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Das Pamphlet - An Stelle eines Wahlprogramms - Der zweite Versuch!

Editorial

Wir sind immer noch da und noch viel gefährlicher!
Unser Mut und unsere Spontanität haben sich gelohnt und ihr habt uns im letzten Jahr gewählt: 
  • 3 Sitze im Studierendenparlament
  • 3 AStA-Referate 
  • 1 Vertreterin in der Senats-LSK 

und fast den Einzug in den Senat. 
Wir sagen: DANKE, aber auch: EIN JAHR HOCHSCHULPOLITIK UND WIR HABEN DIE FRESSE IMMER NOCH NICHT VOLL!
 
Denn wir sind immer noch 
FINSTERER ALS MORDOR
GRÜNER ALS DER HULK
COOLER ALS DER DALAI LAMA
FLEXIBLER ALS MACGYVER 
CLEVERER ALS K.I.T.T.
 
Wir fordern eine andere Uni und du kannst uns mit deiner Stimme unterstützen!

Wahlen an allen Standorten vom 14.-16.07.2009
shine UP your StuPa (Liste 2)
Was wir erreicht haben:
Wir haben im AStA und StuPa wahrlich nicht gepennt, sondern einiges erreicht:
  • UniSolar gestartet, ein Projekt zur Einrichtung von Solaranlagen auf Uni-Dächern
  • Einen Öko-Newsletter eingerichtet, der euch mit den relevantesten Öko-News und Tipps versorgt
  • Einen Antrag zur Einrichtung von Erdwärme-Energieversorgung der Uni eingebracht
  • Biogasanlagen in Nicaragua errichtet – so was geht auch bei uns!
  • Den Verkehrstisch mit eingerichtet
  • Den ICE nach Potsdam geholt! Habt ihr ihn noch nicht gesehen?
  • Ein Campusradio gestartet – www.funkup.me
  • Ein Studi-Café in Golm reanimiert
  • Das beste Sommer-Krisenfest hingelegt!
  • wir haben das studentische Leben in der Stadt versorgt. Immer montags: Kultur! im studentischen Kulturzentrum
  • Was glaubt ihr warum die Cafeteria am Neuen Palais länger offen hat? 
  • shine UPs haben dafür gesorgt, dass die Bibliothek jetzt 1 Woche vor Ablauf der Leihfrist warnt und nicht mehr Mahnbescheide ausstellt!
  • Ein Netzwerk studentischer Beschäftigter wurde eingerichtet – bereits jetzt der erste Erfolg: Anhebung der Löhne auf 8 Euro! Doch das ist erst der Anfang – wir wollen 11!
  • Wir haben Öffentlichkeit geschaffen für Studierende mit Behinderung 
  • Uns im audit-Programm für eine familiengerechte Hochschule eingesetzt 
  • Die Problemlage der Studienfinanzierung und fehlenden Studien- und Masterplätze ins Rampenlicht gerückt
  • Die Vernetzung der Studierendenschaft vorangetrieben, auch bundesweit!

Campus



Räume zum Träumen

Endlich ist die vollgestopfte Lehrveranstaltung vorbei… bloß raus hier! Denn an der Uni gibt’s kaum Luft zum Atmen, keinen Platz zum Studieren. Zur Vor- und Nachbereitung eilt der überforderte (Bachelor-) Studi ziellos durchs Haus um einen Arbeitsplatz zu finden. Oder sucht verzweifelt nach einer freien Ecke in der Mensa, wo die Vertreibung durch hungrige Massen oder (teils zornige) Mensafrauen vorprogrammiert ist. Daher setzt shine UP sich ein für zusätzliche Rückzugsräume für Studierende!

Wir fordern die Freigabe sämtlicher flacher Uni-Dächer an allen Standorten zur Einrichtung von Dachterrassen zum Chillen, Grillen, Physizieren und Philosophieren. Ob Mensa-Dächer, „Goldbarren“ in Golm, Philosophicum, Betonklotz in Griebnitzsee…
shine UP hat den besten Flächennutzungsplan: UP aufs Dach!
Außerdem: mehr selbstorganisierte Freiräume wie das Café Eselsohr in Griebnitzsee. Denn Eselsohren im (Uni-) Alltag sind unerlässlich und (über-) lebenswichtig!
Die Wiedergeburt des Studi-Cafés in Golm macht das Projekt „selbst-organisiertes Café“ zum Trend, jetzt muss das Neue Palais nachziehen! Wir fordern Ersatz für das leider Verlassene MaPhy-Café!
Außerdem setzen wir uns ein für: mehr Hänge-matten und Sonnenschirme an allen Standorten, umrahmt von üppiger Botanik.

Golm. Unendliche Weiten.

Wir schreiben das Jahr 2009. Wenn sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, dann ist es hier wahrscheinlich 19:00. Die Pforten des Cafés schließen sich, und Totenstille senkt sich über den Campus. Nirgendwo eine Menschenseele. 

Das muss sich ändern! Daher fordern wir einen Club in Golm für mehr studentisches Nachtleben!
Darüber hinaus fordern wir:
- Die Mauer muss weg – Verschönerung des Sichtbetons jetzt!
- Tägliche Uni-Siesta 12-15 Uhr
- Danach das tägliche Krisenfest


Campus Life: shine UP everyday
Zum perfekten Campusambiente darf auch ein ungezwungener Umgang mit DozentInnen und Mitstudierenden nicht fehlen.
ShineUP fordert daher:

  • das allgemeine Feierabendbier, frisch gezapft vom Dozenten
  • mehr Zeit für Wohnzimmergespräche: Geschirrspüler im Wohnheim
  • „Good Morning Potsdam!“: Der Radiosender zum täglichen Kampf um den nächsten Schein

Die Toiletten der Zukunft

Für den wunden Punkt so mancher öffentlicher Einrichtung fordert ShineUP:
  • selbstreinigende Klobrillen
  • Spülpedale
Und wenn es denn schon schlecht riecht, zieht und die Spülung nicht richtig funktioniert, dann wenigstens
  • 20-lagiges Klopapier


Mensa: Kann ich bitte noch etwas haben?

Dass die Studis von heute während ihres 17-Stunden-Tages am Campus auch einmal Hunger verspürt, versteht sich von selbst. Doch der Gang in die Mensa kann ein steiniger Weg werden – nicht nur weil man jeden zweiten Tag in der Mensa Golm von der Treppe stürzt. Nein, es kann passieren, dass die Teller genauso leer aussehen, wie der Magen sich anfühlt. Von diesem Medaillon werden wir doch nicht satt. In Rücksprache mit unserem Ernährungsexperten Dr. Blin D.D. Arm haben wir uns auf folgendes essenspolitisches Programm verständigt:
Reichhaltiges Essen, das schmeckt und wach hält:
  • Doppelte Portionen statt Nachschlag
  • Döner als Essen 5
  • Rosinenbomber von Hubschraubern, siehe unser Programm im Punkt Verkehr
  • Als Zusatz: eine Kaffee-Pipeline von den Bergen Perus an das Neue Palais

Auch in Zukunft soll die Sonne scheinen: UP als Vorreiter-Uni für die Energiewende

Das Thema Energie beschäftigt mehr Menschen als wir selbst wahrhaben wollen. Die Knappheit der fossilen Rohstoffe und eine durch den Klimawandel angeheizte Grundstimmung machen den Wechsel unumkehrbar. Wir dürfen nicht mehr die Augen verschließen und müssen der Zukunft ins Auge sehen.
Die Zeit der Aufkleber an Lichtschaltern ist vorbei. Ein neuer Energiemix muss her, wir plädieren für eine gute Mischung aus
  • Laufrädern für SportwissenschaftlerInnen
  • Lagerfeuern
  • Erneuerbaren Energien: Strömungskraftwerk am Griebnitzsee, Photovoltaik für Golm, Windräder in Sichtachsen am Neuen Palais, Untertunneln von Potsdam durch das Geoforschungszentrum um die ganze Uni mit geothermischer Energie zu versorgen!

Mehr Verkehr von der Schiene verlagern: Für Fahrtzeitverkürzungen und Luftbrücken

Durch den explodierenden Rohölpreis und einer sinkenden Akzeptanz des motorisierten Individualverkehrs (Autos etc.) in der Mitte der Gesellschaft, sogar bei den Grünen, bringen uns vor die schwierige Situation auch im Verkehr umlenken zu müssen. Da es nicht mehr schick ist mit dem Auto zu fahren, sind die Züge vollkommen überlastet. Die Folge sind Studis, die schon vor ihrem 17-Stunden-Tag an der Uni geschafft, überlastet und genervt sind.
Das geht nicht – wir müssen die Züge entlasten. Am besten durch:
  • ICE-Anschluss in Golm für eine enorme Verkürzung der Fahrtzeit
  • Tretroller für das Uni-Präsidium, um die Fahrgastzahlen zu minimieren
  • Hubschrauberlandeplätze an den Standorten der Universität und Luftbrücken von den Flughäfen Tegel, Schönefeld, Jüterbog und Tempelhof an die Standorte der Universität