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Entwicklung

Geschichte und Entwicklung des Dorfes

Limbach wurde erstmals 1346 urkundlich erwähnt. 1996 fand ein großes 650jähriges Jubiläumsfest statt. Der Ort ist geprägt durch die Tallage. Der Lehmbach, insbesondere die Kleine Nister fließen durch das gesamte Dorf. Die großzügigen Wiesenauen bleiben offen, sie werden nicht bebaut. Rechts und links entlang der Bachläufe bestehen 5 m breite geschützte Uferränder, die ggf. nur einmal im Jahr gemäht werden.
Neueste Forschungen: Zurzeit erforschen wir den möglichen und mutmaßlichen Standort einer Talburg ( Motte ) im Lehmbachtal aus dem 9. - 13. Jahrhundert. Mehrere Funde wie Mauerreste, Podeste, Teile einer Stausperre (Klause), Eisenschmelze, Schlacken, Mauerstück von einem Rennofen (Schmelzofen), Kohlenreste, Tonscherbe, Fachwerklehm usw. wurden kürzlich gefunden. Diese Talburg war vermutliche eine Wohnburg mit einem Weiher umgeben, gespeist vom Lehmbach. Hierzu gehörten offenbar Hofgebäude ( Stall oder Scheunen ). 3 Standpodeste wurden lokalisiert.

Die Flurnamen; Hofgarten, Im Hofgarten, Im Hofgarten in der Ecke, Im Hofgarten auf der Flur, Hofgarten unter der Flur, Hinter dem Hofgarten und Mitten im Hofgarten sind in Limbach urkundlich belegte und teils bekannte Flurnamen. Diese Grundstücke befinden sich unweit dieser mutmaßlichen mittelalterlichen untergegangenen Wüstung am Lehmbach. Diese vermutete Talburg ist im Volksmund überliefert, sie wurde in der früheren Volksschule genannt und sie wird in der Chronik erwähnt.

 

 

Im Rahmen der Dorferneuerung hat die Gemeinde im alten Ortskern eine um 1770 erbaute Fachwerkscheune erworben und hier ein Dorfmuseum eingerichtet. Besonders der Innenraum dokumentiert den alten Fachwerkstil des nördlichen Westerwaldes. 
Neben dem Landschaftsmuseum in Hachenburg zeigt ergänzend dazu das Dorfmuseum in Limbach besonders die kleinbäuerliche Wohn-, Lebens- und Beschäftigungsweise im Raum der Kroppacher Schweiz. Die Gemeinde beabsichtigt, mit der Schaffung dieses Museums, den nachfolgenden Generationen im Nistertal und zugleich allen Gästen und Besuchern die zahlreichen, wertvollen Geschenke und Stiftungen sichtbar zu machen. Sie möchte mit dem Umfang der über 1000 Exponaten, Sammlungen von Arbeitsgeräten, alten Maschinen, Wohnungs-Einrichtungen, Musikinstrumenten, Bildern, Geld- und Steinsammlungen, Büchern, Gemeindedokumenten, Dorfschule und Naturkundliches zeigen. Zudem möchten wir gleichzeitig Verständnis für das Leben und die mühevolle Arbeit unserer Vorfahren wecken und das Museum zum lebendigen Bindeglied zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden lassen. 

Mehrere Fachwerk- und Teilfachwerkhäuser prägen den alten Ortskern. Drei Dorfplätze wurden im Rahmen der Dorferneuerung

eingerichtet. Wie in früheren Jahrhunderten gibt es wieder zwei Brunnenanlagen mit Trinkwasser. Im Rahmen der Flurbereinigung und Ortsregulierung wurden im und am Ortsbereich als Grünflächen die Fläche „Am Rain“ und die frühere Tuchbleiche an der Brücke als Festwiese erworben. Ebenso konnten Flächen für die Freizeitanlage und die Neubaugebiete erworben werden.