Chronik des Kleingärtnervereins "Zur Sonne" e. V. (Stand: 2016)
erstellt und geführt durch die Chronisten Fritz Strenger, Christine Buschmann und Jochen Emmerling

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1965 bis 1970

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Auch in den darauffolgenden Jahren wurde die Sparte immer wieder für ihre guten Leistungen geehrt. Bei der Abrechnung des Wettbewerbs 1973 wurde festgestellt, dass die 135 Gärten 41.500 kg Obst und Gemüse erwirtschaftet hatten das waren durchschnittlich auf 100 m² 157,4 kg.

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(Abbildung 32: Bilder von der Leistungsschau 1973)

Dafür gab es Leistungsanerkennungen und auch Geldprämien vom Kreisverband des VKSK.

Ein Fotozirkel wurde gebildet, um das Geschehen auch in Bildern festzuhalten. Viele schöne Fotos von den Kinder- und Sommerfesten entstanden, die dann bei den Mitgliederversammlungen ausgestellt wurden. Leider konnte der Zirkel nur ein paar Jahre bestehen

Die Kinder- und Sommerfeste waren immer der Höhepunkt in den darauffolgenden Jahren.

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(Abbildungen 33 und 34: Kinderfest)

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Der Vorstand und seine Mitglieder waren immer darauf bedacht, trotz der angespannten Versorgungslage für die Sparte genügend Bier, Limo, Würstchen usw. zu bekommen. Um das auch die nächsten Jahre zu gewährleisten, übernahm zwischen 1970 und 1979 das Ehepaar Emmerling und Gartenfreund Strenger die Besorgung der Lebensmittel und Getränke, die dann an die Mitglieder und Gäste verkauft wurden. Auf der Festwiese gab es auch ein Bratwurststand, sehr zu Freude aller Gartenmitglieder. So wurden 1971 unter anderem 2.100 Flaschen Bier, 750 Flaschen Limo oder Cola, 1000 Bratwürste und 400 Wiener Würstchen an die Gartenmitglieder und Gäste verkauft. Die durch den Verkauf erzielten Einnahmen wurden zur Deckung der Kosten des Festes wieder verwendet. Damit dies alles seine Richtigkeit hatte, musste beim Rat der Stadt Markkleeberg eine Tageskonzession beantragt werden.

(Abbildung 35: Tageskonzession)


Damit der zu den Kinder- und Sommerfesten oft aufkommende Regen das Fest nicht stören konnte, wurden Planen zur Überdachung auf der Festwiese gespannt. Für das lustige Treiben der Kinder sorgten verschiedene Unterhaltungsspiele, Kutschfahrten, Kasperletheater und der Baumelschub (Galgenkegeln). Ein Eisstand und die Tombola durften natürlich nicht fehlen. Abends wurde das Fest für die Kinder immer mit einem Lampionumzug durch die Gartensparte beendet. Die Tradition der Schreberbewegung wurde auch in der DDR und in dieser Gartensparte fortgesetzt.
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(Abbildungen 36 und 37: Bilder von Sommerfesten gegen 1970)

Ab 1979 wurde das Kinder- und Sommerfest zugleich mit dem Wohnbezirksausschuss (WBA) 5 der Nationalen Front als Wohngebietsfest gefeiert. Damit die Kinder- und Sommerfeste für die Gartenmitglieder immer wieder attraktiv blieben, bemühte man sich seitens des Vorstandes immer um etwas Neues. So wurde von den Vertretern des WBA alljährlich eine Freiluft-Kegelbahn aufgebaut und betrieben, ein Schießstand wurde errichtet und ein Volleyballturnier sorgte für sportliche Betätigung und Wettkampfatmosphäre. Andere Höhepunkte waren eine Modenschau mit Verkaufscharakter, die Vorführung der Dressuren von Diensthunden, eine Falkner-Vorführung und die Flugmodellschau.

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(Abbildungen 38 bis 40: lustiges Faschingstreiben)

Um einen weiteren Höhepunkt im Vereinsleben zu haben, wurde im Herbst 1968 von den Vorstandsmitgliedern der "Karnevalsclub zur Sonne" gegründet. Am 8. Februar 1969 fand der erste Fasching der Gartensparte in der Parkgaststätte in der Agra statt. Er fand großen Anklang bei den Gartenmitgliedern und war ein so großer Erfolg, dass die Feierlichkeit mit einem selbst erarbeiteten jährlich neuen Programm (einschließlich Büttenrede) einen festen Platz im Vereinsleben erhielt. Seit dem Jahr 1970 hält der Gartenfreund Amelang mit viel Witz und Biss die Büttenrede. In Folge der Absprachen mit der Abteilung Kultur der Stadt Markkleeberg findet die Faschingsveranstaltung seit 1975 jährlich im großen Saal des Ratskellers "Zur Linde" statt. Zur Generalprobe wurde für die Volksolidarität ein Rentnerfasching gestaltet.

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