30.11.2011 Einführung in die Entwicklung mit Grails und der SpringSource Tool Suite

Wichtig: Wenn Internetzugang gewünscht, bitte unbedingt vorher bei der Deutschen Nationalbibliothek registrieren und mir (alexander.culum@web.de) die bei der Anmeldung verwendete Mailadresse schicken.

Grails ist ein moderner Web-Application Stack, welcher Groovy nutzt, um die einzelnen Komponenten auf elegante Weise zusammenzusetzen. Das Framework basiert auf bewährten Technologien wie Spring, Hibernate und Sitemesh. Es setzt stark auf Konzepte wie DRY und CoC ohne den Nutzer in seinen Möglichkeiten einzuschränken. So ist es etwa möglich JPA-Entities, Java, Scala oder gar eine der NoSQL-DBs als Datenspeicher zu verwenden. Insbesondere die verwendete Plug-In-Architektur ermöglicht es auf einfache Weise nahezu jede Komponente zu ersetzten und die Funktionalitäten des Stack zu erweitern.

In einem einführenden Vortrag wird es darum gehen, einen Überblick über das Grails Framework zu schaffen. Wir werden sowohl den Stack selbst als auch die Struktur eines Grails-Projekts sehen. Hierbei werden auch die zentralen Funktionalitäten wie GORM, das Plug-In-System, das integrierte Staging und die erstklassige Testunterstützung vorgestellt.

Nach einer kurzen Pause werden wir folgend in einem Workshop selbst Hand anlegen. In einer Session mit Live-Coding und Hands-On wollen wir Teile der JUGF-Seite umsetzen und diese um interessante Funktionen erweitern. 

Beim Vortrag und anschließendem Workshop wird voraussichtlich die Version 2.0 des Grails-Frameworks Verwendung finden, welches bis dahin fertiggestellt sein sollte. Im Workshop wird trotz einer Vielzahl von Alternativen die auf Eclipse basierende SpringSource Tool Suite vorgestellt und zum Einsatz kommen - da sie kostenlos erhältlich ist und die Mehrheit Eclipse-Kenntnisse besitzt. 

Konstantinos Kostarellis ist Software Architekt bei einem der größten Maklerpools Deutschlands, wo er zuständig für die Migration des Bestandführungssystems, unter Zuhilfenahme des Grails Frameworks, ist. Zuvor war er bei einem IT-Dienstleister als IT-Consultant beschäftigt, wo er als PL in einer Vielzahl von Kunden-Projekten aus dem Enterprise-Java-Umwelt (EE, Seam, Spring, RCP) als Entwickler, Trainer, Coach und Anwendungsarchitekt tätig war. Parallel beschäftigt er sich seit 2008 mit dem Grails Framework. Seine Schwerpunkte liegen hauptsächlich im Bereich Prozessoptimierung (CI, QA, Metricsbookmarks), Architektur und EE-Backends; jüngst begeistert er sich aber auch für JavaScript-Frameworks.


Der JUGF-Stammtisch findet am 30.11. schon um 18:00 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek statt.

Anfahrt zur Deutschen Nationalbibliothek
  • ÖPV: Mit U5 direkt vom HBF (oder Konstablerwache). Auf dem Ring mit Bus 32.
  • Fahrrad-Ständer vor dem Gebäude.
  • PKW: Tiefgarage, kostenpflichtig, bis 20:15 geöffnet

Anmelden könnt ihr euch wie immer mit Doodle.


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