Sehen Sie hier, wofür Sie im Verein wie viel zahlen. Die Besonderheit unseres Vereins ist, dass wir keinem Verband angehören. Als Mitglied in unserem Verein wissen Sie ganz genau, wofür die Gelder verwendet werden. Die Mitglieder bestimmen den Kurs des Vereins und finanzieren keinen Verband mit fragwürdigem Nutzen.

Beitragsordnung (Stand 17.02.2018)
des Kleingärtnervereins "Zur Sonne" e. V., Markkleeberg

Um die finanziellen Verpflichtungen im Verein einheitlich und für die Hauptmitglieder und Anschlussmitglieder nachvollziehbar zu gestalten, beschließt der Kleingärtnerverein "Zur Sonne" e. V. auf der Grundlage der Satzung vom 11.12.2010 in ihrer geänderten Fassung vom 04.02.2017 in der Mitgliederversammlung vom 17.02.2018 folgende Beitragsordnung, die die bisherige Version dieser Beitragsordnung ersetzt.

Diese Beitragsordnung tritt rückwirkend am 01.01.2018 für alle Hauptmitglieder sowie Anschlussmitglieder in Kraft. Alle bisherigen Beschlüsse und Regelungen zu Gebühren, Beiträgen, Kosten, Auslagen, Umlagen etc. - egal in welcher Form - treten zu diesem Tag außer Kraft.

Diese Beitragsordnung erlangt unmittelbare Geltung gegenüber jedem Hauptmitglied und jedem Anschlussmitglied sowie jedem Unterpächter. In der Beitragsordnung wird die männliche Form der jeweiligen Begriffe gebraucht; sie gilt ebenso für die weibliche Form dieses Begriffes. Zudem werden Regelungen in der Einzahl benannt. Sie gelten grundsätzlich auch für mehrere Hauptmitglieder oder Anschlussmitglieder, bezogen auf einen Kleingarten.

Teil A – Allgemeine Regelungen

1. Begriffsbestimmungen
In dieser Beitragsordnung werden die folgenden Begriffe wie folgt verwendet:

a) „Verein“ synonym für den Kleingärtnerverein „Zur Sonne“ e.V.,
b) „Kleingartenanlage“ synonym für die Kleingartenanlage „Zur Sonne“,
c) „Garten“ synonym für einen Kleingarten,
d) „Mitglied“ bezeichnet sowohl Haupt- als auch Anschlussmitglieder.

2. Fälligkeit
Sämtliche in dieser Beitragsordnung geregelten wiederkehrenden Gebühren, Umlagen und sonstige Zahlungsverpflichtungen sind zum 15.03. eines jeden Jahres unabhängig vom Wochentag und vom Zugang einer Rechnung zur Zahlung fällig, sofern keine andere Fälligkeit angegeben ist.

3. Verzug
Mit Ablauf der jeweils gültigen oder festgesetzten Fälligkeit tritt Verzug ein. Im Verzugsfalle ist der geschuldete Betrag mit 5 Prozentpunkten über dem aktuell gültigen Basiszinssatz zu verzinsen.

4. Änderungen
Änderungen an dieser Beitragsordnung sind grundsätzlich nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung zulässig. Ändern sich Beiträge, Gebühren oder sonstige Zahlungsverpflichtungen, die von Dritten bestimmt werden, ist der Vorstand berechtigt, den entsprechenden Eintrag auch ohne Beschluss der Mitgliederversammlung anzupassen. Dies gilt auch für die Containernutzungsgebühr zur Entsorgung privater Grün-und Gartenabfälle (B 6. b) sowie den vom Grundstückseigentümer bzw. Verpächter vorgegebenen Pachtzins (B 1.).


Teil B
Beiträge, Umlagen, Gebühren, Kosten

1. Pachtzins für gepachtete Garten- und Nebenflächen der Kleingartenanlage
pro m² und Jahr gemäß Angaben im Unterpachtvertrag, zurzeit         Euro 0,12271

Der Pachtzins wird grundsätzlich vertraglich zwischen Unterpächter und dem Verein als Zwischenpächter der Kleingartenanlage „Zur Sonne“ festgelegt. Der Verein ist an die Regelungen des Zwischenpachtvertrages gebunden. Wird der Pachtzins vom Grundstückseigentümer bzw. Verpächter erhöht, gibt der Verein dies an die einzelnen Unterpächter weiter.

2. Mitgliedsbeiträge
a
) Vereinsbeitrag pro Hauptmitglied und Jahr                            Euro 55,00 
b) Vereinsbeitrag pro Anschlussmitglied und Jahr                       Euro 10,00

Bei Vereinsbeitritt in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres reduziert sich der jeweilige Mitgliedsbeitrag um die Hälfte.
Bei Austritt vor Ablauf des Kalenderjahres bleibt der Vereinsbeitrag für das gesamte Kalenderjahr geschuldet. Beiträge werden nicht zurückerstattet.

3. Aufnahmegebühren
a) Aufnahmegebühr pro Person                                                Euro 10,00

Die Gebühr ist mit Bestätigung der Mitgliedschaft durch den Vorstand fällig. Sie ist von dem neu aufgenommenen Mitglied kostenfrei auf die Bankverbindung des Vereins zu zahlen bzw. in bar zu entrichten.

b) Umwandlung Anschlussmitgliedschaft in Hauptmitgliedschaft und umgekehrt   Euro   0,00
c) Beendigung der Mitgliedschaft                                                                     Euro    0,00

Die Gebühr ist mit Abgabe der entsprechenden Willenserklärung fällig. Sie ist von dem Mitglied kostenfrei auf die Bankverbindung des Vereins zu zahlen bzw. in bar zu entrichten. Mit Ablauf dieses Kalendertages tritt Verzug ein.

4. Umlagen

Rücklage für die Sanierung der Elektroanlage pro Garten und Jahr  Euro 0,00
bis auf weiteres ausgesetzt

5. Verwaltungskosten
a) Kosten pro Rechnung / sonstiges Schreiben                                                    Euro 0,00
b) Kosten pro Mahnung bzw. Abmahnung                                                           Euro 3,50
c) Kosten pro Einschreiben (darin enthalten Kosten der Mahnung / Abmahnung)    Euro 7,00

Die Kosten für Rechnungen, Mahnungen, Abmahnungen und Einschreiben werden i. d. R. mit dem jeweiligen Schriftstück gegenüber demjenigen erhoben, dem ein solches Schriftstück zugesandt werden muss. Dabei kommt es nicht auf den Zugang an, entscheidend ist das Absenden des Schriftstückes durch den Vorstand an die dem Verein zuletzt gemeldete Anschrift.

d) Zuschlag bei fehlenden Verbrauchswerten für Wasser oder Strom                       Euro 10,00

Die Ablesung der Wasser-und Stromzähler in den Kleingärten erfolgt durch vom Vorstand damit beauftragte Personen. Ist es diesen Ablesern an den per Aushang bekanntgegebenen Tagen nicht möglich, die Ablesung vorzunehmen, müssen die Zählerstände vom Pächter des entsprechenden Kleingartens bis zum 15.11. des laufenden Kalenderjahres beim Vorstand nachgemeldet werden. Dazu bedarf es keiner zusätzlichen Aufforderung oder Bekanntgabe. Fehlen die Werte auch nach dem 15.11. des jeweiligen Jahres, wird der Zuschlag mit der nächsten Jahreshauptabrechnung in Rechnung gestellt.
Nicht nachgewiesene Zählerstände bei Ausbau vorhandener bzw. Einbau neuer Zähler gelten als fehlende Verbrauchswerte. Fehlende Werte werden durch geschätzte Werte ersetzt.

e) Zuschlag bei verspäteter Montage des Wasserzählers                                      Euro 10,00

Der Termin für das jährliche Wiederanstellen der Wasserversorgung wird durch den Vorstand mittels Aushang am Hauptvereinsschaukasten bekanntgegeben. Die Wasserzähler sind bis einen Tag vor diesem Termin zu montieren.

f) Gebühr für fehlende Verplombung eines Strom- oder Wasserzählers                  Euro 20,00

Die Gebühr wird fällig, wenn an einem für die Abnahme von Strom bzw. Wasser genutzten Zähler die Verplombung fehlt oder das Fehlen bzw. die Beschädigung vorhandener Verplombungen nicht umgehend beim Vorstand gemeldet wird.

g) Gebühr für fehlende Meldung eines Zählerwechsels                                           Euro 20,00

Die Gebühr wird fällig, wenn ein für die Abnahme von Strom bzw. Wasser genutzter Zähler ohne vorherige Ankündigung gemäß Kleingartenordnung ausgebaut oder ersetzt wird. Gleiches gilt für die Inbetriebnahme eines bisher nicht gemeldeten Zählers. Die Gebühr wird weiterhin fällig, wenn die gemäß Kleingartenordnung vorgeschriebene Abgabe notwendiger Informationen auch nach schriftlicher Mahnung nicht erfolgt, wobei bei fehlenden Zählerständen und sonst vollständigen Informationen nur die Gebühr nach Punkt 5. d) dieser Beitragsordnung erhoben werden darf. Der Pächter ist zudem verpflichtet, etwaige amtliche Ordnungs- bzw. Bußgelder zu tragen, die dem Verein wegen Fehlens der gesetzlich vorzuhaltenden Informationen auferlegt werden.

h) Gebühr für das zwangsweise Abstellen der Strom- oder Wasserversorgung          Euro 50,00

Entrichtet ein Pächter die in Rechnung gestellten Kosten der Strom- und/oder Wasserversorgung (inkl. Gebühren und Zuschlägen) auch nach der 2. Mahnung nicht oder liegen andere Gründe gegen die Versorgung mit Strom und/oder Wasser vor, ist der Verein berechtigt, die Versorgung mit dem entsprechenden Verbrauchsmedium einzustellen. In diesem Fall wird die Gebühr pro Medium fällig. Sie beinhaltet das spätere Wiederanstellen. Der Pächter ist auch verpflichtet, neben dieser Gebühr die nachgewiesenen Kosten für das Ab- und Anstellen zu tragen.

i) Kosten bei Ersatzvornahme bzw. Anstatt-Durchführung pro Stunde                      Euro 20,00

Kommt ein Pächter seinen Anliegerpflichten gemäß Unterpachtvertrag bzw. Kleingartenordnung auch nach schriftlicher Abmahnung und Ankündigung der Ersatzvornahme nicht nach, ist der Verein berechtigt, die erforderlichen Arbeiten auf Kosten des Pächters selbst vorzunehmen oder vornehmen zu lassen. Bei Ersatzvornahme durch den Verein selbst ist die erbrachte Arbeitszeit mit 20,00 € pro Stunde abzugelten.

6. Containerkosten
a) Gebühr für die Containernutzung zur Entsorgung privater Grün- und
Gartenabfälle pro 120 Liter                                                                              Euro 1,00

Die Gebühr für die Containernutzung zur Entsorgung privater Grün- und Gartenabfälle gilt unter Vorbehalt gleichbleibender Gebühren der Containerdienste und kann durch Vorstandsbeschluss geändert werden.

7. Steuern
a) Grundsteuer A pro Garten und Jahr                                                                Euro 1,02 
b) Grundsteuer B gemäß Steuerbescheid                                                            individuelle Höhe

Grundsteuer B wird nur denjenigen Pächtern in der jeweiligen Höhe in Rechnung gestellt, für deren Bebauung bzw. Garten ein Steuerbescheid ergeht bzw. ergangen ist.

8. Nichtgeleistete Pflichtstunden
pro nicht geleisteter Stunde                                                                             Euro 10,00
siehe Teil C.

9. Leihgebühren für Geräte und Werkzeuge
Im Verein können diverse Geräte und Werkzeuge ausgeliehen werden. Die Preise werden durch Vorstandsbeschluss festgelegt. Die jeweilige Gebühr wird bei Ausleihe fällig und ist vom Ausleihenden unmittelbar in bar zu entrichten. Die Öffnungszeiten der Ausleihe werden per Aushang bekanntgegeben.

10. Strom- und Wasserversorgung


Nutzungsgebühr Stromversorgung pro angeschlossenem Garten und Jahr        Euro 15,00

Die Grund- und Bereitstellungsgebühren sowie die Preise pro Verbrauchseinheit werden durch die Strom- und Wasserversorger festgelegt. Die Grund- und Bereitstellungspreise werden gleichmäßig auf alle Kleingärten umgelegt, die an die jeweilige Versorgung angeschlossen sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob im angeschlossenen Garten eine Abnahme stattfindet. Aussschlaggebend ist, dass der Verein durch entsprechende Zuleitungen die Möglichkeit der Versorgung geschaffen hat. Der individuelle Verbrauch an Strom und Wasser wird mit den vorgegebenen Verbrauchspreisen abgerechnet. Ergibt sich eine Differenz zwischen Gesamtsumme aller individuellen Verbräuche und dem Gesamtverbrauch gemäß Versorgerrechnung, wird diese zu gleichen Teilen auf alle Kleingärten umgelegt, die an die betreffende Versorgung angeschlossen sind. Das heißt, dass der Differenzbetrag durch die Anzahl der an die jeweilige Versorgung angeschlossenen Kleingärten geteilt wird. Der sich ergebende Anteil ist von jedem Pächter dieser Kleingärten pro Kleingarten zu tragen.
Dieser Anteil wird bei der Stromversorgung um die Nutzungsgebühr reduziert, jedoch nicht niedriger als auf 0,00 €.

11. Ratenzahlungsvereinbarung
Gebühr pro Ratenzahlung                          Euro 5,00

Auf Antrag gewährt der Vorstand verzinsliche Ratenzahlungen. Die Raten tilgen zuerst die Gebühr für das Anfertigen einer Ratenzahlungsvereinbarung, dann die Zinsen, dann die ursprüngliche Rechnung bzw. die die Ratenzahlung begründende Forderung. Dabei werden Pachtforderungen zuletzt getilgt, davor der Vereinsmitgliedsbeitrag und davor die Grund- und Verbrauchskosten für die Strom- und Wasserversorgung.

12. Sonstige Gebühren
a) Bestandsaufnahme              Euro 30,00

Bei Kündigung bzw. Abgabe eines Gartens ist eine Bestandsaufnahme durch den Vorstand durchzuführen. Die Gebühr trägt der abgebende Pächter. Sofern der Fachberater bei der Bestandsaufnahme unterstützt, ist der Vorstand berechtigt, ihm für diesen Mehraufwand aus der für die Bestandsaufnahme vereinnahmten Gebühr eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 10 € auszuzahlen.

b) Baugenehmigung für die Errichtung einer Gartenlaube                   Euro 30,00
c) Baugenehmigung für Änderungen an bestehenden Gartenlauben     Euro 15,00
d) Baugenehmigung für sonstige Errichtungen / Vorhaben                  Euro 10,00

Diese Gebühren werden mit Erteilung der jeweiligen Baugenehmigung in Rechnung gestellt. Der Bauwillige trägt außerdem alle von Dritten erhobenen Gebühren.


Teil C – Pflichtstunden

Gemäß der Satzung des Kleingärtnervereins „Zur Sonne“ e.V., Markkleeberg sind alle Hauptmitglieder des Vereins zum Ableisten von Pflichtstunden verpflichtet. Die Mitgliederversammlung legt hierzu folgendes fest:

Für jeden Pachtgarten sind jährlich acht Pflichtstunden durch den Pächter zu leisten. Pächter mit mehreren Pachtgärten leisten die entsprechende Anzahl an Pflichtstunden, d.h. bei zwei Gärten 16 Stunden, bei drei Gärten 24 usw. Hiervon ausgenommen sind Doppelgärten, welche vom aktuellen Pächter vor dem 1.1.2012 angepachtet wurden. Diese haben nur einmal 8 Stunden zu erbringen. Alle Personen, die nicht Mitglieder des Vereines sind, aber für Vereinsmitglieder Stunden ableisten wollen, bedürfen der mündlichen Genehmigung durch ein Vorstandsmitglied. Pro Garten können jedoch grundsätzlich maximal 2 Personen an einem Arbeitseinsatz teilnehmen. Ein Arbeitseinsatz ist immer komplett abzuleisten, d. h. der Teilnehmer muss über die komplette angesetzte Dauer mitarbeiten.

Alle Hauptmitglieder erhalten mit der Jahresabrechnung ein Anmeldeformular, mit dem sie sich zu den Arbeitseinsätzen vorab anmelden müssen. Das Formular ist bis zum 15.03. des jeweiligen Kalenderjahres ausgefüllt zurückzugeben. Alternativ kann das auf der Website des Vereins zur Verfügung gestellte Formular - falls vorhanden - genutzt werden. Sofern ein Arbeitseinsatz vor dem 15.03. stattfindet, ist die Anmeldung spätestens 7 Tage vor dem Termin des Arbeitseinsatzes abzugeben.

Der Vorstand nimmt alle Anmeldungen entgegen und legt die für jeden Arbeitseinsatz benötigte Personenzahl fest. Haben sich mehr Personen angemeldet, als zum einzelnen Einsatz benötigt werden, kann der Vorstand diejenigen Personen, deren Anmeldungen nicht mehr zum Tragen kommen, andere Termine zuweisen. Die Anmeldungen sind grundsätzlich entsprechend ihres zeitlichen Eingangs beim Verein zu berücksichtigen. Die Umplanung überzähliger Anmeldungen soll unter Berücksichtigung der vom Anmelder angegebenen Präferenzen erfolgen.

Grundsätzlich befreit von den Pflichtstunden sind die folgenden Personen:
    
    -alle Vorstandsmitglieder,
        -alle Beisitzer,
        -alle Revisoren,
        -Mitglieder von Arbeitsgruppen,
        -mit der Ablesung der Verbrauchswerte Strom und Wasser beauftragte Personen,
        -die im Verein tätigen Wertermittler,
        -der/die Fachberater.
Dies ist auch dann der Fall, wenn diese Personen mehrere Gärten gepachtet haben oder es für den/die gepachteten Gärten mehrere Hauptmitglieder gibt.

Der Vorstand ist berechtigt, mit Mitgliedern gesonderte Verträge über spezielle Aufgaben zur Ableistung von Pflichtstunden zu schließen, insbesondere zur Pflege bestimmter Teile der Gemeinschaftsflächen (sog. „Pflegestücke“).

Der Vorstand ist berechtigt, Anträge zur Befreiung bzw. Verminderung von Pflichtstunden entgegenzunehmen und über diese von Fall zu Fall zu entscheiden. Bevor Befreiungen bzw. Verminderungen erteilt werden, sollen unter Beachtung des jeweiligen Falls mögliche Aufgaben im Verein übernommen werden.
 
Sollte keine bzw. eine nicht rechtzeitige Rückmeldung erfolgen oder sollen keine Pflichtstunden geleistet werden, sind diese finanziell abzugelten. Diese Abgeltungsforderung wird mit Ablauf des 10.04. eines jeden Jahres für die betroffenen Mitglieder fällig. Für alle anderen Mitglieder, die trotz Anmeldung keine Stunden ableisten, tritt Fälligkeit mit Ablauf des letzten Arbeitseinsatzes ein. Der Betrag ist kostenfrei auf die Bankverbindung des Vereins zur Einzahlung zu bringen.

Mitglieder, die keine Rückmeldung abgeben bzw. zum Einsatz, zu dem sie sich angemeldet haben, ohne Entschuldigung nicht erscheinen, zahlen einen Zuschlag zum Abgeltungsentgelt in Höhe von Euro 5,00 pro Stunde, sofern sie die Stunden nicht bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres nachholen.

Übergibt ein Pächter seinen Garten im ersten Halbjahr einem Nachfolger, so werden die jährlich zu erbringenden Pflichtstunden hälftig zwischen abgebendem und übernehmendem Pächter aufgeteilt. Ansonsten hat der abgebende Pächter die Pflichtstunden komplett zu tragen. Hiervon können abgebender und übernehmender Pächter abweichende Vereinbarungen treffen, welche im Protokoll der Gartenübergabe schriftlich festhalten sind, um gegenüber dem Verein wirksam zu werden.

Teil D – Aufwandsentschädigungen

Mitglieder, die eine der folgenden Funktionen im Verein übernehmen, erhalten gemäß Satzung des Vereins eine pauschale Aufwandsentschädigung. Übt ein Mitglied mehrere Funktionen aus, wird für die zweite und jede weitere Funktion nur die halbe Aufwandsentschädigung gezahlt. Mit Rücksicht auf das sog. Zuflussprinzip in Bezug auf bestimmte Sozialleistungen (insbes. ALG II) erfolgt die Auszahlung der Aufwandsentschädigung monatlich.
a) 1. Vorsitzender            Euro 100,00
b) 2. Vorsitzender            Euro 85,00
c) Kassierer                    Euro 90,00
d) Schriftführer                Euro 40,00
e) Beisitzer für die Wasserversorgung (April – Oktober) *             Euro 50,00
f) Beisitzer für Bau          Euro 25,00
g) Beisitzer für Pflegearbeiten / Fachberater                                 Euro 25,00
h) Beisitzer für die Stromversorgung (März – Oktober) *               Euro 15,00
i) Beisitzer Platzwart       Euro 25,00
i) Reinigungskraft Vereinshaus                                                  Euro 15,00

Die mit * gekennzeichneten Beisitzerfunktionen werden in der Regel nur während der Gartensaison (im weiteren Sinne) bzw. nicht in den Wintermonaten ausgeführt. Die Aufwandsentschädigung wird entsprechend nur in den in Klammern aufgeführten Monaten ausgezahlt. Sollte es außerhalb dieses Zeitraums zu einem Einsatz eines entsprechenden Beisitzers kommen, kann der Vorstand beschließen, ihm auch für diesen Monat die Aufwandsentschädigung auszuzahlen.
Sollte ein Vorstandsmitglied oder Beisitzer über mindestens einen Monat hinaus seinen Aufgaben nicht nachkommen, kann der Vorstand beschließen, die Aufwandsentschädigung für den betreffenden Zeitraum zu kürzen oder komplett zu streichen.
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