28.05.2014 Tipps und Tricks zum Umgang mit Komplexität

Update 05.06.2014: Die Folien zum Vortrag können hier heruntergeladen werden (Registrierung erforderlich)

Viele Software Projekte leiden darunter, dass die ursprünglich angedachte Architektur nach einigen Iterationen nicht mehr mit der Implementierungswirklichkeit übereinstimmt. Unbemerkt vom Software Architekten ist die Struktur der Software erodiert, sodass die Wartung und Weiterentwicklung zunehmend schwieriger wird.
Die Ursachen für Software-Entropie sind vielfältig und das Ausmaß lässt sich nicht nur durch unser Bauchgefühl bestimmen: Besonderen Einfluss auf die Struktur haben Software-Zyklen, die Verständlichkeit, Wiederverwendung, Erweiterbarkeit, Testen und die Organisation von Teams negativ beeinflussen. Diese Zyklen haben die Tendenz wie ein Geschwür zu wachsen und werden als Spaghetti-Code wahrgenommen.
Auf Makro-Ebene hilft eine Logische Architektur, diese Komplexität zu bekämpfen, auf Mikro-Ebene die Überwachung von Metriken wie z.B. zyklomatische Komplexität.
Zur Erhaltung der Struktur muss die Architektur mit den geeigneten Werkzeugen, durch Organisation und Entwicklungs-Methodik überwacht werden. 

Ingmar Kellner hat Elektrotechnik in Deutschland und England studiert und entwickelt seit 13 Jahren Software. In seinen 8 Jahren bei der Siemens AG, Corporate Technology hat er das Leben als Entwickler, Berater und Architekt in großen und kleinen Projekten kennengelernt. 2011 wechselte er zur hello2morrow GmbH und programmiert nun Werkzeuge zur Unterstützung von SoftwareArchitekten. 

Der JUGF-Stammtisch findet am 28.05.2014 ab 18:30 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek statt.

Nach der Veranstaltung treffen wir uns wie immer noch zum Stammtisch bei Essen & Trinken in der Apfelweinwirtschaft Frank, reserviert ist ab 20:30.

Anfahrt zur Deutschen Nationalbibliothek
  • ÖPV: Mit U5 direkt vom HBF (oder Konstablerwache). Auf dem Ring mit Bus 32.
  • Fahrrad-Ständer vor dem Gebäude.
  • PKW: Tiefgarage, kostenpflichtig, bis 22:15 geöffnet

Anmelden könnt ihr euch wie immer mit Doodle.

Deutsche Nationalbibliothek


Comments