Cannabis – nicht mit mir

veröffentlicht um 15.07.2017, 03:58 von Marienschule Emsdetten

Schülerinnen und Schüler der Marienhauptschule Emsdetten nehmen Hip Hop Song auf


Endspurt in der Schule – kurz vor den Sommerferien. Zum Ende des Schuljahres aber noch ein echtes Highlight: Am 12.07.2017 wurde im Jugendzentrum 13drei gerappt was das Zeug hält:

In einer gelungenen Kooperation der Suchtprävention des Caritasverbandes Emsdetten-Greven e.V. mit der Schulsozialarbeit des Lernen fördern e.V. und einem Kurs der Marienhauptschule wurde unter der Leitung von MC Schneider, professioneller Rapper und Leiter der Rapschool NRW, ein richtiger Hip Hop Song aufgenommen. Gefördert wurde das Projekt von der ginko-Stiftung für Prävention in Mühlheim.

Im Vorfeld zum Workshop hatten sich die 12-14-jährigen Schülerinnen und Schüler intensiv und kritisch mit dem Thema Cannabis und den negativen Folgen des Konsums auseinandergesetzt.

Angeleitet von Andreas Margner, Prophylaxefachkraft der Suchtberatung des Caritasverbandes und Guido Feldkämper, Schulsozialarbeiter an der Marienschule, entstand nach und nach ein eigener verfasster Raptext. „Hip-Hop ist nach wie vor die Musikrichtung der Kids – durch die Entwicklung eines eigenen Textes konnten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema Konsum auseinandersetzen. Unser Ziel ist die Stärkung des Selbstbewusstseins, um auch „Nein“ sagen zu können – ich denke, dies haben wir mit dem Projekt voll erreicht“ sagte Margner.

Am Mittwochmorgen war es dann so weit. Nach einigem Proben unter Anleitung von MC Schneider, ging es in den Räumlichkeiten des Jugendzentrums ans Mikro. Zu einem eigens für ihren Song kreierten Beat nahmen die Schüler ihren Rap auf. Der Song handelt von einer Clique, die durch ihren Cannabiskonsum versuchen ihre Probleme zu vergessen. Hierdurch entstehen aber immer weitere und weitreichendere Probleme. „So ging es immer weiter auf der Drogen-Karriere-Leite“ lautet eine Song-Zeile. Am Ende besinnt sich die Clique dann aber und entscheidet sich bewusst gegen den Konsum.

„Das hat richtig viel Spaß gemacht, selber zu rappen“ sagte eine der Schülerinnen und ihre Freundin ergänzte: „Ich fand das auch total komisch, mich selber dann zu hören“.

Am Ende des Tages waren alle Beteiligen glücklich: Der Song ist fertig und es hat großen Spaß gemacht. Daniel Schneider ist begeistert vom Engagement: „Wir haben uns für einen recht schwierigen Beat entschieden – die Kids haben das aber richtig klasse umgesetzt“ und Feldkämper urteilte: „Nach der vorherigen intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema ist die Aufnahme des Songs ein krönender Abschluss des Projekts“.

Weitere Information oder aber Anfragen nimmt die Drogen- und Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes Emsdetten-Greven e.V. gerne unter 02572 / 157 -28 oder unter beratung@caritas-emsdetten-greven.de entgegen.

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