Abschaffung Zwangsbehandlung aktuell

 
 Informationen des BPE e.V.  zur Abschaffung der Zwangsbehandlung

  Informationen  LVPE Nordrhein-Westfalen zur Abschaffung der Zwangsbehandlung

  
 23.06.2013Baden-Württembergischer Landtag auf der Flucht vor dem Bundesverfassungsgericht!

Presseerklärung des BPE zur erneuten "Legalisierung" der Zwangsbehandlung in Baden-Württemberg am 20. Juni 2013

Siehe:
http://www.bpe-online.de/verband/vorstandsmitteilungen/bw-flucht.pdf

 15.06.2013

S T E L L U N G N A H M E

    Zur Frage der Grundrechtskonformität des Gesetzesentwurfs zur Neufassung des
§ 8 des Unterbringungsgesetzes des Landes Baden-Württemberg (UBG)
Drucksache 15 / 3408 vom 23. April 2013


Von Prof. Wolf-Dieter Narr und RA Thomas Saschenbrecker

      Siehe: http://www.die-bpe.de/Stellungnahme_2013/ergaenzende_Stellungnahme_BaWue.pdf

 20.04.2012Behandlung von Klient/innen unter den Bedingungen der BGH-Rechtsprechung
Vortrag von Doris Steenken 
Vorstandsmitglied des BPE e.V. auf der Jahrestagung des Bundesverbandes der Berufsbetreuer e.V. in Willingen am 20.4.2013

 02.04.2013Gründung des Bündnisses gegen Folter in der Psychiatrie

Die Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden Württemberg im BPE  unterstützt und begrüßt die Gründung des Bündnisses gegen Folter in der Psychiatrie.
Folgend der Gründungsaufruf des Bündnisses:

Die unterzeichnenden Organisationen

  • haben zur Kenntnis genommen, dass der UN-Sonderberichterstatter über Folter, Juan E Méndez, beim UN-Hochkommissariat für Menschenrechte  in der 22. Sitzung des "Human Rights Council" am 4. März 2013 Zwangsbehandlung in der Psychiatrie zu Folter, bzw. grausamer, unmenschlicher oder entwürdigender Behandlung erklärt hat.

  • unterstützen die Forderung des Sonderberichterstatters, dass  "alle Staaten ein absolutes Verbot aller medizinischen nicht einvernehmlichen bzw. Zwangsbehandlungen von Personen mit Behinderungen verhängen sollten, einschließlich der nicht-einvernehmlicher Psychochirurgie, Elektroschocks und Verabreichung bewusstseinsverändernden Drogen, sowohl in lang-wie kurzfristige Anwendung. Die Verpflichtung, erzwungene psychiatrische Behandlung wegen einer Behinderung zu beenden, ist sofort zu verwirklichen und auch knappe finanzielle Ressourcen können keinen Aufschub der Umsetzung rechtfertigen." *

Deshalb fordern wir alle Landes- und den Bundesgesetzgeber auf, alle Sondergesetze, die psychiatrische Zwangsbehandlung legalisieren**, sofort für ungültig zu erklären. Nur so kann kurzfristig die Forderung nach einem absoluten Folterverbot in Deutschland verwirklicht werden. Das Verbot der Folter ist eines der wenigen absoluten und unveräußerlichen Menschenrechte, ein ius cogens, eine zwingende Norm des internationalen Rechts.***

Anmerkungen

*  Seite 5 der Rede von Juan E Méndez: States should impose an absolute ban on all forced and non-consensual medical interventions against persons with disabilities, including the non-consensual administration of psychosurgery, electroshock and mind-altering drugs, for both long- and short- term application. The obligation to end forced psychiatric interventions based on grounds of disability is of immediate application and scarce financial resources cannot justify postponement of its implementation.
**  Die entsprechenden Teile aller PsychKGe, Maßregelvollzugsgesetze und des neugeschaffenen 1906 BGB werden ersatzlos gestrichen.
***Aus dem Bericht A/HRC/22/53 des Sonderberichterstatters vom Februar 2013, Abschnitt 82.: The prohibition of torture is one of the few absolute and non-derogable human rights, a matter of jus cogens
, a peremptory norm of customary international law.


Weitere Informationen:
http://folter-abschaffen.de


04.03.2013
Der Sonderberichterstatter über Folter des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Juan E Méndez, hat in der 22. Sitzung des “Human Rights Council” am 4. März 2013 hat die Staaten aufgefordert Zwangsbehandlung in der Psychiatrie abzuschaffen.

Zitat:

“States should impose an absolute ban on all forced and non-consensual medical interventions against persons with disabilities, including the non-consensual administration of psychosurgery, electroshock and mind-altering drugs, for both long- and short- term application. The obligation to end forced psychiatric interventions based on grounds of disability is of immediate application and scarce financial resources cannot justify postponement of its implementation.”


Siehe:
http://mdac.info/sites/mdac.info/files/march_4_torture.pdf
(Seite 5 Mitte)


 31.01.2013Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Neufassung des § 8 Unterbringungsgesetz Baden Württemberg

Gesetzesentwurf
Stellungnahme
Anlage 1
Anlage 2
Anlage 3

 18.01.2013Presseerklärung des Bundesverbandes Psychiatrie Erfahrener (BPE) e.V zur Neufassung des § 1906 BGB Zwangsbehandlung

Presseerklärung
 10.01.2013Das Sozialministerium hat einen Gesetzentwurf zur Anhörung zur Neuregelung des UBG 8
zur Anhörung versandt:

Nachzulesen ist er hier:
Gesetzentwurf Neuregelung UBG 8


 06.01.2013

Demonstration gegen Zwang und Gewalt in der Psychiatrie
in Stuttgart

am 6. Januar  2013, 9:30 – 13:00 Uhr

in Stuttgart

Staatstheater

Oberer Schlossgarten 6

Anlässlich des Dreikönigstreffen der FDP

Das Flugblatt


 31.12.2012Offener Brief an Sozialministerin Katrin Altpeter zur Änderung des § 8 UBG Baden-Württemberg

Brief

Anlage 1
Anlage 2
Anlage 3
Anlage 4
Anlage 5
Anlage 6
Anlage 7
 10.12.2012

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention im Institut für Menschenrechte empfiehlt, den Gesetzesentwurf in der geänderten Fassung vom 7. Dezember 2012 abzulehnen und zu entscheiden, dem Thema Menschenrechte und Psychiatrie durch einen intensiven parlamentarischer Prozess mehr politische Aufmerksamkeit zu geben.

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/aktuell/news/meldung/archive/2012/december/article/intensiver-parlamentarischer-prozess-zum-thema-menschenrechte-und-psychiatrie-notwendig.html?tx_ttnews[day]=10&cHash=3facaa482f69ca739e3f5538b7f859b3




 20.10.2012
 Demonstration gegen Zwang und Gewalt  in der Psychiatrie
in Lörrach am 20.10.2011



Anlässlich des Besuchs von Justizminister Rainer Stickelberger auf dem Feste 20 Jahre SKM
Justizminister Stickelberger protestierte die Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener gegen Zwang und Gewalt in der Psychiatrie.
Justizminister Rainer Stickelbergerhat mehrfach die Wiedereinführung der Zwangsbehandlung nach § 1906 BGB gefordert.
Siehe:
Die Welt
Das Ärzteblatt



YouTube-Video


 29.09.2012                                   
Demonstration gegen Zwang und Gewalt  in der Psychiatrie
in Wiesloch am 29.09.12


Auf dem  Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg 2012 in Wiesloch protestierte die LAG Psychiatrie-Erfahrene BW mit anderen Psychiatrieerfahrenenverbänden gegen die Politik von Sozialministerin Katrin Altpeter.

Das Bundesverfassungsgerichts hat mit seinen  beiden Beschlüsse mit dem Az: 2 BvR 633/11 vom 11.10.11  und Az: 2 BvR 882/09  und vom 23.03.2011 die Zwangsbehandlung nach den Unterbringungsgesetzen der Länder für verfassungswidrig erklärt.

Der Bundesgerichtshof hat mit seinen Beschlüssen XII ZB 99/12  und XII ZB 130/12 vom 20. Juni 2012 der Zwangsbehandlung von Menschen mit einer gesetzlichen Betreuung  ein Ende bereitet und damit konsequent die beiden Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts umgesetzt.

Sozialministerin Altpeter plant, nach der Sommerpause einen Gesetzentwurf in den Baden-Württembergischen Landtag einzubringen, mit dem psychiatrische Zwangsbehandlung wieder legalisiert werden soll.

Demonstration gegen Zwang und Gewalt in der Psychiatrie


Mehr Informationen zum Thema:


Protokoll einer Zwangsbehandlung

Ein Patient berichtet

Praxis bei der Anregung von Betreuungen

Flugblatt: Sozialministerin Altpeter duldet Menschenrechtsverletzungen

Nebenwirkung plötzlicher Herztod

Nebenwirkungen von Neuroleptika


 19.09.2012Mit seinem Urteil  BGH XII ZB 671/11 macht der BGH auch der Zwangsunterbringung nach 1906 BGB ein Ende.

Siehe auch:

http://openjur.de/u/441557.html

und was die Psychiatrie daraus macht:

aerztezeitung.de

 28.08.2012
Leserbrief von Barbara Kaiser-Burkart
zum Artikel "Nicht ganz bei Trost" im Focusheft Nr.34/12 August 2012

 27.08.2012Möglichkeiten  für den Einzelnen vor Ort, um zu erreichen das Zwangsbehandlung illegal bleibt.

Aufforderung des Vorstandes des BPE e.V. an von Zwangsbehandlung Betroffene Strafanzeige zu erstatten.

Muster einer Strafanzeige


 19.08.2012Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.lehnt schnelle Regelung der Zwangsbehandlung ab.
zur Meldung

 31.07.2012Argumentationshilfe  gegen Zwangsbehandlung des LVPE NRW

 24.07.2012
Aktivisten der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener im BPE e.V.  demonstrieren gegen Zwang und Gewalt in der Psychiatrie vor dem Kreiskrankenenhaus Emmendingen anlässlich der Eröffnung  der psychosomatischen Abteilung die das Kreiskrankenhaus zusammen mit dem ZfP- Emmendigen betreiben will,  durch Sozialministerin Katrin Altpeter.

Video von der Demonstration

Das Flugblatt

Presseberichte;

Badische Zeitung
Regiotrends

Rundfunk
SWR 4
Radio Dreyeckland

20.07.2012Bundesgerichtshof verbietet Zwangsbehandlung

Der Bundesgerichtshof hat mit seinen Beschlüssen XII ZB 99/12  und XII ZB 130/12 vom 20. Juni 2012 der Zwangsbehandlung von Menschen mit einer gesetzlichen Betreuung ein Ende gesetzt.Betreute dürfen nicht mehr gegen ihren ERKLÄRTEN Willen ärztlich behandelt werden.Für die Menschen für die eine gesetzliche Betreuung eingerichtet wurde, um sie mit Nervengiften zwangsbehandeln zu können, hat diese menschenverachtende Praxis in der Psychiatrie endlich ein Ende.
Der BGH hat damit konsequent die beiden Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts  mit dem Az: 2 BvR 633/11 vom 11.10.11  und Az: 2 BvR 882/09 vom 23. 03. 2011 zur Zwangsbehandlung umgesetzt.

Beiträge von Betroffenenverbänden

Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.
Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener

16.06.2012
Landesspsychiatrietag 2012
Mitglieder der LAG Psychiatrie-Erfahrene im BPE e.V. demonstrieren gegen Zwang und Gewalt und diskutieren in den Arbeitsgruppen mit.
Video: Vertreter des BPE e.V, diskutieren mit  Sozialministerin Altpeter über das Thema psychiatrische Zwangsbehandlung

 10.05.2012Zwangsbehandlungen sofort stoppen.
Leserbrief des Vorstandes des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener e. V. (BPE e.V.) an das Ärzteblatt
.
 23.03.2012Rechtsanwalt Dr. Schneider-Addae-Mensah zum Urteil des BVerfG 2BvR 882/09

 16.02.2012Lehmann, Peter: Zur Diskussion, bestimmte Personengruppen für die psychiatrische Zwangsbehandlung freizugeben.
Beitrag in der “yahoogroup PE_imTrialog” vom 16. Februar 2012

 15.02.2012Gutachterliche Stellungnahme zur Frage der Verfassungskonformität eines Entwurfs der Neufassung des  § 8 des Unterbringungsgesetzes des Landes Baden-Württemberg (UBG).
Von Prof. Wolf-Dieter Narr und RA Thomas Saschenbrecker

 13.02.2012Anhörung der Grünen unter dem Motto “Zwischen Selbstbestimmung und Schutz: Rechte von psychisch kranken Menschen stärken” 
im Landtag in Stuttgart.
Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg melden sich zu Wort
Ein ausführlicher Bericht ist nachzulesen auf Meinungsverbrechen
hier ein Video der Anhörung

 21.12.2011 

YouTube-Video



 11.10.2011BverfG verbietet mit seinem Urteil Az: 2 BvR 633/11 in BW die Zwangsbehandlung nach dem Unterbringungsgesetz
  
 08.09.2011Jahrestagung des LVPE Rheinland-Pfalz
 10.08.2011 Denkschrift zum des Bundesverbands Psychiatrie-Erfahrener e.V  zum Urteil 2BvR 882/09 des BVerfG

 03.08.2011 Urteil des OLG Celle Az 1 Ws 233/11, das Zwangsbehandlung zur Gefahrenabwehr unzulässig erklärt

 23.03.2011
 Urteil des BVerfG -2BvR 882/09 zur geplanten Zwangsbehandlung eines Forensik-Insassen


 12.02.2010 Stellungnahme des BPE e.V.  ans BVerfG zur geplanten Zwangsbehandlung eines Forensik-Insassen   
 07.02.2007Dresdener Erklärung zur psychiatrischen Zwangsbehandlung .
Gemeinsame Erklärung von MFI, WNUSP, ENUSP und BPE e.V