21.12.2016 Ein Geduldsspiel! Das 1000-Module-Puzzle für Entwickler - Das neue Modulsystem Jigsaw in Java 9

Update 29.12.: Folien zum Vortrag hängen der Seite an.

Mit Java 9 kommt das lange angekündigte Modulsystem Jigsaw. Jigsaw ist eine grundlegende Strukturänderung von Java-Plattform und -Sprache, mit deren Auswirkungen man sich möglichst früh beschäftigen sollte. Eine erste Jigsaw-Version im September 2015 hatte für so viele Diskussionen gesorgt, dass Java9-Roadmap und Feature-Freeze um ein halbes Jahr auf 2017 verschoben wurden.
 
In diesem Vortrag erläutern wir Grundlagen von Jigsaw. Wir zeigen Motive und Ziele für die Einführung eines Modulsystems.
Anhand von Code-Beispielen erläutern wir, wie das Modulsystem aussieht und welche wichtigen Designentscheidungen getroffen wurden:
* Warum braucht Java überhaupt ein Modulsystem? Was will man erreichen? Wie profitieren Entwickler davon?
* Was ist ein Modul? Wie definiere ich Module und Abhängigkeiten? Welche Sichtbarkeiten gibt es zwischen Modulen?
* Module sind sowohl Compiler-Erweiterung als auch Teil des Laufzeitsystems. Wie wirkt sich das aus?
* Wie vertragen sich Module mit generischen Ansätzen wie Reflection oder Callbacks, auf denen eine Reihe bekannter Frameworks basieren?
* Welche anderen Konstrukte gibt es (Beispiel: Services)?
* Wie sehen Tools aus? IDE? Build/Dependency-Management?
 
Frühere Java-Versionen waren immer abwärtskompatibel. Jigsaw ist eine tiefgreifende strukturelle Veränderung:
* Wie geht man mit externen Bibliotheken um?
* Welche Ansätze gibt es zu Migrationspfaden sowie zu Architektur und Design?

Martin Lehmann (martin.lehmann@accso.de) ist als Cheftechnologe und Softwarearchitekt bei der Accso – Accelerated Solutions GmbH tätig. Seit Ende der 90er-Jahre arbeitet er als Softwareentwickler und -architekt in Softwareentwicklungsprojekten für Kunden verschiedener Branchen. Seit den Zeiten von Java 1.0 beschäftigt er sich mit Java als Programmiersprache und als Ökosystem.
 
Dr. Rüdiger Grammes (ruediger.grammes@accso.de) ist als Principal bei der Accso – Accelerated Solutions GmbH und dort als Softwarearchitekt in verschiedenen Projekten unterwegs.

Dr. Kristine Schaal (kristine.schaal@accso.de ) ist als Softwarearchitektin bei der Accso - Accelerated Solutions GmbH tätig. Sie arbeitet seit fast 20 Jahren in der Softwareentwicklung und ist in Projekten der Individualentwicklung für Kunden verschiedener Branchen unterwegs, technisch überwiegend im Java-Umfeld.

Der JUGF-Stammtisch findet am 21.12.2016 ab 18:30 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek statt.

Nach der Veranstaltung treffen wir uns wie immer noch zum Stammtisch bei Essen & Trinken in der Apfelweinwirtschaft Frank, reserviert ist ab 20:30.

Anfahrt zur Deutschen Nationalbibliothek
  • ÖPV: Mit U5 direkt vom HBF (oder Konstablerwache). Auf dem Ring mit Bus 32.
  • Fahrrad-Ständer vor dem Gebäude.
  • PKW: Tiefgarage, kostenpflichtig, bis 22:15 geöffnet

Anmelden könnt ihr euch wie immer mit Doodle.

Deutsche Nationalbibliothek


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Alexander Culum,
29.12.2016, 11:28
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