Kurt Lambert‎ > ‎

Letzte Ausstellungen

                                         
Ausstellung
im

Sylter Heimatmuseum, Keitum
5. Juni - 30. Oktober 2016

"Buhne 16"
Insel-Impressionen des Kampener Malers
Kurt Lambert

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"Sommer in Kampen"

in der Galerie der Nord-Ostsee Sparkasse in Westerland/Sylt, Maybachstr.2
              vom 29.August - 25.Oktober 2013


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„Boote, Strand, Dünen und mehr…“

Galerie im Kaamp-Hüs, Kampen/Sylt, Hauptstr.12

vom  8. März bis 24. April 2010

Pressetext zur Ausstellung 2010:

Kurt Lambert (1908 – 1967) war einer der bekannten Sylter Maler.

In der Galerie im Kaamp-Hüs werden – zum ersten Mal seit 14 Jahren – ausgewählte Aquarelle, Ölbilder und Skizzen aus dem Nachlass gezeigt, der von seinen Stieftöchtern Beate Hekele-Lambert und Anna Toeppen verwaltet wird. Neben vielen Sylter und einigen Hamburger Motiven sind Bilder von seinen Reisen zu sehen (Ibiza, Amsterdam, Korcula, Südfrankreich, Korsika und Sierra Leone).

Kurt Lambert – von seinen Freunden ‚Claude’ genannt – wurde 1908 in Berlin geboren. Nach dem Sportlehrerdiplom 1931 studierte er Malerei an der Kunstakademie Berlin von 1932 – 38. Er wurde 1939 mit dem Großen Staatspreis für Malerei ausgezeichnet, obwohl ihm im Wintersemester 1938/39 das Atelier in der Akademie gekündigt und er zwangsexmatrikuliert worden war. 1944 erhielt er den Villa-Romana-Preis für Florenz.

Nach dem Krieg, den er als Offizier der Kriegsmarine vor allem auf der Ostsee und dem Ärmelkanal verbrachte, wohnte er in Eckernförde.

Seit 1948 begann er, die Sommer in Kampen auf Sylt zu verbringen, im Winter lebte er – seit 1950 – in Hamburg.

 

1955 schrieb er, von Kampen aus, in einem Brief an seine zukünftige Frau:

„Vor 24 Std. bin ich hier angekommen und fast ist es so, als sei ich gar nicht fortgewesen. (...) Die Insel nimmt einen doch wieder völlig gefangen, aller Marasmus ist wie weggeblasen. Wie herrlich tief es sich hier atmen läßt – es ist so, als würden alle Weltschmerzschlacken restlos ausgeräumt. (...)

Es ist (...) so eigenartig, daß alles, was man an ‚Sorgen’ zu haben glaubt, hier einfach zu einem Nichts zusammen schmilzt. Also - ich strahle aus allen Poren Lebensfreude.“

 

Die Insel hatte es ihm angetan. Täglich wanderte er, mit Stiften und einem Malblock unter dem Arm, auf der Suche nach schönen Motiven am Wattenmeer entlang oder stapfte durch die Dünen.

Oft waren es Strandszenen bei Buhne 16, Dünenlandschaften oder Boote im Watt, die er skizzierte und später, in seiner ‚Malklause’ im Haus Ahrenshoop in Kampen, meisterhaft in Aquarelle und Ölbilder umsetzte.

Seine häufig in Pastelltönen gehaltenen Bilder zeigen teilweise impressionistische Züge, sind aber zeitlebens einer ganz eigenen Gegenständlichkeit verhaftet geblieben, die zunehmend auf Details verzichtete. Kräftige, klare Linien, eine fein abgestufte Farbgebung und immer eine besonders gelungene Bildkomposition kennzeichnen seine Werke.

1967, mit 59 Jahren, verstarb Kurt Lambert – viel zu früh für seine Freunde und Bewunderer, zu denen Größen aus der Finanzwelt (u.a. Berthold Beitz, Axel Cäsar Springer, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach) ebenso gehörten wie viele bekannte Schauspieler, Intendanten, Ärzte, Maler und Bildhauer.

 

Die Ausstellung im Kaamp-Hüs läuft vom 8.März bis zum 24.April 2010 zu den üblichen Öffnungszeiten. Die Vernissage ist am Ostersonnabend, dem 3.April 2010, um 15 Uhr, die Laudatio spricht Professor Gero Flurschütz aus Hamburg.


Als Teil des ‚Kampener Kunstpfads’ wird die Gemeinde Kampen den Maler Kurt Lambert mit einer Bronzestele ehren.

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