freimut und Zugang haben in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn.
~
Durch den unermesslichen Reichtum Christi, den er uns schenkt, haben wir Freimut und  Zuversicht im Glauben. Wir sind zu Priestern und Königen eingesetzt worden von Gott durch Christus Jesus, und sind freie Mitbürger im Königreich Christi Jesu, unseres Herrn und Gott ...
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... kontemplation ... stille ...

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Aus Herrnhuter Losungen Mittwoch, 23.1.2013
:
Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt?
- Hesekiel 18,23
~
Gottes Heilswille ist unerschütterlich.
Er setzt alles daran, den übelwollenden Menschen zu suchen
und ihn auf den Weg der Erlösung zu führen ...
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... kontemplation ... stille ...

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22.Jan 2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
TAGESGEBET

Gott.

Du bist uns nahe,

noch bevor wir zu dir kommen.

Du bist bei uns,

noch bevor wir uns aufmachen zu dir.

Sieh deine Gemeinde, die auf dich schaut:

Sieh unsere Sehnsucht nach Glück,

unseren Willen zum Guten

und unser Versagen.

Erbarme dich unserer Armut und Leere.

Fülle sie mit deinem Leben,

mit deinem Glück, mit deiner Liebe.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in Einheit mit dem Heiligen Geist mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
~
Wenn wir Menschen uns ehrlich betrachten, stehen wir jämmerlich da mit unseren
Verfehlungen. Die großen Erfahrenen in den Dimensionen des Geistes ( z.B. Augustinus von Hippo, Thomas von Aquin, Juan de la Cruz uvm.) sagen, dass jeder Mensch Dunkel und Zerstörung in sich hegt, in Gedanken, Worten, Taten. Dennoch haben wir den Willen zum Guten, und Gott eilt uns entgegen ...
...
... kontemplation ... stille ...


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20.Jan.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Tagesgebet

Allmächtiger Gott,

du gebietest über Himmel und Erde,

du hast Macht über die Herzen der Menschen.

Darum kommen wir voll Vertrauen zu dir;

stärke alle die sich um die Gerechtigkeit mühen,

und schenke unserer Zeit deinen Frieden.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in Einheit mit dem Heiligen Geist mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
~
Wahre Gerechtigkeit kommt nicht aus Reflexionen über eine gerechte Gesellschaft,
sondern aus dem Herzen und im Vertrauen auf Gott,
in Demut, die auf den Willen, d.h. auf den Heils-Willen Gottes sieht,
und in der Suche nach dem Frieden Gottes, der nicht allein das Schweigen
der Feindschaften meint, sondern vor allem den Frieden der Herzen ...
...
... kontemplation ... stille ...

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19.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron-de 
TAGESGEBET

Gott.

Du kennst uns besser, als wir uns selber kennen.

Du weißt, wie sehr wir

der Änderung und Umkehr bedürfen.

Aber du trittst nicht mit Gewalt an uns heran

oder mit List.

Du kommst zu uns mit deinem Wort -

deinem offenen und guten,

deinem fordernden und heilenden Wort.

Gib, dass wir dir heute nicht ausweichen,

dass wir uns öffnen

und dein Wort annehmen:

Jesus Christus,

deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,

der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
~
Warum kommt Gott nicht mit Gewalt und überzeugt uns dadurch? Weil er möchte, dass wir von uns aus seinen Weg finden, und weil er Gewalt allgemein nicht duldet. Außerdem ist er von unendlich überragender und absoluter Souveränität und bedarf jener Methoden nicht, die wir Menschen anwenden ...
...
... kontemplation ... stille ...

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http://www.youtube.com/watch?v=Aw_n8kOhQ88&feature=share&list=PL17C871C4D57B4DE8 

17.Jan.2013 Hl. Antonius der Große www.heiligenlexikon.de 
:
Eph 6, 10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels.
12 Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
13 Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt.
14 So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit
15 und an den Beinen gestiefelt, bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens.
16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen,
17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
18 Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen ...
~
Ein heiliger, außerordentlich bedeutsamer Kampf ist der gegen die Kräfte der Zerstörung, die sich in Mächte des Lichts verkleiden und Vorgaukeleien treiben. Eine religiöse Lehre kann als Licht daherkommen und ist doch verkettet in Irrwege des Egoismus. Seelische Regungen können Seligkeit vorgaukeln und sind dennoch Täuschung und Tand. Der Kampf der menschlichen Seele gegen die Anti-Götter und für das Aufscheinen des
einzigen Gottes „Ich bin der ich bin“ und des Reiches Christi geschieht vor allem in
Einsamkeit ...
...
... kontemplation ... Askese ... stille ...


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16.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
- TAGESGEBET -
Barmherziger Gott,

du hast deinen Sohn in diese Welt gesandt,

um die Menschen

aus der alten Knechtschaft zu erlösen.

Schenke allen, die auf deine Hilfe warten,

die Freiheit des neuen Lebens.

Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit
des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
~
Die alte Knechtschaft: Die fast unausrottbare Ansicht, der Mensch müsse etwas vor Gott leisten, um das letztgültige Heil zu erlangen. Gott jedoch zeigt uns in Christus Jesus
seinen uneingeschränkten Heils-Willen für jeden Menschen. Wir nun sind bereits erlöst, doch ziemt es sich für jeden einzelnen und für mich als unendlich reich Beschenkten, dass ich mich täglich korrigiere und korrigieren lasse, um Gottes Reich, d.h. Glaube,
Hoffnung, Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit jeweils im Hier und Jetzt aufscheinen zu lassen. Nicht vergeblich hat Jesus unendlich gelitten an unserer Bosheit - und als Gott hat er obsiegt in Herrlichkeit ...
... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/Z1WxqIOPlqk 


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15.Jan.2013 losungen.de
:
Dein Knecht lässt sich durch deine Gebote warnen.
    Psalm 19,12
.
Die alte Bezeichnung 'Knecht' ist nach den Worten Jesu zu verwandeln in 'Freund', da
Jesus sagt:
Joh 15,15 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn der Sklave weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe. -
Dies ist der große Unterschied zum Islam, der im Knechts-Denken verbleibt. -
Wer sich warnen lässt, ist gut beraten. Er wird alles daran setzen, künftig sauberer zu handeln und zu leben, vor allem wenn es gegenüber einem Freund gilt, und dieser Freund ist Jesus der Christus, der König der Könige ...
...
... kontemplation ... stille ...

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14.Jan.2013

http://youtu.be/0-fDS10EYj4

Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
http://youtu.be/0-fDS10EYj4 

TAGESGEBET

Gott, unser Heil,

in deiner wunderbaren Vorsehung

hast du bestimmt, dass das Reich Christi

sich über die ganze Erde ausbreiten soll.

Du willst, dass alle Menschen

von ihrer Schuld erlöst und gerettet werden.

Lass deine Kirche leuchten

als Zeichen des allumfassenden Heiles.

Hilf ihr,

das Geheimnis deiner Liebe zu verkünden

und es an den Menschen wirksam zu machen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
~
Gott will, dass alle Menschen von ihrer Schuld erlöst und gerettet werden,
und die Kirche zeigt das allumfassende Heil in Gott und in der Liebe
Gottes. Kein einziger Mensch soll verlorengehen ...
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... kontemplation ... stille ...

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13.Jan.2013

Tölzer Knabenchor „Bereite dich Zion“:  
http://youtu.be/49HnJ1pdO-Y

Es erhöht die Lebensfreude, das Leben wird durchleuchtet und angestrahlt von
Jesus Christus - schon jetzt und dann, wenn Er wiederkommen wird!
Bereiten wir uns für Sein, Christi, Wiederkunft! Er ist schon hier, und so können
wir uns schon jetzt einlassen auf Sein Licht, Sein Leben, das die absolute
Lebens-Erfüllung ist, geschenkt von Gott durch Christus Jesus im Heiligen Geist,
Dessen Wahrheit unendlich viel größer ist al all unsere irdischen Wahrheiten ...

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12.Jan.2013

http://www.youtube.com/watch?v=RwFYUJb03d0&feature=share&list=PLFE7A0E20CE691AEB

Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Tagesgebet

Allmächtiger Gott,
du hast den Heiden
die Geburt des Welterlösers geoffenbart
und die Weisen durch den Stern zu ihm geführt.
Lass uns immer tiefer erfassen,
dass Christus zu unserem Heil Mensch geworden ist.
Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
~
Die drei Weisen aus Mesopotamien oder aus Persien waren weder Juden noch Christen; gleichwohl gelten sie als Heilige. So sind auch heute solche Menschen, die mit ihrem Geist und Herzen sehr nahe bei Gott sind, durchaus Heilige, und es gibt weltweit, Gott sei’s gedankt, sehr viele Heilige, die eher unbekannt bleiben. In der Fülle der Zeiten
werden sie offenbar ...
... kontemplation ... stille ...

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8.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
1 Joh 4, 7 Liebe Brüder, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.
8Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist die Liebe.
~
Wer sich nicht bemüht, dem anderen Menschen mindestens Achtung und Respekt
entgegenzubringen, wer sich nicht bemüht, möglichst Wertschätzung und Zuneigung zu zeigen, da Gott jede Seele liebt, versteht nichts von Gott, vom Leben, von der Wahrheit, vom Glück und Heil, von Erlösung, vom Himmel ...
...
... kontemplation ... stille ...

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7.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 4, 1 Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.
2Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott.
~
Viele Menschen verrühren, verbiegen und verkürzen das Evangelium: Jesus sei nicht auferstanden, und er sei nicht Gottes Sohn usw. Das ist eigene Menschen-Suppe, die nicht von Gott ist. Wir Menschen sind gesegnet, frei zu bekennen und zu glauben, dass Jesus von Nazareth der Christus ist, dass ihn Gott auferweckt hat vom Tode zum Leben, und dass er uns Menschen dadurch erlöst hat. Mögen doch alle Menschen ihre selbstgemachten Bettelkleider eines Falschglaubens ablegen und Jesus Christus hereinlassen in ihre Herzen ... Soli Deo Gloria - Gott Allein die Herrlichkeit.
...
... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/aSTwYBednJw 


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6.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
- Tagesgebet -
Allherrschender Gott,
durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind,
hast du am heutigen Tag
den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart.
Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt.
Führe uns vom Glauben
zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit.
Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn,
unseren Herrn, der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
Gott ist Herrscher, indem er als leuchtender Stern allen Menschen leuchtet und sie in ein Licht taucht, das sein Licht ist. Es ist das Licht der Weisheit, des rechten Tuns, des
Lebens, auch des rechten Weges, der Wahrheit, der Liebe. Die drei Weisen waren
Astronomen und Gelehrte der Mathematik, Philosophie, Medizin. Die antiken Philosophen Pythagoras, Plato, Aristoteles waren von dieser Art. In ihren Forschungen haben sie
diesen Stern gesehen, vielleicht war es eine astrologisch-mathematische
Schlussfolgerung. Ich halte dafür, dass sie umfassendes Wissen und Weisheit gehabt
haben müssen; auch dann, wenn man zugleich unterstellen darf, dass die Erzählung an sich und formal von legendarischer Art ist. Das heißt nicht zwingend, dass es sich nicht genauso zugetragen hat.
...
... kontemplation ... stille ...

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5.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
1 Joh 3, 13 Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch hasst.
14Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.
~
‘Welt’ bedeutet die hoffnungslose Verfallenheit an die Dinge des Irdischen, die maßlos ist, so wie ein Spielsüchtiger an die Glücksspiele verfallen ist. Wer die Menschen und alle Kreatur liebt, d.h. ihnen achtungsvoll und behutsam gegenübertritt, handelt nicht im Sinne von ‘Welt’, denn sie sucht Vorteile, nicht Liebe. In Gott aber gilt Liebe, Zuwendung,
Achtung vor dem je Anderen, Zuneigen, Freundlichkeit. Es lohnt sich, daran zu arbeiten in unserem je eigenen Herzen und Gemüt. Erkennen wir dies, dann sind wir nahe bei Gott ...
... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/iKgb6fMehxI  


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4.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Jes 9,2 Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht;
über denen, die im Land der Finsternis wohnen,
leuchtet ein Licht auf.
~
Es ist leicht zu sehen, dass vieles dunkel ist unter uns Menschen. Seien wir zurecht
hoffnungsvoll und zuversichtlich, dass Gott - als Einziger! keiner von uns Menschen! - das Patent-Rezept hat, Sein Licht der Herrlichkeit leuchten zu lassen; und es leuchtet schon! In dieser Tröstung helfen wir mit, dass es leuchte, und sei es nur in einem guten Wort, das wir jemandem sagen ...
... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/5nkZHidDGUk   Libera. Lux aeterna.

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3.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Joh 1, 29 Am folgenden Tag sieht er Jesus zu sich kommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!
30 Dieser ist es, von dem ich sagte: Nach mir kommt ein Mann, der vor mir ist, denn er war eher als ich.
31 Und ich kannte ihn nicht; aber damit er Israel offenbar werde, deswegen bin ich gekommen, mit Wasser zu taufen.
32 Und Johannes bezeugte und sprach: Ich schaute den Geist wie eine Taube aus dem Himmel herabfahren, und er blieb auf ihm.
33 Und ich kannte ihn nicht; aber der mich gesandt hat, mit12 Wasser zu taufen, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, dieser ist es, der mit Heiligem Geist tauft.
34 Und ich habe gesehen und habe bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist.
~
Ein sehr kraftvolles Zeugnis, voller Wahrheit, voller Demut, voller unerschütterlicher
Gewissheit: „Und ich habe gesehen und habe bezeugt, dass dieser der Sohn Gottes ist.“ Wer will sich mit Herzenswahrheit diesen Worten entziehen, oder wer will sagen: Das ist ein falsches Zeugnis. Niemand vermag dies, und selbst wenn er es mit Worten täte, so würde das Zeugnis des Johannes umso machtvoller dastehen wie eine unüberwindliche Festung.

http://youtu.be/Z1WxqIOPlqk 


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„Wenn der Gedanke vergeht, so vergeht auch Gott. Man soll vielmehr einen
wesenhaften Gott haben, der weit erhaben ist über die Gedanken des Menschen."
 ...
Gott in Wahrheit denken ist Geschenk von Gott Selbst.“
    Meister Eckhart, Reden der Unterweisung.
~
Wer Gott mit den Möglichkeiten des Denkens erreichen will, wird fehl gehen. Zwar kann man mit Forschen und Denken sehr weit gelangen, aber nur soweit, dass man mit hinlänglicher Sicherheit die Grenze erkennen kann, an der jedes Denken aufhören muss und wo das Universum des letzten Mysteriums beginnt. Dies erfordert ein Wahr-Denken, in dem sich Wahrheit selbst zu Wort meldet, wo nur das Geschenk durch Gott hilfreich ist ...
...
... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/shL5EtR5qg8 

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1.Jan.2013 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Psalm 67
1 Dem Chorleiter. Mit Saitenspiel. Ein Psalm. Ein Lied.
2 Gott sei uns gnädig und segne uns, er lasse sein Angesicht leuchten über uns, //
3 dass man auf der Erde erkenne deinen Weg, unter allen Nationen deine Hilfe!
4 Es sollen dich preisen die Völker, Gott; es sollen dich preisen die Völker alle.
5 Es sollen sich freuen und jubeln die Völkerschaften; denn du wirst die Völker richten in
Geradheit, und die Völkerschaften auf der Erde - du wirst sie leiten. //
6 Es sollen dich preisen die Völker, Gott; es sollen dich preisen die Völker alle.
7 Die Erde gibt ihren Ertrag; Gott, unser Gott, wird uns segnen.
8 Gott wird uns segnen, und alle Enden der Erde werden ihn fürchten.
~
Wir wollen nicht in Täuschungen verharren: Genau so, wie in diesem Psalm beschrieben, wird es sein, und so ist es schon jetzt, für denjenigen, der sieht: Gott ist Geradheit, Gnade, Segen,
leuchtendes Antlitz, Weg, Hilfe, Lobpreis, Leitung - HERRLICHKEIT ... Geben wir Acht: Wir Menschen bauen uns gern unsere eigene Welt und konstruieren unsere eigenen Gedanken. Sie sind jedoch nicht Gottes Gedanken. Ich sehe in den Gesamt-Schriften des Alten und Neuen Testaments, sowie aus den Summen vieler anderer Religionen, dass die Offenbarungen wahr sind, nicht
hingegen sind unsere menschlichen Konstrukte wahr. Unsere Intelligenz reicht für das Irdische, nicht für das Transzendentale.
...
... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/9yVIfd1gEos 


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31.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Joh 1, 14 Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
~
Die Unmittelbarkeit von Gott und uns Menschen ist für viele schwer zu akzeptieren. Das Fragen, wie es gemeint sei, und welche Symbolik es sei, und dann das Gedankenspiel in unseren
menschlichen Hirnen, die dafür unzureichend sind, führt in die Sackgasse. Nehmen wir doch wie ein Kind das unendlich große Geschenk entgegen: Gott wird Mensch im Kind von Bethlehem und schenkt uns die Gnade, dadurch unmittelbar in Ihm, mit Ihm und auf Ihn hin zu leben.
...
... kontemplation... stille ...

http://youtu.be/B1bnunvl1Vw 


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30.12.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
1 Joh 3, 1 Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
2Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
21Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht;
22alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt.
23Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.
24Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.
~
Aus dem Blickwinkel des ‘vernünftigen’ und ‘weltlichen’ Denkens sind Gottes Wege oft Torheit, und wir wollen das in Christus Geschehene nicht annehmen. Die Welt verhöhnt den Glauben an Christus, aber sie bleibt herausgefordert. Wenn wir hingegen an Christus festmachen, mit Geduld und geöffnetem Herzen, erkennen wir den Weg und gehen ihn.
...
... kontemplation ... stille ...

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29.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
:
Ps 96, 4 Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen,
          mehr zu fürchten als alle Götter. - (R)
5        Alle Götter der Heiden sind nichtig,
          der Herr aber hat den Himmel geschaffen.
6        Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht,
          Macht und Glanz in seinem Heiligtum.
~
Gott ist der absolute Souverän des bekannten und unbekannten Universums. Als Religionswissenschaftler habe ich gefunden, dass es zwar Erhabenes und außerordentlich Bewundernswertes in der Geschichte der Menschheit und ihres Geistes gibt, dass es jedoch beim Gott Jesu Christi um eine je und je alles umfassende und alles übersteigende Instanz geht, welche allein in unendlicher Weise anbetungswürdig ist, und die uns zum letztgültigen Heil führen will ...
...
... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/CEu48b2iZ4g 

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28.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
I Joh 1, 5 Das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm.
6Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis leben, lügen wir und tun nicht die Wahrheit.
7Wenn wir aber im Licht leben, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
8Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.
9Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
~
Wir Leben im Licht, wenn wir unsere Sünden erkunden und dann vor Gott hintragen. Sünden sind mangelnde Liebe, Hass, Wut, Neid, Missgunst, Verachtung, Gier, bleibende Dummheit bei dem, der sich informieren könnte und es gleichwohl nicht tut. Suchen wir die Erhabenheit und Reinheit
Gottes, dann sind wir im Licht Gottes ...
...
... kontemplation ... stille ...

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17.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
1 Joh 1 Brüder! 1 Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens.
2Denn das Leben wurde offenbart; wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns offenbart wurde.
3Was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt. Wir aber haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
4Wir schreiben dies, damit unsere Freude vollkommen ist.
~
Johannes, einer der Zwölf, ist ein mystisch begnadeter Mensch, der die ungeheuerliche Tiefe der Liebe Gottes und Jesu Christi geschaut hat, und der Geheimnisse des Willens Gottes sah:
Uneingeschränkte, absolute Liebe zu uns Menschen und zur ganzen Schöpfung, und wir Menschen sollen dies erkennen und in unsere Herzen einsenken ...
...
... kontemplation ... stille ...

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26.12.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Apg 6, 57
>
Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
58trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
59So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
60Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.
~
Hass und Wut sind in uns Menschen solche Kräfte, die zerstören wollen, letztlich auch uns selbst. Im Grunde möchte kein Mensch dieses Ungute in sich wohnen lassen. Das Mittel dagegen ist stetes Ausschauen und Hinhören auf Gott, Beten, Besinnung, Etablierung eines ruhigen und souveränen Geistes in unserer Wesen-Tiefe ... 
...
... kontemplation ... stille ...

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25.12.2012
Ein wahres geistliches, mystisches Ereignis: Das Jesuskind ist gegenwärtig und lässt mit sich reden, es zeigt seine Lebendigkeit, zeigt, dass es LEBT.

Der begnadete Zelebrant wartet, versunken im Gebet, dass er das Heilige Kind ergreifen und in die Mitte der andächtig Zelebrierenden holen kann. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass das Kind sich selbst bewegt und gleichsam tanzt.

http://www.youtube.com/watch?v=XxAY2DxHlBE&feature=share&list=PLF9C6973410C9379A

http://www.youtube.com/watch?v=P0lhOE1-tyw&feature=share&list=PLF9C6973410C9379A

Sancte Iesu Infans benedice nos ...

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Herrnhuter Losungen Samstag, 22.12.2012
:
Nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit.
Psalm 119,43
.
Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse.
1.Korinther 4,1
~
Wahrheit ist zu finden: Jedes Bemühen um letztgültige Wahrheit mündet in Gott oder driftet
dorthin, auch wenn jemand sich deses nicht klarmacht. Nur wenn man hängenbleibt in irgendeinem Stand der Suche, ist die Wahrheit noch immer verborgen. - Ja, seien wir Diener Christi und
Haushalter über Gottes Geheimnisse! Soli Deo Gloria!

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Ps 33, 12      Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist,

          der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat. - (R)

20      Unsre Seele hofft auf den Herrn;

          er ist für uns Schild und Hilfe.

21       Ja, an ihm freut sich unser Herz,

          wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.

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Herz Jesu Bulletin, Donnerstag, 20. Dezember 2012
Gebet der Eltern zu den Schutzengeln ihrer Kinder

Ihr heiligen Schutzengel, ihr treuen gottbefohlenen Freunde meiner Kinder,
ich wende mich vertrauensvoll an euch.
Erfleht mir vor allem die Gnade, dass ich sie alle für Gott und den Himmel erziehe.
Beschützet sie, wo mein Auge nicht über sie wachen kann.
Begleitet sie, wohin ihnen mein Fuß nicht folgen kann.
Warnt sie, wo meine Stimme nicht zu ihnen dringt.
Führt und rettet sie für den Himmel! Amen.
~
Wer seine Kinder bewusst in die Obhut der Engel Gottes gibt, tut etwas sehr großartiges. Das Kind ist sofort im Mittelpunkt der Liebe Gottes und kann so nicht verlorengehen, sondern wird die Fülle des Lebens erfahren. Empfehlenswert ist die Wiederholung dieses Gebets über alle Jahre hin. -
Laudetur Iesus Christus in aeternam AMEN.

http://youtu.be/uwDRZMoJtkk 


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Herz Jesu Apostolat Dienstag, 18.&19. Dezember 2012
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Papst Benedikt XVI.: Wie können wir die Stimme Gottes hören?
Die Begegnung zwischen dem Himmelsboten und der Unbefleckten Jungfrau geht völlig unbemerkt vonstatten: Niemand weiß es, niemand spricht darüber. Wenn dieses Ereignis in unserer Zeit geschähe, würde es keine Spur in den Zeitungen und Zeitschriften hinterlassen, denn es ist ein Geheimnis, das im Stillen geschieht. Die wirklich großen Dinge geschehen oft unbemerkt, und die tiefe Stille erweist sich als fruchtbarer als die hektische Geschäftigkeit, die in unseren Städten herrscht, die aber auch – im entsprechenden Verhältnis – schon in wichtigen Städten wie dem damaligen Jerusalem gelebt wurde: jener Aktivismus, der uns unfähig macht innezuhalten, ruhig zu sein, die Stille zu hören, in der der Herr seine sanfte Stimme vernehmen läßt. An jenem Tag, an dem Maria die Verkündigung des Engels empfing, war sie ganz gesammelt und gleichzeitig offen, um auf Gott zu hören. In ihr ist kein Hindernis, keine Abschirmung, nichts, was sie von Gott trennt.
- Papst Benedikt XVI.: Ansprache am 8. Dezember 2012
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Nach menschart, in großen Gesten und Aufzügen, meldet sich Gott nicht zu Wort. ER, der
allerhöchste und absolute Souverän spricht in den kleinen Gesten, in den vermeintlich banalen
Geschehnissen, letztlich in der Stille. „Ein Wort sprach der Vater, welches sein Sohn war, und er sprach es im ewigen Schweigen, und im Schweigen hört es die Seele.“ Juan de la Cruz.
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... kontemplation ... stille ...


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18.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Eröffnungsvers.
Unser König wird kommen,

Christus, das Lamm, das Johannes uns ankündet.
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NICHT der Weltuntergang wird kommen, sondern Christus, der Erlöser. Der wahrhaft souveräne und erhabene Gott, der im unzugänglichen Licht wohnt, neigt sich zu uns Menschen und wird Mensch. Er wird ein verletztliches Kind, das ein Leben lang verletzt wird, weil wir Menschen uns insgesamt ein Leben lang verletzen durch Hass, Verachtung, Neid, Missgunst, Missverstehen ... Gott rettet uns, indem ER Mensch wird und seine Gottheit hineintaucht in uns und in unser
sündhaftes, verletzendes und verletztes Sein, unser Sein ...
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Durch Christus Jesus geheilt, ist in uns unendliche Freude und Licht ...
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... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/KWMRYMVhRCU 

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17.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Schlussgebet
Allmächtiger Gott,
du hast uns mit den heiligen Gaben gestärkt.
Entzünde in uns das Feuer deines Geistes,
damit wir gleich den Lichtern am Himmel strahlen,
wenn dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, kommt.
Er, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
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Gott entzündet in uns das Feuer seines Geistes, um das Kommen des Gottessohnes mit
übernatürlichem Licht zu begleiten ...
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... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/5nkZHidDGUk   Libera: Beata Lux (Seliges Licht)

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Herz Jesu Bulletin
Sonntag, 16. Dezember 2012
Weihnachtspredigt (181) des hl. Augustinus

Predigt 181

"Wir nennen Geburtstag des Herrn den Tag, an dem die Weisheit Gottes sich in einem Kind offenbarteund dasWort Gottes, das sich ohne Worte ausdrückt, menschliche Lautevon sichgab. Die in diesem Kind versteckte Göttlichkeit wurde jedochden Magierndurch einen Stern angezeigt und wurde den Hirten von der Stimmeder Engelverkündigt. Mit diesem Fest, das jedes Jahr wiederkehrt, feiernwir alsoden Tag, an dem sich die Weissagung erfüllte: Wahrheit sproßtaus der Erde hervor; Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder (Ps. 84,12). Die Wahrheit,die im Schoß des Vaters ist, ist aus der Erde hervorgesprossen,damitsie auch im Schoß einer Mutter sei. Die Wahrheit, die die ganzeWeltregiert, ist aus der Erde hervorgesprossen, um von den Händen einerFraugehalten zu werden. Die Wahrheit, die ohne Ende die Seligkeit der Engelnährt, ist aus der Erde herausgesprossen, um von der Brust einer Fraugestillt zu werden. Die Wahrheit, die der Himmel nicht umfassen kann, istaus der Erde herausgesprossen, um in eine Krippe gelegt zu werden. Zu wessenVorteil hat sich ein so erhabener Gott so demütig gemacht? Sicher mitkeinem Vorteil für sich selbst, aber mit großem Vorteil füruns, wenn wir glauben.

Erwache, o Mensch: für dich ist Gott Mensch geworden.Wach auf, o du, der du schläfst, erwache von den Toten und Christus wird dich erleuchten (Eph. 5,14). Ich wiederhole, für dich ist Gott Mensch geworden. Du wärst für immer tot, wenn er nicht in der Zeit geboren wäre. Nie wärst du vom Fleisch der Sünde erlöst worden, wenn er nicht ein Fleisch angenommen hätte, das dem der Sünde ähnlich ist. Du hättest dich für immer in einem Zustand des Elends befunden,wenn er nicht mit dir Erbarmen gehabt hätte. Du wärst nicht zumLeben zurückgekehrt, wenn er nicht deinen Tod mit dir geteilt hätte.Du wärst ohnmächtig gewesen, wenn er dir nicht zu Hilfe gekommen wäre. Du wärst verlorengegangen, wenn er nicht gekommen wäre."

Augustinus, Predigt 185, 1

Gebet

Schenk uns deinenChristus, laß uns deinen Christus kennenlernen, laß ihn uns sehen,nicht wie diejenigen ihn sahen, die ihn gekreuzigt haben, sondern wie dieEngel ihn sehen und darüber voll Freude sind. - Komm. zu Ps.84,9.

hrsg. von der Päpstlichen Universität "Augustinianum"


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16.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Jes 12, 2 Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.
3 Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen.
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Wer den Höchsten Gott als sein wahres Heil, sein wahres Leben, seine wahre Kraft erkennt, der weiß, dass er selbst nur weniges vermag, dass hingegen mit seinem Gott ALLES möglich ist: nicht das, was ich mir mit meinem begrenzten Hirn erdenke, aber alles das, was Gott mir schenken
möchte, nämlich sich selbst in seiner unendlichen Fülle. Dies sehe ich auch vor dem Hintergrund vieler religionswissenschaftlicher Gedanken. Klares, lebenspendenes, erfrischendes Wasser tinken aus der Quelle des Lebens-selbst, Gottes-Selbst ...
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...kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/TNENK1oVrrk  

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15.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Tagesgebet

Allmächtiger Gott,
lass deine Herrlichkeit
in unseren Herzen aufstrahlen
und nimm den Todesschatten der Sünde von uns,
damit wir bei der Ankunft deines Sohnes
als Kinder des Lichtes offenbar werden.
Darum bitten wir durch ihn,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
~
Wenn Gottes Licht aufstrahlt, ist letztgültige Erfüllung des Lebens und aller Sehnsüchte. Alle
unsere Sünden werden dann gleichsam verbrannt, so wie das helle Licht der Sonne das winzige Licht eines Streicholzes unbedeutend macht. Dies ist die Ankunft des Kindes in der Krippe in der Nacht ...
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14.Dez.2012 S. Juan de la Cruz (Johannes vom Kreuz, +14.12.1591), Mystiker, Kirchenlehrer.
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„Vergessen sog mich ein.
ich blieb, das Haupt dem Liebsten angeschmiegt,
und ließ mein ganzes Sein
entschwinden. Eingewiegt,
ist unter Lilien mein Gram versiegt.“

Juan de la Cruz, Subida de Monte Carmelo 8, Übers. Oda Schneider.
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Zulassen sollten wir Menschen das Nichts Gottes: Erst wenn wir auch dann Gott in unser Herz, in unsere Liebe  nehmen, wenn der Glaube dürr, angefochten und ganz entschwunden zu sein scheint - dann begegnet uns Gott in unserer eigensten Mitte der Seele, wo der Treffpunkt zwischen Gott und mir ist ... letztgültige Erfüllung alles Seins und Wesens und Lebens ... Eine liebende Mutter und ein liebender Vater umarmt und herzt ein Kind auch dann, wenn es Verdruss erweckt, ja Zweifel, wenn es nicht liebenswürdig zu sein scheint; denn andernfalls wäre es eine verstümmelte Liebe, die nicht wahr wäre ...
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... kontemplation ... stille ...

http://youtu.be/AFp5U4srB7E 

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13.12.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Herr, unser Gott,

wir feiern den Gedenktag
der heiligen Jungfrau und Märtyrin Luzia,
die du uns als Fürsprecherin gegeben hast.
Gib, dass wir nach ihrem Beispiel
als Kinder des Lichtes leben
und einst in der Gemeinschaft der Heiligen
den Glanz deiner Herrlichkeit schauen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit Dir lebt und herrschtvon Ewigkeit zu Ewigkeit
AMEN.
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Kinder des Lichts sind wir Menschen. Leben und verhalten wir uns als Kinder unseres
Gott-Vaters, des Herrn und Vaters aller Lichter ...
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... kontemplation ... stille ...

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12.12.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Jes 40, 25 Mit wem wollt ihr mich vergleichen? Wem sollte ich ähnlich sein?, spricht der Heilige.

26Hebt eure Augen in die Höhe, und seht: Wer hat die Sterne dort oben erschaffen? Er ist es, der ihr Heer täglich zählt und heraufführt, der sie alle beim Namen ruft. Vor dem Allgewaltigen und Mächtigen wagt keiner zu fehlen.
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Philosophisch gesehen kommt Gott kein Sein zu, so wie wir Menschen das Seiende wahrnehmen und definieren. Gott IST DER ER IST: Gott wird erkannt an dem, was ist und geschieht, besonders an den Dingen, die unerreichbar sind, an den ewigen, niemals lösbaren Rätseln. Alle Lösungen
laufen auf Gott hin, und das ist ein Quantensprung insofern, als dann Rätsel nicht Rätsel und
Erklärungen nicht Erklärungen und Erkenntnisse nicht Erkenntnisse sind.

http://youtu.be/thijFuaXD7Y 

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    Karl Rahner:

Das Kind ist gekommen.
Und so wie wir nicht gefragt wurden, ob wir sein wollen, so sind wir auch nicht gefragt worden, ob wir erlöst und befreit werden wollen.
Wir sind es.

Durch dieses Kind.
Seine Gnade wird uns gewiß auch dazu bringen, dieses Erlöstsein anzunehmen.
Denn auch diese Annahme, die die letzte Tat unseres Lebens ist, ist noch einmal Gnade.

Das hat auch Paulus gesagt:
Getreu ist Gott, der uns berufen hat; er wird es auch machen.

    Wir sind vor die Krippe gestellt.
    Es wird uns nicht gelingen,
    von dieser Krippe wegzufliehen.

    Weihnachten ist in der Nacht
    unseres Daseins geschehen.
    Es ist heilige Nacht.
               
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Geheimnis. Rätsel. Doch die Rätsel Gottes sind schöner als die Erklärungen der Menschen. Schönheit ist, idealtypisch gesehen, wahrer als die nackte Faktizität einer Erläuterung. Zauber ist dem Leben näher als entzauberte Wahrheiten, die ohnehin hinterfragbar bleiben ...
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... kontemplation ... stille ...

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10.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
Jes 35, 1 Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blühen.

2Sie soll prächtig blühen wie eine Lilie, jubeln soll sie, jubeln und jauchzen. Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr geschenkt, die Pracht des Karmel und der Ebene Scharon. Man wird die Herrlichkeit des Herrn sehen, die Pracht unseres Gottes.

3Macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest!

4Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott! Die Rache Gottes wird kommen und seine Vergeltung; er selbst wird kommen und euch erretten.
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Das Undenkbare geschieht, wenn Christus der Herr wiederkommt: alle Dinge, die vertrackt und verknotet und unlösbar waren, werden klar und gelöst. Auch die ganze Erde und die Tiere werden aus ihrem ewigen Leiden, die wir Menschen ihnen zugefügt haben, befreit; und sie alle und wir alle werden in unendlicher Freude jubeln. Licht des Heilens - Gott alles in allem und in ihm und durch ihn und mit ihm ...
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2. Adventssonntag 9.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Schlussgebet
Herr, unser Gott

im heiligen Mahl

hast du uns mit deinem Geist erfüllt.

Lehre uns durch die Teilnahme an diesem Geheimnis,

die Welt im Licht deiner Weisheit zu sehen

und das Unvergängliche mehr zu lieben

als das Vergängliche.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
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Wir Menschen wollen lernen, die Welt im Lichte von Gottes Weisheit zu sehen: Lernen, alles mit Liebe, mit Achtung und Wertschätzung anzuschauen, und wir werden wahrnehmen, dass uns Liebe zuteil wird ...
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8.Dez.2012 Mariae unbefleckte Empfängnis
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Luk 1, 38 Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der
Engel.
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Unbeflecktheit, kristallklare Reinheit, Keuschheit wie eine reine Wasserquelle, Klarheit, eine Seele ohne jeden Fehl,
eine Seele, so rein und ungetrübt wie ein geschliffener Diamant, der aufgrund seiner Reinheit und Vollkommenheit
keiner Veränderung bedarf: Das ist der Raum, in dem Gott als Mensch entsteht, und nur dort kann Gott Mensch werden in Form eines neugeborenen Kindes. Marias unbefleckte Seele kannte keine Lüge, keine List, keine Verlogenheit,
keinerlei ungute und dunkle Gedanken des Hasses, des Neids, der Missgunst - sie war so rein wie Gott selbst ...
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7.Dez.2012 AMBROSIUS Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Ps 27, 1        Der Herr ist mein Licht und mein Heil:                                                                        

          Vor wem sollte ich mich fürchten?

          Der Herr ist die Kraft meines Lebens:

          Vor wem sollte mir bangen?

4        Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:

          Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,

          die Freundlichkeit des Herrn zu schauen

          und nachzusinnen in seinem Tempel.

13      Ich bin gewiss, zu schauen

          die Güte des Herrn im Land der Lebenden.

14      Hoffe auf den Herrn, und sei stark!

          Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!
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Es reicht, diesen Worten zu glauben: Es gibt Offenbarungs-Teste in der Heiligen Schrift, die man nicht mit der Ratio, mit dem analytischen Verstand, angehen sollte. Lesen wir immer wieder einmal diesen Text, so werden wir auf lange Sicht erkennen, dass das wahr ist ...
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St. Nikolaus 6.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
Eröffnungsvers   Vgl. Ps 119 (118), 151-152
:
Nahe bist du, Herr, und alles, was du sagst, ist Wahrheit.

Deine Worte werden nicht vergehen,

sie bleiben für immer und ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang so auch jetzt und allezeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
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Was ist wahr? ... Nur das Wort Gottes ist wahr. Wir hören sie in der Heiligen Schrift, in der Quint-Essenz der vielen Worte, und wir schauen: Jesus der Christus, Gott, geboren von einer Magd mit Kristall-reinem Herzen, Jesus Christus, der Höchstselbst Wahrheit über allen Wahrheiten ist, und der zeigt, dass Gott uns lieben möchte, unbedingt und mit aboluter Treue ...
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5.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Jes 25, 6 Der Herr der Heere wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen, mit besten, erlesenen Weinen.

7Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt.

8Er beseitigt den Tod für immer. Gott, der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht. Auf der ganzen Erde nimmt er von seinem Volk die Schande hinweg. Ja, der Herr hat gesprochen.

9An jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten. Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.
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Das ist die Verheißung Gottes durch die Heilige Schrift, die mehrfach wiederholt wird. Als Religionswissenschaftler habe ich viele Schriften im Originaltext gelesen, besonders aus den asiatischen Philosophien. Und ich habe gefunden: Wir tun uns und Gott Unrecht, wenn wir das Wesen dieser Verheißungen auf unser menschliches Denk-Maß
herunterziehen. Ja ich halte dafür, dass Gott die Dinge genauso bereiten wird, wie von dem großen Propheten Jesaja geschaut und beschrieben wurde ...
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4.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Jes 11, 1 Und es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.
2 Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
3 Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören,
4 sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
5 Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und die Treue der Gurt seiner Hüften.
6 Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben.
7 Kühe und Bären werden zusammen weiden, dass ihre Jungen beieinander liegen, und Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder.
8 Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entwöhntes Kind wird seine Hand stecken in die Höhle der Natter.
9 Man wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein, wie Wasser das Meer bedeckt.
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Der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
3 Und Wohlgefallen wird er haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht richten nach dem, was seine Augen sehen, noch Urteil sprechen nach dem, was seine Ohren hören ...
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3.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Mk 16, 17 Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden;

18wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

19Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
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Es ist angemessen, Gott zu glauben; wem sollte man denn sonst glauben, wenn nicht dem Allerhöchsten, Allergrößten, Der das innerste der Welt in Seiner Hand hält? Und der unbedingt unser aller Heil will? Und natürlich bewirkt er, dass wir mit unseren Händen heilen und auch, dass tödliches Gift uns nicht schadet! Und die Dämonen können NICHTS tun, wenn wir sie als Freunde Gottes verscheuchen; und wir reden in Sprachen, die Gott-Höchstselbst SIND, und die die Welt erschüttern - AMEN
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1. Advent 2.Dez.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
:
Ps 25, 8        Gut und gerecht ist der Herr,
          darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.

9        Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
          die Gebeugten lehrt er seinen Weg.
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Demut ist die Haltung, die alles aus Gott kommend weiß, die nichts für sich zugute hält. Was ich als Mensch mache, liegt in letzter Konsequenz in Gottes Hand. Umgekehrt gilt, dass ich Gott alles zutrauen darf, dass ich alles von Ihm
erwarten darf - wenn ich wie ein Kind, bloß, ohne Kraft und ohne Macht, bittend vor ihn hintrete. Nach Teresa von Avila besteht die Demut darin, dass ich Gott alles zutraue, ohne auch nur ein Weniges in meiner Verfügbarkeit zu
sehen ...
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1.Dez.2012 Schott erzabtei-beuron.de
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Offb 22, 1 Der Engel des Herrn zeigte mir einen Strom, das Wasser des Lebens, klar wie Kristall; er geht vom Thron Gottes und des Lammes aus.
2Zwischen der Straße der Stadt und dem Strom, hüben und drüben, stehen Bäume des Lebens. Zwölfmal tragen sie Früchte, jeden Monat einmal; und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
3Es wird nichts mehr geben, was der Fluch Gottes trifft. Der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt stehen, und seine Knechte werden ihm dienen.
4Sie werden sein Angesicht schauen, und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben.
5Es wird keine Nacht mehr geben, und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen in alle Ewigkeit.
6Und der Engel sagte zu mir: Diese Worte sind zuverlässig und wahr. Gott, der Herr über den Geist der Propheten, hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss.
7Siehe, ich komme bald. Selig, wer an den prophetischen Worten dieses Buches festhält.
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Wir Heutigen halten gerne so manches für mythisch und symbolisch, das nicht in unser Denkschema passt. Bei Gott ist es jedoch je und je anders. Wir wissen nicht definitiv, wie es ist und sein wird; aber wir tun gut daran, die Bilder
(Wasser des Lebens, Baum des Lebens etc.) genau so zu nehmen und darüber zu meditieren. Und das ‘bald’, das
Christus Jesus uns verheißt, ist eben bald und nicht am Nimmerleinstag; es kann morgen sein oder in einer Stunde.
Diese mystische Betrachtung widerspricht nicht den Erkenntnissen der Naturwissenschaft, sondern sie sieht hier eine Widerspruchslosigkeit, die freilich in der irdisch-praktischen Logik nicht gilt ...
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29.Nov.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Luk 21, 25 Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres,
26 und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
27 Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit.
28 Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
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Das Ende der Welt wird ein Anfang im Reich Christi Jesu sein. Deshalb können wir aufstehen und unsere Häupter
erheben, zum Himmel aufschauen und voller Freude den HERRN, den Lebendigen Sohn Gottes, begüßen. Sein Reich wird angefüllt sein mit einem unvostellbaren Licht ...
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27.Nov.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Ps 96, 10 Sagt unter den Heiden: Der HERR ist König. Er hat den Erdkreis gegründet, dass er nicht wankt. Er richtet die Völker recht.
11 Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich, das Meer brause und was darinnen ist;
12 das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist; es sollen jauchzen alle Bäume im Walde
13 vor dem HERRN; denn er kommt, denn er kommt, zu richten das Erdreich. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit seiner Wahrheit.
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Es kommt darauf an, wie nahe ich Gott zu mir lasse. Dann ist alles Weissagen nichtig. Denn Gott ist in höchstem Maße souverän mit dem, was er tut. Und er verspricht, gerecht zu sein MIT SEINER WAHRHEIT. Wir werden seine Wahrheit erkennen und an uns an ihr neu ausrichten, weil es die letztgültige und maßgebende Wahrheit ist ...
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26.Nov.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Offb 14, 1 Ich, Johannes, sah: Das Lamm stand auf dem Berg Zion, und bei ihm waren hundertvierundvierzigtausend; auf ihrer Stirn trugen sie seinen Namen und den Namen seines Vaters.
2Dann hörte ich eine Stimme vom Himmel her, die dem Rauschen von Wassermassen und dem Rollen eines gewaltigen Donners glich. Die Stimme, die ich hörte, war wie der Klang der Harfe, die ein Harfenspieler schlägt.
3Und sie sangen ein neues Lied vor dem Thron und vor den vier Lebewesen und vor den Ältesten. Aber niemand konnte das Lied singen lernen außer den hundertvierundvierzigtausend, die freigekauft und von der Erde weggenommen worden sind.
4bcSie folgen dem Lamm, wohin es geht. Sie allein unter allen Menschen sind freigekauft als Erstlingsgabe für Gott und das Lamm.
5Denn in ihrem Mund fand sich keinerlei Lüge. Sie sind ohne Makel.
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Es ist das tiefe Geheimnis Gottes in Christus, dass er, Gott, sich klein und schwach macht, um uns Menschen
entgegenzukommen als der Oberste Souverän: Nur wer wahrhaft höchste Würde und Macht hat, kann aus einer
unendlichen Freiheit heraus klein, schwach, und hilfsbedürftig sein. Darin liegt die unbedingte Glaubwürdigkeit der Offenbarung Christi. Wer dies begreift, kommt ihm nahe. Gott macht sich klein, auch deshalb, weil er von uns geliebt und liebevoll angenommen werden möchte ...
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Christkönigs-Sonntag 25.Nov.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Offb 1, 5b Jesus Christus ist der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten, der Herrscher über die Könige der Erde. Er liebt uns und hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut;
6er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.
7Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt haben; und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen. Ja, amen.
8Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung.
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Gott ist treu. Seine Liebe weicht nicht von uns, und unsere Sünden, d.h. die Flecken in unserer Seele, wird er lösen, so dass wir vor ihn hintreten können. Gott ist in Christus ein König, ein gütiger König, dessen Macht und Herrlichkeit alle Herrlichkeit der Welt, aber auch alles Leiden der Welt, unendlich übertrifft und zunichte macht. Wer ihn zuvor
verachtet hatte, wird nun weinen vor Schmerzen ob seines Irrtums und Frevels ...
... kontemplation ... stille ...

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24.Nov.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
Luk 20, 38 Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig.
39Da sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet.
40Und man wagte nicht mehr, ihn etwas zu fragen.
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In Gott gibt es nur Leben, keinen Tod. Gott ist in absoluter Weise das Leben schlichthin, und was ER mit seinem
lebenschaffenden Blick anschaut, das lebt und stirbt nicht. Wir können uns es nicht vorstellen, aber wir können sagen: So wie ein betagter Mensch von 90 Jahren einen umfassenderen Blick auf das Leben hat als ein Kind von zehn Jahren, so schaut Gott auf unser Leben mit seinem Blick der Ewigkeit, und so ist es ewig in Gott.
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23.Nov.2012  Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Offb 10, 8 Ich, Johannes, hörte noch einmal die Stimme aus dem Himmel, sie sprach zu mir: Geh, nimm das Buch, das der Engel, der auf dem Meer und auf dem Land steht, aufgeschlagen in der Hand hält.
9Und ich ging zu dem Engel und bat ihn, mir das kleine Buch zu geben. Er sagte zu mir: Nimm und iss es! In deinem Magen wird es bitter sein, in deinem Mund aber süß wie Honig.
10Da nahm ich das kleine Buch aus der Hand des Engels und aß es. In meinem Mund war es süß wie Honig. Als ich es aber gegessen hatte, wurde mein Magen bitter.
11Und mir wurde gesagt: Du musst noch einmal weissagen über viele Völker und Nationen mit ihren Sprachen und Königen.
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Das Wort Gottes ist süß: Es bringt Klarheit des Geistes, Emporhebung der Seele und des Herzens, Licht des Schauens, Erkennens. Wenn man es jedoch verinnerlicht hat, muss man es verdauen, welthaft werden lassen und mitteilen, da es das Wertvollste der Welt und des gesamten Universums ist, und das ist bitter ...
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... kontemplation ... stille ...

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22.Nov.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de  , Caecilia und die klugen Jungfrauen
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In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern folgendes Gleichnis:
Mt 25, 1 Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
2Fünf von ihnen waren töricht, und fünf waren klug.
3Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
4die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.
5Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
6Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!
7Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
8Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.
9Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.
10Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal, und die Tür wurde zugeschlossen.
11Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
12Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
13Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.
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Unser Leben erfüllt sich erst dann, wenn wir bereit sind für die Herrlichkeit Gottes, mit unserem ganzen Herzen, aus tiefster Seele, aus reinem Geist. Die ewigen Zweifler und Kritikaster haben keine Chance, Gott zu begegnen. Unser
Leben sei bestimmt von Dem Je-Und-Je-Größeren, Höheren, Erhabeneren, Lichtvolleren, das alles und alles übersteigt, mögen wir noch so wunderbare Dinge aus menschlichem Vermögen leisten. Die Herrlichkeit Gottes ist unser wahres Zuhause, hier werden wir in letzter Wahrheit von Gott umarmt, und hier ist unsere Heimat. Solches kann einzelnen Menschen, u.a. Mystikern, schon hier auf Erden geschehen ...
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21.Nov.2012 Maria von Jerusalem, Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de
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Tagesgebet
Gütiger Gott
wir gedenken am heutigen Tag
der seligen Jungfrau Maria,
die du mit der Fülle deiner Gnade beschenkt hast.
Höre auf ihre Fürsprache
und lass auch uns am Reichtum deiner Gnade teilhaben,
damit wir mit ganzer Hingabe und frohem Vertrauen
vor dir leben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und herrscht
von Ewigkeit zu Ewigkeit AMEN.
~
Die Mutter Dessen, Der ein Zeichen in der Menscheitsgeschichte ist, das kein Mensch übersehen kann, muss ein ganz besonderer Mensch gewesen sein. Ihre Art zu Sein hat das Kind Jesus geprägt. Sie war begnadet mit einem unendlich reinen Herzen und Sinn. Wer sie kennt, muss sie zur Mutter und Freundin haben, da sich in Maria die Gnaden
versammeln, die Gott in uns werden läßt - so dass wir IHN sehen werden, wie ER ist ...
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20.Nov.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Offb 3, 17 Du behauptest: Ich bin reich und wohlhabend, und nichts fehlt mir. Du weißt aber nicht, dass gerade du elend und erbärmlich bist, arm, blind und nackt.
18 Darum rate ich dir: Kaufe von mir Gold, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst; und kaufe von mir weiße Kleider, und zieh sie an, damit du nicht nackt dastehst und dich schämen musst; und kaufe Salbe für deine Augen, damit du sehen kannst.
~
Gerne dünken wir Menschen uns reich, fehlerlos, so dass man sich nicht weiter bemühen müsse. In Wahrheit aber sind wir nackt und erbärmlich, wenn wir so denken. Reich werden wir und sind wir, wenn wir die Weisheit Gottes suchen, welche allein Leben in Fülle ist. Beten wir, dass wir sehend werden ...
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19.Nov.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de 
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Offb 2, 1: An den Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: So spricht Er, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält und mitten unter den sieben goldenen Leuchtern einhergeht:
2Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren; ich weiß: Du kannst die Bösen nicht ertragen, du hast die auf die Probe gestellt, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner erkannt.
3Du hast ausgeharrt und um meines Namens willen Schweres ertragen und bist nicht müde geworden.
4Ich werfe dir aber vor, dass du deine erste Liebe verlassen hast.
5aBedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist. Kehr zurück zu deinen ersten Werken!
~
Alles Mühen tritt zurück hinter die „Erste Liebe“: Es ist die ursprünglich-wahre, reine, zweifelsfreie Liebe zu Gott und damit zu allen Menschen und zu allen Geschöpfen, das freudige Staunen über die Wunder der Schöpfung und das
Verliebt-Sein in das, was ist, in alles Seiende, in Gott, und damit zugleich die tiefe, wahre, reine Dankbarkeit und
Liebe ...
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Herrnhuter Losungen, Sonntag, 18.11.2012, Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
Wir, dein Volk, die Schafe deiner Weide, danken dir ewiglich und verkünden deinen Ruhm für und für.
Psalm 79,13
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Alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.
1.Timotheus 4,4
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Viele scheinbar gute und vorteilhafte Dinge werden getan und errichtet, und nach Fertigstellung danken wir Gott nicht für das Gelingen, das nur ER Allein geben kann. Und es kann sein, dass dann vieles schlecht läuft ... Danken wir also für alles, was gut ist und was wir tun und vollbringen, so sind wir Gottes Segen gewiss ...
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17.11.2012 Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Eph 3, 17 Durch den Glauben wohne Christus in eurem Herzen. In der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet,
18sollt ihr zusammen mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen
19und die Liebe Christi zu verstehen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr mehr und mehr von der ganzen Fülle Gottes erfüllt.
~
Die Liebe Gottes in Christus Jesus übersteigt alles und nochmals alles: Unsere menschliche Weisheit ist nichtig neben der Liebe Gottes. Darin liegt die Lösung aller Rätsel, das Größte und das Kleinste, das Unterste und das Oberste ...
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Evolution? Gott ist Aseität; Er braucht die Evolution nicht, um die Schöpfung zu gestalten. Zeit ist sowohl Nicht-Zeit als auch Zeit - und zugleich weder Nicht-Zeit noch auch Zeit. Da wir Geschöpfe sind, leben wir Zeit, nicht jedoch in der Zeit; wir leben Entfaltung, jedoch nicht in der Entfaltung ...
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16.Nov.2012, Schott Messbuch erzabtei-beuron.de
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Weish 13, 1 Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht,
2sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft, den Kreis der Gestirne, die gewaltige Flut oder die Himmelsleuchten für weltbeherrschende Götter.
3Wenn sie diese, entzückt über ihre Schönheit, als Götter ansahen, dann hätten sie auch erkennen sollen, wie viel besser ihr Gebieter ist; denn der Urheber der Schönheit hat sie geschaffen.
4Und wenn sie über ihre Macht und ihre Kraft in Staunen gerieten, dann hätten sie auch erkennen sollen, wie viel mächtiger jener ist, der sie geschaffen hat;
5denn von der Größe und Schönheit der Geschöpfe lässt sich auf ihren Schöpfer schließen.
6Dennoch verdienen jene nur geringen Tadel. Vielleicht suchen sie Gott und wollen ihn finden, gehen aber dabei in die Irre.
7Sie verweilen bei der Erforschung seiner Werke und lassen sich durch den Augenschein täuschen; denn schön ist, was sie schauen.
8Doch auch sie sind unentschuldbar:
9Wenn sie durch ihren Verstand schon fähig waren, die Welt zu erforschen, warum fanden sie dann nicht eher den Herrn der Welt?
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Viele Menschen machen sich blind vor den Eingebungen Gottes und fragen immer: Ist es denn wirklich so? - und
grübeln und forschen, doch sie gelangen nicht zu einem Ergebnis. Denn Gott-in-sich kann ein lebender Mensch nicht erkennen, er kann aber tiefe Erkenntnisse und vor allem Offenbarungen schauen, kann in sie hineinschauen, und er wird schon jetzt eine unendliche Herrlichkeit sehen, die unendlich größer ist als alles und nochmals alles ...
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15.Nov.2012, Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de
:
Weish 7, 22 In der Weisheit ist ein Geist, gedankenvoll, heilig, einzigartig, mannigfaltig, zart, beweglich, durchdringend, unbefleckt, klar, unverletzlich, das Gute liebend, scharf,
23nicht zu hemmen, wohltätig, menschenfreundlich, fest, sicher, ohne Sorge, alles vermögend, alles überwachend und alle Geister durchdringend, die denkenden, reinen und zartesten.
24Denn die Weisheit ist beweglicher als alle Bewegung; in ihrer Reinheit durchdringt und erfüllt sie alles.
25Sie ist ein Hauch der Kraft Gottes und reiner Ausfluss der Herrlichkeit des Allherrschers; darum fällt kein Schatten auf sie.
26Sie ist der Widerschein des ewigen Lichts, der ungetrübte Spiegel von Gottes Kraft, das Bild seiner Vollkommenheit.
27Sie ist nur eine und vermag doch alles; ohne sich zu ändern, erneuert sie alles. Von Geschlecht zu Geschlecht tritt sie in heilige Seelen ein und schafft Freunde Gottes und Propheten;
28denn Gott liebt nur den, der mit der Weisheit zusammenwohnt.
29Sie ist schöner als die Sonne und übertrifft jedes Sternbild. Sie ist strahlender als das Licht;
30denn diesem folgt die Nacht, doch über die Weisheit siegt keine Schlechtigkeit.
8, 1 Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von einem Ende zum andern und durchwaltet voll Güte das All.
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Wohl denen, die dieses Weisheits-Lied in sich aufnehmen und sein Leben, sein Licht, seine Ewigkeit erspüren! Sie sind schon jetzt beschenkt mit ihr, der Weisheit, mit Gott-Selbst; sie sind frei und souverän, lauter, rein, unzerstörbar wie Diamant. Es lohnt jeder Beginn
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14.Nov.2012, Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de
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Tit 3, 3 Denn auch wir waren früher unverständig und ungehorsam; wir gingen in die Irre, waren Sklaven aller möglichen Begierden und Leidenschaften, lebten in Bosheit und Neid, waren verhasst und hassten einander.
4Als aber die Güte und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien,
5hat er uns gerettet - nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens - durch das Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist.
6Ihn hat er in reichem Maß über uns ausgegossen durch Jesus Christus, unseren Retter,
7damit wir durch seine Gnade gerecht gemacht werden und das ewige Leben erben, das wir erhoffen.
~
Unserem menschlichen Unverstand setzt Gott seine unendliche Güte entgegen und errettet uns DENNOCH. Denn ER liebt uns Menschen und errettet uns trotz unserer - teils furchtbaren - Irrwege ... Warum? - Weil wir Seinesgleichen sind und zu seiner Familie gehören, und weil ER Gott uns deshalb nicht preisgibt ...
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13. Nov. 2012, Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de
:
Weish 2, 23: Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens
gemacht.
24 Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören.
3, 1 Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand, und keine Qual kann sie berühren.
2 In den Augen der Toren sind sie gestorben, ihr Heimgang gilt als Unglück,
3 ihr Scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden.
~
Der Neid bricht immer wieder einmal in uns auf, und wir sollten ihm wehren mit aller Kraft; denn er ist böse, und hindert uns, Gottes Hand zu spüren, die uns führen will. Als Kinder Gottes sollen wir in den Frieden Gottes, d.h. in
Gott-Selbst, eingehen ...
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12.Nov.2012, Schott Messbuch, erzabtei-beuron.de 
:
Weish 1, 6 Die Weisheit ist ein menschenfreundlicher Geist, doch lässt sie die Reden des Lästerers nicht straflos; denn Gott ist Zeuge seiner heimlichen Gedanken, untrüglich durchschaut er sein Herz und hört seine Worte.
~
Die Weisheit ist ein Geist Gottes, der die Menschen sucht, um ihnen Heil in Ewigkeit zu vermitteln, auch bereits auf Erden. Wie befreiend ist es, wenn es einem gelungen ist, in eine lästerliche Rede nicht einzustimmen, sondern sie durch ein bestimmtes Maß des Schweigens zu einem anderen Licht , in eine neue Dimension des Guten zu heben ...
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11.11.2012, Herrnhuter Losungen, Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres
:
Ich will ihnen ein Herz geben, dass sie mich erkennen sollen, dass ich der HERR bin.
Jeremia 24,7
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Gott hat uns zusammen mit euch auf diesen festen Grund gestellt: auf Christus. Er hat uns gesalbt und uns sein Siegel aufgedrückt. Er hat seinen Geist in unser Herz gegeben als Anzahlung auf das ewige Leben, das er uns schenken will.
2.Korinther 1,21-22
~
Im Herzen erkennen wir Gott, indem wir mit dem Herzen die Heilige Schrift lesen und im Herzen mit Gott reden ...
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9.Nov2012 Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de 
:
Ps 46, 1 "Ein Lied der Söhne Korach, vorzusingen, nach der Weise »Jungfrauen«."
2 Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.
3 Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken,
4 wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen. "SELA".1
5 Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind.2
6 Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie festbleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen.
7 Die Heiden müssen verzagen und die Königreiche fallen, das Erdreich muss vergehen, wenn er sich hören lässt.
8 "Der Herr Zebaoth ist mit uns," "der Gott Jakobs ist unser Schutz." "SELA"
9 Kommt her und schauet die Werke des HERRN, der auf Erden solch ein Zerstören anrichtet,
10 der den Kriegen steuert in aller Welt, der Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt.
11 Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will der Höchste sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden.
12 "Der Herr Zebaoth ist mit uns," "der Gott Jakobs ist unser Schutz."
~
Gott der Drei-Eine ist der Höchste, Ihm Allein vertrauen wir, auch dann, wenn die Berge einfallen. Und: Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin, der Höchste! Alle Weltuntergangs-Gedanken sind nichtig, denn Gott Allein ist Herr, und Er hat mit uns allen das Heil im Blick, nicht das Unheil
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Schott Messbuch  erzabtei-beuron.de  8.Nov.2012
:
Röm 14,9 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei.
10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den
Richterstuhl Gottes gestellt werden.
11 Denn es steht geschrieben (Jesaja 45,23): »So wahr ich lebe, spricht der Herr, mir sollen sich alle Knie beugen, und alle Zungen sollen Gott bekennen.«
12 So wird nun jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.
~
Es ist dumm und unziemlich, andere Menschen zu verurteilen, denn auch je ich werde vor Christi Antlitz gestellt
werden und meine unendlich vielen Fehler in ihrer schmählichen Wahrheit erkennen - und schamvoll erschrecken. Und angesichts Seiner unendlichen Liebe wird der Schmerz der Reue umso stärker, und ich werde niederfallen
und anbeten ...
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7.Nov.2012
Über allen bekannten und unbekanten Welten
und in allen bekannten und unbekannten Welten
und über allen wissbaren und nicht-wissbaren Wirklichkeiten
und in allen wissbaren
und
nicht-wissbaren Wirklichkeiten
und
hier-und-jetzt, umarmend ... GOTT
(Symeon Propheta)

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5.Nov.2012, Schott, aus: erzabtei-beuron.de
:
Röm 11, 33 O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!
34 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen«? (Jesaja 40,13)
35 Oder »wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass Gott es ihm vergelten müsste«? (Hiob 41,3)
36 Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.
~
Können wir Heutigen irgendetwas Definitives melden, was die Gesetze des Kosmos im Makro- wie im Mikro-Bereich betrifft? Werden Menschen jemals solches oder ähnliches definitif bestimmen können, angesichts der Unendlichkeit von Parallel-Universen oder vergleichbaren Hinein-Sichten? Gloria in Excelsis Deo AMEN.
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http://youtu.be/7HKoqNJtMTQ   
Skyfall:
Dies ist das Ende - singt Adele in dem Film Skyfall. Das Lied ist sehr gut. Und das Ende ist dasjenige des MI6, wie es vorher war mit seiner quasi-Unschuld. Es kommt zutage die ungeheure und kaum lösbare Ambivlenz des Kampfes
gegen das Böse, d.h. die Zerstörungskräfte, und zugleich der Notwendigkeit, dadurch selbst zerstören zu müssen. Und ‘M’ hat es auf den Punkt gebracht bei ihrem Plädoyer für die Existenz des MI6: Es gibt auf Erden neue böse Kräfte mit der hohen Intelligenz eben des Bösen, die nur im einzelnen bekämpft werden können, und zwar schnell und effektiv, und deshalb unter Ausschluss der Öffentlichkeit einer Demokratie. - Die mystische Dimension des Films und damit
seine verborgene Wahrheit liegt in den Tränen des Superhelden, als er die sterbende ‘M’ in den Armen hält, gleichsam die Pietà des Michelangelo in Rollenwechsel, und auf die Stirn küsst: Hier ereignet sich im mystischen Sinne GOTT, Liebe, Herz zu Herz. Und die Bühne der verfallenen Kirche trägt mit ihrer tiefen Symbolik dazu bei. Und: GOTT,
Liebe, Herz zu Herz sind Fokus, Brennpunkt, Feuer der Transformation der Seele in GOTT hinein ...
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3.Nov2012  Schott  erzabtei-beuron.de
:
Ps 42,2 Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.
3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?
4 Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?
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Für einen Glaubenden ist es bitter, wenn man gelegentlich ohne Argumente ist und ein anderer scheinbar im Recht ist. Menschliche Argumente taugen letztlich nicht für das höchste Mysterium, dem sich Gedanken und Worte verweigern. So bleibt die brennende Sehnsucht nach Gottes Antlitz - und ER hat sich offenbart in Christus und wird sich offenbaren ...
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http://youtu.be/swQQFSX5iZo 
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Schott 2.Nov2012, erzabtei-beuron.de
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1 Thess 4,13 Brüder, wir wollen euch über die Verstorbenen nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht trauert wie die anderen, die keine Hoffnung haben.
14Wenn Jesus - und das ist unser Glaube - gestorben und auferstanden ist, dann wird Gott durch Jesus auch die Verstorbenen zusammen mit ihm zur Herrlichkeit führen.
15Denn dies sagen wir euch nach einem Wort des Herrn: Wir, die Lebenden, die noch übrig sind, wenn der Herr kommt, werden den Verstorbenen nichts voraushaben.
16Denn der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen ...
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Hoffnung haben, dass wir mit den zuvor Verstorbenen eins sein werden, wenn der Herr Christus Jesus alles vollenden wird in der Fülle der Zeiten: ohne die feste Hoffnung auf die Auferweckung unserer Seelen durch den Allerhöchsten Gott und seinen Sohn Christus Jesus bleiben wir arm; mit dieser Hoffnung jedoch erlangen wir einen Reichtum der Seele und unseres Lebens und Sterbens  ...
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http://youtu.be/KiM9uJIN64g 

Litanei am Fest Allerheiligen. Die wichtigsten Heiligen werden um Fürsprache vor Gott angerufen. Heilige sind ein großer geistiger Schatz; ihre Fürbitten bedeuten sehr viel für den Glauben allgemein und für die Seelen.
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Als Kinder Gottes sagen wir NEIN zu Halloween. Lies die Bibel Epheser 5-11.
Eph 5,11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis; deckt sie vielmehr auf.

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Schott Messbuch 30.Okt.2012, erzabtei-beuron.de 
:
Röm 8, 18 Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden.
20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung;
21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet.
23 Nicht allein aber sie, sondern auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes.
24 Denn wir sind zwar gerettet, doch auf Hoffnung. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht?
25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.
~
Tiefe Weisheit ... Man bedenke: Auch die Tiere werden teilhaben, gemeinsam mit uns Menschen, am Reich Gottes, und sie seufzen, so wie auch wir seufzen und uns sehnen nach dem Frieden-in-Gott ...
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Röm 8, 14 Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.
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Keinen Menschen gibt es, der das in Wahrheit nicht wollte: Alle tragen die Sehnsucht nach Gott in sich ...
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Schott Messbuch 28.10.2012, aus: erzabtei-beuron.de 
:
Ps 105, 3+4 Freuen sollen sich alle, die den Herrn suchen.
Sucht den Herrn und seine Macht, sucht sein Antlitz allezeit.
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Darauf kommt es entscheidend an: Wenn wir Menschen alle Gott suchen, in Wahrheit und ohne falsche Absichten, so wird Gott kommen in unser aller Herzen, und wir werden wahren Frieden haben ...
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Herrnhuter Losungen, 27.10.2012
:
Samstag, 27.10.2012
Alle, die dich verlassen, müssen zuschanden werden; denn sie verlassen den HERRN, die Quelle des lebendigen Wassers.
Jeremia 17,13
Seht zu, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe, das abfällt von dem lebendigen Gott.
Hebräer 3,12
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Gott ist die allertiefste und letzte Quelle und der Ursprung. Bedauernswert ist der Mensch, der nicht nach Gott sucht. Denn er wird nicht die Fülle des Lebens, die ihm geschenkt würde, erfahren; er würde das allergrößte Geschenk
zurückweisen. Wohl dem Menschen, der bei Gott bleibt, sei es auch in der Suche nach ihm. „Wer die Wahrheit sucht, sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht.“ - Edith Stein. - Wahrheit des All-Grundlegenden Seins und Nicht-Seins ...
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Herrnhuter Losungen, Freitag, 26.10.2012
:
Er wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande.
Jesaja 11,4
Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen.
Titus 2,11
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Ergreifen wir Gottes Gnade: jetzt! Übergeben wir unser Leben an Gott, so erfahren wir Gnaden, d.h. Lebens-Fülle -
anders geht es nicht! Gott verschenkt sich selbst, sein Leben, seine Fülle an uns je und je. Wie wir das ergreifen? - durch Vertrauen, Besinnung, Gebet, geduldige Schriftlesung, Hören auf Gottes leises Rufen ...
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Schott Messbuch 25.10.2012, erzabtei-beuron.de
:
Lk 12, 49 Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
50Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist.
51Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.
~
Die Offenbarung Christi Jesu ist so ungeheuerlich, dass viele Menschen widersprechen: Das freie und unverdiente
Geschenk der Freiheit und Erlösung wollen viele nicht annehmen; denn es scheint unvorstellbar, dass die Liebe nichts einfordert, sondern sich frei und unverdientermaßen hin-schenkt, ohne ein Händel zu üben, wie wir Menschen es tun. Wir meinen oft, wir müssten etwas leisten; nein, nicht! Es gilt sogar, dass wir nichts leisten KÖNNEN gegenüber der
ungeheuerlichen Größe Gottes. Nur die Gestimmtheit des Kindes, die wir einüben, führt uns zur freien Annahme der Gnaden Gottes, ohne dass wir uns verknoten - gegenseitig und in uns selbst - in eine Leistungs-Kausalität. Es muss ein Feuer brennen, dass langsam aber sicher unsere Herzen zu Gott führt ...
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... kontemplation ... stille ...

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Herrnhuter Losungen, Mittwoch, 24.10.2012
:
Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen.
Hesekiel 34,16
Christus spricht: Das ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich’s auferwecke am Jüngsten Tage.
Johannes 6,39
~
Gottes Rettungswille und Heilswille ist un-bedingt ...
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Aus Schott Messbuch 23.Okt.2012, erzabtei-beuron.de
:
Psalm 40, 6 HERR, mein Gott, groß sind deine Wunder / und deine Gedanken, die du an uns beweisest; dir ist nichts gleich! Ich will sie verkündigen und davon sagen, wiewohl sie nicht zu zählen sind.
7 Schlachtopfer und Speisopfer gefallen dir nicht, / aber die Ohren hast du mir aufgetan. Du willst weder Brandopfer noch Sündopfer.
8 Da sprach ich: Siehe, ich komme; im Buch ist von mir geschrieben:
9 Deinen Willen, mein Gott, tue ich gern, und dein Gesetz hab ich in meinem Herzen.
10 Ich verkündige Gerechtigkeit in der großen Gemeinde. Siehe, ich will mir meinen Mund nicht stopfen lassen; HERR, das weißt du.
11 Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht in meinem Herzen; von deiner Wahrheit und von deinem Heil rede ich. Ich verhehle deine Güte und Treue nicht vor der großen Gemeinde.
~
Wenn man weiß, wer Gott ist, kann man nicht schweigen. In seinem Sohn Jesus Christus bewies er seine Liebe zu uns Menschen und allen seinen Geschöpfen. Wir können nicht anders als auf IHN zu hören und von IHM zu erzählen ...
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... kontemplation ... stille ...

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Schott, aus: erzabtei Beuron.de
:
Ps 33, 18-19
Das Auge des Herrn ruht auf allen, die ihn fürchten und ehren,
die nach seiner Güte ausschauen.
Denn er will sie dem Tod entreißen
und in der Hungersnot ihr Leben erhalten.
~
Wir fürchten Gott, weil Er in unendlich hohem Maße verehrungswürdig ist. Wir werden Wunder über Wunder schauen, wenn Er uns an sich zieht. Und wir können es ahnen, wenn wir die Wunder der Schöpfung anschauen.
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kontemplation ... stille

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Aus: Schott. erzabtei-beuron.de
:
Eph 1, 17 Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und
Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.
18 Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt
19 und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke.
~
Die Augen des Herzens ...
... kontemplation ... stille ...
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19.Okt.2012, Schott, aus erzabtei-beuron.de
:
Eph 1: Brüder!
11Durch ihn sind wir auch als Erben vorherbestimmt und eingesetzt nach dem Plan dessen, der alles so verwirklicht, wie er es in seinem Willen beschließt;
12wir sind zum Lob seiner Herrlichkeit bestimmt, die wir schon früher auf Christus gehofft haben.
13Durch ihn habt auch ihr das Wort der Wahrheit gehört, das Evangelium von eurer Rettung; durch ihn habt ihr das Siegel des verheißenen Heiligen Geistes empfangen, als ihr den Glauben annahmt.
14Der Geist ist der erste Anteil des Erbes, das wir erhalten sollen, der Erlösung, durch die wir Gottes Eigentum werden, zum Lob seiner Herrlichkeit.
~
Der Geist Gottes durchweht uns, so wie man während eines hitzigen Sommertages in einen mit leichten, kühlen Lüften durchwehten Raum kommt, und unser Herz geht auf ...
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... kontemplation ... stille ...

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18. Oktober: Apostel Lukas, 3. Evangelist
:
Lukas betont die Barmherzigkeit Gottes, besonders im Kap. 15, im Gleichnis vom verlorenen Sohn. Auch hebt er die von Gott erwählte Maria als irdische Mutter des Sohnes Gottes, Jesus, hervor, und betont ihre Jungfräulichkeit und
Unbeflecktheit: Eine Mutter, die Gottes Sohn, ja Gott selbst das Leben eines Menschen schenkt, ist notwendigerweise von einer zutiefst reinen Charakteristik; von einer Simplicitas des Herzens, welche allein erwählt werden kann von Gott, Sich Höchstselbst in menschlicher Gestalt in die materielle, irdische Welt als ein Mensch hineinzugeben ...
... kontemplation ... stille ...

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Phil 3,18 Denn viele - von denen ich oft zu euch gesprochen habe, doch jetzt unter Tränen spreche - leben als Feinde des Kreuzes Christi.
19Ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott der Bauch; ihr Ruhm besteht in ihrer Schande; Irdisches haben sie im Sinn.
20Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter,
21der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.
4,1 Darum, meine geliebten Brüder, nach denen ich mich sehne, meine Freude und mein Ehrenkranz, steht fest in der Gemeinschaft mit dem Herrn, liebe Brüder.
~
Wie könnten wir das wahrhaft einzige Heils-Angebot von Seiten Gottes, durch Jesus Christus, abweisen? Wer das tut, ist zu bedauern. Aus meiner religionswissenschaftlichen Sicht sage ich, dass es keine Erfüllung noch Erlösung gibt
außerhalb der Offenbarung im Kreuze Christi.
... kontemplation ... stille ... 

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15.Okt. Teresa de Jesús (Teresa von Ávila):

„Nichts soll dich verwirren,

nichts dich erschrecken.

Alles geht vorbei,

Gott allein bleibt derselbe.

Die Geduld erreicht alles.

Wer Gott hat, dem fehlt nichts:

Gott allein genügt.“ (Theresia von Jesus)
~
Auch die Übersetzung ‘Gott erst genügt’ wird für authentisch angesehen. Je tiefer ein Mensch in das Geheimnis Gottes hineinschaut, umso mehr erkennt er, dass unser menschliches Tun Stückwerk, ja dass es letztlich nichtig ist, und dass alles in Gott allein beschlossen ist. Zugleich erfährt er (so Juan de la Cruz analog zu Teresa de Jesús), dass wir
Menschen erst in Gott unser wahres Leben erfahren. Wenn wir unser Leben im Vordergründigen zur Ruhe kommen lassen, leben wir immer noch nicht in Wahrheit, besser: in Gott. Gott seinerseits tut alles, dass wir ihn finden. Gott
allein genügt. Gott erst genügt.
...
kontemplation ... stille ...


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"Es ist die Leere, die sich ausgebreitet hat.
Doch gerade von der Erfahrung der Wüste her, von dieser Leere her können wir erneut die Freude entdecken, die im Glauben liegt, seine lebensnotwendige Bedeutung für uns Menschen."
"Und in der Wüste braucht man vor allem glaubende Menschen, die mit ihrem eigenen Leben den Weg zum Land der Verheißung weisen und so die Hoffnung wach halten." Papst Benedikt XVI.

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Credere necesse est. Glaube ist Not-wendend.
Was bewirkt es, wenn man glaubt? Der Glaube, besser: die Annahme Jesu Christi als Freund in unserem Leben befreit uns von uns selbst, d.h. von unseren dunklen Seiten, auch von schmerzlichem Verlust, auch vom  Misslingen in vielen Bereichen des Lebens. Denn Christus ist, da er auch Mensch war, unser Freund und Bruder, und hat als solcher quasi von innen her unser Versagen kennengelernt; und nun, als Gottes Sohn, kann er uns retten und in eine vollkommene Freiheit setzen, indem er uns zu sich holt, in seine Liebe hinein, die unerschütterlich ist. Ave Crux Spes unica.

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Der Glaube ist schön, macht das Leben lebens- und liebenswert, führt zu Liebe Gottes! Und nichts gegen die Glaubens-Forschung (Theologie, Religionsphilosophie), vermittelt sie doch immer größere Tiefen und Lichter ...

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Das Gute in uns Menschen

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Psalm 124

:

1 "Von David, ein Wallfahrtslied." Wäre der HERR nicht bei uns - so sage Israel -,

2 wäre der HERR nicht bei uns, wenn Menschen wider uns aufstehen,

3 so verschlängen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns entbrennt;

4 so ersäufte uns Wasser, Ströme gingen über unsre Seele,

5 es gingen Wasser hoch über uns hinweg.

6 Gelobt sei der HERR, dass er uns nicht gibt zum Raub in ihre Zähne!

7 Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel / dem Netze des Vogelfängers;

das Netz ist zerrissen und wir sind frei.

8 Unsre Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

~

Wenn Gott nicht ständig anwesend wäre mit Seiner Macht der Güte und Liebe,

würden wir Menschen uns gegenseitig die totale Hölle bereiten.

Wir leben nur deshalb im Frieden und frei - seien es auch nur einige Zeiten lang

und in einigen Gebieten -,

weil in vielen Menschen Gott wirkt durch wahre Zuwendung, Freundschaft, Güte, Liebe;

andernfalls würden wir mit grausamer Intelligenz

uns gegenseitig das Leben zur Hölle machen -

was ja viele Zeiten lang an manchen Orten geschieht.

Gebe Gott, dass wir bereit seien, Sein Königreich

mit Freuden zu empfangen, damit Friede und Freundschaft und

Zuneigen und Liebe sei überall und ewig!

...

Dies ist möglich und wird kommen.

... kontemplation ... stille ...

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Hildegard von Bingen ist zur Kirchenlehrerin (Doctrix Ecclesiae) erhoben worden.Sie ist eine der bedeutendsten Visionärinnen und Mystikerinnen. Ihre mystisch-prophetische Sprache und Bilder sind in höchstem Maße eindrücklich, so dass man sich beim Lesen gleichsam erhoben fühlt, als habe man Anteil an der Hohen Wahrheit ihrer Schauungen, und das ist auch so ... Unten lesen wir eine Abschrift aus ihren Begnadigungen.

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... kontemplation ... stille ...

~

Vision der Hildegard von Bingen: ‘Die wahre Einheit in der wahren Dreiheit’.

 

Text der Schau (Auszug): "Der Urquell des Lebens":

 

Alsdann sah ich ein überhelles Licht und darin eine saphirblaue Menschengestalt, die durch und durch im sanften Rot funkelnder Lohe brannte. Das helle Licht durchflutete ganz die funkelnde Lohe und die funkelnde Lohe ganz das helle Licht. Und beide, das helle Licht und die funkelnde Lohe durchfluteten ganz die Menschengestalt, alle drei als EIN Licht wesend in EINER Kraft und Macht.

 

Und wiederum hörte ich, wie dieses lebendige Licht zu mir sprach:

 

... das bedeutet, dass der Vater, die gerechteste Gerechtigkeit, nicht ohne den Sohn und den Heiligen Geist, dass der Heilige Geist, der Herzensentzünder, nicht ohne den Vater und den Sohn, und dass der Sohn, die Fülle aller Fruchtbarkeit, nicht ohne den Vater und den Heiligen Geist ist. Untrennbar sind sie in der Majestät der Gottheit, denn der Vater ist nicht ohne den Sohn, noch der Sohn ohne den Vater, noch Vater und Sohn ohne den Heiligen Geist, noch der Heilige Geist ohne den Vater und Sohn. Und diese drei Personen sind EIN Gott in der EINEN und ungeteilten hochherrlichen Gottheit. Untrennbar lebt die Eine Gottheit in diesen drei Personen, denn die Gottheit kann nicht gespalten werden. Immerdar bleibt sie unverletzlich, ohne jede Veränderlichkeit.

 

Aber der Vater wird offenbar durch den Sohn, der Sohn durch den Ursprung der Geschöpfe und der Heilige Geist durch die Menschwerdung des Sohnes. Wieso das? Der Vater ist es, der den Sohn zeugte vor aller Zeit. Der Sohn ist es, durch den alles vom Vater gemacht wurde am Anfang der Zeit. Der Heilige Geist ist es, der in Gestalt einer Taube erschien bei der Taufe des Gottessohnes gegen Ende der Zeiten.

 

Deshalb vergesse der Mensch niemals, Mich, den Einen Gott, in diesen drei Personen anzurufen. Denn dazu habe Ich Sie dem Menschen geoffenbart, damit er umso glühender in der Liebe zu Mir entbrenne, da Ich aus Liebe zu ihm meinen eigenen Sohn in die Welt sandte, wie mein geliebter Jünger Johannes bezeugt, der da spricht: "Dadurch hat sich die Liebe Gottes an uns erwiesen, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben. Darin besteht die Liebe: nicht als hätten wir Gott geliebt, sondern ER hat uns zuerst geliebt und seinen Sohn gesandt als Sühneopfer für unsere Sünden" (1 Joh 4, 9 f). ---    

 

Aus: Hildegard von Bingen: Wisse die Wege. SCIVIAS. Salzburg: Otto Müller 8/1987

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http://www.youtube.com/watch?v=qhpLFhWAbr4&feature=share&list=PL8DBFED57045E5629

Herrnhuter Losungen, Sonntag, 7.10.2012 Erntedankfest
:
Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen.
2.Chronik 25,8
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Ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die oder die Stadt gehen und wollen ein Jahr dort zubringen und Handel treiben und Gewinn machen, und wisst nicht, was morgen sein wird.
Jakobus 4,13-14
~
Menschen, die nur auf sich selbst vertrauen, geraten irgendwann in eine Ausweglosigkeit. Allein das Sich-Verbünden mit unserem Schöpfer - durch Jesus Christus im Heiligen Geist - schafft Lebensfülle, Lebensreichtum, Lebensgenuss ...
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... kontemplation ... stille ...

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6.10. Hl. Bruno von Köln, Kartäuser, Eremit

http://youtu.be/p1lfOWFHry8 

~
Das Geheimnis der Eremiten in ihrem Schweigen ist ihre ungeheure Demut, die darin besteht, sich vor Gott als zu klein zu erachten, als dass der Mensch überhaupt ein Wissen kundtun könne. Vor Gott sind wir wesensmäßig 'nichts' (so auch Juan de la Cruz). Nur durch die liebende Hinwendung Gottes zu uns können wir seine Kinder sein - nicht aus uns selbst heraus ...
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... kontemplation ... stille ...

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http://youtu.be/GJOcgfJHsh8 

Herz-Jesu-Freitag 5.10.2012
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Das Heiligste Herz Jesu zeigt uns die Wahrheit und die Liebe Gottes. Es IST Wahrheit und Liebe. Es ist die ungeheure Gerechtigkeit, die Gott uns schenkt, und die wir einüben sollen: Dem Menschen und der Welt das Ja zu sagen, gerade auch dann, wenn uns von den Menschen her ein Nein entgegengebracht wird ...
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... kontemplation ... stille ...

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Fran,cois d'Assise est l'un des plus hauts esprits habitants très près de Dieu. J'aime cet homme saint et mystique et pour ainsi dire magique, voilé, sombre et à mème temps plein du Lumière de Dieu ...

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http://youtu.be/DtjBpEanSa8 
:
Lied „Wie soll ich dieser Majestät singen ...“ von ‘Libera’, Knabenchor St. Philipp’s, London
~
Nur die höchsten Engel, die Seraphim, vermögen in größter Nähe zu Gottes Majestät in angemessener Schönheit zu singen. Dennoch hat Gott wohlgefallen am Gesang von uns Menschen, zumal wenn es wahrhaft schöne Stimmen tun.
Soli Dei Gloria. AMEN Veni Domine Iesu Christe Pax omnibus.

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shofar
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http://youtu.be/eN5OSKXI65I 
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Das Heilige
Dem Heiligen
Einer nur ist Heilig
Einer nur der Herr
Jesus Christus
in der Herrlichkeit Gottes
des Vaters
Amen.

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29.9.: Erzengel Michael, Gabriel, Raphael
:
Engel - theologisch korrekt: Geister Gottes - haben ein erweitertes Wissen um Gott, sie 'sehen' IHN, Gott, den Schöpfer und Vater aller Lichter. Sie verehren Gott uneingeschränkt, da sie Ihn kennen, seine Herrlichkeit, seine unendliche
Liebe. Deshalb sind Engel die Streiter für Gott, und sie haben die tausendfache Intelligenz von uns Menschen. Sie
wurden auch 'Geheimagenten Gottes' genannt, und so sehe ich es auch. Sie kennen die Liebe Gottes zu uns Menschen, und so helfen sie uns in vielfältigster Weise, oft ohne dass wir es merken. Wir Menschen sind den Engeln dankbar für ihre unendlich vielen Hilfen für uns. Sie sind höchste Persönlichkeiten: anders, als wir Menschen uns Personen
vorstellen. Geister Gottes sind Mysterien, deren Schönheit alles übersteigt, was wir Menschen uns vorstellen können. Sie sind unabhängig von Raum und Zeit, es gibt für sie weder dort noch hier, noch gestern und morgen; Thomas von Aquin schreibt, dass die Geister Gottes aus reiner Intelligenz bestehen, und sie sind reine Anbetung ...


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But I trust the LORD God to save me, and I will wait for him to answer my prayer. My enemies, don't be glad because of my troubles! I may have fallen, but I will get up; I may be sitting in the dark, but the LORD is my light. — Micah 7:7-8 (CEV)
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Offener Brief - Facebook  (27.9.2012)

Sir Erhard Meier KR Dr. theol.

An Herrn Minister Lindemann, Niedersachsen

Grüß Gott,
sehr geehrter Herr Minister Lindemann!

In einer Tv-Information wurde gezeigt, dass Schlachttiere ohne ausreichende Betäubung und ohne Tötung zerlegt werden.

Auch für den Fall, dass die Information fehlerhaft sein sollte, möchte ich darauf hinweisen,
dass Tiere Mitgeschöpfe sind und keine Ware.

Die Heilige Schrift sagt an mehreren Stellen, dass
der Mensch zwar über Tiere herrschen soll, jedoch mit Mitgefühl und ohne Gewalt und Willkür.

Die Massentierhaltungen und Großschlächtereien hierzulande sind ein Greuel.

Als Theologe mahne ich an, dass Tiere eine eigene Würde haben. Unser Gott und Schöpfer
erachtete ein Eselsfohlen nicht für zu gering, um sich ihm anzuvertrauen und tragen zu lassen; ja er heiligte damit
die Kreatur insgesamt.

Bitte fordern Sie Menschen dazu auf, über diese Dinge eingehend nachzudenken, im Geist der Wahrheit und
der Liebe unseres Schöpfers.

Diese Mahnung geht an Verantwortungsträger, an Tierhalter, an die Lebensmittel-Kette insgesamt und an alle Verbraucher.

Der Schöpfer wird nicht zögern, uns Menschen unsere Greuel vorzuhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Sir Erhard Meier

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Num 6, 24 Der HERR segne dich und behüte dich;
25 der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
26 der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. -
~
Dieser Aarons-Segen, über dich gesprochen, ist bedeutsam. Es ist nicht gleich-gültig, ob über
dich ein Segen gesprochen wird oder nicht, oder gar, wenn über dich ein übles Wort gesprochen wird ...
.
http://youtu.be/Ki3lmE7VOe4

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http://youtu.be/Bka00HDjuK4 
:
Das Gute
das Wahre
das Schöne - Mysterium - Gott

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Schott, erzabtei-beuron.de , 25.9.2012
:
Luk 8: In jener Zeit 19 kamen die Mutter Jesu und seine Brüder zu ihm; sie konnten aber wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen.
20Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und möchten dich sehen.
21Er erwiderte: Meine Mutter und meine Brüder sind die, die das Wort Gottes hören und danach handeln.
~
Jesus ist Gott selbst, der die engen Strukturen des Menschlichen, hier des Familiäsen, aufgipfelt und in Seine Ordnung hinüberführt. Wenn wir in Wahrhaftigkeit Gottes Kinder sind, gehören wir zu Seiner Familie. - Andererseits: Es ist
sicher, dass Jesus eine große Liebe zu seiner Familie vorlebte, vielleicht mehr, als ein Mensch es je tat. Jedoch war er der übergeordneten Wahrheit Gottes verpflichtet, die letztlich auch die unsere ist, nämlich dass in Gott das Große lebt, das zugleich auch das Kleine und Einzelne ist, sei es im einzelnen Menschen oder in den Details der Schöpfung ...
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... kontemplation ... stille ...


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H. Schütz: Also hat Gott die Welt geliebt  Stuttgarter Hymnus-Chorknaben 
:
http://youtu.be/xzDB8xG80Io 
~
Wann begreifen wir Menschen endlich, dass Gott die Welt, uns alle, liebt,
und dass wir auf dieser Grundlage NEU leben können?

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Freitag, 21.9.2012, www.losungen.de 
:
Du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an.
Psalm 71,5
.
Dieses kostbare Gut, das dir anvertraut ist, bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.
2.Timotheus 1,14
~
Das kostbare Gut ist der Glaube, der mir von Jugend an geschenkt wurde. Schließlich wurde er bekräftigt durch lange Studien sowohl der Theologie als auch der Religionswissenschaft. Gott vollbrachte in Christus eine kosmische
Singularität, die man sonst nirgendwo findet: In Christus sind wir geadelt worden zu Gottes Kindern, die in Seiner Hut jetzt und ewig bei Ihm wohnen. Dieses hohe Gut ist es wert, dass man ein Leben lang darinnen zu leben sucht ...
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... kontemplation ... stille ...

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losungen.de  : Donnerstag, 20.9.2012
:
Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott kommt und schweiget nicht.
Psalm 50,2-3
.
Jesus ließ sich taufen von Johannes im Jordan. Und alsbald, als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass sich der Himmel auftat und der Geist wie eine Taube herabkam auf ihn. Und da geschah eine Stimme vom Himmel: Du bist mein lieber Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen.
Markus 1,9-11
~
„Der schöne Glanz Gottes“: Unsere nüchterne Welt der Vernunft wird sich täuschen, wenn sie meint, die Schönheit der Dinge sei nicht bedeutsam für die Besorgungen der Welt. Gott wird Seine unendliche Schönheit offenbaren, und wir Menschen werden zutiefst erschrecken, da wir die Schönheiten der Welt nicht in Gott gesehen haben, sondern sie für physikalische und biochemische Phänomene erklärten. Könnten wir auch nur eine Sekunde lang die gesamte Schönheit der Welt schauen, wären wir von ihr durchdrungen, und wir würden wir ohnmächtig von ihrer Kraft ...
... kontemplation ... stille ...    

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19.Sept. Schott erzabtei-beuron.de
:
1 Tim 3, 16 Wahrhaftig, das Geheimnis unseres Glaubens ist groß: Er wurde offenbart im Fleisch, gerechtfertigt durch den Geist, geschaut von den Engeln, verkündet unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die
Herrlichkeit.
~
Besser ist allemal, sich auf das Geheimnis, das Mysterium Gott einzulassen, sich darauf einzustellen, sein Leben
danach auszurichten, sein Leben darauf zu bauen: Das Geheimnis des Kreuzes, von dem Edith Stein schreibt: Ave Crux Spes unica - Sei gegrüßt du Kreuz, du einzige Hoffnung! Ohne das Geheimnis des Kreuzes ist alles irdische seelenlos ...
.
... kontemplation ... stille ...

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http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Joseph_von_Copertino.htm 
.
St. Joseph von Copertino, 18.9. Tagespatron, neben Hl. Lambert u.a.
:
Wunder Gottes (das Fliegen des Heiligen z.B. = Levitation) sind real. Sie haben nichts zu tun mit der Frage nach einer
naturwissenschtlichen Erklärung, sondern sind ganz und gar als von Gott gewirkt zu betrachten. Gott in seiner
unfassbaren Liebe und in seinem Weder-Sein-noch-nicht-Sein hat sein Wesen in einer absolut unzugänglichen
Dimension. Daher ist jeder Versuch,
Gottes Wunder bis auf den Grund erklären zu wollen, unnötig und erfolglos. Auf der anderen Seite gibt es auch
vermeintliche Wunder, die bei näherem Hinsehen keine sind. Deshalb prüft die Kirche immer in einem langen
Verfahren, ob ein Wunder im Zusammenhang mit einer heiligmäßigen Person eine Täuschung oder falsche Annahme war.   ...
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... kontemplation ... stille ...

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17. Sept. Hildegard von Bingen. Aus erzabtei beuron.de , Schott
:
„Der Heilige Geist ist Leben spendendes Leben,
Beweger des Alls und Wurzel alles geschaffenen Seins.
Er reinigt das All von Unlauterkeit,
er tilgt die Schuld, und er salbt die Wunden.
So ist er leuchtendes Leben, würdig des Lobes.
auferweckend und wieder erweckend das All.“
                                                         (Hildegard von Bingen)
~
Der Heilige Geist, GOTT, ist Leben schlechthin, Leben-an-sich-in-sich, und er erweckt Leben in allen diversen Weisen. Daher leben auf Erden unübersehbar viele Tier- und Pflanzenarten, und wir Menschen sind unübersehbar
unterschiedlich. Da es so ist, läutert und reinigt der Heilige Geist, GOTT, alles und nochmals alles, denn es soll ein leuchtendes LEBEN leben, das immer und immer wieder erweckt wird von GOTT - von Ewigkeit zu Ewigkeit. Wer dies in sich hineinnimmt, wird von GOTT beschenkt. Amen.

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Sonntag, 16.9.2012, 15. Sonntag nach Trinitatis
:
So spricht der HERR: Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am
Brandopfer.
Hosea 6,6
.
Ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
Markus 12,33
~
Zwei großartige Offenbarungen: 1. Gott mag es, von uns geliebt und erkannt zu werden. Erkennen und Lieben sind, in aufgegipfelter Weise, eins. - 2. Gott lieben lernen durch Üben (= Askese) des Betens, mit guter und ehrlicher
Motivation, ist das höchste; dann kommen, auf gleicher Ebene, die Liebe (auch: Achtung) zum Nächsten wie zugleich zu sich selbst. Es ist so großartig!
.
... kontemplation ... stille ...

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Schmerzen Mariens, 15.9.
:
Hebr 5, 7 Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt.
8 So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt.
9 Und als er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber des ewigen Heils geworden, ...
~
Das Rätsel des Leidens wird hier angesprochen: Die Welt leidet zwar (wenn es auch sehr viel Freude gibt), aber indem wir Menschen unsere Leiden Gott in Christus vortragen, teilen wir die edle Aufgabe Christi - und gleichermaßen die seiner mitleidenden Mutter Maria -, durch Leiden die Welt zu erlösen, und werden in Herrlichkeit leben wie Christus. Wir bedenken dabei, dass es neben dem Irdischen schon jetzt die
letztgültige Wahrheit der Herrlichkeit Gottes gibt, die Er uns schenkt ... .
... kontemplation ... stille ...

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14.9.: Fest Kreuzerhöhung des Herrn; Schott, s. erzabtei-beuron.de 
:
Gal 6, 14
:
Wir rühmen uns des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus.
In ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben.
Durch ihn sind wir erlöst und befreit. Amen.
~
Das Kreuz ist die wahrhaftigste und unerschütterlichste Wahrheit der Erlösung von uns Menschen durch den
Allerhöchsten GOTT, Der Sich-Selbst in Seinem Sohn verschenkt, um Erlösung zu schaffen. Alle anderen Wege der Erlösung sind brüchig und ruhen nicht in der allerhöchsten Wahrheit. Das Kreuz ist wahrhaft einzige Hoffnung, ist Freude, Mut zum Leben, führt zum Licht, zur Ewigen Wahrheit ...
... kontemplation ... stille ...

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13.9. Johannes Chrysostomus, s.: www.heiligenlexikon.de  , daraus
:
„Niemand beklage seine Armut, denn das Reich ist allen erschienen.
Niemand beweine seine Schuld, denn Vergebung leuchtet vom Grabe.
Niemand fürchte den Tod, denn des Erlösers Tod hat uns befreit.
Er hat den Tod vernichtet, von dem er umfangen war.
Er hat die Hölle gefangen geführt, in die er hinabfuhr.“
~
Jesus Christus hat das eigentliche Schreckliche unserer menschlichen Existenz vernichtet: die Verderbnis der Seele durch unsere Schuld. Deshalb gibt es wahrlich nichts und nochmals nichts zu beklagen, weder Armut noch schuld noch Tod, denn ER, Gott Höchstselbst, in Christus, hat ALLES ÜBEL nichtig gemacht ...
.
... kontemplation ... stille ...

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Schott, www.erzabtei-beuron.de  , Kol 3
:
1 Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt.
2 Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische!
3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott.
4 Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.
5 Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die ein Götzendienst ist.
~
Eine ungeheuer großartige Verheißung: Wir leben in Gott, und damit ein schöneres und höheres Leben, als uns alles
Irdische bedeuten könnte. Wir sind andererseits irdisch und haben allzu irdische Begehren, wie Zügellosigkeit, Gier, Hass, dunkle AGedanken; alles das lohnt es aufzugeben zugunsten eines Lebens-in-Gott. ...
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... kontemplation ... stille ...

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Schott, www.erzabtei-beuron.de 
:
Luk 6, 19Alle Leute versuchten, ihn zu berühren; denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.
~
Jesus muss ein unvorstellbar beeindruckender Mensch gewesen sein. Alle WUSSTEN sofort: Dies ist ein ganz
einzigartiger, heiliger, heilbringender Mensch. Er strahlte es aus, ohne dass er etwas sprach. Damals wusste man noch nicht, wer er, Jesus von Nazareth, wahrhaft war. Jedoch bald nach seinem Tod und seiner Himmelfahrt wurde durch
Johannes, Petrus, Paulus klar: Jesus war der Messias, der Heiland der Welt, der die Welt von ihrem ewigen Hassen und Übervorteilen heilte, durch sein kostbares Leiden ...
.
... stille ... kontemplation ...


 

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Herrnhuter Losungen Montag, 10.9.2012
:
Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Psalm 121,4
.
Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen. So lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts.
Römer 13,12
~
Gott ist unser aller Hüter, der einzige, der in Wahrheit und Gerechtigkeit und Wohlwollen alle seine Geschöpfe
umarmt ...  
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... kontemplation ...

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Herrnhuter Losungen, Sonntag, 9.9.2012,14. Sonntag nach Trinitatis
:
Ich werde dich entrinnen lassen, dass du nicht durch das Schwert umkommen sollst; du wirst dein Leben als Beute davontragen, weil du auf mich vertraut hast, spricht der HERR.
Jeremia 39,18
.
Christus spricht: Wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.
Johannes 11,26
~
Eine andere, schönere Übersetzung lautet: Christus spricht: Wer an mich glaubt, wird leben, ob er auch stürbe. -
Diese unglaublich große Zusage macht Christus an uns Menschen. Warum? Weil er eins ist mit jenem unendlich
souveränen Gott, Der über allem und nochmals jenseits von allem steht, und der uns SEIN Leben schenkt, in Ewigkeit, und das heißt: Jetzt und in undenkbaren Zeiten. ...
-
... kontemplation ... stille ...

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Herrnhuter Losungen, Samstag, 8.9.2012
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.
Psalm 73,28
.
Welche ihren Dienst gut versehen, die erwerben sich selbst ein gutes Ansehen und große Zuversicht im Glauben an Christus Jesus.
1.Timotheus 3,13
~
Wenn ein guter Freund Wundervolles getan hat, dann hat man Freude daran, es weiter zu erzählen. So ist es mit mir, dem Kind Gottes und Freund Gottes, dass ich WEISS, was Gott Wundervolles tat und noch tut: Er schuf alles Leben, das sichtare und das unsichtbare Leben, das denkbare und das undenkbare, das verborgene und das offenbare Leben, die Zeit und die Ewigkeit, das Nichtwissen und das Wissen, die Weisheit und die Torheit, und das, was nochmals
jenseits von Denkbarem und Undenkbarem ist. Seine Schöpfung ist voll des Lobpreises vor IHM, unserem Schöpfer, und alles ist HERRLICHKEIT: Wir alle sollten danach streben, Gottes Herrlichkeit zu schauen, dann eilt ER uns
entgegen ...
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- kontemplation - stille -
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Herrnhuter Losungen, Freitag, 7.9.2012
:
Wir warten auf dich, HERR, auch auf dem Wege deiner Gerichte.
Jesaja 26,8
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Werden wir vom Herrn gerichtet, so werden wir zurechtgebracht, damit wir nicht zusammen mit der Welt verurteilt werden.
1.Korinther 11,32
~
Die in Christo sind, werden im Gericht auf-gerichtet. Sie sehen voll Schrecken ihre bösen Taten in Gedanken, Worten und Werken. Dann erfahren sie das Geschenk des Neuen Lebens ...
.
- kontemplation - stille -

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Herrnhuter Losungen, Donnerstag, 6.9.2012
:
Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus.
Psalm 34,8
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Der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen.
Apostelgeschichte 12,7
~
Ja, die Ketten fallen ab, durchaus wie durch Zauberei - aber was ist, wenn mir Gott scheinbar ferne ist, wenn ich ihn in keiner Weise wahrnehme, ja wenn das schwarze Nichts auf mich zu starren scheint? Das hat Jesus erlebt am Kreuz - und er hat gebetet, schreiend: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen! - und er wurde wiedererweckt zum höheren Leben BEI Gott HÖCHSTSELBST ... Die scheinbare Gottesferne ist in Wahrheit eine entscheidende Gottes-Nähe. Wenn Gott leer zu sein scheint, dann seien wir uns gewiss, dass ER DA ist, und zwar näher als je zuvor. Der Kirchenlehrer Juan de la Cruz (Johannes vom Kreuz) hat dies ausführlich dargelegt und verständlich gemacht ...
- kontemplation -

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Herrnhuter Losungen, Mittwoch, 5.9.2012
:
Noah tat alles, was ihm Gott gebot.
1.Mose 6,22
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Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn.
Epheser 4,22-23
~
Es gilt jeden Versuch: Das eigene Aufmerken auf Gott, der oft auch im Schweigen und in der Stille zu uns redet, nicht mit menschlichen Worten, sondern in seiner eigenen göttlichen Art. Zugleich müssen wir uns klar sein, dass Missgunst, Neid, Gier, Hass nicht zu Gott führen. Es sind Methoden des nur-irdischen Daseins, die unseren Geist gefangenhalten und unfrei machen. Ja, suchen wir nach Erneuerung, nach Wiedergeburt von Geist und Sinn IN GOTT SELBST. Es lohnt die Mühe ...
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- kontemplation -
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Aus: www.erzabtei Beuron.de 
DIENSTAG DER 22. WOCHE IM JAHRESKREIS

TAGESGEBET
Gütiger Gott,
erleuchte deine Gläubigen
und mach ihre Herzen hell
durch den Glanz deiner Gnade.
Gib, dass wir in diesem Licht
Christus als unseren Erlöser allezeit erkennen
und ihn wahrhaft aufnehmen,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. (MB 62)

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Aus: www.losungen.de  Dienstag, 4.9.2012
:
Die Erde ist voll der Güte des HERRN.
Psalm 33,5
.
Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet.
2.Korinther 8,9
~
Gott, Der Allerhöchste und Unvorstellbarste, wurde arm und ein verschmähter Mensch um uns Menschen willen, weil er ein für allemal unsere Verlorenheit aufheben wollte und uns zu seinen geliebten Kindern erheben wollte. Nehmen wir dieses unendlich große Geschenk entgegen ... Laudetur Iesus Christus in aeternam AMEN.
- kontemplation -

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Herrnhuter Losungen, Montag, 3.9.2012
:
Ich will das steinerne Herz wegnehmen aus ihrem Leibe und ihnen ein fleischernes Herz geben, damit sie in meinen Geboten wandeln und meine Ordnungen halten und danach tun.
Hesekiel 11,19.20
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Im Gehorsam gegenüber der Wahrheit habt ihr eure Seelen rein gemacht, frei für die Liebe unter Brüdern und Schwestern, die keine Verstellung kennt; so liebt denn einander aus reinem Herzen, ohne nachzulassen!
1.Petrus 1,22
~
Ein reines Herz zu haben, danach sehnen wir Menschen uns alle: ohne jedwede Bedrückung zu sein, ohne bohrende Sorgen, ohne Zweifel und Ängste, ohne Hass, Missgunst, Neid, Verachtung, ohne Gier jeder Art, ohne geistige und seelische Verdunklung und Verblendung. Dagegen wie unendlich schön wäre das Leben bei gegenseitiger
Wertschätzung, Geschwisterlichkeit, Offenherzigkeit, Einfachheit, bei gemeinsamer Freude am hell leuchtenden Tag, bei tief verwurzeltem Vertrauen gegenüber allen Menschen, gegenüber Gott, gegenüber der Welt, gegenüber dem
Leben ... Alles das schenkt uns Gott freimütig, und er schenkt uns Sich-Selbst, und das ist unendlich viel mehr, als wir auch nur ahnen können ...
... kontemplation ...

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Schott, 2.9.2012, Erzabtei Beuron
: Jak 1, 17-18.21b-22.27. Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach! Lesung aus dem Jakobusbrief.
„Meine lieben Brüder!
17Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt.
18Aus freiem Willen hat er uns durch das Wort der Wahrheit geboren, damit wir gleichsam die Erstlingsfrucht seiner Schöpfung seien.
21bNehmt euch das Wort zu Herzen, das in euch eingepflanzt worden ist und das die Macht hat, euch zu retten.
22Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst.
27Ein reiner und makelloser Dienst vor Gott, dem Vater, besteht darin: für Waisen und Witwen zu sorgen, wenn sie in Not sind, und sich vor jeder Befleckung durch die Welt zu bewahren.“
~
Wir Menschen sind durch Gott im Besitz einer innersten Wahrheit, die im Herzen wohnt. Erst wenn wir lernen, danach zu handeln und nicht gemäß der Vernünftelei der Welt, sondern in Hinwendung zu Gott, sind wir Kinder Gottes. Allein das ehrliche Bemühen zieht uns zu Gott.

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Empfehlung in das Göttliche Herz

Ich empfehle mich mit allen meinen Sünden in das heilige, verwundete Herz, das die göttliche Liebe am Kreuz als den Quell ewigen Lebens erschlossen hat. Dort entströmte das heilige, kostbare Blut, womit wir alle erlöst sind.
Lieber Herr, reinige mich von all meinen Sünden in dem kostbaren Blute, das aus Deinem liebreichen Herzen floss, als Du aus Liebe, um unserer Sünde willen, nackt und bloß am Kreuze hingest.
In Deine heiligen Wunden verberge ich mich.
In die Tiefe Deiner Gottheit versenke ich mich.
In die Wunde Deines gütigen Herzens, milder Herr, fliehe ich.
Vor allen Sünden, die mich von Dir trennen, bewahre mich.
Amen.

(Kreuzherrenkloster Marienvrede)
Quelle: Deutsche Herz-Jesu-Gebete des 14. und 15. Jahrhunderts, Karl Richstätter S.J., Verlag Kösel & Pustet, 1926

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1 Kor 1, 31 Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; ...
~
Gott sieht auf uns Menschen mit einem uneingeschränkt liebenden Blick und sieht auf unsere Schwächen und Fehler, die er heilen will, um uns zu sich zu führen. Keinen Menschen gibt es - außer Jesus den Christus, doch er tut es nicht - der sich im Angesicht Gottes für irgendetwas rühmen könnte. Alles und alles ist nichtig vor dem absolut überragenden Gott. Nur die Liebe schulden wir ihm und unseren Mitmenschen, und sie ist eine Gnadengabe an uns innerhalb des unendlichen Lichtes der Liebe Gottes. Dass wir uns Gottes rühmen, dazu haben wir allen Grund: ER ist unser Vater, und in Christus is ER gar unser Bruder - eine unendliche Freude! Soli Deo Gloria.
... Kontemplation ...

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Herrnhuter Losungen,Mittwoch, 29.8.2012
:
Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.«
Psalm 14,1
.
Was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache.
1.Korinther 1,27
~
Albert Einstein sagte sinngemäß, wer nicht an Gott glaube, sei dumm. Nur der wahrhaft nach Wahrheit Suchende, der seine Intelligenz nutzt, muss erkennen, dass eine unvorstellbar letztgültige Kraft alles und alles geschaffen hat und lenkt, letztlich in der Liebe: Bei allem Schmerz, den wir Menschen erfahren, erfahren wir auch eine Umarmung, und sei es die sanfte, warme Hand eines Sonnenstrahls. Und da ist noch unendlich viel mehr ...
... Kontemplation ...

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Es gilt
Die eins
die null
und nun
sowohl eins wie null
und auch
nicht eins wie null
und darin
Du
LIEBE
DU
~
Herrnhuter, Dienstag, 28.8.2012
:
Ich pries und ehrte den, der ewig lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich für und für währt, gegen den alle, die auf Erden wohnen, für nichts zu rechnen sind.
Daniel 4,31-32
.
Wir predigen Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.
1.Korinther 1,24.25
~
Gott ist einzig und allein der Allerhöchste, über den hinaus nicht gedacht werden kann, und dessen Lieben über alles Denken ist. Und unsere Menschen-Vernünftelei ist nichtig vor Dir, mein Herr und mein Gott AMEN.
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Eph 6:
10 Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke!
11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt!
12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut4, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen5 Mächte der Bosheit in der Himmelswelt6.
13 Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles
ausgerichtet7 habt, stehen bleiben könnt!
14 So steht nun, eure Lenden8 umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit
15 und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens!
16 Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt!
17 Nehmt9 auch den Helm des Heils10 und das Schwert des Geistes, das11 ist Gottes Wort!
18 Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, ...

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Herrnhuter, Freitag, 24.8.2012
:
Eile, mir beizustehen, Herr, du meine Hilfe!
Psalm 38,23
.
Das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten.
Jakobus 5,15
~
Gebet eröffnet eine andere Wirklichkeit, die Wirklichkeit Gottes. Sie ist souverän, Gott ist souverän, d.h. unabhängig von irgendwelchen Gesetzmäßigkeiten, die wir Menschen sonst kennen in unserer Welt: keine Ursache-Wirkungs-
Verknüpfung. Deshalb scheint es manchmal, dass ein Gebet nicht erhört wird; jedoch: Gott lässt uns nicht allein: Er wendet die Dinge so, dass sie zum besten gereichen, auch dann, wenn wir es nicht sogleich erkennen können.

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Herrnhuter, Donnerstag, 23.8.2012
:
Dies Volk naht mir mit seinem Munde und ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.
Jesaja 29,13
.
Jesus sprach: Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
Markus 3,35
~
Aufgesetzte und vorgezeigte Frömmigkeit kann nichtig werden, auch wenn sie sich in Taten der Nächstenliebe zeigt. Allein die Aufrichtigkeit des Herzens ist souverän: Egal ob jemand etwas wahrnimmt oder missdeutet, oder ob man mich für einen Frömmler hält, so bin ich allemal in Gott, und das allein zählt ...
.
... Kontemplation ...

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Maria vom Frieden Köln, Kirche und Karmelitinnen-Kloster. In diesem Kloster lebte Edith Stein. Gebet zur Friedenskönigin:
Mutter der Barnherzigkeit,
erflehe du uns von Gott den Frieden.
Und vor allem jene Gnaden, die die menschlichen Herzen
umwandeln können, jene Gnaden, die den Frieden vorbereiten, schließen und sichern. Königin des Friedens, bitte für uns und gib der streitenden Welt den Frieden, den die Völker ersehnen, den Frieden in der Wahrheit, in der Gerechtigkeit und in der Liebe Christi. Gib ihr den Frieden der Waffen und den Frieden der Herzen, damit Gottes Reich sich in der Ruhe und Ordnung ausbreite. Amen. - Pius XII. -
Gegrüßet seist Du, Maria ... - Amen.
Unser Haus ist das Deine, Königin des Friedens, bitte für uns. Amen.

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Herrnhuter, Samstag, 18.8.2012
:
Fürchte dich nicht; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR.
Jeremia 1,8
.
Ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
Römer 8,15
~
Mit kindlichem Geist dürfen wir mit Gott reden, ihn benennen, ihn bitten, ihm vertrauen, wie ein Kind den Eltern
vertraut. Wir reden mit Gott vertraulich, denn er steht zu uns freundlich, wohlwollend, herzlich liebend. So werden auch wir dazu reif werden, unsererseits Gott zu lieben ...
.
... Kontemplation ...

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Herrnhuter, Freitag, 17.8.2012
:
Ich will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bilde.
Psalm 17,15
.
Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit.
Johannes 1,14
~
Allein das Anschauen von etwas Erhabenem, Großartigem, Schönem, Wahrem erhebt das Herz und macht frei ...
.
... Kontemplation ...

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Herrnhuter, Donnerstag, 16.8.2012
:
Erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verkündige meinem Volk seine Abtrünnigkeit!
Jesaja 58,1
.
Sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
2.Timotheus 2,13
~
Das ist unser Trost: Auch wenn wir viele Fehler machen, bleibt Gott seiner Heilszusage in Christus treu. Wir sind erlöst in Ewigkeit. Und nun: Tun wir doch das Unsere, um unter diesem großen Vorzeichen und mit diesem großen Geschenk in Entsprechung zu leben!

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Herrnhuter, Dienstag, 14.8.2012
:
Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden.
Jesaja 49,13
.
Paulus schreibt: Ich habe zu euch allen das Vertrauen, dass meine Freude euer aller Freude ist.
2.Korinther 2,3
~
In der gesamten Heiligen Schrift des Alten und des Neuen Testaments ist dies eine einheitliche Offenbarung Gottes an uns: Gott, der Allerhöchste, will Gutes für uns Menschen und für die gesamte Schöpfung. Unser Wenn und Aber
verweht. Unsere Antwort ist Dank und frohes Gemüt und Singen und Tanzen ...
.
... Kontemplation ...

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Herrnhuter, Montag, 13.8.2012
:
So spricht der HERR: Ich gedenke der Treue deiner Jugend und der Liebe deiner Brautzeit, wie du mir folgtest in der Wüste, im Lande, da man nicht sät.
Jeremia 2,2
.
Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.
Offenbarung 2,10
~
Gott gänzlich treu zu bleiben scheint für uns Menschen nicht einfach. Man möge dies hingegen bedenken: Durch ein Gebet in Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit nimmt Gott Wohnung in unserer Seele, für immer; und denken wir doch an die Treue Gottes selbst, in Jesus Christus, der zugesagt hat, uns nicht zu verlassen. Als Lebensanleitung gilt, Jesus in je mein eigenes Herz hereinzulassen, jeden Tag. ...
.
...Kontemplation ...

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Wir Menschen werden alle aufs höchste erstaunen und auch erschrecken. Worüber? Über die Liebe, die Güte und Sanftmut des Gottessohnes, die wir für unvorstellbar hielten, und die uns zugleich unsere Sünden schonungslos vor
Augen hält; denn wir übten nicht die Liebe, nicht die Güte, nicht die Sanftmut ... Die Güte Christi ist unser Gericht.
.
... Kontemplation ...

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Herrnhuter, Sonntag, 12.8.2012, 10. Sonntag nach Trinitatis
:
Gottes Brünnlein hat Wasser die Fülle.
Psalm 65,10
.
Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.
Johannes 1,16
~
Es ist das Glück und die Seligkeit von uns Menschen, dass wir nehmen dürfen aus der Fülle Gottes. Dankbarkeit zu Gott und tiefes Vertrauen, dass Er alles schenkt, was wir brauchen und unendlich viel mehr darüber hinaus: Das ist
unsere Herzenshaltung und unsere Herzensfreude ...
.
... Kontemplation ...

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Herrnhuter, Samstag, 11.8.2012
:
Sieht Gott nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte?
Hiob 31,4
.
Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse.
2.Korinther 5,10
~
Wir Menschen werden alle aufs höchste erstaunen und auch erschrecken. Worüber? Über die Liebe, die Güte und Sanftmut des Gottessohnes, die wir für unvorstellbar hielten, und die uns zugleich unsere Sünden schonungslos vor
Augen hält; denn wir übten nicht die Liebe, nicht die Güte, nicht die Sanftmut ...
.
... Kontemplation ...

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Important. Wichtig:
http://youtu.be/lkvQUdqIK6Y
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Apc 22, 20 dicit qui testimonium perhibet istorum etiam venio cito amen veni Domine Iesu :
20 Der diese Dinge bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. Amen; komm, Herr Jesus!

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Hohelied 6 b: Denn stark wie der Tod ist die Liebe, hart wie der Scheol die Leidenschaft. Ihre Gluten sind Feuergluten, eine Flamme Jahs.
7 Mächtige Wasser sind nicht in der Lage, die Liebe auszulöschen, und Ströme schwemmen sie nicht fort. Wenn einer den ganzen Besitz seines Hauses für die Liebe geben wollte, man würde ihn nur verachten. ...
~
Gott in seiner Liebe ist die allerhöchste Macht, die uns, aus Liebe heraus, geschenkt wird ...
.
... Kontemplation ...


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2 Kor 9, 6 Dies aber sage ich: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich sät, wird auch
segensreich ernten.
7 Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen
fröhlichen Geber liebt Gott.
8 Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk;
9 wie geschrieben steht: "Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit."
~
Wenn ein Mensch freigebig ist und wenn er aus dem Herzen heraus gibt, wird er reich im Leben haben von allem, was er benötigt und was Freude schenkt. Ein Heiliger, so heißt es, soll einmal nachts einen Dieb überrascht haben, der bereits vieles aus seinem Haus gerafft hatte. Dem sagte er: Nimm es! Und der Dieb zog eilends davon mit seiner reichen Beute. Der Heilige aber blickte zum Mond auf und sprach: Welch ein Glück! Den Mond kann mir der Dieb nicht nehmen. - Wer dies auch nur annäherungsweise begreift, ist bereits ein reich Beschenkter ...
.
... Kontemplation ...

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8.8.2012 in FAZ mein Leserbrief:
Die Homo-Gemeinschaft ist keine Ehe. Da wir in einem christlich gesprägten Kulturraum leben, ist nur die bestätigte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau eine Ehe. Diese ist von Gott in den Offenbarungsschriften des Alten und des Neuen Testaments gesegnet worden und als heilig, i.e. zum Heil gereichend sowie heilbringend, bezeichnet worden, und sie gilt in Ewigkeit in Gott. Das altdeutsche Wort Ehe bedeutet 'Recht', mithin göttliches Recht. Da die homosexuelle Gemeinschaft nicht von Gott gesegnet ist - die Mann-Frau-Ehe dagegen sehr wohl - , sollten Homo-Paare zumindest Kenntnis haben, dass dem so ist. Durch Gebet und Demut mögen sie, letztlich so wie wir Menschen alle, Gottes segen dennoch erhalten, aber sie sind nicht gleichzustellen mit der Ehe. Dies muss auch von der Politik berücksichtigt werden. Gleichmacherei von allem und von allen hilft in Wahrheit niemandem.

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Herrnhuter, Mittwoch, 8.8.2012
:
Ich bin der HERR, der die Zeichen der Wahrsager zunichte macht und die Weissager zu Narren.
Jesaja 44,25
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Bewahre, was dir anvertraut ist, und wende dich ab vom heillosen und leeren Gerede, von den Behauptungen der sogenannten Erkenntnis.
1.Timotheus 6,20
~
Unser menschliches Wissen und Erkennen ist vor Gott nichtig. Wissenschaften, Okkulte und hermetische Philosophien und Kenntnisse, esoterisches, para- und übernatürliches Wissen ist vor Gott nichtig. So schrieb der gotterfahrene
Mystiker Juan de la Cruz: „Um dahin zu gelangen, alles zu wissen, such in nichts etwas zu wissen.“ Wer Gott sucht, wird Gott durch Liebe finden, denn Gott ist der, der zuerst uns Menschen liebt: Dies ist Wissen, und nur dies allein. „Wir spinnen Luftgespinste / Und suchen viele Künste / Und kommen weiter von dem Ziel.“ (Matthias Claudius). - Wer Gott ehrlich suchen will, geht davon aus, dass er in Wahrheit nichts und nochmals nichts weiß als das Kreuz des Sohnes Gottes, d.h. die Liebe Gottes. Dann erst gelangt man zum Schauen.

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Herrnhuter, Dienstag, 7.8.2012
:
Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen, beständigen Geist.
Psalm 51,12
.
Ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.
1.Korinther 6,20
~
Einen unsicheren, unklaren, furchterfüllten Geist zu haben, ist ungut für das Leben. Wenn wir Menschen jedoch Gott bitten - aus der Wahrheit unseres Herzens heraus - uns die Sicherheit eines Kindes zu geben, die Zweifelsfreiheit, dann erlangen wir Leben in Gott, nach und nach, immer tiefer ...
...
Kontemplation

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Daniel 7, 9: Ich, Daniel, sah in einer nächtlichen Vision: Throne wurden aufgestellt, und ein Hochbetagter nahm Platz. Sein Gewand war weiß wie Schnee, sein Haar wie reine Wolle. Feuerflammen waren sein Thron, und dessen Räder waren loderndes Feuer.
10Ein Strom von Feuer ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm. Das Gericht nahm Platz, und es wurden Bücher aufgeschlagen.
13Immer noch hatte ich die nächtlichen Visionen: Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt.
14Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter.
~
Eine feierliche, hieratische Sprache, und ein ebensolches Bild, das Daniel, der Seher und Prophet, bezeugt. Er bürgt mit seinem Namen für die Wahrheit des Ereignisses: „Ich, Daniel, sah ...“! Es gilt, das Bild in sich aufzunehmen, es zu
meditieren, seine Herrlichkeit, seine Wahrheit aufzunehmen. In den aufgeschlagenen Büchern wird aller Menschen
Leben gegenwärtig gemacht, und im Angesicht Gottes werden wir alles über uns schauen ...
...
Kontemplation ...

 

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Herrnhuter, Sonntag, 5.8.2012, 9. Sonntag nach Trinitatis
:
Ich will wachen über meinem Wort, dass ich’s tue.
Jeremia 1,2012
.
Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.
Markus 13,31
~
Jesus lehrt uns, aus seinem Wort heraus zu leben, aus IHM zu leben, IN IHM zu leben, so wie ER in uns leben möchte. So sind wir in Gott und Gott ist in uns. So werden wir nicht vergehen, sondern EWIG LEBEN, weil Gott ewig lebt: durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Soli Deo Gloria.
...
Kontemplation ...

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Herrnhuter, Samstag, 4.8.2012
:
Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.
Jeremia 29,13-14
.
Zachäus stieg auf einen Maulbeerbaum, um Jesus zu sehen; denn dort sollte er durchkommen. Und als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus
einkehren.
Lukas 19,4-5
~
Gott in ehrlicher Weise suchen, ohne Vorbehalt, ohne Skepsis, ohne inneren Zweifel - sondern mit der Neugier eines Kindes: Dies ist die Haltung der Seele, auf die Gott antwortet. Die Antwort erfolgt nicht unbedingt sogleich, und man muss es Gott überlassen, auf welche Weise und wie er antwortet ...
.
... Kontemplation ...

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Herrnhuter, Donnerstag, 2.8.2012
:
Der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er tut.
Daniel 9,14
/
Es ist kein Ansehen der Person vor Gott.
Römer 2,11
~
Was unter uns Menschen gilt oder nicht gilt, interessiert Gott überhaupt nicht. Gott wünscht das Heil und den Segen
aller Menschen; Unterschiede gelten bei ihm im Handeln: er vernichtet - in der Fülle der Zeiten - alles Böse und hebt das Gute, was wir getan haben, hervor. Er hasst nicht den Bösen, sondern das Böse, was jener tut. Alle Seelen sind
seine Geschöpfe, die er schuf, die er wollte und die er liebt in Ewigkeit. AMEN.

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Herrnhuter, Mittwoch, 1.8.2012
:
So schau nun vom Himmel und sieh herab von deiner heiligen, herrlichen Wohnung! Wo ist nun dein Eifer und deine Macht?
Jesaja 63,15
.
Gott hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.
Kolosser 2,15

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Erzabtei Beuron, Schott, 30.7.2012
:
Ps 106 <20 Die Herrlichkeit Gottes tauschten sie ein
gegen das Bild eines Stieres, der Gras frisst. - (R)
21 Sie vergaßen Gott, ihren Retter, ... >
~
O Gott!
Welch ein zerbrechliches Gut
bevorzugen wir
vor Dir
vor Deiner Herrlichkeit,
wir Menschen ...

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Herrnhut, Sonntag, 29.7.2012, 8. Sonntag nach Trinitatis:
Wo ist ein Gott im Himmel und auf Erden, der es deinen Werken und deiner Macht gleichtun könnte?
5.Mose 3,24
.
Christus ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
1.Timotheus 3,16
~
Jesus Christus hat sämtliche Dimensionen des Kosmos durchwandert: die Materie (Fleisch), den Geist der Wahrheit, die Dimensionen der Engelgeister, die Welten aller Religionen, die Vielfalt des Lebens in der Welt (auch die der außerirdischen Lebewesen), und er wurde schließlich wesensmäßig eins mit Gott ...
... Kontemplation ...

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Herrnhuter Losungen, Samstag, 28.7.2012
:
Bekehre du mich, so will ich mich bekehren; denn du, HERR, bist mein Gott!
Jeremia 31,18
.
Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.
Galater 2,20
~
Wenn Christus in mir lebt, dann ist es ein erfülltes, großartiges, lichtvolles, reich beschenktes Leben ...
... Kontemplation ...

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Herrnhuter Losungen, Freitag, 27.7.2012
:
Ich schwor dir’s und schloss mit dir einen Bund, spricht Gott der HERR, dass du solltest mein sein.
Hesekiel 16,8
.
Ihr seid die, die einst kein Volk waren, jetzt aber das Volk Gottes sind, die einst keine Barmherzigkeit erlangten, jetzt aber Barmherzigkeit erlangt haben.
1.Petrus 2,10
~
Nicht wir Menschen wählen Gott, sondern Gott hat uns erwählt, seines Wesens zu sein ...
... Kontemplation ...


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Sir 44: 1Die ehrwürdigen Männer will ich preisen, unsere Väter, wie sie aufeinander folgten.
10Jene aber sind die ehrwürdigen Männer, deren Hoffnung nicht vergeht.
15Von ihrer Weisheit erzählt die Gemeinde, ihr Lob verkündet das versammelte Volk.
~
Es ist etwas Großes, wenn ein Mensch gegen jede Widrigkeit Hoffnung bewahrt. Frère Roger Schutz schrieb: Der Christ hofft auch dann, wenn es nichts mehr zu hoffen gibt. ... Wir treten hier vor das Allerheiligste Antlitz des Souveränen und Verborgenen Gottes ...  
Kontemplation ...

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Herrnhuter Losungen, Donnerstag, 26.7.2012
:
Wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben.
5.Mose 8,10
.
Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.
1.Korinther 10,31
~
Nichts ist selbstverständlich, sondern gewährt - von wem? Von Gott! Von Demjenigen, dessen Sein und Wesen wir von Christus her kennen und nirgends sonst. Gott ist Liebe. Er ist Geben und nochmals Geben und Schenken in
überreichem Maße. Gott ist souverän, so sehr, dass er sich nicht spektakulär bemerkbar macht. Wahre Souveränität ist nicht spürbar; und sie ist freigiebig in allerhöchstem Maß, und sie erwartet nichts. Sie wünscht nur, dass allen
Menschen Heil und Leben und Wahrheit und Weg bereitet werde ...
... contemplatio ...

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2 Kor 4:
Brüder!
7Den Schatz der Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi tragen wir Apostel in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt.
~
Dies ist die Wahrheit und das Geheimnis unseres ewigen und wesenhaften Lebens: Der Leib vergeht im Tode, aber
unsere Schau des göttlichen Antlitzes Christi ist ewig, und das ist Leben und Wahrheit und ist ewig ...
... contemplatio ...

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(Erzabtei Beuron, Schott:) Mt 12, 46 Als er aber noch zu den Volksmengen redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten ihn zu sprechen.
47 Und es sprach einer zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.15
48 Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder?
49 Und er streckte seine Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe da, meine Mutter und meine Brüder!
50 Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.
~
Den Willen Gottes tun heißt auch, nach Gottes Willen zu fragen und zu suchen. Jesus radikalisiert: Wir Menschen sind hier, um hier und jetzt Gottes Willen zu erfüllen, nach Gottes Willen zu suchen, und das ist absoluter Vorrang. Nicht mehr geht es um irdische Belange, sondern in Gottes Willen ist ALLES UND ALLES einbeschlossen, auch unsere irdischen Belange - aber vor allem erst von DORT HER, von Gottes Standpunkt her, denn er ist absolut ...
... contemplatio ...

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Herrnhuter Losungen, Montag, 23.7.2012
:
Sie kamen zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir wider den HERRN und wider dich geredet haben. Bitte den HERRN, dass er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk.
4.Mose 21,7
.
Jesus kann für immer selig machen, die durch ihn zu Gott kommen; denn er lebt für immer und bittet für sie.
Hebräer 7,25
~
Für immer selig, letztgültiges Heilsein, Friede mit Gott, Friede mit der Welt, Friede mit den Menschen, Friede mit sich selbst, Friede mit dem eigenen Leben - Seligkeit IN-GOTT ...
... Contemplatio ...

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Herrnhuter Losungen, Sonntag, 22.7.2012
7. Sonntag nach Trinitatis:
Ich wache auf, wenn’s noch Nacht ist, nachzusinnen über dein Wort.
Psalm 119,148
.
Ihr tut gut daran, dass ihr auf das prophetische Wort achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen.
2.Petrus 1,19
~
Die Worte der Propheten sind Licht, das in unsere Welt hineinleuchtet. Sie sagen: Es kommt einer, der Gott Selbst ist, und Er briingt Wahrheit, Leben, Weg. ...
... contemplatio ...

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Eph 2:
13 Jetzt aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst fern wart, durch das Blut des Christus nahe geworden.
14 Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem Fleisch abgebrochen.
15 Er hat das Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen
16 und die beiden in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das er9 die Feindschaft getötet hat.
~
Ungutes Tun der Menschen vergeht wie schwarzer Rauch und wird nicht mehr sein. Das wahre Heldentum ist dasjenige Jesu Christi, der das Trennende und Feindliche in den Seelen von uns Menschen vernichtet hat, und hat in Gang gesetzt das Werden von Leben, Licht, Freiheit, Friede. ...
... contemplatio ...

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Erzabtei Beuron, Schott:
Ps 10, 4 Der Gottlose denkt hochnäsig: "Er wird nicht nachforschen." "Es ist kein Gott!", sind alle seine Gedanken.
5 Erfolgreich sind seine Wege allezeit. Hoch oben sind deine Gerichte, weit von ihm entfernt; alle seine Widersacher - er bläst sie an.
6 Er spricht in seinem Herzen: Ich werde nicht wanken, von Generation zu Generation in keinem Unglück sein.
7 Voll Fluch ist sein Mund, voll Hinterlist und Bedrückung; unter seiner Zunge ist Mühsal und Unheil.
8 Er sitzt im Hinterhalt der Höfe, in Verstecken bringt er den Unschuldigen um; seine Augen spähen dem Armen nach.
9 Er lauert im Versteck wie ein Löwe in seinem Dickicht; er lauert, um den Elenden3 zu fangen; er fängt den Elenden, indem er ihn in sein Netz zieht.
10 Er zerschlägt, duckt sich nieder; und die Armen fallen durch seine gewaltigen Kräfte.
11 Er spricht in seinem Herzen: Gott hat vergessen, hat verborgen sein Angesicht, ewig sieht er nicht!
~
Eine furchtbare Selbsttäuschung: "Gott sieht es nicht, es gibt keinen Gott." Beten wir, dass allen Übeltätern der Welt ein Licht aufgehe und dass sie umkehren und einlenken in Gottes Wege. Noch ist Gelegenheit. "Tore der Umkehr sind in Weltzeit offen", heißt es im Talmud. Wer umkehrt, wird gerettet ...
- contemplatio -



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Herrnuter Losungen Freitag, 20.7.2012
:
Daniel hatte an seinem Obergemach offene Fenster nach Jerusalem, und er fiel dreimal am Tag auf seine Knie, betete, lobte und dankte seinem Gott.
Daniel 6,11
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Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um.
2.Korinther 4,9
~
Man kann lesen, dass ein Chassid jeden Morgen bei Sonnenaufgang aus dem Fenster schaute, und es ergriffen ihn Furcht und Zittern, und er sagte: Gott bringt den Tag herauf!  -
Alles vermeintlich Alltägliche ist Wunder Gottes ...
- contemplatio -

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Ps 94
8 Habt Einsicht, ihr Unvernünftigen unter dem Volk! Ihr Toren, wann werdet ihr verständig werden?
9 Der das Ohr gestaltet3 hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen?
10 Der die Nationen unterweist, sollte der nicht zurechtweisen? - er, der Erkenntnis lehrt den Menschen?
11 Der HERR kennt die Gedanken des Menschen, dass sie ein Hauch4 sind.
12 Glücklich der Mann, den du züchtigst, Jah, den du belehrst aus deinem Gesetz,
13 um ihm Ruhe zu geben vor den bösen Tagen, bis dem Gottlosen die Grube gegraben wird!
14 Denn der HERR wird sein Volk nicht verstoßen, er wird sein Eigentum nicht verlassen.
15 Denn zur Gerechtigkeit wird zurückkehren das Recht5 und hinter ihm her alle, die von Herzen aufrichtig sind.
~
Gott ist der, der macht, dass es das Hören gibt.
Wenn ich mit ihm rede, hört er zu, liebevoll, verständnisvoll, interessiert an mir und meinem Leben - und das betrifft jeden einzelnen Menschen. Klug ist, wer dies bedenkt und sich verbündet mit dem, der der höchste Meister des Universums ist und ein Freund zugleich, Vater, Mutter,
Geschwister zugleich, und der auf ihn hört ...
- contemplatio -

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Mt 11:
23Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen. Wenn in Sodom die Wunder geschehen wären, die bei dir geschehen sind, dann stünde es noch heute.
~
Alles hier und jetzt ist Wunder: unser Sein, das Sein aller anderen, der Himmel, die Erde, die Geschöpfe alle, die Lust, das Wachsen, die Luft und die Winde, die Meere ...
Wenn wir das erkennen und daraufhin Gott preisen, von Tag zu Tag mehr, werden wir SEIN - und nur dann. Andernfalls werden wir vergehen wie Rauch vergeht ...
Soli Deo Gloria. Gott über allem und in allem und mit allem AMEN.
- contemplatio -

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Ps 85
9        Ich will hören, was Gott redet:
          Frieden verkündet der Herr seinem Volk
          und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
10      Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
          Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.
11      Es begegnen einander Huld und Treue;
          Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
12      Treue sprosst aus der Erde hervor;
          Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.
13      Auch spendet der Herr dann Segen,
          und unser Land gibt seinen Ertrag.
14      Gerechtigkeit geht vor ihm her,
          und Heil folgt der Spur seiner Schritte.
~
Gottes Wege kann man erkennen, indem man sich um Redlichkeit bemüht,
um Treue, Gerechtigkeit, Friedfertigkeit. Anders wird man Gott nicht begegnen, weder durch Theorien noch durch Gottesdienst: Beides ist jedoch möglich, wenn die Voraussetzung der Lauterkeit usw. gegeben ist ...
-contemplatio -

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Die Waffenrüstung Gottes
Eph 6, 10 Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke!
11 Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt!
12 Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut4, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen5 Mächte der Bosheit in der Himmelswelt6.
13 Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet7 habt, stehen bleiben könnt!
14 So steht nun, eure Lenden8 umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit
15 und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens!
16 Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt!
17 Nehmt9 auch den Helm des Heils10 und das Schwert des Geistes, das11 ist Gottes Wort!
18 Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen
19 und auch für mich!, damit mir Rede verliehen werde, wenn ich den Mund öffne, mit Freimütigkeit das Geheimnis des Evangeliums bekannt zu machen
20 - für das ich ein Gesandter in Ketten12 bin -, damit ich in ihm freimütig rede, wie ich reden soll.
~
Der rechte Kampf gegen das Böse und Dunkle ist der IN Gott. Durch Gebet und Lesung der Heiligen Schrift können wir IN Gott leben und in Wahrheit, in Gerechtigkeit, im Frieden, im Glauben, im Heil, im Geist einen guten Kampf, bekleidet mit Gott, kämpfen. ...
- contemplatio -

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Herrnhuter Losungen Donnerstag, 12.7.2012
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus noch alles, was sein ist.
5.Mose 5,21
.
Tötet, was in euren Gliedern irdisch ist: böse Begierde und die Habgier - sie ist Götzendienst!
Kolosser 3,5
~
Eine ausschließlich den weltlichen Vorteilen ausgerichtete Handlungsweise gilt es zu überwinden. Ich muss mich fragen: Ist das, was ich beabsichtige, vor allem ein irdisches Interesse? Oder ist mein Tun eingewoben in den Willen Gottes, alles zum Guten zu lenken, dasjenige Gute zuzulassen, das Gottes Wille ist? Tägliche Bibellesung und Meditation ist angebracht. ...
- contemplatio -


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Aus: Schott, Erzabtei Beuron
Spr 2
1Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst und meine Gebote beherzigst,
2der Weisheit Gehör schenkst, dein Herz der Einsicht zuneigst,
3wenn du nach Erkenntnis rufst, mit lauter Stimme um Einsicht bittest,
4wenn du sie suchst wie Silber, nach ihr forschst wie nach Schätzen,
5dann wirst du die Gottesfurcht begreifen und Gotteserkenntnis finden.
~
Gott erkennen heißt, in Gott leben.
Erkenntnis ist ein großer Schatz,
und sie wird erlangt
durch Gottesfurcht, Weisheit, Einsicht.
Der Weg ist, die Heilige Schrift lesen und meditieren.

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Herrnhuter Losungen Dienstag, 10.7.2012
Ich will der Gnade des HERRN gedenken und der Ruhmestaten des HERRN in allem, was uns der HERR getan hat.
Jesaja 63,7
.
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.
1.Petrus 1,3
~
Auf dem Weg des Glaubens, der nicht eine Überzeugung, sondern Leben ist, erfahren wir unsere Wiedergeburt. Der
alte Mensch, der wir waren, wirft die untaugliche alte Hülle der Überzeugungen ab und erhält ein neues Gewand. „Die ihr in  Christus seid getauft, ihr habt Christus angezogen - Halleluiah“ lautet ein Teil der ostkirchlichen Osterliturgie. Wir sind einghüllt von Gott durch Jesus Christus, sind in Gott, und Christus ist unser Gewand, und damit sind wir neu geschaffen, neu geboren, haben eine neue in-Gott-Identität ...
- contemplation -

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"Nur Gott kann so schenken, dass der Beschenkte erst recht er selbst wird, und nur Gott kann das Geschenk des Lebens eines Menschen so entgegennehmen, dass der Schenkende mehr erhält, als schenkte er nicht." - Edith Stein. -
Teresa von Avila: Gott Allein ...

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Erzabtei Beuron, Schott:
Ez 1 In jenen Tagen
28als ich die Erscheinung der Herrlichkeit des Herrn sah, fiel ich nieder auf mein Gesicht. Und ich hörte, wie jemand redete.
1Er sagte zu mir: Stell dich auf deine Füße, Menschensohn; ich will mit dir reden.
2Als er das zu mir sagte, kam der Geist in mich und stellte mich auf die Füße. Und ich hörte den, der mit mir redete.
3Er sagte zu mir: Menschensohn, ich sende dich zu den abtrünnigen Söhnen Israels, die sich gegen mich aufgelehnt haben. Sie und ihre Väter sind immer wieder von mir abgefallen, bis zum heutigen Tag.
4Es sind Söhne mit trotzigem Gesicht und hartem Herzen. Zu ihnen sende ich dich. Du sollst zu ihnen sagen: So spricht Gott, der Herr.
5Ob sie dann hören oder nicht - denn sie sind ein widerspenstiges Volk -, sie werden erkennen müssen, dass mitten unter ihnen ein Prophet war.
~
Wir Menschen setzen oft ein trotziges Gesicht auf und hegen eine trotzige Haltung: Selbstgefälligkeit, Dünkel, Überhebung - bis wir erkennen, dass wir gänzlich falsch und schuldhaft gehandelt, gesprochen und gedacht haben. Denn unser Schöpfer hat uns seit langem gezeigt, wie wir glücklich leben können. ...
- contemplatio -

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Mt 9: (Schott, Erzabtei Beuron)
16Niemand setzt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleid; denn der neue Stoff reißt doch wieder ab, und es entsteht ein noch größerer Riss.
17Auch füllt man nicht neuen Wein in alte Schläuche. Sonst reißen die Schläuche, der Wein läuft aus, und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten.
~
Die Offenbarung Gottes an uns Menschen, die in Christus Jesus geschieht, ist etwas gänzlich und je und je NEUES. Nichts in den anderen Religionen ist hiermit vergleichbar. Gott, das Heil der Welt, kommt in Gestalt eines Menschen in die Welt und heiligt und heilt dadurch die Welt, die nun, in Art der Höchsten Wahrheit, im-Heil ist. Alles, was wir Menschen denken und finden und erkennen, ist vor Christi Wahrheit nichtig und brüchig. Hier und Jetzt, in mir und DIR, ist alles und nochmals alles NEU, und es wird je und je NEU ...
- contemplatio -
CONTEMPLARI NECESSE EST VIVERE NON EST NECESSE
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Herrnhuter Losungen Freitag, 6.7.2012:
Dein Erlöser ist der Heilige Israels, der aller Welt Gott genannt wird.
Jesaja 54,5
.
Es kann niemand sagen: »Jesus ist der Herr!«, wenn nicht der Heilige Geist in ihm wirkt.
1.Korinther 12,3
~
Aus Sicht der Religionswissenschaft stellt sich dar, dass z.B. der Buddhismus (Mahayana) in seiner
Bodhisattva-Mystik einen Hinweis darauf hat, dass jemand aus Mitleid für alle Menschen den Tod an sich geschehen lässt: Sein Erbarmen ist so immens tief und wahrhaftig, dass er dann alle leidenden Geschöpfe hinaufzuholen vermag in sein reines Herz, und dass sie alle dadurch befreit sind von unguten Elementen. ER ist Gott Höchstselbst. Jesus ist in Gott aller Welt Gott. Laudetur Iesus Christus in aeternam AMEN. Gelobt sei Jesus Christus in Ewigkeit AMEN ...
- contemplatio -

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Gott ist so groß und von einer Art, dass es sich lohnt, ein Leben lang nach ihm zu suchen.
Sich auf Gott einzulassen ist das größte Abenteuer des Lebens.

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Herrnhuter Losungen Donnerstag, 5.7.2012:
Auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
Jesaja 11,2
.
Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.
2.Korinther 5,19
~
Gott rechnet uns unsere Sünden nicht an, und folglich ist es an uns, uns in allem zu bemühen, dunkles und übles
Denken, Reden und Handeln zu vermeiden und stattdessen Weisheit und Verstand zu entwickeln, vor allem die
Gottesfurcht zu erlernen, welche allein Einsicht, Wissen und Intelligenz-in-Wahrheit bringt.
- contemplatio -

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http://youtu.be/B9wa33BLoUI

Dies ist Gott: In Liebe leiden und schweigen ...
- contemplatio -

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Herrnuter Losungen Montag, 2.7.2012
Halte dich ferne von einer Sache, bei der Lüge im Spiel ist.
2.Mose 23,7
.
Legt ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede und seid begierig nach der vernünftigen lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, damit ihr durch sie zunehmt zu eurem Heil.
1.Petrus 2,1-2
~
Wir sind Kinder Gottes und sollten begierig sein nach einem lauteren Herzen ohne Lüge, ohne Bosheit, ohne Betrug, ohne Heuchelei, ohne Neid und ohne übles Reden - sondern wir sollten unsere Sehnsucht erwecken nach einer wahren, lebendigen, aus der Tiefe des Herzens hervorgehenden Lauterkeit ...
- contemplatio -

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Weish 1, 13-15; 2, 23-24
Durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt
Lesung aus dem Buch der Weisheit
13Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.
14Zum Dasein hat er alles geschaffen, und heilbringend sind die Geschöpfe der Welt. Kein Gift des Verderbens ist in ihnen, das Reich des Todes hat keine Macht auf der Erde;
15denn die Gerechtigkeit ist unsterblich.
23Gott hat den Menschen zur Unvergänglichkeit erschaffen und ihn zum Bild seines eigenen Wesens gemacht.
24Doch durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt, und ihn erfahren alle, die ihm angehören.
~
Gerechtigkeit Gottes ist seine ungeteilte Liebe; es ist keine formale Gerechtigkeit, die nach einem logischen Raster geht, sondern die Haltung des Schenkens jenseits jeder äußerer Maßstäbe. Gott schenkt ungeachtet des Verdienstes. So sollen auch wir gesinnt sein, dann sind wir im Himmelreich. ...
- contemplatio -

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Herrnhuter Losungen Donnerstag, 28.6.2012
Lobet Gott für seine Taten, lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Psalm 150,2
.
Auf alle Gottesverheißungen ist in Jesus Christus das Ja; darum sprechen wir auch durch ihn das Amen, Gott zum Lobe.
2.Korinther 1,20
~
Gott schenkt uns Geschöpfen das im-Letzten-gültige-JA. Es ist erkennbar darin, dass der Allerhöchste, Gott,
Höchstselbst, als sein Sohn Jesus Christus, als Mensch in die Schöpfung hineinsandte. Gottes Ja ist größer als alles, was wir Menschen als gute oder schlechte Botschaften und Prophezeiungen geben können. Ich sage, dass gar die
subtilsten und wunderbarsten Berechnungen der Maya, des I-Ching, des Dao-de-ging, dass alle Reden des Buddha, so höchst bemerkenswert dies alles auch ist, nichts ist im Vergleich mit der Gottes-Offenbarung in Christus Jesus, in dem Alles und nochmals Alles beschlossen ist. ...
- contemplatio -

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Matth 7:
21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
~
Was ist der Wille Gottes? Dies: Alle üblen Gedanken, Worte und Handlungen meiden, und stattdessen das Aufbauende im Denken, Reden und Handeln suchen und entsprechend tun. Gott hat uns gesegnet, und wir sollen ein Segen sein,
indem wir jedem Mitmenschen aufbauend, fördernd und achtungsvoll begegnen; und indem wir Gott von Herzen
suchen und ihn ehren; schließlich sucht auch Gott nach unserer Antwort ihm gegenüber, ja er sucht Menschen, die ihn lieben ...
- contemplatio -

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HerrnhuterLosungen
Dienstag, 26.6.2012
     Gott tut Gutes
So spricht der HERR: Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun.
Jeremia 32,41
.
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16
~
Es ist nicht so schwer, in Gedanken das Bild zu meditieren, dass Gott Freude daran hat, uns Gutes zu tun: Unendlich Vieles nehmen wir wahr, das wunderbar und schön ist. Wie kommen wir eigentlich dazu, alle Übel der Welt Gott zuzuschreiben und zu sagen, er könne nicht gut sein? Gott ist ein Gott des Lebens, der Wahrheit, des Lichts, des Schönen, Belebenden. Es ist unsere Abkehr von Gott, dass wir hineinfallen in das Böse, irrig meinend, so erhielten wir Vorteile; die bleiben aber aus, wenn man es bis zum Ende betrachtet. Zwar ist andererseits das Abgründige in der Welt letztgültig rätselhaft, aber: Gott wohnt in einem unzugänglichen Licht, d.h. wir Menschen verstehen sehr wenig über die Zusammenhänge der kosmischen Geschehnisse. So bleibt eine Schwärze bei der Betrachtung der Welt - gleichwohl hat Gott ALLES getan, um uns in sein Licht zu holen. Er offenbarte seine GANZE Liebe zu uns in Christus Jesus. -
... contemplatio ...

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Gott wird uns nach unseren Taten richten - jedoch ist er kein Scharfrichter, nach Art von uns Menschen: Er nimmt von uns unsere üblen Gedanken, Worte und Taten, die wir zuhauf während unseres Lebens angesammelt haben, und RICHTET UNS AUF ... Bereits hier und jetzt sind wir gerufen, unser übles Handeln in Gedanken, im Reden, im Tun zu unterlassen und stattdessen uns gegenseitig aufzurichten. So wird unser aller Leben hell und freudvoll. -
... contemplatio ...

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Grundsätzliches: "Selig sind, die nicht sehen und doch glauben," sagt Jesus Christus. Bei diesen Zeichen möge man keinen 'Beweis' von Christi Gegenwart sehen, jedoch in den gläubigen Menschen kann man einen deutlichen Hinweis auf die reale Gegenwart Christi erkennen und ihnen folgen. Das Wichtigste ist das Zeugnis des Menschen und das Gebet. - In diesem Fall (Erscheinung des Jesuskindes in der Geburtsgrotte in Bethlehem
< http://youtu.be/Nyt7FMFXgTI >) glaube ich an die Wahrheit dieser Erscheinung; ich beschäftige mich wissenschaftlich mit der spirituellen Tradition der Jesuskind-Verehrung und bin selbst in zwei Gemeinschaften, die die Jesuskind-Spiritualität pflegen. -

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Johannes der Täufer: Nach mir kommt der, dessen Schuhriemen zu lösen ich nicht würdig bin.
Luk 3:
15 Als aber das Volk in Erwartung war und alle in ihren Herzen wegen Johannes überlegten, ob er nicht etwa der Christus sei,
16 antwortete Johannes allen und sprach: Ich zwar taufe euch mit8 Wasser; es kommt aber ein Stärkerer als ich, und ich bin nicht würdig, ihm den Riemen seiner Sandalen zu lösen; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen.
~
Johannes der Täufer, und vor ihm der Prophet Elijah waren flammende Schwerter und waren Feuer, das die gesamte Welt, den gesamten Kosmos erhellten und durchglühten bis heute. Beide traten auf mit dem flammenden Willen Gottes, mit flammender Wahrheit, vor der sich kein Mensch verbergen kann, was immer er unternimmt. Sie verkünden DEN HEILIGEN, die Wahrheit der Taufe mit dem Heiligen Geist durch Jesus den Christus, der unendlich viel stärker ist als ein Gammablitz und als jedes kosmische Feuer, denn Er ist kein geringerer als GOTT. Indem Er, Gott Höchstselbst, in das Feuer des unschuldigen Leidens hineinging und es durchschritt, löste Er alles und alles auf und zieh jenes Lüge, was nur irdisch und menschlich ist. ...
- contemplatio -
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Herrnhuter Losungen
Samstag, 23.6.2012
Lass mein Herz sich nicht neigen zum Bösen.
Psalm 141,4
.
Führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Matthäus 6,13
~
Wie leicht urteilen wir Menschen schlecht über dies oder das, oder über diesen oder jenen Menschen; und wie selten sagen wir etwas Gutes, und noch seltener segnen wir: Aber gerade das wünscht sich Gott, unser Schöpfer, von uns. Bemühen wir uns um gute Gesinnung, um Freundlichkeit, um Wertschätzung und Achtung, dann fallen wir nicht so oft in Versuchung, unserem inneren Bösen den Lauf zu lassen, sondern wir mühen uns, Gutes zu denken, zu sprechen und zu tun. Darum bitten wir Gott, er möge uns helfen bei unserem Bemühen. ...
- contemplatio ...


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Herrnhuter Losungen
Donnerstag, 21.6.2012
Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will.
Psalm 115,2.3
-
Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft.
1.Korinther 1,18
~
Gott ist je und je außerhalb unserer Urteilsfähigkeit. Dies ist eine tiefe Überlieferung und Erfahrung vieler großer Philosophen, Glaubenslehrer, Mystiker. Deshalb ist die Frage, wo denn nun Gott sei, in sich falsch. - Gott offenbart sich so, indem er das menschlich Undenkbare und Unvernünftige tut, und Seine vermeintliche Unvernunft ist unendlich viel wahrer als alle von Menschen behauptete Wahrheit. ...
- contemplatio -

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Beten: Was soll es bringen? sagen viele; Gott sagt: Betet, und ihr rettet die Welt ...
- contemplatio -
~
Kontemplation ist das ungeteilte Sein in Gott und das höchste, was zu tun ist.

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Aus den Losungen der Herrnhuter:
Montag, 18.6.2012
Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind. Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie fest bleiben.
Psalm 46,5-6
:
In Gott können wir alle, auch wenn die Welt so trübe ist von Gewalt und Leid, lustig bleiben, denn Gott umgreift in unendlicher Weise alles und nochmals alles. Er kann und wird alle Dinge wandeln, transformieren, so dass wir dereinst lachen werden angesichts einer alles durchbrennenden und durchstrahlenden Herrlichkeit Gottes unseres Vaters.

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Ezechiel 17:
22 So spricht der Herr, HERR: Und ich selbst werde von dem Wipfel der hohen Zeder einen Trieb nehmen und ihn einsetzen; von dem obersten ihrer Triebe werde ich einen zarten abbrechen und werde ihn selber einpflanzen auf einem hohen und aufragenden Berg.
23 Auf den hohen Berg Israels werde ich ihn pflanzen; und er wird Zweige treiben und Frucht tragen und zu einer herrlichen Zeder werden. Und unter ihr werden alle Vögel wohnen, alles, was Flügel hat; im Schatten ihrer Zweige werden sie wohnen.
24 Und alle Bäume des Feldes werden erkennen, dass ich, der HERR, den hohen Baum erniedrige, den niedrigen Baum erhöhe, dass ich den grünen Baum vertrocknen lasse und den dürren Baum zum Blühen bringe. Ich, der HERR, habe geredet und werde es tun.
~
Gott ist unendlich souverän und handelt nicht so, wie wir Menschen es täten. Er beginnt mit dem Kleinsten, Zartesten und läßt es wachsen zu einer mächtigen Größe: Das ist SEIN Reich, das Reich Gottes. Es beginnt nicht spektakulär, sondern im Geringen. Er spricht - und er tut es. ... - contemplatio -

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Im Mysterium und im Nicht-Wissen meldet sich Gott bei uns Menschen.

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Herrnhuter Losungen
Samstag, 16.6.2012
Du erfreust mein Herz, ob jene auch viel Wein und Korn haben.
Psalm 4,8
-
Wir haben nichts in die Welt gebracht; darum werden wir auch nichts hinausbringen.
1.Timotheus 6,7
~
Die letztgültig wahre Freude ist die, die wir in-Gott haben. Das Leben ist kurz, daher sollten wir suchen, diese große, unschätzbare Freude zu finden. Sie wird uns geschenkt - aber nur, wenn wir das Geschenk annehmen wollen. Gott drängt uns sein Geschenk nicht auf, aber er drängt immer wieder an uns heran mit Fragen und Rätseln. So ist Gott. - ... contemplatio ...

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2. Kor 3:
16Sobald sich aber einer dem Herrn zuwendet, wird die Hülle entfernt.
17Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit.
18Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn.
~
Wer bin ich und wer sind wir Menschen? Diese Frage löst sich erst dann, wenn wir unser Äußeres von der Hülle befreien, die wir im Leben fast immer angelegt haben. Wenn wir uns Gott im Geist und in der Wahrheit nähern, werden wir der, der wir von Gott her eigentlich sind: Wir sind seine Kinder, seine Familie, von seiner Art. Vollziehen wir die Enthüllung vor Gott, dann sind wir frei ...
- contemplatio -

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13. Juni hl. Antonius von Padua.
:
"Die Geisterwelt ist nicht verschlossen;
Dein Sinn ist zu, dein Herz ist tot!
Auf, bade, Schüler, unverdrossen
Die ird'sche Brust im Morgenrot!"
schreibt Goethe in Faust I, indem er wahrscheinlich Swedenborg zitiert. Öffnen wir unsere Sinne, lassen wir unsere Herzen neu beleben und baden wir Leib und Geist im Morgenrot: Dann erfahren wir die Geheimnisse Gottes, Der auch in den Geistern uns zu Hilfe eilt. Daher hilft uns der hl. Antonius von Padua, Verlorenes wiederzufinden. In langen Studien der Religionen und Philosophien sehe ich deutlich: Unter Gottes Geschöpfen sind auch viele Geister, Engel, Heilige Menschen u.a., die mit uns Lebenden zusammen eine Gemeinschaft bilden.
- Soli Deo Gloria - ... contemplatio ...

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2 Kor 1
18Gott ist treu, er bürgt dafür, dass unser Wort euch gegenüber nicht Ja und Nein zugleich ist.
~
Wenn man ergriffen hat, welch unendlich große Zusage Gott an uns Menschen gibt, dann kann man nur Ja sagen, d.h. sein Leben auf dieses Ja gründen und anderen davon mitteilen. Die Zusage Gottes durch Christus im Heiligen Geist ist die letztgültige Erlösung von allem Dunkel in Zeit und Ewigkeit. Wer dies annimmt wie ein Kind, ist Gottes Kind. - Das Nein setzt man gegen die Kräfte der Verdunklung. Sie haben keinerlei Existenzberechtigung. -
... contemplatio ...

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Joh 15, 15
Ich nenne euch nicht mehr Knechte;
denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut.
Ich habe euch Freunde genannt,
weil ich euch alles geoffenbart habe,
was ich von meinem Vater gehört habe. -
:
Freund Jesu Christi sein ist das größte, was wir Menschen uns wünschen können. Wenn wir mit Jesus reden, werden wir sein Freund. Üben wir uns in Lauterkeit, Ehrlichkeit, Einfachheit, Inbrunst des Herzens, der Güte, der Liebe. Wir sind Gottes Freunde durch Jesus Christus im Heiligen Geist, und das bedeutet in Ewigkeit. ...
- contemplatio -

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Gen 3:
9Nachdem Adam von der Frucht des Baumes gegessen hatte, rief Gott, der Herr, ihm zu und sprach: Wo bist du?
10Er antwortete: Ich habe dich im Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.
11Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?
~
Nacktheit ist gleichzusetzen mit Ohnmacht: Der Mensch erkennt nun, dass er für sich selbst ohnmächtig, bloß, unfähig, quasi nichts ist. Gott möchte jedoch, dass wir uns von IHM her identifizieren und nicht aus uns selbst heraus. Wir
haben die Unschuld verloren, die wie beim Kind im Arm der Eltern Seligkeit bedeutet. Schauen wir auf selbst, sind wir Staub - schauen wir uns IN GOTT, sind wir Teilhaber von Gottes Seligkeit. ... - contemplation -

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Herrnhuter Losungen:Samstag, 9.6.2012:
Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.
Psalm 130,4
~
Paulus schreibt: Als Mitarbeiter ermahnen wir euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangt.
2.Korinther 6,1
:
Wir fürchten und ehren Gott, weil er bereit ist zu vergeben. Er verurteilt nicht den Täter, sondern seine üble Tat ...
~
Paulus bittet immer wieder händeringend, dass wir die Gabe der Vergebung in Christus, d.h. durch Christi unschuldiges und kostbares Blut, nicht achtlos lassen. Das wäre so, als wenn man einen höchst kostbaren Diamanten geschenkt
bekäme und ihn dann nicht beachten würde. - Dank sei Gott ...


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Joh 6, 51
(So spricht der Herr:)
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist.
Wer dieses Brot isst, wird in Ewigkeit leben.
:
Christus Jesus in sich hineinnehmen und hineinlassen, in unser Herz, damit ER vor allem darin wohne - das ist der
innige Wunsch eines Christen. Denn je ich selbst vermag in Wahrheit nichts zu tun, was rein und wahr wäre, außer mit und in Christus. Auch das materielle Essen Christi in Gestalt der Hostie - und vor allem dies - will in seinem Geheimnis mit dem Herzen angenommen werden. Was ist denn Materie? Wir Menschen wissen es nicht bis ins letzte Geheimnis. Soli Deo Gloria - Allein Gott die Ehre.

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2. Tim 1
8b“Gott gibt dazu die Kraft:
9Er hat uns gerettet; mit einem heiligen Ruf hat er uns gerufen, nicht aufgrund unserer Werke, sondern aus eigenem Entschluss und aus Gnade, die uns schon vor ewigen Zeiten in Christus Jesus geschenkt wurde;
10jetzt aber wurde sie durch das Erscheinen unseres Retters Christus Jesus offenbart. Er hat dem Tod die Macht genommen und uns das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht durch das Evangelium, ...“
:
Gott hat uns mit seinem heiligen Ruf gerufen, und wir werden leben ... - contemplatio -

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Joh 15:
14Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage.
15 ... ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
16aNicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt.
18Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat.
19Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt.
:
Uns Christen hassen die, die von dieser Welt sind. Wir leben gegen alles Übel für das Gute, für den barmherzigen und all-liebenden Gott, der uns nicht allein lässt - so oder so. Denn Gott, Der Allerhöchste König des Universums, hat uns als Freunde erwählt, bevor wir darüber nachdenken konnten. Und ER baut Sein Reich nach seinem Plan, nicht nach Menschenplänen. Wer dies glaubt, gehört dazu. - ... contemplatio ...

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Öffnen wir uns dem Heiligen Geist und dem Spiel der Allerheiligsten Dreieinigkeit: Eins - nicht Einer (das wäre
islamisch), und zugleich drei Personen ... Ich bin IM Hll. Geist gleich in Gottvater gleich in Christo Iesu.

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Herrnhuter Losungen Samstag, 2.6.2012
Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.
Hiob 28,28
~
Da ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person einen jeden richtet nach seinem Werk, so führt euer Leben, solange ihr hier in der Fremde weilt, in Gottesfurcht.
1.Petrus 1,17
:
Weisheit ist, Gott zu fürchten, ihn zu sehren, zu ihm aufzublicken im Gebet. Das geschieht im Herzen, nicht im Intellekt. Der Intellekt taugt dazu, das Irdische recht zu anzuwenden, nicht aber das Himmlische, das Transzendente. Hierzu ist uns das Sinnesorgan des Herzens gegeben. Und unser Herz sagt uns: Tue das Gute, meide das Böse, und ehre Gott unseren Schöpfer. - Das Wissen von uns Menschen kann kalt und zerstörerisch sein, wenn es nicht zusammengeht mit der Weisheit der Gottesfurcht. Erst indem wir zu Gott aufblicken, vermögen wir unser Handeln auf rechte und heilbringende Bahnen zu lenken. Z.B. ist die Gentechnologie zu verantworten vor Gott - anders bringt sie Unheil. - Es segne uns der Allmächtige Gott Vater  Sohn + und Heiliger Geist. Amen. - ... contemplatio ...

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Ps 34:
6 Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
:
Blicke ich zu Gott auf, so leuchtet mein Angesicht, es wird Licht in meiner Seele und in meinem Herzen. Und das ist unendlich viel größer, als wenn es Licht wird in meinem Intellekt, ja der Intellekt wird hundertprozentig mit umschlossen vom Licht Gottes, das in mein Herz leuchtet. Dies ist ein unendlich großes Geschenk, dessen ich nicht unwürdig bin, da Gott mich liebend anschaut, denn er interessiert sich für mich! Unwürdig bin ich hingegen aus mir selbst heraus, denn im Vergleich mit Gott bin ich nichts und nochmals nichts. Nur indem ich zu IHM aufschaue, erfahre ich mich selbst - und ebenso Gott Höchstselbst, wie er ist ... - Soli Deo Gloria - ... contemplatio ...

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Der Löwe von Juda, Jesus der Christus, kommt. Erwarten wir Ihn mit Freude!


http://youtu.be/gS6E2b4m3ao

http://youtu.be/W-RDhRtbLpw

http://youtu.be/KEktNvqenA0


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Kloster Stiepel:
"Fünf Heilmittel gegen Schmerzen und Traurigkeit: Tränen, das Mitleid der Freunde, der Wahrheit ins Auge sehen, schlafen, baden." :) (Hl. Thomas von Aquin)

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In Gott allein haben wir Erfüllung und Reichtum, und zwar ungeachtet dessen, was immer wir erfahren mögen, denn Gott steht über allem und nochmals über allem, über dem Vorstellbaren und über dem Nicht-Vortstellbaren ...
contemplatio ...

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Jeder von uns ist fähig, seinen Geist der Friedfertigkeit, der Geduld, der Wahrheitssuche, seinen Geist der Freude, der Demut in Gott, des Zuneigens zu entwickeln und Gott um Hilfe dafür zu bitten. Heiliger Geist erwecke DU in uns
Deine Gaben AMEN.

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Das letztgültige Glück auf Erden ist der innere Friede mit der Welt, mit Gott, mit den Menschen, mit allen Geschöpfen und mit sich selbst. Er ist in Wahrheit nur in Christus Jesus begründet, der seinerseits Friede mit seinem Vater Gott und mit den Menschen herbeigeführt hat. Was in Wahrheit heilsam ist, ist etwas sehr Tiefes und Letz-Gültiges. Aus meiner Sicht des Theologen und Religionswissenschaftlers ist dies der Gott der Heiligen Schrift Allein, durch Jesus Christus im Heiligen Geist. Es lohnt tausend Leben, danach zu suchen und sich von Jesus beschenken zu lassen. Edith Stein schrieb: Gott ist so groß, dass es sich lohnt, ihn ein Leben lang zu suchen. -
Der Herr segne uns im Namen des Dreieinen Gottes des Vaters und des Sohnes + und des Heiligen Geistes AMEN.

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Aus: www.kloster-stiepel.org 

"Lass blind mich, Herr, die Wege gehn, die Deine sind. Will Deine Führung nicht verstehn, bin ja Dein Kind! Bist Vater der Weisheit, auch Vater mir. Führest durch Nacht Du auch, führst doch zu dir. Herr, laß geschehn, was Du willst, ich bin bereit! Auch wenn Du nie mein Sehnen stillst in dieser Zeit. Bist ja Herr der Zeit. Das Wann ist Dein. Dein ew'ges Jetzt, einst wird es mein. Mach alles wahr, wie Du es planst in Deinem Rat. Wenn still Du dann zum Opfer mahnst, hilf auch zur Tat. Laß überseh'n mich ganz mein kleines Ich, daß ich mir selber tot, nur leb' für Dich." (Edith Stein)
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Der Umkehr-Gedanke ist für viele schwer zu verstehen: "Wenn Gott mich hat, habe ich alles," schreibt Teresa von Avila - so auch vergleichbar, wenn auch viel poetischer und mit sehr viel Herzblut, Edith Stein. Wir Menschen neigen wohl, von uns her zu denken: Was habe ich für einen Vorteil, mich ganz Gott hinzugeben? Es gilt aber: Gott hat sich bereits, in Christus Jesus, uns gänzlich gegeben: Somit 'gewinnen' wir Menschen alles, wenn wir uns Gott wiederum geben; nur eben nicht das, was uns wertvoll scheint, sondern Gott Höchstselbst - und das ist unendlich viel mehr, als wir uns je und je ausdenken können. ... contemplatio ...

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Geistig und seelisch gefesselt zu sein, ist ein Zustand, von dem uns Gott befreien will. Gott führt hinaus in das Weite, heißt es. Er löst unsere Fesseln, und in der Apostelgeschichte wird dies so beschrieben, als geschehe es buchstäblich: Ja, auch das gibt es! Es geschehen Wunder dieser Art, jedoch nicht

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Warum sollte Gott das tun, was uns Menschen plausibel erscheint? Eher das Gegenteil tut ER.
Uns ist es nicht möglich, einen 'Sinn' zu erkennen. "Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und meine Wege sind nicht eure Wege." - Hiob: Wer hat je Gott sagen können: Tu dies, oder: Tu jenes nicht? - Erst wenn je ich die gänzliche Verborgenheit Gottes akzeptiere, kann ich ein wenig seines Geheimnisses erspüren. ...

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Um die Erkenntnis Gottes ringen bringt Leben. Denn es geht um das Wesenhafte von Leben und von vielem, was über das irdische, bekannte Leben hinausgeht. Der ehrliche Gottsucher wird in der Heiligen Schrift als von Gott geliebt angesehen. D.h. der Wahrheitssucher, der nicht hängenbleibt an Vordergründigkeiten, sondern je und je hinter das Scheinbare des Lebens schauen möchte, ist auf dem Weg zu Gott. "Wer die Wahrheit sucht, sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht," schreibt die Philosophin Edith Stein in ihrem Werk <Endliches und ewiges Sein>. Suchen wir! - durch lesen, nachdenken, beten, Stillesein ...

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Heute 29.April 2012 ist der Sonntag 'Jubilate'. Wir alle, die wir Gott kennen, lasst uns wahrhaft lobpreisen IHN, DER über allem und nochmals über allem lebt und wir mit IHM, Die wir SEINE Kinder sind, und der die Schönheit des Singens erschaffen hat, uns zum LEBEN ...
http://youtu.be/swQQFSX5iZo
:
Today, April 29, 2012, the Sunday 'Jubilate'. We all of us who know God, let us truly praise Him Who is above all and through all, we are His children, and HE has created the beauty of singing for us for LIFE ...

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Losungen.de:
Samstag, 28.4.2012
:
Sagt den verzagten Herzen: »Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott!«
Jesaja 35,4
:
Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und ist lebendig geworden: Ich kenne deine Bedrängnis und deine Armut - du bist aber reich.
Offenbarung 2,8-9
:
Wie unendlich wertvoll ist es, wenn Gott zu Dir sagt: Sei heil! Ich segne Dich! und genau so spricht Gott zu jedem einzelnen von uns durch Jesus Christus, durch den einen oder anderen Menschen. Und es ist mir wunderbar, wenn ich zu Dir sage: Gott segne Dich, ich segne Dich!  ...

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Mathh 20: 15 Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Oder blickt dein Auge böse, weil ich gütig bin? - Bin ich böse, weil Gott gütig ist? Diese Frage muss ich mir immer wieder einmal stellen. Gott ist es, der alles fügt und ordnet. Etwas Zweites ist es, wenn Gesetze in einem freiheitlichen Staat greifen müssen, aber eben: das Zweite.

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Aus Tageslosung Herrnhuter:
Wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.
2.Korinther 4,16
:
Das je Neue im altwerdenden Menschen ist das Hineinwachsen in die je andere Wesensart des ewigen Seins, das Gott schenkt. Die Philosophin Edith Stein: "Größer als alles ist die Ewigkeit, in der alle Fesseln und Schleier sich lösen." - Solange wir im Leibe sind und unser Gehirn und unsere Gefühle gebrauchen, sind wir weitgehend in Fesseln; jedoch durch Einüben von rechter Gelassenheit und rechtem Gleichmut (= nicht Gleichgültigkeit!) können wir uns einer übergeordneten Sicht- und Lebensweise annähern.
... Soli Deo Gloria ...

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Mögen wir doch das überhelle Licht eher betrachten als die Finsternisse, die kein Recht haben; wohl aber hat das Licht alle Rechte: die unendliche Weisheit der Kirche in den philosophischen und mystischen Schriften, von Augustinus über Thomas Aquinas und Meister Eckhart von Hochheim bis Juan de la Cruz und H.U.v.Balthasar! Lichter über Lichter von Gott! - Soli Deo Gloria.

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Christus ist absoluter König, und die Möglichkeiten Gottes sind unendlich. Wer nicht nachlässt im Beten, besonders in der Weiterentwicklung eines gehorsamen Herzens (König Salomo), der wird Wunder über Wunder erfahren. Gott ist kein Pessimist. Er lässt seine Kinder NIEMALS allein ...


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    Aus:
    http://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?datum=2012-4-19

    Ps 34, 17
    Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen,
    um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
    :
    Längst schon schaut Gott, abwartend und in ewiger Gelassenheit, auf die Bösen. Die Rache ist Sein. Alles andere ist Täuschung. Laudetur Iesus Christus in aeternam AMEN.
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            Erhard Meier de Berga Die Strafe Gottes besteht in seiner Milde und in seinem Erbarmen, deren wir ansichtig werden in Klarheit, so dass wir zutiefst erschrecken werden vor uns selbst und vor unserem Tun.
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    KIG - Appell Grundschule
    www.aktion-kig.de
    im Rahmen der Initiative "Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt", die vom Berliner Senat beschlossen wurde, sollen Kinder ab dem ersten Grundschuljahr lernen, was Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität und „sexuelle Vielfalt“ sind. Unter dieser Indoktrinierung sollen Kinder in...
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    europe4christ.net: 70 deutsch
    europe4christ.net
    Wir Christen sind – aus verständlichen Gründen - leicht pessimistisch, was die Zukunft der Christenheit in Europa betrifft. Haben wir schon einmal versucht, in den Veränderungen auch etwas Positives zu sehen? Stefan Meetschen, ein deutscher Journalist und Filmexperte mit Polenerfahrung, hat für uns ...
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Zum Thema Salafisten:
Wir Christen werden um so mehr unsere religiösen Inhalte studieren, beten lernen und die DU-Gegenwart Gottes leben; denn Gott dürfen wir in Jesus Christus auf Augenhöhe begegnen und mit ihm reden. Betet! Du unser Vater im Himmel, mögen alle Menschen Deine Heiligkeit erkennen und in Jesus Christus leben!
Aus: www.losungen.de
:
Paulus schreibt: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
(2.Korinther 5,17)

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Laudetur Iesus Christus in aeternam AMEN. - Den Islam liebe ich wegen seiner Mystik, seiner Philosophie. Es gibt die wunderschöne Koran-Übersetzung von F. Rückert, die ich empfehle. Die fundamentalistischen Kreise jedoch lassen die Pluralität innerhalb des Islam nicht zu und wollen alles Denken und alle Erfahrungen mit Gott zusammenpressen in ihre radikale Auffassung, und sie wollen, dass andere dasselbe glauben! Das ist geistige Diktatur und Vergewaltigung des menschlichen Herzens, die nicht im Sinne unserer Biblischen Offenbarung ist! Wehrt solchen Bestrebungen!

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Palmsonntag 2012

Du meine Seele,
kleide dich in Schönheit der Armut
für Deinen Schöpfer,
für Deinen König,
für Deinen Erlöser ...

Du meine Seele

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M. Eckhart vH: Predigt 3 Von der Dunkelheit 34:
... ob der Mensch diese Geburt etwa finden könne in etlichen Dingen, die zwar göttlich sind, aber von aussen
hineingetragen durch die Sinne, wie einige Vorstellungen von Gott, zum Beispiel, dass Gott gut, weise, barmherzig oder etwas dergleichen ist, was die Vernunft schöpfen kann und was auch göttlich ist: ob man in all diesem diese
Geburt etwa finden könne? In Wahrheit, nein! Obwohl das alles gut und göttlich ist, ist es doch alles von aussen durch die Sinne hineingetragen wo   rden: es muss alles von innen auf von Gott herausquellen, wenn diese Geburt eigen und rein hineinleuchten soll, und all dein Werk muss sich hinlegen und all deine Kräfte müssen den seinen dienen und nicht den deinen.
---
... contemplatio ...
Meister Eckhart von Hochheim:
8. Von der Vollendung der Zeit
[65] »In der Zeit ward der Engel Gabriel gesandt von Gott.« In welcher Zeit? Im sechsten Monat, als Johannes im Mutterleib zappelte. Wenn mich nun einer fragte: Warum beten wir oder warum fasten wir oder wirken wir all unser Werk? so antworte ich: Darum, dass Gott in unserer Seele geboren werde. Warum ist alle Schrift geschrieben und warum hat Gott die Engelsnatur und alle Welt geschaffen? Darum allein, dass Gott in der Seele geboren werde. Alles Kornes Natur meint Weizen, alles Schatzes Natur Gold, alle Gebarung meint Mensch. Wie ein Meister (Plato; Augustinus von Hippo; Aristoteles. |d. Zitierende) spricht, gibt es kein Tier, das nicht etwas mit dem Menschen in der Zeit gemein hat.
-
Aus: www.zeno.org


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Aus:

http://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?datum=2012-3-14 

:
Barmherziger Gott,
erneuere uns im Geist
durch die Feier der heiligen vierzig Tage,
damit wir für dein Wort empfänglich werden,
bereit zu Gehorsam und Verzicht,
einmütig im Gebet
und eifrig in Werken der Liebe.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,

Deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
Der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit Dir lebt und herrscht von
Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
~
-
Täuschen wir uns nicht ...
Außerhalb aller menschlichen Vernünftelei
plant ein barmherziger Vater anderes ...

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Mittwoch, 7.3.2012; Losungen.de 
Der HERR, euer Gott, ist der Gott aller Götter und der Herr über alle Herren, der große Gott, der Mächtige und der Schreckliche, der die Person nicht ansieht und kein Geschenk nimmt.
5.Mose 10,17
-
Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!
Römer 11,36

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klausur
bis Karsamstag 2012

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Matth 18:
2 Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie
3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.
:
Das ist eine zentrale Wahrheit. Alle Vernünftelei von uns Erwachsenen ist nichtig und ist nichts vor dem Hintergrund der Wahrheit des Kindes ... - contemplatio -
---
:
Für mich ist der Segen eines Geistlichen von sehr hohem Reichtum: Wenn alle unsere Worte versagen, wenn unsere Klugheit versagt und am Ende ist, wenn unser Wissen, unsere hart erarbeitete und doch geschenkte Weisheit stumm wird, wenn wahrhaft NICHTS mehr bleibt, was zu tun wäre, was zu sagen wäre - wenn absolute Ratlosigkeit, Machtlosigkeit, zerstörte Gewissheiten, die zu nichts mehr taugen - wenn alles dies mich ergreift: dann ist der gesprochene Segen eines Geistlichen, der im Namen Gottes segnet, und der im Namen der 2.000 Jahre bestehenden Kirche mit ihrer Weisheit, die mich als Person weit, sehr weit übersteigt, mir den Segen spendet, ... ... ...

Gott segne uns und behüte uns, Er lasse Sein Angesicht auf uns leuchten und sei uns Gnädig, Er schaue auf uns und schenke uns Seinen Frieden. AMEN.

Glanz   
Gott   
in der Höhe 

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www.losungen.de  
Samstag, 3.3.2012
Gott ist mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.
Psalm 74,12
-
Wo Jesus in Dörfer, Städte und Höfe hineinging, da legten sie die Kranken auf den Markt und baten ihn, dass diese auch nur den Saum seines Gewandes berühren dürften; und alle, die ihn berührten, wurden gesund.
Markus 6,56
:::
Wenn man auf Gott blickt, muss man Monarchist werden: ER ist der unendlich gütige König, umgeben von zahllosen Geistern, die IHM mit Ehrfurcht und Inbrunst dienen, und DER mit Sanftmut und absoluter Souveränität ALLES regiert, in unendlicher Weisheit und mit dem Wissen, dass alles so auslaufen WIRD, wie ER es vorsieht ...

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Zu: Artikel in www.Gloria.tv  
Aus christlicher Sicht umfasst die Menschenwürde auch die Würde des Sterbenden und toten Menschen, denn
Christus, unser Lehrer, ist durch den leiblichen Tod hindurchgegangen und wurde leiblich-verklärt, d.h. in höchster Würdigung des Leiblichen, auferweckt vom Vater im Himmel. Aus dieser Sicht, die ich für unbedingt gültig, ja
vor-erstrangig halte, sollte es überhaupt keine Organspenden geben. Man darf die Würde des todkranken Menschen nicht höher bewerten als die des Sterbenden und Toten, da letzterer, genauso wie der Todkranke, in Gottes Hand
dieselbe Liebe erfährt. Not-wendend ist die Hinwendung zum Beten zu Gott Dem Drei-Einen in Geist und Wahrheit, nicht notwendend ist die Sophisterei in Medizin, Philosophie, Ethik.

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Gott ist Licht, Licht der unfassbaren Einen Liebe, und er erhellt und erleuchtet alles und nochmals alles, als ein Fest der Ewigkeit.
Was zuvor düster war, wird nicht mehr sein und wird nicht gewesen sein ...
- contemplation -

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Tiere werden vor das Ewige Gericht Gottes treten und uns Menschen verklagen,

und wir werden bitterlich weinen in Scham.

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Wer Zeichen sehen will oder Zeichen deutet, ist auf Irrwegen: Allein das Geheimnis von Tod und Auferstehung
Christi genügt, und darin ist alles und alles beschlossen. Und es gibt nichts zu deuteln, denn Gott ist ein-deutig. -
Soli Deo Gloria - ... - meditation -

---
www.losungen.de Dienstag, 28.2.2012

Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade.
Jona 2,9
-
Geldgier ist eine Wurzel alles Übels; danach hat einige gelüstet und sie sind vom Glauben abgeirrt und machen sich selbst viel Schmerzen.
1.Timotheus 6,10
-
Wir Menschen alle werden uns wundern: Gott Der Dreieine will uns unendlich groß beschenken, doch viele lehnen es ab, und es wird viel Freude und viel bittere Traurigkeit geben.

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Mt 6,13: „Vater unser im Himmel, ... und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“
Gemeint ist: Lass uns nicht allein in unserem Scheitern. Die Sprache umschließt in einer Formulierung oft mehreres, und sie ist selten eine exakte Formulierung, sondern eher dichterisch und mehrschichtig: Gott führt uns keineswegs in Versuchung, ABER es erscheint uns manchmal so; dann scheint es uns, als seien wir
hineingefallen in die Versuchung, z.B. indem wir jemandem ein übles Wort gesagt haben, und wir bereuen und
können es nicht ungeschehen machen; dies findet real bei uns statt, immer wieder. Die Bitte sagt also, Gott möge uns Wege zeigen, wir wir aus dem finsteren Loch herausfinden. Und das Gebet weiß: Nur indem uns Gott vom Bösen
erlöst hat (durch Christus Jesus) und es immer wieder tut, können wir gerettet werden. - Dein ist das Reich, Dank sei Gott!

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www.losungen.de     Montag, 27.2.2012

Es werden sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden und vor ihm anbeten alle Geschlechter der Heiden.
Psalm 22,28
-
Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
1.Timotheus 2,4  
#
Vor der Wahrheit müssen sich alle Menschen beugen, und es geschieht
in der Fülle der Zeiten. Nichts bleibt verborgen oder verkrümmt,
und der klare Kristall der absoluten Reinheit läßt keinerlei Zweifel.
Darum sagt Christus Jesus:
(Joh 16,23) "An dem Tag werdet ihr mich nichts fragen." - ... contemplation ...

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www. losungen.de    
Sonntag, 26.2.2012   Invokavit
Ich will sie gnädig ansehen und will sie bauen und nicht verderben, ich will sie pflanzen und nicht ausreißen.
Jeremia 24,6
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Es ist weder der pflanzt noch der begießt etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
1.Korinther 3,7
-
Gott will aufbauen und nicht verderben.
Alles Gute, auch wenn wir Menschen es zu wirken meinen, kommt letztendlich aus Gottes Hand.
Sein Handeln ist unendlich viel wahrer als alles, was wir Menschen denken ...
Das ist Wahrheit.

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Kriege und Naturkatastrophen: Das Leiden auf Erden ist nicht der Wille Gottes, aber es ist der bittere Preis dafür, dass ER aus Liebe zu uns unseren freien Willen nicht antastet. Die Natur schlägt zurück, wenn wir Menschen unsere Grenzen des guten Lebens übertreten zugunsten unserer Habgier. -

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Was ist der Mensch? Auch ein Verräter (Judas Iskarioth) - und auch (und letztenendes) ein Sohn Gottes im Licht. Matthias ist dieses Geschenk Gottes an uns, nämlich berufen zu sein, im Licht Gottes zu leben: Hier und jetzt und auch in Ewigkeit in Gott ... - meditation -

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http://youtu.be/swQQFSX5iZo
:
Diesen Gesang des Londoner Chors 'Libera' mag ich sehr: schöne Stimmen, guter Inhalt, mystisch tief, gute Scenerie! - Es sind mehrere Songs of Libera, die ich gleichermaßen schätze. -
Iubilate Deo omnis terra: Jubelt im Herrn, alle Geschöpfe ("ganze Erde")! - Es gibt letztlich nichts Höheres und Edleres, als in Gott zu jubeln und Ihn zu loben. Das ist mystische Tradition. Wir verbinden uns in manchen Gebeten mit dem Lobgesang der Geister und Engel zur Ehre Gottes.

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Wir Menschen alle benötigen das Heil in der Tiefe, den Frieden und das Leben aus der Tiefe und aus Wahrheit: Dies kann ausschließlich Gott uns schenken, durch seinen Sohn im Heiligen Geist. Soli Deo Gloria ...

http://lnkd.in/BxVdyk 

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Gott möchte mit uns ein Fest feiern, das Fest des Lebens. Leben ist immer auf Messers Schneide: Viele Wissenschaftler sagen, dass es aus kosmologischer Sicht kaum denkbar sei, warum es überhaupt das Lebendige gibt. Der kritisch-Glaubende gelangt zu der Gewissheit, dass das Phänomen Leben unendlich kostbar ist und von der Würde Gottes durchzogen. Darum ist es angebracht zu feiern: die Hochzeit der Liebe Gottes zu uns Menschen - auch wir wollen unsererseits Gott lieben. ... - meditation -

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Ein überheblicher Gedanke, ein herabwürdigendes Wort gegenüber einem Mitmenschen, eine verletzende Geste: sie beschmutzen die Seele und den Geist. So können wir uns Gott nicht nähern. Not-wendend ist das grundehrliche Bemühen, in sich solche dunklen Regungen zu tilgen; dann käme nichts Ungutes durch uns in die Welt. Das ist Askese (= Übung, altgriechisch), die wir alle Gott und den Mitmenschen schulden.

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2.Febr.: Darstellung des Herrn: Erstmalig wird der kleine Jesus im Tempel zu Jerusalem dem Einen, höchsten Gott dargestellt. Ein alter, frommer Mann erkennt in dem Jesuskind den Messias, den Retter der Welt, und seine Freude ist überschwänglich. Er preist Gott: „Nun läßt Du Deinen Knecht in Frieden scheiden, denn meine Augen haben Dein Heil gesehen.“ Indem der Greis, Simeon mit Namen, das Kind Jesus anschaut, sieht er mit prophetischem Blick, dass dies der künftige Messias ist. Sein Leben ist erfüllt. Er kann nun in Frieden sterben. ... - meditation -

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Wunder funktionieren im allgemeinen nur dann, wenn das Herz der Menschen offen ist für das Je-Unerwartete, das nach menschlichem Ermessen nicht sein kann. Wiederum soll David Ben Gurion (Israel, + 1973) gesagt haben, wer nicht an Wunder glaube, sei kein Realist. Eines ist klar: Wenn wir uns gegen die Wirklichkeit der Wunder sperren, werden wir niemals berührt werden. Aber dann belügen wir uns selbst: Jeder kennt das Staunen. Und wenn ich staune, ist doch der Grund meines Staunens ein Wunder. - meditation -

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‘Zu einem Guten bin ich gut - zu einem Bösen bin ich auch gut’, sagt Lao-dse im Dao-de-ging. Gleiches sagt auch Jesus in seiner Bergpredigt Matth. 5:   43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen.
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen,
45 damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner (Übeltäter)?
47 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden (die Gottfernen)?
48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
-
Lao-dse und Jesus wissen, dass das nicht leicht ist. Es ist jedoch aller Mühe wert: Wenn man mit Geduld danach strebt, auch gegenüber einem üblen Menschen keine Verachtung, sondern Achtung zu hegen, hat man sehr viel gewonnen, auch dann, wenn man immer wieder zurückfällt. Maßgeblich ist die innere Haltung und das Bemühen.


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Oh holdeste Liebe Gottes, kaum erkannte, wer Dein Herz schlagen fühlte, kam zur Ruhe! --
O dulcísimo amor de Dios, él que halló sus venas descansó! (Juan de la Cruz).

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Dämonen-Austreibung:
Dunkle Regungen, die im Menschen oft zur Tat übergehen, etwa ein böses Wort zu einem Mitmenschen, können
bedrängend sein. Ich will es eigentlich nicht tun - und tue es dennoch. Davon kann letztgültig nur Gott selbst in
Christus erlösen, wenn er spricht: Sei heil. Diese Worte ‘sei heil’, gesprochen mit Macht und Autorität, erschüttern
alle Wirklichkeiten und ändern sie nach Gottes Willen, Dessen Wille ein Heils-Wille ist. ...
- meditation -

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Mt 5, 3.5
 Selig, die vor Gott arm sind; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
~
Die Seligpreisungen Jesu Christi sind einzigartig in allen religiösen Schriften, seien es die des Buddhismus oder aller anderen Religionen. ...   ...
---
Jer 29:
11 Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR:
Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe das Ende,
des ihr wartet.
12 Und ihr werdet mich anrufen und hingehen und mich bitten
und ich will euch erhören.
13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich
von ganzem Herzen suchen werdet,
14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, ...
-
Dies sind Worte Gottes Höchstselbst, die durch den Propheten Jeremia reden.
Man kann sich nicht einfach über ein Prophetenwort hinwegsetzen,
wenn man philosophisch die Wahrheit erforscht. Propheten sind Phänomene
der Menschheitsgeschichte und zunächst wahrzunehmen, dann zu respektieren,
dann zu fragen, welche Kraft sie drängt zu reden - reden mit Macht und
Autorität ...
- meditation -



---
Holocaust ...
von Erhard Meier de Berga, Freitag, 27. Januar 2012 um 17:33

Gott! Du bist fürwahr ein verborgener Gott! Wir Menschen flehen Dich an:
Bitte sende die Heerscharen Deiner Engel zu uns Menschen, dass sie
wirken mögen, unsre Herzen möchten wir erforschen, um zu erkennen, dass
nur die Liebe Deines Herzens unsere
Orientierung sein darf, damit Leben in Liebe und Leben als Wachstum Deines
Lichtes möglich wird, so dass niemals und niemals und niemals wieder
ein solch unendlich schreckliches Geschehen wie der Holocaust
möglich werde -
dies walte doch bitte, allmächtiger, verborgener Gott,
durch Deinen Sohn Jesus Christus im Heiligen Geist,
in Ewigkeiten und Ewigkeiten,
Amen.

---
Letzte Hoffnung: Offenbarung Christi
von Erhard Meier de Berga, Samstag, 21. Januar 2012 um 11:03

Aus: www.losungen.de     Samstag, 21.1.2012

 
HERR, du hast angefangen, deinem Knecht zu offenbaren deine Herrlichkeit

und deine starke Hand.

5.Mose 3,24

 

Setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird

in der Offenbarung Jesu Christi.

1.Petrus 1,13

-

Erst langsam und nach aufrichtigem Suchen erahne ich, dass Gottes Herrlichkeit

und Seine Möglichkeiten tatsächlich unendlich sind ...

Und alles Leiden der Welt fragt nach Hoffnung, die letztendlich nur

die Offenbarung Christi erfüllen kann, Der spricht - Jetzt und

in der Fülle der Zeiten -

Offb 21,5: Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!

Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

 

... Meditation ...
---

Wahrheit ist ein-faltig
von Erhard Meier de Berga, Sonntag, 22. Januar 2012 um 11:27

Sonntag, 22.1.2012

3. Sonntag nach Epiphanias

 

Gott hat den Menschen aufrichtig gemacht; aber sie suchen viele Künste.

Prediger 7,29

 

Christus spricht: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort,

so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen,

und die Wahrheit wird euch frei machen.

Johannes 8,31-32

-

Viele Künste suchen und viele Zweifel hegen: dabei sollte es nicht bleiben.

Sobald die Seele erkennt, was in Wahrheit gilt und was echt und ohne

Fehl ist, sollte sie sich genau dafür entscheiden und den Weg der Wahrheit

bewusst gehen. Das macht frei, und die Wahrheit wird sich immer tiefer erschließen,

bis hin zu Gott, aus Dessen Hand sie erwacht ...

- meditation -




---
Christus spricht: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort,

so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen,

und die Wahrheit wird euch frei machen.

Johannes 8,31-32

-

Viele Künste suchen und viele Zweifel hegen: dabei sollte es nicht bleiben.

Sobald die Seele erkennt, was in Wahrheit gilt und was echt und ohne

Fehl ist, sollte sie sich genau dafür entscheiden und den Weg der Wahrheit

bewusst gehen. Das macht frei, und die Wahrheit wird sich immer tiefer erschließen,

bis hin zu Gott, aus Dessen Hand sie erwacht ...

- meditation -


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Jes 55,8 

 

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken,

und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, ...

 

Gott hat nichts gemein mit dem Denken und Planen und Urteilen der Menschen,

und er hat nichts gemein mit dem Tun, mit der Ausfüllung von Zeit,

wie wir Menschen üblicherweise in die Zeit hineingehen. Alles

dies macht nicht das Wesen Gottes aus. Meister Eckhart von

Hochheim schreibt:

 

Gott ist jenseits von Warum.

 

Jedoch: Die zentrale und wesenhafte

Offenbarung in Seinem Sohn Jesus Christus bleibt bestehen:

die Liebe und Zuwendung, ja die freudige Umarmung,

das uneingeschränkte Interesse an seinen Geschöpfen;

dies bleibt unerschütterlich bestehen.


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Die Botschaft Jesu Christi, er selbst als Botschaft, ist etwas gänzlich Anderes und Neues (lat.: totaliter aliter) als alles, was sonst religiöse und philosophische Lehren sagen. Christus sagt GOTT Höchstselbst, nicht irgendetwas aus Weisheit und Prophetie. Gott Höchstselbst sagt sich Selbst zu uns Menschen und allen Geschöpfen ...



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Seit vielen Jahren ist mir klar, dass bei Organentnahme nicht der Würde des Sterbenden und Toten gedacht wird. Einseitig wird nur das Leben des Kranken gesehen. - Dieser ist krank, nicht weil er zuvor kein Spender-Organ bekam, sondern weil er eine bedauerliche, schwere Erkrankung hatte. - Leben und Tod ist dasselbe, unerklärliche Phänomen. Es ist ausschließlich von der Religion her zu sehen, die allein die Würde des Menschen grundlegend und umfassend begreift: Der Mensch hat von Gott her eine umfassende Würde, aber nicht nur zu Lebzeiten, sondern ewig, d.h. im Sterbeprozess und im Zustand des Totseins. Immer ist er in Gottes Hand, NICHT in der Hand der Menschen. Helfen kann letztgültig allein Gott und das Beten zu ihm, auch in ausweglosen Situationen. ...
- http://www.initiative-kao.de/index.html -



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Ps 68
2 Gott steht auf, seine Feinde zerstieben;
die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht.
3 Sie verfliegen, wie Rauch verfliegt;
wie Wachs am Feuer zerfließt,
so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht.
4 Die Gerechten aber freuen sich und jubeln vor Gott;
sie jauchzen in heller Freude.
-
Es geschieht je im Jetzt und ebenfalls zu einem bestimmten
Zeitpunkt, den Gott Vater in absoluter Souveränität
selbst wählt. Was tun wir, was sagen wir, wie stehen wir
da, wenn ER aufsteht? ...
- beten -

-
Joh 1:

14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,
und wir sahen seine Herrlichkeit,
eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater,
voller Gnade und Wahrheit. -

~
Wäre es nicht wunderbar,
ein Wort der Wahrheit zu sagen,
das ein Gegenüber als ein gutes,
aufbauendes Wort wahrnimmt? ...
- meditation -



---
Lukas 2:

25In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
26Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
27Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war,
28nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
29Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
30Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
31das du vor allen Völkern bereitet hast,
32ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
33Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
34Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
35Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden.
-
Simeon konzentriert sein Leben auf das Heil Israels, d.h. auf das Heil, das Gott in die Welt senden wird.
Er wartet und betet und wartet: Tage, Wochen, viele Jahre ... Er hat ein tiefes Wissen darüber, dass Gott ihm
eine besondere Botschaft bereithält: die Begegnung mit dem Heil Israels. Und er sieht dieses Kind namens Jesus, er SIEHT es, er weiß, dass jenes Kind das Heil ist. Es ist ein tiefes Wissen des Herzens, der Seele des Geistes, ein mystisches Wissen. Und Simeon nimmt das Kind in seine Arme, an sein Herz, und dankt Gott. Nun ist sein Leben erfüllt, mehr erwartet er nicht als dies, das wahrhaftige Heil zu sehen, das Gott der Welt schenkt. Seine Seele, sein Herz, sein Geist sind erfüllt, sind in die höchste Wirklichkeit genommen worden von Gott, in Gottes Heils-Wirken, in Gott selbst. ... meditation ...


---
Psalm 124:

1 "Von David, ein Wallfahrtslied." Wäre der HERR nicht bei uns - so sage Israel -,
2 wäre der HERR nicht bei uns, wenn Menschen wider uns aufstehen,
3 so verschlängen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns entbrennt;
4 so ersäufte uns Wasser, Ströme gingen über unsre Seele,
5 es gingen Wasser hoch über uns hinweg.
6 Gelobt sei der HERR, dass er uns nicht gibt zum Raub in ihre Zähne!
7 Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel / dem Netze des Vogelfängers;
das Netz ist zerrissen und wir sind frei.
8 Unsre Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
-
Wenn Gott nicht ständig anwesend wäre mit Seiner Macht der Güte und Liebe,
würden wir Menschen uns gegenseitig die totale Hölle bereiten.
Wir leben nur deshalb im Frieden und frei - seien es auch nur einige Zeiten lang
und in einigen Gebieten -,
weil in vielen Menschen Gott wirkt durch wahre Zuwendung, Freundschaft, Güte, Liebe;
andernfalls würden wir mit grausamer Intelligenz
uns gegenseitig das Leben zur Hölle machen -
was ja viele Zeiten lang an manchen Orten geschieht.
Gebe Gott, dass wir bereit seien, Sein Königreich
mit Freuden zu empfangen, damit Friede und Freundschaft und
Zuneigen und Liebe sei überall und ewig!
...
Dies ist möglich und wird kommen. -

-
27.12.2011
Joh 20:
8 Da ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und sah und glaubte.

Johannes versteht Jesus. Er sieht, wer er ist: derjenige, der die nur-menschlichen Werte umdreht in göttliche.
Auch einen Feind, einen übel gesonnenen Menschen, sollen wir lieben. Denn auch er steht in der
sorgenden Liebe Gottes, die jede Seele ruft, auch diejenige eines üblen Menschen. Johannes sieht, dass Jesus
etwas ganz außerordentliches ist: Nicht nur ein Weisheits-Lehrer oder Prophet, sondern Jesus ist und handelt wie Gott höchstselbst. Und Gott ist souverän genug, Petrus die Füße zu waschen:
Das kann nur jemand tun, der absolut frei ist ...



-
Wenn der Höchste Gott
und zugleich unser Erlöser
geboren wird,
gilt es in höchstem Maße zu feiern, auch dann,
wenn nichts wäre
als Finsternis.

-
Wenn Gott Mensch und Kind wurde,

dann auch deshalb,

weil er Mensch und Kind in Wahrheit ist:

Darin erschöpft sich nicht das Geheimnis

und der Ungrund Gottes, aber es ist

eine wesenhafte Wahrheit.

Und als Kind möchte er geliebt,

umarmt, angelächelt werden. -



---
Jesus als Kind, Gott als Kind: Diese unvorstellbare Größe

und Souveränität kann nur eine absolute Gottheit haben und üben,

eine unvorstellbar souveräne Gottheit, die keines Machtgehabes

bedarf. Gott ist allmächtig-in-sich und muss es nicht zeigen.

Er zeigt jedoch seine Herrlichkeit, und darin erahnen wir

seine Allmacht ...





---
Im nächsten Jahr (Herbst 2012; http://kath.net/detail.php?id=34367 ) wird die hl. Hildegard von Bingen in Rom zur Kirchenlehrerin erhoben werden. Dies ist die höchste Auszeichnung für einen Heiligen in der Kirche: Die Gläubigen sind hingewiesen, dass die Schriften und das Leben des Heiligen Grundlagen für den umfassenden Glauben sind. Hildegards Schrift 'Sci vias' (Wisse die Wege) ist von außerordentlicher prophetischen Kraft, von übergeordneter Wahrheit. Wer diese oder andere Schriften von Hildegard liest, wird im Herzen angerührt und bleibt nicht gleichgültig gegenüber der Suche nach Wahrheit. Neben philosophischen und mystischen Schriften komponierte sie auch geistliche Musik.

http://youtu.be/PyMquf2cLSs  



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Numeri 24:

7.Von seinen Schöpfeimern rinnt das Wasser, / reichlich Wasser hat seine Saat.
-
Fülle Gottes, 'ontologische Redundanz' (philosophisch formuliert), jedoch besser:

Überfülle der Liebe, die so immens groß ist, dass sie die Dinge je und je neu erschafft; das

sind die unendlich vielen Möglichkeiten Gottes! Bitten wir im Herzen, mit Einfachheit und

Demut, so wird Gott überreich schenken. Gott wartet, dass wir ihn bitten. Mögen wir

alle Gott bitten um Frieden, um Einfachheit des Denkens und Handelns,

um Vertrauen, dass Gott ALLES wenden wird hin zum unaussprechlichen

und unendlichen Licht!

---

11.12.2011

Angelus Silesius, Der Cherubinische Wandersmann:
    2,11. Die beste Sicherheit
 Schlaf meine Seele schlaf: denn in deß Liebsten Wunden
Hastu die sicherheit und volle Ruh gefunden.

Neuhochdeutsch:
Schlaf meine Seele schlaf: denn in des Liebsten Wunden
Hast du die Sicherheit und volle Ruh gefunden.
-
Gott macht tod-ernst mit seiner Liebe zu seinen Geschöpfen: Er kommt als Mensch zu den Menschen und nimmt ihr Leiden hinfort, indem er als Mensch und Gott das Leiden
annimmt; indem er vom Tod als Mensch und Gott aufersteht, zerschlägt er alles Leiden und den Tod. Sein liebendes Herz ist uneingeschränkt bei uns. Wir erfahren letztgültige Hilfe in Ewigkeit und auch im irdischen Leben - wenn wir IHN agieren lassen ...  


---
Jesus Sirach 48:

1.Da stand ein Prophet auf wie Feuer, /

seine Worte waren wie ein brennender Ofen.

-

Wahrheit sprechen kann in meiner Seele brennen,

dass ich zutiefst erschrecke.

Es gibt Wahrheit über allen Wahrheiten, die in das Wesen

der Dinge zielt, in das Wesen des menschlichen Herzens,

die mir sagt: Ja - DAS ist es, und ich habe es verachtet!

Mögen wir alle solche Wahrheit schauen und uns umwenden

zu besserem Leben in Wahrheit!


---
www.losungen.de :

Ich weiß, an wen ich glaube, und bin gewiss,

er kann mir bewahren, was mir anvertraut ist,

bis an jenen Tag. 2.Timotheus 1,12

-
Dieses sind auch meine Gedanken und Worte:

Glauben heißt nicht, dass man etwas nicht weiß! Glauben heißt leben -

hingegen Wissen ist das, was ich brauche, um Leben zu gestalten!

Wer glaubt, der weiß: Augustinus von Hippo schrieb:

"Credo ut intelligam." - Ich glaube, damit ich einsehe! Nicht durch Einsicht

und Wissen gelangt man zum Glauben,

sondern umgekehrt:

Der Glaube verleiht Einsicht in ALLE Dinge, da Gott sich-selbst mir, je-mir gänzlich schenkt ...

---
Unbefleckt, makellos, rein, lauter,
klar wie Glas, lauter wie Gebirgswasser, klar
wie ein lupenrein geschliffener Diamant - Schönheit,
Wahrheit, Gutheit, Größe weil unberührt,
Herrlichkeit in allen Farben
und dennoch absolut lauter in sich, strahlend,
blendend vor unbeschreiblichem Licht: Maria die Mutter Gottes
ihres Schöpfers
 - Gott - Wahrheit - Leben - Liebe
in Ewigkeit wie Diamant ...

---
KIRCHENLEHRER:
 Ambrosius: Mit Hieronymus, Augustinus, Gregor I. der Große
(540-604 nChr) : Die ersten vier großen Kirchenlehrer.
Weitere Reihe der 'Kirchenlehrer' (gem.
Ernennungs-Chronologie):

 Ambrosius, Hieronymus, Augustinus, Gregor I. (Bonifaz
VIII. am 20. 9. 1295)
Thomas v. Aquin (Pius V. am 11. 4. 1567)
Athanasius, Basilius, Gregor v. Nazianz, Johannes
Chrysostomus (Pius V. 1568)
Bonaventura (Sixtus V. am 14. 3. 1588)
Anselm v. Canterbury (Clemens XI. am 3. 2. 1720)
Isidor v. Sevilla (Innozenz XIII. am 25. 4. 1722)
Petrus Chrysologus (Benedikt XIII. am 10. 2. 1729)
Leo d. Große (Benedikt XIV. am 15. 10. 1754)
Petrus Damiani (Leo XII. am 27. 9. 1828)
Bernhard v. Clairvaux (Pius VIII. am 20. 8. 1830)
Hilarius v. Poitiers (Pius IX. am 13. 5. 1851)
Alfons v. Liguori (Pius IX. am 7. 7. 1871)
Franz v. Sales (Pius IX. am 16. 11. 1877)
Kyrillos v. Alexandrien, Kyrillos v. Jerusalem (Leo XIII.
am 28. 7. 1882)
Johannes v. Damaskus (Leo XIII. am 19. 8. 1890)
Beda Venerabilis (Leo XIII. am 13. 11. 1899)
Ephraem der Syrer  (Benedikt XV. am 5. 10. 1920)
Petrus Canisius (Pius XI. am 21. 5. 1925)
Johannes vom Kreuz (Pius XI. am 24. 8. 1926)
Robert Bellarmin (Pius XI. am 17. 9. 1931)
Albertus Magnus (Pius XI. am 16. 12. 1931)
Antonius v. Padua (Pius XII. am 16. 1. 1946)
Laurentius v. Brindisi (Johannes XXIII. am 19. 3. 1959)
Teresa v. Avila (Paul VI. am 27. 9. 1970)
Caterina v. Siena (Paul VI. am 4. 10. 1970)
Thérèse v. Lisieux (Johannes Paul II. am 19. 10. 1997)
---
30 Kirchenlehrer u. 3 Kirchenlehrerinnen.



---

(7. Dez. Hl. Ambrosius von Mailand:)
„Ist einer im Reden behutsam, so wird er milde, sanft und bescheiden. Wenn er nämlich den Mund hält und seine Zunge beherrscht und nicht redet, bevor er seine Worte geprüft und abgewogen hat und überlegt hat, ob dies zu sagen sei, ob es diesem Menschen gegenüber zu sagen sei, so übt er in der Tat Bescheidenheit, Sanftmut und Geduld.“ (Ambrosius von Mailand. 7.Dez.)

-

... Und er übt Frieden, initiiert den Frieden, gibt ihm Raum und Verbreitung,
und er erlangt ein friedvolles Herz und überträgt diesen Frieden Gottes
auf andere Menschen. Das ist der Friede, den Jesus Christus meint:
(Joh 14,27) "Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.
Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt.
Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht." -
Dies ist der vollkommene Friede,
der mehr ist als Abwesenheit von Krieg.
Denn er ist Grundlage für Frieden in Wahrheit
und in Gott. -
Wer spricht in unserer Zeit Worte des Friedens,
die aus der Wahrheit kommen? - Der Ganz-Mensch und Ganz-Gott Jesus, der
unter uns Menschen geboren wird, immer ...

---
Radiovaticana.org
Das Gebet der Gläubigen ist in der heutigen Zeit nötiger denn je, denn die Welt ist gegenüber Gott verschlossen. Das sagte der Papst an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz im Vatikan. In seiner Katechesenreihe dachte Benedikt XVI. darüber nach, wie Jesus selber betete.
„Auch wenn Jesus die konkreten Formen des Betens von seiner Mutter und in der jüdischen Tradition gelernt hat, so entspringt sein Beten doch einer tieferen, verborgenen Quelle, seinem Sohn, seiner ewigen Sohnschaft: „Er ist – so sagt der Katechismus – der ewige Sohn Gottes, der in seiner heiligen Menschheit das vollkommene kindliche Gebet an den Vater richtet“. In seiner Sohnschaft, in dieser besonderen Liebe pflegt Christus eine ganz eigene persönliche Beziehung zum Vater, wenn er sich zum Gebet in die Wüste oder auf einen Berg zurückzieht, wenn er die ganze Nacht im Gebet zubringt, um beim Vater zu sein. Von dieser innerlichen Gemeinschaft zum Vater ist sein ganzes Wirken, Heilen, Lehren, Trösten erfüllt.“
Beten sei einerseits ein Geschenk Gottes, aber auch eine Kunst, die man lernen muss.
„Wir wollen auch in den folgenden Wochen uns darum mühen, sie tiefer zu erlernen, um damit der Welt wieder den Himmel näher zu bringen.“
-
Das Gebet zum Himmlischen Vater ermöglicht es, dass Er Dinge tun kann, die undenkbar sind: Er (vielleicht Er
Allein) vermag die Schwierigkeiten in unserer Welt zu lösen. Der Allerhöchste Gott, der das unendliche Universum mit den unvorstellbaren Wundern in Seiner Hand hält, kann selbstverständlich die Dinge auf Erden wenden. Wir vertrauen. Beten wir. Veni Domine Iesu AMEN Pax omnibus.

~~~
(Aus der Meditation einer Karmelitin:)

Ja, DANK DANK

Gott kommt in der Stimme verschwebenden Schweigens

zärtlichstark

trauen wir dem verborgen-gegenwärtigen DU

mit dir

~~~
Jer 31, 10; Jes 35, 4

Ihr Völker, hört das Wort des Herrn und verkündet es in aller Welt.
Seht, euer Gott wird kommen und euch erretten,
fürchtet euch nicht. -
~
So heißt es in der Heiligen Schrift; nicht ist die Rede von einem Einschlag eines Meteors auf die Erde, mit
furchtbaren Katastrophen weltweit - jedoch: Viele Menschen glauben lieber an diese wissenschaftliche Hypothese
und halten sie für wahrscheinlicher als das Wort des Propheten. Ich halte das Wort der Propheten
für wahr, und tue dies in vollem Bewusstsein, aus meinen Studien der Religionswissenschaft und der
mystischen Theologie heraus ...

---
Ps 85, 13

Der Herr wird seinen Segen spenden,

und unsere Erde bringt ihre Frucht hervor.

~

Gottes Güte und seine Möglichkeiten sind unerschöpflich und unbegreiflich:

Obwohl wir Menschen uns weitgehend töricht verhalten, hier auf Erden,

wird Er Sein zugesagtes Heil durchsetzen, und

wir alle werden uns sehr wundern.

Gott hat bereits begonnen in Seinem Sohn Jesus Christus.

Darum: Seien wir Aufmerksam auf Seine unendlich herrliche Wiederkunft. -


---
Aus:

www.erzabtei-beuron.de 

„Gott ist der Herr der Geschichte. Er führt sie einem geheimnisvollen Ziel zu. Wo das liegt, ist wohl nicht zu sagen. Manche meinen, es sei die Höhe der Vollendung; andere, die letzte Tiefe des Niedergangs; wieder andere, der Augenblick, da alle Möglichkeiten zur Auswirkung gekommen sind. Nach der Offenbarung scheint die Geschichte so zu gehen, dass der Mensch der Entscheidung für und gegen Gott immer weniger ausweichen kann.

Ist Gott wirklich der Herr der Geschichte? Macht sie den Eindruck, von ihm gelenkt zu sein? Zuweilen fühlen wir das Walten Gottes, etwa in Erlebnissen der Rettung, oder der Strafe, oder der inneren Geborgenheit; im Allgemeinen aber scheint sie aus sich selber zu laufen. Auch diese Tatsache hebt das Herrentum Gottes nicht auf, sondern offenbart nur dessen Eigenart. Wenn er die Freiheit wollte, musste er auch ihre Folgen wollen ...

Je genauer man das Leben kennen lernt, desto tiefer versteht man die Notwendigkeit des Endgerichts. Keiner hat Veranlassung, sich auf das Gericht zu freuen, denn es ergeht auch über ihn. Trotzdem ruft die innere Sehnsucht nach jenem ,letzten aller Tage‘, an dem jeder sein Recht bekommt und die Herrschaft Gottes offenbar wird.“ 

(Romano Guardini).

~

Gottes Dramaturgie der Weltgeschichte ist seine souveräne Handschrift; nicht unsere, der Menschen Berechnung, gleich welcher Weisheits-Tradition sie folgen mag. Gott interessiert sich für den Menschen und sein Wachstum zu Ihm hin. Wir alle wachsen zu Ihm hin und werden, indem wir uns Ihm schenken, immer mehr beschenkt mit Gnadengaben, die unbeschreiblich sind. - AMEN Veni Domine Iesu pax omnibus.



---
Alles Dunkle weicht ...

Ps 68 (frei):

Gott steht auf, seine Feinde zerstieben,

und die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht,

sie verwehen wie Rauch verweht,

wie Wachs am Feuer zerschmilzt,

so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht ...

-

Die Furcht vor dem Weltuntergang ist nicht von Gott.

Leben wir mit Gott und in IHM, dann gibt es nur Gott

und Seine Herrlichkeit.

---
Leben ist alles - und Alles ist Leben. Gott ist in allem, und Alles ist in Gott.

Die Naturgesetze sind Wesenheiten, alles ist belebt, alles ist Person, so wie Gott Person ist,

so wie DU Person bist, mit der Option auf Gott: Wenn du es zulässt, umarmt ER dich.

Auch jetzt umarmt ER dich. Die Naturgesetze, die Sonne, die Erde, die Gestirne sind alle PERSONEN

und keinesfalls unbelebte, komplexe Funktionen. Hier ist alles Leben, der Computer, das

Haus, der Berg, die Landschaft, das Licht und die Nacht: Sie alle sind Geschöpfe Gottes

und verehren Ihn, singen von Seiner Herrlichkeit und von Seiner unvorstellbar umgreifenden Liebe.

Gott ist ohne wenn - dann, ohne warum, ohne Grund, ohne Ziel,

weder Ewigkeit noch Nicht-Ewigkeit, weder Etwasheit noch Nicht-Etwasheit.

Er sagt von sich: Ich bin der Ich-bin-da.

... Soli Deo Gloria ...



---
Sach 2:
14 Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.
15 Und es sollen zu der Zeit viele Völker sich zum HERRN wenden und sollen mein Volk sein, und ich will bei dir wohnen. - Und du sollst erkennen, dass mich der HERR Zebaoth zu dir gesandt hat. -
16 Und der HERR wird Juda in Besitz nehmen als sein Erbteil in dem heiligen Lande und wird Jerusalem wieder erwählen.
17 Alles Fleisch sei stille vor dem HERRN; denn er hat sich aufgemacht von seiner heiligen Stätte!
:
Alle Völker sollen sich freuen, denn der höchste Gott des Universums weilt mitten in unserer Welt. Das Zeichen, das wir wahrnehmen werden, ist dermaßen unstrittig, dass alle Völker sich zum Höchsten Gott wenden. Alle Menschen mit ihrem Eigendünkel mögen schon jetzt schweigen und werden schweigen vor Gott, wenn er kommt.

---
   13.11.2011
Jer 29,11 ff

So spricht der Herr:

Ich sinne Gedanken des Friedens und nicht des Unheils.

Wenn ihr mich anruft, so werde ich euch erhören

und euch aus der Gefangenschaft von allen Orten zusammenführen. -

-

Ich glaube diesen Worten aus vollem Bewusstsein. Sollten wir alle dieses

Propheten-Wort nicht mehr glauben als alles, was in Zeit und Welt

gesagt und gedacht wird? - Meditation -

---
Heute 2.Sept.2011: Herz-Jesu-Freitag,
Aus:

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Herz-Jesu-Litanei
 

 

Ausschnitt:

 

Herz Jesu, Du König und Mitte aller Herzen   

erbarme dich unser

Herz Jesu, in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis sind   

erbarme dich unser

Herz Jesu, in dem die ganze Fülle der Gottheit wohnt

erbarme dich unser

Herz Jesu, das dem Vater wohlgefällt

erbarme dich unser

Herz Jesu, aus dessen Gnade wir alle empfangen

erbarme dich unser

Herz Jesu, Du Sehnsucht der Schöpfung von Anbeginn

erbarme dich unser     AMEN

-

Der Blick auf das Herz Jesu offenbart uns, wenn wir es recht meditieren und uns dafür öffnen, die innersten Geheimnisse Gottes:

Das Königtum Gottes als solches des HERZENS,

die Weisheit als solche des HERZENS,

die Gnade über unsere tausend Lieblosigkeiten als Gnade des HERZENS,

die Sehnsucht in tiefster Dimension als solche des HERZENS.

Hierüber gilt es zu meditieren, und man wird es erst dann sehen,

wenn man sich für das Herz Jesu in Geist und Wahrheit öffnet.


-
Heute 15.Aug. Mariae Aufnahme in den Himmel. Es gilt das Entsprechende wie Mariae Unbefleckte Empfängnis.

Offb 12, 1
Ein großes Zeichen erschien am Himmel:
Eine Frau, umgeben von der Sonne, den Mond unter ihren Füßen,
und einen Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.
-
In der Muttergottes Maria verwirklicht sich die Unbeflecktheit, Lauterkeit, Reinheit, die diamantene Klarheit der gesamten Schöpfung, die an sich diese Lauterkeit nicht mehr besitzt, sofern es den Menschen betrifft. In der Tiefe der Seele wünscht sich jeder Mensch, er könne in solcher Reinheit und Lauterkeit leben, aber die Dinge der Welt überdecken mit vielen Schichten die innerste Wahrheit der menschlichen Seele. In Maria verwirklicht sich kristallklare Lauterkeit, weil Gott es in seinen verborgenen Ratschlüssen fügte. Und sie wurdr die Mutter Seines Sohnes, die Mutter Gottes Selbst. - Das vermeintlich 'Nur-Mythische' ist im Tiefsten und IN-GOTT WAHR.  ... Meditation ...


-
Psalm68

1 "Ein Psalmlied Davids, vorzusingen."

2 Gott steht auf; so werden seine Feinde zerstreut, und die ihn hassen, fliehen vor ihm.

3 Wie Rauch verweht, so verwehen sie; wie Wachs zerschmilzt vor dem Feuer, so kommen die Gottlosen um vor Gott.

4 Die Gerechten aber freuen sich / und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen.

5 Singet Gott, lobsinget seinem Namen! / Macht Bahn dem, der durch die Wüste einherfährt; er heißt HERR. Freuet euch vor ihm! ...

 

Die Feinde Gottes erschrecken vor der unendlichen Schönheit Seines - Gottes - Antlitzes, vor der unfassbaren Liebe, die es ausströmt. Demgegenüber sind die Gedanken des Bösen nur Hass und Zerstörung, mögen sie auch in einem Schein-Gewand des Lichts auftreten.

-

"Gott ist ein starker Strom, der fortreißt Geist und Sinn;

Ach! - dass ich noch nicht ganz mit hingeschwemmet bin!"

 

Angelus Silesius
-

Psalm 53

 

1 "Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, zum Reigentanz."

2 Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Freveln ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut.

3 Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.

4 Aber sie sind alle abgefallen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht "einer."

5 Wollen denn die Übeltäter sich nichts sagen lassen, die mein Volk fressen, dass sie sich nähren, Gott aber rufen sie nicht an?

6 Sie fürchten sich da, wo nichts zu fürchten ist; doch Gott zerstreut die Gebeine derer, die dich bedrängen. Du machst sie zuschanden, denn Gott hat sie verworfen.

-

Gottlosigkeit führt zur 'Nichtung', da sie die Wege der Liebe nicht kennt und somit ihr Dasein an dem vorbei existiert, was das Sein von Gott her eigentlich ist, die Liebe. Nur Liebe erwirkt 'Leben' im eigentlichen, wesenhaften Sinn ...

 

Tanzen und Singen ...

-

http://www.youtube.com/watch?v=Z1WxqIOPlqk&NR=1 

 

Lamm Gottes ist Hinweis auf eine unvorstellbare tiefe Wahrheit: Gott macht sich freiwillig verletzlich, aus Liebe zu uns Menschen,

um uns ein Beispiel zu geben: Keine Selbstherrlichkeit, kein Dünkel, keine Selbstgerechtigkeit, keine Form von Stärke ziemt uns, sondern das Wissen und das Bewußtsein, dass wir ALLES aus der Liebe Gottes heraus erlangen, die bereit war und bereit ist, sich hinzugeben an uns ... -

Warum gibt es das große Leid? Ich weiß es nicht - aber es ist zu bedenken, daß Gott unsere Zuwendung sucht; dann, so heißt es in der Heiligen Schrift mehrmals, würde alles zum besten werden ...

Dagegen: Wenn wir uns von Gott abwenden und gehen unsere Wege nach eigenem Gutdünken, werden wir scheitern; und das heißt auch: wir werden leiden.

 

"Es ist dir gesagt worden,

Mensch,

was gut ist:

Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen

mit deinem Gott."

Micha 6,8. -

-

Der Heiliger Vater Benedikt XVI.:

 

„Wir sind alle zutiefst traurig über die schweren Terroranschläge in Norwegen am letzten Freitag. Wir beten für die Opfer, die Verletzten und ihre Angehörigen. Und noch einmal appelliere ich an alle, ihren Hass fallenzulassen und den Ausweg zu suchen aus der Logik des Bösen!“

 

Jedwede Form des Hasses, der Verachtung, des Eigen-Dünkels, der Überheblichkeit, der Rechthaberei

führen zur Zerstörung und Tod, im Sichtbaren wie auch im Unsichtbaren.

Wer das Wahrhaft-Große sucht, der gehe zu Jesus dem Christus.

 

Herr erbarme dich unser! Kyrie eleison! ...

-

Offenbarung des Johannes, 10:

 

1 Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen.

 

http://www.youtube.com/watch?v=2D4Mco-ZV7I
 
---
Das Leise und Geringe
By Erhard Meier de Berga · vor 6 Stunden

Prediger Salomo (Koheleth) 9:

 

11 Wiederum sah ich, wie es unter der Sonne zugeht: Zum Laufen hilft nicht schnell sein, zum Kampf hilft nicht stark sein, zur Nahrung hilft nicht geschickt sein, zum Reichtum hilft nicht klug sein; dass einer angenehm sei, dazu hilft nicht, dass er etwas gut kann, sondern alles liegt an Zeit und Glück.

12 Auch weiß...
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Segnen
By Erhard Meier de Berga · Gestern

Ps 118,26

Gelobt sei, der da kommt im Namen des HERRN! Wir segnen euch, die ihr vom Hause des HERRN seid.

 

Im tiefsten Innern wollen wir alle den gegenseitigen Segen. Wir wünschen, Segen zu erhalten, Ansprache Zusprache, Lob; und auch wünschen wir im Tiefsten, anderen Segen zu spenden: Mögen alle Menschen und alles was lebt, um mich herum, Du mir gesegnet sein! ...

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Heute: Clara von Assisi. S.: www.heiligenlexikon.de
By Erhard Meier de Berga · Donnerstag

Asketen: Kaum jemand versteht heute die große religiöse Inbrunst der früheren Asketinnen und Asketen: Leben ohne jeden Besitz, ausgeliefert den Launen der Mitmenschen beim Betteln, kärgliche Wohnsituation - jedoch täglich mehrmaliges Reden mit Gott dem Allerhöchsten Chef des Universums, des Königs aller Könige; Freude im Segnen der Menschen, die de...
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Licht geht auf in der Finsternis
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch

Psalm112

 

1 Halleluja! Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!

2 Sein Geschlecht wird gewaltig sein im Lande; die Kinder der Frommen werden gesegnet sein.

3 Reichtum und Fülle wird in ihrem Hause sein, und ihre Gerechtigkeit bleibt ewiglich.

4 Den Frommen geht das Licht auf in der Finsternis von dem Gnädigen, Barmherzi...
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Geist von Geist ...
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch

"Wenn der Gedanke vergeht, so vergeht auch Gott. Man soll vielmehr einen

wesenhaften Gott haben, der weit erhaben ist über die Gedanken des Menschen." 

    Meister Eckhart, Reden der Unterweisung.

 

Gott in Wahrheit denken ist Geschenk von Gott Selbst.
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Heute 9. August Edith Stein, Philosophin, Mystikerin, Heilige, Märtyrerin.
By Erhard Meier de Berga · Dienstag, 9. August 2011

"Nur Gott kann so schenken,

dass der Beschenkte erst recht er selbst wird;

und nur Gott kann das Leben des Menschen als Geschenk so annehmen,

dass der Schenkende reicher wird, als schenkte er nicht."

 

Edith Stein, aus: Endliches und ewiges Sein.
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GOTT ... Gott

"... und Gott würde Mensch,

und der Mensch würde Gott ..."

 

Juan de la Cruz


Jesus ging auf dem Wasser.
By Erhard Meier de Berga · Sonntag, 7. August 2011

22 Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren, bis er das Volk gehen ließe.

23 Und als er das Volk hatte gehen lassen, stieg er allein auf einen Berg, um zu beten. Und am Abend war er dort allein.

24 Und das Boot war schon weit vom Land entfernt und kam in Not durch die Wellen; denn der Wind stand ihm ent...
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Gottlosigkeit ist unendlicher Fehler
By Erhard Meier de Berga · Sonntag, 7. August 2011

Psalm 53

 

1 "Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, zum Reigentanz."

2 Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Freveln ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut.

3 Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.

4 Aber sie sind alle abgefallen und allesam...
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Juan de la Cruz: Gottes Schönheit
By Erhard Meier de Berga · Samstag, 6. August 2011

Hl. Johannes vom Kreuz, Geistlicher Gesang

S. Juan de la Cruz, Cántico espiritual

 

(Respuesta de las Criaturas)

 

5.

Mil gracias derramando,

pasó por estos sotos con presura,

y yéndolos mirando, con sola su figura

vestidos los dejó de hermosura.

 

 

Deutsch:

 

"Gaben auf Gaben spendend,

durchstreifte er im Fluge diese Haine;

und sich zu Ihnen wendend

mit seiner...
"Gaben auf Gaben spendend,

durchstreifte er im Fluge diese Haine;

und sich zu Ihnen wendend

mit seiner Augen Scheine,

barg er sie ganz in Schönheit, in die seine."   (Übers.: Irene Behn).

-

HUvBalthasar spricht von der 'Ästhetischen Theologie', die den Aspekt der Schönheit Gottes bedenkt, sowohl in den äußeren Zeichen der Schöpfung als auch - und vor allem - in der Gnadenerfahrung beim Beten.

In Christus Jesus liegen beschlossen alle Wege der Weisheit und der Erkenntnis.
-
Das Heilige ...

... ist über allen und nochmals über allen Dingen und Gedanken. Alle von uns Menschen gedachten Gedanken sind nichtig gegenüber Gottes Gedanken und Heiligkeit. Es ist angemessen, zu hören - und zu vertrauen. Credo ut intelligam: Ich glaube, damit ich erkenne. ... - Einer nur ist heilig einer nur der Herr: Jesus Christus in der Herrlichkeit Gottes d...
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Gott
By Erhard Meier de Berga · Freitag, 5. August 2011

TAGESGEBET

 

http://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?datum=2011-8-5

 

Gott.

Deine Treue hat Jesus aus dem Tod gerettet.

Sie ruft auch uns

in die Herrlichkeit des neuen Lebens.

Lass diese Zuversicht in unser ganzes Leben dringen.

Lass diese Freude aus unseren Taten strahlen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 309, 12)

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Gott erhebt sich von seinem Thron
By Erhard Meier de Berga · Donnerstag, 4. August 2011

Gott steht auf

seine Feinde zerstieben

und die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht;

sie verwehen wie Rauch verweht,

wie Wachs am Feuer zerschmilzt

so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht.

Die Gerechten aber freuen sich und jubeln vor ihrem Gott.

 

Psalm 68.

Das mysterium tremendum ist schrecklich. Wer sich nicht bereitet hat, erfährt es wie alle D...
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Vor Gottes Angesicht kann niemand sein Recht behaupten ...
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 3. August 2011

Offenbarung des Johannes, 20:

 

11 Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden.

12 Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch de...
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Gott ist je mir näher als ich mir selbst nahe bin.
By Erhard Meier de Berga · Dienstag, 2. August 2011

Angelus Silesius:

 

Was suchst du Gott? Gott ist dir inniger als du;

Dass du dich suchst, deckt Gott, darum findst du ihn nicht, zu. -

-

Wir Menschen sind selbstherrlich und dünkelhaft. Wir möchten wissen und erkennen, um dann zu besitzen. So geht es aber nicht mit Gott. Das Fremde, das Andere, Kleine, Unscheinbare, das Flüstern der Seele, das was wir n...
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Nur der Geist Gottes löst
By Erhard Meier de Berga · Montag, 1. August 2011

Röm 8:

 

1 So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

2 Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.

3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündige...
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Gott schenkt ohne Gegenleistung!
By Erhard Meier de Berga · Sonntag, 31. Juli 2011

Jesaja 55:

 

1 Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch!

2 Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch...
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Hohenstaufer: Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation!
By Erhard Meier de Berga · Samstag, 30. Juli 2011

Que Dieu bénisse la très-noble et impériale maison Hohenstaufen et qu'il la fasse célèbre aussi dans notre temps et en future!
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Gott steht auf ...
By Erhard Meier de Berga · Samstag, 30. Juli 2011

Psalm68

1 "Ein Psalmlied Davids, vorzusingen."

2 Gott steht auf; so werden seine Feinde zerstreut, und die ihn hassen, fliehen vor ihm.

3 Wie Rauch verweht, so verwehen sie; wie Wachs zerschmilzt vor dem Feuer, so kommen die Gottlosen um vor Gott.

4 Die Gerechten aber freuen sich / und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen.

5 Singet Gott, l...
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Gott
By Erhard Meier de Berga · Freitag, 29. Juli 2011

"Gott ist ein starker Strom, der fortreißt Geist und Sinn;

Ach! - dass ich noch nicht ganz mit hingeschwemmet bin!"

 

Angelus Silesius
-
Gottlosigkeit ist Torheit
By Erhard Meier de Berga · Donnerstag, 28. Juli 2011

Psalm 53

 

1 "Eine Unterweisung Davids, vorzusingen, zum Reigentanz."

2 Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Freveln ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut.

3 Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.

4 Aber sie sind alle abgefallen und allesamt ...
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Lamm Gottes ...
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 27. Juli 2011

http://www.youtube.com/watch?v=Z1WxqIOPlqk&NR=1 

 

Lamm Gottes ist Hinweis auf eine unvorstellbare tiefe Wahrheit: Gott macht sich freiwillig verletzlich, aus Liebe zu uns Menschen, um uns ein Beispiel zu geben: Keine Selbstherrlichkeit, kein Dünkel, keine Selbstgerechtigkeit, keine Form von Stärke ziemt uns, sondern das Wissen und das Bewußtsein, d...
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Von Gott die Kraft, nicht von uns ...
By Erhard Meier de Berga · Montag, 25. Juli 2011

Aus: www.erzabtei-beuron.de   Schott

 

2 Kor 4:

 

7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.

8 Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.

9 Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, ...
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Trauer über die Tötung so vieler Menschen in Oslo
By Erhard Meier de Berga · Montag, 25. Juli 2011

Der Heiliger Vater Benedikt XVI.:

 

„Wir sind alle zutiefst traurig über die schweren Terroranschläge in Norwegen am letzten Freitag. Wir beten für die Opfer, die Verletzten und ihre Angehörigen. Und noch einmal appelliere ich an alle, ihren Hass fallenzulassen und den Ausweg zu suchen aus der Logik des Bösen!“

 

Jedwede Form des Hasses, der Veracht...
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Gott kommt
By Erhard Meier de Berga · Sonntag, 24. Juli 2011

Offenbarung des Johannes, 10:

 

1 Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, mit einer Wolke bekleidet, und der Regenbogen auf seinem Haupt und sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie Feuersäulen.

 

http://www.youtube.com/watch?v=2D4Mco-ZV7I
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"Gott ist Liebe", Buch von Benedikt XVI.
By Erhard Meier de Berga · Sonntag, 24. Juli 2011

Gottes Liebe ist die nie ermessbare Aufgipfelung alles Liebens.

Angelus Silesius:

"Es liegt nichts dran, ob es der Mensch nicht merken will:

Gott liebt ihn, wie er ist - ohn Maß ohn Zahl ohn Ziel."

 

Gott wünscht sehnlichst, dass wir Menschen Seine unfassbar große Liebe

annehmen. So würden wir hineinverwandelt in Gott Selbst und die Fülle

des Lebens empfa...
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Gott Liebe
By Erhard Meier de Berga · Sonntag, 24. Juli 2011

Gott Schöpfer Herr und Meister

aller sichtbaren und unsichtbaren Welten

aller denkbaren und undenkbaren Wirklichkeiten

jenseits des Schweigens und Nicht-Schweigens

aller Dinglichkeiten und Nicht-Etwasheiten jenseits der Vorhänge des Nichts

- LIEBE die unser harrt am Ende von Allem

 

 

Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto sicut erat in principio et nun...
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Schönheit Gottes bei Juan de la Cruz. Schönheit des Liebens ...
By Erhard Meier de Berga · Samstag, 23. Juli 2011

Hl. Johannes vom Kreuz, Geistlicher Gesang

S. Juan de la Cruz, Cántico espiritual

 

(Respuesta de las Criaturas)

 

5.

Mil gracias derramando,

pasó por estos sotos con presura,

y yéndolos mirando, con sola su figura

vestidos los dejó de hermosura.

 

 

Deutsch:

 

"Gaben auf Gaben spendend,

durchstreifte er im Fluge diese Haine;

und sich zu Ihnen wendend

mit seiner...
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Gott
By Erhard Meier de Berga · Samstag, 23. Juli 2011

Gott Schöpfer Herr und Meister

 

aller sichtbaren und unsichtbaren Welten

aller denkbaren und undenkbaren Wirklichkeiten

jenseits des Schweigens und Nicht-Schweigens

aller Dinglichkeiten und Nicht-Etwasheiten jenseits der Vorhänge des Nichts

 

 

Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto sicut erat in principio et nunc et semper

et in saecula saeculorem AMEN

'...
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Mysterium tremendum: Die Herrlichkeit Gottes ist übermächtig und erschütternd!
By Erhard Meier de Berga · Freitag, 22. Juli 2011

Jesaja 6:

 

1 In dem Jahr, als der König Usija starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und sein Saum füllte den Tempel.

2 Serafim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie.

3 Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, ...
Jesaja 6:

 

1 In dem Jahr, als der König Usija starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und sein Saum füllte den Tempel.

2 Serafim standen über ihm; ein jeder hatte sechs Flügel: Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre Füße und mit zweien flogen sie.

3 Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll!

4 Und die Schwellen bebten von der Stimme ihres Rufens und das Haus ward voll Rauch.

5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.

6 Da flog einer der Serafim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm,

7 und rührte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine Sünde gesühnt sei.
-
Jesus Christus: Kind, Mensch und zugleich unteilbar Gott! Gott als Mensch unter Menschen.
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 20. Juli 2011

Aus meinem Büchlein 'GOTT Das größte Geheimnis', erhältlich bei mir: meiererharddr@web.de

 

S. 16: ...

Der grundlegende

Glaubenssatz von Chalkedon von dem ungetrennten, unvermischten

Gottsein und Menschsein Jesu beleuchtet auch die

ebenso bedeutsame und wahre Ungetrenntheit und Ungemischtheit

Jesu Christi hinsichtlich seiner irdisch-leiblichen

Lebensweise...
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Lauterkeit des Schauens
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 20. Juli 2011

Aus meinem Buch 'Gott   Das größte Geheimnis', erhältlich bei mir: meiererharddr@web.de

S. 47/48

 

Not-wendend ist vielleicht eine Kehrtwendung des Blicks.

Nicht aus der Sicht des Menschen auf die Welt und die Dinge

zu schauen, sondern aus der Sicht der Lauterkeit Gottes, wie

sie in der Offenbarung dargelegt wird. Dem reinen Geist ist

nichts unrein, son...
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Great talent!
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 20. Juli 2011

Daniil Bogdanov from Samara plays Grieg piano concerto with great

virtuosity!

 

http://www.youtube.com/watch?v=qQVLETkSwzM
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Wahrheit - Gott
By Erhard Meier de Berga · Dienstag, 19. Juli 2011

Edith Stein:

"Wer die Wahrheit sucht, sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht." -

 

Eine 'Leidenschaft für Wahrheit' sollte uns Menschen ergreifen: Wo ist das ultimative und

letztgültige höchste Gut, wo die eine Wahrheit hinter allen Wahrheiten? Gelehrte und Mystiker sagen, teils aus Erfahrung mit Gott, daß Wahrheit so sehr hoch und aufgegipfeltes Li...
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Montserrat Caballé
By Erhard Meier de Berga · Montag, 18. Juli 2011

Sehr schön!

 

http://www.youtube.com/watch?v=JRenWLlRHx4
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Röm 14, 19:
By Erhard Meier de Berga · Montag, 18. Juli 2011

Röm 14, 19:

 

Heilige Schrift Luther 1984

Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient

und zur Erbauung untereinander.

-

Romans 14, 19:

King James:

Let us therefore follow after the things which make for peace,

and things wherewith one may edify another.

-

Ad Romanos 14, 19:

Vulgata:

itaque quae pacis sunt sectemur et quae aedificationis sunt in in...
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Heilige Schrift & Propheten: Für Frieden und Erbauung einstehen.
By Erhard Meier de Berga · Montag, 18. Juli 2011

Röm 14,19:

Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient

und zur Erbauung untereinander.
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Heilige Schrift, Propheten:
By Erhard Meier de Berga · Montag, 18. Juli 2011

      Mi 6, 1-4.6-8

Es ist dir gesagt worden, was gut ist und was der Herr von dir erwartet

Lesung aus dem Buch Micha

1Hört doch, was der Herr sagt: Auf, tritt an zum Rechtsstreit! Die Berge sollen Zeugen sein, die Hügel sollen deine Worte hören.

2Hört zu, ihr Berge, beim Rechtsstreit des Herrn, gebt acht, ihr Fundamente der Erde! Denn der Herr hat ein...
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Gott braucht sich nicht zu beweisen
By Erhard Meier de Berga · Sonntag, 17. Juli 2011

Aus:

http://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?datum=2011-7-17

:

 Weish 12, 13.16-19

Du hast deinen Söhnen die Hoffnung geschenkt, dass du den Sündern die Umkehr gewährst

Lesung aus dem Buch der Weisheit

 

13Es gibt keinen Gott, Herr, außer dir, der für alle Sorge trägt; daher brauchst du nicht zu beweisen, dass du gerecht geurteilt hast.

16Deine ...
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Stella Maris
By Erhard Meier de Berga · Samstag, 16. Juli 2011

Stern des Meeres, die Gottesmutter Maria vom Berge Karmel, hat heute ihren besonderen Ehrentag. Als Beschützerin des Meeres vom Karmel her ist sie zugleich die Schutzherrin des weltweiten Karmeliter-Ordens.

 -
Herz-offen
By Erhard Meier de Berga · Freitag, 15. Juli 2011

Aus einem Vortrag einer Karmelitin, mit deren freundlicher Genehmigung:

 

 

HERZOFFEN

Einige Anmerkungen zu jüdisch-christlicher Spiritualität heute.

IN GOTTES FREUNDSCHAFT LEBEN IN UND MIT UND DURCH JESUS

Begrüßung

In der unmittelbaren Nachbarschaft unseres Klosters gibt es zwei Berufsschulen. Von der einen Schule schauen die Schüler/innen aus großen Fen...
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Heute 15. Juli Hl. Bonaventura, Kirchenlehrer, ...
By Erhard Meier de Berga · Freitag, 15. Juli 2011

    „[...] und indem sie sich weise nannten, wurden sie zu Toren; indem sie auf ihr Wissen stolz waren, wurden sie zu Gefolgsleuten Luzifers.“

    – Bonaventura, Collationes in Hexaemeron IV, 1 (V 349a)

 

(Aus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bonaventura

 

... Philosoph, Gelehrter, Mystiker.

Einer der bedeutendtsten Geister der Kirche.

 

Auch heute ist es lohnend ...
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Gott kommt.
By Erhard Meier de Berga · Donnerstag, 14. Juli 2011

Aus:

http://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz.php?datum=2011-7-14

 

Ps 102, 17     

Der Herr baut Zion wieder auf

          und erscheint in all seiner Herrlichkeit.

18      Er wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu,

          ihre Bitten verschmäht er nicht. - (R)

19      Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht,

          damit das...
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Aus meinem Büchlein 'Gott - Das größte Geheimnis':
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 13. Juli 2011

S. 47/48

 

Not-wendend ist vielleicht eine Kehrtwendung des Blicks.

Nicht aus der Sicht des Menschen auf die Welt und die Dinge

zu schauen, sondern aus der Sicht der Lauterkeit Gottes, wie

sie in der Offenbarung dargelegt wird. Dem reinen Geist ist

nichts unrein, sondern alles rein, sagt Therese de l'Enfant-Jésus

(vom Kinde Jesus) einmal.

Ein wesenhaft-...
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Einander ertragen!
By Erhard Meier de Berga · Montag, 11. Juli 2011

Eine der großen Regeln des hl Benedikt von Nursia lautet ähnlich wie hier:

 

Eph 4,2 ... in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den andern in Liebe ...

 

1Petr 2,20 Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr um schlechter Taten willen geschlagen werdet und es geduldig ertragt? Aber wenn ihr um guter Taten willen leidet und es ertragt, das i...
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Was ist der Mensch?
By Erhard Meier de Berga · Montag, 11. Juli 2011

   1 Kor 3:16 

Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in

euch wohnt?

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Heilige Schrift Propheten
By Erhard Meier de Berga · Montag, 11. Juli 2011

Jesaja 29

 

16 Wie kehrt ihr alles um! Als ob der Ton dem Töpfer gleich wäre, dass das Werk spräche von seinem Meister: Er hat mich nicht gemacht!, und ein Bildwerk spräche von seinem Bildner: Er versteht nichts!

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Herrlichkeit Gottes - sonst das Nichts!
By Erhard Meier de Berga · Sonntag, 10. Juli 2011

Es ist besser, heißt es, ein Lichtlein anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen. - Das Gute, Schöne, Wahre umfaßt ALLES - und bleibt es selbst. - "Die Welt steht in Flammen! Nein, meine Schwestern, jetzt ist nicht die Zeit, sich mit Kleinigkeiten aufzuhalten!" (Teresa von Avila). - Wer kann anderes sehen wollen als die Herrlichkeit Gottes...
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Geist Gottes
By Erhard Meier de Berga · Sonntag, 10. Juli 2011

Röm 8:

 

12 So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben.

13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.

14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

15 Denn ihr habt nicht einen kne...
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-
By Erhard Meier de Berga · Samstag, 9. Juli 2011

Angelus Silesius

 

"Gott wohnt in einem Licht, zu dem der Weg gebricht;

Wenn du's nicht selber wirst, du siehst ihn ewig nicht."

Gott ist schön
By Erhard Meier de Berga · Freitag, 8. Juli 2011

Gott ist schön, und auch der Glaube ist schön.

Gesang, Kunst, Poesie - Liturgie.

 

Gottesmutter 'Platytera': das Universum umspannend.

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Lest die Bibel! Hört die Propheten!
By Erhard Meier de Berga · Freitag, 8. Juli 2011

Psalm 37

 

1"Von David."

Entrüste dich nicht über die Bösen, sei nicht neidisch auf die Übeltäter.

2 Denn wie das Gras werden sie bald verdorren, und wie das grüne Kraut werden sie verwelken.

3 Hoffe auf den HERRN und tu Gutes, bleibe im Lande und nähre dich redlich.

4 Habe deine Lust am HERRN; der wird dir geben, was dein Herz wünscht.

5 Befiehl dem HERR...
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Mysterium der Schöpfung
By Erhard Meier de Berga · Donnerstag, 7. Juli 2011

"Das Gräslein ist ein Buch; suchst du es aufzuschließen,

Du könntest Gott daraus und alle Weisheit wissen."

 

Angelus Silesius.

Caspar D. Friedrich Engel, Gott anbetend.
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Lest die Heilige Schrift! Hört die Propheten!
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 6. Juli 2011

Jona 3:

 

1 Und es geschah das Wort des HERRN zum zweiten Mal zu Jona:

2 Mach dich auf, geh in die große Stadt Ninive und predige ihr, was ich dir sage!

3 Da machte sich Jona auf und ging hin nach Ninive, wie der HERR gesagt hatte. Ninive aber war eine große Stadt vor Gott, drei Tagereisen groß.

4 Und als Jona anfing, in die Stadt hineinzugehen, und ...
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Gloria in excelsis Deo
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 6. Juli 2011

Gloria Patri et Filio et Spiritui Sancto

sicut erat in principio et nunc et semper

et in saecula saeculorum AMEN
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Lest die Heilige Schrift! Hört die Propheten!
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 6. Juli 2011

Apk. Ioanni 1:

 

1 Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll; und er hat sie durch seinen Engel gesandt und seinem Knecht Johannes kundgetan,

2 der bezeugt hat das Wort Gottes und das Zeugnis von Jesus Christus, alles, was er gesehen hat.

3 Selig ist, der da liest und die...
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Lest die Bibel! Hört die Propheten!
By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 6. Juli 2011

Hesekiel 10:

1 Und ich sah, und siehe, an der Himmelsfeste über dem Haupt der Cherubim glänzte es wie ein Saphir, und über ihnen war etwas zu sehen wie ein Thron.

2 Und er sprach zu dem Mann in dem Kleid von Leinwand: Geh hinein zwischen das Räderwerk unter dem Cherub und fülle deine Hände mit glühenden Kohlen, die zwischen den Cherubim sind, u...
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By Erhard Meier de Berga · Mittwoch, 6. Juli 2011

   
Liebe
Dienstag, 5. Juli 2011

"Es liegt nichts dran, ob der Mensch nichts merken will;

Gott liebt ihn, wie er ist, ohn Maß ohn Zeit ohn Ziel."

Angelus Silesius


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Rede mit Gott
Montag, 4. Juli 2011

Rede mit Gott -

Lest die Heilige Schrift, hört die Propheten!

-
R.I.P. Otto von Habsburg
Montag, 4. Juli 2011

R.I.P. Otto von Habsburg! Gott nehme Euch in Sein Reich auf! - Es ist traurig, dass einer von den alten,
edlen Männern der europäischen Geschichte von uns geht.

---

Joh 11,26

Jesus: Jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?

- Ja!

Nach zahlreichen Studien mehrerer Religionen und Philosophien und nach Begegnungen wuchs in mir die Gewissheit,

ein Glaubens-Wissen, jenseits aller Beweisbarkeit, jenseits alles menschlichen Denkens und Urteilens, ergriffen von Gott.

"Gott ist ein starker Strom, der fortreißt Geist und Sinn -

Ach! dass ich nicht nicht ganz mit hingeschwemmet bin!"

(Angelus Silesius)

Man könnte sagen: Aufgegipfelte, absolute Liebe, absolute Wahrheit; das, was über das menschlich-Denkbare

hinausgeht. ER GOTT ergreift uns und schenkt uns die Kindschaft, die engste Liebes-Vertrautheit. ...

(Meditation; sich ergreifen lassen).      

---


Jesus berühren
Donnerstag, 19. Januar 2012 um 12:05

Wer wünschte nicht, einem Gott in Menschengestalt zu begegnen,

ja sogar ihn berühren zu dürfen? Gott lässt es zu in Jesus Christus.

Von solchen Berührungen berichten viele Mystiker, deren Wahrnehmung

über das normale weit hinausgeht. -

Jesus Christus komm. Friede sei mit allen.
---
Die Botschaft Jesu Christi, er selbst als Botschaft, ist etwas gänzlich Anderes

und Neues (lat.: totaliter aliter) als alles, was sonst religiöse und philosophische Lehren

sagen. Christus sagt GOTT Höchstselbst, nicht irgendetwas aus Weisheit und Prophetie.

Gott Höchstselbst sagt sich Selbst zu uns Menschen und allen Geschöpfen ...
---


Das Schwert Gottes
Sonntag, 15. Januar 2012 um 00:00

Hebr 4:

12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen.

<christus der="" wahre="" hohepriester=""></christus>

14 Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so lasst uns festhalten an dem Bekenntnis.

15 Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde.

16 Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.

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Gott ist der Höchste über allen Hohen, weit jenseits alles dessen, was wir Menschen

denken oder nicht denken können, und jenseits dessen, wovon wir sagen,

wir wissen nicht einmal das, was wir nicht wissen. Er ist der Erste und der Letzte,

der Einzige, vor dem alles bloß liegt, was ist und was war und was sein wird.

Wie sollten wir IHM nicht Alles und nochmals Alles anvertrauen,

auch unsere Schuld, damit er Erbarmen hat mit uns, die wir Staub sind. ...

Kyrie eleison. Herr, erbarme Dich. Herr, es ist gut, dass Du hier bist.
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Gottes Geduld
von Erhard Meier de Berga, Mittwoch, 11. Januar 2012 um 11:47

Bei Gott ist kein Zeitablauf, wie wir Menschen es kennen, sondern

die Zeit als Phänomen ist Sein Geschöpf. Er hat keine Abhängigkeit von Zeit,

aber Er kennt die 'rechte Zeit'; wir allerdings kennen sie meistens nicht. Und: Gott hat unendliche Geduld, entweder bis wir hören, oder aber bis wir uns vollends von Ihm abwenden; dann überläßt Er uns unseren eigenen Plänen - die in das Dunkle führen; Er Allein ist Licht und Leben. ...
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Gott steht auf
von Erhard Meier de Berga, Donnerstag, 5. Januar 2012 um 19:50

Ps 68

2 Gott steht auf, seine Feinde zerstieben;

die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht.

3 Sie verfliegen, wie Rauch verfliegt;

wie Wachs am Feuer zerfließt,

so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht.

4 Die Gerechten aber freuen sich und jubeln vor Gott;

sie jauchzen in heller Freude.

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Es geschieht je im Jetzt und ebenfalls zu einem bestimmten

Zeitpunkt, den Gott Vater in absoluter Souveränität

selbst wählt. Was tun wir, was sagen wir, wie stehen wir

da, wenn ER aufsteht? ...

- beten -
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Pointierte Worte der Wahrheit
Mittwoch, 4. Januar 2012 um 17:57
 

Joh 1,39

"Kommt und seht!" ... Jesus sagt dies auf Anfrage von Jüngern, wo er denn wohne. Man kann immer viele Worte machen, bis zur Schwatzhaftigkeit. Man kann schweigen, so dass andere brüskiert werden. Und man kann Worte sprechen, wenige, die weiterführen, die den anderen auf Gedanken bringen, auf einen Weg bringen. Beneidenswert ist derjenige, der so pointiert und einladend zugleich sprechen kann wie es hier Jesus tut, einladend, sich auf den Weg der Wahrheitssuche zu begeben.
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Wer war - besser:

Wer IST Jesus von Nazareth?

Er ist Gottes Sohn, der der Welt seine unglaublich große Liebe zeigt,

indem er tod-ernst handelt: sich preisgibt an die Bosheit

und Falschheit von uns Menschen ...

- meditation -
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Gott ist je und je größer und nochmals größer.

Röm 8,38
... ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.
:
Viele denken zu gering von Gott, als greife er nicht ein in das Böse der Welt.
Es ist jedoch anders als wir Menschen denken. Gott ist in einem
solch überragenden Maße souverän, dass er quasi inkognito
zu wirken und regieren vermag. Wer Gott und Seinen Sohn Jesus Christus
aus der Bibel kennt, ahnt es und wird schließlich sicher.

Damit sind alle unsere
Fragen nicht beantwortet - wie könnten sie auch? -, aber wir können Wissen erlangen
über die Mysterien Gottes und Seines Sohnes Jeasus Christus,
der ist das Alpha und Omega ...
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Neues Zeialter 2012?
Samstag, 31. Dezember 2011 um 17:52

Joh 4,23

Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, in der die wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.
-

Geist und Wahrheit ...

- meditation -
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Wort wird Fleisch
Samstag, 31. Dezember 2011

Joh 1:

14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns,

und wir sahen seine Herrlichkeit,

eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater,

voller Gnade und Wahrheit. -

~

Wäre es nicht wunderbar,

ein Wort der Wahrheit zu sagen,

das ein Gegenüber als ein gutes,

aufbauendes Wort wahrnimmt? ...

- meditation -
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Gott Höchstselbst als Kind
Freitag, 30. Dezember 2011 um 10:36

Bar 3, 38

Unser Gott ist auf der Erde erschienen,

als Mensch unter den Menschen.

-

Viele Menschen wollen es nicht annehmen, dass Gott als Mensch, als Kind geboren,

erschienen sei. In der Antike war es üblich zu glauben, dass eine Gottheit unter

Menschen als Mensch erscheint, auch als Kind (Herkules u.a.), das später ein Halbgott

und Held ist.

Dies spricht von der Auffassung, dass ein Mensch im Einzelfall sehr Großes tun kann.

Jedoch Jesus tut eben nichts Großes, dem Augenschein nach, sondern stirbt als Verbrecher

und Versager. Das nun ist gerade die Handschrift Gottes: In der Umkehrung

des normal-menschlichen Denkens SEINE Herrlichkeit zu offenbaren,

die nicht in großen Taten besteht, sondern in dem eklatanten Aufleuchten der Liebe,

die wiederum nur von wenigen erkannt wird. Gott ist Geheimnis und will

im Geheimnis gescheut werden, und Seine Wege sind

nicht unsere Wege, und Seine Gedanken nicht unsere Gedanken, und das eben ist

Seine unbegreifliche Souveränität im Handeln. Soli Deo Gloria.

... meditation ...


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Das Heil Gottes ist Gott
.
Lukas 2, 25 In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
26Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
27Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war,
28nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
29Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
30Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
31das du vor allen Völkern bereitet hast,
32ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
33Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden.
34Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird.
35Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden.
~
Simeon konzentriert sein Leben auf das Heil Israels, d.h. auf das Heil, das Gott in die Welt senden wird.
Er wartet und betet und wartet: Tage, Wochen, viele Jahre ... Er hat ein tiefes Wissen darüber, dass Gott ihm
eine besondere Botschaft bereithält: die Begegnung mit dem Heil Israels. Und er sieht dieses Kind namens Jesus, er SIEHT es, er weiß, dass jenes Kind das Heil ist. Es ist ein tiefes Wissen des Herzens, der Seele des Geistes, ein mystisches Wissen. Und Simeon nimmt das Kind in seine Arme, an sein Herz, und dankt Gott. Nun ist sein Leben erfüllt, mehr erwartet er nicht als dies, das wahrhaftige Heil zu sehen, das Gott der Welt schenkt. Seine Seele, sein Herz, sein Geist sind erfüllt, sind in die höchste Wirklichkeit genommen worden von Gott, in Gottes Heils-Wirken, in Gott selbst. ... kontemplation ... stille ...
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Das Gute in uns Menschen
.
Psalm 124
:
1 "Von David, ein Wallfahrtslied." Wäre der HERR nicht bei uns - so sage Israel -,
2 wäre der HERR nicht bei uns, wenn Menschen wider uns aufstehen,
3 so verschlängen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns entbrennt;
4 so ersäufte uns Wasser, Ströme gingen über unsre Seele,
5 es gingen Wasser hoch über uns hinweg.
6 Gelobt sei der HERR, dass er uns nicht gibt zum Raub in ihre Zähne!
7 Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel / dem Netze des Vogelfängers;
das Netz ist zerrissen und wir sind frei.
8 Unsre Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
-
Wenn Gott nicht ständig anwesend wäre mit Seiner Macht der Güte und Liebe,
würden wir Menschen uns gegenseitig die totale Hölle bereiten.
Wir leben nur deshalb im Frieden und frei - seien es auch nur einige Zeiten lang
und in einigen Gebieten -,
weil in vielen Menschen Gott wirkt durch wahre Zuwendung, Freundschaft, Güte, Liebe;
andernfalls würden wir mit grausamer Intelligenz
uns gegenseitig das Leben zur Hölle machen -
was ja viele Zeiten lang an manchen Orten geschieht.
Gebe Gott, dass wir bereit seien, Sein Königreich
mit Freuden zu empfangen, damit Friede und Freundschaft und
Zuneigen und Liebe sei überall und ewig!
...
Dies ist möglich und wird kommen.
... kontemplation ... stille ...

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Johannes, der Jesus versteht

Joh 20:

8 Da ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war,

und sah und glaubte.

 

Johannes versteht Jesus. Er sieht, wer er ist: derjenige,

der die nur-menschlichen Werte umdreht in göttliche.

Auch einen Feind, einen übel gesonnenen Menschen, sollen wir lieben, achten, reapektieren.

Denn auch er steht in der

sorgenden Liebe Gottes, die jede Seele ruft,

auch diejenige eines üblen Menschen.

Johannes sieht, dass Jesus

etwas ganz außerordentliches ist: Nicht nur ein Weisheits-Lehrer

oder Prophet, sondern Jesus ist und handelt

wie Gott höchstselbst.

Und Gott ist souverän genug, Petrus die Füße zu waschen:

Das kann nur jemand tun, der absolut frei ist ...
...
... kontemplation ... stille


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Christkind ist Friede
Samstag, 24. Dezember 2011 um 11:31

Jesus Christus schenkt uns seinen Frieden - nicht den Frieden,

den wir Menschen als Leben ohne Krieg meinen,

sondern den Frieden des Herzens, den nur Gott schenken

kann: im Jesuskind in Bethlehem.

Es gilt, immer wieder darum zu ringen, danach zu fragen,

skeptisch, zweifelnd, schließlich durchleuchtet von der

verborgenen Wahrheit und Weisheit Gottes!
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Gottes Schenkung
Freitag, 23. Dezember 2011 um 11:32

Hand Gottes: Unendlicher Segen, unendliche Gnade und Gabe!

Diese Wahrheit ist durch Gebet immer tiefer zu erfahren.

Wir alle sind, leben und sterben in Gott: Warum nehmen viele

die großen Geschenke nicht an,

die wir GRATIS aus Gottes Hand empfangen?

Lösung, Befreiung, unendliche Freiheit, Tanzen

in allen Dimensionen des Universums ...
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Dr. Erhard Meier

Publikationen
Lyrische Theologie




Theologie, Religionswissenschaft, Mystik, Schöpfungs-Ethik

Neu:




Religionsphilosophische Überlegungen zu Teresa von Ávila. Demut und Ekstase,

in: Mit Dir, Gott, unterwegs; Festschr. der Teresianischen Karmel-Gemeinschaft Hildesheim;

Hrg.: Dr. Frithjof Oertel, Eigenverlag Druckerei Finke Aurich 2011, S. 33-36.



Erhard Meier/Ulrich Kumher:
Knights’ Quest - Grals-Suche,
in: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie, Braunschweig: Diesterweg 2010, 62. Jahrgang, September 2010, ISSN 1437-7160, S. 267-273.

~

Erhard Meier:

Gott   Das größte Geheimnis

Versuche Betrachtungen Vermischtes

Eigenverlag Druckerei Finke Aurich  2009

Taschenbuch    ISBN: 978-3-942241-01-4 .


Verschiedene Textformen richten den Blick auf das Geheimnis Gottes: Aufsätze, Fragmente, Gedichte, Meditationen.

Die Bedeutsamkeit des Glaubens an Gott und dessen geheime Mitte unserer menschlichen Seele sollen im Buch zum Aufmerken und zu neuer Meditation über Gott und Seele beitragen. Der Autor ist kathol. Theologe und Religionsphilosoph.


Stimmen zum Buch:

"Sie grenzen nicht stärker ab (was die meisten tun, und zwar aus Angst), sondern öffnen den Gottesbegriff, gehen auchauf das Heilige der anderen Religionen ein. ..."
-
" ... es führte mich vom festen Ufer weg, ängstlich, dann aber war zu spüren, daß nur die Dinge bleiben, an denen man sich NICHT festhalten kann.

eine Buchempfehlung für alle die auf dem Weg sind Mt 7, 13+14

und ein Dank an symeon, der auch NICHTS hätte sagen können, weil es genauso gut ist wie etwas zu sagen

was bleibt?
was vergeht?" -

     Ein Freund aus www.kathtube.de  .

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Erhard Meier:     Publikationen

NEU:

Erhard Meier
Gott   Das größte Geheimnis
Versuche Betrachtungen Vermischtes
Aurich  Eigenverlag Druckerei Finke   2009
Taschenbuch    ISBN: 978-3-942241-01-4 .

NEU:
Erhard Meier/Ulrich Kumher: Knights’ Quest - Grals-Suche,
in: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie, Braunschweig: Diesterweg 2010, 62. Jahrgang, September 2010, ISSN 1437-7160, S. 267-273.

Zeitschr.-Artikel:
Erhard Meier / Ulrich Kumher: Der Himmel, das Herz und der Mensch. Gedanken zu dem Kinofilm ‘Königreich der Himmel’, in: rhs Religionsunterricht an höheren Schulen 1/2009, Düsseldorf: Patmos 2009, 42-46.

Bücher:
Struktur und Wesen der Negation in den mystischen Schriften des Johannes vom Kreuz, Altenberge: CIS 1982 (Dissertation)

   Taschenbücher bei Herder, Freiburg:
Kleine Einführung in den Buddhismus, 1984
Hierzu NEUAUFLAGE: Buddhismus kurz gefaßt, Frankfurt: Knecht 1998

Lebensweisheit des Buddhismus, 1985

Buddha für Christen - Eine Herausforderung (zus. m. A. Th. Khoury), 1986

Weisungen für den Weg der Seele. Aus dem tibetischen Totenbuch, 1987

Dalai Lama: Zeiten des Friedens (als Hrg.), 1992

Aufsätze den Buddhismus betreffend in der Reihe 'Die Antwort der Weltreligionen', hrg. v. Khoury/ Hünermann, bei Herder, Freiburg: in den Bänden
1 Wer ist Gott?, 1983
2 Friede - was ist das?, 1984
3 Was ist Erlösung?, 1985
4 Weiterleben - nach dem Tode?, 1985
5 Wie sollen wir mit der Schöpfung umgehen?, 1987
6 Warum leiden?, 1987
7 Wer ist mein Nächster?, 1988
8 Wozu und wie beten? 1989

Ist die Freiheit Buddhas nicht die Freiheit Christi? Überlegungen zu einer Behauptung Romano Guardinis,
in: L. Hagemann/ E. Pulsfort (hrg.): "Ihr alle aber seid Brüder."  Festschr. Prof. Khoury 60. Geburtstag, Würzburg/ Altenberge: Echter/ Telos 1990 = Würzburger Forschungen zur
Missions- und Religionswissenschaft, Religionswiss. Studien 14, S. 123 - 138.

Das Sterben und der Tod im Buddhismus,
in: Schultze-Ronhoff/ Sprinz (Hrg.): Der Tod in unserem täglichen Leben, Münster: Dokumentation der Volkshochschule Münster, 1990

   In der Ztschr. MEDITATION hrg. v. U. v. Mangold, Christianopolis, Weilheim/ Obb.:
Die Nicht-Ich-Lehre des Buddhismus als Grundlage zur Meditation, 2/ 1985, 69 f.
Buddhistische Erleuchtung und christliche Erlösung. Zwei Endziele, 3/ 1987, 111 - 115.
Persönlicher Gott oder apersonales Nirvana?, 3/ 1989, 110 - 112.
Heilige Narrheit in Christentum und Buddhismus, 4/ 1990, 147 - 150.

Die Idee des verborgenen Welterretters in dem Roman 'Der Herr der Ringe' v. J.R.R. Tolkien,
in: Hauser/ Wachler (Hrg.): Weltuntergang   Weltübergang. Science Fiction zwischen Religion und Neomythos, Altenberge: Telos (Prof. Khoury) 1989.

Die Aufhebung der Zweiheit und die christliche Gottesvorstellung. Inkulturation in Begegnung mit dem Buddhismus,
in: Hilpert/ Ohlig (Hrg.): Der eine Gott in vielen Kulturen, Zürich: Benziger 1993, S. 201 - 215.

Artikel zum Buddhismus
in: Lexikon der letzten Dinge, hrg. v. W. Beltz, Düsseldorf: Pattloch 1993.

In der Ztschr. Christ in der Gegenwart, Freiburg: Herder:
Geländer zur Esoterik, Nr. 44/ 1989, S. 365
Für eine Begegnung der Welten und Religionen, Nr. 29/ 1990, S. 237.
Acht und Blau (Eine Meditation),
in: Acht und Blau, Kunst-Katalog Jörg und Rose Fricke, Alt Ahrbeck (Burgdorf) 1990
Freundschaft zu den Mitgeschöpfen,
in: Karmel-Impulse IV/ 1994, Karmelitenkloster St. Teresa, Schützenstr. 12, 16547 Birkenwerder
Gewalt und Friede im Buddhismus,
in: Edith-Stein-Jahrbuch 1995, Hrg. José Sánchez de Murillo, Würzburg: Echter 1995
Gebete des Hinduismus (als Hrg. zus. m. A. Th. Khoury), Gütersloher Verlagshaus 1994 = GTB 711

Zahlreiche Rezensionen
in: Theologische Revue, Münster: Aschendorff.

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