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Schulprojekt

Projekt: SPOKA = Gesundheitsförderung und Integration durch Karate

 

 

Bei dem Projekt Gesundheitsförderung und Integration mit Karate handelt es sich um ein Integrationsmodell durch Sport. Es ist ein Integrationsprojekt des Verbands der Wiener Karate-Do Vereine, gefördert vom Sportministerium zur Verbesserung der sozialen Voraussetzungen und der Sprachkenntnisse im besonderen Umfeld des Karatesports. Innerhalb von drei Jahren soll hier ein Nachwuchsprojekt umgesetzt werden, dass es uns als Karateverband ermöglicht, Kinder in der Unterstufe sportlich zu begleiten, ihre Integration und Sozialisierung zu fördern und die Möglichkeit einer aktiven und bewegten Freizeitgestaltung zu geben.

Es handelt sich um ein langfristiges Projekt, das während der Schulzeit, an Vormittagen oder Nachmittagen á zwei Betreuungsstunden in der Woche, den Teilnehmer/innen die Möglichkeit bietet, an den Bewegungs-Aktivitäten teilzunehmen. Durch sportpsychologische Betreuung & sozialpädagogische Hilfestellung in Verbindung mit Sprachförderung wird das Projekt SpoKa abgerundet und für die Zielgruppe entsprechend abgestimmt.
 

Ziel des Projektes Gesundheitsförderung und Integration durch Karate
 

Ziel des Projektes ist, den Kindern sportlich und sozial eine gute Grundlage zu geben. Durch die Kombination polysportiver Bewegungsformen und Karateübungen können einerseits die Sprachkenntnisse verbessert und andererseits das sportliche Interesse geweckt werden. Damit soll die seelische und körperliche Gesundheit gestärkt werden. Die Einbindung von Sportvereinen in die Gestaltung des Sportprogramms unterstützt den Einstieg der Kinder in regelmäßige sportliche Aktivitäten und fördert damit die soziale Integration der Kinder und stärkt das Vereinsleben.

Es soll damit ein nicht unwesentlicher Beitrag zur sportlichen Erziehung an der Schule geleistet werden und gleichzeitig eine sinnvolle, inhaltlich interessante Freizeitgestaltung mit Entwicklungsmöglichkeiten auf Vereinsebene, angeboten werden, wodurch eine attraktive Alternative für eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglicht wird. Ziel ist es daher, wichtige soziale Faktoren anzusprechen, wie Teamgeist, Fairness, Verlässlichkeit und Konsequenz. Gleichzeitig werden die körperlichen Werte in Hinblick auf Koordination, Geschicklichkeit, Ausdauer, Beweglichkeit einer Verbesserung zugeführt.

 
Ein ganzheitlicher Förderungsprozess wählt hier einen neuen Zugang: Über die Sportart Karate soll die Integration erleichtert werden. Kindern mit Migrationshintergrund wird die Chance geboten, aktiv ihre Sprachkenntnisse zu verbessern, ihr soziales Umfeld zu erweitern und vor allem den kulturellen Hintergrund kennen zulernen. Sport und Bewegung sind der Impuls für eine Integration in allen Lebensbereichen. Der Sportverein soll hiermit ein Instrument für ein gemeinsames Sporttreiben unterschiedlicher ethnischer Gruppen herangezogen werden.

 

Das Sportministerium hat das Projekt „SpoKa“  genehmigt und finanziell ermöglicht.

Nur durch die Zusammenarbeit mit den Direktorinnen, LehrerInnen und der MA 51 ist das Projekt SpoKa möglich und wird von den Kindern sehr positiv angenommen.

Es kamen auch sehr viele positive Rückmeldungen von den Lehrerinnen. Es konnten Konzentration- und Leistungssteigerungen bei den Kindern festgestellt werden. Auch im Sprachbereich konnten schon Verbesserungen erkannt werden.
Die Nachhaltigkeit dieses Projekts ist durch den Zugang zu den Karate-Vereinen feststellbar. Ein Wiener Schüler U 10 aus  der Ukraine wurde bereits Wiener Landesmeister.