MINT-Schule NRW



Als MINT-Schule beim „Science on Stage“ in Berlin

veröffentlicht um 19.11.2018, 09:31 von Marienschule Emsdetten   [ aktualisiert: 19.11.2018, 09:32 ]

Am vergangenen Samstag, den 17.11.2018, nahmen die beiden MINT-Lehrerinnen der Marienschule, Frau Rösner und Frau Bußmann, beim jährlich stattfindenden „Science on Stage“ teil. Die Marienschule hatte die Teilnahme an dieser Ausstellung als einzige Hauptschule NRWs gewonnen.

Mehr als 100 Lehrer*innen aus den verschiedensten Schulen und Schulformen waren aus ganz Deutschland dort vertreten und präsentierten besondere Schulprojekte aus dem Fächerkanon MINT (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Frau Rösner und Frau Bußmann bekamen so Einblick in die verschiedensten Projekte und konnten für unsere Schule neue Unterrichtsideen sammeln, um dann zukünftig genutzt zu werden.

Zu den vorgestellten Projekten zählten unter anderem die Erläuterung des Stromkreises und einfacher Schaltungen anhand von Knete sowie ein Schülerwettbewerb zur Wärmedämmung und die Herstellung eines „Metallophons“ aus einfachen Materialien aus dem Baumarkt.

Wir freuen uns, wenn wir nächstes Jahr wieder neue Ideen sammeln können!

                                                                                                                                                                                                                                    

     
   


Marienschule als MINT-Schule erneut ausgezeichnet

veröffentlicht um 22.06.2018, 07:48 von Marienschule Emsdetten   [ aktualisiert: 23.06.2018, 07:59 ]


 
Am Montag, 18.06.2018 wurde die Marienschule Emsdetten in Düsseldorf im Hause Unternehmer NRW (vertreten durch Dr.jur. Luitwin Mallmann, 
Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Metall-und Elektro-Industrie NRW, linkes Foto ganz rechtsim Beisein der Schirmherrin Schulministerin Yvonne Gebauer (linkes Foto, ganz links) erneut als MINT-Schule rezertifiziert und bekam zum dritten Mal das begehrte Zertifikat überreicht.

Es gibt nur 7 MINT-Hauptschulen in NRW und davon ist die Marienschule die einzige MINT-Hauptschule im Kreis Steinfurt und konnte sich seit 2012 behaupten und diese Auszeichnung immer wieder erarbeiten.  

In einem Vortrag vor allen geladenen Gästen auch den neu- oder rezertifizierten Haupt-, Realschulen und Gesamtschulen stellten drei ausgewählte Schulen ihre MiNT- Arbeit den Zuhörern vor. Erika Puls (Schulleiterin der Marienschule) erläuterte und veranschaulichte mit einer Powerpointpräsentation den besonderen Einsatz der Fachkolleg*innen, vor allem im Hinblick auf die Herausforderungen für Hauptschulen seit 2015 im Bereich der Integration, Inklusion und des Fachlehrermangels .  

 

Technologiecentrum Minden-Lübbecke führt Talentsichtung durch

veröffentlicht um 20.06.2018, 09:51 von Marienschule Emsdetten   [ aktualisiert: 20.06.2018, 09:51 ]

 Arm verbinden, Würfelmontage, Dachpfannen werfen

Am 15.06.2018 war der Berufsorientierungstag für die Jahrgangsstufe 7 des Technikzentrums Minden-Lübbecke e.V. in der Marienschule Emsdetten. Dabei gab es für die Schüler*innen viele Aufgaben zu erledigen, die im Schulalltag sonst eher selten vorkommen.

An 12 Stationen konnten die Schüler*innen in jeweils 20 Minuten herausfinden, in welchen beruflichen Bereichen ihre Interessen und Talente liegen. In Kleingruppen absolvierten sie an jeder Station eine Aufgabe aus einem bestimmten Berufsfeld. Dabei mussten zum Beispiel Kabel verbunden, Dachpfannen geworfen, Abstände gemessen, Modellhäuser gebaut, Babys gewickelt und Lebensmittel benannt werden. Die Arbeitsproben, Werkzeuge und Materialien waren gendersensibel und migrantengerecht gestaltet.


Alle Ergebnisse von den absolvierten Arbeitsproben wurden mit einem Punktesystem in einen Laufzettel eingetragen. Das sorgte für Wettbewerbsstimmung und eine hohe Motivation bei den Schüler*innen.

In der Zeit von 8.00 bis 12.30 Uhr hatten die Jugendlichen Zeit, alle Aufgaben zu absolvieren, die Berufsfelder zu erproben und sich darüber auszutauschen. Sie konnten somit einen umfassenden Einblick in verschiedene praktische Arbeiten erhalten.An jeder Station befand sich eine Fachkraft des Technikzentrums Minden-Lübbecke 

e.V., die darauf achtete, ob ein Jugendlicher in einem Bereich besonders talentiert war. Diese Ergebnisse wurden in einen Beobachtungsbogen eingetragen und im Abschlussgespräch aufgegriffen. Außerdem werden die Laufzettel und Auswertungsbögen zur weiteren Vorbereitung für die Berufsfindung genutzt.

Die Schüler*innen waren von dem Training begeistert. Vielen gefiel es besonders, dass sie aus dem theoretischen Schulalltag heraus kamen und praktisch arbeiten durften. Dabei haben sie festgestellt, in welchen Bereichen ihre Stärken und Interessen liegen oder konnten diese vertiefen. Manche Jugendlichen interessierten sich sehr für das Handwerk, andere eher für die Gastronomie. Dazu Finn: „Das waren interessante Aufgaben, es hat wirklich was gebracht.“

Wie auch immer die Neigungen waren, an diesem Vormittag haben alle vieles ausprobiert und außerdem neue Berufe kennengelernt. Den Jugendlichen gefiel, dass sie Einblicke in viele Tätigkeiten gewinnen konnten                                        

Auch die Lehrkräfte fanden den Tag lohnend. Frau Kaiser: „ Das Technologiezentrum Minden-Lübbecke ist in unserem MINT – Konzept als Partner fest integriert. Talente früh zu erkennen ist wesentlich für die Berufswahl.

Positiv aufgefallen ist auch den Schüler*innen der internationalen Klassen, dass ihre teilweise noch eher geringen Deutschkenntnisse kein Hindernis waren. Sowohl die anderen Teilnehmer*innen, als auch die freundlichen Betreuungskräfte des Technikzentrums Minden-Lübbecke e.V. haben ihnen alles genau erklärt und sich Zeit genommen, ausreichend Hilfestellung zu geben.

 

Am Ende des Trainings war den Jugendlichen klar, dass keine Person alles kann, aber jeder etwas besonders gut kann. Sie hatten Lust, öfter solche Aufgaben zu machen.

Das Berufsorientierungstraining Klasse 7 wird von der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit, SCHULEWIRTSCHAFT NRW im Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. (BWNRW) gefördert.


Mint-Camp 2017

veröffentlicht um 23.12.2017, 00:33 von Marienschule Emsdetten   [ aktualisiert: 23.12.2017, 00:34 ]

Auch in diesem Jahr hatten wieder drei interessierte Mädchen die Möglichkeit, mit einer Naturwissenschaftslehrerin das Chemie –Camp für Mädchen in Jülich zu buchen.

Wir mussten uns früh auf den Weg machen, da Jülich nicht gerade um die Ecke liegt. Nachdem wir endlich angekommen waren, wurden wir herzlich empfangen, eingewiesen und beamen unsere Zimmer zugeteilt.

Das Camp war total interessant, wir haben viele nette und an Chemie interessierte Mädchen von anderen Schulen kennengelernt und das Programm hat uns sehr fasziniert.

Auch das Freizeitprogramm war toll und wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Rösner, dass sie den langen Weg an ihrem freien Wochenende mit uns nach Jülich gefahren ist und uns die Möglichkeit eröffnet hat, nähere Einblicke in die Naturwissenschaften zu nehmen.

Alles in allem wieder rundum gelungen!

 Lea, Jill und Lana

 

 
 
 

 

Programm Forscher-Camp Chemie

6. – 7. Klasse

am 01.12.2017, 09.30 Uhr bis 02.12.2017, 15.00 Uhr

im Science College Overbach, in Jülich Barmen

 


01.12.2016

09.30 Uhr Anreise

10.00 Uhr Chemie-Workshop Teil I

Umgang mit Gasbrennern und Laborgeräten

Was geschieht beim Erhitzen und Verbrennen von Stoffen?

12.00 Uhr Mittagessen

14.00 Uhr Chemie-Workshop Teil II

Experimente mit Säuren und Laugen

Gase herstellen und typische Eigenschaften erforschen

17.00 Uhr Ende

18.00 Uhr Gemeinsames Abendessen

19.45 Uhr Astronomie-Abend

Vortrag – Planetensystem – simulierter Flug durch die Galaxie am Smartboard – Einweisung in die Handhabung der Teleskope –

Sternenbeobachtung auf der Himmelsbeobachtungsstation Science College

21.30 Uhr Gemütlicher Tagesausklang

 

 

02.12.2016

08.00 Uhr Frühstück und Zimmer räumen

09.00 Uhr Chemie-Workshop Teil III

Die Welt der Kristalle und Mineralien

Analyse mit dem Mikroskop – Strukturen analysieren – Kristalle züchten

12.00 Uhr Mittagessen und Lunch Pakete für die Rückreise

13.30 Uhr Chemie-Workshop Teil IV

Was ist in unserem Essen? – Nahrungsmittel unter der Lupe

Abschlussreflektion

15.00 Uhr Ende und Rückreise

MINT Projekt „Holzwerkstatt“

veröffentlicht um 05.12.2017, 08:51 von Marienschule Emsdetten   [ aktualisiert: 20.02.2018, 10:22 ]

 „Können wir den Kurs nicht um eine Woche verlängern?“ Die 11 Schüler des 8. Jahrganges waren sehr zufrieden mit ihren Ergebnissen und hätten gerne noch einige Tage drangehängt. Zusammen mit dem Team der Jugendwerkstatt Steinfurt unter der fachkundigen Leitung von Peter Schmitz konnten sie nach Bauanleitungen Uhren, Smartphonelautsprecher und Holzautos im Technikraum der Marienschule selbst herstellen und dabei ihre handwerklichen Fähigkeiten weiter entwickeln. Motiviert und mit viel Selbstvertrauen ausgestattet präsentieren sie ihre handwerklich hergestellten Produkte. „MINT-machen“ und die dazugehörigen Berufe kennenlernen sind die Ziele des außerunterrichtlichen fünf tägigen Projektes. An so einem tollen Angebot, und da sind sich alle einig, sollten auch im nächsten Jahr wieder neue Schüler gerne teilnehmen können. Die Marienschule bedankt sich für die finanzielle Förderung beim ZDI des Kreises Steinfurt. 
 
 
 
 

Coole Experimentierstationen zum Forschen - Miniphänomenta-Ausstellung in der Marienschule

veröffentlicht um 16.02.2017, 13:14 von Torsten Engelke   [ aktualisiert: 15.03.2017, 08:23 ]

Vom 20.02.2017 bis 3.03.2017 sind ausgewählte Stationen der Miniphänomenta im Forum der Marienschule aufgebaut.

Schüler und Schülerinnen aus der MINT-AG experimentieren an zwei im Schuljahr 2013/14 von Marienschülern/innen zusammen mit ihren Eltern unter Leitung von Herrn Brinkkötter gebauten Miniphänomenta-Stationen.

An solchen Stationen wie auf den Bildern oben dargestellt und anderen interessanten Stationen können Schüler/innen aus den einzelnen Klassen der Marienschule unter Aufsicht in der Woche vom 20.02. bis 24.02.2017 selbstständig experimentieren.

In der Woche vom 28.02. bis 03.03.2017 bekommen nach Absprache mit den Emsdettener Grund- und  Realschulen und dem Gymnasium  naturwissenschaftlich interessierte Schüler/innen die Möglichkeit, nach einem Nutzungsplan selbstständig unter Aufsicht ihrer Lehrer/innen an den einzelnen Miniphänomenta-Stationen zu forschen.


 
 
 

Die Miniphänomenta soll Kindern unmittelbare Erfahrungen mit Phänomenen der Natur und Technik geben. Nicht alle Phänomene verstehen Schüler/innen sofort. Das macht neugierig und weckt den Wunsch zum Forschen. Schüler/innen können durch Probieren und Beobachten an den Stationen etwas selbstständig herausfinden und
begreifen lernen. Das macht Spaß, bleibt im Gedächtnis und fördert weiteres naturwissenschaftliches Arbeiten.

So können alle Emsdettener Schulen von der Miniphänomenta-Ausstellung profitieren.Viele Schüler/innen werden motiviert, weiterhin naturwissenschaftlich zu arbeiten.

Die Lehrerinnen Marlies Kaiser und Karola Schröer waren am 21.09.2016  in Olpe und nahmen dort am MINT-Tag NRW teil .Dort konnten sie in interessanten Workshops mitarbeiten. In der anschließenden Verlosung gewannen sie die kostenlose Ausleihe von Stationen der Miniphänomenta.

Die Marienschule Emsdetten erwarb nach Überprüfung durch eine Expertenjury am 22.02.2012 das MINT Gütesiegel und wurde 2015 rezertifiziert.

„MINT“ bedeutet Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Marienschule fordert und fördert ihre Schüler/innen besonders in diesen Fächern.

 
 
 

Das MINT-Camp war klasse!

veröffentlicht um 15.12.2016, 07:33 von Torsten Engelke   [ aktualisiert: 15.12.2016, 07:35 ]

Marienschülerinnen experimentierten im Science College Overbach in Jülich

Nele Frieling, Juline Marquardt und Lara Möller aus der Klasse 7b nahmen mit ihren Lehrerinnen Barbara Rösner und Karola Schröer von Freitagmorgen (2.12.2016) bis

Samstagnachmittag (3.12.2016) am MINT-Camp im Haus Overbach in Jülich-Barmen teil. („MINT“ steht für „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik“. Die Marienschule hat sich für das MINT-Siegel zertifiziert, weil sie ihre Schüler/innen besonders in diesen Fächern fordert und fördert.)

Die Landesvereinigung der Unternehmerverbände in Düsseldorf („unternehmer nrw“) bezahlte für die Teilnehmerinnen der Marienschule und weiteren fünf anderen MINT-Schulen die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und die Kursgebühren. Die Unternehmen brauchen gute und naturwissenschaftlich interessierte Jugendliche für eine Ausbildung in technischen Berufen.

Die drei Marienschülerinnen und die Schüler/innen der anderen MINT-Schulen führten chemische Experimente durch zu den Fragen „Was geschieht beim Erhitzen und Verbrennen von Stoffen?“, „Was ist in unserem Essen? – Nahrungsmittel unter der Lupe." Sie experimentierten mit Säuren und Laugen, stellten Gase her und erforschten deren typische Eigenschaften. Mit einem interessanten Astronomie-Vortrag (Planetensystem – simulierter Flug durch die Galaxie am Smartboard) endete der Freitag. Astronomie-Fans waren begeistert.

Am Samstagmorgen erforschten die Schüler/innen die Welt der Kristalle und Mineralien. Sie züchteten Kristalle und analysierten die Strukturen von Kristallen unter dem Stereoskop.

 
 
 
 

Nele, Juline und Lara waren vom MINT-Camp begeistert. Hier einige spontane Äußerungen zum Mint-Camp:

Nele Frieling: „Gut gefallen hat mir das Betrachten der wunderschönen Kristalle unter dem Stereoskop. Ich konnte gut erkennen, wie verschieden Kristalle aufgebaut sein können. Gut war das Experiment mit der Knallgas-Probe: In einem kleinen Erlenmeyerkolben war etwas Wasser, ca. 1 Teel. Zitronensäurekörnchen und ein etwa 3 cm langes Magnesiumband. Bedeckt wurde die Erlenmeyerkolbenöffnung mit einer Streichholzschachtel. Ich konnte beobachten, wie es „brodelte“ und kleine Gasbläschen aufstiegen. Als ich ein brennendes Streichholz in die Öffnung des Erlenmeyerkolbens hielt, knallte es. So habe ich Wasserstoff nachgewiesen. Nicht so gut gefallen hat mir der Astronomie-Vortrag. Es gab zu viel Information und einige Sätze waren zu kompliziert.“

Juline Marquardt: „Ich fand das Betrachten von Kristallen unter dem Stereoskop toll. So konnte ich erkennen, wie die Oberfläche aussieht. Klasse fand ich das von Herrn Franke vorgeführte Experiment mit einem rohen Ei: Herr Franke legte ein rohes Ei in eine Glasschale. Dann übergoss er das Ei mit Spiritus, stellte einen Drahtkäfig über die Glasschüssel und zündete den Spiritus an. Gespannt wartete ich etwas weiter vom Versuch entfernt darauf, was passiert. Mit einem lauten Knall explodierte die Eierschale und kleine Eistückchen flogen herum. Toller Versuch! Gut fand ich, dass wir zu dritt in einem Zimmer übernachten durften. Toll war, dass man mit einer Leiter zu den Betten steigen musste. Das Essen war lecker. Der Pudding schmeckte gut. Abends haben wir noch mit unseren Lehrerinnen zusammen gesessen. Das war schön.“


Lara Möller: „Auch ich fand, dass die Mineralien unter der Stereolupe toll aussahen. Ich war überrascht, wie schön Kristalle aufgebaut sind. Mir gefiel der andere Versuch mit dem Spiritus gut: Herr Franke schüttete etwas Spiritus auf den weißen Steintisch. Danach zündete er den Spiritus an. Aus einiger Entfernung schauten wir zu. Die Flammen sahen super aus. Unten waren sie bläulich und oben hell orange

Das Essen war lecker. Das Zimmer war schön. Das Bad war richtig schön. Herr Franke und Frau Poos (Kursleiter, -leiterin) waren sehr nett.“ Auch den Lehrerinnen hat das interessante MINT-Camp gut gefallen.



MINT-Tag 2016

veröffentlicht um 23.10.2016, 06:01 von Torsten Engelke   [ aktualisiert: 23.10.2016, 06:04 ]

In der Hakemickeschule in Olpe fanden der MINT-Tag NRW 2016 und das 10-jährige Jubiläum statt.

2006 wurde das MINT-Gütesiegel nach erfolgter Zertifizierung an Gymnasien verliehen, ab 2009 konnten sich Real- und Hauptschulen um eine Anerkennung als MINT-Schule bewerben, ab 2012 Gesamtschulen und ab 2016 konnten Sekundarschulen versuchen, das Gütesiegel „MINT-Schule NRW“ zu erlangen. „MINT“ steht für die besonders geförderten Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Seit 2012 führt die Marienschule nach erfolgreicher Zertifizierung und Rezertifizierung 2015 das Gütesiegel „MINT-Schule NRW“. In Nordrhein-Westfalen gibt es 13 MINT-Hauptschulen.

Der MINT-Tag NRW bot ein gutes Programm mit Vorträgen und interessanten Workshops an. Insgesamt ca. 200 Gäste aus der Politik, aus dem Bildungsministerium, von der Landesvereinigung der Unternehmerverbände sowie Lehrer und Lehrerinnen der MINT-Schulen NRW nahmen an der Feier teil.

Frau Gathen und Frau Dr. Hunecke von der Landesarbeitsgemeinschaft Schule Wirtschaft sowie Dietmar Meder, Vorsitzender von „Schule Wirtschaft NRW“ führten durch das Programm. Die Lehrerinnen der Marienschule Frau Kaiser und Frau Schröer konnten an interessanten Workshops teilnehmen wie z. B. MINT-Lernwerkstatt „Kreisel“, „Bau und Prüfung einer Elektronischen Kerze“, „Jugend präsentiert“, „Erstellung (Technik) von Lernspielen“.

Am Ender des MINT-Tages gewann die Marienschule bei der Verlosung die Miniphänomenta-Ausstellung und eine  zweitägige Lehrerfortbildung.


 
 
 

Von E-Autos bis zu Bienenvölkern

veröffentlicht um 31.08.2016, 13:51 von Torsten Engelke   [ aktualisiert: 06.09.2016, 00:47 ]

Am 23.08.2016 führte das Kollegium der Marienschule traditionell erneut einen schulexternen Fortbildung- und Informationstag im Bereich MINT durch. Wir besuchten die Fachhochschule Steinfurt und bekamen von Professor Martin Höttecke interessante Einblicke im Fachbereich Energie-Gebäude-Umwelt vermittelt. Besonders wertvoll waren für uns Lehrer/innen die Informationen, die eine Verbindung zum Handwerk – sei es nun im Studium oder in der Ausübung des Berufs- aufzeigten.
Die abgebildeten Auszüge aus der Power-Point-Präsentation liefern dazu hervorragende Einblicke.
Im Anschluss an den Vortrag mit Fragerunde hatten wir noch Gelegenheit, einen Einblick in den Bereich e-Mobilität bei Professor Christian Wetter zu gewinnen. Auch hier gab es viele neue Informationen zu Dingen, die uns schon heute im Alltag begegnen (E-Fahrrad, E-Roller, E-Auto).

 
 
 
 
  

Erfreulich war die Information beider Professoren, dass Schulen in Verbindung mit dem zdi-Steinfurt Module buchen und mit Schülern besuchen können. Dies stieß auf reges Interesse v.a. der MINT-Lehrkräfte.

Im zweiten Teil der SchELF besuchten wir den Kreislehrgarten in Steinfurt. Hier bekamen wir ausführliche Informationen zur Imkerei und über die Wichtigkeit der Bienen in der Bestäubung von Früchten und Blumen in der Landwirtschaft – Bereich Obst und Blumen. Auch die Mustergärten (Blumen und Obst) schauten sich dase Kollegegium mit viel Interesse an.
Besonders die Lehrer/innen der Fachbereiche Biologie und Technik waren mit vielen Fragen vertreten.

Netzwerk "MINT SCHULE NRW" weiter ausgebaut

veröffentlicht um 09.06.2015, 09:33 von Torsten Engelke   [ aktualisiert: 09.06.2015, 09:39 ]

Am 28. Mai 2015 fand in Düsseldorf die Zertifizierungsfeier für das Exzellenznetzwerk MINT SCHULE NRW des Bildungswerks der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft (BWNRW) und der Landesvereinigung der Unternehmensverbände NRW (unternehmer nrw) statt. Die Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW, Sylvia Löhrmann, überreichte gemeinsam mit dem Vorsitzenden des BWNRW, Dietmar Meder,zehnSchulen das Gütesiegel MINT SCHULE NRW.

Darüber hinaus konnten sich fünf Schulen, die sich um eine Rezertifizierung beworben hatten, über eine entsprechende Zusage und Urkunde freuen. Unsere Marienschule war auch dabei. Noch immer sind wir die einzige MINT-Hauptschule im Kreis Steinfurt.

Das Netzwerk MINT SCHULE NRW umfasst nun insgesamt 76 Schulen, davon 13 Hauptschulen, 43 Realschulen und 20 Gesamtschulen.Den Netzwerkschulen steht ein vielfältiges Förderangebot für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleitungen zur Verfügung, das von unternehmer nrw unterstützt wird.Die Rückmeldungen aus den Schulbesuchen zur Rezertifizierung zeigen, dass insbesondere der schulübergreifende Austausch im Netzwerk als große Bereicherung empfunden wird.

Die Ministerin lobte das nachhaltige Engagement von BWNRW und unternehmer nrw für die Stärkung der MINT-Bildung: „Ihr Engagement bei der Vernetzung und Betreuung der MINT Schulen, Ihre MINT-Fortbildungsangebote und -Camps für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer verdienen unseren besonderen Dank!“

Dietmar Meder, der Vorsitzende des BWNRW betonte:„Wir sind froh, dass unser Exzellenznetzwerk MINT SCHULE NRW inzwischen fest in NRW etabliert ist und weiter wächst. Mit unseren MINT-Projekten können wir die Berufsorientierung an den Schulen stärken und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchssicherung in unseren Unternehmen.“

Dem nordrhein-westfälischen Beispiel folgend haben mittlerweile die Arbeitgeberverbände in fünf weiteren Bundesländern eigene MINT-Exzellenznetzwerke für Schulen der Sekundarstufe I aufgebaut.

An der Zertifikatsübergabe nahmen unter anderem teil (5.v.rechts)Frau Karola Schröer (mit dem Zertifikat in der Hand), Fachlehrerin Chemie, Physik, Mathematik, (6. v. rechts) Herr Joachim Brincks, Fachkonferenzvorsitzender Mathematik und Naturwissenschaften, (7.v.rechts)Frau Birgit Heemann-Schreeck,stellvertretende Schulleiterin.

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