25.02.2015 Architekturanalysen für Migration und Weiterentwicklung: Wie Sie Ihr Altsystem wieder auf Spur bringen

Steigende Kosten für Wartung und Weiterentwicklung von Bestandssoftware machen Refactorings und Migration zu neuen Technologien attraktiv. Komplette Neuentwicklungen sind teuer, deshalb ist eine Zerlegung in Teilsysteme und anschließende schrittweise Migration besser geeignet. Ist die Software nicht schon modular entwickelt, ist der für die Zerlegung notwendige Aufwand im Vorfeld kaum abschätzbar. Hier helfen wir mit UML Lab. 

UML Lab importiert den Source Code in ein UML Modell. Der Anwender fasst logisch zusammengehörende Klassen und Pakete als UML Komponenten zusammen. Die automatische Analyse identifiziert Abhängigkeiten zwischen den Komponenten, die einzeln ausgewertet sowie schrittweise behoben werden können. Das Modell wird dabei stets automatisch aktualisiert und Alternativen können hierbei betrachtet werden. Insbesondere monolithische Software kann auf diese Weise zukunftsfähig in Komponenten zerlegt werden, um die anschließende Weiterentwicklung auf ein zukunftsfähiges Fundament zu setzen. 

In der Session stelle ich das Prinzip vor und führe es in einer Live Demo vor. Die Session richtet sich an Software Architekten, Entwickler und Projektleiter, die (Leidens-) Erfahrungen mit gewachsenen IT legacy Systemen haben. 

Manuel Bork (Dipl.-Inf.) ist als Produkt Manager für die Yatta Solutions GmbH tätig. Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit Round-Trip-Engineering, insbesondere dem werkzeuggestützten Reverse Engineering von Legacy Code. Er ist Eclipse-Committer in den Eclipse Open Source Projekten Xpand und "Mylyn Model Focusing Tools" (MFT), Autor mehrerer Fachveröffentlichungen und referiert auf verschiedenen Fachkonferenzen zum Themenkomplex agiler Modellierung.  

Der JUGF-Stammtisch findet am 25.02.2015 ab 18:30 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek statt.

Nach der Veranstaltung treffen wir uns wie immer noch zum Stammtisch bei Essen & Trinken in der Apfelweinwirtschaft Frank, reserviert ist ab 20:30.

Anfahrt zur Deutschen Nationalbibliothek
  • ÖPV: Mit U5 direkt vom HBF (oder Konstablerwache). Auf dem Ring mit Bus 32.
  • Fahrrad-Ständer vor dem Gebäude.
  • PKW: Tiefgarage, kostenpflichtig, bis 22:15 geöffnet
ACHTUNG: Die U5-Haltestelle "Nibelungenallee/DNB" wird wieder angefahren. Die Eckenheimer Landstraße ist aber in diesem Bereich für die Richtung Innenstadt immer noch gesperrt. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt daher noch immer allein über die Cronstetten-Straße.

Anmelden könnt ihr euch wie immer mit Doodle.

Deutsche Nationalbibliothek


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