Marien- und Martinumschüler gewinnen Bundespreis beim Geschichtswettbewerb

veröffentlicht um 28.11.2017, 13:28 von Marienschule Emsdetten   [ aktualisiert 14.12.2017, 08:40 von Marienschule Emsdetten ]
Ende August hatte die Bundesjury des Geschichtswettbewerbes des Bundespräsidenten getagt und 50 Bundessieger in drei Kategorien ausgewählt. Der bereits mit einem Landespreis ausgezeichneten Beitrag der Marien- und Martinumsschüler ist unter den 2. Plätzen der Bundessiegern und damit unter den 20 besten Beiträgen von den bundesweit insgesamt 1639 eingesendeten Beiträgen, die zum diesjährigen Thema „Gott und die Welt – Religion macht Geschichte“ erstellt wurden. 5064 hatten sich an dem alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb beteiligt. Der zweite Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

Unter dem Titel „Kreuz unterm Hakenkreuz? – Der Fall Ammermann in Emsdetten (1935)“ hatten die drei Marienschüler Alexander Demin, Albert Gjemaili und Ahmet Fidan zusammen mit den drei Martinumsschülern Timo Zinczuk, Joseph Wessels, Jan Willermann schulübergreifend den Fall des Emsdettener Kaplans Fritz Ammermann aufgearbeitet, der 1935 in der Kirchstraße von einem Nationalsozialisten öffentlich geohrfeigt worden war.

Die Marienschule freut sich außerordentlich über den Erfolg des Wettbewerbsbeitrags auf Landes- und Bundesebene. Begleitet wurde die Gruppe durch die drei Geschichtslehrer Donata Hillmann und Daniel Peitz (beide Gymnasium Martinum) und Sebastian Hake (Marienschule).