Konzept


1. Rahmenbedingungen

Ich biete liebevolle und individuelle Betreuung für Kinder von 1 bis 3 Jahren. Unsere Gruppe besteht aus maximal 5 Kindern. Es wird rundum für viel Spaß mit Spielen, Singen, Tanzen, frischer Luft und natürlich mit liebevoller Zuwendung gesorgt.


Die Betreuung findet statt in den Räumen der Kalbacher Strolche in Frankfurt Kalbach, direkt am Käthcheslachpark.

Wir wohnen in einem Reihenhaus mit 140 m² Wohnfläche. Ein kleiner Garten mit Sandkiste, Rutsche, kleiner Wippe, Rutschautos und vielem mehr ist vorhanden.

 

Im Vorgarten ziehen wir Gemüse und Obst in Kübeln auf, so haben wir unseren eigenen kleinen Naschgarten.

 

Das gesamte Erdgeschoß steht mit ca. 50 m² für die Kinder zur Verfügung und bietet somit viel Platz für Bewegung und Spiel.

 

Wetterabhängig machen wir Ausflüge in die Natur und auf Spielplätze in der Umgebung oder wir spielen im Garten. Im Sommer füllen wir das Planschbecken, was für viel Spaß und Abkühlung sorgt.

 

Meine Betreuungszeiten sind montags bis freitags von 08:00 – 15:00 Uhr

 2. Formen der pädagogischen Arbeit

Ein strukturierter, immer wieder kehrender Tagesablauf mit klaren Regeln sorgt bei den Kindern für Vertrauen und macht den Tag vorhersehbar. Dies vermittelt ihnen Sicherheit.

Teil dieser Struktur ist das tägliche Morgen-Begrüßungslied und das Abschiedslied. Dieses Ritual erleichtert den Kindern das Ankommen und das sich Verabschieden aus der Kindertagespflege.

Einen hohen Stellenwert in meiner pädagogischen Arbeit hat das Freispiel. Kinder haben von Geburt an den Drang zu lernen, sich zu bilden und ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern. Sie begreifen die Welt, indem sie forschen und ausprobieren. Sie suchen Antworten auf ihre Fragen. Sie machen Erfahrungen und bilden daraus eigene Theorien, die sie dann wiederum in der Praxis austesten. Dieses Verhalten bringen die Kinder mit auf die Welt, sie müssen hierzu nicht von den Erwachsenen angehalten werden. Daher spricht man von Selbstbildung des Kindes.

Täglich plane ich wetterabhängig Aktivitäten im Freien. Dies kann der Besuch von Spielplätzen, Spielen im Garten, oder das gemeinsame Erkunden der Umgebung auf Spaziergängen durch den Park sein. (Enten füttern, Blätter und Kastanien sammeln, Regenwürmer zählen und retten, Pusteblumen pusten). Bei schlechtem Wetter gemeinsames Spielen, Malen, Lesen, Puzzeln etc., je nach Entwicklungsstand der Kinder.

Gemeinsam wird unser Naschgarten angezogen, gepflegt und abgeerntet. Geerntete Früchte dürfen sofort gegessen werden. Dies fördert das Verständnis für die Herkunft und die Vielfalt von Obst und Gemüse. Die Kinder werden an die gesunde Ernährung spielerisch herangeführt. Plötzlich ist Gemüse wirklich lecker!

Für jedes Kind fertige ich ein Portfolio an, welches am Ende der Betreuungszeit an die Eltern ausgehändigt wird. In dieser Arbeit beobachte ich die Kinder und dokumentiere Entwicklungsschritte, Erlebnisse und schöne Besonderheiten über das Kind. Das Portfolio ist, neben einer wirklich schönen Erinnerung für Kind und Eltern, auch ein Weg die individuelle Entwicklung von Sprache, Motorik, Sozialkompetenz und allgemeiner Entwicklung des Kindes aufzuzeigen.


3. Ziele der pädagogischen Arbeit

Erstes und wichtigstes Ziel meiner Arbeit mit den Kindern ist es, dass sie sich bei mir erwünscht, sicher und geborgen fühlen. Das individuelle Eingehen auf die Bedürfnisse und Interessen jedes Kindes, auch abhängig von seinem jeweiligen Entwicklungsstand ist für mich von großer Bedeutung

Innerhalb der altersmäßig gefächerten Gruppe möchte ich durch gemeinsame Aktivitäten jedem Kind Anregungen bieten, neue Erfahrungen zu sammeln sowie vorhandene zu erweitern und somit auch die Sozialkompetenz der Kinder fördern.

Im Detail:

  • Respektvoller Umgang mit den Kindern, sowie der Kinder untereinander
  • Individuelle Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen

  • Förderung der Selbständigkeit und des Selbstvertrauens des Kindes durch Lob und Ermutigung (z.B. eigenständiges An- und Ausziehen der Schuhe und Jacken)

  • Förderung des eigenständigen Essens. (Jüngere Kinder lernen und werden von den älteren Kindern animiert.)

  • Unterstützung in der Sauberkeitserziehung angepasst am Entwicklungstand des Kindes

  • Förderung des Verständnisses für Tiere und Natur auf unseren Ausflügen im Park.

  • Wo kommen denn die Tomaten her? Einbeziehung der Kinder in Aussaat, Aufzucht und Ernte von Obst und Gemüse in unserem kleinen Naschgarten.

  4. Tagesablauf
 

Ab 08:00            Bringzeit

08::00 - 09:30  Begrüßungslied, anschließendes Freispiel

09:30  -               Vormittagssnack (bei gutem Wetter eingepackt für Unterwegs)

09:30  - 11:00    Ausflüge auf Spielplätze, Erkundung der Umgebung.

11:00  - 11:30     Aufräumen, Waschen, Tisch decken.

11:30  - 12:00     Mittagessen.

12:00  - 14:00    Mittagsschlaf. Die Kinder werden spätestens um 14:30 Uhr geweckt.

14:00  - 14:45    Ruhiges Spielen (Vorlesen, Kuscheln). Wickeln, Anziehen.

14:45  - 15:00    Gemeinsames Aufräumen und Abschiedslied.

14:45  - 15:00    Abholzeit.

 

5. Ernährung

Ich lege Wert auf das Heranführen an eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Dazu biete ich den Kindern täglich Obst und Gemüse (teilweise aus dem eigenen Naschgarten) als begleitenden Snack an.

Während der Betreuungszeit von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr biete ich folgende Mahlzeiten an:

  • Vormittagssnack

  • Mittag

  • Nachmittagssnack (bei Bedarf)

Ich achte darauf, dass der Speiseplan eine ausgewogene Abwechslung der verschiedenen Nahrungsmittel beinhaltet (Nudeln, Kartoffeln, Reis, Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch usw.) Die Mahlzeiten werden frisch zubereitet. Dazu wird über den ganzen Tag Wasser oder ungesüßter Tee zum Trinken angeboten.

6. Zusammenarbeit mit den Eltern

Um die Bedürfnisse des Kindes zu erfüllen und die Erwartungen der Eltern umzusetzen ist eine enge und offene Zusammenarbeit mit den Eltern während der gesamten Betreuungszeit sehr wichtig. Vieles kann sicher schon in der Zeit der Eingewöhnungsphase besprochen werden, im Laufe der Betreuung kommen stets neue Aspekte hinzu.

Darum ist mir großes Vertrauen in meine Person und meine Tätigkeit wichtig. Mir liegt sehr viel daran, dass man sofort über alle das Kind betreffenden Belange offen und ehrlich redet. Auch negative Dinge aller Art sollten dabei unbedingt zur Sprache kommen. Wir sollten uns als „Team“ verstehen, welches sich gemeinsam ausschließlich das Wohl des Kindes als Ziel setzt.

Selbstverständlich erwarte ich als Tagesmutter die Einhaltung von Absprachen wie der vereinbarten Bring- und Abholzeiten. Genauso wie auch ich alle vereinbarten Absprachen einhalten werde.