Chronik des Kleingärtnervereins "Zur Sonne" e. V. (Stand: 2016)
erstellt und geführt durch die Chronisten Fritz Strenger, Christine Buschmann und Jochen Emmerling

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Teil 13
2010 bis 2013

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zu den

Bei den Neuwahlen im Frühjahr 2010 wurden gewählt als:

1. Vorsitzender Gartenfreund S.

2. Vorsitzender Gartenfreund Achilles

Schatzmeisterin Gartenfreundin G.

Schriftführerin Gartenfreundin Faust

 

In diesem Jahr wurde eine lang ersehnte Änderung des Gartenfestes organisiert. Es wurde alles zusammen auf die Festwiese verlegt. Die Kinderspiele und die Festzelte. Die Gartenfreunde Angermann, Gawenda und Emmerling, die den Getränkeverkauf seit vielen Jahren durchgeführt hatten, gaben diese Tätigkeit aus Altersgründen auf. Mit dem Getränkeverkauf wurden zwei junge Mädchen betraut, die diese Tätigkeit gut und zuverlässig ausführten. Sie hatten beide bereits Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln können. Die Bestellung der notwendigen Getränke wurde noch von Gartenfreund Emmerling bei dem langjährigen Lieferanten, Getränkeverkauf Albert, in Auftrag gegeben und vom Vorsitzenden abgewickelt. Im Folgejahr wurde alles durch Gfd. S. organisiert. Den Verkauf übernahm eine Gartenfreundin aus der Anlage.


Für die Ableistung der Pflichtstunden wurden weitere Pflegestücke vergeben, die nicht immer in der Nähe der Gärten der Pfleger lagen, sodass keine unmittelbare Zuordnung ersichtlich war. Für die Abfälle aus den Gärten, die über Container zu entsorgen waren, wurden Wertmarken ausgegeben. Was darüber hinaus zum Container gebracht wurde, musste bezahlt werden.


Weiterhin wurde zur Bewältigung der Pflegemaßnahmen ein neuer leistungsfähiger Rasentraktor angeschafft.

 

Am 30.06.2011 erklärte die Schatzmeisterin G. ihren Austritt aus dem Vorstand. Es wurde dafür mit Gartenfreund Hübeler ein neuer Schatzmeister gefunden, der zur Mitgliederversammlung am 26.11.2011 zusammen mit dem 1. Vorsitzenden Gfd. S. gewählt wurde. Von Gartenfreundin G. wurde keine offizielle Übergabe der Kassenunterlagen gemacht. Diese und weitere Unstimmigkeiten in der Kassenführung, die Gfd. Hübeler nach Einarbeitung in die Unterlagen und bei der Vorbereitung der nächsten Kassenprüfung feststellen musste, führten zum Rücktritt des 1. Vorsitzenden S. Gegen ihn und Frau G. wurden wegen vermuteter Veruntreuung gerichtliche Überprüfungen eingeleitet.


Durch diese Ereignisse gezwungen, musste wiederum außerhalb der normalen Wahlperiode ein neuer Vorsitzender gesucht werden.

Er wurde schließlich mit dem Juristen Steffen Soult gefunden, der zwei Gärten als Doppelgarten gepachtet hatte. Er wurde am 10.11.2012 in den Vorstand berufen.


Man sagt: "neue Besen kehren gut". So war es anfänglich auch beim neuen Vorstand. Mit großem Enthusiasmus stürzte sich der Vorsitzende in diese neue Tätigkeit. Bereits vor seiner eigentlichen Wahl verfasste er den "1. Rundbrief an alle Mitglieder" mit der Einladung zur Mitgliederversammlung und einen Fragebogen, mit dem die Mitglieder aufgefordert wurden, Angaben und Vorschläge zur Vereinsarbeit zu machen. Weiterhin versprach er, in kürzester Zeit ordnungsgemäße Zustände im Verein herzustellen. Auch suchte er viele Mitarbeiter, die in verschiedenen Arbeitsgruppen mitarbeiten sollten. Schließlich wurde als Anhang der Jahresplan für 2013 angefügt.


In der Wahlversammlung am 23.03.2013 wurden dann folgende Gartenfreunde in den neuen Vorstand gewählt:             

1. Vorsitzender: Steffen Soult
2. Vorsitzender: Frank Achilles
Schatzmeister: Anton Marx
Schriftführerin: Christine Faust


In der Folgezeit erreichten uns noch weitere sehr umfangreiche Rundbriefe. Als erstes wurden die Anlieger am Birkenstreifen davon überrascht, dass ihnen das jeweils an den Garten angrenzende Stück davon als Pachtland übergeben werden sollte, allerdings mit Berechnung der vollen Pacht. Von fast allen Anliegern wurde dieses Ansinnen abgelehnt. Von Gartenfreund Achilles wurde dann ohne jeden Beschluss in der Folge veranlasst, den Grünstreifen hinter Garten 46 vollständig zu roden.

Die Rundbriefe, manchmal auch "Newsletter" genannt, hatten sehr viele sicher gut gemeinte Ratschläge an die Mitglieder zum Inhalt. Leider sah man von der Verwirklichung davon im Doppelgarten des Vorsitzenden kaum etwas.


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