KÄRNTNER HÖHLENRETTUNG LANDESVERBAND

Karolingerstraße 5/1 | A-9063 Maria Saal/Karnburg | ktn.hoehlenrettung@utanet.at | ZVR 453033251
 

Die Kärntner Höhlenrettung ist eine eigenständige Organisation, organisiert als Verein, und im Kärntner Rettungsförderungsgesetz verankert. Dementsprechend ist sie den anderen besonderen Rettungsdiensten wie Bergrettung, Wasserrettung und Rettungshundebrigade gleichgestellt.

 

Die Alarmierung erfolgt über die Kärntner Landes- Alarm- und Warnzentrale (LAWZ) innerhalb von Kärnten über die Rufnummer 130 oder direkt über die Landesleitung.

 

Die Kärntner Höhlenrettung ist aufgeteilt in zwei Einsatzstellen, die Einsatzstelle Klagenfurt für den Bereich Unterkärnten und die Einsatzstelle Villach für den Bereich Oberkärnten. In den Einsatzstellen sind Höhlenforscher aus den Mitgliedsvereinen integriert. So ist es möglich schnell zu reagieren sowie auf das Wissen der örtlichen Vereine zugreifen. Derzeit sind in beiden Einsatzstellen gesamt 30 Höhlenretter und Anwärter tätig.

Die Schulung der aktiven Höhlenforscher und Anwärter im Rahmen der Kärntner Höhlenrettung ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Sicherheit bei den Höhlenbefahrungen und zur Vermeidung von Unfällen.

 

Die Mitgliedsvereine der Kärntner Höhlenrettung sind die Fachgruppe für Karst- und Höhlenkunde im Naturwissenschaftlichen Verein für Kärnten, der Verein für Höhlenrettung und Höhlenkunde Villach sowie der Landesverein für Höhlenkunde Villach.

 

Es werden jährlich mehrere Übungen Obertag sowie Knotenübungen während der Vereinszusammenkünfte durchgeführt. Die erworbenen Fähigkeiten werden dann in den  Übungen der Einsatzstellen unter Tag angewendet. Für die Rettung unter Tag sind spezielle Techniken, Materialien und Tragen notwendig. Neben Nässe und Kälte wirken auf Retter auch die Dunkelheit und die teilweise engen Platzverhältnisse ein.
 
Trage auf Seilbahn – Landesübung Kärnten 2010 Klondike Höhlensystem
 
 

Einmal im Jahr findet eine Kärntner Höhlenrettungsübung statt, wo alle Einsatzstellen teilnehmen. Die Teilnahme an der Kärntner Höhlenrettungsübung innerhalb einer Zweijahresfrist ist Pflicht für jeden Höhlenretter.

Mit den anderen Rettungsorganisationen wird im Rahmen der Bezirkskatastrophenschutzübungen zusammengearbeitet, es werden auch gemeinsame Übungen veranstaltet.

 

Alle zwei bis drei Jahre muss jeder Höhlenretter einen speziellen Erste-Hilfe Kurs besuchen, denn die richtige Erstbehandlung kann Leben retten. Dabei werden die Retter speziell auf Behandlung von Brüchen (Schienung) und Wunden sowie auf Vorbereitung der Verletzten zum Transport geschult. 

 
 
Die Mitarbeit in der Kärntner Höhlenrettung ist für alle Retter ehrenamtlich und unentgeltlich.
 
 
Weitere Informationen über den Bundesverband der Österreichischen Höhlenrettung finden sie unter www.oehr.at.
 
 
  Ablassen des Verletzten – Bezirkskatastophenschutzübung 2006 Obir-Höhle