Zeichnen WS 2012/13 - Für angehende Illustratoren - Thema: Die Ausstellung

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit
Karl Valentin

Auch eine lange Reise beginnt mit einem ersten Schritt
Konfuzius

Start Mo 01.10.2012 16:30 Raum 196


Zum Ende des Wintersemester ist geplant, eine Ausstellung über das Thema Design, also über die Inhalte unseres gesamten Studiums zu gestalten. Sie werden darin von den beiden Lehrende der Gestaltungslehre betreut, arbeiten aber auch mit allen anderen Lehrenden zusammen.

Wie es kommen muss, läuft weder die Vorbereitung noch die Zusammenarbeit reibungslos. insbesondere 3 Kommilitonen oder Kommilitoninnen sorgen für Chaos und behindern die Arbeit durch die blödsinnigsten
Einfälle und Gemeinheiten: Mieze (Eva-Maria), Benny (Klaus-Bernhard) und Ronald. Gegenpol zu diesen sind die Design-Begeisterten Studenten Carla und Karo (Karl-Otto). Lieblinge ihrer Professoren und dank der 3 Chaoten ständig am Rande des Nervenzusammenbruchs. 

Für alle: Skizzenbuch Boesner Hochformat, ca. 36x27,5 cm, Aquarellqualität, weinroter Einband

Termine und Aufgaben

Zum 08.10.
Character-Design 1, die Protagonisten #1, reale Personen

Zeichnen Sie in ungezählten Skizzen sich selber, bis Sie sich ähnlich erwischen. Achten Sie dabei auf ihre Augen, auf den Lichtreflex, der diese lebendig macht. zeichnen sie möglichst linear, vermeiden sie Schraffuren und Schattierungen. Zeichnen Sie viel, immer wieder neu, anstatt sich mit hohen Ansprüchen an einer Zeichnung zu verbeissen. Machen Sie Fehler! Hemmungslos. Stilisieren und vereinfachen die Porträts. Sehen Sie sich an, dann zeichnen Sie sich aus dem Kopf. Blind, mit Links, mit den Füßen. Vereinfachen Sie, sparen Sie sich unnötige Details. Zeichnen Sie sich nach Fotos, als Baby, als Kind. Zeichnen sie sich die Finger wund. Bis das Selbstbild wie von selber entsteht. 

Zeichnen sie 3 Ihrer Kommilitonen, bis Sie sie in ihrer Ähnlichkeit treffen.

1.250–3.000.000 Scribbles, Skizzen, Versuche, gescheiterte und gelungene Ansätze, schrecklich misslungene Skizzen, fürchterliche Selbstbilder, schiere Katastrophen, vollendete Bildnisse, schöne Nebensächlichkeiten...

Diese 4 Personen dann in etlichen Markerskizzen koloriert, damit sie die Ähnlichkeit wiederholen können. 

Intention:
Es geht darum, dass Sie sich angewöhnen, durch das viel machen OHNE DEN GROSSEN ANSPRUCH, der Sie nur blockiert, allmählich zu guten Ergebnissen zu kommen und die Angst vor dem Scheitern zu verlieren. Es geht weiterhin darum, Sie zu desillusionieren in Ihrer Hoffnung, es gäbe irgendwelche Regeln, mit denen man es besser machen könnte ausser der einen, es immer wieder zu versuchen. Und es geht um Ähnlichkeit, sich und andere in ihrem Charakter so zu treffen, dass die Zeichnung ähnliche Emotion auslöst wie das Vorbild: Charakter-Design.

Achten Sie darauf, dass Ihre Charaktere so einfach sind, dass sie auch komplexe Szenen mit ihnen zeichnen können. Das heisst, Ihre Charaktere müssen animierbar sein.

Arbeitsmittel: Fineliner, Marker, Bleistift, Buntstift, Zeichenfedern, ggf. Aquarell, Marker zum Kolorieren, 2 Kannen Tee respektive 6 Tassen Kaffee, 
Brand- und Wundsalbe, Gummibärchen und Tempotaschentücher für Tränen der Verzweiflung zwischendurch...

Zum 15.10.
Charakter-Design 2, die Protagonisten #2, fiktive Personen

Zeichnen sie noch mehr! Es geht ihre 5 neuen Kommilitonen: Mieze, Benny, Ronald, Calla und Karo. Sie müssen erfunden werden. Mieze ist Anti. Verweigert sich. Will nicht schön sein, will kein Mädchen sein, will nicht nicht sein. Mieze hasst, am meisten sich selbst. Benny ist gross, dürr, ihm ist so langweilig wie er langweilig ist. Ihn interessiert nichts. Illustration findet er doof,
Designer findet er überkandidelt, überflüssig. Er ist ein Lahmarsch. Seine Kleidung ist charakteristisch, Adidas-Hosen, kariertes Hemd, Baseballkappe, im Sommer FlipFlops, bei Regen Gummistiefel, im Winter Skistiefel. Er neigt zu Unterarm- und Mundgeruch. Warum studiert er am Fachbereich? Wissen wir nicht. Gibt es was, was er mag? Weiss ich nicht. Vielleicht wissen Sie mehr. Ronald ist mit Verlaub zu sagen, ein Arschloch. Er ist fies, hinterhältig, rücksichtslos. Verschlagen. Dabei sieht er richtig gut aus, ein schöner Mann, auf den ersten Blick der ganz grosse Sympath. Akkurat wie gelassen gekleidet. Er ist charmant, höflich, lässig, kein Frauenherz hält ihm stand. Den Abgrund sieht man nicht. Carla ist ’ne Hübsche, sozusagen das Pendant zu Ronald, nur mit reiner Seele, ausgeglichen, engagiert, interessiert und kann, was sie macht. Und macht gern. Egal, ob es Design ist, Illustration, Schreiben, Denken, Reden, Sport, Handwerken, Planen... . Karo ist der Kontrapunkt zu Benny, neugierig, wach. Karo ist klein, so gross wie Carla, schmal, trägt eine Brille, ist aber eigentlich nicht der Typ Nerd. Er ist OK, angenehm, aber mit allen Wassern gewaschen, wenn es sein muss, dann ist er raffiniert und listig. Das sieht man ein bisschen.

Die Vorgaben sind wie bei einem Briefing im Beruf für Sie verbindlich. Wo nichts vorgegeben ist, arbeiten Sie die Charaktere heraus.

Also wieder eine Zeichenorgie, bis die Bleistiftspitze glüht oder der Fineliner beim Zeichnen verbrennt. Spielen sie mehrere Charakter-Varianten durch, bis sie diese 5 eigenartigen Typen haben. Am Ende nach unzähligen Versuchen eine Reihe von Markerskizzen, koloriert.

Mit diesen und den Charakteren der ersten Runde bestreiten Sie diesen Kurs, 
achten sie erneut drauf, dass die Ergebnisse animierbar sind.

Arbeitsmittel wie in der Vorwoche plus Feuerlöscher!

Zum 22.10.
Haltung und Emotion, der Kurs-Start

Versetzen Sie sich in die Position ihrer Gestaltungslehre-Professoren. Sie sitzen einem Tisch gegenüber, an denen Sie mit ihren Kommilitonen aus dem Kurs, Benny, Mieze, Ronald, Karo und Carla sitzen. Dieses Gegenüber am Tisch sollen sie zeichnen, gesehen aus der Augenhöhe des sitzenden Lehrenden. Stellen Sie die Haltung der betreffenden Personen dar, mit welchem Interesse, welchem Engagement, ob gelangweilt oder aufmerksam, ob wohlgesonnen oder angespannt, ob charmant oder grimmig u.s.w.. Um diese Haltungen und Emotionen ausdrücken zu können, versetzen Sie sich in die jeweilige Person und schauspielern Sie diese und ihre Haltung. 
Trainieren Sie das in ungezählten Skizzen, bis Sie sich sicherer im Ausdruck  von Emotionen sind und diese zeichnen können. Hoffen Sie nicht auf Regeln, sondern setzen Sie auf ihre emotionell Einfühlungskraft.

Achten Sie dabei besonders zum einen auf die Relation Augen, Augenbrauen und Mund sowie auf die Anspannung, Entspannung oder Schlaffheit der Körperhaltung. Kleidung und Utensilien unterstreichen dabei die Haltung. 

Der Kurs beginnt mit der Ankündigung der Design-Ausstellung am Semesterende. Das Karo und Carla sich drauf freuen, ist nach der Personenbeschreibung klar, aber wie reagieren Sie? Und wie offen und deutlich zeigen Mieze und Benny ihre Haltung? Mit wem flirtet Ronald? 

Wenn Sie in Ihren Skizzen die einzelnen Figuren "erwischt" haben, zeichnen sie "den Tisch gegenüber". Mit den 6 Personen nebeneinander.

Fineliner, Feder, Bunststift, Kugelschreiber, Bleistift, ggf. koloriert mit Marker, Aquarell. 

Zum 29.10. 
Die Ausstellung #1 - Raum

Planen Sie eine Ausstellung im Foyer des Fachbereichs Design. Sie haben Stellwände und Tische. Zeichnen Sie eine Militärperspektive des Raumes auf der Basis des Grundrisses. In diese Militärperspektive hinein planen sie die Ausstellungsteile zum Ausstellungsthema: Was ist Design? Bestimmen Sie die Bereiche, nehmen dazu Rücksprache mit ihren Gestaltungslehre Lehrenden. Skizzieren sie einzelne Ausstellungsbereiche, Ideen, Ausstellungsabläufe etc.. 

Alle Mittel, ggf. Farbe

Zum 05.11.
Die Ausstellung #2 - Contra - Szenen

Sie planen sie Ausstellung, in Arbeitsgruppen debatieren Sie, nehmen alle Diskussion sehr ernst, suchen nach Gestaltungs-Linien, das komplexe Thema zu visualisieren. Ronald arbeitet wie alle Kommilitonen des Kurses phantastisch mit. Karo und Carla haben mit einem Leitlinien-zum Design-Papier ein perfektes Programm zum Thema erarbeitet. Die Gestaltungs-Lehrenden sind erleichtert. Alles wird gut verlaufen. 

Und alle haben Benny und Mieze aus den Augen verloren. Die bauen Anti-Positionen zum Design auf. Porsches (Hitlers) VW-Käfer, Fast-Food-Design und superfette US-Kinder, Plastic-World, Massenmedien-Verblödung, absurde Alessi-Klobürsten und Alessi-Wasserkesssel, an denen man sich garantiert verbrennt, Philippe Stark-Stühle, mit denen man/frau umkippen wird und andere Design-Pretiosen.

Mieze und Benny bringen diese Beispiele clever und begründet in den Kurs, die Lehrenden sind (nur ein ganz klein wenig) erschrocken und all das veranlasst Sie zu einigen Szenen-Bildern, zu Szenarien, in denen Sie diesen Konflikt, diese Kritik und die Reaktion darauf darstellen. 

100.000 Ideen, 10.000 Visionen, 1.000 Ansätze, 100 Scribbles, Skizzen und Zeichnungen. Alle Mittel.

Zum 12.11. 
Das Wochenende

Um den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken, schlagen die Lehrenden der Gestaltungslehre vor, ein Workshopwochenende auf Borkum zu verbringen. Als Organisator bieten sich Carla und Karo an. Die Hinfahrt mit der Bahn klappt vorzüglich, perfekt organisiert. Die Überfahrt von Emden auf die Insel findet bei strahlendem Sonnenschein statt, alles ganz herrlich. Was niemand weiss, dass Ronald von nun an seine Finger im Spiel hat. Der bestellte Proviant ist nicht da, sie müssen einzeln für Lebensmittel und Getränke sorgen. Was Ronald nicht bedacht hat, der Laden auf der Insel hat ihre Bestellung noch, nur die Lieferung in ihr Quartier ist abgesagt worden. Alles halb so schlimm, bis auf dass nun Herr Schöneck und Frau Schlembach am Organisationstalent von Carla und Karo zu zweifeln beginnen. Der Workshop verläuft wie geplant, nur der Beamer ist ohne Birne mitgenommen worden. Warum ist nicht so ganz klar, vielleicht war sie kaputt und die neue Birne wurde vergessen. Die externe Festplatte mit den Kursdateien ist nicht dabei, nur eine andere mit Daten aus dem letzten ehester. Zum Glück haben Sie einen Stick mit einem BackUp, was Ihnen aber auch erst nach einer Stunde einfällt. Benny und Mieze opponieren auf ihre Weise die ganze Zeit, aber das stört den Verlauf nur unwesentlich. Als Sie wieder auf der Fähre zurück an Land sind, fehlen die Tickets und auch die Bahntickets nach Münster sind verschwunden. Es entsteht eine heillos chaotische Situation. Carla und Karo sind bei den Lehrenden und nicht nur bei ihnen unten durch. Der größte Teil der Studenten entschließt sich, schwarz bis zur Landesgrenze NRW nach Rheine zu fahren. Die Lehrenden mieten ein Auto und nehmen einige Studenten mit. Ronald bleibt zurück. Er wird einen Zug später fahren, mit einem Ticket. 

In all diesen Situationen gibt es viele Szenen, deren Darstellung sich anbietet. Suchen Sie sich dieses raus, skizzieren sie diese und versuchen sie 2-3 ausführlicher darzustellen. 

Zum 19.11. Nix, Mappen


Zum 03.12. 
Die Exkursion 1 - Red Dot Museum in Essen

Um sich mit modernem Design und seiner Präsentation vertraut zu machen, werden sie in das Red-Dot Museum in der Zieche Zollverein nach Essen geschickt. Zwar hat Ronald geschickt das gemeinsame Treffen mit den Lehrern der Gestaltungslehre und ihren Kommilitonen sabotiert, aber so entschliessen Sie sich in kleinen Gruppen oder einzeln auf den Weg zu machen. 

Die Aufgabe ist, im Red-Dot-Museum die Präsentationen von Designobjekten zu skizzieren, sich die Präsentationsweisen anzusehen, Designqualitäten zu suchen, zu untersuchen und zu verstehen, ganz eigenständig, vielleicht als erster Tastversuch. 

Dazu fahren sie dank Semesterticket kostenlos nach Essen, zum Hbf, mit der Tram weiter zum Haupteingang der zeche Zollverein und besuchen das Red Dot Museum. 

1 Tag + 30 Skizzen von Design-Objekten, 5 von Präsentationen, wie üblich alle Mittel, auch Farbe

07.12. Exkursion 2 Köln/Bonn: Spiegelman, Hockney, Pixar

Zum 10.12.
Gestaltungs- und Farbkonzepte , Concept Art #1

Heute geht es darum, sich auf ein Gestaltungskonzept für die Ausstellung zu einigen. Die Stimmung im Kurs ist mies nach der missglückten Rückfahrt aus Borkum. Mieze mault, Benny flenzt herum, Ronald kritisiert Carla und Karo vor der ganzen Gruppe. Carla heult, Karo druckt herum, er könne überhaupt nicht verstehen ... . Er hat keine Chance. 

Für eine Ausstellung mit vielen einzelnen Themen benötigt man ein gestalterisches Konzept, dass den unterschiedlichen Themenblöcken einen visuellen Zusammenhang gibt. Dazu gibt man der Ausstellung eine Gesamtfarbigkeit, einigt sich auf gemeinsame Schriften und andere Gestaltungselemente. In dieses Gestaltungskozept werden die einzelnen Beiträge integriert. Illustratoren können dabei in Szenarien solche Gestaltungskonzepte für eine Ausstellung im Voraus sichtbar machen, auch hier wird Concept Art benötigt. 

Das Thema ist so interessant, dass die schlechte Stimmung wegen der Exkursion schnell verfliegt. Ideen werden skizziert, Farbkonzepte diskutiert, Schriften projeziert, Entscheidungen getroffen, verworfen. Die Diskussion in der Gruppe ist zu chaotisch, Sie entscheiden sich für kleine Arbeitsgruppen, die Vorschläge erarbeiten sollen. 

Versuchen Sie in der Darstellung der Diskussion auch die Vorschläge und Ideen der Teilnehmer zu skizzieren. 5-10 Seiten Skizzenbuch, voll


Zum 17.12.

Ausstellungsgestaltung, Concept Art #2

Die Arbeitsgruppen haben getagt, sie haben Vorschläge erarbeitet und tragen sie nun vor. Benny und Mieze haben mit einigen anderen Kommilitonen den totalen Anti-Entwurf: grell, schrill, chaotisch, wild und weit mutiger, als all Ihre hervorragend durchdachten, bestens konzipierten und hochgradig plausiblen Gestaltungskonzepte. Mieze und Benny können sich nicht durchsetzen. Der Entwurf ist heftig, bleibt aber in seiner Aussagekraft inhaltsleer und oberflächlich. Viel gewagt, aber wenig Substanz. 

Ihr Entwurf setzt sich durch, substanziell klar, durchdacht, witzig und doch funktionell. Sie haben ein klares Farbkonzept, ein Leitsystem, die Schriftwahl ist gut, Wandpräsentation, Objektpräsentation, Schaukästen, Rauminstallationen aus einem Guß und doch der Vielfalt entsprechend. 

Wie sieht Ihr Entwurf aus? Eine Zeichnung, viele Skizzen? 


Zum 07.01.2013 
Alle Gegenstände meiner Wohnung, All things I have

Sie kommen nach den Feiertagen in ihre Studentenbude und diese ist vollkommen leer. 

Ronald hat, während Sie bei Ihren Eltern, Freunden, mit Freunden die Feiertage verbracht haben, mit Nachschlüsseln von all (!) Ihren Wohnungen und mit 22 verschiedenen Umzugsfirmen den Umzug all ihrer Habe in die jeweiligen Lager der Umzugsfirmen organisiert. Natürlich geschickt und im Geheimen. 

Der Polizei müssen Sie alle Gegenstände ihrer Wohnung auflisten, damit diese bei den Hehlern der Umgebung fündig werden kann. 

Nach einigen Tagen steckt im  Briefkasten eine Rechnung einer Umzugsfirma für Transport und Lagerung von 1.275,- Euro. 

Für Rücktransport und das wieder Einziehen brauchen Sie Zeit, so dass ihr Engagement für das Ausstellungsprojekt extrem leidet. Da Ihnen allen (?) das passiert ist, leidet der ganze Kurs und die Ausstellung droht den Bach runter zu gehen. Auch Mieze, Benny und Ronald klagen über diese Aktion. 


Zum 14.01.

Ronald hat Ärger. Carla und Karo sind ihm auf die Schliche gekommen. Zuerst über die Bundesbahn, einen Schaffner, der sich als Zeuge an den jungen Mann mit der Gruppenkarte erinnern konnte und ihn einigermassen genau beschrieb. Dann darüber, dass sie in Ronalds Tasche geschnüffelt haben und einen Notizblock gefunden haben, auf deren leerer erster Seite sie den Abdruck von Notizen mit Adressen von Umzugsfirmen nachweisen
konnten. Mit beidem sind nach Rücksprache mit den Profs. zum Staatsanwalt und der versprach, sich der Sache anzunehmen. 

Kurzum, Ronald wird verhaftet. Der Untersuchungsrichter setzt U-Haft fest. Ronald drohen Privatklagen wegen der Umzugsunternehmen in der Höhe von rund 30.000,- Euro. Zudem droht ihm wegen der Geschichte mit der Gruppenbahnkarte die Exmatrikulation. 

Sie haben die Wahl: 

Ronalds Verhaftung darzustellen, in seinem Verlauf, Polizisten im Seminar, Ronald versucht zu fliehen, wird geschnappt, abgeführt, Seminar bleibt ohne ihn zurück.

Ronald sitzt beim Zahnarzt auf dem Behandlungsstuhl, 2 Kriminale in Zivil kommen in das Behandlungszimmer, wird abgeführt.

Ronald wird morgends um 7 aus dem Bett geholt, Hausdurchsuchung, Verhaftung, wird abgeführt ... oder anderes Szenario

oder sie entwerfen eine Gefängniszelle. Eine, in der Ronald die nächsten Jahre sitzen wird.

oder sie machen alles...

Zum 21.01.

Ronald ist nach seiner Verhaftung bei seinem Termin beim Untersuchungsrichter geflüchtet. Im Gebäude des Fachbereichs hat er am Abend der Ausstellungseröffnung Carla als Geisel genommen und sich in einem Raum verbarrikadiert. Wie kann Karo Carla retten? Oder retten Sie Carla? Oder helfen Sie Karo? Welche Rollen spielen Mieze und Benny?

Ab 28,01. Fachprüfungen, nur 2. Semester, Termin noch offen







Comments