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Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Einzelpsychotherapie für Kinder- und Jugendliche

 

In dieser Praxis findet ambulante psychotherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen (bis zum vollendeten 20. Lebensjahr) statt, die über die gesetzlichen und privaten Krankenkassen abgerechnet werden können.

 

... wenn z.B. ein Kind im Vorschulalter


  •  nicht in den Kindergarten will,
  •  nicht mit anderen Kindern spielt,
  •  nicht oder nur alleine spielt,
  •  nicht spricht oder nur mit bestimmten Personen spricht,
  •  abends nicht ins Bett gehen will,
  •  schlecht schläft und so tagsüber oft müde ist,
  •  sehr aktiv, unruhig und reizoffen ist,
  •  oft aggressiv reagiert,
  •  kaum Regeln und Grenzen akzeptiert,
  •  traurig wirkt und wenig lacht,
  •  bereits rechnet und liest bevor es die Schule besucht,
  •  ungewöhnliche Interessen hat,
  •  nicht zur Toilette gehen will,
 

 

...wenn z.B. ein Jugendlicher


  •  nicht in die Schule will,
  •  allgemeine Lernprobleme hat oder
  •  spezielle Probleme beim Rechnen oder beim Lesen und Schreiben hat,
  •  zu lange für die Hausaufgaben braucht,
  •  mit den Mitschülern oder Lehrern nicht zurecht kommt,
  •  gegen Regeln verstößt und sich unsozial verhält,
  •  oft unaufmerksam, unkonzentriert und leicht abgelenkt ist,
  •  im Unterricht unruhig ist, aufsteht und durch die Klasse läuft,
  •  oft dazwischen ruft und den Unterricht stört,
  •  In der Schule oft fehlt, 
  •  Schlafstörungen hat und so tagsüber oft müde ist
  •  nicht selbstbewusst ist und sich leicht ausnutzen lässt,
  •  keine Freunde findet und gehänselt wird,
  •  unterfordert ist,
  •  oft Alkohol trinkt,
  •  nur noch vor dem Computer oder Fernseher sitzt und die Schulaufgaben vernachlässigt,
  •  traurig ist und sich zurückzieht,
  •  starke Stimmungsschwankungen zeigt,
  •  über Schmerzen und Übelkeit klagt, ohne dass sich eine körperliche Ursache finden lässt,
  •  nachts noch ins Bett macht,
  •  nicht mehr regelmäßig isst,
  •  sich nur schwierig von den Eltern lösen kann,
  •  Angst vor dem Schulbesuch hat.
 

...dann sollte eine Vorstellung beim Psychotherapeuten in rechtzeitig in Betracht gezogen werden, um eine Chronifizierung zu vermeiden.

 

Vor jeder Therapie steht die Diagnostik. Diagnostik und Therapie werden nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie durchgeführt.

Manche Probleme können schnell behandelt werden, andere benötigen zur Behandlung mehr Zeit.

Für Kurzzeittherapien steht ein Stundenumfang von ca. 30 Std. zur Verfügung. Langzeittherapien können ca. 60 Std. und in Ausnahmefällen auch darüber hinausgehend Zeit in Anspruch nehmen.

 

Im Stundenumfang sind Gespräche mit den Eltern und gegebenenfalls mit den Bezugspersonen des Kindes oder Jugendlichen enthalten.

Da in der Regel eine Therapiestunde pro Woche vereinbart wird, entspricht dies einer gesamten Therapiedauer von 1 bis 2 Jahren.

 

In dieser Praxis kann als Therapieform die Verhaltenstherapie oder die psychodynamische bzw.tiefenpsychologisch fundierte Therapie eingesetzt werden.

 

Bei der Verhaltenstherapie (VT) steht die Hilfe zur Selbsthilfe für den Patienten im Mittelpunkt. Dabei wird an den aktuell vorliegenden Problemen angesetzt und mit den Beteiligten situationsbezogene Lösungen erarbeitet. Dieses kann auch mit praktischen Übungen außerhalb der Therapieräume einhergehen, wenn diese therapeutisch sinnvoll oder notwendig erscheinen.

 

In der tiefenpsychologisch fundierten Therapie (TP) geht es darum, sich mit dem Unbewussten auseinanderzusetzen, welches einen immer wieder dazu veranlasst, in unangenehme Situationen zu gelangen und in Probleme mit sich und der Außenwelt zu verwickeln. Eine Auseinandersetzung mit dem Unbewussten soll dazu befähigen, die Ursachen der Erkrankung zu erkennen und damit einen ersten Schritt zur Lösung zu tun.

 

In Absprache mit den Eltern wird am Anfang, bevor die Therapie beginnt, das am sinnvollsten erscheinende Verfahren abgesprochen.

Unabhängig vom eingesetzten Verfahren soll die Therapie den Klienten in die Lage versetzen, besser mit seinen Problemen umgehen zu können und ein Mehr an körperlichem und seelischem Wohlbefinden zu erreichen. Der Klient kann dabei eigene Ziele finden und Wege zur Umsetzung erarbeiten. Dabei kann es wichtig sein, das direkte Umfeld des Klienten, wie Eltern, Geschwister und Lehrer mit in den Lösungsweg einzubeziehen. Die Bezugspersonen werden je nach Alter des Klienten mehr oder weniger regelmäßig zu Gesprächen eingeladen.

 

Da ich seit 2010 von allen Krankenkassen als Behandler zugelassen bin, können Sie sich oder ihr Kind direkt in meiner Praxis vorstellen und die o.g. therapeutische Leistungen erhalten. Sie benötigen dazu nur die Krankenkassenkarte. Eine Überweisung des Kinderarztes ist nicht notwendig. Nach den ersten Sitzungen müssen weitere Sitzungen bei der jeweiligen Krankenkasse beantragt und von einem externen Gutachter genehmigt werden.