Marien- und Martinumschüler werden beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten mit dem Landespreis NRW ausgezeichnet

veröffentlicht um 09.09.2017, 10:38 von Marienschule Emsdetten   [ aktualisiert: 09.09.2017, 10:39 ]
Drei Schüler der Marienschule nahmen in Kooperation mit dem Gymnasium Martinum in Emsdetten am diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teil und wurden mit einem Landessieg NRW ausgezeichnet. Am Montag, den 03. Juli 2017 fuhren die Schüler nach Bonn um den Preis entgegenzunehmen. Begleitet wurde die Gruppe durch die drei Geschichtslehrer Sebastian Hake (Marienschule), Donata Hillmann und Daniel Peitz (beide Gymnasium Martinum).

Bei dem alle zwei Jahre stattfindendem Wettbewerb, welcher vom Bundespräsidenten ausgelobt wird, wurden bei der aktuellen Runde insgesamt bundesweit 1639 Beiträge eingesendet. 461 davon kamen aus NRW. Davon wurden 69 mit einem Landespreis ausgezeichnet, darunter der Beitrag des Schüler aus Emsdetten.

Unter dem Titel „Kreuz unterm Hakenkreuz? – Der Fall Ammermann in Emsdetten (1935)“ hatten die drei Marienschüler Alexander Demin, Albert Gjemaili und Ahmet Fidan zusammen mit den drei Martinumsschülern Timo Zinczuk, Joseph Wessels, Jan Willermann schulübergreifend den Fall des Emsdettener Kaplans Fritz Ammermann aufgearbeitet, der 1935 in der Kirchstraße von einem Nationalsozialisten öffentlich geohrfeigt worden war. Ihre Erkenntnisse präsentierten sie in einem mit umfassendem Quellenmaterial gestalteten Vortrag am 16. Februar 2017 im Heimathaus Emsdetten.

Die Marienschule und das Gymnasium Martinum haben sich außerordentlich über den Erfolg des Wettbewerbsbeitrags auf Landesebene gefreut. Es war ein großer Erfolg für die Schüler selbst, wie auch für die Zusammenarbeit der beiden Schulen.