GESCHICHTE DES KAFFEES

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GESCHICHTE DES KAFFEES

 

Die Bekanntesten 

Espresso – bei Espresso handelt es sich um schwarzen Kaffee, die Kaffeebohnen wurden dunkel geröstet

Mokka – bei einem Mokka ist die Basis ein Espresso, welcher zu gleichen Teilen mit Milch und Kakao in einem hohen Glas verlängert wird

Café Latte – dabei handelt es sich um einen doppelten Espresso mit gekochter Milch und Milchschaum

Cappuccino – dabei handelt es sich um ein Drittel Espresso, ein Drittel gekochte Milch und ein Drittel Milchschaum; manchmal wird beim Cappuccino noch extra Schlagobers dazu gegeben

Fiaker – ist ein schwarzer Kaffee im Wasserglas serviert, mit Kirschwasser oder Rum und einer Kirsche verfeinert

Kapuziner – ist ein Mokka mit einigen Tropfen Obers verfeinert

Türkischer Kaffee – ist feinstgemahlener Kaffee mit Zucker und Wasser in einem Kupfer- oder Messingkännchen aufgekocht und wird mit samt dem Kaffeesatz serviert
Melange – ist ein Teil Kaffee mit der doppelten Menge an Wasser, welcher mit heißer Milch serviert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Zusammensetzung des Kaffeepreises

 44,9% Steuern, Zölle, Frachtkosten
 23,7% Einzelhandel
 17,8% Händler und Röster
 8,5% Plantagenbesitzer
 5,1% Löhne der Arbeiter

 

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Seit wann wird er getrunken? 

Doch wie und wann wurde dieser Wundertrunk, der für uns heute nicht mehr wegdenkbar ist, entdeckt? – So wie viele große Entdeckungen ist auch die des Kaffees durch einen Zufall entstanden. Eine Legende besagt, dass im 9.Jhd.n.Ch. von Mönchen in Äthopien der Kaffee gefunden worden sein soll. Die Mönche sollen sich über das plötzliche, merkwürdige Verhalten ihrer Ziegen gewundert haben. Diese meckerten nun nämlich bis tief in die Nacht hinein, anstatt wie üblich zu schlafen. An der Grasstelle der Tiere entdeckten die Mönche daraufhin einen großen Beerenstrauch. Sie trockneten die Beeren, zermahlen sie zu Pulver und übergossen sie mit heißem Wasser, um dieses Gemisch zu trinken. Von nun an konnten auch die Mönche bis spät in die Nacht beten und verspürten kaum noch ein Schlafbedürfnis – der Siegeszug des Kaffees hatte begonnen.

Über Sklavenhändler gelangte der Kaffee zunächst im 14.Jhd. nach Arabien. Mit der Macht der arabischen Staaten verbreitete sich auch das Röstgetränk immer weiter in die Welt hinein: Über verschiedene asiatische Länder breitete sich die Popularität des Kaffees schließlich nach Europa aus: Italien war das erste Land unseres Kontinents, das vom Kaffee erfuhr. Ab 1645 eröffneten in Europa in verschiedenen Metropolen Kaffeehäuser, das erste davon in Venedig. Zuvor hatte es nur ein einziges europäisches Kaffeehaus gegeben – in Istanbul. Jene Kaffeehäuser entwickelten sich zu äußerst beliebten Treffpunkten für verschiedene Menschen. Hier wurde zudem über wichtige kulturelle Themen wie Kunst, Musik und Literatur diskutiert. Seitdem sind die Cafés und Kaffeehäuser nicht nur gern besuchte Orte, sondern auch ein Teil der Kultur.

Informationen über Kaffee

Kaffee hat sich zum bekanntesten und beliebtesten Getränk Europas und den USA gemausert und ist zusätzlich Menschen auf der ganzen Welt ein wichtiger Begriff. Die ungeheure Popularität des schwarzbraunen Heißgetränks ist schier unbegreiflich. Doch wer einmal dem Kaffee verfallen ist, der kann sich denken, warum der Kaffee in den verschiedensten Ländern weltweit ein wichtiges Stück Kulturgeschichte geschrieben hat.

Unzählige „Kaffeesüchtige“ benötigen jeden Morgen mindestens eine Tasse des koffeinhaltigen Wachmachers, ansonsten mögen sie gar nicht erst aufstehen. Kaffee wird zum Frühstück, zum Mittag, in den Pausen, zwischendurch und natürlich auch zum Kuchen genossen. Die Tischrunde aus Kollegen, Freunden, Familie oder Tratschtanten wird noch geselliger, wenn dabei jeder seinen Kaffee schlürft. Auch die Kaffeehäuser oder heutigen Cafés sind wichtige Bestandteile des Kaffeekults. Hier kommen Menschen zusammen, um mittlerweile neben gewöhnlichem Kaffee auch ausgefallene Kaffeespezialitäten, Kuchen, Gebäck oder gar ein ganzes Essen zu sich zu nehmen und „ganz nebenbei“ zwischenmenschliche Kontakte zu pflegen. Im gemütlichen Café treffen sich Freunde, werden neue Bekanntschaften geschlossen oder erste Dates veranstaltet. So fängt bei einem gewöhnlichen oder außergewöhnlichen Kaffee vielleicht sogar so manche große Liebe an...

Kaffee Sorten und Arten

Ebenso wie beim Tee verhält es sich mit Kaffee, weltweit wird weit mehr Kaffee als Wasser getrunken. Deshalb hat sich die Kaffeeindustrie auf die Bedürfnisse der Kaffeetrinker eingestellt und mittlerweile gibt es sehr viele verschiedene Sorten und Variationen von Kaffee. Wie auch beim Tee werde ich hier nur die bekanntesten Kaffeesorten vorstellen.
Nicht die Anbieter wie zum Beispiel Dallmayr oder Meinl machen den Kaffee aus, sondern der Anbau und jede einzelne Bohnensorte.

Die Kaffeeerzeuger sind es aber dann, die dem Kaffee seinen letzten Schliff verpassen. Die wichtigsten Produktionsländer von Kaffee sind Nord-, Mittel- und Südamerika, Afrika, Asien und Ozeanien.

Es gibt drei verschiedene Sorten von Kaffee, diese sind wie folgt:

Arabica, Robusta und Robusta/Arabica gemischt.

Wie der Kaffee genussfertig wird:

Zuerst kauft der Röster seinen Rohkaffee vom Rohkaffeehandel. Danach wird der Kaffee geröstet und kommt in den Handel. Im Handel gibt es den Kaffee als ganze Bohne oder bereits gemahlen. Mittels verschiedener Zubereitungsarten, zum Beispiel in Form einer Kaffee- oder Espressomaschine wird der Kaffee mit heißem Wasser aufgebrüht und ist somit genussfertig.

 

Kaffee und Gesundheit 

Genau wie bei anderen Genussmitteln ist auch die Diskussion um Kaffee und seine Wirkung auf unsere Gesundheit ständig ein Thema. Aber gerade beim Kaffee scheiden sich die Geister: Während Forschungen am einen Tag belegen, dass er der Gesundheit explizit Schaden zufügt, schreibt die Presse am nächsten Tag das Gegenteil. Fakt ist jedoch, dass mittlerweile viele positive Wirkungen des Kaffees auf unseren Organismus bekannt sind und dass sich einige angebliche negativen Folgen des Kaffeekonsums nicht belegen lassen. Man kann also davon ausgehen, dass ein Kaffeegenuss in Maßen der Gesundheit auf keinen Fall schadet und ihr eventuell sogar zuträglich ist.

Ein positiver Effekt des Kaffeegenusses ist auf jeden Fall allen Kaffeetrinkern bekannt: Seine aufmunternde Wirkung. Das Koffein im Kaffee macht uns wach und fördert die Konzentration. Wir fühlen uns fit und gestärkt. Sogar eine leicht antidepressive Wirkung ist zu verzeichnen. In kleinen Schlucken über einen längeren Zeitraum getrunken sollen sich diese Effekte sogar noch verstärken. Darüber hinaus kurbelt das Koffein auch den Stoffwechsel an und fördert ebenfalls den Kalorienverbrauch.

Während ältere Studien versucht haben, den Ruf des Kaffees durch angebliche hohe Krankheitsrisiken für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Kaffeetrinkern zu ruinieren, sprechen sich neuere Untersuchungen immer häufiger für eine gesundheitsfördernde Wirkung aus. Bei hohem Kaffeekonsum kann sich das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, sogar um bis zur Hälfte reduzieren. Auch sind Kaffeegenießer anscheinend weniger anfällig für Gallensteine und Nierenkrankheiten. Die Röststoffe im Kaffee wirken zudem als Antioxidantien, die wiederum eine gute Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. Die Antioxidantien fangen schädliche freie Radikale ein, die ansonsten z.B. Krebs verursachen können.

Ebenfalls konnte das Gerücht, dass Kaffee dem Körper schädlich viel Wasser entziehe, außer Kraft gesetzt werden. Zumindest, wer regelmäßig Kaffee konsumiert, wird immun gegen den harntreibenden Effekt des Koffeins. Somit können alle Gewohnheitskaffeetrinker den Kaffee beruhigt zu ihrem Gesamtgetränkeverbrauch, genau wie Wasser, Schorlen und Tee, zählen.

Im Gespräch ist neben all diesen erfreulichen Auswirkungen des leckeren Muntermachers auch noch eine parkinsonhemmende Wirkung, sowie eine Reduzierung des Risikos, an chronischen Leberkrankheiten zu erkranken. Ebenso kann der Ausbruch der Alzheimerkrankheit durch den Kaffeekonsum verzögert oder gar verhindert werden. Gemunkelt wird weiterhin über eine potenz- und luststeigernde Wirkung nach dem Kaffeegenuss, welche jedoch nicht bewiesen werden konnte.

Diese Auflistung zeigt auf alle Fälle, dass die bisher nachgewiesenen gesundheitsfördernden Aspekte des Kaffees gegenüber den negativen Gerüchten überwiegen. So kann man seine tägliche Kaffeeration bedenkenlos genießen!

 

Herstellung 

Ursprünglich waren Kaffeepflanzen in Afrika und Arabien verbreitet, jedoch ist es gelungen, „künstliche“ Kaffeeplantagen anzulegen. Besonders gut gedeiht die Kaffeepflanze in fruchtbaren Tropenregionen, auf Vulkaninseln sowie im Schutz von vorgelagerten Gebirgszügen. Dabei sind die Umweltbedingungen – das Klima, der Boden und die Lage – maßgeblich entscheidend für späteren Geschmack und Qualität des Kaffees.

Geerntet werden schließlich die Kaffeefrüchte, auch Kaffeekirschen genannt, in denen sich die kleinen wertvollen Bohnen verstecken. Mit großer Vorsichtigkeit löst man die Böhnchen aus den Kirschen. Dazu gibt es verschiedene bewährte Methoden. Die darauf folgende Fermentation ist wichtig für das typische Kaffeearoma. Anschließend werden die Bohnen gewaschen und in der Sonne getrocknet.

Nach diesem Prozess werden die schlechten Bohnen aussortiert, denn nur die Besten werden zum Export freigegeben. In Bohnenform kommt der Kaffee also zu uns nach Deutschland oder in alle möglichen anderen Länder auf der ganzen Welt. Im Verkaufsland des Kaffees wird dieser weiterverarbeitet. Die Röstung macht aus dem Rohkaffee erst die Grundlage für ein hocharomatisches Heißgetränk. Bei diesem Vorgang werden in einer chemischen Kettenreaktion die ca. 1.000 Aromastoffe der Bohnen freigesetzt. Nach der Röstung wird der Kaffee fein gemahlen und direkt luftdicht verpackt.

 

Wirtschaftliche Bedeutung 

Auch wenn es in Deutschland keine Kaffeeplantagen gibt und wir also nicht am Kaffeeexport verdienen können, ist die wirtschaftliche Bedeutsamkeit von Kaffee doch sehr beeindruckend. Nach Erdöl ist Kaffee das zweitwichtigste Handelsprodukt weltweit. Und immerhin durch die Kaffeesteuer werden die deutschen Staatskassen prall gefüllt.

In 80 Ländern auf der ganzen Welt gibt es Kaffeeplantagen, die meisten davon liegen am fruchtbaren Land um den Äquator. Jedoch machen nur 10 dieser Länder fast 80% der Gesamtkaffeeernte aus. Der ungeschlagene größte Kaffeeproduzent ist noch immer Brasilien, allerdings wird hier ein Drittel der Ernte im eigenen Land verbraucht.

Auch Vietnam, Indonesien und Kolumbien stehen weit vorne auf der Liste der großen Kaffeeproduzenten. Kolumbien hat zudem den Ruf, besonders hochwertigen und schmackhaften Kaffee zu exportieren.

Zu den größten Abnehmern von Kaffeebohnen zählen – unverwunderlich – die USA, Deutschland, Frankreich, Italien und auch Japan.