Angebot

Beschreibung des stationären Angebotes

Die Kinderhausmitarbeiter bilden mit den aufgenommenen Kindern eine sozialpädagogische Lebensgemeinschaft mit einem kontinuierlichen Angebot an Beziehung, Zuwendung und Versorgung. Das Kinderhaus ist ein Geborgenheit schenkender, klar strukturierter Lebensraum, in dem eine behutsame und vertrauensvolle Entwicklung möglich ist. Die familienähnliche Konstruktion bietet eine gute Voraussetzung für eine lang- und mittelfristige Beheimatung von fremdunterzubringenden Kindern und Jugendlichen.

Ein freundschaftliches Verhältnis zu den Nachbarn, ein reger Kontakt zur Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena sowie zu den örtlichen Vereinen erleichtern ein wohnfeld- und sozialraumorientiertes Arbeiten mit den Kindern.

Den Kindern und Jugendlichen wird ein an dem individuellen Bedarf orientiertes, neues Lebensfeld angeboten.

Für die Vorbereitung auf ein eigenverantwortliches Leben ohne betreuende Hilfen werden die Kinder und Jugendlichen so früh wie möglich an allen sie betreffenden Entscheidungsprozessen beteiligt und an ein selbstverantwortetes Handeln herangeführt.

Wir kooperieren mit allen Schulen und Ausbildungsstätten, die unsere Kinder und Jugendlichen besuchen. Durch den einrichtungseigenen Lehrer erhalten unsere Klienten ergänzende Förderung. So ermöglichen wir deren erfolgreichen Bildungsweg.

Das Herkunftssystem wird entlastet und nach Möglichkeit von Beginn an in die Hilfemaßnahme einbezogen. Es wird bei Bedarf durch eine aufsuchende, systemische Familienarbeit von unserem Familientherapeuten unterstützt.

Wenn es die Hilfeplanung beschließt, wird eine Rückkehr in die Herkunftsfamilie begleitet.

Ab dem 16. Lebensjahr haben die Jugendlichen unserer Einrichtung die Möglichkeit, im Sozialpädagogisch betreuten Wohnen des Kinderhauses in einem vorstrukturierten Rahmen ein von uns pädagogisch begleitetes, weitgehend selbstorganisiertes Leben zu erproben, in dem alle lebenspraktischen Verrichtungen und Erledigungen eigenständig gemeistert werden sollen.