Malaysia – die bessere Alternative!

 

Als langjähriger Resident in Thailand habe ich beide Länder - Thailand und Malaysia -  gut kennen gelernt. Gestatten Sie mir daher ein paar vergleichende Gegenüberstellungen.

Einem aus Thailand kommenden Besucher fällt in Malaysia zuallererst das gepflegte Straßenbild auf. In Malaysia sind die Straßen durchwegs in einem hervorragenden Zustand. Zwar sind die privaten Autobahnen – wie der Nord-Süd-Highway - mautpflichtig, doch dafür entsprechen sie internationalem Standard. Sie sind auf voller Länge eingezäunt und haben einen breiten Standstreifen. Die Fahrbahndecke ist in einem überwiegend tadellosen Zustand, und die Fahrbahnmarkierungen sind ausgezeichnet. Es gibt keine Fahrbahnzerstörungen durch Schlaglöcher, Aufwölbungen oder breite Risse. Baustellen werden rechtzeitig angezeigt und sind in vorbildlicherweise abgesichert. In Abständen von 2 Kilometern stehen Pannenautomaten der Firma PLUSRONA entlang der Strecke. Der Dienst ist 24 Stunden lang besetzt. Die Rastanlagen sind sauber und sehr gepflegt und verfügen über Esslokale, Kioske, Toiletten, öffentliches Telefon und ausreichend Parkplätze.

In den Städten sind die öffentlichen Anlagen und Straßenränder in einem überaus gepflegten Zustand. Bürgersteige sind begehbar und nicht mit Abfalltonnen, Stromkabeln, Telefonhäuschen, Straßenschildern oder Blumenkübeln verstellt. Wilde Müllhalden und zuhauf herumfliegende Plastiktüten gehören nicht zum Stadtbild. Eingebrochene Gehwegsdecken, eingestürzte Kanaldeckel und ungesicherte, plötzlich auftretende Trottoirlöcher wird man nicht antreffen.

In Malaysia sind rundum abgedunkelte Fahrzeugscheiben in PKWs verboten. Taxen tragen auf den Türen folgenden Hinweis: „Dies ist ein Taxi mit Zähler. Handeln ist verboten. Verlangen Sie Ihre Quittung!“

Englisch wird landesweit und überall verstanden, was die Kommunikation mit den Landesbewohnern erheblich vereinfacht. Orientierungsfragen werden mit kundigen Auskünften beantwortet und nicht mit scheuem Gekicher.

Im Gegensatz zu Thailand tragen alle Mopedfahrer einen Helm (auch Beifahrer!), und niemand fährt mit einem auf den Schultern stehenden Knirps in den Gegenverkehr. Niemand läuft mit Schlafanzugshosen in ein Geschäft, um Knabberkram oder Whisky zu kaufen. Frauen tragen lange anmutige Gewänder, sind aber keineswegs tief verschleiert.

Ausländer sind keine „Farangs“. Sie werden zuvorkommend, respektvoll und vor allem gleichwertig behandelt! Niemand ruft ihnen „Hey you!“ hinterher.

Es gibt keine Abkassiermentalität! Der Ausländer wird als Mensch wahrgenommen und nicht als Zahlmaschine. Seine Kenntnisse und Fähigkeiten dienen als Beispiel für eigenes Lernen.

Die Polizei überwacht die Gesetze! In Thailand hat die Polizei vorwiegend die Überwachung des eigenen Kontostandes im Blick.

Bier ist im Land nicht überall erhältlich und kostet auch etwa das Doppelte als in Thailand. Dafür kann man es zu jeglichen (!!!) Tages- und Nachtzeiten kaufen. In Thailand ist der Verkauf von Bier zwischen 14 und 17 Uhr und nach 24 Uhr verboten!

Ausländer können Immobilien auf den eigenen Namen kaufen. In Thailand ist der Grundstückserwerb für Ausländer verboten!

Ausländer können eine Firma auf ihren eigenen Namen gründen und ohne besondere Arbeitserlaubnis darin arbeiten. In Thailand kann eine Firma nur mit einer Mehrheitsbeteiligung von Thaigesellschaftern (mind. 51%) gegründet werden. Eine Arbeitsgenehmigung muss extra beantragt werden und ist mit etlichen Auflagen versehen, wie z. B. der Zwangsanstellung von 4 thailändischen Beschäftigten!

Kuala Lumpur ist eine moderne asiatische Großstadt. Das Nahverkehrsnetz ist gut ausgebaut. Es gibt fünf U-Bahnlinien und eine auf Betonstelzen stehende Monorailbahn. Die Schnellbahn KLIA-Express verbindet die Stadt mit dem Internationalen Airport. Der Busbahnhof Puduraya liegt mitten in der Stadt. Er wurde 2010 von Grund auf saniert und im April 2011 neu eröffnet. Von hier fahren Busse in alle Landesteile. Überlandbusfahrten sind sehr preiswert und überaus bequem. Eine Fahrt von Kuala Lumpur nach Penang in einem 24-Sitzer dauert 4 bis 5 Stunden und kostet weniger als 10 Euro.

Penang ist eine pulsierende Insel vor der Nordwestküste des Landes mit einem hohen chinesischen und indischen Bevölkerungsanteil. Noch immer prägen die Einflüsse aus der Kolonialzeit das Stadtbild, wie auch die vielen Tempel der verschiedenen Konfessionen. Doch wirtschaftlich ist die Insel längst in der Neuzeit angekommen. Unübersehbar ist das Wachstum der modernen Elektro- und Elektronikindustrien, die sich in den Freihandelszonen in Flughafennähe angesiedelt haben.

Malaysia unterhält ein zuwanderfreundliches Einwanderungsprogramm und heißt Ausländer willkommen. Thailand vergibt nur zeitlich befristete Aufenthaltsvisa und sieht eine Einwanderung nicht vor. Ein Tourist-Visum für 60 Tage kostet in Thailand 30 Euro. Ein Non-Imigrant-Visum erlaubt einen Aufenthalt von 90 Tagen und kostet 55 Euro.

In Malaysia ist für Deutsche bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen überhaupt kein Visum erforderlich! Bei der Einreise wird ein sog. „Social Visit Pass“ in den Paß gestempelt. Er ist völlig kostenlos und berechtigt zu einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen! Nach Ablauf kann man nach einer kurzen Ausreise erneut einreisen. Man erhält wiederum einen kostenlosen Aufenthaltsstempel („Social Visit Pass“) über 90 Tage.

Wer sich in Malaysia für längere Zeit niederlassen möchte, kann an dem sehr großzügigen Einwanderungsprogramm der malaysischen Regierung teilnehmen. Das Programm läuft unter dem Namen „Malaysia My Second Home“ und erlaubt einen lebenslangen Aufenthalt. Dabei ist es mit außergewöhnlichen Vorzügen ausgestattet, wie freie Ein- und Ausreisen, keine Altersbeschränkung, Immobilienkäufe auf den eigenen Namen, eigene Firmengründung, Steuerbefreiungen und sogar begrenzte Arbeitsaufnahmen. Das Visum kostet pro Jahr nur 110 malaysische Ringgit, also 26 Euro!

 


Hier geht’s zum Visum:   Malaysia My Second Home - MM2H

Lesen Sie hier eine Übersicht über die Einreisebestimmungen nach Thailand