Grundsätzliche Informationen:

Seit Mai 2015 gibt es in der Kirchengemeinde Rostock-Toitenwinkel eine Pfadfinderarbeit - die Kings Scouts Rostock.

Die Pfadfinderarbeit wurde ursprünglich in England gegründet, um junge Menschen zu fördern und zu entwickeln, damit sie fähig sind, in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. In kleinen Gruppen (Sippen) erlernt man neben Tugenden (z.B. Teamgeist, Hilfsbereitschaft, Disziplin) viele Dinge, um verantwortungsbewusst in der Natur zu leben (Zeltbau, Knoten&Bünde, Umgang mit Feuer, Orientierungstechniken).

Wie schon beim Erfinder der Pfadfinderarbeit, Baden Powell, bleibt auch in unserem christlichen Pfadfinderbund ein ursprüngliches Ziel erhalten: Kindern den Weg zu einer lebendigen Beziehung zu Gott aufzuzeigen. Wir gehören zum Pfadfinderbund der Kings Scouts Deutschland e.V. (die „königlichen Kundschafter“), in deren Logo neben der Pfadfinderlilie die Krone und das Kreuz enthalten sind – als Symbol dafür, dass wir Dank Jesus Tod am Kreuz Königskinder des lebendigen Gottes sein können.


Äußerlich sind Pfadfinder an der Kleidung zu erkennen. So gehören zur „Kluft“ ein robustes Hemd aus dickem Stoff, ein Halstuch und ein Aufnäher des jeweiligen Pfadfinderbundes. Die Kinder erhalten nach gewissen Prüfungen weitere Aufnäher, die ihren Kenntnisstand anzeigen.

Mittlerweile bieten wir drei Alterstufen (Starter: 6-8 Jahre, Kundschafter: 9-11 Jahre, Pfadfinder 12-15 Jahre) an, für die Zukunft ist es unser Wunsch auch die Alterstufe der "Pfadranger" (16-18 Jahre) anzubieten.
Wir treffen uns in der Schulzeit jeden Freitag von 16.15 bis 18.15 Uhr auf dem
Gelände der Kirchengemeinde Rostock-Toitenwinkel an der Feuerstelle.
Kinder ab der 1.Klasse, die Interesse haben, die Pfadfinderarbeit kennenzulernen, sind herzlich willkommen!


Für die nun fünf Sippen (1x gemischte Starter-Sippe, 1x Mädchen-Sippe-Kundschafter, 1x Jungen-Sippe-Kundschafter, 1x Mädchen-Sippe-Pfadfinder, 1x Jungen-Sippe-Pfadfinder), die es momentan gibt, stehen 10 ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung (Basisausbildung: NTC oder NAC). Jeder Mitarbeiter muss außerdem ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis in der Kichengemeinde hinterlegen.

Jeden Sommer findet ein Pfadfindercamp während einer Woche der Sommerferien statt. Im Winter gibt es am Wochenende nach den Winterferien ein kurzes Wintercamp und im Frühjahr und Herbst unternehmen die Sippen ab dem Kundschafteralter Wochenendwanderungen (oder Kanutouren) mit Übernachtung in der Natur (sogenannte "Hajks).

Ansprechpartner für die Kings Scouts ist der Stammleiter, Reinhard Blischke.

Per email zu erreichen unter: r.blischke@3d-artig.de
Telefonisch unter: 0172-2810436




Im Anschluss folgen Bilder (und manchmal Berichte) unserer besonderen Aktionen:




Herbsthajks im Oktober 2018

Anfang Oktober stand bei uns Pfadfindern wieder ein freier Sippentag an. Dieser findet alle zwei Monate statt und jede Sippe plant ihr eigenes Highlight. Eine Jungen-Kundschafter-Sippe ging gemeinsam ins Kino, die Starter-Sippe plant einen Besuch bei der Feuerwehr und die drei weiteren Sippen nutzten das herrliche sonnige Herbstwetter, um einen Hajk (Wanderung mit Übernachtung) durchzuführen. Während die beiden Mädchensippen (Kundschafter- und Pfadfinderstufe) Richtung Vorpommern nach Eixen aufbrachen, begaben sich Pfadfinderstufe-Jungen in die Rostocker Heide.

Das Wetter war ein dicker Segen: außergewöhnlich warm für Anfang Oktober, sonnig und trocken. Die Tage vorher hatte es geregnet, so dass die Waldbrandstufe 1 für leuchtende Augen sorgte – einem kleinen Feuer stand nichts im Weg.

Bei Eixen gibt es einen schönen See mit öffentlicher Feuerstelle, einen großen Aussichtsturm und einen Steg, von dem aus man prima Sterne beobachten kann (und mit etwas Erfahrung sogar die Himmelsrichtung bestimmen kann). Das genossen die beiden Mädchensippen. Nach dem gemeinsamen Singen gingen die jüngeren Mädchen („Eichhörnchen“) zum Schlafen zurück ins Gemeindehaus. Die großen Mädchen, die „Nebelparder“, schliefen dagegen auf der großen Plattform des Aussichtsturmes unter dem Sternenhimmel.

Währenddessen hatten sich die Jungen der „Käuze“ schon einen Weg durch die Rostocker Heide gesucht und nach ca. 7km eine herrliche Lichtung erreicht, wie mit dem Forstamt abgesprochen.

Nachdem die Tarps (Planen mit Spannschnüren) aufgebaut waren, wurde mit einem Klappspaten vorsichtig ein kleines Wiesenstück ausgestochen, damit die Feuerstelle am kommenden Tag ohne Spuren wieder verschwinden kann. Am Feuer wurden dann Hähnchen-Steaks gegrillt und der Sternenhimmel sorgte für eine herrliche Kulisse.

Am Samstag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück bei schönsten Wetter zurück Richtung Rostock – bessere Bedingungen für ein Hajk hätten wir nicht haben können – Danke Jesus!



Eichhörnchen- und Nebelparder-Hajk:



Käuze-Hajk:










Bundescamp in Rüthen/NRW (Sommercamp 2018)










Kanuhajk Juni 2018







Startercamp 2018





Wintercamp 2018




Weihnachtsstammtreff 2017



Auf den Spuren des Urgroßpfadfinders Abraham (Sommercamp 2017)


Am 31.07. war es wieder soweit: 20 Kings Scouts im Alter von 9-14 Jahren wagten sich trotz „April-ähnlichem Sommer“ in ein neues Pfadfinder-Abenteuer auf unser Campgelände. Die Mitarbeiter hatten schon am Tag vorher die Sippenbereiche abgesteckt, die große Jurte aufgebaut und eingerichtet, eingekauft, Infotafeln aufgestellt, Wasseranschlüsse gelegt, den Fahnenmast repariert und viele andere Dinge vorbereitet.

Der erste Tag ist immer am anstrengensten, da hier alles zum Schlafen und Essen von den Kings Scouts selbst erst einmal aufgebaut werden muss (die Kohten zum Schlafen, der Feuertisch zum Kochen, der Essplatz zum Sitzen und Speisen, als auch die Sickergrube für das Spülwasser).

Doch als das geschafft ist, treffen sich alle am Lagerfeuerplatz und begegnen dem Urahn aller Pfadfinder, den Nomaden Abraham. Über die Woche gibt es jeden Abend ein Theaterstück aus dem Leben Abrahams und morgens nach einer kleinen Einleitung ein Bibeltext zum Lesen in der Sippe (Kleingruppe im Pfadfinderstamm).

Nach dem Abendprogramm kann eine Neuheit auf diesem Camp bestaunt werden – die „Chill-Lounch“ im großen Zelt. Wer über den Tag keine Verwarnungen (Regeln waren ausgehängt) erhielt, bekommt abends zwei „Lobi-Taler“, die sich in der Jurte in Snacks oder leckere Shakes eintauschen lassen.

Doch nicht nur Chill-Lounch-Barkeeper Claudia erschafft in der Jurte eine super-gemütliche Atmosphäre, auch das gut organisierte Küchenteam (Samuel & Anne) sind ein großer Segen für das Sommercamp. Obwohl jede Sippe ihr Essen selbst zubereitet, muss portioniert werden und Zwischenmahlzeiten vorbereitet werden, eingekauft werden und vieles mehr.

Doch nicht nur Abraham, Chill-Lounch und Essen beschäftigten uns. An einem Tag gab es einen Strandausflug, an anderen Tagen wurden auf dem Campgelände neue Bauwerke erstellt, es fanden Workshops statt (Schlammrutsche, Kistenklettern, Bogenschießen), oder einige Pfadfinder beendeten einen Aufgabenblock in ihrem Stufenpfad. An einem Nachmittag gab es auch eine Pfadfinder-Olympiade, wo recht ungewöhnliche Künste von den kleinen Teams gefordert wurden.

Nach dem bunten Abend, wo es viel Gelächter gab, ist der letzte Abend traditionell ein besonderer Abend, wo sich im Kreis brennender Fackeln die Geschichte von Abraham noch einmal dramatisch zuspitzte. Es gab noch die Möglichkeit für sich Beten zu lassen, oder man konnte in der Jurte bei Getränk und Gesang den letzten Campabend ausklingen zu lassen.

Bevor am letzten Tag der Verabschiedungs-Apell mit der Ausgabe des neuen Campaufnähers den Abschluss bildet, ist Abbau angesagt. Alles muss wieder sauber verpackt werden!

Insgesamt fanden sowohl Kinder, als auch Mitarbeiter dieses Sommercamp eine gelungene Zeit – miteinander und mit unserem Gott!

Und wir freuen uns schon auf 2018 – dann findet das Bundeslager der Kings Scouts Deutschland mit vielen anderen Stämmen in NRW statt.





Wintercamp 2017

„Im Winter draussen schlafen? Da müsste mir ja was fehlen!“ Diese Antwort hört man oft, wenn man erzählt, dass wir Kings Scouts ein Wintercamp durchführen. Wenn man nicht dabei war, weiß man allerdings auch nicht, welche tollen Erlebnisse man verpasst! Und davon hatten wir bei diesem Wintercamp (24+25.02.2017) genügend. Da wir viele Aktionen unter freiem Himmel geplant hatten, beteten wir natürlich für gutes Wetter. Das Camp sollte Freitag Nachmittag beginnen und am Samstag Nachmittag enden.

Es begann damit, dass es am Donnerstag und Freitag morgen noch ordentlich stürmte und kräftig regnete. Doch schon beim Wetter erlebten wir eine so präzise Gebetserhörung, wie ich es noch nie erlebt hatte. Zur Mittagszeit hörte der Regen auf, der Wind legte sich. Die Wettervorhersage versprach exakt bis Samstag Nachmittag eine Regenpause. Genial!

Unter blauem Himmel konnten wir die Jurte (großes Pfadfinderzelt) aufbauen, die Biertischgarnituren um den Feuerplatz stellen, die Isomatten ausrollen, doppelt Schlafsäcke platzieren und genügend Holz für ein großes Feuer machen. Zum Kochen diente eine zweite Feuerstelle, der tragbare Feuertisch, der direkt unter einem Dreibein platziert wurde. Viele Kinder halfen beim Schneiden der Zutaten für den Eintopf und endlich konnten wir im Schein der Petroleumlampen und des Lagerfeuers speisen. Einige Lieder, eine gemeinsame Andacht zum Lied „Für den König“ und genügend Zeit für Gemeinschaft beschlossen den Abend.

In der Jurte wurde es zum Schlafen „gemütlich eng“ und jeder Fleck war mit Isomatten und Schlafsäcken belegt, da fanden wir es ganz praktisch, dass ein Mitarbeiter seine neue Hängematte zwischen zwei Bäumen testen wollte. Sterne konnte man auf jeden Fall noch beobachten...

Am Morgen wurden wir mit klarem Himmel und winterlichen minus 4 Grad geweckt und konnten uns beim Frühstück stärken. Nach dem morgendlichen Fahne hissen, einer kurzen Bibellesezeit in kleinen Gruppen gab es noch eine Unterweisung zur Anwendung von Marschrichtungszahlen per Kompass. Anschließend teilten wir uns in drei Gruppen und starteten unsere Wanderung mit drei Aufgaben-Stationen. Die ganze Wanderung war mit Hilfe eines Wege-Kroki (Wegbeschreibung) vorgegeben und an jeder Kreuzung musste ein anderes Gruppen-Mitglied die Marschrichtung bestimmen. Ein Schatz musste gefunden werden, eine Seilbrücke an einem Graben gebaut werden (über die die ganze Gruppe gehen musste) und ein Liter Wasser mit Hilfe eines Hobo-Kochers (selbst gebauter Holzgaskocher aus drei Blechdosen) zum Kochen gebracht werden.

Auf dem letzten drittel des Weges musste querfeldein noch ein sumpfiges Gebiet geschickt durchquert werden.

Als die letzte der drei versetzt gestarteten Gruppen wieder auf dem Pfarrhof landete, hatte die erste Gruppe schon das Mittagessen auf dem Lagerfeuer zubereitet und die Currywurstpfanne wurde gründlich geleert. Nach dem Abbau der trockenen Jurte (Nach dem Abschluss fing es dann an zu regnen – Danke Jesus!) konnten alle glücklich ihren Wintercamp-Aufnäher in Empfang nehmen. Nicht nur das positive Feedback der Kinder ermutigt uns, dass ein Wintercamp einfach ein tolles Erlebnis ist und nach Wiederholung klingt!










Weihnachtsstammtreff 2016

Am 19.12. lag unser letzter Stammtreff für dieses Jahr an. Was liegt da näher, als etwas Besonderes kurz vor Weihnachten zu unternehmen. Ein richtig cooles längeres Geländespiel wurde geplant. Drei unserer Mitarbeiter arbeiteten intensiv an der Umsetzung eines „lichtintensiven“-Spiels (es ist ja zu unserer Stammtreffzeit von 16.30-18.30 Uhr schon richtig dunkel im Dezember), ein Mitarbeiter bereitete mit seinen Eltern zwei Töpfe mit Soljanka vor und eine Mitarbeiterin besorgte „pfadfinderische“ Geschenke.

Schon beim Ankommen am etwas größeren Feuer war eine leuchtend rot-blaue Lichtergrenze sichtbar, die das Gelände in zwei Felder teilte. Nach Begrüßung, Singen und Weihnachtsandacht (bei der jeder nicht nur Bedeutung des Namens „Jesus“, sondern auch seines eigenen Namens erfuhr) ging es los. Alle Kings Scouts wurden in zwei „Wichtel-Gruppen“ aufgeteilt. Viele durchsichtige Kunstoff-Kisten (die „Geschenke-Kisten“, jeweils mit Wecker und grünem Leuchtstab bestückt) mussten die beiden „Wichtel-Gruppen“ auf dem gegnerischen Feld verstecken (damit sie Weihnachten weniger Arbeit haben...). Allerdings nur so lange, wie man seinen eigenen Leuchtstab am Rücken behielt! Ansonsten musste man zurück zur Basis und einen neuen Leuchtstab ankleben lassen. Am Ende zählte, welche Wichtelmannschaft am wenigsten Geschenkekisten auf seinem Grundstück liegen hatte und welche Wichtelmannschaft die meisten Leuchtstäbe erbeutet hatte. Nun sah man viele leuchtende Kisten über das Gelände flitzen (sogar ein Baum wurde erklommen).

Bei der Auswertung stellte sich allerdings ein Unentschieden heraus – eine Mannschaft hatte zwar weniger Kisten auf dem Gelände, dafür hatte die andere Mannschaft mehr Leuchtstäbe erbeutet.
Zum Schluss gab für jeden als „Vor-Weihnachts-Geschenk“ ein „Berghaferl“. Das ist ein Becher für das Wandergepäck, der sich auch als Suppenteller und Kelle nutzen lässt und per Karabiner am Gürtel bereit steht. So konnte gleich die Soljanka getestet werden und am Lagerfeuer ließen wir das Pfadfinderjahr 2016 ausklingen.





Reformations-Geländespiel November 2016

Anläßlich des Beginns des Reformations-Jahres planten wir Kings Scouts gemeinsam mit einem anderen Pfadfinderstamm (den Royal Rangern aus Reutershagen) ein Geländespiel mit anschließenden Essen am Feuer. Das Wetter war novemberlich, aber trocken. Da die Royal Ranger zu uns wanderten, verspätete sich der Start zwar etwas, aber dann konnte es losgehen. Alle Pfadfinder wurden in vier Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe musste vier Stationen absolvieren, die sie mit Hilfe einer Landkarte finden mussten. An den Stationen gab es nach erfüllter Aufgabe Buchstaben, welche für ein Lösungswort gesammelt werden mussten. An einer Station mussten selbst formulierte Thesen an eine Tür genagelt werden, an einer anderen Station war Geschicklichkeit gefragt (die Aufgabe bezog sich auf einen Spruch Luthers), an einer weiteren Station (der Dorfkiche) mussten drei Dinge gefunden werden, die sich nach der Reformation geändert haben und an der letzten Station war die Aufgabe sehr einfach: es musste eine Rostbratwurst selbständig vertilgt werden.

Nachdem alle Gruppen am Ende ihre Buchstaben zusammenlegten, konnte der Ort des vesteckten Stockbrotteiges ermittelt werden und selbiger nach ausgiebiger Räucherung verzehrt werden.
Am Lagerfeuer gab es noch genügend Zeit miteinander zu reden und sich kennenzulernen.





Sommercamp "Paulus ein Pfadfinder" 2016

Am 23.07.2016 war es endlich wieder soweit. Unser zweites Sommercamp startete, diesmal eine ganze Woche! Die Mitarbeiter hatten am Freitag schon angefangen den Campplatz vorzubereiten, Anspiele einzuüben und letzte Absprachen getroffen.
Diesmal konnte wir Dank dreier Stiftungen mit unserer eigenen Campausrüstung loslegen: Sechs Kohten und eine Jurte wurden aufgebaut, alle drei Kundschafter-Sippen konnten in jeweils zwei Kohten gemütlich übernachten. Gleich am Aufbautag hatten wir sehr sommerliche Temperaturen, aber nachdem alle Kohten aufgebaut, die Feuertische in Betrieb genommen wurden und alle Schlafsäcke ausgerollt waren trafen wir uns an der Lagerfeuerstelle. Dort begannen wir eine Zeitreise in das Jahr 40 nach Christus und begegnetem einem Typen, der erst Saulus und später angeblich Paulus genannt wurde.
Die folgenden Tage waren mit Mahlzeiten in den Sippen, Geschichten von Paulus und vielen Workshop-Zeiten gefüllt. Wir lernten Survival-Armbänder zu flechten, praktische Hobo-Kocher aus Blechdosen zu bauen, Holzknoten für das Pfadfindertuch zu schnitzen, T-Shirts zu sprayen, einen Survival-Bogen zu bauen und zu benutzen und einen echten Lehmofen zu bauen oder beim Fußball etwas Neues zu lernen.
Als uns ein ordentliches Sommergewitter erwischte zeigte sich, dass die Zelte zwar dicht waren, aber doch bei einigen Kohten kleine Fehler beim Aufbau zeigten oder falsches Lagern der Schlafutensilien zu etwas nassem Schlafsack führte. Zum Glück konnte schnell getrocknet werden und die Nacht war gerettet.
Der bunte Abend, an dem jede Sippe etwas einstudiert hatte, machte viel Freude und auch unser letzter Abend mit "Paulus" und Pagodenfeuer blieb spannend!
Die Herausforderung das letzte Abendessen ganz alleine (ohne die Mitarbeiter) auf der Feuerstelle zuzubereiten machte den meisten Kundschaftern trotz mancher Hindernisse viel Spaß.
Als am Abbautag alles gesäubert und verstaut war, konnten 17 stolze Kundschafter ihr neues Campabzeichen entgegennehmen und wir freuen uns schon auf unser nächstes Sommercamp 2017, wo bestimmt neue Herausforderungen auf uns warten....

Hier noch einige Fotos:






Kings Scouts Rostock - unser erster Geburtstag!!!


Genau vor einem Jahr, am 18.04.2015 fand die Gründung der Kings Scouts Rostock statt. Der Bundesleiter Sven Vierenklee hatte uns besucht und wir hatten die Beitrittserklärung unter-
schrieben. Als wir sahen, dass ein Stammtreff in diesem Jahr genau auf diesen Tag fällt (dem Schaltjahr sein Dank!), war uns klar: Hier muss gefeiert werden!
Die Party wurde vorbereitet und das Vorbild gefunden: So wie die Dorfgemeinschaft der Gallier in den Asterix-Comics am Ende jedes Abenteuers am Lagerfeuer feiert, so wollten wir auch
unsere Biertischgarnituren aufstellen, auch wenn bei uns kein Barde am Ende geknebelt im Baum gehangen hat.
Sogar einige der Rostocker Royal Ranger kamen zum Gratulieren und Feiern. Nach dem Start in üblicher Stammtreff-Manier mit Stammrolle, Liedern und Andacht machte ein interessantes
Geländespiel Apettit und Hunger. Für die Verköstigung wurden uns drei Torten geschenkt (eine sogar in drei Schichten!) und die beliebte Currywurst und Gnocchis durften auch nicht fehlen.
Die gemeinsame Zeit um das Feuer verging wie im Flug. Insgesamt ein schöner Pfadfinder-Geburtstag und wir sind unserem Vater im Himmel sehr dankbar für unser erstes Kings Scouts Jahr,
für alle 41 Kings Scouts (Mitarbeiter und Kinder), viele begeisternde Erlebnisse, gute Gemeinschaft und sogar Geld von Stiftungen und Spendern für die Start-Ausrüstung!

Hier noch ein paar Fotos:




Kurzcamp - Starterübernachtung

Trotz 85% Regenrisiko und schlechten Aussichten trafen wir uns als Startersippe, um unsere erste gemeinsame Pfadfinderübernachtung anzugehen. Und es wurde super. Auch wenn es regnete - als echte Pfadfinder konnte es uns nichts anhaben. Das Feuer brannte, das darauf zubereitete Essen schmeckte und Spiel und Spaß haben uns das Wetter vergessen lassen.

Gott schenkte es, dass zur richtigen Zeit kein Regen fiel und nachts konnte uns der Regen auch nichts anhaben, da unsere Kothen zum Glück wasserfest sind.
Es war eine tolle Erfahrung gemeinsam eine Pfadfinderübernachtung zu haben und sicherlich werden wir das wiederholen - mit 100%-iger Wahrscheinlichkeit.





Mitarbeiterhajk März 2016


Da beim letzten Mitarbeiterhajk dann doch erheblicher Ausfall zu beklagen war, wurde schon im letzten Jahr dieser März-Termin festgehalten. Doch wir hatten ohne die Grippewelle kalkuliert.
Fast die Hälfte der Mitarbeiter fiel aus (dem einen oder anderen fiel es sehr schwer verzichten zu müssen, anderen eher nicht...), doch wenigstens konnten diejenigen mitkommen, die den
November-Hajk verpasst hatten.
Noch einmal (beim nächsten mal garantiert ganz wo anders!) war eine Strandübernachtung vorgesehen, da es ja so schön ist, beim Rauschen der Wellen einzuschlafen. Allerdings diesmal eine
andere entspanntere Route mit anderem Strand-Ziel (Der Darß war ja leider ausgefallen, da dort an den interessanten, abgelegenen Stränden Übernachtungsverbot herrscht).
So durften wir die Rostocker Heide genießen, das Wetter war trocken und für den Weg gab es tiefgreifende Fragen, die erforderten, dass jeder Mitarbeiter sich während der Wanderung mal mit
jedem zu einem Thema unterhalten konnte, welches man im Alltag eher nicht anschneidet (Rückfragen erlaubt)....
Am Strand angekommen bemerkten wir enttäuscht, dass trotz Erkundigung an dieser Stelle kein Feuer erlaubt war. So mussten wir mit den Trangias kochen, was dann doch besser funktionierte
als angenommen. Allerdings mussten wir den extra portionierten Spiritus gut einteilen. Geflügelfleisch mit Gemüse im Fladenbrot machte dann alle richtig satt!
Die Nacht unter dem bewährten Tarp war zwar recht kalt, aber trocken und relativ windstill (so windstill, wie es an der See halt geht....).
Nach Frühstück mit echtem Espresso (Mathias hatte seinen Espresso-Kocher vorgeladen mitgenommen, den der Trangia gut in den Griff bekam) und harter Nutella (wir erinnerten uns leider
zu spät an Samuels und Rubens Trick, die Nutella über Nacht mit in den Schlafsack zu nehmen) machten wir uns auf den Rückweg.

Hier noch ein paar Fotos:








Weihnachtsübernachtung in der Jurte 12-2015

Weihnachten ist ursprünglich ja weniger das leckere Schlemmeressen und die riesigen Geschenke zum Auspacken - ursprünglich war das erste Weihnachten, an dem Gott Mensch wurde, gar nicht so gemütlich, wie wir uns das eigentlich wünschen. Um das ein wenig nachzuerleben (und natürlich lieben Pfadfinder ja auch das Abenteuer und die Herausforderung) hatten wir die Weihnachtsübernachtung in der Jurte für die größeren Kings Scouts (ab 9 Jahren) vom 21.12 auf den 22.12. 2015 angesetzt.
Erstaunlicherweise bedachte uns das Dezemberwetter weniger mit klirrenden Minusgraden, sondern eher mit herbstlichem milden Wetter (an der Ostsee beinhaltet Herbstwetter aber oft auch den einen oder anderen Sturm - aber dazu später...).
Als Mitarbeiter trafen wir uns schon vormittags, um die Szenen der einzelnen Weihnachts-Stationen für die Mitarbeiter-Schauspieler noch einmal durchzuproben (inklusive der Spezial-Effekte - die wir Pfadfinder ja lieben!). Geplant war, mit den Kindern eine Weihnachtsgeschichte selbst zu durchleben.
Nach einer kleinen "Döner-Stärkung" machten wir Mitarbeiter uns an den Jurten-Aufbau. Überraschenderweise konnte ein anderer Pfadfinder, der uns beim ersten Jurten-Aufbau helfen wollte, kurzfristig doch nicht, so dass wir als Mitarbeiter die Aufgabe selbst schaffen mussten. Mithilfe eines guten "Jurtencomic" und gelang es uns pünktlich zum Eintreffen der ersten Kinder die Jurte bezugsfertig zu beenden - eine prima Team-Herausforderung!

Die Kinder kamen, richteten ihre Schlafplätze auf den ausgelegten Planen in der Jurte ein und anschließend begrüßten wir uns mit unserer Hymne und dem Fahnen-Hissen am Lagerfeuerplatz. Anschließend wurde das Essen (Köttbullar mit Glutkartoffeln, Preiselbeeren oder Ketchup, sowie heißen Tee) auf der Feuerstelle zubereitet und wir genossen es, im Gegensatz zu den Stammtreffen, ausgiebig Zeit zum Essen und Erzählen zu haben (wir lernten alle neue Flachwitze - Philipp ist darin echt Spitze!).
Nachdem das Geschirr gespült war, begann der Weihnachts-Stationen-Lauf: Maria und Joseph berichteten von ihren Erlebnissen (zufällig tauchte ein Halogenstrahler-beschienener Engel bei Maria auf - cooler Spezialeffekt!), der Herold der Römer rief vom Camptor aus zum Registrieren in allen Geburtsstädten auf und die Kings Scouts machten sich mit Maria und Joseph auf den langen Weg nach Bethlehem. In Bethlehem (alias Toitenwinkel-Dorf) mußten sie feststellen, dass die Nachbarn, bei denen sie klingelten, einfach kein Zimmer frei hatten. Als an der Kirche der örtliche Esel-Verleih leider auch schon geschlossen hatte, mußte mit einer Pfadfinder-Trage improvisiert werden, damit die hochschwangere Maria nicht noch weiter laufen musste. Selbst die Garagen auf dem Pfarrhof waren mit einem schlafenden römischen Soldaten und einer Disco-Queen schon restlos belegt, wie auch das Pfarrhaus. Glücklicherweise fiel Pastor Martin Rautenkranz noch der Rasenmäher-Schuppen ein, in dem es sich Maria und Joseph gemütlich machen konnten - so gut das halt in einem Rasenmäher-Schuppen geht...

Die lautstarken Geräusche eines verirrten Schafes leiteten die Kings Scouts dann zu einem Hirten, der dieses gerade zur Herde zurückbringen wollte. In diesem Augenblick, als die Kinder ankamen, erstrahlte ein mächtiger Flutlicht-beleuchteter Engel (Philipp), der die Weihnachtsbotschaft so plötzlich in gleissendem Licht verkündete, dass sogar einige Kings Scouts im ersten Moment erschraken (wie damals wohl auch die Hirten...).
Die Botschaft, dass der Retter der Welt geboren ist, brachte uns alle zurück zum Rasenmäher-Schuppen und ein Kind wunderte sich auf dem Weg über das dicke, fette Schaf, welches doch ein wenig in seiner Stimmlage an den Stammleiter erinnerte...?
Dort angekommen entdeckten wir, dass tatsächlich das Baby von Maria geboren war und glücklicherweise konnte uns Pastor Martin Rautenkranz die Weihnachtsgeschichte noch erklären - was dahintersteckt, dass Gott in Jesus Mensch wurde.

Anschließend wurden die Zähne geputzt und ungewöhnlicherweise gab es mittlerweile sogar Kings Scouts, die sich nach Schlaf sehnten. Alle krochen in ihre doppelten Schlafsäcke (oder Winterschlafsäcke) und ein Feuer wurde in der Jurte angefacht. Dabei merkten wir, dass wir (trotz dem oberen Rauchabzug) beim nächsten mal auf das Feuer in der Jurte verzichten könnten und die frische Winterluft doch auch ihren Reiz hat. Eine Gute-Nacht-Geschichte über einen Imker, der seine Bienen retten wollte, half in den Schlaf zu finden.
Nachts weckte uns dann leider immer wieder ein herzlicher Sturm, der mit seinen kräftigen Böen bis in die frühen Morgenstunden an unserer Jurte zog und sie ordentlich durchschüttelte (natürlich hatte er keine Chance sie umzuwehen...).

So hatte mancher mehr, mancher weniger geschlafen. Als wir uns am Frühstückstisch dann über die frischen Brötchen (das ganze Essen hatte übrigens eine Frau aus der Kirchengemeinde gespendet - Danke!) hermachen konnten, war alles wieder gut. Wir genossen auch den Pfadfinder-Tschai (alkoholfreies punschartiges Getränk mit Obst + Nüssen angereichert) den Anne mit einigen Frühaufstehern liebevoll zubereitet hatte.
Schnell war die Zeit vergangen und die Mitarbeiter erwartete noch der Jurten-Abbau und das Aufräumen. Insgesamt war es ein echt cooles Weihnachtserlebnis - Ein dickes Danke an alle Mitarbeiter, die sich bei dieser Aktion (aber auch für das ganze Jahr 2015!) mit ganzem Herzen eingebracht haben!

Hier noch ein paar Fotos von der Weihnachtsübernachtung:





Weihnachtsessen 12-2015

Zu unserer großen Freude bekamen wir als ganzer Pfadfinderstamm eine Einladung in das griechische Restaurant „Athos“ zu einem richtigen Weihnachtsschmaus. Am Montag dem 07.12.2015 trafen wir uns in der Tschaikowskistraße und „stürmten“ das Restaurant.
Die Inhaber begrüßten uns, jeder durfte Getränke bestellen und das kalte und warme Buffet stand uns vollständig zur Verfügung. Mit glänzenden Augen wurden die Teller gefüllt und auch die freigegebene Eistruhe freute sich dauerhafter Belagerung.

Die Kings Scouts Mitarbeiter hatten sogar noch kleine Geschenke vorbereitet: so bekamen die „Kundschafter“ eine AZB-Tasche („Allzeit-bereit“ mit Verbandszeug, Zunderdose, Nähzeug und einer kleinen Taschenbibel), die „Starter“ eine Kurbeltaschenlampe.
Wir genossen die Gemeinschaft und das super-leckere Essen und konnten uns zum Ende mit einer lautstarken Gesangsvorstellung unserer Kings-Scouts-Hymne sowie einem kleinen gebundenen Pfadfinderkreuz bedanken. Ein ganz dickes Dankeschön an die Inhaberfamilie Athanasios C. Manos!




Mitarbeiterhajk 11-2015


Am 21. November war es soweit. Endlich startete unser Mitarbeiterhajk (es ist gar nicht so einfach, acht Mitarbeiter an einem Wochenende zusammen zu bekommen - schlussendlich waren wir zumindest fünf...).
Um 14.30 trafen wir uns am Pfarrhaus in Toitenwinkel. Bis alle fertig waren, die Rucksäcke beladen und das Essen verteilt, war es dann doch eher halb vier geworden. Hochmotiviert nach einer Woche gefühltem Dauerregen starteten wir in die schnell einbrechende Dunkelheit. Unser Ziel sollte der Strand von Rosenort (zwischen Markgrafenheide und Graal-Müritz) werden, da es dort so schön naturbelassen ist und 17km mit einem 20kg Rucksack für einen Pfadfinder-Mitarbeiter ja wohl eine Kleinigkeit sein dürften (hofften wir zumindest...).

Nachdem mein tägliches Gebet in dieser Woche einer Regenpause am Freitag galt, konnten wir zumindest ohne starken Regen die größte Strecke schaffen. Insgesamt zog sich der Weg über Nienhagen, Stuthof durch den Wald Richtung Schnatermannweg und weiter durch den Wald und durch den Wald und wieder durch den Wald doch zeitlich und kräftemäßig mächtig in die Länge. Nach einigen kurzen Pausen konnten wir gegen 20.30 Uhr endlich den windigen und nasskalten Strand von Rosenort erreichen. Alle waren froh endlich den Rucksack absetzen zu können.
Würstchen, Kartoffeln, Mais trösteten doch ein wenig über die Strapazen hinweg.
Das Tarp (dünne, wasserdichte Plane) wurde abgespannt und diente uns und den Rucksäcken als Nachtlager. Nachdem es zwar beim Essen geregnet hatte, konnten wir wenigstens in einer Regenpause unser Nachtlager mit Isomatte und Schlafsack beziehen. Der nächtliche Regen trommelte auf das Tarp und half nicht immer beim Einschlafen.

Am nächsten Tag wurde in einer nahe gelegenen Wanderhütte gefrühstückt (Nutella und Brötchen sowie heißes Wasser auf dem Spiritus-Kocher halfen die Morgen-Laune zu verbessern).
Anschließend hatten wir noch ca. 5km vor uns, um in Markgrafenheide den Bus Richtung Heimat zu erwischen. Neben dem Erlebniss, dass es auch im November möglich ist einen Hajk mit Übernachtung am Strand durchzuführen, erlebte der eine oder andere seine physischen Grenzen, da die wenigsten von uns so viele Kilometer mit soviel Gepäck im Alltag zu Fuß bewältigen müssen. Dabei auf einander in der Gruppe zu achten wurde uns ebenso bewusst. Das Muskelkater als ziemlicher realer Schmerz in Erscheinung treten kann, würde so mancher von uns auch nicht abstreiten.

Trotz aller Widrigkeiten war es für uns Mitarbeiter auf jeden Fall eine wichtige gemeinsame Erfahrung, die uns auch bei der Arbeit mit den Kindern helfen wird (und der nächste Mitarbeiterhajk kommt gewiss - dann hoffentlich in voller Besetzung).

Hier noch ein paar Bilder vom Mitarbeiterhajk 2015:






Stadtgeländespiel am 26.09.2015


Der September war gut gefüllt mit Highlights. Schon im Sommer hatten uns die Pfadfinder aus Reutershagen (Royal Ranger) eingeladen mit Ihnen zusammen an einem
Stadtgeländespiel teilzunehmen. Bei zweifelhaftem Wetter trafen wir uns am 26.09.2015 auf dem Neuen Markt. Als sich alle eingefunden hatten, wurden die über 50 Mitarbeiter
und Kinder in acht Gruppen aufgeteilt, so dass Kings Scouts und Royal Ranger gut gemischt waren. Felix von den Royal Rangern hatte sich viel Mühe gemacht, viele kleine
Ausschnitte von markanten Punkten der Hansestadt auf fünf A4 Seiten zu verteilen.
Jede Gruppe bekam diese fünf Seiten mit den Fotoausschnitten und musste die dazugehörigen Orte finden. Dort musste sich die jeweilige Gruppe zum Beweis erneut fotografieren, wenn sie Punkte sammeln wollte. Zwischen Stadthafen, Doberaner Platz, Bahnhof und Innenstadt gab es mächtig viele Bilderrätsel zu lösen. Zwischendurch war ein Mittagsstop beim Koch Peer-Ruben in der Nähe der Stadtmauer eingeplant, wo jeder Gruppe zu einer festen Zeit eine gute Käse-Lauch-Suppe eingeschenkt wurde. Als wir dann um 14.30 nach viereinhalb Stunden Fussmarsch quer durch die Stadt zur Auswertung wieder am Neuen Markt eintrafen, signalisierten manche Beine (besonders der Erwachsenen...) dass solche Stadtkilometer doch ganz schön schlauchen!
Nach heftigem Rechnen konnten die Platzierungen ermittelt, die Preise für die Gruppen verteilt werden und das Stamm-übergreifende Kennenlernen hatte echt Spaß gemacht!
Danke Felix für Deinen organisatorischen Einsatz - jetzt kennen wir einander und Rostock viel besser!

(unten noch ein paar Fotos)





Ausflug zum 20-jährigen Jubiläum der Kings Scouts Deutschland 09-2015


Am 13. September machten sich 16 Rostocker Kings Scouts auf, um mit einigen anderen Kings Scouts Stämmen das 20-jährige Jubiläum des Dachverbandes der Kings Scouts
Deutschland zu feiern. Um 7.00 ging es am Sonntag Morgen los (nichts für Langschläfer...). Nachdem auf der dreistündigen Fahrt zwar nicht alles Essen seinen gewohnten Weg gegangen war,
kamen wir gegen 10.00 Uhr zur Eröffnungsveranstaltung an. In einer Doppeljurte gab es einen Jubiläumsgottesdienst, wo wir auch so einiges zur Gründung der Kings Scouts
hörten. Anschließend halfen wir das Spanferkel und die Bratkartoffeln aus der Feuerpfanne zu reduzieren.

Die Hoheluckstädter Kings Scouts hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, ein Pfadfinderdorf mit Aussichtsturm aufgebaut, einen Stand zum Bogenschießen errichtet und einen
professionellen Kletterparcour im Wald organisiert. Stockbrot, Kuchen und Tschai halfen am Nachmittag kein Magenknurren entstehen zu lassen.
Schön war es, über den eigenen Horizont zu schauen und andere Kings Scouts kennenzulernen.

So verging die Zeit recht schnell, bis wir gegen 15.00 Uhr unsere Heimfahrt wieder antreten mussten. Punkt 18.00 Uhr erreichten wir wieder das heimatliche Toitenwinkel.
Für uns alle war es eine Super-Jubiläums-Veranstaltung - Danke an die Hohenluckstädter Kings Scouts und alle die in der Vorbereitung mitgewirkt haben!

Hier noch ein paar Fotos:








Kurzcamp 07-2015

Am ersten Juli-Wochenende war es endlich soweit, unser erstes Pfadfinder-Camp der Rostocker Kings Scouts sollte stattfinden! Unser Camp-Thema lautete: „Simson: der Mann, der das Stadtor raubte“. Lange vorher wurde schon geplant: Zelte und Materialkisten konnten von den Rostocker Royal Rangern ausgeliehen werden, am Programm wurde gefeilt, die Essensliste erstellt, Anmeldungen gedruckt, Zuständigkeiten verteilt, der Camp-Pastor angefragt und natürlich der Campplatz vorbereitet.
Mitarbeiter und Kinder wurden zunehmend aufgeregter und das Thermometer gleich mit! An diesem Wochenende konnten wir trotz kühlender Ostsee-Nähe spektakuläre 35 Grad Celsius am Temperaturmeßgerät ablesen - harte Bedingungen zum Aufbau eines Lagerplatzes!

Am Donnerstag ging der Countdown für die Mitarbeiter los. Das Essen wurde eingekauft und am Nachmittag trafen sich die Mitarbeiter, um auf dem Campgelände einen Fahnenmast zu bauen und die Sippenbereiche für die drei teilnehmenden Sippen abzustecken, sowie eine erste Feuerstelle und einen Hack-Bereich als Anschauungs-Modell in die Tat umzusetzen. Pünktlich zum Einbruch der Dunkelheit waren die Vorbereitungen abgeschlossen.

Freitag am frühen Nachmittag begann die Anmeldung, der erste Camp-Apell fand statt (16 Kinder und 8 Mitarbeiter) und schon konnte es losgehen mit dem Aufbau der Zelte und Feuerstellen. Die drei Sippen der „Wolfsadler“, der „Weißen Haie“ und der „Geparden“ kämpften trotz afrikanischer Temperaturen tapfer mit Säge, Axt und Sisalfaden (der natürlich als Baumaterial für sämtliche Bauwerke herhalten mußte), so das am Abend alle Zelte aufgebaut waren.

Gegessen wurde am ersten Abend noch gemeinsam unter der großen Gemeinde-Zeltplane (die Kochplätze wurden erst am folgenden Tag fertig gestellt) und anschließend trafen sich alle am Lagerfeuer. Dort tauchte plötzlich ein starker Hüne mit langen Haaren auf, der auf der Suche nach einer hübschen Braut war, schlussendlich allerdings mit dem Flügel unseres Camptores verschwand. Die schauspielerischen Fähigkeiten aller Leihen-Schauspieler halfen mächtig, in die biblische Geschichte des Richters Simson einzusteigen.
Nach Liedern, Gebet und Zähneputzen wurden anschließend die Zelte bezogen. Leider hatten auch einige Mücken die gleiche Idee, so dass es noch einige Zeit dauerte, bis der Schlaf den Kampf gegen die Mücken bezwang.

Am folgenden Tag frühstückten wir schon in unseren Sippen und genossen die gute Essensversorgung (die übrigens ein griechisches Restaurant gespendet hatte).
Nach dem Morgen-Apell gab uns unser Camppastor Martin ein paar Fragen zu dem Bibeltext über Simson mit, die wir in den Sippen dann mit Hilfe der Bibel klären konnten.
Anschließend wurde weiter an Sitzgelegenheit und Feuerstelle gebaut, ein Beitrag für den „Bunten Abend“ einstudiert, nachmittags eine Wasserschlacht veranstaltet und zum Abend die Spaghetti auf der Sippen-eigenen Feuerstelle zubereitet. Nach Abendbrot und Abwasch konnte der „Bunte Abend“ beginnen, wo wir am großen Lagerfeuer, Sketch, Lied und Spiel teilen konnten. Mit großer Begeisterung wurde bemerkt, dass auch an diesem Abend der Muskelmann Simson wieder auftaucht und wir seine tragische Geschichte weiterverfolgen durften, da auch eine hübsche Dame und mehrere Philister die Naturbühne bevölkerten (Wer das Wort „Sahne-Kirschen-Schnecke“ verstehen möchte, muss die Teilnehmer des Camps persönlich fragen...).

Die zweite Nacht konnten wir leider nicht komplett in den Kohten verbringen, da uns ein aufkommender Sturm zwang, die zweite Hälfte der Nacht im Haus (Mehrzweckhaus der Kirchengemeinde "Fischkutter") zu verbringen.

Nach einem Kurzauftritt am Sonntag morgen in der Toitenwinkler Kirche, wo wir unsere Kings Scouts-Hymne schmetterten, mussten am Vormittag die Zelte leider wieder abgebaut werden. Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen kam das eine oder andere Kind dann schon an seine physische Grenze. Zuguterletzt war aber alles wieder aufgeräumt und wir konnten zum Abschluß noch den selbstgemachten Kartoffelsalat und die Würstchen von Familie Riemer genießen. Auch wenn es ein sehr tropisches Kurz-Camp war, waren wir am Ende begeistert und freuen uns, im kommenden Jahr die Sommerferien für ein längeres Camp zu nutzen.