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Bericht EX-IN-Interventionstage Hannover 6./7.11.17

veröffentlicht um 15.11.2017, 20:58 von Rainer Höflacher

Bericht 
von den Interventionstagen des Vereins EX-IN Deutschland am 6./7.11.2017 in Hannover


1. Tag 6.11.2017


I. Plenum Vernetzung


A) Wahl der Landessprecher:


MEINUNGSBILD


1. Gewählt werden dürfen nur Mitglieder von EX-IN D. Wählen dürfen nur Mitglieder von EX-IN Deutschland.

bekam wenig Stimmen, da es noch zuwenige Mitglieder von EX-IN D gibt und die ganze EX-IN Bewegung mitgenommen werden soll. Die Verhältnisse in den Ländern sind zu unterschiedlich. Teilweise mehrere (konkurrierende) EX-IN Vereine. Teilweise Einzelkämpfer. 


2. EX-IN Deutschland entscheidet jeweils über die Landessprecher-Vorschläge aus den einzelnen Ländern

bekam eine klare Mehrheit, da so individuell durch EX-IN Deutschland auf die Bedingungen in jedem Bundesland eingegangen werden kann. 


Problem: In den Ländern haben sich in der Zwischenzeit sehr unterschiedliche EX-IN Strukturen gebildet, die im Moment nicht von EX-IN Deutschland durchdrungen sind. Die Länder waren schneller als EX-IN Deutschland 


B) Diskussion über Vernetzung allgemein


Hauptproblem ist, das niemand einen Überblick über die GenesungsbegleiterInnen hat. Ais Datenschutzgründen existieren keine Listen. Nur jeder Standort kennt seine EX-INlerInnen. Die Integration ist in den verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich weit fortgeschrittenen. Obwohl EX-IN Deutschland alle Zertifikate ausgestellt hat, sind dort nur die Namen der GenesungsbegleiterInnen bekannt ohne Kontaktdaten. 


II. Austausch Trainernetzwerk


Eingangsrunde, Themensammlung, Statements

  • NRW hat 4 Standorte, bis zu 7 parallel verlaufende Kurse, Parallelstrukturen
  • Selbstständigkeit mit EX-IN 
  • Sachsen-Anhalt: erst 1 Kurs
  • Wie therapienah ist EX-IN? 
  • Achberger Themenvorschläge
    • Wie umgehen mit Kursabbrüchen?, Anforderungen zu hoch? 
    • Aktualisierung des Curriculums und Einführung neuer Methoden
    • Refreshkurs für Trainer für neues Wissen und neue Methoden
    • Problem: Ablehnung des Portfolios
    • Matching: Wie findet der Absolvent genau den für ihn passenden Job?
    • Wie kann die Qualität der Kurse und der Trainer gesichert werden?
  • Grundproblem: EX-IN zwischen Finden eines Arbeitsplatzes und Selbstentwicklung
  • Reflexion misslungener Arbeitsverhältnisse, d. h. warum sind manche EX-INlerInnen am Arbeitsplatz gescheitert 
  • Wie kann Vernetzung der GB nach dem Kurs gefördert werden. 
  • Wichtig: Trainer müssen Zeit für gegenseitigen Austausch haben
  • Problem: Wenn Trainer nicht miteinander harmonieren.
  • Wie kann die EX-IN Bewegung gestärkt werden? Lobbyarbeit?!
  • Wagenbrenner:
    • Klärung des Begriffs "Ausbildung"
    • Umgang mit Kursabbrüchen 
    • Eignung und Qualität der KursteilnehmerInnen und des Kurses. Auswahlverfahren 
  • Sielaff: Es gibt (seltene) internationale Treffen, um die Module weiter zu entwickeln. Wichtig ist, dass darüber ein Austausch der Trainer untereinander stattfindet. 


PAUSE, Strukturierung der Themen


Qualität der Tandemarbeit, Qualität der Trainer

  • Am Anfang herrscht zwischen den Trainern meist Harmonie. Die Tandems entwickeln sich. Spannungen und Konflikte können entstehen. 
  • Achberger plädiert
    • durchgängige Begleitung des Kurses durch die Trainer
    • gemischt-geschlechtliche Tandems
    • Rollen klären (vor allem bei Erfahrenen-Trainern mit Sozialberuf) 
      • Profi bringt Profierfahrung ein
      • Erfahrenentrainer bringt Genesungserfahrung ein
      • Es muss immer klar sein in welcher Rolle gerade gesprochen wird. 
    • Wenn der Trainer zugleich für die Organisation des Kurses zuständig ist, kann das Probleme geben. Rollenkonflikt: Finanzen, Interessenkonflikt Träger-Trainer, Überlastung des Trainers
  • Wichtig: Zeitnahe Reflexion der Trainer über das, was im Kurs geschehen ist. Was war gut, was war schlecht,... 
  • Spannungsverhältnis: Wie sehr ist der Trainer Moderator oder Mitdiskutant? 
  • Die Aufgaben des Trainers verändern sich im Laufe des Kurses. Vieles automatisiert sich. Mehr Raum für den Fokus auf die Entwicklung der Teilnehmer eröffnet sich. 
  • Fragen zur Rolle des Trainers: Wieviel Bindung gehe ich ein? Wie sehr bin ich Therapeut? Wieviel Distanz muss ich wahren? Soll ich bei Treffen außerhalb des Kurses dabei sein? Darf ich mich befreunden? 
  • In gewissen Abständen die Teilnehmer fragen, was sich bei ihnen verändert hat. 
  • Wie sehr bringt sich der Erfahrenentrainer mit seiner eigenen Geschichte ein? 

Umgang mit Kursabbrüchen und mehr

  • Fokus auf Arbeitsplatzsuche baut Druck auf und kann überfordern. Ergebnisorientierung kann belasten. 
  • Es gibt in manchen Kursen Teilnehmer deren Finanzierung noch nicht gesichert ist. Ist das sinnvoll? Inwieweit sollte das Geld darüber entscheiden, ob ich den Kurs machen kann/darf, wenn ich geeignet bin? Bsp: 1 Teilnehmer hatte erst im 12. Modul seine Finanzierung. 
  • Problem: Ausschließen eines Teilnehmers durch die Trainer. Ablehnung eines Portfolios? 
  • Es ist fast schon normal, dass im Kurs Krisen auftreten. Die Teilnehmer unterstützen sich auch gegenseitig. Rollen klären. 
  • Exkurs zur Finanzierung 
    • In Hamburg gibt es Einzelfallentscheidungen des Jobcenters den Kurs zu finanzieren 
    • Holtmann: Jobcenter sind nicht auf AZAV Zertifizierung angewiesen. Haben Ermessensspielraum. Finanzierung sollte vor Kursbeginn geklärt sein. 

Therapienähe des Kurses, Ergebnisorientierung vs. Persönlichkeitsentwicklung

  • Übliche Formulierung: EX-IN ist keine Therapie, hat aber therapeutische Effekte
  • Frage: Was genau ist therapeutische Wirkung? Was ist Therapie? 
  • Umgang mit Krisen
    • Berlin: Wenn Teilnehmer rausgehen wg. Krisen, gehen Trainer nicht hinterher
    • Teilnehmer sollen selbst für ein Hilfenetz sorgen, das sie während des Kurses begleitet. Zum Beispiel Patenschaften. 
    • Holtmann: Trainer sollten immer gesprächsbereit sein bei Krisen
    • Eigenverantwortung der Teilnehmer stärken und beachten
    • Achberger: Ständige Reflexion über die Teilnehmer. Auch Einzelgespräche werden durchgeführt. 
    • Wird auch gemacht: Nach 5 Modulen Einzelgespräch über den Stand des Teilnehmers. 
    • Sielaff
      • Aus der Schilderung von Genesungswegen dürfen keine Krankheitsgeschichten werden. 
      • EX-IN wirkt immer therapeutisch, schon vom Ansatz her. Die Frage ist, wie mit dieser therapeutischen Wirkung umgegangen wird. EX-IN will durch die Reflexion und Bearbeitung von Erfahrungen einen Recoveryweg anstoßen, das ist therapeutisch. 
    • Achberger: der erste und wichtigste Schritt ist, dass der Teilnehmer zu einer positiven Identität findet. 
    • Mücke: Sie wolle nicht therapiert werden, sondern qualifiziert. 
    • Meinung: Der Trainer muss nicht immer da sein, wenn es einem Teilnehmer schlecht geht. Er ist kein Therapeut. 
    • Sielaff: Der Trainer muss die Dinge in der Hand haben und den Überblick bewahren. Er hat die Verantwortung für den Prozess. 
    • Achberger: Für mich ist EX-IN Erwachsenenbildung und keine Therapie. Obwohl ich selbst Therapeutin bin, arbeite ich im Kurs nicht therapeutisch. 
    • Was wirkt bei EX-IN? Was sind die Wirkfaktoren? Es gibt keine Evidenzstudien für EX-IN. Das ist aber für Kostenträger wichtig. Gruppendynamik wird zu wenig beachtet.
  • Sielaff: EX-IN ist nicht mit anderen Kursen vergleichbar. Nirgendwo wird in dieser Weise mit Erfahrung gearbeitet. 
  • Genesungsbegleiter ist kein Traumberuf, d. h der Lebensweg hat eher zwangsweise dorthin geführt. Aber auch Profis haben Brüche in ihren Biografien. 


Der Vorstand wird ein weiteres Trainer-Treffen organisieren, wo konkret an den Modulen gearbeitet wird. Die Trainer sollten aber was Vernetzung anbelangt Eigeninitiative entwickeln. Eine Idee ist die Organisation von regionalen Trainertreffen. 


Fazit: Das Treffen war ein freier Erfahrungsaustausch. Die Themensammlungsrunde dauerte sehr lange und sehr viele unterschiedliche Themen wurden genannt. Auch nach  der Themenstrukturierung in der Pause wurde nicht konsequent an Themen gearbeitet. Es bleibt eine gewisse Beliebigkeit und Ergebnisoffenheit, die vielleicht typisch für Interventionsgruppen sind. 


2. Tag 7.11.2017


Statement Achberger 

  • Arno Deister, der aktuelle Präsident der DGPPN, setzt sich dafür ein, dass GenesungsbegleiterInnen in die neue PsychVVG aufgenommen werden. 
  • Wichtig ist es, sich in den Ländern über die Liga dafür einzusetzen, dass GenesungsbegleiterInnen in die Landesrahmenverträge zum Bundesteilhabegesetz als Fachkräfte aufgenommen werden. Rainer Höflacher ist Mitglied der AG Landesrahmenvertrag des Sozialministeriums Baden-Württemberg in der Leistungserbringer, Leistungsträger und Leistungsberechtigte vertreten sind. In Berlin sind GB bereits im Landesrahmenvertrag genannt. Es muss explizit GenesungsbegleiterInnen drin stehen. 
  • Der Vorstand von EX-IN Deutschland soll auf die Fachstelle Bundesteilhabegesetz zugehen und GenesungsbegleiterInnen für die Fortbildungen zur Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung vorschlagen. 
  • Die S3-Leitlinie Psychosoziale Hilfen soll bzgl. GenesungsbegleiterInnen von den Anwesenden angeschaut werden. 


Es gibt bei EX-IN Deutschland folgende AGs:

  1. AG Curriculum 
  2. AG Forschung 
  3. AG Regionalisierung / Landessprecher
  4. AG Qualität 


Das Plenum verteilt sich in diese AGs und arbeitet in Kleingruppen an den zugehörigen Themen. Danach berichten die AGs ihre Ergebnisse im Plenum. 


A) AG Curriculum 


Sielaff bietet an Standorte, die neue Module oder Fortbildungen anbieten, persönlich zu unterstützen. Man solle direkt auf sie zugehen. 


1. Wissenserweiterung zu den Modulen


Um zu erreichen, dass das Wissen um die Umsetzung der Module steigt, einigt man sich auf folgende 4 Schritte, die zuerst in einem Experiment am 1. Modul für die anwesenden 6 Trainer getestet werden sollen:


1. Die Materialien der anwesenden 6 Trainer zum ersten Modul werden an Jana Westfal gemailt. 

2. Jana sortiert die Materialien vor, kategorisiert eventuell und stellt sie in einer Dropbox allen zur Verfügung. 

3. Wenn sich ein Trainer von einer Ausarbeitung angesprochen fühlt, ruft er beim Autor an und tauscht sich über deren Inhalt und Absicht aus. Beide erweitern so ihr Wissen. 

4. Die AG Curriculum trifft sich bei der Jahrestagung in Berlin im Februar und bewertet den Verlauf des Experiments. 


2. EX-IN Weiterbildungen 


Die Anwesenden sammeln, was in den einzelnen Regionen bzgl. Weiterbildungen gemacht wird. 

  • Netzwerktreffen (GB und Profis treffen sich in Berlin) 
  • Trialogische Workshops
  • Fachtagungen
  • Hamburg
    • Weiterbildung für GB in Arbeit
    • Fortbildung für GB zum Thema Suizidalität / Suizid
    • Partizipative Forschung (überegionales Modul 1 und 2
    • Peerarbeit bei Kinder psychisch kranker Eltern
  • ......


Es werden Themen für Fortbildungen gesucht:

  1. Praxis als arbeitender GB
  2. Rollenschärfungen
  3. Gruppendynamik
  4. Offener Dialog 
  5. Suizidalität 
  6. Tandems in der Praxis
  7. Qualitätssicherung 
  8. Konzeption und Durchführung von Recoverygruppen


Ergebnis: Sielaff und Aumann konzipieren eine trialogische Weiterbildung zum Thema Gruppendynamik an. 


B) AG Landessprecher


1. Landessprecher wünschen, dass ihnen ihre Fahrt- und Übernachtungskosten ersetzt werden. Sie werden einen entsprechenden Antrag an den Vorstand von EX-IN Deutschland stellen. 

2. Als Ziel wünschen sich die Landesaprecher, dass in den Ländern Landesverbände entstehen und wenn möglich auch so heißen. 

3. Es wurden 2 Sprecher des Landessprecherrates für 2 Jahre gewählt 

  1. Andrea Sülzle (Baden-Württemberg) 
  2. Wolfgang Pohlmann

4. Das nächste Treffen des Ländersprecherrates ist am 25.2.18 in Berlin im Rahmen der Jahrestagung. 


C) AG Forschung


4 Themen wurden besprochen:

  1. Erforschung der persönlichen Recoverywege von GB
  2. Erforschung der EX-IN Kurse
  3. Publikationen der Texte von Lebensgeschichten von GB
  4. Vernetzung 

Erforschung der Kurse

  • Welche Erhebungsinstrumente gibt es? 
  • Wie sehen die Wirkfaktoren von EX-IN aus? Wirkungsforschung
  • Die gefundenen Instrumente (Fragebögen) frühzeitig an Kurse weitergeben (auch über die Trainer der Trainerkurse)
  • Forschungsdesign entwickeln

D) AG Qualität 


Grundproblem: Standards vs. Vielfalt


Themen für die Qualität sind:

  • Nachholzeiträume, z. B. können Module nach Jahren noch nachgeholt werden. Wieviel Module können nachgeholt werden? 
  • Arbeiten als GB ohne Zertifikat 
  • Gruppengröße nach oben begrenzen
  • Standardisiertes Bewerbungsverfahren 
  • Qualität eines Kurses feststellen und sichern
    • Prüfkommission am Standort
    • Schriftliche Qualitätsabfragen bei den KursteilnehmerInnen 
  • Nachweis der Qualität nach außen. Z. B. gegenüber Kostenträgern 
  • Qualifikationsvertrag vorgeben? 

Wichtige Hinweise

  1. Die AG Qualität entscheidet über die Erteilung der Kurszertifizierung! 
  2. Es gilt die Vereinbarung von EX-IN Deutschland, dass bezahlte versäumte Module deutschlandweit kostenfrei an anderen Standorten nachgeholt werden können. 

Fachtag "EX-IN - die Zeit ist reif!" hat stattgefunden

veröffentlicht um 21.10.2017, 05:54 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 15.11.2017, 21:02 ]

Unser Fachtag „EX-IN – die Zeit ist reif!  Modelle der Genesungsbegleitung in der Praxis“ fand am 20.Oktober 2017 im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart statt. Zum Bericht geht's hier...

Save the Date – EX-IN-Fachtag am 20.10.2017 in Stuttgart

veröffentlicht um 13.08.2017, 07:43 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 13.08.2017, 07:45 ]

Liebe KollegInnen, liebe Interessierte,
wir von EX-IN Baden-Württemberg möchten Sie bereits heute zu unserem Fachtag 

„EX-IN – die Zeit ist reif! 
Modelle der Genesungsbegleitung in der Praxis“
am 20.Oktober 2017
im Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart

einladen. 

Jörg Utschakowski, Mitbegründer von EX-IN und Psychiatrie-Koordinator in Bremen wird in seinem Vortrag darauf eingehen, wie es durch den Einsatz von GenesungsbegleiterInnen gelingen kann, die Psychiatrie positiv weiter zu entwickeln. 

Im Anschluss an seinen Vortrag werden am Nachmittag drei Tandems, bestehend aus professionellen Psychiatrie-MitarbeiterInnen und GenesungsbegleiterInnen von ihrer Zusammenarbeit berichten.

Die Veranstaltung geht von 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr.

Eine Anmeldung ist notwendig - info@ex-in-bw.de

Den ausführlichen Folder zur Veranstaltung erhalten Sie die nächsten Wochen per Mail. Sollten Sie gedruckte Folder benötigen, schicken Sie uns eine Mail (samt gewünschter Anzahl) an unsere Geschäftsstelle EX-IN BW, Annegret Schrempf, info@ex-in-bw.de

1. Newsletter wurde versandt

veröffentlicht um 24.04.2017, 23:44 von Rainer Höflacher

Im April 2017 haben wir unseren 1. Newsletter versandt. Sie finden ihn auch auf dieser Website unter dem Menüpunkt "Newsletter" zum downloaden.

Vorankündigung: EX-IN-Veranstaltung mit Jörg Utschakowski am 20.10.17 in Stuttgart

veröffentlicht um 24.04.2017, 23:41 von Rainer Höflacher

Vorankündigung: Am 20.10.17 organisiert EX-IN BW eine Veranstaltung mit u.a. Jörg Utschakowski im Haus der katholischen Kirche Stuttgart. Weitere Informationen werden folgen.

Wichtige Information an alle EX-INlerInnen und Interessierte

veröffentlicht um 16.11.2016, 23:14 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 16.11.2016, 23:40 ]

An alle GenesungsbegleiterInnen und EX-IN Interessierten in Baden-Württemberg,

nachdem das Gründungstreffen mit unserer Auftaktveranstaltung für EX-IN BW am 01.07.2016 in Stuttgart stattgefunden hat, möchten wir euch/ihnen heute erste Informationen aus unserer Initiativgruppe senden.

Die Hauptziele von EX-IN Baden-Württemberg sind die Vernetzung und Verbreitung von EX-IN, die Weiterentwicklung und Zusammenarbeit der EX-IN Regionen, die Interessensvertretung, eine Beratungsstelle zu EX-IN auf Landesebene und Öffentlichkeitsarbeit.

Wir freuen uns sehr, dass Annegret Schrempf sich bereit erklärt hat, die Geschäftsstelle von EX-IN BW zu übernehmen. Diese ist ab sofort unter der Mailadresse info@ex-in-bw.de erreichbar. Von dort werden wir künftig unsere Informationen an euch/sie versenden. Weitere Information finden ihr auf unserer Internetseite https://sites.google.com/site/lagexinbw/home

Bei Fragen zu EX-IN in Baden-Württemberg bitte ab sofort an diese Mailadresse wenden: info@ex-in-bw.de oder auf dem Postweg.

Bei Fragen, die einzelne Standorte betreffen, gelten folgende Mailadressen:
 
Bodenseeregion: rainer.schaff@g-p-z.de 
Stuttgart: info@ex-in-stuttgart.de Achtung neue Mailadresse! 

In Stuttgart und Heidelberg finden bereits EX-IN Kurse statt, in Freiburg und Friedrichshafen läuft die Planung.

Die Initiativgruppe EX-IN BW setzt sich derzeit aus folgenden Mitgliedern zusammen: Birkemeyer Kornelia (S), Flader Katharina (HD), Höflacher Rainer (FR), Hördt Marion (HD), Kratzke Martin (HD), Nopper Bärbel (S), Ogger Michael (S), Tutte Daniel (S), Schaff Rainer (FN), Schrempf Annegret (Geschäftsstelle) und Sülzle Andrea (FN).

Das nächste Treffen der Initiativgruppe findet im Januar 2017 statt.

Wenn Sie in unseren Verteiler aufgenommen werden wollen, dann senden Sie bitte eine Mail an info@ex-in-bw.de mit dem Betreff "In Verteiler aufnehmen"

Für das Team der Initiativgruppe EX-IN BW 
Annegret Schrempf 
Geschäftsstelle EX-IN BW

Sie finden diesen Text auch als PDF in den Downloads mit den Namen "Infobrief EX-IN-BW"


Auftaktveranstaltung EX-IN BW am 1.7.2016 in Stuttgart

veröffentlicht um 19.04.2016, 00:37 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 02.08.2016, 00:50 ]

Einladung

Auftaktveranstaltung von EX-IN Baden-Württemberg 
am Freitag, den 1.7.2016 von 11:30–16:00 Uhr
Gemeindehaus der evangelischen Gedächtnis- und Rosenbergkirchengemeinde
Rosenbergstr. 92, 70176 Stuttgart
Buslinie 42 ab Hbf.- Haltestelle Rosenbergplatz www.gedaechtnis-rosenberg-stuttgart.de

Nachdem 2008 in Stuttgart der erste EX-IN-Kurs gestartet ist, haben in Baden-Württemberg ca. 50 GenesungsbegleiterInnen den Kurs absolviert. Inzwischen hat EX-IN seinen Platz gefunden und setzt sich zunehmend durch. In den Regionen Rhein-Neckar und Stuttgart werden Kurse durchgeführt. Zudem gibt es weitere Initiativen im Land. Dadurch macht es Sinn, die EX-IN-Aktivitäten im Land zu vernetzen, um die Interessen auf Landesebene zu vertreten, die Initiativen vor Ort zu unterstützen, zu beraten, EX-IN weiter zu entwickeln und dafür zu werben.

Mit dieser Idee gehen wir heute an die Öffentlichkeit und laden Sie zu unserer Auftaktveranstaltung, den offiziellen Start von EX-IN BW ganz herzlich ein.

Programm
11:30 Ankommen
12:00 Begrüßung und Moderation - Andrea Sülzle
           Grußwort: Dr. Thilo Walker (Sozialministerium)                  
12:30 EX-IN – Eine Idee setzt sich durch - Daniel Tutte
           EX-IN BW – Aufgaben, Ideen, Visionen - Rainer Höflacher
13:15 Pause
14:00 World Café: Gespräche und Begegnung zu EX-IN
  1. Weitere Ideen und Themen für EX-IN BW
  2. Arbeitgeber – finden, beteiligen, informieren, schulen
  3. Öffentlichkeitsarbeit und politische Interessenvertretung
  4. Kooperation auf allen Ebenen
15:15 Pause
15:30 Satirischer Blick auf das Berufsbild Genesungsbegleiter/in - Martin Kratzke
            Verabschiedung und Ausblick
16:00 Ende der Veranstaltung

Wir bitten um Anmeldung bis 15.6.2016 an:
Annegret Schrempf, In der Schweiz 9, 72636 Frickenhausen oder kontakt@ex-in-bw.de

Wir freuen uns, Sie in Stuttgart begrüßen zu dürfen!

Das Vorbereitungsteam

2. Treffen EX-IN-Regionaliserung / AG EX-IN BW am 29.9.2015

veröffentlicht um 01.10.2015, 05:32 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 01.10.2015, 05:33 ]

Die Anwesenden legen den Namen unseres Vorhabens auf EX-IN BW fest. Die zukünftigen Aufgaben von EX-IN BW und die Form des geplanten Gründungstreffens werden besprochen. Eine AG Gründungstreffen mit Vertretern der jeweiligen Initiativen wird gegründet, die das Gründungstreffen vorbereiten soll. Ein weiteres Treffen der AG EX-IN BW wird Anfang 2016 stattfinden.

1. Treffen EX-IN-Regionalisierung am 6.8.2015

veröffentlicht um 01.10.2015, 05:26 von Rainer Höflacher

Die Anwesenden sind sich einig, dass eine überregionale EX-IN-Organisation in Baden-Württemberg gegründet werden sollte. Dazu wird es eine spezielle Gründungsveranstaltung geben. Ein 2. Treffen wird vereinbart.

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