Fachgerechter Umgang mit Asbest und asbesthaltigen Stoffen

veröffentlicht um 01.06.2017, 06:22 von KGV Zur Sonne   [ aktualisiert: 01.06.2017, 06:23 ]

Liebe Mitglieder,

in einigen Gärten finden sich noch Bauteile aus Asbest. Wir informieren deshalb über bestehende (gesetzliche) Anforderungen im Umgang mit Asbest.
  • Asbest wirkt giftig, krebserzeugend und lungenschädigend.
  • Es besteht ein deutschlandweites Verwendungsverbot sowie ein EU-weites Verbot der Verwendung und des Inverkehrbringens.
  • An bestehenden Bauteilen ist verboten:
    • jede Form der mechanischen Bearbeitung (Bohren, Sägen, Trennen, Schleifen, Brechen o. ä.),
    • Hochdruckreinigung,
    • Beschichtungen aller Art,
    • Abbürsten (Drahtbürsten oder Stahlbesen).
  • Einmal zurückgebaute Asbestelemente dürfen nicht wieder verwendet werden. Dazu gehört auch die Verwendung z. B. als Sichtschutz, die Weitergabe an Dritte und die Lagerung auf der Parzelle.
  • Vorhandene Asbestbauteile dürfen nur noch zurückgebaut und müssen ordnungsgemäß entsorgt werden.
  • Der Rückbau darf grundsätzlich nur von Unternehmen vorgenommen werden, die eine nachgewiesene Fach- und Sachkunde im Umgang mit Asbest besitzen.
  • Die widerrechtliche Verwendung von Asbestprodukten stellt einen Straftatbestand dar, der entsprechend verfolgt werden kann.
Die vorstehenden Informationen stammen aus einem Schreiben der Landesdirektion Leipzig des Freistaates Sachsen. Darin benannte Rechtsgrundlage ist u. a. die Verordnung zum Schutz vor Gefahrenstoffen (GefStoffV).

Bitte gehen Sie mit noch vorhandenen Asbestelementen entsprechend sorgsam um und sorgen Sie für die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.

Ihr Vorstand

Winterarbeiten im Kleingarten

veröffentlicht um 19.12.2016, 02:56 von KGV Zur Sonne   [ aktualisiert: 19.12.2016, 02:56 ]

An schneereichen Wintertagen können unsere Gehölze, Obstbäume und Beerensträucher schon mal von einer dicken Schneeschicht bedeckt sein und wenn dann auch noch Väterchen Frost seine eisige Hand über die Natur legt, kann es passieren, dass Zweige und Äste unter der schweren Last abzubrechen drohen. Dann helfen wir unseren geliebten Pflanzen schon damit, sie hin und wieder ganz vorsichtig (evtl. mit einem kleinen Handbesen) von der Schneelast zu befreien.

Beräumen Sie bitte Ihre Rasenflächen von zu vielen Laubblättern, damit dämmen Sie die Gefahr der Rasenfäulnis ein. Das Laub können Sie gern unter Ihre Hecken, Büsche, Sträucher oder auch auf die Rabatten verteilen. Damit erhält man einen guten Frostschutz im Bodenbereich und viele Nützlinge finden jetzt dort Unterschlupf. 

Wässern Sie (wenn kein Bodenfrost herrscht), Ihre immergrünen Pflanzen, wie z. B. den Rhododendron ausgiebig direkt in den Wurzelballenbereich (nur mit Regenwasser!). Die Trockenschäden bei Versäumnis sieht man nicht gleich. Sie werden erst im nächsten Frühjahr sichtbar. 

Muss ein Obstbaum/Gehölz geschnitten werden, so sollte dies in den Wintermonaten stattfinden. Die Gehölze stehen jetzt in der Winterruhe und es befindet sich kein Saft in den Leitbahnen. Bitte achten Sie darauf, dass kein Frost vorherrscht, da KEINE Überwallung der Wunden stattfindet.

Schenken Sie Ihren Kletterpflanzen ein wenig Beachtung, indem Sie lose herabhängende Äste und Triebe an Spalieren oder Rankgerüsten sicher befestigen, damit sie nicht von den Winterstürmen abgerissen werden. 

Tipp zu unserer beliebten echten Kletter-Weinrebe (Vitis): sie bedarf Ende Februar (nicht bei Frost) eines Rückschnitts um die Hälfte ihres letzten Zuwachses.

Schnitt von Obststräuchern

veröffentlicht um 14.11.2016, 09:55 von KGV Zur Sonne   [ aktualisiert: 14.11.2016, 09:55 ]

Schwarze Johannisbeere

Regelmäßiges Auslichten fördert den Neuaustrieb
Quer wachsende Triebe herausschneiden
Trockene, schwach wachsende & alte Triebe entfernen
Die Blüten werden nur an einjährigen Trieben ausgebildet, deshalb gleich nach der Ernte zurückschneiden!

Weiße, gelbe und rote Johannisbeere

Hier bilden sich die meisten Früchte an den zwei- bis dreijährigen Trieben und werden daher direkt unten an der Basis nach der Ernte abgeschnitten.

Hochstamm-Johannisbeere

Sie werden jedes Jahr im Frühjahr (nicht bei Frost) zurückgeschnitten.

Achtung - Neophyten! Bitte seien Sie aufmerksam!

veröffentlicht um 14.11.2016, 09:36 von KGV Zur Sonne   [ aktualisiert: 14.11.2016, 09:39 ]

Immer häufiger sieht man gebietsfremde Pflanzen in unserer Gartenanlage, darunter invasive Neophyten.

Sie stammen meist aus Nordamerika oder Ostasien und verdrängen durch ihr rasantes bzw. aggressives Wachstum unsere heimischen Kulturpflanzen.

Daneben stellen sie aber auch eine ernstzunehmende Gefahr dar, nicht nur für unsere heimische Flora.

Denn einige von ihnen verursachen gesundheitliche Probleme, darunter Hautausschläge sowie allergische Reaktionen und gelten auch als Auslöser für Asthma (z. B. Ambrosia).

Am unteren Ende dieses Beitrags finden Sie einige der am häufigsten auftretenden Neophyten.

Bitte entfernen Sie diese Pflanzen bei Sichtung aus Ihren Gärten und Pflegestücken! Kompostieren Sie sie nicht, sondern entsorgen Sie sie bitte in Ihrem Hausmüll, um eine weitere Verbreitung effektiv zu vermeiden.

Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung!
https://drive.google.com/file/d/0B0h9Qwv8sHxHcVVIT0N4ZlNTTGs/view?usp=drive_web

Wie pflege ich meinen Weg am Kleingarten richtig?

veröffentlicht um 14.11.2016, 09:14 von KGV Zur Sonne   [ aktualisiert: 14.11.2016, 09:14 ]

  • Gleich zu Beginn der Vegetation Wurzelunkräuter wie den Giersch und die Quecke tief an der Wurzel ausstechen.
  • Samenunkräuter gleich oder kurz nach dem Auflaufen hacken und jäten. Damit unterbindet man schon im Vorfeld, dass diese Unkräuter überhaupt erst Blüten ansetzen und sich aussäen.
  • Regelmäßige Pflegegänge erleichtern den zeitlichen und körperlichen Arbeitsaufwand.
  • Einige Gartenfreunde bevorzugen das regelmäßige Abflammen mit einem Gasbrenner. Bitte erkundigen Sie sich hierzu beim Vorstand.
  • Bitte verzichten Sie weitgehend auf Herbizide - nicht nur weil diese letztlich ins Grundwasser gelangen, sondern auch unsere Nützlinge töten und mitunter sogar auf unseren Gemüsebeeten landen!
  • Das gleiche gilt für Salz und Essig! Man benötigt keine besonderen Kenntnisse, um auch ohne diese Mittel einen gepflegten Weg zu gewährleisten.

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