Presse der Werke 1990 - 1999  

Vita di San Francesco. Elf Stationen aus dem Leben des heiligen Franziskus von Assisi für Orgel und dreizehn Gongs op. 18 (1992/93)

Diese ausdrucksstarke Musik sprach für sich. ... Nach ausreichend langer Stille gab es frenetischen Beifall. 
(Westdeutsche Zeitung, Wuppertal, 3.7.1993)

 
Zum Abschluß des Altstadtherbstes erlebten die zahlreichen Zuhörer in St. Margareta die beeindruckende Darbietung einer überaus gelungenen Komposition. ... L.-W. Hesse war selbst anwesend und bekam ebenfalls sehr viel Beifall. 
(Rheinische Post, Düsseldorf, 5.10.1995)

 
...Überwältigende Klänge von sphärischer Schönheit, aber auch dämonisch roher Gewalt waren des Ergebnis. Sichtlich schwer viel es daher auch den Zuhörern, sich aus den rauschhaften Klangererlebnissen zu verabschieden, und einem atemlosen Schweigen folgte erst zögerlicher, dann aber tosender Applaus. 
(Rhein-Zeitung, Koblenz, 11.8.1994)

 
Hesses Komposition ist ein großartiges Klanggemälde, in dem uns viele nie gehörte, fremdartige Geräusche begegnen. 
(Bergische Morgenpost, 15.9.1993)


"Neue Wandererfantasie" für Orchester op. 23 (1995/96) 

Die Botschaft der "alten" Wandererfantasie hat Lutz-Werner Hesse sozusagen ins Zeit- lose transformiert und in den Klangfarben von heute nachgezeichnet. Das Orchester interpretierte dieses musikalische Neuland mit seinen schroffen Klangballungen und vielen sich dramatisch steigernden chromatischen Sequenzierungen ... .
(Marler Zeitung, 13.5.1997)



"Stabat mater" für Sopran- und Altsolo, gem. Chor, Altsaxophon, Orgel und Schlagzeug op. 28 (1996/97)

Damit fand Hesse eine beeindruckende musikalische Form. Die Sänger und Instru- mentalisten sorgten unter der Leitung von Wolfgang Kläsener für eine packende Realisation dieses eindrucksvollen Werkes, das mit Begeisterung aufgenommen wurde. 
(Westdeutsche Zeitung, Wuppertal, 24.3.1998)


Zweite Symphonie für großes Orchester op. 24 (1990/97)

Seine zweite Symphonie ist Ausdrucksmusik für den Hörer, der bereit ist zuzuhören. ... Die Themen sind gesanglich, manche Streicherkantilene von berührender Innigkeit. 
(Bergische Morgenpost, 24.10.1997)

 
Über schwirrenden Streichern und Harfenklängen entschwindet das Werk in ein misteriöses Nichts. Das engagierte Musizieren ... machte das Werk zu einem spannenden Erlebnis. 
(Solinger Tageblatt, 22.10.1997)

 
Seine zweite Symphonie ist Ausdrucksmusik für den Hörer, der bereit ist zuzuhören. ... Die Themen sind gesanglich, manche Streicherkantilene von berührender Innigkeit. 
(Bergische Morgenpost, 24.10.1997)

 
Über schwirrenden Streichern und Harfenklängen entschwindet das Werk in ein misteriöses Nichts. Das engagierte Musizieren ... machte das Werk zu einem spannenden Erlebnis. 
(Solinger Tageblatt, 22.10.1997)


Drittes Streichquartett op. 29 (1997)

Dieses dreisätzige Werk besticht durch eine leicht verständliche, gefühlvolle und durchhörbare Klangsprache mit tonal verfremdeten Bezügen. Zudem überzeugt das Streichquartett durch eine in sich geschlossene spannungsreiche Form, handwerklich absolut perfekt arrangiert. Die begeisterte Publikumsresonanz läßt vermuten, daß diese ausnehmend gelungene Komposition künftig noch des öfteren zu hören sein wird. 
(Westdeutsche Zeitung, Wuppertal, 13.5.1997)


Konzert für Horn und Orchester op. 32 (1998/99)

Ein großes Notturno zieht in modern romantischem Gewand vorüber… . Den tiefen Horntönen gebührt Vorrang wie einst den hohen bei den Vorbildern von Mozart und Strauss.
(Thüringische Landeszeitung, 24.1.2000)

 
Über aparten Klangfarben des Orchesters, zuweilen im Dialog mit exotischen Schlaginstrumenten, steigert es sich nach zarten Anfängen sieghaft empor, um nach einer brillanten Kadenz wieder im Nichts zu versinken. Sybille Mahni spielte den Solopart mit spürbarer Liebe zum Werk und einer perfekten Beherrschung des Instruments. Mit dieser hervorragenden Leistung begeisterte sie die Zuhörer ebenso wie den Komponisten.
(Solinger Tageblatt, 19.12.2002)


Viertes Streichquartett mit Altsolo op. 33 (1999)

Sich als Textvorlage an Shakespeares "!Lied vom Weidenbaum" hernazuwagen und es in der Königsdisziplin "Streichquartett" in Töne zu formen braucht viel Mut und Selbstbe- wußtsein. Hesse scheint davon reichlich zu besitzen. Denn es gelang ihm ein großer Wurf. Wie in seinen anderen Tonschöpfungen der letzten Jahre bedient Hesse keine Konventionen, geht kompromißlos seinen Weg. Das Streichquartett ist geprägt von vielschichtigen, emotionalen Stimmungsbildern. Die Tonsprache ist stets sanglich ... .
(Westdeutsche Zeitung, Wuppertal, 29.9.1999


Dritte Symphonie für großes Orchester und Orgel op. 34 "Le Tombeau de Vierne" (1999/2000)

Lang anhaltender Beifall und und Bravo-Rufe für den Tonkünstler waren der Dank für knapp eine Stunde Musik, die anrührte und jedermann in ihren Bann zog. 
(Westdeutsche Zeitung, Wuppertal, 21.8.2000)