Karl-Heinz Haselbauer


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Eis verkaufen ist eine Familientradition!

Dieser Satz ist nicht nur so dahin gesagt. Es ist wirklich so! Wir können bis ins Jahr 1872 zurück schauen. Unsere Familie hat nur eine Leidenschaft, die leckersten Nebensache der Welt, das „Eis verkaufen“.

Bis zum Ersten Weltkrieg hat Frieda Haselbauer eine kleine Schmalzkuchenbäckerei im Lunapark Leipzig (Auensee) betrieben, während Bruder Friedrich Haselbauer sich um den Eisverkauf kümmerte. Während des Krieges wurde der Eisverkauf eingestellt.

Nach Ende des Ersten Weltkrieges übernahmen Helene und Friedrich Haselbauer die Schmalzkuchenbäckerei. In dieser Zeit ließen Sie auch wieder in Eisherstellung aufleben.

Dies wurde bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges erfolgreich weitergeführt.

Während des Zweiten Weltkrieges gab es Probleme mit der Gebäckherstellung, der Verkauf verlief nur über Lebensmittelmarken, unter schwersten Bedingungen wurde trotzdem weiter verkauft.

Der Eis- und Gebäckverkauf wurde erst nach einem Bombenangriff auf Leipzig, wobei der stationäre Eisladen zerstört wurde, unterbrochen.

Im Dezember 1946 / Frühjahr 1947 begannen Helene Haselbauer, Ihr Sohn Heinz und seine Frau Gertrud Haselbauer ein neues Geschäft auf zubauen. Zuerst waren Sie mit einem Wagen unterwegs und verkaufen belegte Brötchen.

1948 war die Eisherstellung auch wieder möglich. 

So eröffnete Helene Haselbauer 1949 wieder ein stationäres Eisgeschäft in Leipzig. Währenddessen fuhren Heinz und seine Frau Gertrud Haselbauer mit dem mobilen Eisgeschäft zum ersten mal nach Dresden zur Vogelwiese, die am Zoo statt fand.

Von da an war Familie Haselbauer in Dresden nicht mehr weg zu denken.

39 Jahre lang, verwöhnte nun unsere Familie die Dresdener mit dem eigens hergestellten Eis. Tägliche Warteschlangen bis zu einer Stunde waren keine Seltenheit.


1987 war ungeplant das letzte Jahr für unsere Familie in Dresden. Nach einem Zwist zwischen Gertrud Haselbauer mit dem damaligen Platzmeister kehrte unsere Familie Dresden den Rücken. Das ist uns nicht leicht gefallen.

Gertrud Haselbauer zog sich aus dem Geschäftsleben zurück und übergab das Geschäft zur Weiterführung an ihren Sohn Karl-Heinz Haselbauer.

Wie sollte es jetzt weiter gehen?  Die Eismaschinen waren alt, der Maschinenbauer war in Rente gegangen, es gab keinen Nachfolger.

Etwas Neues musste aufgebaut werden. Karl- Heinz und seine Frau Sabine Haselbauer, begannen mit dem Verkauf von Zuckerwatte, Süßwaren und Eis. Das „alte Eis“ konnte nicht mehr hergestellt werden, so entschied man sich, Kugeleis zu verkaufen. Wir können guten Gewissens sagen, auch dieses Eis hat seine Fans gefunden.

1993 übernahm unsere Familie die in Dresden bekannte Kinderluftschaukel von Gottfried Hamann, der sich zu Ruhe setzte. Durch die Übernahme der Schaukel, war unsere Familie nach langer Zeit das erste Mal wieder direkt in Dresden.

In dieser Zeit war natürlich die Nachfrage unseres bekannten Eises sehr groß. Nach vielen Nachfragen begannen wir das Zusammenstellen unseres Familienrezeptes. Leider fehlten wenige Zutaten und unser Vorhaben wurde vorerst gestoppt.

Seit 2003 verkauft eine Dresdnerin Ihre Eis- und Waffelprodukte unter dem Markenamen Haselbauer. Sie hat sich den Familiennamen Haselbauer, ohne unser Wissen, als Marke schützen lassen  und besitzt nun die Markenrechte.  

 

Desweiteren liegt das Original Eis-Rezept unserer Familie aus DDR Zeiten immer noch in Familienhand. Wir haben und werden dieses Rezept nicht verkaufen.

 

Nun schwingt die nächste Generation den Eislöffel. Unsere Tochter Heidi Haselbauer hat einen kleinen Laden in Dresden auf der Prager Straße in der "Prager Zeile" (gleich hinter Mc Donalds) gefunden und eröffnet. Sie hat die alte Art der Eisherstellung unsere Familie wieder aufleben lassen und produziert nach alten Rezept unser "Eis wie Sahne".

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!