Wallfahrt 2012

Gemeindewallfahrt Oktober 2012

 

Früh am Morgen ging es los. Der Bus fuhr durch das noch schlafende Rammingen Richtung Autobahn A7, unserem ersten Ziel, der Domstadt Mainz entgegen.

Gegen 10.00 Uhr erreichten wir Mainz. Eine Domführung über die Geschichte und Architektur des ca. 1000 Jahre alten Bauwerks war ein echtes Erlebnis. Unsere Domführerin brachte uns durch nette Erzählungen die spannende Geschichte des Kaiserdoms näher.

Anschließend hatten unsere Wallfahrer die Gelegenheit die Stadt selber noch zu entdecken.

Zum Beispiel die Kirche St. Stefan mit ihren vom Künstler Marc Chagall gestalteten Fenstern, der Karnevalsbrunnen, das Rheinufer und eine nette Altstadt luden zum verweilen ein.

Den zweiten Tag begannen wir mit einem Gottesdienst im Kölner Dom dem drittgrößten Wallfahrtsort nach Jerusalem und Rom. Der Kölner Dom beherbergt den Schrein der Heiligen drei Könige und ist auch sonst ein beeindruckendes Bauwerk, das aber erst im 19 Jahrhundert, nach 500 jährigem Baustopp, in dieser Form fertig gestellt wurde.

Nach interessanter  Dom- und Stadtführung fuhren wir am Nachmittag mit dem Schiff auf dem Rhein und sahen die Stadt nochmals von einer ganz anderen Perspektive.

Der dritte Tag führte uns nach Aachen. Die Stadt war bis zur Erbauung des Aachener Doms vor allem wegen seiner zahlreichen Quellen bekannt, die stark schwefelhaltiges, bis zu 74°C heißes Wasser an die Oberfläche bringen. Rheuma und viele andere Krankheiten sollen geheilt werden können.

Der ursprünglich als Pfalzkapelle Karls des Großen errichtete Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. Er wurde im Jahr 800 vollendet und war rund 400 Jahre der größte frei schwebende  Kuppelbau nördlich der Alpen. Im Dom steht der Schrein mit den Gebeinen Karls des Großen und noch der Marienschrein. Die geschichtsträchtigen Informationen bekamen wir natürlich auch bei einer Führung im Dom noch näher erläutert.

In der Printenbäckerei Klein, wurde uns vom Meister persönlich die Kunst des Printen Backens gezeigt. Erstaunlich ist die Vielfalt der verschiedenen Printen.

Am letzten Tag auf der Heimfahrt besuchten wir noch die Benediktiner Abtei Maria Laach. Beim Besichtigen des Klosters, der Teilnahme am Stundengebet und beim Spaziergang zum Laacher Kratersee waren alle Sinne angesprochen und es war ein besinnlicher Abschluss unserer Wallfahrt.

Dank allen Teilnehmern für das harmonische Miteinander und größten Dank unserem
Herrgott der seine beschützende Hand über uns ausgebreitet hatte.

Text u.Bilder B.Bader

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