Bauten und Anlage

Private Gebäude, Hofräume und bauliche Anlagen

Die Erhaltung und Pflege bedeutsamer Bausubstanz war in Limbach besonders in den vergangenen 25 Jahren sehr stark im Bewusstsein. So konnten „Christians Schouer“, Miens Schouer“ (Scheunen) – heutiges Dorfmuseum –, Haus Wolf, Ale Helts, Wagnersch Haus und „Miens Haus“ vor dem Abriss bewahrt werden, in dem im Rahmen der Dorferneuerung finanzielle Hilfen zur Renovierung beschafft wurden. 

Bei der Gestaltung von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden wird auf die ortsübliche Bauweise geachtet. Statt Fachdachgaragen wurden mehrere Satteldachgaragen im Fachwerkstil gebaut. Selbst einige Wohnhäuser mit Flachdächer sind inzwischen umgebaut worden.

In mehreren Ausstellungen und Versammlungen zum Dorferneuerungsprogramm sowie bei den Kräutermärkten werden die Bürger intensiv auf die Gestaltung und besonders auf umweltfreundliche Baumaterialien hingewiesen.

In den Neubaugebieten „Im Strüthchen“, „Neuengarten“ und „Assbergsgrund“ bestehen Eingrünungsplanungen, die zum Teil realisiert sind. Als bemerkenswerte umweltfreundliche Maßnahme sind die Kaskadensysteme in den Neubaugebieten „Neuengarten“ und Assbergsgrund“. Hier wird das saubere Oberflächenwasser von den Dächern, Hofräumen und Straßen im Baugebiet durch die Versickerungssysteme am Ort der Natur zurück gegeben. Das Wasser wird nicht in die Kanalisierung geführt um es wieder mit hohen Kosten zu reinigen. Bei starken Niederschlägen gelangt das überfließende Wasser systematisch durch ein besonderes Naturfilter-Biotop in die Nister.

In der Friedhofsatzung ist die einheitliche Gestaltung der Grabzeichen festgelegt. Wegen der leichten Hanglage des Friedhofes waren bisher Grabeinfassungen vorgesehen und die Gehwege zwischen den Gräbern einheitlich mit grauen Basaltkies belegt. Seit 2004 gibt es in neuen Grabfeldern keine Grabeinfassungen mehr. Die Grabstätten befinden sich in einer einheitlichen Rasenfläche mit einem Gedenkstein und einer kleinen gleichartigen Steinplatte für Kerzen und Blumenablage.

Die Friedhofskapelle ( 1992 erbaut ) ist ein Beispiel für eine bauliche Harmonie in unserer Landschaft und praktikabel. Hier stand vorher eine etwas hässliche offene Leichenhalle. Bei dem notwendigen Umbau war sich der Gemeinderat einig, dass die hohe finanzielle Investition nicht nur für die Toten, sondern auch den lebenden Menschen dienen sollte. Dieses Gebäude hat daher eine Doppelfunktion erhalten. Es ist eine Kapelle mit Abschiedsraum zugleich. Der schöne Raum bietet Besuchern Gelegenheit zur Meditation, Gebet, Ruhe und Erbauung. Die Kapelle ist täglich geöffnet.