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Das MINT-Camp war klasse!

veröffentlicht um 15.12.2016, 07:33 von Marienschule Emsdetten   [ aktualisiert: 15.12.2016, 07:35 ]

Marienschülerinnen experimentierten im Science College Overbach in Jülich

Nele Frieling, Juline Marquardt und Lara Möller aus der Klasse 7b nahmen mit ihren Lehrerinnen Barbara Rösner und Karola Schröer von Freitagmorgen (2.12.2016) bis

Samstagnachmittag (3.12.2016) am MINT-Camp im Haus Overbach in Jülich-Barmen teil. („MINT“ steht für „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“. Die Marienschule hat sich für das MINT-Siegel zertifiziert, weil sie ihre Schüler/innen besonders in diesen Fächern fordert und fördert.)

Die Landesvereinigung der Unternehmerverbände in Düsseldorf („unternehmer nrw“) bezahlte für die Teilnehmerinnen der Marienschule und weiteren fünf anderen MINT-Schulen die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und die Kursgebühren. Die Unternehmen brauchen gute und naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche für eine Ausbildung in technischen Berufen.

Die drei Marienschülerinnen und die Schüler/innen der anderen MINT-Schulen führten chemische Experimente durch zu den Fragen „Was geschieht beim Erhitzen und Verbrennen von Stoffen?“, „Was ist in unserem Essen? – Nahrungsmittel unter der Lupe." Sie experimentierten mit Säuren und Laugen, stellten Gase her und erforschten deren typische Eigenschaften. Mit einem interessanten Astronomie-Vortrag (Planetensystem – simulierter Flug durch die Galaxie am Smartboard) endete der Freitag. Astronomie-Fans waren begeistert.

Am Samstagmorgen erforschten die Schüler/innen die Welt der Kristalle und Mineralien. Sie züchteten Kristalle und analysierten die Strukturen von Kristallen unter dem Stereoskop.

 
 
 
 

Nele, Juline und Lara waren vom MINT-Camp begeistert. Hier einige spontane Äußerungen zum Mint-Camp:

Nele Frieling: „Gut gefallen hat mir das Betrachten der wunderschönen Kristalle unter dem Stereoskop. Ich konnte gut erkennen, wie verschieden Kristalle aufgebaut sein können. Gut war das Experiment mit der Knallgas-Probe: In einem kleinen Erlenmeyerkolben war etwas Wasser, ca. 1 Teel. Zitronensäurekörnchen und ein etwa 3 cm langes Magnesiumband. Bedeckt wurde die Erlenmeyerkolbenöffnung mit einer Streichholzschachtel. Ich konnte beobachten, wie es „brodelte“ und kleine Gasbläschen aufstiegen. Als ich ein brennendes Streichholz in die Öffnung des Erlenmeyerkolbens hielt, knallte es. So habe ich Wasserstoff nachgewiesen. Nicht so gut gefallen hat mir der Astronomie-Vortrag. Es gab zu viel Information und einige Sätze waren zu kompliziert.“

Juline Marquardt: „Ich fand das Betrachten von Kristallen unter dem Stereoskop toll. So konnte ich erkennen, wie die Oberfläche aussieht. Klasse fand ich das von Herrn Franke vorgeführte Experiment mit einem rohen Ei: Herr Franke legte ein rohes Ei in eine Glasschale. Dann übergoss er das Ei mit Spiritus, stellte einen Drahtkäfig über die Glasschüssel und zündete den Spiritus an. Gespannt wartete ich etwas weiter vom Versuch entfernt darauf, was passiert. Mit einem lauten Knall explodierte die Eierschale und kleine Eistückchen flogen herum. Toller Versuch! Gut fand ich, dass wir zu dritt in einem Zimmer übernachten durften. Toll war, dass man mit einer Leiter zu den Betten steigen musste. Das Essen war lecker. Der Pudding schmeckte gut. Abends haben wir noch mit unseren Lehrerinnen zusammen gesessen. Das war schön.“


Lara Möller: „Auch ich fand, dass die Mineralien unter der Stereolupe toll aussahen. Ich war überrascht, wie schön Kristalle aufgebaut sind. Mir gefiel der andere Versuch mit dem Spiritus gut: Herr Franke schüttete etwas Spiritus auf den weißen Steintisch. Danach zündete er den Spiritus an. Aus einiger Entfernung schauten wir zu. Die Flammen sahen super aus. Unten waren sie bläulich und oben hell orange

Das Essen war lecker. Das Zimmer war schön. Das Bad war richtig schön. Herr Franke und Frau Poos (Kursleiter, -leiterin) waren sehr nett.“ Auch den Lehrerinnen hat das interessante MINT-Camp gut gefallen.